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1

Freitag, 17. Februar 2017, 18:02

Einhand mit kleinen Booten

Moin in die Runde.
Nachdem das "Einhandforum" leider etwas abgewürgt wurde,
möchte ich an dieser stelle noch einmal ein paar Ideen erfragen und einen Gedankenaustausch anregen.
Ich plane, und Träume, mit meiner" Dehler Varianta 65" mal -Rund GB- oder Rund Ostsee,oder evtl die Bähreninsel ganz im norden einhand zu machen.
Evtl. im Geschwader mit gleichgroßen Booten.?
Um die Welt muß nicht sein!
Aber so ein kleines Abenteuer für normale Menschen mit ein wenig Zeit und wenig Geld muss doch möglich sein.

Suche auf diesem Wege Gleichgesinnte.

LG. Matthias

Klaus Helfrich

Salzbuckel

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2

Freitag, 17. Februar 2017, 18:15

Nachdem das "Einhandforum" leider etwas abgewürgt wurde
Was ein Unsinn, Du hast doch gerade einen neuen Thread im neugeschaffenen Forumsbereich "Einhand" eröffnet....
Die Gieselau Schleuse auf dem Weg von und zur Eider ist wieder geöffnet und so soll das auch bleiben!

3

Freitag, 17. Februar 2017, 18:26

Bäreninsel, ist das die so ca. 75 Grad Nord? Mit einer Variante 65 schon nicht schlecht, Hut ab! Bitte berichte, wenn Du zurück bist, finde ich spannend.

4

Freitag, 17. Februar 2017, 18:29

Sorry, mach ich nicht wieder.

Klaus Helfrich

Salzbuckel

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5

Freitag, 17. Februar 2017, 18:37

Deinen Plan finde ich sehr ambitioniert ... über welche Erfahrungen in welchen Fahrtgebieten verfügst Du denn?
Die Gieselau Schleuse auf dem Weg von und zur Eider ist wieder geöffnet und so soll das auch bleiben!

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6

Freitag, 17. Februar 2017, 18:42

Moin Mathias,

einhand mit kleinem Boot und kleinem Budget das geht. Wenig Zeit ist da schon schwieriger.Leider habe ich ein 10 Meter Boot, da bin ich schon nicht mehr deine Zielgruppe, obwohl das ja heute Einsteigergröße ist...

Bin 2014 einhand von der Ostsee zu den Kap Verden gesegelt, Der größe Geldfresser auf der Tour waren die Liegegebühren. Ich fand das Hafenleben immer wichtig, wenn man alleine unterwegs ist. und es macht tatsächlich einen Unterschied, ob man als Ankerlieger mit dem Dingy in den Hafen kommt oder dort als Bootsnachbar liegt. Ansonsten ist der Kostenfaktor überschätzt, wenn man in der Lage ist sich in Sachen Unterhaltungselektronik (Radar, Navi, etc...) auf das Wesentliche zu beschränken und nicht jede Kneipe stürmt die am Wegesrand liegt.

Einen Austausch fände ich sehr interessant, aber dann über PN, öffentlich quatschen mir immer zu viele Bedenkenträger und Stegsegler dazwischen, Wenn ich mich ärgern will gehe ich zur Arbeit, da krieg ich Schmerzensgeld :D



LG Jürgen

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7

Freitag, 17. Februar 2017, 19:19

Klingt super, aber wenn man die Zeit haben möchte, muß man so viel aufgeben....
Ein Bekannter ist 2 Monate mit seiner Dehlya 22 auf der gesamten Ostsee herumgesegelt... Ging auch. Wilfried Erdmann hat das sogar mit einer offenen Jolle gemacht... Warum nicht?

8

Freitag, 17. Februar 2017, 19:30

Moin Klaus, moin Jürgen
@ Klaus
Deine Frage.
Ich fahre seid ca, 20 Jahren in Nord und Ostsee und Nordatlantik im Nautischen bereich beruflich zur See.
32 Jahre total.
Da ich gern auf dem Wasser bin und mein Budged trozdem etwas schmal ist. suche ich auf diesem Wege Gleichgesinnte im
Kleinbootbereich, die ähnliche "Ideen" haben
Also "rein Navigatorisch sollte das kein Problems sein!.!

9

Freitag, 17. Februar 2017, 19:50

Jo!! Jürgen und Kjki? Frage Nahmen?

Isso.!?
Deswegen wünsche ich mir mal einen lieben Gedankenaustausch.

"im Normalsterblichen" Bereich.!
L.G Matthias

Klaus Helfrich

Salzbuckel

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10

Freitag, 17. Februar 2017, 19:57

Hallo Matthias,
dann wird das sicher gut klappen, da bin ich zuversichtlich. Allerdings ist das Revier für ein kleines Boot nicht gerade einfach, du solltest ein großes Zeitfenster haben.
Bist Du denn mit Deiner Varianta auch schon häufig unterwegs gewesen?
Geschwaderfahrten erachte ich für schwierig, zu viele verschiedene Menschen .... ich war mit der Leisure 17 am liebsten einhand vollkommen unabhängig unterwegs, das mag an mir liegen :O
Die Gieselau Schleuse auf dem Weg von und zur Eider ist wieder geöffnet und so soll das auch bleiben!

fiete-34

Admiral

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Heimathafen: Kieler Förde

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11

Samstag, 18. Februar 2017, 03:47

Moin,
wie Klaus denke ich, das geht. Ich war viele Jahre auf Bohrinseln in der nördlichen Nordsee und auf den Shetlands im Einsatz, und war immer wieder erstaunt und voller Respekt, welch kleine "Schiffe" längskamen...um so größer sollte die seemännische Leistungs(- und Leidens)fähigkeit sein!

12

Samstag, 18. Februar 2017, 08:44

Der" Un.ruhestand" rückt näher, daher befasse ich mit diesem,für einige sicher absurdem Thema.
Zeit dürfte da dann auch keine Rolle spielen.
Ich würde mich dann sicher an der Küste endlanghangeln von Hafen zu Hafen, also keine all zu großen Seestrecken.
Oft hab ich mich aus 8 Metern höhe über "die Sporties" geärgert,die sich nach einem Ausweichmanöver im Elbfahrwasser meinerseits auch noch über Funk für den Schwell bedankten :O
Im Urlaub dann, von meiner "Salatschüssel" aus gesehen war die Sache dann etwas anders, und mich hat das Rücksichtslose Verhalten ??? der Berufsschiffahrt manches mal etwas genervt.
Ist eigentlich ganz lehrreich, das von beiden Seiten mal zu sehen. ;)
Mit meiner Varianta war ich bislang nur im" Knietiefen" unterwegs. So Wattenmeer und Isselmeer bis Dänische Südsee.
Da ich aber Haus und Hof habe, wo einiges Geld versenkt wird, muß mein "Ultimativer Törn" und der segelbare Untersatz aus der Portokasse bezahlt werden.
So meine Frau :O Meine Meinung natürlich auch.
Das mit der Geschwaderfahrt hab ich mal so in den Raum geschmissen, weil es sicher etliche Segler gibt, die sich allein nicht so trauen.
Mir ist klar das es da auch zu Problemchen kommen könnte.
Ich würd mir das allein aber auch sehr gut zutrauen .
Mal sehen, was wird

LG. und ein schönes WE. Matthias

Hanser

Salzbuckel

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13

Samstag, 18. Februar 2017, 09:03

Es geht ja vieles, warum also nicht? Sogar eine kleine Shark mit ihren vielleicht 50cm Freibord hat vor nicht langer Zeit mit zwei jungen Männern den Atlantik (auf eigenem Rumpf) überquert.

Ich persönlich fände das Vorhaben aber unvernünftig - und finde es immer schlimm, wenn in ähnlichen Fällen die Rettungsdienste wegen Überforderung eines Skippers, Motorschäden oder wegen abgefallener Teile von den alten Booten raus müssen. Es gibt so schöne und beherrschbarere Reviere, die du bestimmt noch nicht komplett erkundet hast ...

Volker

Beiträge: 1 083

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14

Samstag, 18. Februar 2017, 09:21

Lese doch mal das passende Buch" England immer links", das beschreibt in etwa was du dir vorstellst. Halte ich für eine sehr gute Idee, den Blog "Keep Turning Left" kennst du schon?

Lass dich nicht kirre machen, wenn du nicht gerade im Herbst/Winter auf die Idee kommst? Vor einiger Zeit gab es auch einen Blog eines Vaters mit Sohn, die mit einer Hiddensee von Usedom nach Schottland und zurück sind - bei entsprechender Umsicht im Sommer dürfte das gehen.

Frank

unregistriert

15

Samstag, 18. Februar 2017, 09:22

Ich persönlich fände das Vorhaben aber unvernünftig - und finde es immer schlimm, wenn in ähnlichen Fällen die Rettungsdienste wegen Überforderung eines Skippers, Motorschäden oder wegen abgefallener Teile von den alten Booten raus müssen. Es gibt so schöne und beherrschbarere Reviere, die du bestimmt noch nicht komplett erkundet hast ...
Ist das nicht die Mehrzahl jener Gründe, weshalb Rettungsdienste "raus müssen", angefangen vom Luftmatratzen-Pilot bis hin zum A6 Tankerkapitän? ;)

Auch ich bin überwiegend einhand unterwegs, Trotzdem bin ich nicht der Meinung dass ich, wie andere Einhand-Kollegen auch, einen erhöhtes Risiko dahingehend bin, irgendwann von Rettungsdiensten abgeborgen werden zu müssen. Aktuelle Fälle aprechen eine eindeutige Sprache! :)

Hanser

Salzbuckel

Beiträge: 3 327

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Bootstyp: Küstenkreuzer

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16

Samstag, 18. Februar 2017, 09:43

Nein, bei Überforderung des Skippers, Motor- oder sonstigen Schäden geht es nicht um Einhand- oder Crewsegeln. Da hast du was missverstanden oder ich habe es nicht deutlich gemacht, was ich unter "ähnlich" verstehe: Falsches Boot, falsche Kompetenzen, falsche Crew, falsches Revier oder Kombinationen davon ...


Hier fragt der TO nach der Meinung anderer. Es geht ihm offenbar selber um die Risikoabwägung beim Revier, dem (nach heutigen Stand der Technik) zu beurteilenden Boot, der zur Verfügung stehenden Zeit und der Crew.

Volker

17

Samstag, 18. Februar 2017, 10:01

Wie ist denn das Thema Kielschwert vs Schwertboot zu sehen bzgl evtl brisanten Wetters & co (Höhe etc)?

18

Samstag, 18. Februar 2017, 10:42

Hallo

Ich bin der Meinung,das eine gewisse Grundsicherheitsreserve vorhanden sein sollte.
Ballastkiel der "Un bzw. schwerkenterbarkeit" zuliebe, Reffmöglichkeiten und natürlich die persönliche Schutzausrüstung etc.
Die Varianta und Neptun 20 ja auch haben einen Ballastanteil,der die Nerven etwas beruhigt.
Für die Restsicherheit währe dann die Crew zuständig und eine umsichtige Törnplanung.
Mit einem Jollenkreuzer würde ich mich nicht aus dem "Knietiefen" hinauswagen. Ebenso ist es für mich ein No Go
Einhandtörns zu unternehmen, wo das Boot zeitweise bei Schlafpausen o.ä. sich selbst überlassen wird.
Siehe Einhand Nonstop um die Welt und andere. Elektronischer Schnickschnack hin oder her.
Viele sehen das ja lockerer.
Seemännische Leistung? oder einfach nur Glück das man heil angekommen ist?
@ Frank. Danke für den Tipp mit dem Buch, kenn ich tatsächlich noch nicht.

L.G.

pf

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Bootstyp: Deltania 27 (Viko 27DS, Navikom Werft PL)

Heimathafen: Lemmer, de Brekken

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19

Samstag, 18. Februar 2017, 11:02

Poblem ist ja nicht der Wind bzgl der Kentergefahr, sondern die Wellen. Bei ausreichender Sorgfalt sollte man also durchaus lange Touren machen wie angedacht machen können. Wer mag kann hier über eine Kenterschutzkissen im Masttop nachdenken.

Im Endeffekt ist alles eine Frage von Vorbereitung und Lebensader. Sollen ja Leute mit einer Hansajolle durch das gesamte Mittelmeer alleine gefahren sein... Und anderen fällt bei einer First 40 der Kiel ab.
Soll heißen: Bei vernünftiger Herangehensweise sollte das Risiko kalkulierbar sein. Den Rest hat man nicht in der Hand. Das kann dann so oder so ausgehen, das ist so, wenn man sich der Natur bewusst so intensiv aussetzt.

Ich gehöre zu der Sorte, die bei sowas rufen: Super, mach, wenn Du es in Dir spürst. Wenn nicht, lass es. Es muss in einem drängen, dann wird es gut gehen können, wenn man es aus anderen Beweggründen macht, vervielfacht sich das Risiko.
...und nur wer wagt, gewinnt das Leben...

Peter


www.sy-boundless.net

Grünling

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Wohnort: Cuxhaven

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Bootstyp: Giopti II, Leisure 22

Heimathafen: Cuxhaven

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20

Samstag, 18. Februar 2017, 11:21

...Ebenso ist es für mich ein No Go
Einhandtörns zu unternehmen, wo das Boot zeitweise bei Schlafpausen o.ä. sich selbst überlassen wird. ...

Prinzipiell halte ich das für machbar. Ich würde meiner Großen Ostsee/Nordsee, aber auch Nordnorwegen bis zur Bäreninsel, Faröer und Island zutrauen - einer Leisure 22. Passend ausgerüstet und mit mehr Erfahrung als ich aktuell habe. Und natürlich (viel) mehr Zeit als bei mir aktuell vorhanden… naja. Ein Traum.
Aber der Satz hat mich etwas aufschrecken lassen. Weder Faröer noch Island und auch nicht die Bäreninsel halte ich für ohne Schlafpausen sicherheitsbewusst machbar. Mit einem 15 Minuten Rückmuss und/oder AIS? Ja. Aber ganz ohne schlafen…? Die Bäreninsel ist über 200 Seemeilen vom Norwegischen Festland entfernt. Dazwischen ist nix. Da halte ich die Gefahr eines Zusammenstoßes für deutlich geringer als die anderer folgenreicher Fehler durch Schlafmangel… in einem Boot unserer Größenordnung braucht man für die Strecke ja doch zwei oder mehr Tage. Vergleichbar mit der Mindeststrecke für Island. Faröer sind etwas weniger, aber auch knapp über 150 sm minimum…
Wo ich aber ganz bei dir bin: Einhand - egal wie groß das Boot ist - würde ich nicht z.B. einen Törn im Ärmelkanal machen wollen, bei dem ich unterwegs schlafen muss… dann lieber von Ankerplatz/Hafen zu Ankerplatz/Hafen…

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