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Segelalex

Salzbuckel

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41

Freitag, 10. Februar 2017, 20:07

Momentum nutzen, Termin festlegen, machen! Idee der Sternfahrt bißchen ala 24 uurs find ich ebenfalls erwägenswert.

Keep it simple. Regeln, die jeder versteht, ein RC dass weiß, was es tut und beim Rating nicht mit sich reden lässt. Wer das nicht akzeptiert, kann bei den anderen Regattan, die es längst nicht mehr gibt, protestieren. Und abends: Ein wirklich toller Preis und dann: Gemütlich. Damit man weiß, wofür man das alles tut.

Ich halte euch ganz fest die Daumen, dass es klappt! Ist ne tolle Sache, sowas.

Gruß

Alex
Schatz, es liegt nicht an dir, es liegt am Steg...

42

Freitag, 10. Februar 2017, 21:46

Es gibt übrigens auch beim 24h-Segeln von Möltenort/Mönkeberg eine extra Fehmarn-Wertung. Nur mal so nebenbei..
Ein Mensch ohne Träume ist wie ein Schiff ohne Segel..

43

Freitag, 10. Februar 2017, 22:29

Zwar bin ich kein Regattasegler, aber vielleicht bringt ja der Blick von außen auch mal was.
Ich glaube dass man den Erfolg des Silverrudder analysieren sollte, wenn man etwas Ähnliches plant.
Meiner Ansicht nach spielen da 2 Erfolgsfaktoren eine große Rolle. Erstens das es Einhand ist, und zwar nicht nur wegen der besonderen Herausforderung, sondern auch deswegen weil es für Eigener immer aufwändiger wird ist Crews zu finden und zu organisieren.
Zum anderen aber, völlig unterschätzt ist die Wirkung der einfachen Einteilung in nur 7 Starterklassen. Keine Vermessung, nicht mal Yardstick, dieses gewollt ungenaue ist, auch wenn das einige erstaunt ein Erfolgsfaktor! Wie schon beautje richtig erklärt hat, aber wohl bei vielen abgeperlt ist. „Ganz ohne Rating macht sich jeder sein Erfolgserlebnis selber.“
Also ich würde das genau so machen
Mit besten Empfehlungen
Ein Freund ist, wer Dich für gutes Schwimmen lobt, nachdem Du beim segeln gekentert bist.

Danziger

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44

Freitag, 10. Februar 2017, 22:54

Zum anderen aber, völlig unterschätzt ist die Wirkung der einfachen Einteilung in nur 7 Starterklassen. Keine Vermessung, nicht mal Yardstick, dieses gewollt ungenaue ist, auch wenn das einige erstaunt ein Erfolgsfaktor! Wie schon beautje richtig erklärt hat, aber wohl bei vielen abgeperlt ist. „Ganz ohne Rating macht sich jeder sein Erfolgserlebnis selber.“


Interessanter Punkt, Steggano!

Hans

45

Samstag, 11. Februar 2017, 06:54

Hallo aus Bayern,
kenne SAC und SR.
Wie bereits richtig erkannt, scheint der Erfolg beider Veranstaltungen in der Einfachheit zu liegen.
Daher: Termin erster Samstag 10.00 im August, Start und Ziel ist Kiel und fertig. Der Rest ergibt sich...... so haben wir es bei SAC gehalten.....die
Stimmung auf Anholt war super.... macht Lust auf mehr.

Ps: Ich finde nicht, das es ausschliesslich eine Veranstaltung für Kieler Segler sein sollte. SR besteht aus 50 % Trailerbooten!

Felix6875

Leichtmatrose

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46

Samstag, 11. Februar 2017, 07:58

Moin zusammen,

erst einmal vorweg, ich finde die Idee einer solchen Regatta ganz spannend und die von Holger dafür aufgeführten Gründe auch sehr nachvollziehbar.
Was ich aber nur bedingt verstehe ist, dass in einigen Beiträgen immer wieder mal „Spaß“ als Begründung für so eine Wettfahrt angeführt wird. Wir besuchen mit unserer Dehler 29 Cruising so ziemlich alle Yardstickregatten rund um die Kieler Förde. Leider werden die Teilnehmerzahlen bei diesen Veranstaltungen immer weniger, was ich irgendwie nur schwer nachvollziehen kann, kann man doch, wie es so schön im Neudeutschen heißt, „puren Spaß“ dabei haben. Spaß ist doch, wenn der Mund nach der Vorstartphase und den ersten Kreuzschlägen nach dem Start langsam aufhört, vor positiver Anspannung trocken zu sein. Spaß ist doch, wenn zum ersten Mal in der Saison das Spibergen in Luv super funktioniert hat und das Boot geschmeidig wie eine Raubkatze die Leetonne rundet und man als Bremser am Lenker der Crew euphorisch zuruft: „ Boah Männers, watten goiles Mannöver“!!! Spaß ist doch, wenn das Boot, das man schon seit Jahren segelt, plötzlich ein ganz anderes ist, weil 5 Leute an der Kreuz auf der hohen Kante sitzen und man fast permanent nahe Rumpfgeschwindigkeit unterwegs ist und man mit richtig viel Druck durch fiesen Seegang prescht. Und selbst wenn dann ein Genuaschot-Umlenker, der für eine Arbeitslast von 400 kg und eine Bruchlast von 1000 kg ausgelegt sein soll, explosionsartig auseinanderfliegt, ist das Spaß. Spaß deswegen, weil es für Jahre eine gute Geschichte ist, wenn der Trimmer grinsend erzählt, dass er dem Steuermann gesagt habe, dass die Genua nicht dichter ginge, der aber, eine gute Platzierung vor Augen, nur geantwortet habe: „ Ach was, hau Dich rein, hol dicht das Ding“!
All das hat mit dem in einigen Beiträgen angeführten „Profisegeln“ rein gar nichts zu tun. Wohl aber hat es etwas mit positiver Anspannung und damit mit reinem Spaß zu tun. Wer Spaß haben möchte sollte also ruhig erst einmal die Regatten vor der Haustür besuchen, bevor er sich eine Kreuz von Fehmarn nach Kiel antut.

Gruß
Klaus

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Felix6875« (11. Februar 2017, 08:12)


47

Samstag, 11. Februar 2017, 08:10

Zum Thema Yardstick habe ich mich bereits mal geäußert.

Beim Silverrudder ist es auch so, dass ich mit Nike in der Medium Keelboats - Klasse segele. Die nur wenige cm kürzere Albin Ballad mit gleicher Yardstickzahl ist in der kleineren Gruppe.

Ich muss also z.B. gegen eine X35 segeln bei gleicher Wertungsvoraussetzung.

Und das - so wird mir permanent suggeriert - macht SPASS SPASS SPASS !!!

Spass macht es sicherlich auch in der großen Gruppe um Fünen zu segeln. Aber für mich ist das unter den Voraussetzungen eher eine nette Parade als Regatta.

Mir ist absolut nicht klar warum der Yardstick so kaputtgeredet wird, wenn es doch angeblich immer nur um Spass geht.
Ein Mensch ohne Träume ist wie ein Schiff ohne Segel..

48

Samstag, 11. Februar 2017, 08:41

Felix, du hast Spaß bei Up and Downs mit Crew vor Kiel und hier geht es um eine Alternative dazu. Die ist für Leute interessant, die entweder keine größere Crew haben für solche Regatten oder die das Boot gern einfach mal laufen lassen wollen, ohne das sofort wieder das nächste Manöver ansteht.

Was die Wertung angeht sehe ich es wie Taifun. Man will doch wissen, wie man im Vergleich zu Anderen gesegelt ist und nicht nur, welches Boot das schnellste im Ziel war. Beim letzten SR war mein Boot mit 7cm zu viel vermutlich auch das kleinste Boot der Gruppe Medium. Ich habe mir dann zwar persönliche Gegner raus gesucht wie Elan 31 und First 31.7, aber am Ende wollte ich dann doch wissen, ob die ganzen Gruppenführenden X99 und X332 auch berechnet schnell waren und habe selbst eine YS-Liste gebastelt. Fazit: die schnellen Boote wurden meist auch schnell gesegelt. Das wissen zu wollen gehört in meinen Augen zu einer Regatta dazu. Wer das Bisschen Realität, das YS ermöglicht, scheut, soll es eben lassen oder kann ja hinterher immer noch über die Schwächen von YS philosophieren.

Robert

Löhni

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49

Samstag, 11. Februar 2017, 09:51

Ich bin da voll bei euch. Wenn es keine Parade, sondern ein "Rennen" werden soll, dann ist Yardstick der beste Kompromiss. Meinetwegen auch noch mit individuellen, Crew-, Ausrüstungs- oder Erfahrungsabhängigen Aufschlägen.
Eine stumpfe Gruppierung nach LüA halte ich auch für sehr unglücklich. Ältere Risse mit langen Überhängen und schmalen Hecks sind da zu stark benachteiligt. Dann schon eher LWL, aber das wird dann ja bald komplizierter als YS.
Ich nehme an Regatten Teil, weil es mir Spaß macht schnell zu segeln, aber vor allem auch, weil ich besser werden will und von anderen lernen und mich mit ihnen messen.
Beides geht nur, wenn eine gewisse Vergleichbarkeit gegeben ist.

Ich verstehe auch nicht, wieso die reine Existenz einer Yardstickvergütung , irgendjemanden abschreckt. Unabhängig davon kann man sich doch trotzdem ein gruppenweises Startverfahren überlegen, dass dafür sorgt, dass alle etwa gleichzeitig da sind, und dass es unterwegs spannend ist.
Gruß,
Jan

Lieber Wasser unterm Kiel :segeln:, als Kiel unter Wasser :tit:

_Christian_

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50

Samstag, 11. Februar 2017, 11:31

Vielleicht kann ich ja als bekennender "kaum-bis-garnicht" Regattasegler eine Sichtweise beisteuern, die für die simple Klassenlogik (Modell Silver Rudder) spricht, oder sie zumindest teillegitimiert:

Sobald eine spezielle Vergütung (z.B Yardstick) Anwendung findet, tauchen folgende Verhaltensweisen im Starthafen (auch bei Booten mit YS 150) auf:
- Anker werden von Bord gebracht
- Rettungsinseln gehen über Bord
- Regattasegel werden angeschlagen
- Kühlschränke und Werkzeugschapps werden ausgeräumt
- Frauen und Kinder werden gegen 5 starke Kerls auf der Kante getauscht
- ...

alles o.k. - aber wenn jeman (wie z.B. ich) mit dem voll ausgestatteten Fahrtenboot an den Start geht, wird er gnadenlos durchgereicht. Nicht weil man schlecht segelt (zumindest nicht nur :rolleyes: ) sondern weil man kein Materialspieler ist.

Simple Regeln wie beim Silver Rudder lassen derartiges Feintuning unsinnig erscheinen (auch mit leerem Boot und schwarzen Tüchern, werde ich von einer lustlos bewegten 35" Rennyacht versegelt) und führt - meiner Beobachtung nach - zu einem entspannteren Umgang mit dem Material und der Wettfahrt an sich.

Christian
Lieber Cobb als Cup :frech:

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51

Samstag, 11. Februar 2017, 12:06

Warum aber tust Du das? Wenn Du laufen gehst, ziehste Dich auch anders an als wenn Du Brötchen holen gehst. Und einiges, man muss nur lesen und den Mund aufmachen, erlaubt ys gar nicht. Tisch bleibt im Boot, Anker auch, nur Du darfst ihn woanders hinlegen, nicht aber an Land legen. Sag doch was, wenn die Wettfahrtleitung zu luschig ist, muss man nachhelfen. Fair und unfair sind nicht dasselbe, sondern Gegensätze.
Ansonsten, büschen Posen is part of the game. Vor Regatta gilt es, den Gegner zu beeindrucken. Wie ne Katze, die den Schwanz dick macht. Da muss man mal mit Schrubber ins Wasser, da muss man mal ne Werkzeugkiste und die Klsppräder an Land schaffen, ich werde rund Fehmarn nicht Radfahren. Da kommt der Wassertank leer, das Sprayhood ab und die Fender aufn Steg. Das macht einfach Spass, das Gepose. Ob es was bringt, egal. Es bringt mich psychisch in grrrr Stimmung, das ist wichtig.
Das alles hat mit YS wenig zu tun, Silverrudder kenne ich ne Luffe 37 mit einer Ziegelsteinbahn im Salon, wo der Segler immer ne Ladung Steine nach Luv trimmen kann, selbst erdacht, posing pur, hihi.
Gute Segel anschlagen wirste unter keiner Regel der Welt dem Teilnehmer verwehren können, warum auch. Nur Yardstick regelt, dass es passende Segel sind, nicht unfair grosse.
Bei Regatta wird das Hausboot immer zum Sportgerät, und sein Sportgerät präpariert man eben. Du weisst ja wie es geht, tu es doch. Sei nicht so faul. Nach dem Rennen machste Tank eben wieder voll. Carsten

Löhni

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52

Samstag, 11. Februar 2017, 14:58

Genau. Gerade, wenn es keine Regeln gibt, wird so ein Rennen zur kreativen Material- und Bastelschlacht. Dann werden Toiletten und Salontische ausgebaut und ein leinenverstellbares Schwenkgewicht montiert. Und sogar der Alufolien-umwickelte Styroporanker ;) bleibt zu hause. Dafür wird ein improvisierter Genackerbaum angebaut und ein viel zu großer Code zero oder Blister vom Kumpel geliehen. Spi natürlich auch so groß, wie gerade noch geht.

Und plötzlich fährt mir in der 9-10 Meter Gruppe nicht nur die X99 weg, sondern auch die ansonsten etwa gleich vergütete Optima 92. (mit selbstkonstruierter schwenkbarer und höhenverstellbarer Kielbombe und 95qm Spi)
Spätestens dann vergeht mir die Lust.

Man kennt ja i.d.R. die Werte der anderen Boote und konzentriert sich unterwegs auf seine "Peer Group".
Gruß,
Jan

Lieber Wasser unterm Kiel :segeln:, als Kiel unter Wasser :tit:

Danziger

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53

Samstag, 11. Februar 2017, 15:15

Hier in NL gibt es die 24uurs, das sind um die 120nm, die in 24h durchschnittlich gesegelt werden, nicht einhand, aber wie das SR ein beeindruckendes Segelerlebnis mit um die 500 (!) Booten.Es gibt 2 Wertungen, für eine muss man sich entscheiden.

Die erste ist Tocht, das sind die Fahrtensegler, die sind unvermessenen, da wird die WL als Faktor genommen. Die vordere Plätze gewinnen immer irgendwelche Gleiter, z.B. Melges usw. Mit einem normalen Yacht wird man nie in die Preise fahren.

Dann gibts ORC als Wertung, die sind alle vermessen, das sind die Regattasegler. Wer da vorne fährt hat sich das als Team hart ersegelt, nicht das Boot.

So ist auch die Wahrnehmung bei den Seglern. Toll die Leistung mit einer kleinen Melges 24 Stunden auf der Kante sitzend durch zu halten, aber klar ist auch, gewinnen tut da in erster Linie das Boot. Die echten Gewinner sind die ersten Boote in den ORC Klassen, denn da gewinnt die Crew.

Beim SR ist das wie beim 24 uurs die Tochtklasse. Eine 28 Fuß Friendship wird nie gegen eine SSC 27 auch nur annähernd einen Stich haben. Aber sie wird einen anderen finden, der ebenbürtig ist und mit dem ein privates Rennen fahren. So wird das auch bei dem SSC 27 Skipper sein, der schert sich nur um die anderen SSC 27 - und um die Preise, denn er hat mit seiner 2016er Gleitkiste eine echte Chance seine Klasse zu gewinnen. Weil noch andere mit gleichem Potetial mitfahren, fährt er eine echte Regatta.

Der Siegerpokal am Ende bekommt sicherlich ein sehr guter Segler. Aber er wird ein ausgebufftes, super modernes Schiff haben und kein älteren Fahrtensegler.

So ist das SR ein Event, der Aufschluss gibt wie erfolgreich Neuentwicklungen sind, wie gut ältere Designs sich halten können, aber sicherlich kein Event bei dem der beste Segler gekürt wird.

Für die geplante Regatta vor Kiel kann man das auch so machen. Dann wird das ein Boot-zentrischer Event oder man nutzt YS, dann wird das ein auf die Skipper fokussierter Event.

---

Das Gute am SR ist, dass all die Fahrtensegler, die mit ihrer normalen Segelyacht dort mitfahren wissen, ich fahre um keine Preise, ich fahre für die Erfahrung, für den Weg als Ziel. Damit ist SR eine ideale Fahrtenseglerregatta und somit im Grunde keine Regatta, bzw. im engeren Sinne nur eine für die Boote, die auch vom Potential her Chancen haben ganz vorne mit zu segeln.

Ein spannendes Konzept, wie ich finde und sehr erfolgreich.

Hans

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54

Samstag, 11. Februar 2017, 17:27

Find ich doof. Jeder sollte gewinnen können, wenn er gut fährt. Auch die alte First von Hans.

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55

Samstag, 11. Februar 2017, 18:20

Den Thread hier lese ich interessiert mit und stelle fest, dass mich gerade der SH/DH-Aspekt anspricht. So ist das Ganze für mich realistisch organisierbar. Ich habe keine Mannschaft, und ich wüsste auch nicht, woher die kommen soll. Mein Freundes- und Bekanntenkreis besteht auch aus Leuten, die vorwiegend im Großraum HH wohnen und während der Woche einem Gelderwerb nachgehen. So ist es schon schwer genug mal einen Mitsegler zu organisieren. Regattasegeln mit Mannschaft erfordert doch einen erheblichen Energieeinsatz, um die Leute zu organisieren, oder? Die Lage ist sicher anders, wenn man direkt am Boot wohnt und dort auch seinen Bekanntenkreis hat.
Mit Vergütung hin- und her hat das erstmal nix zu tun; Chancen auf vordere Plätze habe ich ohnehin nicht. Es ginge mir einfach ums Dabeisein.

Also, der SH/DH-Gedanke passt einfach in unsere Zeit und hat die gleiche Ursache wie die abnehmende Zahl von Bootsbesitzern - wir leben anders als vor 20 oder 30 Jahren.

Koline

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56

Samstag, 11. Februar 2017, 18:21

Hallo,

wenn man wieder ein neue Regatta nach YS macht, was unterscheidet sie dann von all den anderen Regatten mit schwindender Teilnehmerzahl? Nur das sie ausschließlich für DH und SH ist? Viele andere Regatten bieten DH Gruppen an, die Teilnehmerzahlen sprechen eine deutliche Sprache.
Beim Silverrudder ist es doch jedem selbst überlassen hinterher nach Yardstick seine eigene Leistung zu kontrollieren, aber es würde dem Charakter der Regatta widersprechen eine Yardstick Wertung zu führen. Vor allem die Diskussion welche Umbauten welche Korrektur haben sollten wäre endlos. Es ist beim SR extra gestattet jegliche Segelkombination zu fahren die einem einfällt. Da haben einige selbstgebastelte Gennakerbäume und fahren daran riesige Segel, Code 0 ist bei vielen schon eine Art Standardsegel etc..
Und der Wanderpreis, das Silverrudder, in jeder Gruppe soll doch gerade den Ideenreichtum der Teilnehmer und die Entwicklung im Bootsbau fördern. Eine Black Maggy oder eine Black Marlin finde ich einfach nur super und gönne denen auch den Sieg. Ich fahre zuerst für mich, gegen mich selbst und dann schaue ich auf die anderen.

Daher würde ich raten vom Grundsatz der Idee des SR zu folgen! Wenn dann nicht die üblichen Regattasegler angesprochen werden, na und.
Dafür hoffentlich viele andere die sonst nie Regatten segeln.

Gruß

Tom

Danziger

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57

Samstag, 11. Februar 2017, 18:50

Carsten, fahre nach ORC, hier in NL ein üblicher Standard. Da kann auch unsere alte First was holen, wie andere 40.7 (und wir auch manchmal) es immer wieder heute noch beweisen. Gleiches gilt für die sehr ähnliche IMX-40 oder die tolle X-332 und andere. ORC ist eine prima Lebensverlängerung für alte Regattaboote.

Wenn ich jetzt, wie ein lieber Freund, ne flatschneue Seascape hätte, dann würde ich mich auch über den 24uurs Preis freuen, den er zack als erste Regatta mit dem Boot easy eingefahren hat.

Pers. finden wir beide Siegen durch Technik/Geld nicht erstrebenswert und deswegen gibt's kommende Saison auch eine ORC Vermessung für die Seascape.

Hans

Kokopelli

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58

Samstag, 11. Februar 2017, 18:52

Ich lese hier auch ganz interessiert mit. Der Wertungskram interessiert mich dabei weniger. Wie beim SR denke ich: jeder der ankommt, hat gewonnen und das Erlebnis zählt. Vielleicht bin ich auch dabei, z. B. als Winschaffenassi.
Denken ist wie googeln - nur krasser!

Orage

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59

Samstag, 11. Februar 2017, 19:08

ORC ist eine prima Lebensverlängerung für alte Regattaboote...
Pers. finden wir beide Siegen durch Technik/Geld nicht erstrebenswert und deswegen gibt's kommende Saison auch eine ORC Vermessung für die Seascape.


Da stimme ich total zu!
Ohne ein Handicap gewinnt das größte/schnellste/neueste/teuerste Boot.
ORC ist ein sehr faires Handicap-System; da können auch ganz alte Gurken gewinnen, wenn sie gut gesegelt werden :).
nights are always bright
Will Jennings, 1979

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60

Samstag, 11. Februar 2017, 19:18

Fehmarn Challenge

Also, Ihr streitet Euch noch ein wenig und ich mach schon ein wenig Merchandising :geil:

hier der Link:https://www.shirttuning.de/b-c-exact-190…9b-83a29ccee811

könnt Ihr selber noch rumbasteln
»Foo Fighter« hat folgende Datei angehängt:
Gruß Foo

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Foo Fighter« (11. Februar 2017, 20:04)


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