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Kartoffelbrei

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21

Freitag, 5. Mai 2017, 08:44

Gut situierte Leute kaufen öfter mal ein neues Auto und tragen analoge Uhren für mehrere 1.000 €, die per Hand umgestellt werden müssen. Da hat der Referent falsche Schlüsse gezogen!


Es sind die Uhren in den Autos gemeint. :D

Insgesamt glaube ich nicht, daß in naher Zukunft elektrisch getrailert wird, wenn die Energie ausschließlich in Akkus gespeichert wird.
Gruß, Jörg!

22

Freitag, 5. Mai 2017, 08:46

Diesel wird es nicht sein. 3-4 2h Pausen auf 1000 km wären IMHO ok, muss man eben anders planen.



also 2,5 Stunden Fahrt und 2 Stunden Wartezeit zum Aufladen? Das findest du oK? Für einen Rentner vielleicht, aber nicht ernsthaft für den Berufskraftfahrer. Und wie ist das im Winter mit Heizung, Scheibengebläse, Scheinwerfern? Also derzeit unrealistisch für lange Strecken.

Gruß Odysseus

23

Freitag, 5. Mai 2017, 09:31

Mal abgesehen vom Trailern:
Ich glaube, es ist nicht mehr besonders weit zu einer realistischen Nutzung.
Lass die Autos 500km echte Reichweite haben (das wäre noch eine Steigerung um 25%) und innerhalb von 45 Minuten aufladbar sein. In den meisten Fällen dürfte es dann nicht mehr wesentlich langsamer als mit einem Benziner voran gehen. Mit einem Benziner tanke ich auf Langstrecke vielleicht nach 650 km, das dauert mit dem typischen Begleitprogramm (Zapfen, Zahlen, Umparken, Pinkeln, Kaffee, Whatsapp schreiben) auch etwa eine halbe Stunde. Im E-Auto wäre der Rhythmus anders: Stecker rein, Pinkeln, Kaffee, Whatsapp schreiben, Stecker raus, und es dauert vielleicht 15 min länger. Das Hindernis wird die Infrastruktur sein, nicht die Autos selber. Es müssen dringends richtig viele Schnellladesäulen entlang der Fernstraßen und in den Städten gebaut werden. Das ist ein Infrastrukturaufgabe des Staats, wenn er E-Mobilität will - man kann nicht hoffen, dass der Markt das schnell genug regelt.

Hybrid halte ich für totalen Quatsch, quasi keine Reichweite, höherer Verbrauch im Schnitt und doppelter Preis für die Antriebstechnik. Ich kenne eine ganze Menge Leute mit Plugin-Hybrids, die haben alle nach anfänglicher Euphorie das Einstecken aufgegeben, weil es nichts bringt. Die Prospekt-Reichweiten sind noch weniger erreichbar als bei Voll-E-Fahrzeugen. Die Mercedes C-Klasse Plugin Hybrid zum Beispiel schafft praktisch keine 30km rein elektrisch.

Richtig gespannt bin ich auf den neuen Ampera-e von Opel. Das scheint mir das konsequenteste E-Mobil eines großen Herstellers nach den BWM-i-Modellen zu sein, nur mit dem Vorteil einer deutlich späteren Geburt.

24

Freitag, 5. Mai 2017, 09:35

@steehl: 500km wären für mich völlig ok mit PKW. Die Rechnung mit dem 45min Laden auch. Dies setzt aber eine entsprechende Infrastruktur (Ladestationen in ausreichender Zahl) voraus. 100 pro Rastplatz? mehr? weniger?

Gruß Odysseus

P.S. Entschuldigung schriebst du ja alles

GiNsPaCe

Seebär

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25

Freitag, 5. Mai 2017, 09:47

Anhängerbetrieb sehe ich nur auf Kurzstrecken.

Sehe ich ähnlich. Jetzt fahre ich ~700-800km pro Tank, mit dem großen Anhänger reduziert sich das auf gut 400km
Sprich mit E dann vlt 100-150km ??

26

Freitag, 5. Mai 2017, 10:41

@ Hendrik - warum gehst du davon aus, dass ein E-Auto nur 100-150km im Anhängerbetrieb kommt, während du beim Verbrenner die Reichweite gerade mal halbierst?
Sagen wir lieber 200-250km bei 400km Reichweite ohne Hängerbetrieb.

Wenn genug Ladesäule a la Tesla vorhanden wären, an denen man in 30 Minuten seinen Akku wieder auf 80% laden kann, wäre ich zufrieden.
Nach 2 Stunden (sprich ca. 200km) mach ich eh ne Pause. Insbesondere wenn Frau dabei ist ;-)
Und während wir hier darüber diskutieren ob E-Mobilität machbar ist, leben uns die holländischen Nachbarn das ganze schon mal vor.
Wir wohnen hier nahe der A61, die von Holländern auf dem Weg in und von den Alpen genutzt wird.
In Erftstadt gibt es einen Tesla-Supercharger. Da ging es am 05.03 zu wie im Taubenschlag.
Ein holländischer Tesla nach dem anderen. Halbe Stunde - dann ging es weiter. Wir hatten in der Nähe eine Einladung und sind extra mal vorbeigefahren.

Jetzt haben sich die deutschen Hersteller mal auf ein gemeinsames Steckersystem geeinigt. Wow - Fortschritt. Warum haben sie nicht das Steckersystem von Tesla übernommen und sind eine Kooperation mit Tesla eingegangen?
Solange noch jedes Land seine eigene Suppe kocht wird das nix. Aber mal ehrlich - immer ein Kabel einstecken um laden zu können? Und dann bei Millionen von Fahrzeugen? Auf die Menge wird das auch nix.
Ich sehen auch schon die ersten Spaßvögel, die Ladestadionen sabotieren, Kabel durchtrennen usw.

Ein wirkliche Chance hat das E-Auto erst, wenn es ständig lädt. Z.B. per in der Strasse verlegten Induktionskabeln. Ob man fährt, im Stau steht oder parkt, der Akku lädt. Das Kabel ist nur noch für den Notfall.
Es gibt doch auch schon eine Versuchsstrecken für E-LKWs mit Oberleitung, als Reichweitenverlängerung. Und die Induktionstechnik für E-Autos existiert ebenfalls. Was nicht existiert ist die Infrastruktur in der Strasse.
Aber die sind glücklicherweise so marode, dass sie bei einer Sanierung gleich mit eingebaut werden könnten.

Alles Quatsch ;-) Artikel in der Welt

27

Freitag, 5. Mai 2017, 10:45

Es gibt doch auch schon eine Versuchsstrecken für E-LKWs mit Oberleitung, als Reichweitenverlängerung.


Sowas gabs schonmal für Busse in den Städten vor Jahrzehnten. Hat sich nicht durchgesetzt.

Gruß Odysseus

28

Freitag, 5. Mai 2017, 10:54


Sowas gabs schonmal für Busse in den Städten vor Jahrzehnten. Hat sich nicht durchgesetzt.


Dafür rüsten immer mehr Städte ihre Busse auf Akkubetrieb um.
Auf der Autobahn kommt ein LKW mit Akkus aber nicht sehr weit - oder er hat wenig Fracht dabei.

Süddeutsche

29

Freitag, 5. Mai 2017, 11:02

Auf der Autobahn kommt ein LKW mit Akkus aber nicht sehr weit - oder er hat wenig Fracht dabei.


Und jetzt sollen Oberleitungen über die Autobahn?
Wäre es nicht sinnvoller die Güter auf den Schienen mit Oberleitungen zu transportieren? ?(

Gruß Odysseus

Kartoffelbrei

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30

Freitag, 5. Mai 2017, 11:09

Es gibt doch auch schon eine Versuchsstrecken für E-LKWs mit Oberleitung, als Reichweitenverlängerung.


Sowas gabs schonmal für Busse in den Städten vor Jahrzehnten. Hat sich nicht durchgesetzt.

Gruß Odysseus


Straßenbahnen fahren immer noch mit Oberleitung. In Eberswalde z.B. fahren immer noch O-Busse.
Akkubusse gibts auch, nur noch nicht in D.

18m Gelenkbus für Kalifornien, ca. 400km Reichweite
Gruß, Jörg!

Squirrel

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31

Freitag, 5. Mai 2017, 11:12

Eine Straßenbahn wechselt aber auch nicht unerwartet die Spur, und O-Busse müssen zwei Leitungen abnehmen und brauchen deshalb ein anderes Stromabnehmerdesign, das zumindest in der Vergangenheit anfällig für herausspringen war. Das ist aber ein Problem, dass sich mit moderner Technik lösen lassen sollte, in sofern ist ein "hat schon vor Jahrzehnten nicht funktioniert" natürlich nicht hilfreich - damals gab es keine Steuerungen, um solche Vorgänge zu automatisieren, und der Fahrer musste jedes mal aussteigen und manuell aktiv werden.
There's nothing - absolutely nothing - half so much worth doing as simply messing about in boats.

32

Freitag, 5. Mai 2017, 11:12

Etwas Entwicklungsarbeit ist beim induktiven Laden schon noch zu leisten. Sie schaffen 7,2 kW Ladeleistung, ein Supercharger (also eine Gleichstromladesäule) schafft zur Zeit 120kW, die nächste Generation 145kW.
Der Verbrauch eines E-Autos liegt theoretisch so zwischen 15 und 19 kWh/100km (in Wirklichkeit vlt. 25% höher). Das bedeutet, mit der induktiven Technik schafft man pro Stunde ca 30-40km Reichweite.

Die notwendigen Energiemengen werden gerne unterschätzt. An einer Haushaltssteckdose gehen pro Stunde ca 12km Reichweite in die Batterie, dass heißt ein 500km Auto kann man in einer Nacht (14 Stunden) nicht einmal halb voll laden.

33

Freitag, 5. Mai 2017, 11:17

in sofern ist ein "hat schon vor Jahrzehnten nicht funktioniert"


Ich schrieb: "hat sich nicht durchgesetzt". Funktioniert hat das schon.

Gruß Odysseus

34

Freitag, 5. Mai 2017, 11:17

Diesel wird es nicht sein. 3-4 2h Pausen auf 1000 km wären IMHO ok, muss man eben anders planen.



also 2,5 Stunden Fahrt und 2 Stunden Wartezeit zum Aufladen? Das findest du oK? Für einen Rentner vielleicht, aber nicht ernsthaft für den Berufskraftfahrer. Und wie ist das im Winter mit Heizung, Scheibengebläse, Scheinwerfern? Also derzeit unrealistisch für lange Strecken.

Gruß Odysseus


Bin weder Rentner noch BKraftfahrer. 2h Ladezeit ist auch sehr hoch gegriffen. Aber wenn ich 1x im Jahr das Boot ans Meer schipper, dann nehm ich mir die Zeit eben. Wer trailert im Winter?

Ihr werdet es sehen, es wird nicht lange dauern und da kann man dann E-Trailern. Die Software wird im Trailerbetrieb andere Modelle nutzen. Energierückgewinnung wird effektiver. Berg runter schiebt der Trailer ordentlich Ampere in die Batterien. Evtl. Generatoren an den Trailerachsen. Intelligentes und vorausschauendes Laden. Laden statt Stau um Stop & Go zu vermeiden. Umdenken!!!
Linguini-Sailing Make 25

... und nehmt euch nicht so wichtig!

Squirrel

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35

Freitag, 5. Mai 2017, 11:19

Das ist in diesem Sinne äquivalent.
There's nothing - absolutely nothing - half so much worth doing as simply messing about in boats.

36

Freitag, 5. Mai 2017, 11:22

Ich hoffe ich erlebe das noch, wäre schön.

Gruß Odysseus

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37

Freitag, 5. Mai 2017, 11:23

Eine Straßenbahn wechselt aber auch nicht unerwartet die Spur, und O-Busse müssen zwei Leitungen abnehmen und brauchen deshalb ein anderes Stromabnehmerdesign, das zumindest in der Vergangenheit anfällig für herausspringen war. Das ist aber ein Problem, dass sich mit moderner Technik lösen lassen sollte, in sofern ist ein "hat schon vor Jahrzehnten nicht funktioniert" natürlich nicht hilfreich - damals gab es keine Steuerungen, um solche Vorgänge zu automatisieren, und der Fahrer musste jedes mal aussteigen und manuell aktiv werden.


Ich kann nur aus meiner Kindheit berichten, da fuhren noch O-Busse in (Ost-) Berlin. Die Stromabnehmer waren lang genug, daß der Bus auch mal langsam die Spur wechseln konnte, um. z.B. an einem temporärem Hindernis vorbei zu fahren. Nun gibts ja in Berlin viele Busspuren, so daß plötzliche Spurwechsel eher Ausnahmen bleiben. Warum der O-Busbetrieb 1973 eingestellt wurde, weiß ich auch nicht, vielleicht waren keine Fahrzeuge mehr verfügbar?
Hier noch Zitat aus dem Tagesspiegel von 1965 zur Einstellung des O-Busbetriebs in Westberlin:

Zitat

SONNTAG, 21 MÄRZ 1965 DER TAGESSPIEGEL / BERLINER TEIL

Das Ende der ruhmlosen Elektro-Busse

Morgen wird die Linie A 32 auf Diesel umgestellt - Berlin hatte einst den ersten Obus der Welt

In der Nacht zum Montag fährt zum letztenmal ein Oberleitungsbus durch West-Berlin. Die Linie A 32 wird auf Dieselwagen umgestellt, und damit geht die zwar lange und wechselvolle, aber gar nicht großartige Geschichte der Eletroomnibusse in einem Teil der Stadt zu Ende. In Ost-Berlin sind noch Obuslinien eingerichtet worden, und in vielen Städten zwischen Chicago und Moskau surren weiterhin Obusse leise durch die Straßen. Daß die Oberleitungswagen still und ohne Auspuffe fahren, hält die BVG ihnen als einziges zugute, sonst sieht sie nur Nachteile und montiert die Strippen deshalb ab.

Bei dem Frost- und Schneewetter vor zwei Wochen zum Beispielfielen von den elf BVG-Obussen fünf aus: Die Stromzufuhr klappte nicht. Allerdings sind manche Wagen auch schon altersschwach. Ein Obus, so sagt man beid er BVG, verursacht ebenso große Kosten wie ein Dieselbus, aber dazu kommt die Unterhaltung der Leitung, praktisch ist er also teurer. Dagegen hat die Stadt Solingen vor einigen Jahren ein Obus-Netz aufgebaut, weil dieses Gefährt “schnell, leistungsfähig, wirtschaftlich ist und Rationalisierungsmaßnahmen ermöglicht”. Im hügeligen Solingen kann man das gute Anzugsvermögen der Obusse auch mehr nutzen. In der Bundesrepublik gab es - diese Angaben macht der “Arbeitskreis Nahverkehr” - vor vier Jahren 51 Verkehrsbetriebe mit 755 Obussen, in Italien zum Beispiel 50 Betriebe mit 2130 Obussen. London hat sein dichtes Netz vor einiger Zeit abgeschafft, weil man sich auf einen einzigen Oberflächen-Betriebsteil beschränken wollte, nämlich den Diesel-Autobus. Das erübrigt zweifache Wartungs- und Reparatureinrichtungen. Diese Überlegung spielte auch bei der BVG eine Rolle. Daß nun mehr Dieselbusse Gift in die Berliner Luft pusten, hält die BVG für unbedeutend: Darauf käme es bei der Menge von abgasspuckenden Personenwagen auch nicht mehr an.....


Heute würde das wahrscheinlich genau andersherum gehandhabt.
Gruß, Jörg!

38

Freitag, 5. Mai 2017, 11:37

Bin weder Rentner noch BKraftfahrer. 2h Ladezeit ist auch sehr hoch gegriffen. Aber wenn ich 1x im Jahr das Boot ans Meer schipper, dann nehm ich mir die Zeit eben. Wer trailert im Winter?


Es werden ja wohl keine Zugfahrzeuge nur für trailernde Segler gebaut die sich Zeit nehmen können. Und die anderen müssen eben auch im Winter fahren. aber warten wirs einfach ab.
Die 2 Stunden hast du geschrieben, ich habe bloß gerechnet

Gruß Odysseus

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39

Freitag, 5. Mai 2017, 11:44

Naja, ich wollte ja nur darauf hinaus, dass ein O-Bus Oberleitungssystem komplexer ist als das einer Straßenbahn. O-Busse haben noch einen Haufen weiterer Nachteile. Sie sind eben weder Fisch noch Fleisch. Wenn man einen streckengebundenen Betrieb mit Stromversorgung über Oberleitung realisieren möchte, dann ist eine richtige Straßenbahn oft die attraktivere Alternative, und das nicht nur wegen der einfacheren Oberleitung. Möchte man Flexibilität im Verkehr und der Logistik erreichen, dann braucht man netzunabhängige Fahrzeuge.

Hier ging es aber um Elektroautos zum Trailern. Was das angeht, würde ich meinen Kleinkreuzer auf seinem Heimatrevier lassen und mir an der See was chartern, aber das ist meine Meinung...
There's nothing - absolutely nothing - half so much worth doing as simply messing about in boats.

40

Freitag, 5. Mai 2017, 12:56


Akkubusse gibts auch, nur noch nicht in D.


Sag nicht - gibts nicht ;-)

siehe Bonn

und


Etwas Entwicklungsarbeit ist beim induktiven Laden schon noch zu leisten. Sie schaffen 7,2 kW Ladeleistung, ein Supercharger (also eine Gleichstromladesäule) schafft zur Zeit 120kW, die nächste Generation 145kW..


siehe Frauenhofer

... bis zu 22 kW - und selbst nur 30-40 km/Stunde als Reichweitenverlängerung sind auch nicht ohne. Das wären bei 200km Hängerbetrieb bei 100km/h immerhin 60-80 km mehr Reichweite.

Ich arbeite freiberuflich u.a. für einen deutschen Hersteller von E-Rollern. E-Roller habe es in Deutschland noch schwer. In China wo die Dinger hergestellt werden, hat es die Regierung geschafft, zumindest in den Städten die stinkenden Verbrenner durch E-Roller zu ersetzten. Der technische Leiter des deutschen Herstellers sagte mir einmal, in China werden in Ihrer Firma 1 Mio E-Roller im Jahr gebaut. Davon schaffen es keine 10.000/Jahr nach Europa. Und wortwörtlich "in Europa muss es stinken und knattern, sonst taugt es nichts". Das war in China auch mal so, denn der Fakeauspuff war lange Zeit das Zubehörteil Nr. 1 für E-Roller. Keiner wollte zeigen, dass er elektrisch fährt. Und das ist das wirkliche Problem hier. Die die jetzt schon hier elektrisch fahren sind in vielen Augen die Nerds. Nur, was war denn in den 80zigern mit den Computerheinis, in den 90zigern mit den Internettypen, in den 2000er mit den Handynutzern - erst alles Nerds - jetzt ist man einer, wenn man es nicht nutzt.

Die heilige Kuh - das Auto - wird es da sicher schwerer haben. Aber vielleicht braucht es nur noch einen Technologiesprung beim E-Antrieb, bis sich E-Autos weltweit durchsetzen. Übrigens habe ich mal gelesen, dass der Verbrenner sich nur deshalb durchgesetzt hat, weil der Anlasser erfunden wurde. Davor war der E-Antrieb führend.

Und nochmal zum eigentlichen Thema. Warum sollte ein E-Auto für den Hängerbetrieb nicht geeignet sein. Beim E-Motor steht das max. Drehmoment über die gesamte Drehzahl zur Verfügung. Also keine stinkende Kupplung mehr. Und der Urlaubstörn mit Wohnwagen oder Boot im Schlepp, ist wie von anderen hier auch schon erwähnt, die Ausnahme. Wenn man dann mal öfter eine Pause machen muss - what else?

Achim (Nerd seit 1983 :D )

P.S. und gerade in der neuen Yacht gelesen - der Frachtsegler Avontuur hat 114 Tonnen Kaffee über 12.000 Seemeilen nach Bremen gebracht. Dazu möchte ich euch den TV-Beitrag "der wahre Preis der Frachtschifffahrt" z.B. auf YouTube empfehlen. Aber das ist ein anderes Kapitel.

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