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Gårdmand
    

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| Testbericht Canon EOS 350D |
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Da hier ja viele Fotointeressierte herumschwirren, hier mal ein persönlicher testbericht der digitalen SLR Canon 350D. Hatte ja zunächst mit einer Nikon geliebäugelt, aber aus verschiedenen Gründen bin ich dann bei der Canon gelandet.
Ich habe die Kamera jetzt etwa 1 Woche und sehr viel damit herumprobiert. Habe mir das Kit gekauft, mit einem 18-55mm Standardzoom und einem 55-200er Tele. Dazu noch eine Highspeed CF Karte mit 2 GB.
Die Kamera ist recht klein. Für Leute mit grossen Händen oft zu klein, aber das kann man mit dem optional erhältlichen Batteriegriff ganz gut ausgleichen. Mir reicht es auch so. Das Polykarbonatgehäuse ist schön rauh und sehr griffig.
Die verschiedenen Belichtungsprogramme kann man mit dem Wählrad schnell auswählen. Auch die Menüsteuerung auf der Rückseite ist sehr einfachnund erklärt sich von selbst. Die belichtungszeit stellt man an den kleinen Rad hinter dem Auslöser ein. Das geht schnell und einfach. Nur die Blende ist ein wenig friemelig. Dazu muss man den Blendenknopf an der Rückseite drücken und halten, und dabei wiederum mit dem Rad die Blende einstellen. Der Knopf ist allerdings nicht einfach zu finden, wenn man durch den Sucher schaut.
Dazu bin ich schon 2x mit meiner Nase an den Zeitauslöser gekommen. Das ist besonders ärgerlich, wenn man einen Schnappschuss machen will.
Grosse Pluspunkte bekommt die SLR für ihre Geschwindigkeit. Der Ultraschallmotor des Autofocus ist leise und superschnell. So dauert es etwa eine Sekunde, die Kamera einzuschalten udn ein Foto zu machen. Die Auslösezeit liegt bei 0,2 Sekunden.
Für meinen Geschmack sind die Bilder im Automatik Modus etwas zu dunkel. Aber wenn man im RAW Format knipst, ist das eh egal, denn mit einem geeigneten Programm (liegt auch der Kamera bei) ,lassen sich die Bilder exakt und verlustfrei ausbelichten.
Die Auflösung liegt bei 8 Megapixel, und ein Testausdruck in A3 sieht wirklich überwältigend aus. Allerdings erfordern die grossen Bilder, vor allem als RAW, eine entsprechend grosse Speicherkarte. Und die sollte auch schnell sein, denn bei Serienbildern kommen die langsamen Mikrodrives nicht mit. Aber mit einer Flashkarte sind 14 Serienbilder in Folge kein Problem.
Die Übertragung der Dateien auf den Rechner sollte man einem Kartenleser überlassen, denn aus der Kamera kommen die Bilder super langsam. Aber das ist bei allen Kameras so.
Das 18-55er Kit-Objektiv ist mit f 3,5-5,6 nicht gerade das Lichstärkste, aber ich brauche es eh überwiegens fürs Boot und da ist das egal. Der Weitwinkelbreich ist besser, als ich gedacht habe. Und über die gesamten Brennweiten liefert das Objektiv verzerrungs-und vignettenfreie Bilder. Ich habe gestern ein paar gemalte Bilder meiner Freundin aufgenommen. Die sind kein bisschen verzerrt. Ausserdem sind diese Bilder auf Anzugstoffen gemalt, und da war es besonders erfreulich zu sehen, dass der Bildprozessor der EOS 350 D keinerlei Moirè-Effekte zulässt. Mit meiner G5 konnte man diese Bilder fast nicht aufnehmen. Oder nur mühsam am Rechner verbessern.
Der eingebaute Blitz ist hervorragend. Und die Synchronisation liefert nahezu perfekte Bilder im Dunkeln. Keine überstrahlten Gesichter und keine harten Schatten.
Ansonsten verhält sich die 305D, wie man es von analogen SLRs kennt - Tiefenschärfe ist kein problem mehr, wie meistens bei den digitalen Kompakten. Da störte mich immer, wenn alles total Knackscharf ist, auch wenn man das nicht wollte.
Fazit: Wer sich mit Fotografie ein wenig auskennt, wird seine Freude mit der 350D haben. Sie gilt als Einsteiger SLR. Aber man kann sie auch richtig herausfordern. Und dann zeigt sie ihre Stärken. Die Details in den Aufnahmen ist beeindruckend und das Bearbeiten der RAWs am Rechner macht Spass und liefert tolle Ergebnisse. Ausserdem ist ein umfangreiches Softwarepaket enthalten. RAW Konverter, Bildbearbeitung, Browser etc.. Bei NIKON z.B. muss man einen RAW Konverter noch für 160 Euro dazu kaufen. Canon liefert alles mit.
Insgesamt ist es eine andere Liga, als die alte G5.
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18.04.2006 10:07 |
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tobias
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Nachdem ich lange gewartet habe stand auch bei mir der Schritt von der kompakten Digitalkamera hin zu einem Spiegelreflex Modell an.
Folgende Punkte waren für mich wichtig:
Schnelle Bereitschaft der Kamera
Gutes Automatik-Programm mit dem ich ca. 80% fotografieren werde
Manuelle Funktionen und Programme (Blenden- und Zeitprogramme) für die restlichen Fotos
Mehr Speicherplatz, als jetzt bei der CyberShot (min. 1 GB) und möglichst auf Compact Flash
Möglichst aus dem Hause Canon zur weiteren Verwendung meiner EF Obkektive der analogen EOS SLR
Bezüglich Speicherplatz bleibt zu sagen, dass es zwar immer Möglichkeiten zur Aufrüstung gibt, diese aber - je nach Speicherkarten-Typ - unterschiedlich teuer sind. Die Compact Flash (CF) Karten sind sehr etabliert und werden laut jüngsten Prognosen auch in Zukunft weiter Verwendung finden.
Habe daher auch eine EOS 350d mit einem EF-S 18-55mm Standard Zoom zugelegt. Als Speicherkarte habe ich eine Standard SanDisk 1GB Compact Flash Karte genommen. Das ist zwar nicht die schnellste, allerdings reicht die Karte erstmal aus. Wäre die SanDisk ExtremeIII verfügbar gewesen, dann hätte ich wahrscheinlich diese genommen.
Wie Stephan schon erwähnt hat ist die Kamera relativ klein. Mir persönlich fehlt die linke Seite der Kamera. Die alten Modelle hatten hier i.d.R. noch ein Wählrad und gegenüber ein Display. Das machte die Kamera breiter und einfacher zu fassen. Die neue 350d fasst man also grundsätzlich mit der linken Hand am Objektiv an. Vielleicht kann man den linken Teil des Bodys dabei noch auf dem Handballen abstützen. Das ist für mich sehr ungewöhlich. Aber man muss sich schließlich an jede Kamera gewöhnen.
Auf der Rückseite des Bodys findet man das relativ kleine Display, das aber qualitativ sehr hochwertig ist. Auch bei Tageslicht lassen sich die Bilder noch ganz passabel kontrollieren. Das Menu ist übersichtlich und gut strukturiert und wechselt je nach eingestelltem Programm. Über dem Display ist nochmals ein kleines Display angebracht, das über die aktuellen Kameraeinstellungen informiert (Blende, Verschlusszeit, verbleibende Bilder, Akkustatus etc informiert). Anders als bei den kompakten Kameras wird bei den digitalen Spiegelreflexkameras über das kleine Display bzw. durch den Sucher eingestellt und fotografiert. Lediglich die Bildkontrolle sowie globale Einstellungen erledigt man über das große hochauflösende Display.
Hier mal ein Link zur Canon Seite mit einer 3D Ansicht der Kamera Link zur Canon Seite
Oben rechts befindet sich das große Wählrad mit dem die einzelnen Programme eingestellt werden können. Neben dem Automatik-Modus gibt es 6 weitere vordefinierte Programme (Portrait, Landschaft, Sport etc.) bei denen die Kamera die grundsätzlichen Einstellungen übernimmt und 5 Manuelle Programme (Verschlusszeit, Blende, Voll Manuell, Tiefenschärfe) Darunter gibt es ein Programm, bei dem die Kamera zunächst Vorschläge für optimale Einstellungen macht, diese aber vom Nutzer übersteuert werden können.
Erste Tests und Bilder folgen in Kürze.
__________________ Sportliche Grüße, Tobias
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17.05.2006 13:40 |
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floor
Gårdmand
    

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RAW Formate bieten einem völlig neue Bearbeitungsmöglichkeiten. Adobe schickt ab Juli sein 'Lightroom' ins Rennen. Ich arbeite mit Apple's Aperture. Fantastisch. Das programm hat zwar noch einige Bugs (da kriegt Apple auch derzeit auf die Kappe) aber trotzdem ist das Ergebnis überwältigend. Die Bilder können an einem virtuellen Leucttisch betrachtet, beurteilt und dann nach Wunsch ausbelichtet werden.
Ein großer Vorteil ist bei der Bearbeitung, dass neue Versionen nur wenig Speicherplatz benötigen. Der Grund liegt darin dass - vereinfacht gesagt - ein RAW Bild aus zwei Dateien besteht. Eine Bilddatei, die nur Schwarz-Weiss Informationen enthält, und eine 'Textdatei', in der alle Bildinformationen wie Farben, Kontraste, Luminanz, Gamme, Weisswert etc gesammelt werden. Dadurch funktioniert die Bildbearbeitung exakter, und beim Speichern einer anderen Version wird nur die kleine Textdatei geändert.
Bei Adobe gibt es Lightroom derzeit als kostenlose Beta (Edit: hab durch Schoner erfahren, dass es Lightroom Beta nur für MAC gibt... schade) zum testen. Aperture kostet 499 Euro.
Bei Aperture gibt es diese wunderbare Lupen Funktion, die übrigens auch unten auf den Vorschaudateien anwendbar ist. Ausserdem gibt es alle Infos als Metadaten rechts angezeigt, wie Datum, Brennweite, Blende etc...
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17.05.2006 16:38 |
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floor
Gårdmand
    

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17.05.2006 16:46 |
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Gårdmand
    

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17.05.2006 16:51 |
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tobias
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[quote]Original von floor
(Edit: hab durch Schoner erfahren, dass es Lightroom Beta nur für MAC gibt... schade) zum testen. quote]
Na ja - bestimmte Bonbons für die mutigen, die auf Mac umgestiegen sind, sollte es ja auch geben.
@ floor die Seite kenne ich, allerdings habe ich zuvor noch eine englische Version / Vorstellung gesehen, die war etwas besser.
Hab gestern mal ne Auszeit genommen, mal kein PHD und kein LEPPER marine und mich um die Familie gekümmert. Das Wetter war bei uns auch ganz ok, so dass ich ein paar Schnappschüsse im Garten machen konnte. Habe die Bilder allerdings nur auf den Mac gezogen und, der steht derzeit @ home.
Grundsätzlich, geht die Kamera auch mit der Standard SanDisk Karte schon gut ab. Wirklich gut ist die Startzeit. Die Kamera ist blitzschnell einsatzbereit. Bis meine CyberShot mal schussbereit war sind i.d.R. locker 15 Sek. vergangen. Die schönsten Motive waren dann meist schon futsch.
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18.05.2006 11:04 |
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