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Marinero

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1

Dienstag, 7. November 2017, 18:48

François Gabart - Jagd auf Thomas Covilles Jules-Verne-Rekord

Ist das hier noch kein Thema? :cool:


interessante Statistiken haben die....

5 Stunden Schlaf ist eindeutig viel zu viel. Und nur 2.140 Umdrehungen am Grinder? Na, wenn man auch so viel schläft......



http://www.macifcourseaularge.com/cartographie/

Marinero

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2

Dienstag, 14. November 2017, 15:41

Heb nich ab vom Acker ohne deinen Tacker *

* Winkelschleifer :D





siehe: https://www.youtube.com/watch?v=9TEkWK0LNMA


siehe: https://www.youtube.com/watch?v=XF4tKvKCUL8

norbaer

Salzbuckel

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3

Mittwoch, 15. November 2017, 11:09

Ja diese Rekordjagd ist zumindest bei mir so ein bisschen im Schatten des VOR.

Im Südatlantik konnte er ja Wetterbedingt schon eine prima Abkürzung nehmen. Und hat nun 640 Meilen Vorsprung.

Für uns Ottonormalsegler währe das schon 4-6 Tage aber für die Raketenboote sind das gerade mal 20-24 Stunden.

Marinero

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4

Mittwoch, 15. November 2017, 11:45

diese Rekordjagd ist zumindest bei mir so ein bisschen im Schatten des VOR

Ist auch jetzt noch zu früh, um irgendwas zu mutmaßen. Ich denke, spannend wird es (wenn alles hält), wenn er wieder in den Südatlantik einbiegt. Sind ja nur noch knapp 3 Wochen :D )

Immer wieder aufs Neue finde ich es beeindruckend, wie mit den Kisten Tag für Tag > 700er Etmale abgespult werden.

Und das Gabart scheinbar nie schlechte Laune oder nen Depri hat. Voll der Sunnyboy :)

beautje

Seebär

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5

Mittwoch, 15. November 2017, 14:36

851 Meilen in 24 Stunden :wacko3: - die spinnen die Franzosen

24 Stunden lang einen Schnitt (!!!) von gut 35 Knoten. Wer mal beim Surfen jenseits der 30 Knoten unterwegs war kennt vielleicht dieses Gefühl zwischen "ist das geil" und "gleich tut´s weh".
Auf so einem Monster 24 Stunden nonstop im Tiefflug - für mich unvorstellbar.
Respekt!!

Marinero

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6

Mittwoch, 15. November 2017, 14:52

851 Meilen in 24 Stunden :wacko3: - die spinnen die Franzosen. 24 Stunden lang einen Schnitt (!!!) von gut 35 Knoten

Beobachte dabei mal die o.g. Statistik. Paradoxerweise nimmt bei den konstant um die 30 Knoten Fahrt die Menge an Schlaf zu und die Umdrehungen am Grinder ab. Es läuft einfach.




Neulich, bei den leichten, wechselnden Winden hat er viel mehr geackert (> 2.500 Umdrehungen) und nur etwas über 2 ½ Stunden geschlafen.

7

Mittwoch, 15. November 2017, 15:26

Er hält beim Schlafen die Großschot in der Hand, konnte man die Tage auf einem Video sehen. So richtig erholsam wird der Schlaf wohl nicht sein...

Marinero

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8

Donnerstag, 16. November 2017, 17:25

Zitat

EXTRAMERRESTRE ! La folle semaine continue pour François Gabart ! Après le record des 24h établi dans la journée de mardi avec 851 milles parcourus*, le skipper du trimaran MACIF inscrit ce jeudi le nouveau temps de référence absolu entre Ouessant et le Cap de Bonne Espérance en 11 j 20 h 10 min*, détenu jusqu’alors par Loïck PEYRON en équipage lors du Trophée Jules Verne 2011/2012 (11 j 21 h 48 min) soit 01 h 38 min de mieux.
Il explose par le même temps le record officiel (tel que défini par le WSSRC) en franchissant le Cap des Aiguilles en 11 j 22 h 20 min* (détenu par Loïck PEYRON lors du Trophée Jules Verne 2011/2012 en 11 j 23 h 49 min) soit 01 h 29 min de mieux. Pour comparaison, Sodebo avait mis 14 j 04 h 58 min au cap des aiguilles. François Gabart possède donc 2 j 06 h et 24 min d’avance sur les temps du record autour du monde qu’il tente actuellement de battre.

Gabart war schneller am Kap als Loïck Peyron mit Crew auf Banque Populaire V

Coville hat bis dahin 14 Tage (also zwei mehr) gebraucht

Vorsprung inzwischen über 900 Meilen


(| (| (|

norbaer

Salzbuckel

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9

Freitag, 17. November 2017, 07:15

Tja ist schon erschreckend, wie gut diese Rennmaschinen ohne die menschliche Hilfe auskommen.

In 10 Jahren wird der erste Segelroboter um die Welt jagen und beweisen, dass man dazu keinen Menschen braucht. So wie die jetzt schon die Computer jeden Menschen in Schach oder ganz aktuell in dem Chinesischen GO Spiel schlagen.

Schön ist es aber als Segler zu sehen, das kein Wasserfahrzeug der Welt schneller um die Welt fahren kann fährt als Segelboote.

Marinero

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10

Freitag, 17. November 2017, 18:32

Tja ist schon erschreckend, wie gut diese Rennmaschinen ohne die menschliche Hilfe auskommen

Ohne Hilfe. Hmm. Naja. :ueberlegen:

Ich fand diesen Artikel sehr passend: http://www.macifcourseaularge.com/actus/atlantic-express/


was es braucht
  1. ein gutes Boot
  2. ein guter Segler
  3. Glück mit dem Wetter

norbaer

Salzbuckel

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11

Dienstag, 21. November 2017, 07:31

Der Franz muss im Moment ganz schöne Haken schlagen und kommt kaum vorwärts und dümpelt so dahin mit 22-24 Knoten.

Na mal sehen.....

Marinero

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12

Dienstag, 21. November 2017, 10:32

Ja, fürchterlich, was für ein Geeier. :rolleyes:

Ein Tag Vorsprung ist ja noch vorhanden. Aber wird Zeit, dass es mal wieder anständig voran geht.




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13

Dienstag, 21. November 2017, 21:24

Ist die Jules-Verne-Trophy nicht für den Outright-Record? Also mit Crew?

Oder gibt es das auch für Einhandsegler?

Wenn er nochmal Gas gibt, schafft er aber ja auch vielleicht beides... :rolleyes:
Wie abgefahren einsam muss man auf so einem Monstrum sein im Southern Ocean?
Das macht ja wirklich demütig.

Holger

14

Mittwoch, 22. November 2017, 08:26

Sein virtueller Gegner ist Coville ( einhand ) auf Sodebo im letzten Jahr. Da die letzte JV ja von einem relativ kleinen Tri im quasi-Kleinteam gewonnen wurde, hat Gabart zumindest das Potential auch den Rekord anzugreifen.

Ist das noch vergleichbar mit dem, was wir so machen ?? - Nun, sie nutzen auch nur den Wind ... Ansonsten Hochachtung vor Gabart und den Franzosen, die so etwas auf die Beine stellen können. Ich bin schon gespannt auf die kommende Ultim-Solo-Weltumseglungsregatta.
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---------------------------------------------------

15

Mittwoch, 22. November 2017, 08:48

Ja, die Szene ist schon ziemlich unglaublich. Auch spannend, dass es hier - im Vergleich zu anderen Sportarten - häufig relativ alte Leute sind, die die Boote um die Welt prügeln. Das ist für mich, wie auch schon die Miniregatten, deutlich spannender als der ganze Americas Cup-Budenzauber. Faszinierend.

16

Mittwoch, 22. November 2017, 09:58

Ich finde es irre, wie genau die mit den Kats mit dem Wetter fahren können. Das scheint mir der größte Unterschied zu den Monohulls zu sein. Man segelt so schnell wie die Tiefs ziehen und kann sogar aussuchen, wo im Tief. Im Augenblick sieht es so aus, als wenn er genau auf der nördlichen Kante des Tiefs fährt, um zwar den Wind, aber nicht die Wellen zu haben. Allerdings müsste er jetzt dann auch mal halsen, sonst kann er die Badehose auspacken und sich in die Sonne legen ;-)


Ich erinnere mich an ein Video von der Comanche, in dem der Wetterrouter erklärt hat, dass es bei ihrem Nordatlantik-Rekord (West->Ost) das erste Mal geklappt hätte, mit einem Monohull in einem einzigen Tief über den ganzen Teich zu fahren. In dem Video konnte man sehen, dass es da manchmal um wenige Meilen ging, sonst wären sie rausgeflogen.

Wenn das erstmal souverän beherrscht wird, dürfte es schwierig werden, die Rekorde weiter in so großen Schritten zu knacken, als nächstes müsste man ja Tiefs von hinten überholen ;-)

17

Mittwoch, 22. November 2017, 10:51

Ich finde schon alleine den Gedanken genial, quer über den Atlantik in einem einigen Tief zu fetzen und hauptsächlich darauf zu achten es bloß nicht zu verlassen. :D

Marinero

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18

Mittwoch, 22. November 2017, 12:28

Man segelt so schnell wie die Tiefs ziehen und kann sogar aussuchen, wo im Tief. (...) Wenn das erstmal souverän beherrscht wird, dürfte es schwierig werden, die Rekorde weiter in so großen Schritten zu knacken, als nächstes müsste man ja Tiefs von hinten überholen ;-)

Das muss nicht erst noch beherrscht werden, genau dieses Problem gibt's schon länger.

Bereits die Spindrift (ex Banque Populaire V) war in der Lage, schneller als die Zuggeschwindigkeit der Tiefs zu fahren. Und die ist inzwischen auch schon 9 Jahre alt.

Marinero

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19

Dienstag, 28. November 2017, 12:36

es geht vorwärts.... :l_speedboat:

drei Wochen vom Start bis zum Eintritt in den Pazifik:

Zitat

Le trimaran MACIF fait son entrée dans le Pacifique en passant ce soir à 21h05 la longitude de la Tasmanie, soit 21 j 12 h 0 min après son départ d'Ouessant´

aktuell

Topspeed 39.2
Etmal 795.2


Marinero

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