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frank_x

Salzbuckel

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1

Donnerstag, 20. Dezember 2018, 08:52

Baltic 500 - Doublehand ca 500sm ab Kiel durch die Ostsee

Für die Besitzer halbwegs schneller Schiffe ( so ab YST 92 sowie ClasseMini ) gibt es jetzt eine neue Shorthanded-Veranstaltung . Mal sehen, wie es so funktionieren wird. Das Interesse bei FB ist jedenfalls da und die Yacht hat schon mal das Sponsoring übernommen.

Das Ganze ist eine echte Regatta mit ORC(Club) und YST Vergütung. Nur die ClasseMini startet in eigener Wertung. Bei entsprechender Meldezahl wollen sie möglicherweise auch ein echtes ClasseMini-Event draus machen - irgendwann mal ...
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Marinero

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2

Donnerstag, 20. Dezember 2018, 11:34

Irre ich mich, auf mich wirkt das wieder typisch deutsch überreglementiert?

Jedenfalls nicht so simpel wie Silverrudder & Co., was ja gerade deren Reiz ausmacht?


:ueberlegen:

unregistriert

3

Donnerstag, 20. Dezember 2018, 11:40

Rettungswestenpflicht über die komplette Distanz, Personal Bacon für die komplette Crew :lachen:

Es lebe die Eigenverantwortung, die Freiheit, die Ungebundenheit, "ich und das Meer", bla bla bla

(hoffentlich gibts wenigstens genug Meldemöglichkeiten den anderen wegen "Nichttragens" rauszuprotestieren)

Wie ist das Motormanagement geregelt?!

frank_x

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4

Donnerstag, 20. Dezember 2018, 11:41

Sogenannte Challenges gibt es ja eine ganze Menge. Wenn Du am Ende ernsthaft einen Sieger haben möchtest, dann sollte der auch halbwegs gerecht ermittelt werden und das verlangt eben ein Rating - am besten per ORCi oder zur Not ORC-C ( wie z.B. Sydbank-Cup). Dass sie auch YST zulassen ist wohl nur der eigenen Angst geschuldet, nicht genug Teilnehmer zu finden.
Ein Rating sowie Sicherheitsanordnungen wie auch die Ansage, diese evtl. auch zu testen, gibt es übrigens bei allen Regatten - auch international. Sieh Dir mal den Aufwand beim Fastnet an. Dass, was die da in Strande machen wollen ist genauso lang wie ein Fastnet oder Skagen-Rund.

Die Rettungswestenpflicht - naja- geschenkt - ist wohl eher dazu da um gegenüber den Behörden etc. guten Willen zu demonstrieren ... Kontrollieren kann man das wohl kaum und mit der Rettungsweste in die Koje - naja ...

unregistriert

5

Donnerstag, 20. Dezember 2018, 11:44

Sieh Dir mal den Aufwand beim Fastnet an

Stimmt ... und Sidney-Hobart erst. Vovo Ocean soll das auch ein echtes Thema sein :D

6

Donnerstag, 20. Dezember 2018, 11:44

Mich wundern die Yardstick/GPH Zahlen etwas.
Beispiel: Dehler 32 J.V.
GPH ~640-650, Yardstick 96

Der GPH Wert ist deutlich unter den geforderten 670, aber der Yardstickwert viel größer als die geforderten 91. Mir ist schon klar, dass man das nicht so ohne weiteres vergleichen kann. Aber das ist irgendwie eine sehr große Diskrepanz!? Dass vermutlich viele Boote nach der einen Regel deutlich schnell genug und nach der anderen Regel sehr deutlich zu langsam sind erscheint mir komisch.

Gibt es dafür ne logische Erklärung?

frank_x

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7

Donnerstag, 20. Dezember 2018, 11:58

Stimmt - das ist zumindest noch etwas seltsam. Die 500sm sollen (unter normalen Bedingungen) innerhalb von 4 1/2 Tagen gesegelt werden können, was einem Etmal von 111sm entsprechen würde oder 4,6kn VMG-Ziel. Damit wollen vlt. sie in der Cruiser-Fraktion ohne ORC-Rating die langsameren Boote raus sortieren. Immerhin fahren ja auch Minis mit, die einen YST um die 97..98 haben und ORC-C um die 670..680..690 aber bei denen gehen sie vlt. davon aus, dass die den Schnitt auch sicher schaffen werden ...

Mich wundern die Yardstick/GPH Zahlen etwas.
Beispiel: Dehler 32 J.V.
GPH ~640-650, Yardstick 96

Der GPH Wert ist deutlich unter den geforderten 670, aber der Yardstickwert viel größer als die geforderten 91. Mir ist schon klar, dass man das nicht so ohne weiteres vergleichen kann. Aber das ist irgendwie eine sehr große Diskrepanz!? Dass vermutlich viele Boote nach der einen Regel deutlich schnell genug und nach der anderen Regel sehr deutlich zu langsam sind erscheint mir komisch.

Gibt es dafür ne logische Erklärung?

8

Donnerstag, 20. Dezember 2018, 13:14

Ich find`s prima, dass der YCS das Format anbieten wird und hoffe sehr, dass es mit ordentlicher Teilnehmerzahl gegedankt wird. OSR 3 erscheint mir für diese Strecke nicht überzogen. Und wenn die Anforderungen beim Ein- oder Anderen dafür sorgen, die Sicherheitsausrüstung seiner Bootes auf einen besseren Stand zu bringen, umso besser. Und wer damit ein Problem hat, gehört wohl eher nicht zur Zielgruppe. Vermutlich ist es eh kein wirkliches Thema - wer 500sm zu zweit nonstop in Erwägung zieht, wird die meisten der Anforderungen als "normale" Ausrüstung bereits an Bord haben. Und diejenigen, die sich darüber echauffieren, würden bei Wegfall dieser Anforderung vermutlich schnell einen anderen Grund finden, um nicht teilzunehmen ...

Marinero

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9

Donnerstag, 20. Dezember 2018, 14:34

Ich verstehe nicht:

3.3 Jedes Mannschaftsmitglied muss Mitglied eines Vereins seines nationalen Mitgliedsverband von World Sailing sein.


Jedes!? D.h. ich könnte nicht mit meiner Frau teilnehmen, weil nur ich Mitglied in einem Verein bin? :kopfkratz:

frank_x

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10

Donnerstag, 20. Dezember 2018, 14:51

Auch das ist normal bei DoubleHand-Regatten, wo man von 2 Skippern ausgeht.

VG, Frank

3.3 Jedes Mannschaftsmitglied muss Mitglied eines Vereins seines nationalen Mitgliedsverband von World Sailing sein.

Marinero

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11

Donnerstag, 20. Dezember 2018, 15:01

kein Vereinsmitglied = kein Skipper?


muss ich nicht verstehen, oder..... :schuettel: will ja zum Glück auch nicht mitmachen

txg

Salzbuckel

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12

Donnerstag, 20. Dezember 2018, 15:03

Auch das ist normal bei DoubleHand-Regatten, wo man von 2 Skippern ausgeht.

VG, Frank

3.3 Jedes Mannschaftsmitglied muss Mitglied eines Vereins seines nationalen Mitgliedsverband von World Sailing sein.


Auch wenn das üblich sein mag finde ich es trotzdem eigenartig. Warum muss man überhaupt Mitglied in einem Segelverein sein um an so einer Regatta teilnehmen zu können? Das hat doch erstmal überhaupt nichts miteinander zu tun.

Zitat


Wegen der langen Hochsee-Etappen gelten im Vergleich zu anderen Shorthand-Wettfahrten deutlich strengere Sicherheitsvorschriften.

Aus dem Yacht Artikel. Lustige Aussage, wo soll denn da irgendwas überhaupt Hochsee sein? Die Ostsee ist ein Binnenmeer.

13

Donnerstag, 20. Dezember 2018, 15:08

Ich verstehe nicht so ganz, warum man eine Veranstaltung auflegt und von vornherein Boote, die langsamer sind als YS 91 ausschließt. Wollen die möglichst wenig Teilnehmer?

14

Donnerstag, 20. Dezember 2018, 16:04

Ging wohl darum, dass sich das Feld bei so einer langen Strecke ordentlich in die Länge zieht und die Ziellinie dann irgendwann auch mal geschlossen werden soll, ohne dass noch allzu viele Boote außerhalb des Zeitlimits ohne Wertung bleiben.

15

Donnerstag, 20. Dezember 2018, 16:09

Zitat

Wollen die möglichst wenig Teilnehmer?
Sicher nicht,

aber es ist schon doof, wenn am Ziel alle tagelang auf den Gewinner mit YS 110 warten müssen oder der Gewinner nach Abschluss des Landprogramms, Gala-Dinner oder whatever durchs Ziel geht und alle übrigen sind schon auf der Rückreise...(ich übertreibe etwas, wird aber klar, oder?)

Nach meiner Erfahrung kann man bei Booten mit höheren Stückzahlen und verbreiteter Regattabeteiligung GPH-Wert und YS gut vergleichen. Bei dem hier reportierten Beispiel stimmt imho irgendwas nicht. Möglicherweise ist das Boot erheblich gepimpt.

Zur Vereinsmitgliedschaft: Wenn das ein Segelverein wie hier der Yachtclub Strande ausrichtet und die Wettfahrt nicht nur rein breitensportlich ausgerichtet ist, ist das völlig normal.
Was glaubt Ihr denn, mit welchem (weitgehend ehrenamtlichen!) Aufwand von der Wettfahrtleitung bis zum Schiedsgericht eine solche Veranstaltung betrieben wird? Melde- und Sponsorengelder tragen zu den direkten Kosten bei, aber nicht zur Anschaffung/Pflege des technischen Equipments, zum Zeitaufwand für Vorbereitung und Organisation, zur Aus- und Weiterbildung der Mitglieder des Race Committee und der Jury etc. Die machen das alle ehrenamtlich und das mindeste was man dafür erwarten kann ist, dass sich der Eigner eines 100k-Bootes dazu herablässt, wenigstens für die Schiffsführung irgendwo Vereinsbeiträge zu entrichten.
Dass das die Segelfreunde Hintertupfingen sein können und nicht der Verein des Veranstalters sein muss, ist durch die Solidarität der Vereine untereinander bereits gedeckt.
Aber Trittbrettfahrer bleiben draußen und das ist in Ordnung.
Ich habe das auch einige Jahre gemacht und wenn jemand nölt, dass er nicht mitmachen darf, weil er keinen Bock auf Vereine hat (am Geld wird es unter regattafähigen Yachties ja nicht liegen), tja, was soll man dazu sagen? Da fällt es schon schwer, seinen Sarkasmus zu zügeln. Wer sich raushalten möchte, soll draußen bleiben.
Zum Ehegattenproblem: mein Verein ruft für Gatt(in)en reduzierte Beiträge auf, andere sicher auch. Das ist doch auch kein echtes Problem.


Gruß
Andreas

Xtefan

Offizier

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16

Donnerstag, 20. Dezember 2018, 16:21

Schade, das wieder Hürden in Form von Mitgliedschaft und diesen persönlichen AIS-Dingern eingebaut werden. Man hätte sich ja auch an der Nordseewoche orientieren können wo auf die Teile ausdrücklich verzichtet wurde.
Persönlich find ich minder ideal, dass noch ne shorthand-Regatta den fully crewd Regatten die Aktiven wegsaugt. Immerhin keine Terminkollision.
Grüße
Stefan

Tamako

Leuchtturmwärter

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17

Donnerstag, 20. Dezember 2018, 16:25

... Hürden in Form von Mitgliedschaft......
... der Vernstalter ist halt ein Verein und kein (semi-) kommerzielles Unternehmen.
Mens sana in Campari Soda

18

Donnerstag, 20. Dezember 2018, 16:26

Nach den Erfahrungen aus dem letzten Vegvisir-Race spricht in meinen Augen schon eine Menge für diese AIS-Dinger. Und die kosten nun auch nicht die Welt.

Was die Konkurrenz zu den Crewregatten angeht, sehe ich es eher so, dass diese Art des Segelns ohnehin eher rückläufig ist und Shorthanded eine Alternative bietet, um das sportliche Segeln insgesamt zu stärken. Bei uns leider noch stark unterentwickelt ...

19

Donnerstag, 20. Dezember 2018, 16:30

Nach meiner Erfahrung kann man bei Booten mit höheren Stückzahlen und verbreiteter Regattabeteiligung GPH-Wert und YS gut vergleichen. Bei dem hier reportierten Beispiel stimmt imho irgendwas nicht. Möglicherweise ist das Boot erheblich gepimpt.
Nicht wirklich. Zweites Beispiel:
Handelsübliche X-99: GPH 620-630, YS 91
Ist vielleicht nicht ganz so extrem wie bei der Dehler. Aber dennoch eine recht große Diskrepanz. Gerade so noch nach YS drin, aber verdammt weit unter 670 GPH.

Aber vielleicht ist das wirklich so gewollt: Wenn du keine ORC Vermessung machen willst, dann musst du halt einen Kahn an den Start bringen bei dem sich die Veranstalter auch so wirklich sicher sein können dass er halbwegs flott ist.

scalar

Admiral

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20

Donnerstag, 20. Dezember 2018, 16:30

Zitat

Nach meiner Erfahrung kann man bei Booten mit höheren Stückzahlen und
verbreiteter Regattabeteiligung GPH-Wert und YS gut vergleichen. Bei dem
hier reportierten Beispiel stimmt imho irgendwas nicht. Möglicherweise
ist das Boot erheblich gepimpt.

Ich denke die Dehler 32 ist da schon richtig eingeschätzt.
Der Veranstalter hat halt 2 unterschiedliche Richtwerte herausgegeben, einmal GPH 670 was in etwa Yardstick 98-99 entspricht, und einen Yardstickwert von 91, warum an die Yardstickboote so deutlich höhere Anforderungen an den Speed gestellt werden erschliesst sich mir nicht.

Zitat

Lieber in der Hölle regieren als im Himmel dienen.

-John Milton-

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