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Beiträge: 746

Bootstyp: Albin Express

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61

Dienstag, 19. Dezember 2017, 16:29

Ich hatte ja dieses Jahr - auf dem Weg zum Silverrudder - das Vergnügen, eine Zeitlang Tatjana Pokorny im Zug gegenüberzusitzen.
Und eben auch mancher Einschätzung ihrerseits zu lauschen.

Aus ihrer Sicht gibt es kaum ein Hobby/Sport/Zeitvertreib, bei dem die "Masse" so wenig am Geschehen im Grand Prix-Bereich dran ist wie beim Segeln.
Wofür es ja Gründe gibt und ich finde es auch nicht schlimm.

Wir haben übrigens Gabart auch atemlos verfolgt.
Oft war es meine Frau, die abends fragte, wie groß der Vorsprung von Gabart ist.

Ich persönlich mag ja solche Rekordfahrten ganz gerne, aber ich sehe mir auch gerne Videos von z.B. TP52 an.
Das ist eben auch Up-and-down-Segeln, wie wir es machen.
So ungefähr jedenfalls. :D

Holger

Marinero

Admiral

  • »Marinero« ist der Autor dieses Themas

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62

Mittwoch, 20. Dezember 2017, 12:30

(...) Tatjana Pokorny (...) Aus ihrer Sicht gibt es kaum ein Hobby/Sport/Zeitvertreib, bei dem die "Masse" so wenig am Geschehen im Grand Prix-Bereich dran ist wie beim Segeln. Wofür es ja Gründe gibt und ich finde es auch nicht schlimm (...)

@ronja-express: Und was sind ihrer / eurer Meinung nach die Gründe?

Vodies

Proviantmeister

Beiträge: 340

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63

Mittwoch, 20. Dezember 2017, 14:03

Gründe meiner Meinung nach:
Formel 1 - fast jeder fährt ein Auto und hat deshalb einen Bezug zum Fahrzeug
Fussball - einfach zum spielen. Man braucht nur etwas zum draufkicken. Kann auch eine Dose sein und los geht es. Deshlab haben viele einen Bezug dazu
Segeln - im Vergleich zu anderen Sportarten vergleichsweise wenig Aktive und viele davon nutzen ein Segelboot als Ort der Erholung (Camping auf dem Wasser)

Die Medien suchen sich Sportarten bei denen Zuschauer garantiert sind (viele Interessenten) daher Fussball, Skisport, Formel 1 und die Nation auch erfolgreich ist. Durch diese Berichterstattung werden dann diese Sportarten noch gefördert (mehr Geld). D hat nun mal relativ wenig Küste und daher gibt es nicht viele die von Kindesbeine an mit dem Segeln aufgewachsen sind. Daher auch relativ wenige Spitzensportler mit vermarktungsfähigen Erfolgen. Noch dazu war in der Vergangenheit das Segelformat und Berichterstattun bei Olympia eher langweilig. In Frankreich ist das anders. Viele Segelverückte und daher auch interessant für Medien und Industrie.
Franz
Viele Gruesse aus Rosenheim

Marinero

Admiral

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64

Donnerstag, 21. Dezember 2017, 16:10


65

Freitag, 22. Dezember 2017, 08:53

@marinero
Gibt es dieses anscheinend lustige Bildchen auch mit deutschem Untertitel? ?(


Aktuell kann ich da leider nicht drüber lachen.

Marinero

Admiral

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66

Freitag, 22. Dezember 2017, 11:55

@marinero Gibt es dieses anscheinend lustige Bildchen auch mit deutschem Untertitel? ?( Aktuell kann ich da leider nicht drüber lachen.

Menno :rolleyes: das schafft sogar der grobschlächtige Google-Übersetzer:


Zurück zum normalen Leben für Francois Gabart

"42 Tage auf See und Du hast nicht einmal Austern für den Weihnachtsabend mitgebracht?"

67

Sonntag, 24. Dezember 2017, 12:24

:D

Danke.

Beiträge: 746

Bootstyp: Albin Express

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68

Mittwoch, 27. Dezember 2017, 15:29

@Marinero: Ich glaube, die Gründe liegen auf der Hand:

- Segeln ist enorm vielfältig.
Man muss sich ja klarmachen, dass sich vom älteren Hernn mit LM27 und Rollgroßsegel über den Piraten-Segler
bis zum typischen Einmal-im-Jahr-Charterer alle möglichen Leute als Segler fühlen.
Und die allermeisten empfinden das ganze ja weniger als Sport, sondern als Outdoor-Hobby mit gelegentlicher leichter Bewegung.

Schau mal, wie wenige Leute das Segeln als echten Sport betreiben.
Wir z.B. segeln mehrere One-Design-Regatten jedes Jahr, fahren Training usw.
aber das sportlichste bleibt wahrscheinlich trotzdem das ganze Herumgeschleppe von Ausrüstung... :D

Die echten Sportsegler (Skiffs, Nacra usw.) werden auch mehr auf ihre Idole schauen, denke ich.
Aber die Masse besteht am Ende aus ganz vielen Individualisten, die nur der eigene Bereich der Segelei interessiert.
Wer am WE nach Maasholm oder Marstal segelt und im Urlaub rund Fynen, kann evtl. nix mit Gabart anfangen.

- Das Sportgerät ist nicht vergleichbar.
Ob im Fussball oder Tennis oder selbst im Radsport: Man kann ja oft auf profigleiches oder profiähnliches Material zurückgreifen.
Wer also am Sonntag auf dem Platz kickt, tut das unter ganz ähnlichen Bedingungen, wie der Profi, von dem man gerade Fan ist.

Aber wer kann sich einen über 30m langen Vollcarbontri in den Hafen legen?
Auch hier sind die Bedingungen für die Jollensegler, die Surfer usw. besser.
Die Nähe zum Grand-Prix-Bereich ist vorhanden.

- Sehgewohnheiten spielen auch eine Rolle.
Die allermeisten Segler sind heute schön älter (als 50).
Sind also geprägt von IOR-Booten, Zwölfern (AC) und ähnlichem.

Foilende Tris u.ä. sehen einfach ungewohnt aus und sind für die Masse der Segler schlichtweg nicht nachzufühlen.
Es haben ja kaum Segler Erfahrung damit. Wer hier im Forum hat mal so ein Ding gesegelt?

Mein alter Herr hat z.B. früher seglerisch wilde Sachen gemacht (wir waren wohl die Könige des Sonnenschusses beim Spisegeln im Verein),
aber der kann mit dem aktuellen Hightech-Segeln nix mehr anfangen.
Das ist ihm schlichtweg zu fremd.

Eines der letzten Events, wo er begeistert war, war das Whitbread 89/90, als Blake gewann.
Zumal wir Blake und die Steinlager II nach dem Rennen in den schwedischen Schären trafen.
Ein Boot, dass durch statt über das Wasser fuhr - wie jede andere Fahrtenyacht in der Zeit auch.

Was aber jetzt die Vendee-Globe u.ä. Events bei vielen interessant macht, ist glaube ich der Mehrwert für den Fahrtensegler.
Es gibt ja einige technische Entwicklungen, die übergreifend sind (spezielle Rollsegel, Autopiloten usw.).
Und man kann - durch die mediale Aufbereitung im Internet - auch mal sehen, wie und warum mit der Wettertaktik gearbeitet wird.
Darum ist es eben dort auch mal spannend, einem Alex Thompson über die Schulter zu schauen.

Holger

Marinero

Admiral

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69

Mittwoch, 27. Dezember 2017, 17:08

Hey, das ging ja flott mit der Antwort :verstecken:
@Marinero: Ich glaube, die Gründe liegen auf der Hand

Im Ernst; ich würde dem ja zustimmen, wenn da nicht die anderen Sportarten wären.

Wie viele gucken jedes Wochenende Fussball, haben aber rein körperlich so gar nichts mit den Spielern auf dem Platz gemein:


Wie viele fahren VW Passat Diesel mit Lillifee-Sonnenschutz an den Scheiben und gucken trotzdem Formel 1? Wobei die Schumi-Hochzeit inzwischen vorbei sein dürfte.

Dazu passend: Zu Zeiten von Boris und Steffi haben alle Tennis geguckt. Selbst gespielt haben trotzdem nicht viele.

Biathlon?

Fehlt beim Segeln die patriotische Identifikationsfigur (à la was juckt uns irgendein Franzose?)

Mit dem Sportgerät; ja, Ball und Fahrrad passt. Formel 1 nicht.

die allermeisten empfinden das ganze ja weniger als Sport, sondern als Outdoor-Hobby mit gelegentlicher leichter Bewegung. Schau mal, wie wenige Leute das Segeln als echten Sport betreiben

Da liegt vielleicht der Hase im Pfeffer. Wobei das dann m.E. noch nicht einmal so richtig Hobby ist, höchstens eine von mehreren Arten der Freizeitbeschäftigung ohne wirkliches Faible.

Ich bin auch kein Sport-Segler (im Sinne von Regatta). Segeln ist Hobby. Aber da es das Hobby No. 1 ist, interessiert mich doch auch das Drumherum, also allerlei Wettbewerbe, verschiedenster Bootsbau, usw..?

Gucken Skifahrer auch keinen Ski-Weltcup?

Nein, so richtig kapier ich das immer noch nicht..... :dntknw:

Cocomax

Proviantmeister

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Wohnort: Den Haag / NL

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70

Mittwoch, 27. Dezember 2017, 18:28

VOR : Sieger steht im Juni 2018 fest (oder ein paar Wochen davor).... Adrenalin "pur". Die Anzahl Pizzen die man verdrücken muss bis dahin... (siehe oben)
America's Cup : ich war 87 in Australien, habe gesehen : zwei klitzekleine Punkte auf dem Wasser weit weg (sind auf verschiedenem Bug gestartet) - ein paar Stunden und ein kaltes Buffet später kam einer etwas früher an. Das war ein Rennen von...
Moderner America's Cup : Aliens auf dem Wasser - einmal gesehen, Kulleraugen wegen der Technik, aber irgendwie nicht von dieser Welt. Trotzdem die einzige mit etwas mehr Publikum.
Route du Rhum, Ostar, Mini Transat usw. : virtuelle Rennen für den "Zuschauer" : was auf dem Wasser passiert kann man sich mit etwas Phantasie mit Hilfe des Trackers und der Wetterkarte ein wenig vorstellen. Ab und zu ein paar on-board videos mit Gischt. Und es dauert Wochen bis es vorbei ist.
ORC, YS oder was weiss ich : 3-7 Dreiecke oder tagelange Touren in sieben bis zehn verschiedenen Kategorien und dann rechnen, rechnen, rechnen wer gewonnen hat.


Abgesehen von den unendlich geduldigen hartgesottenen Cricket-Fans (Test-match) kann ich mir kaum eine Zielgruppe ausserhalb der sowieso intensiv segelnden Bevölkerung vorstellen, die man für so etwas begeistern könnte.
Ulrich

Marinero

Admiral

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71

Mittwoch, 27. Dezember 2017, 20:11

(...) kann ich mir kaum eine Zielgruppe ausserhalb der sowieso intensiv segelnden Bevölkerung vorstellen, die man für so etwas begeistern könnte.

Aber es geht doch um die Segler....

... dass nicht einmal die sich dafür interessieren.

Beiträge: 83

Wohnort: westlichster gehts nicht mehr (ohne die Farbe zu wechseln)

Bootstyp: Badewanne nur Laken müssen ran (soll sich noch ändern)

Heimathafen: Baggersee ?

Rufzeichen: BIT

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72

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 00:29

:Mauridia_44: die Sache hab ich so nicht mit bekommen! :gooost: Sowas hätte ich mir schon angeschaut, aber in den Medien hab ich auf den Sendern die ich so schaue nix mit bekommen. :fragen:
:wmann: gut andererseits war im Moment auch viel zu erledigen. :O

Beiträge: 746

Bootstyp: Albin Express

Heimathafen: Kiel

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73

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 16:22



Wie viele fahren VW Passat Diesel mit Lillifee-Sonnenschutz an den Scheiben und gucken trotzdem Formel 1? Wobei die Schumi-Hochzeit inzwischen vorbei sein dürfte.

Dazu passend: Zu Zeiten von Boris und Steffi haben alle Tennis geguckt. Selbst gespielt haben trotzdem nicht viele.
...
Fehlt beim Segeln die patriotische Identifikationsfigur (à la was juckt uns irgendein Franzose?)
...
Gucken Skifahrer auch keinen Ski-Weltcup?

Nein, so richtig kapier ich das immer noch nicht..... :dntknw:


Zu dem VW Passat Diesel: Keine Ahnung, wie viele da Formel 1 gucken, aber sämtliche Formel 1-Gucker,
die ich kenne (nur ein paar) fahren hochmotorisierte BMW o.ä. und sind so die typischen Sportschau-Gucker.
Manche haben sicher auch mal Fussball gespielt und können insofern den Sport nachfühlen (oder glauben es).

Das ist sicher auch eine Frage des Angebots: Segeln leidet auch unter schwierigen Bedingungen bei der Präsentation, starker Abhängigkeit vom Wetter usw.
Wie viele Leute würde denn F1 noch interessieren wenn die Präsentation wie bei der Segelolympiade wäre?

Der tatsächliche eigene Fitnesslevel spielt glaube ich keine große Rolle dabei.
Ich glaube, viele halten sich schon für leidlich sportlich, weil sie Sportschau gucken, Sportschuhe tragen und - ganz wichtig - ein Sportauto fahren. :D
Da kannste als Alltagsradler kaum mithalten mit so viel Sportlichkeit.

Ich bin ehrlich gesagt ohnehin nicht so sicher, dass Formel 1 überhaupt wirklich als Sport gesehen wird.
Spielt für die Zuschauer der Fitnesslevel und das Training der Fahrer die größere Rolle
oder doch eher das Technikspektakel, die Entwicklung der Teams und die reine Geschwindigkeit?
Ich kenne mich da nicht so aus.

Patriotische (oder überhaupt vorzeigbare / interessante) Identifikationsfigur:
Das spielt mit Sicherheit eine Rolle, klar.
Wenn Riechers oder Herrmann beim Vendee fahren, wird sich etwas tun, denke ich.

Ich glaube, ich kenne ganz viele Leute, die Skifahren, aber sich nicht für Skiwettkämpfe interessieren.
Da spielt ja auch die eigene Attitüde eine Rolle und wie man zu Wettkämpfen steht.
Manche Leute schreckt das ja eher ab.

Wie gesagt: Schau mal auf die guten Jollensegler.
Ich wette, die die da richtig mitmachen, kriegen auch mit, was ein Buhl macht.
Aber die nehmen Segeln eben auch wirklich als Sport wahr.

Westman: Segeln findet medial vor allem im Internet statt.

Holger

Marinero

Admiral

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74

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 17:50

Wie viele Leute würde denn F1 noch interessieren wenn die Präsentation wie bei der Segelolympiade wäre?
Iss klar.

Formel 1 (...) Spielt für die Zuschauer der Fitnesslevel und das Training der Fahrer die größere Rolle oder doch eher das Technikspektakel, die Entwicklung der Teams und die reine Geschwindigkeit?
weder noch
  1. Krach (wrumm wrumm)
  2. Boxenluder mit großen Hupen
  3. Campen, Grillen & Saufen neben der Rennstrecke

Patriotische (oder überhaupt vorzeigbare / interessante) Identifikationsfigur: Das spielt mit Sicherheit eine Rolle, klar. Wenn Riechers oder Herrmann beim Vendee fahren, wird sich etwas tun, denke ich
In der Gesamtbevölkerung? Nee. Ich denke, da wird sich kaum was tun. Selbst dann nicht, wenn einer der beiden gewinnen würde.
Der Volvo-Sieg der Illbruck hat doch keine Socke zum Segeln gebracht. Und nach einer Woche mit etwas medialer Aufmerksamkeit war wieder Ruhe im Karton.

Da erwarte ich nix. Segeln wird immer Randsportart bleiben.

Aber hier im Forum, da hätte ich gedacht, sind alle so segelbekloppt, dass so eine Nummer wie Gabarts Rekordfahrt wesentlich mehr Interesse hervorruft.

Beiträge: 746

Bootstyp: Albin Express

Heimathafen: Kiel

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75

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 18:04

Okay, wir brauchen Segelboxenluder. Boxen hamwer.
Tja, wie machen wir das jetzt?
Meine Mädels aus der Crew machen da bestimmt nicht mit... :D

Bei der Identifikationsfigur dachte ich jetzt nicht über die Segelszene hinaus.
Du hattest ja darüber geschrieben, warum eigentlich die Segler selbst so etwas nicht verfolgen.
Illbruck hatte ja innerhalb der Segelszene schon viel Aufmerksamkeit (zumindest hier in Kiel).

Was glaube ich auch eine Rolle spielt:
Ganz viele Segler (insbesondere ältere Semester) finden ihre Sportinfo oder überhaupt Info nicht im Internet.
Da geht es noch um bedrucktes Papier und Fernsehen.
Und da in der Glotze kein Gabart stattfindet (in D), kennt das dann auch niemand.

Und selbst der gemeine deutsche Fahrtensegler, der im Internet zu Hause ist,
schaut eher nach Fendersocken statt nach französischen Rekordseglern.

Holger

Marinero

Admiral

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76

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 18:11

Und selbst der gemeine deutsche Fahrtensegler, der im Internet zu Hause ist, schaut eher nach Fendersocken statt nach französischen Rekordseglern


Wie wahr, wie wahr.... :verstecken:

Kokopelli

Salzbuckel

Beiträge: 9 084

Schiffsname: LIMANDE

Bootstyp: Ohlson 8:8

Heimathafen: Wassersportgemeinschaft Arnis

Rufzeichen: DK9289

MMSI: 211751940

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77

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 18:22

Ich glaube, viele halten sich schon für leidlich sportlich, weil sie Sportschau gucken, Sportschuhe tragen und - ganz wichtig - ein Sportauto fahren.
Da haste aber das wichtigste Accessoire vergessen. Die Jogginghose! :D

tritonator

Offizier

Beiträge: 185

Schiffsname: Heleni

Bootstyp: Raptor26/Twister800

Heimathafen: Berliner Seen

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78

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 19:15

Als sportbegeisterter Segler habe ich auch den Weltumseglungsrecord registriert. Top Leistung, keine Frage.
Mehr begeistern tut mich jedoch der Kampf Boot gegen Boot. Der Sieg von Illbruck hat mich erst auf das VOR gebracht
und als Fan dieses Formates mutieren lassen. Die Vendee mit deutscher Beteiligung wird ebenso dazu beitragen, dass in der
Deutschen Segelszene dieses Rennen populärer wird.
Heutzutage ist es durchaus möglich, Regatten spannend zu vermarkten. So lange damit für die Fernsehsender jedoch keine
Marktanteile zu gewinnen sind, wird sich RTL und Co. das leider weiterhin verkneifen. Is halt so in D.

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