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WindWicht

Bootsmann

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1

Samstag, 7. August 2010, 20:14

small boats

So, hiermit wird also ein neuer Thread zum Thema kleine Boote gestartet....
Entsanden ist der Wunsch zu diesem Thread aus dem Thread des Jollenwandersegel-Treffs in Barth im Sommer 2010. In diesem Thread haben sich einige Themen zu sehr vom Inhalt des Threads entfernt, so dass es nötig wurde einen neuen zu basteln. Hier nun sollten Themen behandelt werden, die im Besonderen mit kleinen Booten und manchmal großen Leistungen zu tun haben. Ich denke hier an die Leistungen weltweit aber auch an eigene Leistungen unserer Mitglieder. Boote vorstellen ist auch gern gewünscht - und natürlich das zugehörige Fahrtengebiet. Oder andere Besonderheiten - ich weise hier mal auf die Texas 200 oder die Florida 120 hin.

Also - lasst uns Erfahrungen austauschen!

Liebe Grüsse, Ingo
Small boat - big fun. :paddeln: Big boat - no fun.

WindWicht

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2

Samstag, 7. August 2010, 20:18

Raid Finnland

Dann will ich auch gleich mal loslegen...

ich möchte Euch auf die Raid Finnland aufmerksam machen....

http://www.raidfinland.com/
Small boat - big fun. :paddeln: Big boat - no fun.

WindWicht

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3

Samstag, 7. August 2010, 20:21

Arrandir

... und ein Boot, dass ich Klasse finde...

http://www.arrandir.se/

minimal Design und tödlich robust! ... nicht schnell aber damit kann man auch mal über den Ozean dümpeln... dollet Dingen datt

Liebe Grüsse, Ingo
Small boat - big fun. :paddeln: Big boat - no fun.

unregistriert

4

Sonntag, 8. August 2010, 11:54

Schweden

hallo, auch hier. bin gespannt, was hier alles noch so erzählt werden wird. :-)

noch was anderes: wenn jemand was hört, dass man im schärengarten kleine schicke holzboote ausleihen kann, bitte mal bescheid sagen...
auch spontane miniflottille möglich, also 2011 dann vielleicht mal, neben der boddenflottille. :P

viele grüße an alle gaby :winken:

5

Sonntag, 8. August 2010, 14:10

RE: small boats

Zitat

Original von WindWicht
So, hiermit wird also ein neuer Therad zum Thema kleine Boote gestartet....
Entsanden ist der Wunsch zu diesem Thread aus dem Thread des Jollenwandersegel-Treffs in Barth im Sommer 2010. In diesem Thread haben sich einige Themen zu sehr vom Inhalt des Threads entfernt, so dass es nötig wurde einen neuen zu basteln. Hier nun sollten Themen behandelt werden, die im Besonderen mit kleinen Booten und manchmal großen Leistungen zu tun haben. Ich denke hier an die Leistungen weltweit aber auch an eigene Leistungen unserer Mitglieder. Boote vorstellen ist auch gern gewünscht - und natürlich das zugehörige Fahrtengebiet. Oder andere Besonderheiten - ich weise hier mal auf die Texas 200 oder die Florida 120 hin.

Also - lasst uns Erfahrungen austauschen!

Liebe Grüsse, Ingo


Jawoll! :thumb:

6

Sonntag, 8. August 2010, 14:17

RE: Raid Finnland

Zitat

Original von WindWicht
Dann will ich auch gleich mal loslegen...

ich möchte Euch auf die Raid Finnland aufmerksam machen....

http://www.raidfinland.com/


... sehr cool...

WindWicht

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7

Sonntag, 8. August 2010, 22:02

Freya Hoffmeister

ich würde dann auch gerne mal über Freya Hoffmeister diskutieren...
http://qajaqunderground.com/
die Leistung ist in Deutschland lange in den Medien unbeachtet geblieben...
die Gute hat Island rund, Neuseeland(Süd) rund und Australien rund in Rekordzeiten hinter sich gebracht - ja, extrem trainiert und extrem ehrgeizig - aber das braucht man wohl auch für solche Strapazen.... mittlerweile gibt es zumindest in ein paar Kanu-Zeitschriften Berichte und Interviews...
wie siehts aus: kann man alles was man (Frau) mit dem Kayak machen kann auch mit einem grösseren Boot machen? ... wenn ja - warum haben dann so viele auf größeren Booten Angst bei Schietwetter? ... wenn nein - warum sollte ich dann nicht mit meinem besegelten Kayak loslegen?
Solche Fragen führen allerdings schnell zum Thema "Seemannschaft" - die dann wichtiger wird als das Boot in dem man sitzt. Ich finde dazu den Ansatz von John Vigor in seiner "black box" Theorie ganz annehmbar...
http://smallcraftadvisor.com/content/seatest/test-002.htm
hier ist z.B. ein sehr flachgehendes Boot wegen seiner beach-Möglichkeit auch seetüchtiger als manch anderer - dies kommt den Jollenwanderern sehr gelegen :tongue:

Liebe Grüsse, Ingo
Small boat - big fun. :paddeln: Big boat - no fun.

unregistriert

8

Sonntag, 8. August 2010, 22:49

RE: Freya Hoffmeister

Zitat

Original von WindWicht
ich würde dann auch gerne mal über Freya Hoffmeister diskutieren...


die freya - ich wollte schon sagen, kenne ich gar nicht.
ist mir aber doch schon öfter aufgefallen, ohne dass ich wusste, wer das war.
diese kanuten, das sind die wahren wasserhelden.



leider ist dieser sport bei uns nicht besonders bekannt. in england, irland, kanada usw. - eine ganz andere sache.
da gehen sie mit kleinem boot z. T. bis in die walgebiete. die normalos. es fährt ja nicht jeder solche rekorde wie rund australien.
hier kann man gut sehen, wie normales paddeln in irland aussehn kann.

im färöer forum würde jemand mal privat seekajakfahren selbst für normal konditionierte leute organisieren, ähnlich zu unserer flottillie,
aber eben in dem schwierigen revier (im video min 1:22). man müsste auch keine kanurolle können oder brandung abreiten.
also wenn man sich traut, stehen alle wege offen... und wer paddelt, friert nicht, sondern erst nach dem aussteigen. ;) :D

man kommt aber mit einem kayak durch manche gebiete mit strömung, overfalls usw. besser durch als mit einem segelboot und kann sowas mal genießen.
außerdem haben die kayaks ein ganz anderes kentern, im sinne von schnelles aufrichten durch rollen, wenn alles gut geht,
sind auf engem raum (küsten, klippen, höhlen) schnell, wendig usw. da können segelminis nicht einfach mithalten.
von daher ist nachahmung für small boat segler nicht ohne genaue kenntisse zu empfehlen.

(nur eine meinung. habe ich mir einiges im net angelesen, soooo spannend. :tongue: ).

mit kanusegeln kenne ich mich nicht aus. können die mit mast durchrollen :fragen: ;) :lautlachen:

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9

Sonntag, 22. August 2010, 09:42

RE: Freya Hoffmeister

Zitat

Original von Segler K
also wenn man sich traut, stehen alle wege offen... und wer paddelt, friert nicht, sondern erst nach dem aussteigen. ;) :D


also ist das Grundproblem die Traute? - Denke ich auch oft... nun machen wir uns aber unbeliebt, wenn wir die ganzen Segler mit den schwimmenden Hochhäusern als Memmen darstellen ... :tongue:

Zitat

Original von Segler K
man kommt aber mit einem kayak durch manche gebiete mit strömung, overfalls usw. besser durch als mit einem segelboot und kann sowas mal genießen.
außerdem haben die kayaks ein ganz anderes kentern, im sinne von schnelles aufrichten durch rollen, wenn alles gut geht,
sind auf engem raum (küsten, klippen, höhlen) schnell, wendig usw. da können segelminis nicht einfach mithalten.

von daher ist nachahmung für small boat segler nicht ohne genaue kenntisse zu empfehlen.


das stimmt soweit, aber es geht doch wohl auch darum, dass man mit kleinen Booten (z.B. 7 m Länge) schon auf der Ostsee schief angeguckt wird. Mit meiner Neptun bin ich im Kattegat schon als fehl am Platze bezeichnet worden - oder ein Hafenmeister auf Bornholm meinte, dass er sich nicht sicher sei, ob ich damit auch zurückkommen würde... etc. - das halte ich mal für völligen Quatsch. Als Kayak-Fahrer weiss man, dass kleine Boote sehr sicher sein können. Es geht mir auch ein wenig darum, dass es insgesamt eine Tendenz zu großen Schiffen gibt, die eigentlich viel zu groß für Binnen- und baltische Reviere sind. Hier wird das Schiff zum Wohnschiff und sehr oft habe ich das Gefühl, dass sich hier eine gewisse "Kleingartenmentalität" auftut, wenn die Eigner das Schiffchen nur zum Kaffetrinken nutzen. Kleine Schiffe sind viel schneller klarzumachen und man kommt viel eher mal zum Segeln - und sie sind definitiv NICHT unsicherer, nur weil sie kleiner sind.

Zitat

Original von Segler K
mit kanusegeln kenne ich mich nicht aus. können die mit mast durchrollen :fragen: ;) :lautlachen:


kommt auf die Größe des Mastes an. Es gibt youtube videos aus Australien bei denen die eigentlich winzigen Segel bei heftigen Winden richtig für Schub sorgen. Allerdings sind die Masten so angebracht, dass sie beim Kentern wahrscheinlich einfach umfallen/wegknicken - so kann die Rolle auch noch klappen... ist bei solch schmalen Booten nur eine recht kipplige Angelegenheit - ansonsten gibts ja die ICs - die sind sicherlich nicht mehr rollbar - naja, wie eine normal Jolle halt....

Grüsse aus dem Trockenen, Ingo
Small boat - big fun. :paddeln: Big boat - no fun.

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10

Sonntag, 22. August 2010, 09:54

Rory McDougal

Hallo,

um die Diskussion hier vielleicht doch noch etwas zu untermauern und anzuregen noch ein Kandidat, dessen Leistung eigentlich nur schwer im Internet zu finden ist. Rory McDougal hat mit seinem 21 Fuß Katamaran (Wharram-Design) in 6 Jahren die Welt umnsegelt.

http://www.austrian-wharrams.org/main_me…oyages_text.htm

Vielleicht kennt jemand auch noch eine bessere Darstellung seiner Reise?

Jedenfalls fühlte er sich nach dem was ich gelesen habe auch bei Stürmen sehr sicher auf seinem winzigen Böötchen - die notwendigen Kenntnisse und Werkzeuge (viel Leine, Treibanker, etc.) bei Sturm in solch einem Boot mal vorausgesetzt.

Liebe Grüsse, Ingo
Small boat - big fun. :paddeln: Big boat - no fun.

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11

Sonntag, 22. August 2010, 13:58

RE: Freya Hoffmeister

Zitat

Original von WindWicht
es geht doch wohl auch darum, dass man mit kleinen Booten (z.B. 7 m Länge) schon auf der Ostsee schief angeguckt wird.


mein traum ist, mit einem 650er über den nordatlantik zu schippern. :rolleyes: :rolleyes: :P


[SIZE=1]auf vielen füßen, langkieler usw., werde ich außerdem seekrank. lieber die wellenbewegungen direkt mitnehmen... [/SIZE]

12

Montag, 23. August 2010, 19:41

RE: Rory McDougal

Zitat

Original von WindWicht
Hallo,

um die Diskussion hier vielleicht doch noch etwas zu untermauern und anzuregen noch ein Kandidat, dessen Leistung eigentlich nur schwer im Internet zu finden ist. Rory McDougal hat mit seinem 21 Fuß Katamaran (Wharram-Design) in 6 Jahren die Welt umnsegelt.

http://www.austrian-wharrams.org/main_me…oyages_text.htm

Vielleicht kennt jemand auch noch eine bessere Darstellung seiner Reise?

Jedenfalls fühlte er sich nach dem was ich gelesen habe auch bei Stürmen sehr sicher auf seinem winzigen Böötchen - die notwendigen Kenntnisse und Werkzeuge (viel Leine, Treibanker, etc.) bei Sturm in solch einem Boot mal vorausgesetzt.

Liebe Grüsse, Ingo


Hi Ingo,

ich möchte mal mit einer Tautologie antworten:

alles ist sicher, solange man es im Griff hat.

Ich habe (noch) einen Kleinkreuzer 21.6ft mit 400kg Ballast im Kiel, den so schnell nichts umhaut. Trotzedem ging mir der A... auf Grundeis, als ich bei ein wenig Wind (2bft) gegen Strom Vlissingen angelaufen bin.

Mag sein, dass ich als Mensch da das schwächste Glied in der Kette war, nur was nützt mir das in so einem Augenblick?

Mein Motto ist immer, das das Wetter den Ton angibt. Wie ist das aber, wenn ich viele Tage auf dem Wasser bin, und keinen Hafen anlaufen kann? Wie ist das mit Proviant? Mit Schlaf? Mit Materialbruch?

Ich denke mir, dass ein 12m Schiff auf dem Ozean ganz schön klein sein kann... ?(

... Daniel 8)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »der_ambergauer« (23. August 2010, 19:44)


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13

Freitag, 17. Dezember 2010, 11:19

Sven Yrvind

Zitat

Original von der_ambergauer
Hi Ingo,

ich möchte mal mit einer Tautologie antworten:

alles ist sicher, solange man es im Griff hat.


... ob Du etwas im Griff hast kannst Du nicht wissen ... aber fühlen!
Und genau darum gehts. Wie baut man Boote (klein und einfach) in denen man sich so sicher fühlt, dass man damit die Ozeane überqueren kann. Einer der meint, dass hier ganz andere Regeln gelten als bei großen Booten ist Sven Yrvind, den ich euch heute vorstellen möchte. Insbesondere finde ich sein aktuelles Projekt bestaunenswert. Es ist spannend wie sich die Form seiner Boote im Laufe der Jahrzehnte geändert hat. Vom gedeckten Ruderboot, über ein eher einem Rettungsboot ähnlichen Überlebensfahrzeug bis zur aktuellen Schöpfung, das meiner Meinung nach eher schon einem U-Boot ähnelt - was gute Gründe hat. Kleine Boote sind eher mal überspült als große.

http://www.yrvind.com

Zitat

Original von der_ambergauer
Ich habe (noch) einen Kleinkreuzer 21.6ft mit 400kg Ballast im Kiel, den so schnell nichts umhaut. Trotzedem ging mir der A... auf Grundeis, als ich bei ein wenig Wind (2bft) gegen Strom Vlissingen angelaufen bin.


wie gesagt... es geht um Gefühle. Kleine Boote können sicher genug sein...

Zitat

Original von der_ambergauer
Mag sein, dass ich als Mensch da das schwächste Glied in der Kette war, nur was nützt mir das in so einem Augenblick?


Naja, es nützt schon was, wenn ich Panik schiebe aber rational weiss, dass ich wahrscheinlich nicht in Gefahr bin.

Zitat

Original von der_ambergauer
Mein Motto ist immer, das das Wetter den Ton angibt. Wie ist das aber, wenn ich viele Tage auf dem Wasser bin, und keinen Hafen anlaufen kann? Wie ist das mit Proviant? Mit Schlaf? Mit Materialbruch?


genau das beschreiben doch die Segler, die das schon hinter sich haben... offensichtlich alles machbar, aber anders als wir es "gewohnt" sind...

Zitat

Original von der_ambergauer
Ich denke mir, dass ein 12m Schiff auf dem Ozean ganz schön klein sein kann... ?(


genau - und in einem geeigneten kleineren Schiffchen kann man sich sogar verkriechen und hat eine zweite richtig dicke Haut um sich.

Liebe Grüsse, Ingo
Small boat - big fun. :paddeln: Big boat - no fun.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »WindWicht« (18. Dezember 2010, 10:19)


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14

Freitag, 17. Dezember 2010, 11:23

btw.: there are good boats, and there are wood boats
:sonne:
mache ich mich schon wieder unbeliebt?
:no::zornig::fresse:
auweia, ich flüchte...
:verstecken:
Small boat - big fun. :paddeln: Big boat - no fun.

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15

Samstag, 18. Dezember 2010, 10:20

Matt Layden

Hi,

da sich Sven Yrvind auf Ideen und Ergebnisse von Matt Layden bezieht, sollte dieser hier auch erwähnt werden. Interessant ist die Bescheidenheit in der Szene. Erst auf anderen Seiten wird auf das Genie verwiesen, das dahinter steckt ein kleines Boot so zu designen, so dass eine einzelne Person sich sicher und komfortabel über die offene See bewegen kann.

http://intheboatshed.net/2008/02/29/sven…th-matt-layden/
http://www.microcruising.com/pictures.htm

Beste Vorweihnachtsgrüsse, Ingo
Small boat - big fun. :paddeln: Big boat - no fun.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »WindWicht« (18. Dezember 2010, 10:35)


16

Samstag, 18. Dezember 2010, 11:06

Zitat

Original von WindWicht
btw.: there are good boats, and there are wood boats
:sonne:
...:


Na ja, only wood is good. steel is real.
Aber Boote aus "gefrorenem Rotz", na ja....

17

Samstag, 18. Dezember 2010, 14:21

Hallo Ingo,

na, das mit den Holzbooten hab' ich mal überlesen. :evil:

Ansonsten sind die vorgeschlagenen Websites sehr interessant. Matt Laydens "Enigma" sieht im übrigen auch sehr hübsch aus, da kann man nichts sagen.

Nachdem ich nun ein paar längere Törns mit einem Kleinkreuzer absolviert habe, sehe ich diese Microcruiser - Törns schon ein wenig als Leistungssport an, nach dem Motto: "Boot unversehrt - Skipper in psychologischer Behandlung (PTSD) ..."

Wenn es Dir nur darum geht, dass das Boot heile ankommt, dann ist das natürlich ok... 8)

Grüssle,

Daniel

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18

Montag, 20. Dezember 2010, 10:01

Serge Testa

Hi,

Zitat

Original von Pusteblume
Na ja, only wood is good. steel is real.
Aber Boote aus "gefrorenem Rotz", na ja....


schön, hat also geklappt. Ich wusste doch, dass darauf wenigstens ein Polemiker anbeisst... :P

Zitat

Original von der_ambergauer
Nachdem ich nun ein paar längere Törns mit einem Kleinkreuzer absolviert habe, sehe ich diese Microcruiser - Törns schon ein wenig als Leistungssport an, nach dem Motto: "Boot unversehrt - Skipper in psychologischer Behandlung (PTSD) ..."


darf man so sehen, auch wenn Sven Yrvind nun auch schon über 70 ist - und ich glaube er wird 2011 wieder lossegeln...

Dass es einer besonderen psychischen Verfassung bedarf mit solchen Gefährten auf Reisen zu gehen, glaube ich auch. Aber unmöglich ist es definitiv nicht - ja nicht einmal wirklich ungewöhnlich.

Aber je mehr Einhandsegler mit kleinen Booten ich hier vorstellen darf, um so mehr wird vielleicht die Akzeptanz gegenüber diesen Leistungen in deutschen Räumen wachsen. In anderen Ländern ist die Begeisterung so groß, dass es ganze Magazine zu dem Thema gibt.

http://smallcraftadvisor.com/

Ansonsten möchte ich Euch heute Serge Testa und "Acrohc Autralis" vorstellen. Seine Reise ist schon etwas her, aber immer noch richtungsweisend. Er ist seit
Jahren Inhaber des Rekords mit dem kleinsten Boot die Welt umsegelt zu haben.

http://www.acrohc.com/
http://en.wikipedia.org/wiki/Serge_Testa

Das ist eine interssante Konstruktion: 3,6 m lang, ganz aus Aluminum. In seinen Beschreibungen fällt allerdings auf, dass er das Geschaukel in den Wellen in dem kleinen Boot als sehr unangenehm - bis schmerzhaft - empfand.

Das Buch zur Reise habe ich in Deutschland leider bisher nicht gefunden.

http://www.amazon.com/500-Days-Serge-Testa/dp/0731648498

Das Boot steht in Australien mittlerweile im Museum.

Ich wünsche Euch eine schöne Rest-Vorweihnachtszeit, Ingo
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Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »WindWicht« (20. Dezember 2010, 10:06)


WindWicht

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19

Mittwoch, 22. Dezember 2010, 10:51

Romer und Lindemann

Hi,

heute möchte ich mal auf ein paar deutsche Leistungen im "small boat" Bereich eingehen. Kapitän Franz Romer war 1928 der erste, der den Atlantik in einem Faltboot bezwang. Er ist allerdings nach der Überquerung während der Fahrt Richtung Norden an der amerikanischen Ostküste verschollen. Trotzdem ist es eine hervorragende nautische Leistung - jedoch definitiv nicht zur Nachahmung empfohlen. Es verschwinden immer wieder mal Kanuten in den Weiten des Meeres, die nicht wirklich wissen worauf sie sich einlassen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Romer_%28Kapit%C3%A4n%29
http://www.kuestenkanuwandern.de/geschi/040408_c.html

Auch Oskar Speck sollte hier nicht unerwähnt bleiben, auch wenn seine Geschichte mit Segeln nicht so viel zu tun hatte, so bleibt es eine bemerkenswerte Leistung in einem so kleinen Boot die halbe Welt bereist zu haben.

http://de.wikipedia.org/wiki/Oskar_Speck_%28Abenteurer%29

Ausserdem möchte ich heute hier auf die Leistungen von Hannes Lindemann hinweisen. Er hat als erster in einem reinen Serienboot (auch Klepper, auch Kayak) den Atlantik überquert. Er hatte Erfahrung in der Überquerung mit kleinen Booten und wusste worauf er sich einliess. Er hat die Fahrt gut vorbereitet und z.T. aus wissenschaftlichen Gründen unternommen. Er wollte die Möglichkeiten des Autogenen Trainings (also der Selbstsuggestion) ausloten und war im wissenschaftlichen Widerstreit zu Bombard, wobei es um die Verträglichkeit des Salzwassers während einer Schiffbruch-Situation ging.

http://de.wikipedia.org/wiki/Hannes_Lindemann
http://www.welt.de/print-wams/article599…des_Meeres.html

Auch wenn ich kleine Bootes sehr schätze - diese Fahrten halte ich dann doch mal für nicht nachahmenswert! Hierbei sind zu viele heute unbekannte Menschen verstorben - nicht nur im Atlantik, auch vor Neuseeland etc.

http://blog.babeltech.de/2010/05/solo-ve…bis-neuseeland/
http://timweltermann.com/

Aber sie zeigen die Möglichkeiten - und das ist wichtig.

Geniesst den Winter und träumt, Ingo.
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unregistriert

20

Mittwoch, 22. Dezember 2010, 17:10

RE: Romer und Lindemann

Zitat

Original von WindWicht

http://blog.babeltech.de/2010/05/solo-ve…bis-neuseeland/

Geniesst den Winter und träumt, Ingo.


Hallo
Hier gibt es den DIREKTLINK zur ARTE Dokumentation über Andrew McAuley.
Ein ziemlich trauriger aber dennoch beeindruckender Film mit 394MB bei knappen 60min Spielzeit.
Gruß.Micha

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