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Danziger

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21

Mittwoch, 27. Februar 2013, 21:04

Kommende Generationen wollen so eine Yacht nicht mehr. Die Zeit der gemütlichen Centercockpit Kisten ist vorbei. Die Najad von morgen heisst z.B. Beneteau Sense.


Haha. Schönes Bild.

Aber im Ernst. Ich bin kommende Generation im Najad-Kundenmassstab, noch 20 Jahre dann Rentenalter. Ich träum nicht davon und alle meine segelnden Freunde auch nicht. Und die sind bei Leibe nicht alle Speedfreaks, einige sind ganz gemütliche Dümpler. Geschmack ändert sich. Heute hat kein Auto mehr Chrom um die Lampen und ich bin drauf und dran mir ein Prius zu kaufen, obwohl ich wirklich Benzin im Blut habe. Da wunder ich mich über mich selbst. Dinge liegen halt in der Luft. Schiffige Centercockpit Kisten halt nicht mehr. Aus und vorbei. Langkieler hatten mal einen 100% Anteil und heute bei Neubooten nur noch 1%. Trotzdem gibt es viele, die das Konzept gut finden. Die haben aber so'n Ding bereits oder kaufen sich einen gebraucht. Gibt ja auch Leute die schwören auf luftgekühlte Boxermotoren aus Zuffenhausen, werden auch nicht mehr hergestellt.

Leute, die im Neuyachtmarkt sind und deutlich mehr als 200k raushauen, sind heute anders gestrickt. Vor allen die, die um die 50 sind. Die wolle ML (modern living), die wollen, dass das Boot schnittig aussieht, auch wenn sie nicht wissen, was ein Downfucker ist. Die möchten sich nicht nach dem Kauf von Bekannten die Frage stellen lassen: " Ah, schönes Schiff, guter Zustand, von wann ist das Boot?" Kurz, Najads sind was für Opi und seine Frau. Auch wenn sie im Hafen ein hübscher Anblick sind, sind sie wenig attraktiv für die, die morgen so ein Boot kaufen sollen. Und die müssen heute schon davon von träumen, damit sie morgen auch kaufen.

Wenn wir Opi und seine Frau sind, steht meine Generation auf anderes Design. HR hat das erkannt und schon mal vorsichtig das Cockpit nach hinten verlegt, segeln heimlich Regatten mit und nähern sich den XCs von X Yachts deutlich an. Schlauer Plan gewesen. Wie sieht eine HR in 20 Jahren aus? Eine Pogo 40 mit Teakdeck und E-Winschen? Könnte mir gefallen, wenn ich denn dann das Geld dafür hätte.

Hans

22

Mittwoch, 27. Februar 2013, 21:14

:gooost: nach meiner Meinung hast du das genau gesagt wie es ist.

Danziger

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23

Mittwoch, 27. Februar 2013, 21:16

Mmmh, wie ist denn der Markt bei Beneteau verteilt ? Oceanis,Sense und First ? demnach müssten die Marktanteile der First Reihe deutlich die grössten sein (auch nach Abzug der Charterflotte)


Nein, die Firsts werden deutlich weniger verkauft als die Oceanis Reihe und die Sense ebenfalls, sind für's Chartergeschäft nicht zu gebrauchen, die First auch nur bedingt, zu komplex, zu wenig Platz innen. Speed ist kein Massstab, sportliches Aussehen schon und den Ruf eine lahme Ente zu sein will heute keiner haben.

Die Sense ist ein spannendes Angebot für all die, die gerne ein Boot haben, das all das kann, was eine Najad auch kann, nur halt moderner. Sie sind für ein Eignerpaar und ein Gästepaar ausgelegt, maximaler Komfort und entspanntes Segelreisen steht im Vordergrund. Wenn dann das befreundete Zahnrarztpaar vorbei kommt, fühlen die sich gleich wohl, weil's wie zu Hause im Habitat Wohnzimmer aussieht.

Vom Preis her ist die Sense deutlich günstiger, oder wenn man das Budget als Masstab nimmt, bekommt man bei Beneteau deutlich mehr Schiff. Und Beneteau ist der VW unter den Yachtherstellern. Die machen gute Qualität für den Mainstream. Damit kann man sich immer sehen lassen. Und kommt nicht in den verdacht als Neureich zu gelten. Das ist bei Najad auch nicht so, aber das ist das Understatement schon offensichtlich so gross, dass es geschäftsschädigend ist.

Hans

ams-christian

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24

Mittwoch, 27. Februar 2013, 21:22

Ach ich wuerde schon ne Najad kaufen wenn die irgentwann mal fuer 50K oder so zu haben sind ne 320 wuerde mir reichen....

Bluis

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25

Mittwoch, 27. Februar 2013, 21:23

Ich denke mal das Najad einfach nicht breit genug aufgestellt war(ist). Die hatten halt nur das , was Danziger beschrieben hat.
:segeln:
Schöne Grüße

Thomas

ams-christian

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26

Mittwoch, 27. Februar 2013, 21:32

Statt die unsinnig grosse 570 fuer 1 Million Euro haette die lieber so wie Winner versuchen sollen was schickes qualitativ hochwertiges im 28 Fuss Bereich zu bauen...gibt schon Leute die sowas gerne wollen...und ja es gibt auch noch Leute unter 40 die echtes Holz innen toll finden....

27

Mittwoch, 27. Februar 2013, 21:36

1,3 Mio. exkl. MwSt. und wenn ich das richtig sehe fängt die Aufpreisliste da ja erst an ;-)

http://www.scandyacht.com/pdf/Najad%2057…202010%20V2.pdf

Der Preis alleine ist es aber wohl nicht. Ne Swan 60 liegt bei knapp 3 Mio. inkl. MwSt. und von denen hört man keine Hiobsbotschaften.

VG


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28

Mittwoch, 27. Februar 2013, 21:44

Wie konnte die "Yacht-Online" nur dieses Bild als Aufmacher nehmen. Das ist doch ne Oyster am Steg?!

VG


...weit gefehlt, das ist die aktuelle Najad 570...

Ich finds schade, auch wenn ich mir die Boote nicht leisten kann
Lieber Cobb als Cup :frech:

29

Mittwoch, 27. Februar 2013, 21:49

Für den Interessentenkreis der kleinen Najads erscheint mir das Programm von Sirius pfiffiger. Da ist das Konzept "ordentlich segelnde schwimmende Ferienwohnung" (hier wirklch positiv gemeint, nicht despektierlich) konsequenter realisiert, mit vielen Gestaltungsmöglichkeiten beim Tiefgang und im Innenausbau.

30

Mittwoch, 27. Februar 2013, 21:52

@vogt_ch

Ja, ich glaubs ja mittlerweile – auf der Najad-Seite fand ich zunächst nur das 4. Rumpffenster nicht ;-)

Wenigstens Ihr scheint den Unterschied ja gleich zu sehen. Mit meinem oberflächlichen Blick sind mir die "großen" Unterschiede zwischen den Herstellern wohl entgangen.
Womöglich auch ein Problem etwaiger Kunden?

VG

PS: Aber attraktiv ist sie schon ;-)


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31

Mittwoch, 27. Februar 2013, 21:54

Leider nein RWE...einmal Schwedenboot immer Schwedenboot. Geanu genommen wirds wohl auch nicht ne 320 werden. Eher ne Maxi 1000 die ist dann n paar Jahre juenger und sieht auch vom Design her juenger aus.

unregistriert

32

Mittwoch, 27. Februar 2013, 22:50

Hans hat es gut auf den Punkt gebracht. Als ich vor etwa 25 Jahren mit dm Dickschiffsegeln anfing, haben wir uns über HR, Najad und Co totgelacht. Untertakelte nasse Schwämme miWindschutzscheibe, um die man Kreise fuhr. Bei Najad hat sich da seitdem kaum etrwas geändert, unstylischer geht es nicht, gleichzeitig keinen Segelspaß und keinen Thrill versprechend. Nun werden wir zwar älter, aber der Geschmack und die Denkweise wollen sich einfach nicht auf das Niveau der damaligen Rentner einpegeln. Das ist doch gar nicht so erstaunlich, hätten sie sich bei Najad auch überlegen können.

Und auf die soniorengerechte Pogo hätte ich auf Lust.....

Uwe

33

Mittwoch, 27. Februar 2013, 23:21

Hans hat es gut auf den Punkt gebracht. Als ich vor etwa 25 Jahren mit dm Dickschiffsegeln anfing, haben wir uns über HR, Najad und Co totgelacht. Untertakelte nasse Schwämme miWindschutzscheibe, um die man Kreise fuhr. Bei Najad hat sich da seitdem kaum etrwas geändert, unstylischer geht es nicht, gleichzeitig keinen Segelspaß und keinen Thrill versprechend. Nun werden wir zwar älter, aber der Geschmack und die Denkweise wollen sich einfach nicht auf das Niveau der damaligen Rentner einpegeln. Das ist doch gar nicht so erstaunlich, hätten sie sich bei Najad auch überlegen können.

Und auf die soniorengerechte Pogo hätte ich auf Lust.....

Uwe

Hej Uwe,

da hast du aber die Entwicklung bei Najad verpasst. Ich geb dir recht, bis 2006 waren die Najads, die aus der Feder von Berndt Arvidsson, dem Werftgründer und Inhaber stammten, wirklich nasse Schwämme. Da Arvidsson keinen Nachfolger hatte, verkaufte er 2006 die Werft an einen Holländer, der sofort Judel/Vrolik als Konstrukteur verpflichtete. Von nassen Schwämmen kann man bei J/V nun wohl wirklich nicht reden und die neuen Entwürfe stellten HR etc in den Schatten.

Der neue Besitzer baute ein neues Laminierwerk, wo die Rümpfe aus Vinylesterharzen in Vakuumtechnik gebaut wurden. Vorher liess man in Dänemark fertigen. Die Wirtschaftkrise 2009 brach dem Holländer das Genick. Er konnte den Kapitaldienst nicht mehr leisten und verkaufte an eine Heuschrecke, der auch schon Maxi gehörte. Diese Heuschrecke machte dann 2011 pleite. Nordwest aus Vindön konnte die Konkursmasse günstig erwerben. Sie hatten aber nicht das Kapital, die immer noch andauernde Durststrecke zu überstehen.

Die ganze Geschichte erinnert doch sehr an Dehler, nur dass Willi Dehler nie Boote selbst entworfen hat und die Boote von van der Stadt beileibe keine nassen Schwämme waren und sind, siehe die aktuellen Winner.

Gruß Heinz

34

Mittwoch, 27. Februar 2013, 23:28

Und auf die soniorengerechte Pogo hätte ich auf Lust.....

ja, das wär was :) Meine Frau findet es aber zu wenig komfortabel :S

Danziger

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35

Mittwoch, 27. Februar 2013, 23:58

Hej Uwe,

da hast du aber die Entwicklung bei Najad verpasst. Ich geb dir recht, bis 2006 waren die Najads, die aus der Feder von Berndt Arvidsson, dem Werftgründer und Inhaber stammten, wirklich nasse Schwämme. Da Arvidsson keinen Nachfolger hatte, verkaufte er 2006 die Werft an einen Holländer, der sofort Judel/Vrolik als Konstrukteur verpflichtete. Von nassen Schwämmen kann man bei J/V nun wohl wirklich nicht reden und die neuen Entwürfe stellten HR etc in den Schatten.


Hallo Heinz, Uwes Ausdruck "nasser Schwamm" ist neu für mich für Dich anscheinend nicht. Haha! Die Briten sagen 4ksb (4 knot shit box). Kackfass halt. Das sind die Najad und HRs und all dieses schönen Boote aus dem Norden natürlich nicht, aber sie sind halt sehr schwer und bedienen schon rein konzeptionell ein aussterbendes Klientel.

Wer macht den heute im Rentenalter den Lofoten Törn, die lange Tour ans Ende der Ostsee? Da machen doch Abendteuer-Freaks, gerne auch im Rentenalter, warum nicht, aber doch keine Leute, die sich 41 Fuss für eine halbe Million kaufen, bei denen die Sofas mit weissem Leder und der Salon in edelsten Hölzern Meisterarbeiten des Schreinerhandwerks sind. Solche Leute liegen in Kopenhagen, in Stockholm, in Kiel im Hafen und fahren schon mal ein Runde, auch länger, aber dann in einen ordentlichen Hafen mit Allem. Das sind Erfolg und Luxus verwöhnte Menschen und keine Abendteurer. Die haben im Salon an den Bänken auch keine Leesegel montiert. Die schlafen schön im Hafen auf dem Kingsize Bett in der Eignerkabine und basteln sich im Heck ein Fender drunter, damit es nicht plitscht und platscht. Die fragen auch den Händler genau danach: "Wird der Spiegel im Schwell Geräusche machen?"

Die Najad 410 wiegt nach Hersteller Angaben 12.2 Tonnen. Jetzt weiss ich, dass Hersteller und Realität eine andere Vorstellung von Gewicht haben. Meine Kiste ist 20cm kürzer als die Najad 410, wiegt laut Hersteller 6.9 Tonnen, laut ORC-Vermessung 7.5 Tonnen, das sind beinahe 10% mehr und zwar leer! Die Najad 410 wird wohl eher 13 Tonnen wiegen. Ok. Das Blöde dabei: Beide Boote haben genau gleich viel Segelfläche am Wind. Meine auch noch 30cm mehr Tiefgang. Und wenn man denken würde, meine Karre ist hoffnungslos übertakelt, nein, ist sie nicht 1.Reff ins Gross ab 25 kt und keiner sitzt auf der Kante und es geht Bergauf.

Ok. JV kann auch nur das machen, was der Kunde will. Wenn der Kunde einen superschweren Bleitransporter will, bekommt er ihn. Wenn der dann untertakelt ist, kein Problem, da haben wir ja den 55 PS Volvo. Der ist wahrscheinlich unterdimensioniert.

Nein. Das Konzept ist aus Tagen, die lange vorbei sind. Und auch die neuen Najads sind nasse Schwämme.

Hans

36

Donnerstag, 28. Februar 2013, 08:02

@ Uwe

Öhm .............gib Bescheid wenn Du Rentner wirst damit ich meine Etap rechtzeitig verkaufen kann , Du willst doch das die Pure in gute Hände kommt :D

Kieler Jung

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37

Donnerstag, 28. Februar 2013, 08:18

Hej Uwe,

da hast du aber die Entwicklung bei Najad verpasst. Ich geb dir recht, bis 2006 waren die Najads, die aus der Feder von Berndt Arvidsson, dem Werftgründer und Inhaber stammten, wirklich nasse Schwämme. Da Arvidsson keinen Nachfolger hatte, verkaufte er 2006 die Werft an einen Holländer, der sofort Judel/Vrolik als Konstrukteur verpflichtete. Von nassen Schwämmen kann man bei J/V nun wohl wirklich nicht reden und die neuen Entwürfe stellten HR etc in den Schatten.



Wer macht den heute im Rentenalter den Lofoten Törn, die lange Tour ans Ende der Ostsee? Da machen doch Abendteuer-Freaks, gerne auch im Rentenalter, warum nicht, aber doch keine Leute, die sich 41 Fuss für eine halbe Million kaufen, bei denen die Sofas mit weissem Leder und der Salon in edelsten Hölzern Meisterarbeiten des Schreinerhandwerks sind. Solche Leute liegen in Kopenhagen, in Stockholm, in Kiel im Hafen und fahren schon mal ein Runde, auch länger, aber dann in einen ordentlichen Hafen mit Allem. Das sind Erfolg und Luxus verwöhnte Menschen und keine Abendteurer. Die haben im Salon an den Bänken auch keine Leesegel montiert. Die schlafen schön im Hafen auf dem Kingsize Bett in der Eignerkabine und basteln sich im Heck ein Fender drunter, damit es nicht plitscht und platscht. Die fragen auch den Händler genau danach: "Wird der Spiegel im Schwell Geräusche machen?"

Die Najad 410 wiegt nach Hersteller Angaben 12.2 Tonnen. Jetzt weiss ich, dass Hersteller und Realität eine andere Vorstellung von Gewicht haben. Meine Kiste ist 20cm kürzer als die Najad 410, wiegt laut Hersteller 6.9 Tonnen, laut ORC-Vermessung 7.5 Tonnen, das sind beinahe 10% mehr und zwar leer! Die Najad 410 wird wohl eher 13 Tonnen wiegen. Ok. Das Blöde dabei: Beide Boote haben genau gleich viel Segelfläche am Wind. Meine auch noch 30cm mehr Tiefgang. Und wenn man denken würde, meine Karre ist hoffnungslos übertakelt, nein, ist sie nicht 1.Reff ins Gross ab 25 kt und keiner sitzt auf der Kante und es geht Bergauf.

Ok. JV kann auch nur das machen, was der Kunde will. Wenn der Kunde einen superschweren Bleitransporter will, bekommt er ihn. Wenn der dann untertakelt ist, kein Problem, da haben wir ja den 55 PS Volvo. Der ist wahrscheinlich unterdimensioniert.

Nein. Das Konzept ist aus Tagen, die lange vorbei sind. Und auch die neuen Najads sind nasse Schwämme.

Hans


:lol: :bravo: :gooost:

Leider ist der Gebrauchtmarkt auch voll mit solch "nassen Schwämmen". :D Für die jungen Schnellsegler mit Langstreckenambitionen bleibt im Bereich 35 Fuss nicht viel. Zumindest nicht viel bezahlbares.
Beste Grüße,
Arne


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:segeln:

ams-christian

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38

Donnerstag, 28. Februar 2013, 10:17

Also auf laengerer Strecke waere ich lieber mit ner Nadjad etwas langsamer unterwegs als mit sonner Polterkiste die vieleicht 1,5 Knoten mehr macht aber dabei viel unbequemer zu segeln ist. Fuer 3 Wochen Sommerurlaub und die Wochenenden, die ein oder andere Regatta....sieht das natuerlich anders aus.

Kieler Jung

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39

Donnerstag, 28. Februar 2013, 10:37

kommt drauf an was man unter längerer Strecke versteht. Für ne mehrjährige Weltumsegelung würd ich Dir zustimmen. Wenn man an Ostseerund denkt oder andere Auszeiten ins MM oder zu den Azoren oder so, wird es schwierig..Egal, anderes Thema.
Beste Grüße,
Arne


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:segeln:

nixxe

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40

Donnerstag, 28. Februar 2013, 11:05

Meine Nachbarn, sehr vermögend und Mitte 60 haben sich jetzt ne XC gekauft. Sind Langstreckensegler von April - September unterwegs.

Ein älteres Kieler Rentnerpaar (Möltenort) schippert mit ner geilen X-302 rum.

X-en ohne Backstagen sind beste Seniorenboote!

@Kieler Jung:
ja, für unsereiner wären nur die alten Schweden/Dänen Albin Alpha/Stratus, Omega30/ 34/36, X-95/-102 oder Scankap oder oder oder bezahlbar spaßvoll....
wobei: DU bist ja noch jung und hast die Carrera noch vor dir!

Ich geh wieder zu IF und Follkorn zurück.... sind aber schneller als NAJAD.
:P

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