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Beiträge: 1 085

Schiffsname: Tilda Ann

Bootstyp: Drabant 27

Heimathafen: Berlin Seglervereinigung Havel

Rufzeichen: DJ3269

MMSI: 211552400

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41

Montag, 20. Februar 2017, 08:07

Naja, Roger Taylor ist aber auch eine spezielle Nummer. Habe alle vier Bücher gelesen. Seine letzten beiden Boote waren aufwendig umgebaut (unsinkbar, komplett von innen bzw vom Niedergang aus zu bedienen etc), zudem hat er sehr aufs Gewicht geachtet (Wasser). Der Mann weiss was er tut.....mit einer serienmäßigen Varianta hat das nichts zu tun.

Die Frage war hier aber auch zur englischen Kueste, und das halte ich mit einem Kielschwerter fuer machbar (Tiefgang). Ich wuerde aber dann eher eine Hurley oder Leisure bevorzugen.

Frank

unregistriert

42

Montag, 20. Februar 2017, 08:43

Dass man in früheren Zeiten das Thema Kleinkreuzer und Seereviere entspannter als heutzutage sah, konnte man gut in den Häfen von Calvi und Ajaccio beobachten.
In den Sommermonaten waren diese gut gefüllt mit Gib Seas, Jouets, Edels und Jeanneaus der 6m Klasse.
Bei abflauendem Mistral haben sich da ganze Armaden von Kleinkreuzern von der Côte d’Azur gen Korsika bewegt, immerhin mindestens 100 sm.

Ok, die Franzosen hatten schon immer ein besonderes Verhältnis zu kleinen Booten, ob nun gezwungenermaßen wegen des kleinen Geldbeutels, oder die besondere Liebe dazu, sei dahingestellt.

43

Montag, 20. Februar 2017, 09:05

Eins der seetüchtigsten kleinen Boote wird die Marieholm 20 sein, die wir mal hatten. Nicht schnell aber absolut zuverlässig. Auch in dem Segment die damals spürbar teurere Mascot 20 die ähnlich gut verarbeitet sein soll. In diesen Booten wird man ungeachtet aller seglerischen Fähigkeiten ein großes Fest feiern, wenn das Log mal deutlich über 6 Knoten geht. Im Gegenzug muss man sich keine Sorgen wegen des Boots machen, wenn man in einen Sturm gerät. Sie stampfen sich zwar fürchterlich fest, wenn die Welle nicht passt, aber siie laufen nicht auf Legerwall. Das sind die beiden Seiten der Medallie.
Leider werden solche Boote nicht mehr gebaut. Die Aussicht darauf, eine Regatta in Hafennähe zu gewinnen, Stehhöhe bis in Vorpiek und eine große Dusche sind wichtiger geworden. Viele, die gerne erklären, dass sie ja gar keinen Wert auf sportliche Segeleigenschaften legen, tauschen diese Zugeständnisse gerne gegen Komfort, aber quasi nie gegen Sicherheit. Die besteht meistens aus Displays, aus Kommunikationsmitteln und allerlei aufblasbarem Zeugs, das ein sichers Boot ersetzen soll.

Die Varianta k4, die wir mal gechartert hatten, war viel unterhaltsamer bei Leichtwind, lief schön und sicher bis etwa 5 .. 6 Bft, aber als es auf volle Sturmstärke aufgebriest hattte, war ein aufmerksamer Rudergänger gefragt und wir hatten die Einschränkung trotz Minimalbeseglung nur mit raumen Winden fahren (eher fliegen) zu können. Für Seereviere hätte ich bei einer eigenen Varianta den tief ausgeschnittenen Niedergang etwas höher gelegt. Auch sie ist heute ein Anachronismus: eine 21er ohne Eignerkabine unterm Cockpit, ohne Stehhöhe im WC.

Chris

Dorade

Offizier

Beiträge: 204

Wohnort: Hildesheim

Schiffsname: SIRIUS

Bootstyp: "Super Dorade 22", Kimmkieler, Bj 1971, aus Bordeaux/F

Heimathafen: Hildesheim (Trockenlager)

Rufzeichen: DC 7 DL mm

MMSI: Auf KW: 14.313 und 14.305 MHz

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44

Samstag, 4. März 2017, 19:41

Lass Dich nicht beirren....

.......Matthias,
wir beide haben ähnliche Boote, klein, wendig und passen in jede kleine, flache Bucht - gut Einhand zu segeln.
Auch die Kosten halten sich in Grenzen: Meines ist von 1-2-3-Ebay für 4.000 € incl.AB und Trailer. Und über den Winter
in der Scheune erledigst Du alle Reparaturen selber. VA/Alu-Bleche und -Schrauben hole ich mir aus der Wiederverwertung.
Kostet alles nicht die Welt.

Wenn Du - wie ich - erst Rentner bist, gibt es da auch zeitlich wenig Probleme......wenn Deine Frau dich lässt 8o
Ich bin jedes Jahr Einhand mit dem Hund für 5 Wochen unterwegs. Allerdings in Kroatien - da ist das Wasser
wärmer - wir dürfen ja mehrmals am Tag an Land schwimmen - und für ein Dingi ist halt kein Platz.

Ein längerer Trip ist kein Problem, solange du über das Wetter gut informiert bist und dich in Küstennähe hälst.
Du machst 30-40 Meilen am Tag - mehr ist meist nicht drin....reicht doch auch ! In Kroatien gibt es oft
Überraschungen (Bora) - gut wenn man Fluchtbuchten auf dem Kurs kennt. Einhand im Hafen hast Du
nach einigen Üben bald raus.

Und wenn du mal an einen Trip in den Süden denkst, melde Dich ! Zum "Geschwaderfahren" :)

Grüsse
Hubert mit Paul
Definiere die Risiken, benenne die Probleme, finde Lösungen.

kinne

Moses

Beiträge: 9

Wohnort: malchow

Bootstyp: sund 27

Heimathafen: malchow

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45

Donnerstag, 23. März 2017, 21:20

Ich segle seid mehr als 30 Jahren Einhand, allerdings bin ich abends immer im Hafen oder vor Anker. In enigen Jahren gehe ich in Rente und habe für diese Zeit auch länger Fahrten geplant. Ich meine in der Lage zu sein mein Boot zu beherschen und das Risiko einschätzen zu können. Wenn Du das von Dir auch behaupten kannst, sollte Deinem Vorhaben nichts im Wege stehen. Ich wünsche Dir viel Erfolg und viel Spaß!
Handbreit usw. Kinne
Ich stand vor der Endscheidung, meine Frau oder mein Boot, hab mich für mein Boot endschieden.
  • Mein Boot meckert nicht! :rolleyes: :O
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