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MichelleWhy

Matrosin

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21

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 13:31

Angemessen finde ich das gar nicht (im Vorfeld wurde eine Zeitstrafe ca. 5 min avisiert).

Man sieht das Unglücksmanöver ganz gut auf dem Video des Starts; klar WOXI hat regelwidrig gehandelt und hätte unbedingt zwei Kreise fahren müssen (diese Unterlassung wurde WOXI letztlich zum Verhängnis)..

Dennoch, keiner kann behaupten, dass durch das kurze Ausweichmanöver seitens Comanche diesem Boot eine ganze Stunde genommen wurde.

Insgesamt alles ungerecht und abgekartet. Für mich persönlich zählt dieser erschlichene Sieg von Comanche nicht. Ich denke, das wird noch mächtig Zoff, nicht nur in AUS, geben.
Bei einem Regelverstoß, der anschließend in einem Protest endet, geht es auch nicht darum die durch das Ausweichmanöver verlorene Zeit wieder gutzumachen. Dafür sind allein die Strafkringel da. Die Chance hat WO verpasst.
Die Grundlage der nachträglichen Bestrafung zieht sich aus den RRS Regel 44 (720 Grad Penalty = 2 Kringel - sofern der vermeintliche Regelbrecher glaubt eine Regel gebrochen zu haben) und die damit verbundene SI's (sailing instructions).
Letztere erlaubt es dem Protestcommittee von einer Disqualifikation (die einzig mögliche Bestrafung, wenn die SI's nichts anderes vorsehen) abzusehen (in lieu of disqualification).
SI Paragraph 20.1b sieht in dem Fall eine Mindeststrafe von 5 Minuten vor. Nur das Protestcommittee allein entscheidet letztendlich über die Höhe der Bestrafung. Die Gewichtung und damit die Höhe der Strafe wird idR einstimmig getroffen und hat sicherlich nichts mit "abgekartet" zu tun.
Mit dieser Behauptung tust Du allen Schiedsrichtern, die allesamt ehrenamtlich und doch extrem professionell sind, keinen Gefallen.

Zusammengefasst: Hätte WO die Strafkringel zeitnah gemacht, wäre alles gut. Dadurch, dass sie entschieden haben keine Strafrunden zu absolvieren, haben sie sich selbst der Gefahr einer Disqualifikation ausgesetzt. Darauf zu hoffen, dass das PC nur die Mindeststrafe von 5 Minuten ausspricht, finde ich schon sehr vermessen und unprofessionell bei dem, was bei solch einem Rennen auf dem Spiel steht.

Nimm es sportlich, so wie Mark Richard es letztendlich auch getan hat :)
Fair Winds
Stefanie

Sailing Taku Moe

22

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 13:37


Angemessen finde ich das gar nicht (im Vorfeld wurde eine Zeitstrafe ca. 5 min avisiert).

Man sieht das Unglücksmanöver ganz gut auf dem Video des Starts; klar WOXI hat regelwidrig gehandelt und hätte unbedingt zwei Kreise fahren müssen (diese Unterlassung wurde WOXI letztlich zum Verhängnis)..

Dennoch, keiner kann behaupten, dass durch das kurze Ausweichmanöver seitens Comanche diesem Boot eine ganze Stunde genommen wurde.

Insgesamt alles ungerecht und abgekartet. Für mich persönlich zählt dieser erschlichene Sieg von Comanche nicht. Ich denke, das wird noch mächtig Zoff, nicht nur in AUS, geben.

Offensichtlich bist du kein Regattasegler und was das Wort "Fairness" für dich bedeutet, ist mir auch unklar!
Das Manöver war für wirklich jedermann ersichtlich von WOXI nicht korrekt und man hätte sich durch 2 Kringel entlasten können. Hat man aber wohlwissend nicht getan. Das Warum bleibt Spekulation. Welche Auswirkungen die Kringel auf den Rennverlauf gehabt hätten, ist ebenfalls Spekulation. Die Milchmädchen Rechnung, dass sie ja über 20 Minuten eher im Ziel waren, zählt jedenfalls keinesfalls... ;)

Von einem "erschlichenen" Sieg zu schreiben, zeigt nur dein sonderbares Rechtsempfinden in diesem Falle. Ich bin jedenfalls froh, dass das Protestcommittee so entschieden hat und dafür gesorgt hat, dass der Regelverstoß entsprechend geahndet wurde.

wassergenug

Salzbuckel

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23

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 13:54

Richards hätte unbedingt zwei Kreise fahren sollen. Das allerdings hätte nicht länger als 10 min. gedauert, was sich in der nun verhängten Zeitstrafe keinesfalls abbildet.

Dass er es nicht gemacht hat, wird doch wohl der Grund sein, warum der nun verhängte Strafe höher ausgefallen ist?

Gruss, Michael
Bekennende flaue Flunder :-)

24

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 15:11

Darauf zu hoffen, dass das PC nur die Mindeststrafe von 5 Minuten ausspricht, finde ich schon sehr vermessen und unprofessionell bei dem, was bei solch einem Rennen auf dem Spiel steht.


Was steht da schon auf dem Spiel? Ob die Oatley Family nun eine neunte Rolex bei der Siegerehrung bekommt, oder nicht, ist ja wohl egal.

In der Tat hat Richards wohl gehofft, billiger davon zu kommen. Die zwei Kringel hätten sie direkt nach dem Vorfall machen müssen. Da hatten sie nämlich noch ein normales Jib oben und waren wendig. Aber da war so wenig wind und soviel geschwabbel, dass sie wohl gehofft haben: hat keiner gesehen :)

Die werden sich sowas von in den Arsch beißen, denn so perfekte Bedingungen wie diesmal, als der noch nicht so alte Rekord nochmal pulverisiert wurde, wird es vielleicht so schnell nicht wieder geben.

MichelleWhy

Matrosin

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25

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 15:22

Was steht da schon auf dem Spiel? Ob die Oatley Family nun eine neunte Rolex bei der Siegerehrung bekommt, oder nicht, ist ja wohl egal.
Prestige. Sydney-Hobart ist dort unten eine Institution. Die Rolex ist in der Tat nur Nebensache.
Fair Winds
Stefanie

Sailing Taku Moe

Orage

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26

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 15:30


Die werden sich sowas von in den Arsch beißen, denn so perfekte Bedingungen wie diesmal, als der noch nicht so alte Rekord nochmal pulverisiert wurde, wird es vielleicht so schnell nicht wieder geben.

Das ist wohl Strafe genug :D.

Ich persönlich finde es jedenfalls schade, dass das am schnellsten gesegelte Boot nicht gewonnen hat und anerkenne insbesondere den kniffligen Schlussspurt von WOXI im Derwent.

Ich halte die Zeitstrafe für zu hart.

(Meinetwegen haltet mich für blöd :) ; das ist aber nur meine Meinung...).
Handbreit, Felix

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27

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 15:45

Ich finde es vor allem gut, dass Comanche den Protest durchgezogen hat.
Die Qualität des Wettkampfes lebt auch davon, dass Regelverstöße geahndet werden.
Auch wenn Protestverhandlungen für alle Beteiligten blöd sind.

Das wird kein leichter Gang gewesen sein zur Protestverhandlung von Comanche,
zumal ja klar ist, das viele Hardcore-Fans der WO den ersten Platz von Comanche nicht anerkennen werden.
Comanche hat aber nun mal innerhalb der Regeln gewonnen.
Die Strafe für WO finde ich eher soft.

Wir haben bei einer dänischen Meisterschaft schon mal zwei Proteste an einem Tag eingelegt.
In beiden Fällen wurden unsere Protestgegner disqualifiziert.
Der eine, weil er praktisch das gleiche gemacht hat wie WO.
Das hat sehr geholfen - danach hatten wir Ruhe auf der Bahn... :D

orage: Es gibt kaum Fälle nach den Racing Rules, wo die Strafe den "Gewinn" widerspiegelt.
Das Segel, mit dem jemand eine Meisterschaft gewinnt, ist ein bisschen größer als zulässig?
Da fragt keiner nach dem Speed-Gewinn aus der zusätzlichen Fläche.
Man ist dann eben raus. So funktioniert Segelsport.

Holger

28

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 16:00

Das wird kein leichter Gang gewesen sein zur Protestverhandlung von Comanche,
zumal ja klar ist, das viele Hardcore-Fans der WO den ersten Platz von Comanche nicht anerkennen werden.
Comanche hat aber nun mal innerhalb der Regeln gewonnen.
Die Strafe für WO finde ich eher soft.

Naja. Ich vermute mal, für (gut bezahlte) Leute wie Spithilll ist so ein Protest bestimmt keine besondere Herausforderung. Zudem gibts wohl selten einen so gut (von verschiedenen Seiten) dokumentierten Regelverstoß. Es wäre doch eher verwunderlich, hätten sie das nicht gemacht. Das Wohlgefallen einiger WOXI-Fans dürfte bei dieser Art Yachteigner nicht so wirklich ausschlaggebend sein.

Wie man die seglerische Leistung beider Crews letztlich beurteilt ... oder das Bootspotenzial ... ist doch davon komplett getrennt.

Mein Eindruck bei dem Manöver war eigentlich auch, dass es ein paar Sekunden vorher zu ner bequemen Leeposition gereicht hätte. Und auf der anderen Seite für ein "durchziehen" auch (knapp) gereicht hätte. Und so Wendemanöver bei nem 100 Füßer fallen ja üblicherweise auch nicht vom Himmel. Das ist ja kein Laser. ;(

VG


"If you want to keep a secret, put it in the sailing instructions."
(Unbekannt)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »TrampMuc« (28. Dezember 2017, 16:12)


29

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 16:19


Ich halte die Zeitstrafe für zu hart.

(Meinetwegen haltet mich für blöd :) ; das ist aber nur meine Meinung...).

Was du offensichtlich nicht einsehen willst, ist, dass die Regeln integraler Bestandteil des Wettkampfs sind.
Wer sich nicht an diese hält, wird entsprechend der festgelegten Regeln bestraft. In einer "normalen" Regatta wäre WOXI disqualifiziert worden - ohne wenn und aber!
In diesem Race gibt es die Sonderregelung der Zeitstrafe und davon wurde wohl in Anerkennung der seglerischen Leistung (meine subjektive Vermutung!) Gebrauch gemacht.
Hätte man sie trotzdem zum Sieger erklärt, könnte man auf Regeln auch ganz verzichten... ;)

Orage

Proviantmeister

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30

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 17:32

Was du offensichtlich nicht einsehen willst..
Es geht hier nicht um Einsicht oder nicht (ich sehe gern vieles ein und lasse mich auch belehren, sofern freundlich gemeint; überdies kenne ich die Grundregeln von Segel-Regatten). Ich finde nur, es wurde zu hart bestraft, ev. auch um ein Exempel zu statuieren. Das ist meine persönliche Meinung und die sollte man tolerieren. Auch eine führende deutsche Fachzeitschrift sieht die Sache als "hart" und "drakonisch":

http://www.yacht.de/regatta/news/harte-j…rd/a115250.html

Egal, es gibt wichtigeres im Leben als ein (umstrittener) Sieg beim Hobart :D. Glückwunsch an LDV Comanche und Crew :).
Handbreit, Felix

wassergenug

Salzbuckel

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31

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 17:38

Ich finde nur, es wurde zu hart bestraft, ev. auch um ein Exempel zu statuieren

Was ist denn daran falsch?

Wenn die erste Strafe nicht akzeptiert wird - 720 Grad - dann muss ein Exempel statuiert werden. Sonst kann man ganz ohne Regeln Wettkämpfe abhalten.

Gruss, Michael
Bekennende flaue Flunder :-)

32

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 17:49

Jetzt wirds dann aber langsam zur kleinkarierten Prinzipienreiterei ...

(Bei aller Sympathie für den Jury-Spruch)

Letztlich gings doch nur um eine Zeitstrafe > bzw. < 26 Min.


"If you want to keep a secret, put it in the sailing instructions."
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Heimathafen: Kiel

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33

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 17:52

Die Frage ist ja, wie sollte man sonst bestrafen? So, dass WO den Titel behält?
Was sendet das dann für ein Signal an jeden jungen Jollensegler?
Wenn du schnell genug bist, kannst du auf die Regeln pfeifen?

Es ist eine Strafe, kein Redress.
Also ist die 1h-Stunden-Strafe eigentlich das mindeste.
In vielen Wettfahrten ist man damit disqualifiziert.

TrampMuc: Ich gehe mal stark davon aus, dass Spithill nicht alleine entschieden hat, den Protest durchzuziehen.
Mit Sicherheit wird Cooney das abgenickt haben.

Und ich denke mir, dass er letztlich vor dem gleichen Dilemma steht, wie jeder andere:
Bin ich jetzt der Arsch, der den Sieg mit einem Protest holt?
Will ich mich dem Shitstorm aussetzen?
Will ich jedes Mal komische Stimmung wenn ich einen der WO-Crew treffe?

Diese Supermaxi-Szene ist ja wahrscheinlich so überschaubar wie eine MiWo-Regatta auf der Förde.
Da trifft man auch immer die gleichen... :D
Ich kann mir zumindest vorstellen, dass das blöd ist.

Holger

34

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 17:59

Das ist meine persönliche Meinung und die sollte man tolerieren.

Ich toleriere aber keine offensichtliche Fehldenke, so nach dem Motto: Der Klügere gibt nach.
Nee, dann bestimmen irgendwann nur noch die Dummen oder wie in diesem Fall die dreisten Regelbrecher ;)

Marinero

Admiral

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35

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 18:06

Die Höhe der Strafe wurde ja scheinbar auch mit vermeidbarer Gefährdung der Schiffe und Mannschaft begründet.

Hätten die 2 Kringel gefahren, wäre die Sache vom Tisch gewesen - d.h. mit den 720° ist der Schutz von Boot und Menschenleben wieder ausreichend hergestellt? :ueberlegen:

2 Kringel oder alternativ + 1 Stunde oder sogar DQ? Das Verhältnis passt irgendwie nicht - und die Begründungen, da sollte man sich doch für eins entscheiden, ob nun wg. Regelverstoß oder wg. Gefährdung.




PS: Die WOXIs werden sich wohl am allermeisten selbst in den A.... beissen, dass sie die 5 (?) Minuten für die Kringel nicht geopfert haben.

36

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 18:07

Die Frage ist ja, wie sollte man sonst bestrafen? So, dass WO den Titel behält?
Was sendet das dann für ein Signal an jeden jungen Jollensegler?
Wenn du schnell genug bist, kannst du auf die Regeln pfeifen?

Es ist eine Strafe, kein Redress.
Also ist die 1h-Stunden-Strafe eigentlich das mindeste.
In vielen Wettfahrten ist man damit disqualifiziert.

TrampMuc: Ich gehe mal stark davon aus, dass Spithill nicht alleine entschieden hat, den Protest durchzuziehen.
Mit Sicherheit wird Cooney das abgenickt haben.

Und ich denke mir, dass er letztlich vor dem gleichen Dilemma steht, wie jeder andere:
Bin ich jetzt der Arsch, der den Sieg mit einem Protest holt?
Will ich mich dem Shitstorm aussetzen?
Will ich jedes Mal komische Stimmung wenn ich einen der WO-Crew treffe?

Diese Supermaxi-Szene ist ja wahrscheinlich so überschaubar wie eine MiWo-Regatta auf der Förde.
Da trifft man auch immer die gleichen... :D
Ich kann mir zumindest vorstellen, dass das blöd ist.

Holger

Wie gesagt: Die Frage war nur > oder < 26 Min.

Der Vergleich mit unsereins popligen MiWo-Regatten zieht nicht so wirklich. Ja, der Profi-Zirkus ist klein. Aber diese Eigner haben im Allgemeinen keine 100-Füßer, weil sie bei so was "Gewissensbisse" gegen Ihresgleichens hegen. Das sind Konstruktionsklassen. Und der Wert solcher Boots wird durch Regattasiege untermauert. Nicht umsonst investiert man in ne Proficrew. So ein Denken ist mir selbst schon auf "Kreisliga-Niveau" begegnet. Und von den "Profis" wird Loyalität zu ihrem Finanzier erwartet und auch von 3. bzw. Gegnern auf diesem Niveau akzeptiert.

Und ausgerechnet Spithill fiel jetzt in der Vergangenheit nicht dadurch auf, dass er sich Fans irgendwie anbiedert. Der ist für seinen Vorteil sogar mit Larry ins Bett gesprungen ... gegen sein gesamtes Heimatland! Dafür dürfte sein Kontostand stimmen.

Und wenn man solchen Profis so ne "offene Flanke" bietet ... tja, dann greifen die natürlich zu.

VG


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37

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 19:26


Wie gesagt: Die Frage war nur > oder < 26 Min.

Nein!
Die Frage war: Disqualifikation (was normal gewesen wäre!) oder eine Zeitstrafe, die sie das Rennen nicht gewinnen lässt.
Die Jury hat sich für Letzteres entschieden...

38

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 20:48


Wie gesagt: Die Frage war nur > oder < 26 Min.

Nein!
Die Frage war: Disqualifikation (was normal gewesen wäre!) oder eine Zeitstrafe, die sie das Rennen nicht gewinnen lässt.
Die Jury hat sich für Letzteres entschieden...

Das ist doch Quatsch! Die Korinthenkacker-Fraktion hat doch vorneherein nach Disqualifikation geplärrt. Die hatten den Scheiterhaufen doch schon aufgeschichtet und konnten sich überhaupt nix anderes vorstellen (schreibst Du ja selber), weil das nicht so in den Vorschriften steht und sie das ja auch nie so erleben.

Nur ist das in Australien ja nicht irgendne "Weltmeisterschaft" einer 40 Jahre alten Regionalklasse mit 8 Läufen und einem Streicher, wo der Zahnarzt/RA mit seinem Sohn über Fairness philosophiert (bevor er an der Yardstick rumstrickt) - sondern der "IT-Event" in Australien mit genau einem "Schuss".

Und man hat, wie ich im Nachgang finde, mit der Zeitstrafe einen fast schon salomonischen Kompromiss zwischen dem 1 x Schuss, dem Renomee des Bootes bzw. der Familie, dem Renomee der Regatta und ja, auch dem "Nichtschaden" an Material und Mensch gefunden.

Dabei war eben nur die Frage: Bleiben sie auf Platz 1 oder werden sie zurückgestuft. Und die Jury war klug genug nicht nur 30 Min. zurückzustufen sondern ausreichend Platz zu den relevanten 26 Min. zu lassen!

Und ja. Das ist doof für Platz 3 ff. aber in dieser Liga, wo Boote bevorzugt "Projekte" sind gehts eh nur um die Line Honours ... und damit um Platz 1. Der Rest streitet sowieso nach Verrechnung.

VG


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wassergenug

Salzbuckel

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39

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 21:05

2 Kringel oder alternativ + 1 Stunde oder sogar DQ? Das Verhältnis passt irgendwie nicht

Doch, das Verhältnis stimmt sehr gut. Die 2 Kringel haben sie geschuldet, aber gemeint, sie kämmten ohne weg. Und dann wird die nächste Stufe halt härter.

Das ist üblich so.

Schuldest du was, meinst aber, du kannst dich davon schleichen - ja, dann gibt’s einen Strafgebühr dazu.

Alles anderes würde mein Rechtsempfinden ziemlich strapazieren.

Gruss, Michael
Bekennende flaue Flunder :-)

40

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 21:37


Das ist doch Quatsch! Die Korinthenkacker-Fraktion hat doch vorneherein nach Disqualifikation geplärrt. Die hatten den Scheiterhaufen doch schon aufgeschichtet und konnten sich überhaupt nix anderes vorstellen (schreibst Du ja selber), weil das nicht so in den Vorschriften steht und sie das ja auch nie so erleben.

Spätestens wenn solch eine Wortwahl genutzt wird, verabschiede ich mich aus der Diskussion... ;)

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