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1

Freitag, 21. Juli 2017, 21:24

Finn Dinghy zu schwer ?! Erstes Segelboot.

Moin,

Ich werde mir in nächster Zeit mein erstes Segelboot anschaffen und habe mich u.a. auch deswegen hier angemeldet.

Es soll in Richtung Finn Dinghy oder Laser gehen.

Ziel ist es, dass ich ein Boot unproblematisch auf einem Slipwagen an den Strand oder den Hafen Ziehen kann und es per Slipanlage oder vielleicht direkt am Strand zu Wasser lassen kann.

Ich weiß, dass das mit einem Laser eher kein Problem ist. Aber hat jemand Erfahrungen damit, wie schwer es ist ein Finn Dinghy rumzuschieben?

Wir sprechen dabei übrigens von einer 500m Strecke die durchaus auch etwas abschüssig ist.

Gruß,

Max

2

Freitag, 21. Juli 2017, 22:06

Laser 65 kg, Finn 140 kg. Viel Spass bei der „etwas abschüssigen“ Stecke, auch beim Rückweg. ;(
Abgesehen davon Laser = Unkompliziertes Fun-Boot für leichte Leute, Finn = anspruchsvolles Sportgerät für schwere Leute. Das sollte man auch berücksichtigen.
Mit besten Empfehlungen
Ein Freund ist, wer Dich für gutes Schwimmen lobt, nachdem Du beim segeln gekentert bist.

Thalatta

Offizier

Beiträge: 230

Wohnort: Köln

Schiffsname: Thalatta

Heimathafen: Liegeplatz: Medemblik

Rufzeichen: DK5752

MMSI: 211411480

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3

Samstag, 22. Juli 2017, 01:12

Hallo zusammen,

was wäre denn ein "Unkompliziertes Fun-Boot" für schwere Leute?

Danke & V G
Klaus


Worse things happen at sea!



4

Samstag, 22. Juli 2017, 03:55

Vergiss das Finn, das bekommst Du am Strand alleine nicht von der Stelle, geschweige denn bei Welle/Brandung heil auf den Slipwagen.

Dann ist es körperlich und technisch anspruchsvoll, als "erstes Segelboot" völlig ungeeignet.

Will man keine abgerockte Gurke, ist es zudem ein teuer Spaß.

Mein persönliches Traumschiff: OK-Jolle (hatte ich von 1984 bis 2006).

Das Finn (incl. Strandbetrieb) hatte ich von 2006 bis ca. 2012.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »RedChili« (22. Juli 2017, 04:11)


5

Samstag, 22. Juli 2017, 05:47

Vergiss das Finn, das bekommst Du am Strand alleine nicht von der Stelle, geschweige denn bei Welle/Brandung heil auf den Slipwagen.

Dann ist es körperlich und technisch anspruchsvoll, als "erstes Segelboot" völlig ungeeignet.

Will man keine abgerockte Gurke, ist es zudem ein teuer Spaß.

Mein persönliches Traumschiff: OK-Jolle (hatte ich von 1984 bis 2006).

Das Finn (incl. Strandbetrieb) hatte ich von 2006 bis ca. 2012.
Würde ich nur stellenweise unterschreiben.


Warum nicht direkt auf der Finn das segeln lernen?

Ich fahre auch seit diversen Jahren Finn ( vorher Opti - Laser - Finn )

Ja auf dem Strand wird es tricky werden mit dem Slippen, oder man benutzt breite Reifen.


Der Laser ist im Handling einfacher, aber wenn ich die Preise für gute Gebrauchtboote angucke, dann kaufe ich mir lieber eine 1898er Mader Finn mit Alumast.
Super robust und für den Anfang allemal ausreichend. Es muss ja keine Devoti / Pata oder ähnliches sein.


Beim Laser haben ich als Schwergewicht immer die Angst im Nacken, dass bei der nächste Böe der mast aus dem Deck kommt. Ist mir selbst schon dreimal passiert.
Ältere Laser sind dafür bekannt, dass sie am Mastfuß bröseln und oben am Decksring ebenfalls.

6

Samstag, 22. Juli 2017, 05:47

Vergiss das Finn, das bekommst Du am Strand alleine nicht von der Stelle, geschweige denn bei Welle/Brandung heil auf den Slipwagen.

Dann ist es körperlich und technisch anspruchsvoll, als "erstes Segelboot" völlig ungeeignet.

Will man keine abgerockte Gurke, ist es zudem ein teuer Spaß.

Mein persönliches Traumschiff: OK-Jolle (hatte ich von 1984 bis 2006).

Das Finn (incl. Strandbetrieb) hatte ich von 2006 bis ca. 2012.
Würde ich nur stellenweise unterschreiben.


Warum nicht direkt auf der Finn das segeln lernen?

Ich fahre auch seit diversen Jahren Finn ( vorher Opti - Laser - Finn )

Ja auf dem Strand wird es tricky werden mit dem Slippen, oder man benutzt breite Reifen.


Der Laser ist im Handling einfacher, aber wenn ich die Preise für gute Gebrauchtboote angucke, dann kaufe ich mir lieber eine 1898er Mader Finn mit Alumast.
Super robust und für den Anfang allemal ausreichend. Es muss ja keine Devoti / Pata oder ähnliches sein.


Beim Laser haben ich als Schwergewicht immer die Angst im Nacken, dass bei der nächste Böe der mast aus dem Deck kommt. Ist mir selbst schon dreimal passiert.
Ältere Laser sind dafür bekannt, dass sie am Mastfuß bröseln und oben am Decksring ebenfalls.

7

Samstag, 22. Juli 2017, 06:08

Ich bin halt 1,85 m groß und wiege 85Kilo. Auf einem Laser komme ich mir immer vor wie auf einem Surfbrett.

Ich finde die OK Jolle ist ein geiler Vorschlag. Kein Surfbrett aber auch nicht wahnsinnig schwer.

Danke für eure Antworten bisher!

8

Samstag, 22. Juli 2017, 21:47

@Wasserfahrer: Bei welchen Wind- und Wellenbedingungen will ich denn auf dem Finn anfangen? Bis maximal 2 Bft? Und bei der 3ten Kenterung gibt man die Kiste auf, weil die Kraft am Ende ist?
Allein für die benötigte Segeltechnik braucht man jahrelange Erfahrung.

Ich habe das selbst mitgemacht:
- in leichter Brandung das Boot wieder auf den Slipwagen bekommen, ohne Hilfe kaum zu schaffen,
- meistens steigt noch ne kleine Welle ein, dazu das Gewicht des Slipwagens - da kommen schnell >200 kg zusammen - da schiebt man mit den Füssen Sand weg, mehr nicht, die Fuhre bewegt sich kaum,
- oder das Steckruder genau in die Löcher bekommen, wenn gleichzeitig Wind und Welle mit dem Boot spielen.

9

Sonntag, 23. Juli 2017, 02:04

Wieviel Segelerfahrung hast du denn?

Das Finn ist wie schon gesagt wurde ein Boot wo man kraft braucht und zumindestens schon mal weis was die trimmleinen machen und wissen wie sich der Wind verhält (drheer erkennen und so). Ich bin meinen ersten finn gesegelt mit 3 Wochen Segel Erfahrung und wollte seid dem einen haben. Ich habe jetzt einen und muss mich erstmal wieder dran gewöhnen.
Such dir mal men Anhänger der mit Beladung 200 kg wiegt dann weist du was ein fin wiegt den zu ziehen willst.
Eine OK würde aber auch passen. Aber da hast du nicht so viel freie Lümmel Fläche.
Zwei Pfund Schlick, sind auch ein Kilo Watt.

10

Sonntag, 23. Juli 2017, 07:22

Alternative wäre evtl. ein Contender. Der Anfang wird vielleicht nicht ganz so einfach, aber bei Deiner Gewichtsklasse ist das vielleicht eine gute Alternative, sportlich, und das Boot ist nicht zu schwer. Langsam anfangen, dann sollte das gehen. Im zweiten Schritt dann das Trapez dazunehmen. Da wird dann zwar etwas Zeit brauchen das Segeln im Trapez auf die Kette zu kriegen, aber wenn Du Dich davon nicht abschrecken lässt, wäre das doch evtl. was.

Siehe auch: http://contenderclass.de/index.php?optio…id=62&Itemid=79
RYA-Ausbildung in Theorie und Praxis: www.under-sail.eu

11

Mittwoch, 23. August 2017, 08:33

Danke für eure Antworten!

Es ist eine OK-Jolle geworden und wir hatten schon ein paar schöne Stunden in der Lübecker Bucht diesen Sommer.

x-molich

Seebär

Beiträge: 1 162

Schiffsname: Martha

Bootstyp: Molich-X-Meter

  • Nachricht senden

12

Donnerstag, 24. August 2017, 11:25

Waren alte Finns nicht sogar bei 160 kg?

Grüße
Sascha
Umwege erhöhen die Ortskenntnis!

13

Donnerstag, 24. August 2017, 11:59

130 kg.
Zwei Pfund Schlick, sind auch ein Kilo Watt.

Grautvornix

Mitglied der Generation S.

Beiträge: 3 173

Wohnort: Köln

Bootstyp: Hobie 16 LE

Heimathafen: La Tranche sur Mer / Vendee / FR

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14

Montag, 28. August 2017, 15:17

Also ich sehe da keine große Problematik das Boot zu bewegen.
Mein erstes Boot das ich alleine sowohl auf dem Wasser als auch an Land bewegt habe war (und ist nun wieder) ein Hobie 16. Der ist was die Länge betrifft dem Finn ähnlich, fast 2,50m breit und wiegt über 145kg.
Bei der gleichen Gewichts und Größenklasse wie du habe ich da keine Probleme mit. Es kommt aber auf den richtigen Slipwagen an. Diese Schubkarren-Räder taugen auf Sand quasi überhaupt nicht. Mit ordentlichen Ballonreifen alles kein Problem.
"Da hilft nur eins. Hoffen dass die Diesel anspringen, dann dreimalwahnsinnige und durch. Raus ausm Trichter. Und dann ab nach Hause. Wenns klappt, gibts ne halbe Flasche Bier für jeden."

15

Montag, 28. August 2017, 16:15

...Es ist eine OK-Jolle geworden und wir hatten schon ein paar schöne Stunden in der Lübecker Bucht diesen Sommer.


Das freut mich richtig! :D

Dann bitte auch Fotos posten!!

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