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Segelalex

Salzbuckel

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61

Samstag, 6. Mai 2017, 10:44

Moin,

also Deutschland liegt ja gar nicht so weit hinten bei der E-Mobiltät:

- Aachen rettet die Deutsche Automobilindustrie (mal wieder): streetscooter.eu
- Warum denn nicht lange Autobahnen als Ladestationen ausbauen? Induktiv oder wie auch immer? Drauf, über lange Strecke laden, von mir aus mit einheitlicher Geschwindigkeit und Abstandsradar im Autopiloten und mit vollem Akku wieder runter. Das letzte Stück des so wichtigen INDIVIDUALverkehrs dann auf Akku.
- Meine Frau fährt 5-6tkm p.a. 99% Kurzstrecke, leider auch noch mit einem Diesel, den wir nunmal hatten. Das ist natürlich völliger Unsinn. Aber ein funktionierendes Auto abschaffen, das kein Geld frisst um ein neues zu kaufen, dass seinen ökologischen Fußabdruck in seiner Lebensdauer wohl nie reinfährt? Auch Unsinn. Wir haben uns umgeschaut, derzeit keine Alternative gefunden, die uns sinnvoll erschien. Also muss er bis er auseinander fällt.
- Ich fahre 50 tkm/a. Da ich nur durch Holland fahre, ist es bei mir eine Infrastrukturfrage. 350 km zum Kunden, dort 1-2 Stunden Gespräch und wenn ich bei dem aufladen könnte, wäre alles geritzt. Würd ich sofort machen. Die Bezahlung lässt sich regeln. Es kommt eben, wie schon eher gesagt, aufs Nutungsprofil an. Mit etwas Godwill und Infrastruktur und günstigeren E-Autos wäre es kein Problem.
- Tesla ist eine große Bedrohung für die D-Automobilindustrie. Deshalb fasst er auch in NL eher Fuß, denn die haben ja keine Industrie die sie schützen müssen. Vieles ist eben auch echt nicht gewollt

Ich würde gerne E-Elektrisch fahren. Auch auf Autopilot, da wo man nicht schnell fahren darf. Finde ich klasse. Ach ja: Ein Nutzungsprofil das sich noch besser für E-Mobilität nutzen lässt, ist ja das Segelboot. 4-5 Stunden reines E-Motoren sind heute kein Problem. Und beim manövrieren ist es eh besser...

Gruß

Alex
Schatz, es liegt nicht an dir, es liegt am Steg...

62

Samstag, 6. Mai 2017, 10:47

Wasserstoff als Treibstoff ist optimal! Das Problem ist der brisante Transport und die Verkehrssicherheit.

Ob eMobilität der Weisheit letzter Schluss ist, weiß ich nicht. Fakt ist, es ist die z.Zt. ausgereifteste Alternative zu Verbrennung von fossilen Treibstoffen. Wenn weitere bahnbrechende Erfindungen kommen, die sinnvoller sind, schadet das ja nicht. Das ist aber kein Grund, einfach so weiter zu machen.

Tesla treibt die Automobilhersteller seit Jahren vor sich her. Mittlerweile verstehen auch die großen Konzerne, dass sie sich bewegen müssen um zu überleben.
Darum baut z.B. VW um zur 100%igen eMobilität.

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Handbreit - Ralf

Hanser

Salzbuckel

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63

Samstag, 6. Mai 2017, 12:13

Tesla ist eine große Bedrohung für die D-Automobilindustrie. Deshalb fasst er auch in NL eher Fuß, denn die haben ja keine Industrie die sie schützen müssen. Vieles ist eben auch echt nicht gewollt

Reine E-Autos gab es in D ja sehr früh - sogar optisch ansprechend von Opel. BMW war sehr mutig und hat komplett neue Linien für E-Autos in vernünftig und in sportlich aufgelegt. Sie alle sind in D nicht so recht auf Gegenliebe gestoßen. Das autonome Fahren bei Tesla ist auf primitiver Technik aufgesetzt (die Fahrzeuge selbst sind ebenfalls mäßig in der Qualität). Nicht umsonst gab es schon Unfälle und Tote. Beim Fahrassistenen ist z.B. Mercedes technisch viel weiter.

Warum also Tesla? Meiner Meinung nach nur, weil da ein reicher Ami äußerst eloquent seine Start-ups promotet. Sogar die Aktionäre laufen (noch?) dem hochdefizitären Tesla hinterher. Und den Toten gab's, weil er diesem Sprücheklopper glaubte, dass er tatsächlich einen "Autopilot" im Tesla hat. Vielleicht müssen die dt. Vorstandsvorsitzenden auch noch lernen, etwas unseriöser zu werden?

Bei Mercedes läuft der Vorsitzende ja schon in Sportschuhen und ohne Kravatte rum. Schöne neue Welt ...
Volker

Segelalex

Salzbuckel

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64

Samstag, 6. Mai 2017, 12:40

Bei Mercedes läuft der Vorsitzende ja schon in Sportschuhen und ohne Kravatte rum. Schöne neue Welt ...

Weil seine Zielgruppe das auch tut. Die Welt ist nicht mehr nur Baden Württemberg und Bayern.

Wieviele Tote gab es denn, weil die sich auf ein ESP verlassen haben? Allein das Aufhebens was um den Autopilot-Toten gemacht wird, zeigt doch, wie nervös die Etablierten wegen Tesla sind. Natürlich kann Benz das alles besser. Sie machen es aber nicht, denn solange das Kundenpack denkt, dass es keine E-Alternativen gibt, werden munter die renditeträchtigen Verbrenner verkauft. Und an genau der Stelle macht Tesla einen sensationellen Job. Die räumen geduldig einen Einwand nach dem anderen ab.

Ich fürchte die Automobilindustrie wird für Deutschland so langsam zum gleichen Sorgenkind wie Weiland Kohle und Stahl. Schon jetzt subventionieren wir veraltete Technologien lieber (Abwrackprämie, niedrige KFZ Steuern, ständig neue Auflagen damit sich alle regelmäßig neue Autos kaufen müssen), als endlich nach vorne zu schauen. Ob das E-Mobilität ist, weiß ich nicht. Kann auch Wasserstoff oder beamen sein, was uns mobil hält.

Gruß

Alex
Schatz, es liegt nicht an dir, es liegt am Steg...

65

Samstag, 6. Mai 2017, 12:58

Dazu ein frischer Ansatz von Richard David Precht im DLF. Zitat: "Das selbstfahrende Auto wird die Deutsche Automobilindustrie regelrecht vernichten"

Ruhig mal lesen. Achtung, könnte den Horizont erweitern! Hier der Link
Handbreit - Ralf

jusifo

Kapitän

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66

Samstag, 6. Mai 2017, 13:49

Wäre es nicht am Recourcenschonenden den Trailer mit der Pinne lenkbar zu machen und die Autobahn bis zum Revier aufzukreuzen?
LG julian

LeoM

Smutje

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67

Sonntag, 7. Mai 2017, 12:53

Wie kommt man mit dem Boot am Haken an die Stromzapfsäule?


Davor parken ....... :-)


Mal im Ernst: alle Stromzapfsäulen, die ich bisher gesehen habe, liegen so, dass man mit einem Auto direkt ran fahren und direkt ins Restaurant oder in den nächsten Laden gehen kann. Wenn man den Hänger dran hat, ist das Anfahren der Säule i.d.R. unmöglich oder man blockiert alle Parkplätze rund um die Säule. Alternative wäre dann (zumindest auf den Autobahnraststätten) den Hänger bei den LKW-Parkplätzen abstellen, als Geisterfahren innerhalb der Rastanlage zurück zur Zapfsäule fahren und später den Hänger wieder abholen :S

Und zu Beitrag Nr. 54: Oberleitungen kommen wieder :-)
https://www.heise.de/newsticker/meldung/…18-3605961.html


Handbreit

Leo

68

Sonntag, 7. Mai 2017, 12:59

Dazu ein frischer Ansatz von Richard David Precht im DLF. Zitat: "Das selbstfahrende Auto wird die Deutsche Automobilindustrie regelrecht vernichten"

Ruhig mal lesen. Achtung, könnte den Horizont erweitern! Hier der Link


Ich habe mir das mal komplett reingezogen...

Meine Güte..der Herr Precht widerspricht sich ja laufend und fortwährend...Könnte glatt als kleiner Kommunist durchgehen...

Naja...ich weiss nicht, ob er genügend qualifiziert ist in die Zukunft zu schauen... (|

Womöglich hat das nix mehr mit Tesla X zu tun...
(Nick)namen werden überbewertet. :nono:

Tamako

Klabauter

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69

Sonntag, 7. Mai 2017, 13:24

...ich weiss nicht, ob er genügend qualifiziert ist in die Zukunft zu schauen... ...

..... natürlich ist er das :), als Publizist und Philosoph dürfte er herzlich wenig Berührung mit den Welten der Arbeit und der Technik haben und kann deren Zukunft somit vollkommen vorurteilsfrei prognostizieren

70

Sonntag, 7. Mai 2017, 14:29

@Segelalex: Hat recht.

Es ist nur eine Frage der Zeit, bis das Verbrennen von fossilen Treibstoff nur noch für eine Minderheit in Frage kommt. Ob in 20, 50 oder 100 Jahren weiß keiner, aber niemand zweifelt daran ernsthaft. Ob es als Gesetz kommt, womit man viele Bürger gegen sich aufbringt (wie jetzt mit dem Dieselverbot in einer zunehmenden Zahl von deutschen Städten -glaubt wirklich jemand, die Zahl wird in Zukunft nicht wachsen?) oder über eine Steigerung der Kosten.
Und dann gibt es halt auch kaum jemand, der ernsthaft bezweifelt, dass es besser wäre, möglichst früh in ein post-fossiles Zeitalter zu wechseln. Je mehr CO2 wir bis dahin in die Luft geblasen haben, desto schlechter. Einsprüche?

Und dann muss ich, Mitte 30, sagen, dass ich die Zuordnung als "Öko" in diesem Zusammenhang auch überholt finde. "konservativ" trifft es eher. Ich möchte gerne, dass meine Kinder ein ähnliches Leben führen können wie ich, und deshalb, dass die Klimaerwärmung möglichst wenig wird. Seh da kein "Besserwissertum" oder "Gutmenschsein" oder "Andere-Bekehren-Wollen". Reiner Egoismus. Das was früher, "die Kinder sollen es mal besser als ich haben", nur dass eben die Erkenntnis inzwischen eigentlich wohl anerkannt ist, dass es SO eben nicht weitergeht.

Also, schönen Gruß an alle, die es unpraktisch finden, dass der Stromer so viele (reale) Nachteile hat, das hat die Globalisierung und der Klimawandel und die Zunahme der Weltpopulation auch, aufhalten könnt ihr sie nicht. Und je länger wir als Wirtschaftsstandort und Autoentwickler dem verschließen, desto schlechter für UNS, die Zukunft wird da keine Rücksicht nehmen. Hat Vw jetzt mit 10 Jahren Verspätung erkannt, wahrscheinlich dank China.

Gruß Jakob

71

Sonntag, 7. Mai 2017, 14:38

Zitat

Ich habe mir das mal komplett reingezogen...

Meine Güte..der Herr Precht widerspricht sich ja laufend und fortwährend...


Wo?


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Handbreit - Ralf

Grautvornix

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72

Montag, 17. Juli 2017, 17:09

Den Tesla X habe ich mir auch angeguckt...und wenn ich mir die neuen AC-Ladesäulen meiner Kunden ansehe denke ich schon das es eine alternative werden könnte.
Aber auf 1000km Strecke mit Anhänger alle 3h eine Pause von 2h?! Sorry...da ist mir meine Lebenszeit zu kostbar für. Natürlich brauchen die meisten Menschen ihr KFZ zu 90% für den Arbeitsweg, Einkäufe und den Besuch der Oma die restlichen 10% sind dann die Urlaubsfahrten wo man auch Platz im Auto braucht und Zuladung und auch Zug-Kapazität.

Da führt am Stand heute (also Juli 2017) kein Weg an nem Diesel vorbei...und die wären auch garnicht das Problem in den Großstädten...wenn nicht die ausm Dorf Pendler wären.
Das ist nämlich das große Problem bei der ganzen Anti-Diesel Geschichte...vom Wirkungsgrad ist es der beste Motor. Da braucht man sich keine Gedanken über Reichweiten etc machen...und ein Tankstop dauert vielleicht 5 min...
Wenn nicht tausende Menschen aus den Großstädten aufs ländliche Umland ziehen würden (weil da ist die Luft ja besser und alles so schön grün) und würden dann wieder jeden Tag mit ihrem sparsamen Diesel in die Städte zur Arbeit fahren gäbe es das Problem nicht.

Schafft Pendler Parkplätze und nen ordentliches ÖPNV System (wie zum Beispiel in und um Amsterdam) an den Stadtgrenzen und verhängt für externe eine saftige Citymaut...dann gibt es kaum noch Polo, Adam usw mit Dieselmotoren als Pendler Karre...Für die (dann nur noch) wenig Fahrer ist der Benziner oder Hybrid oder Stromer perfekt. Für die Langstrecken und viel Fahrer sind dann die Diesel da und nutzen dessen Vorteile.
Die Strassen werden leerer, die Luft sauberer und alles ist gut.
"Da hilft nur eins. Hoffen dass die Diesel anspringen, dann dreimalwahnsinnige und durch. Raus ausm Trichter. Und dann ab nach Hause. Wenns klappt, gibts ne halbe Flasche Bier für jeden."

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73

Montag, 17. Juli 2017, 17:35

Eins hast Du noch vergessen.

Für so eine E-Konservendose kostet der Akku und Ernergie mehr als Benzin o. Diesel.

Gruß Klaus
Wo der Teufel nicht hin will, schickt er Pfaffen oder die Heilsarmee

74

Montag, 17. Juli 2017, 18:06

Genau. Und die Erdölförderung, -raffination und - Transport funktioniert völlig ohne Umweltbelastung, Kriege und politische Konflikte.

Und übrigens: die Erde ist eine Scheibe!
Watt mutt, dat mutt.

75

Montag, 17. Juli 2017, 18:12

viele vergessen bzw. ihr Ego will es nicht wissen, E-Mobilität ist nicht zum Geld sparen entwickelt worden. Aber ich kann's auch meinem Hund erzählen.

Grautvornix

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76

Montag, 17. Juli 2017, 18:30

Womit wir wieder zurück bei den Anfängen des Auto wären...eine Hand voll Reiche Menschen kann sich eines leisten (um das pseudo-grüne-gewissen zu beruhigen).
Ist das gleiche mit dieser RWE Werbung "wir deutschen wollen die Energiewende"...also ich bin deutscher und wurde nicht gefragt. Ich will nicht überlegen müssen ob ich mit meiner Frau und den Kindern ein schönes Wochenende z.B. in Holland verbringe (was Geld kostet) oder die Stromrechnung bezahle...die immer teurer wird als noch zu der Zeit als das AKW den Strom geliefert hat.
Und Ehrlich...ein Mittelklasse Passat kostet schon über 50.000,-€...und da hat man noch nicht das Ende erreicht aber immerhin ein solides Fahrzeug...aber zum Preis was mal umgerechnet ein Ferrari gekostet hat. Neu kaufen könnte ich mir so ein Auto nicht. Da sage ixh danke Chef.
Aber...Tesla X als aktuell einzigste seiner Art den man als 4 Köpfige Familie als Alltagstauglich bezeichnen kann liegt bei 150.000,-€ bitte...das ist schlicht krank!

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"Da hilft nur eins. Hoffen dass die Diesel anspringen, dann dreimalwahnsinnige und durch. Raus ausm Trichter. Und dann ab nach Hause. Wenns klappt, gibts ne halbe Flasche Bier für jeden."

Danziger

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77

Montag, 17. Juli 2017, 19:54

Ein Luxuspassat für 50.000 € von heute fährt nicht nur so schnell wie ein Ferrari vor 40 Jahren, er nimmt dabei sogar 4 Menschen mit und verbraucht durchschnittlich nur noch 25 - 30% des Ferraris, hat 0.1% des gesundheitsgefährdenden Gasausstoß und ist Warenkorb bereinigt sicherlich nur 30% so teuer und schafft locker die doppelte KM-Leistung.

So werden wir schon in 10-15 Jahren auch unsere jetzigen Auto erleben, weil wir momentan eine Technologiebeschleunigung durch Digitalisierung erleben, die so noch nie da war.

Die Jugend von heute, die vielfach keinen Führerschein mehr machen und erst Recht kein Auto mehr wollen, sind dann 35, bekommen Kinder und lösen Ihr Mobilitätsproblem ohne uns, so wie wir heute die 75 Jährigen auch nicht mehr fragen, welches Auto wir kaufen sollen um Prestige, Ökologie und Ökonomie in die Balance zu bringen.

Die haben ganz andere Prioritäten und wissen auch sich mit anderen Statussymbolen abzugrenzen (z.B. kein Tattoo). Das Auto wird das was es ist, ein Mobilitätsversprechen und nichts mehr.

Diesel wird tot sein, Power to Gas eine wichtige Säule neben anderen Energieressourcen und natürlich kommt autonomes Fahren. Das wollen wir alle unbedingt. Die allermeisten Unfälle begründen sich auf menschliches Versagen. Autonomes Fahren wird das lösen, technisches Versagen natürlich nicht, aber wie in der Luftfahrt wird Redundanz z. B. viel extra Sicherheit bringen.

Das wird emotional so werden wie mit der Volkszählung. War 1982 ein Großteil der Bev. dagegen, ist der gleiche Anteil heute in Sozialen Netzwegen unterwegs und exponiert sich freiwillig. So wird auch das Autonome Fahren kommen und die bescheuerte Diskussion über jur. Probleme sich im Wohlgefallen des Faktischen auflösen. Fortschritt ist nicht aufzuhalten. Weder von den Linken, noch den Konservativen oder der bürgel. Mitte mit ihren Zukunftstängsten und den daraus folgender Ablehnung alles Neuen, bis, ja bis der Nachbar ein Elektroauto in der Garage hat. Dann setzt eine Lawine ein. Wie mit dem Smartphone oder dem PC vor 30 Jahren. Wetten?

Hans

la paloma

Salzbuckel

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78

Montag, 17. Juli 2017, 20:19

Bei aller E-Mobilität.
Auch dieser wertvolle Saft kommt nicht nur aus der Ladestation.
Woher wird all die Energie kommen, die Millionen, ja Milliarden von Autos antreiben sollen.
(Fossile Brennstoffe bedeuten wieder CO2 / AKW weitere Konsequenzen wie Fukushima / fehlende Endlager )

Ist die Frage der Effizienz und der Umweltbilanz wirklich geklärt ?
Gruß
Arne

Grautvornix

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79

Montag, 17. Juli 2017, 20:21

Ein Passat (von einer Firma die sich "Volkswagen" schimpft) ist bestimmt kein Luxus Auto. Als Diesel verbraucht er tatsächlich unter Last weniger als ein alter Ferrari...aber das gleiche wie ein 40 Jahre alter Saugdiesel mit 1/3 der Leistung. Durch das ganze Downsizing werden die Motoren wohl kaum 250.000km und mehr halten...von der Software gabzvzu schweigen...6 Jahre alte Smartphones werden ja jetzt schon nixht mehr Supported.

Wo die "neue Mobilität" hinführt sehen wir ja jetzt schon. Durch car2go und Wettbewerber setzen sich Menschen hinters Steuer die kaum Fahrpraxis haben (weil sie ja kein Auto im Alltag brauchen und alles so viel ökologischer ist)...die Unfallzahlen steigen in diesem Bereich (Frag mal den Verband deutscher KFZ Versicherungen). Da hilft auch autonomes fahren nur bedingt.
Wie störanfällig Computer und Software Ist, ebenso wie die Gefahr eines Eingrifffs durch 3. (HACKER) wird jeder PC User der letzten 20-30 Jahre bestätigen.
Der Vergleich mit der Luftfahrt hinkt...wie mit dem Meer...da ist einfach mehr Platz als auf Strassen.
Das hat nichts mit Zukunftsangst zu tun. Meine Nachbarn fahren Renault Zoe und Opel Ampera...die gucken immer ganz neidisch wenn ich meinen Diesel Kombi belade.
Ich bin von neuen Technologien wenn sie Alltagstauglich sind sehr angetan...verdiene mit E-Mobilty sogar einen Teil meines Geldes...aber sie muss eben Alltagstauglich sein.
Die ersten Handys mit Touch Bildschirm waren auch noch nicht wirklich gut zu handhaben.
Darum...mal abwarten

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80

Montag, 17. Juli 2017, 20:37

viele vergessen bzw. ihr Ego will es nicht wissen, E-Mobilität ist nicht zum Geld sparen entwickelt worden. Aber ich kann's auch meinem Hund erzählen.
Eine Erdbeere ist auch nicht gewacksen um Geld zu kosten.

und viele labber über den Preis.

Gruß Klaus
Wo der Teufel nicht hin will, schickt er Pfaffen oder die Heilsarmee

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