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Windstärken

Windstärkentabelle

1

Dienstag, 12. November 2019, 21:29

Mini Transat

Hallo miteinander!
Respekt und nochmals Respekt, was die Jungs und Mädels auf den Minis da abliefern. Immer Vollgas. Und die Seriengeräte durchaus gleichauf mit den Protos!
Nochmal: Meine absolute Hochachtung!
Aber immer, wenn ich den Tracker ansehe, das ist wohl 3-4 mal am Tag, fällt mir auf, dass eigentlich kein einziger in ein Flautenloch fährt. Und immer im Windfeldoptimum. Natürlich dazu taktisch perfekte Felddeckung.
Haben die wirklich nur den einmal am Tag gesprochenen Seewetterbericht, oder hat jemand böses doch irgendwo an Bord ein Gerät zum perfekten Wettermonitoring und -routing versteckt?
Wird da wirklich gefilzt?
Nochmal: Auch wenn: Absolute Hochachtung!
Aber komisch kommts mir vor.
Vielleicht sehe ich nur Gespenster....
Auch beim Profifußball gibt es ja kein Dopingproblem. Geht ja auch nicht um viel Geld. Lohnt sich also nicht.
K.H.

frank_x

Salzbuckel

Beiträge: 2 292

Bootstyp: Rommel 33 / Pogo 40

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2

Mittwoch, 13. November 2019, 10:00

Wegen dem Wetter - da siehst Du wirklich Gespenster. Es gab vor dem Start eine sehr detaillierte Strategie-Ausrichtung, der Morten auch (leider) gefolgt zu sein scheint ( relativ weit nördlich ) und danach gibt es nur die Kurzwellen-Infos. Damit können sich aber die Leute recht genau in der Tradewindzone halten und fahren dort in einem gesetzten Streifen ansonsten einfach Max-VMG-Down, also ca 150 Grad.

Spannender ist da ganz klar, wie sie es auf den 6,5m Schiffchen schaffen, fast konstant einen Schnitt um die 10..11..12kn abzuliefern - und das solo. Keine Frage, dass die Schiffe 10..15..18kn relativ problemlos erreichen - konnte ich auch. Aber dies dann auch über Tage und Nächte hinweg zu halten - trotz immer wieder auftretendem Wear&Tear und kleineren und größeren Katastrophen zeigt die Ausnahmeleistung von Ambrogio & Co. Damit hatte ich mich damals viel schwerer getan.

Ach ja - und die Protos können auf einem VMG-Down-Kurs auch nur minimal schneller sein, da sie ja ihren Canting-Kiel nicht einsetzen können und der Gewichts- und Segelflächenunterschied auch nicht so groß ist. Nur der Pogo-Foiler und vlt. Arkema hätte da einen sehr großen Unterschied machen können. Aber die Probleme von Tanguy werden wir wohl erst im Ziel erfahren ...

Hallo miteinander!
Respekt und nochmals Respekt, was die Jungs und Mädels auf den Minis da abliefern. Immer Vollgas. Und die Seriengeräte durchaus gleichauf mit den Protos!
Nochmal: Meine absolute Hochachtung!
Aber immer, wenn ich den Tracker ansehe, das ist wohl 3-4 mal am Tag, fällt mir auf, dass eigentlich kein einziger in ein Flautenloch fährt. Und immer im Windfeldoptimum. Natürlich dazu taktisch perfekte Felddeckung.
Haben die wirklich nur den einmal am Tag gesprochenen Seewetterbericht, oder hat jemand böses doch irgendwo an Bord ein Gerät zum perfekten Wettermonitoring und -routing versteckt?
Wird da wirklich gefilzt?
Nochmal: Auch wenn: Absolute Hochachtung!
Aber komisch kommts mir vor.
Vielleicht sehe ich nur Gespenster....
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K.H.

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Bootstyp: Phobos 22

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3

Sonntag, 17. November 2019, 17:28

Hier hat noch niemand das tolle Rennen von Morten Bogacki gewürdigt? Er hat Leg 2 als dritter Proto beendet, wenn ich das richtig interpretiere. Herzlichen Glückwunsch!

Pogolino

Offizier

Beiträge: 161

Wohnort: Greifswald / Rostock

Bootstyp: Viele

Rufzeichen: DEXB

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4

Sonntag, 17. November 2019, 17:34

...und ist damit, schwebende Verfahren unberücksichtigt, dritter über alles. Unvorstellbare Leistung in Angebracht der kurzen Vorbereitungszeit.
"Wer Rollreffsegel trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren"
Karl Lagerfeld

frank_x

Salzbuckel

Beiträge: 2 292

Bootstyp: Rommel 33 / Pogo 40

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5

Sonntag, 17. November 2019, 17:52

Die Leistung von Morten ist top. Insbesondere wenn man an den sehr harten Start denkt, wo praktisch ab Start weg sehr sportliche Bedingungen herrschten, die das Leben auf dem Mini nicht gerade einfach gestalten ... Ozeanjolle eben ...

Allerdings - wer wissen möchte, was Überflieger wie Aymeric Belloir (2013), Ian Lipinski in 2015/2017 und Ambrogio in diesem Jahr von hervorragenden Seglern wie Morten unterscheidet, der findet den Ausdruck darin, dass sie (nahezu) unangefochten vorweg fahren und die Grenzen ihrer Geräte sehr genau kennen und ausgelotet haben. Dazu braucht man Zeit auf dem Wasser aber auch die Härte, sich weit über den eigenen Komfortbereich hinauszuwagen.

Morten würde ich das zutrauen, aber ... ihm fehlte leider die Zeit auf dem Wasser - wie auch 2017 Jörg nicht die nötige Zeit hatte ...

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