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frank_x

Lotse

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Bootstyp: Rommel 33 / Pogo 40

Heimathafen: Rostock

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1 001

Montag, 11. Juni 2018, 16:50

Tiefgang 2,2m - ist die Black-Pearl vom Ijsselmeer - Auch für uns im Bereich Rügen ist max 2,5m angesagt.

Ja - ich habe ein Staysail. Allerdings ist der Anschlagpunkt relativ weit vorn, weshalb ich das Stag bei "normalen" Bedingungen in Masthöhe auf das Seitendeck ziehe.

6kn TWS / 43 Grad TWA mit Code0 sollen etwa 6,40 möglich sein, wobei es dabei keinerlei Welle geben darf ( anbei die Polardaten ). Ich selber habe noch keinen Code0, da ich mir über die Form noch nicht ganz klar bin - relativ kurz und dafür nur in Kombi segelbar oder riesig groß bis hinter den Mast - dafür aber sehr unhandlich und wohl nur absolutes (und sehr teures ) Flautensegel ...

Ach und noch etwas - 10kn bei BFT 4 ohne Code wird noch nichts - da ist schon noch ein Code0/Code5 für notwendig ... Aber wenn die 8kn reichen ...

Hallo Frank, wie tief ist Deine Pogo? So was wäre auch für mich sehr interessant. Aber ich muss mit ca. < 2.4m Tiefgang leben können.

Wie läuft die denn bei 6kn TWS bergauf? Was sie im Reach leistet, muss ich ja nur von der Seascape aus hoch rechnen. Das sind dann, wie Du ja berichtest, 10kn bei 4 und in Drückern mehr, einfach unter Groß und Fock.

Hast Du ein Staysail? Stehe da jetzt mittlerweile total drauf.

Grüße!

Hans
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Danziger

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1 002

Montag, 11. Juni 2018, 21:18

Tiefgang 2,2m - ist die Black-Pearl vom Ijsselmeer - Auch für uns im Bereich Rügen ist max 2,5m angesagt.


Spannend! Werde Deinen Erfahrungen gespannt folgen.

Danke!

Hans

Orage

Kapitän

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1 003

Montag, 11. Juni 2018, 22:12

Warum sind die Pogos 40 von der Fa.Sailing Island bei einschlägigen Regatten immer hinten? Ist das "SOS Charterboot" oder sind die Boote miserabel konfiguriert?
procul negotiis

Danziger

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1 004

Montag, 11. Juni 2018, 22:59

Warum sind die Pogos 40 von der Fa.Sailing Island bei einschlägigen Regatten immer hinten?


Das liegt an verschiedenen Gründen. Bin selber keine Pogo 40 gesegelt aber gegen sie. Seascape kenne ich von eigener Anschauung und die gehört in diese Kategorie Segelboot.

1. Rating für typische up'n down Regatten ist uneinfahrbar. Dort werden konventionelle Boote stark bevorzugt. Die Gründe dafür sind mannigfaltig.

2. Das Kreuzen mit Glitschkisten geht gut, ist aber für beste VMG deutlich schwieriger als mit normalen Booten. Grund dafür ist unter anderem das Doppelruder. Die Groove ist nicht leicht zu finden, dazu gehört einiges an Erfahrung. Bei Wind fehlt das Gewicht um sich im Seegang durchzusetzen (bei den kleineren Glitschkisten). Regatten werden häufig auf der Kreuz entschieden.

3. Grade bei wenig Wind sind breite Boote auf der Kreuz, aber auch bergab rel. schnell anspruchsvoll zu segeln. Auf Grund der großen benetzen Fläche neigen sie zum Kleben.

4. Bei den Pogos werden die Spis mit Schlauch gesetzt und geborgen. Das kostet viel Zeit. Tonnenmanöver sind langsam.

5. Nicht sehr relevant, aber immerhin: Pogos sind überbreit. Schnelles Durchdrücken beim Abfallen an der Luvtonne kann zu Schäden am Wettbewerb führen. Die Boote brauchen viel Raum.

Einmal im Jahr fahren wir mit unseren 40 Füßen gegen eine kompetent gesegelte Pogo 12.50. Die ist immer deutlich schneller als wir, wenn wir Fahrten- oder Langstrecken Regatten fahren würden. Aber sobald viel gekreuzt wird, schnelle Manöver zählen und der Wind auch mal schwach ist, sind wir schneller, obwohl wir kürzer und schwerer sind und weniger Quadratmeter fahren.

Sobald es auf lange Schläge geht, sind die Pogos immer schneller, auch die von Sailing Island.


Hans

1 005

Montag, 11. Juni 2018, 23:14

So, und wen zählen wir, nach 1000 Beiträgen nun zu den Segelbooten 2.0 in der 10-12m tourentauglichen Klasse?
Pogo, JPK, Ofcet 32, Django, j-112e, Sunfast 3200 und 3500? Was ist mit den RMs? Nur 1.9? Archambault 35?
Wen noch?

norbaer

Salzbuckel

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1 006

Dienstag, 12. Juni 2018, 07:27

Warum sind die Pogos 40 von der Fa.Sailing Island bei einschlägigen Regatten immer hinten? Ist das "SOS Charterboot" oder sind die Boote miserabel konfiguriert?



Der Hans hat es etwas ausführlicher beschrieben und mehr auf das Boot bezogen.

Noch viel wichtiger ist, die Crew. In der Klasse ORC1 fährt kein Boot mit einer zusammengewürfelten Crew so einfach nach vorne. Wir fahren nun 3 Jahre in der Klasse (leider auch mit vielen Wechseln bei der Crew) und landen gerade mal im Mittelfeld. Die Jungs die da fahren können nun mal alle segeln. Und wenn du ein Team hast welches mehrere Jahre in der gleichen Konstellation fährt hast du mit einer Zufallscrew niemals ein Chance dagegen.

Das Boot selber spielt da nur zweite Geige. Vorausgesetzt die Kiste ist in Schuss und fährt nicht mit 5 Jahre alten Segel

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »norbaer« (12. Juni 2018, 07:41)


frank_x

Lotse

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1 007

Dienstag, 12. Juni 2018, 08:04

Es ist - neben der mehr als zufällig zusammen gewürfelten Crew - auch die Bootskonfiguration der Sailing-Island-Pogos. Die Schiffe dürfen nicht/nie/nimmer rating-optimiert mit zu wenig Segelfläche gefahren werden. Das mag bei einer X/Hanse/.../JPK funktionieren aber bei einer Pogo40 ( die 12.50 und die 36er sind da scheinbar einfacher ) braucht man auch die großen Tücher um an das Rating ran zu kommen. Die Sailing-Island-Schiffe haben aber nur einen 125qm Spi vermessen ( ich wünsche mir gerade für weniger Wind einen 200qm A2 da der 160qm A3 bei > 20kn zu wenig Druck generiert) und keinen Code-0 (praktisch ein Muss unterhalb von 8kn). Dazu kommen die immensen Gewichte der Schiffe ( 5,9t laut Meßbrief ) sowie das Crewgewicht incl. der persönlichen Dinge der Charter-Crew. Nur bei härteren Bedingungen kommen die in den Bereich ihres Ratings und lagen auch schon mal bei Helgoland=>Edinb. recht weit vorn.

Warum sind die Pogos 40 von der Fa.Sailing Island bei einschlägigen Regatten immer hinten? Ist das "SOS Charterboot" oder sind die Boote miserabel konfiguriert?
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frank_x

Lotse

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1 008

Dienstag, 12. Juni 2018, 08:15

Also ich zähle dazu alle Schiffe, die Druck in Geschwindigkeit umsetzen können ohne gegen irgendwelche "Schallmauern" zu fahren, noch dazu kleincrew-tauglich sind und den notwendigen "Camping-Komfort" - also WC/Pantry/Salon/echte Kojen/... bedienen können und sehe somit - am unteren Ende der Größe - auch meine Rommel33 in dieser Liga ...

So, und wen zählen wir, nach 1000 Beiträgen nun zu den Segelbooten 2.0 in der 10-12m tourentauglichen Klasse?
Pogo, JPK, Ofcet 32, Django, j-112e, Sunfast 3200 und 3500? Was ist mit den RMs? Nur 1.9? Archambault 35?
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1 009

Dienstag, 12. Juni 2018, 08:24

Also ich zähle dazu alle Schiffe, die Druck in Geschwindigkeit umsetzen können ohne gegen irgendwelche "Schallmauern" zu fahren, noch dazu kleincrew-tauglich sind und den notwendigen "Camping-Komfort" - also WC/Pantry/Salon/echte Kojen/... bedienen können und sehe somit - am unteren Ende der Größe - auch meine Rommel33 in dieser Liga ...

Bringen wir es auf den Punkt: "Alles was unter realistischen Bedingungen gleitfähig ist" ;)

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frank_x

Lotse

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1 010

Dienstag, 12. Juni 2018, 08:35

Stimmt - und demzufolge weder die Dehler aus dem Titel noch eine Italia oder ähnliche Schiffe, die schwer und/oder rating-optimiert sind ...

Also ich zähle dazu alle Schiffe, die Druck in Geschwindigkeit umsetzen können ohne gegen irgendwelche "Schallmauern" zu fahren, noch dazu kleincrew-tauglich sind und den notwendigen "Camping-Komfort" - also WC/Pantry/Salon/echte Kojen/... bedienen können und sehe somit - am unteren Ende der Größe - auch meine Rommel33 in dieser Liga ...

Bringen wir es auf den Punkt: "Alles was unter realistischen Bedingungen gleitfähig ist" ;)

Till

Lotse

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1 011

Dienstag, 12. Juni 2018, 10:40

3. Grade bei wenig Wind sind breite Boote auf der Kreuz, aber auch bergab rel. schnell anspruchsvoll zu segeln. Auf Grund der großen benetzen Fläche neigen sie zum Kleben.

Im Prinzip stimme ich dir zu. Aber ich meine, das hat man doch relativ schnell raus.
Aber klar, wenn die Krängung nicht stimmt, dann läuft der Kahn nicht. Und das geht auch ganz schnell.


Die Sailing-Island-Schiffe haben aber nur einen 125qm Spi vermessen ( ich wünsche mir gerade für weniger Wind einen 200qm A2 da der 160qm A3 bei > 20kn zu wenig Druck generiert)

Ich war anfänglich skeptisch. 200qm Spi, und das einhand?
Tatsächlich habe ich den großen Spi aber schon relativ oft benutzt. Allerdings würde ich für eine normale, entspannte Fahrt die Grenze bei spätestens 16 Knoten Wind setzen. Ganz tiefe Kurse bei wenig Welle gehen vermutlich auch bis 20 Knoten - wenn man mit ein paar Sonnenschüssen leben kann.

1 012

Dienstag, 12. Juni 2018, 12:06

Ach du liebe Güte.. bis zum Sonnenschuß? Bei mir sind das limitierende die Manöver, also Halsen und Setzen/Bergen. Lange bevor ich schieße, hätte ich Bedenken, den 200qm zu Bergen..

frank_x

Lotse

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1 013

Dienstag, 12. Juni 2018, 12:19

Das kommt immer auf den Windwinkel an - wenn ich Platz zum Abfallen habe und per Hand Böen aussteuern kann ( weil gerade nicht schlafend/auf dem Klo / ... ) , dann ist auch bei etwas mehr als 20kn noch kein Sonnenschuß in Sicht. Und das Bergen geht per Bergeschlauch und in Lee des Squareheads auch ganz gut.

Aber ja - für das tiefenentspannte Dahingleiten ist der A3/A4 (je nach Windwinkel) dann das bessere Segel ... und - ich bin ja nicht auf der Flucht - 12..14kn sind ja auch nicht langsam ... aber eben auch nicht 100% Polardata ...

Ach du liebe Güte.. bis zum Sonnenschuß? Bei mir sind das limitierende die Manöver, also Halsen und Setzen/Bergen. Lange bevor ich schieße, hätte ich Bedenken, den 200qm zu Bergen..

1 014

Dienstag, 12. Juni 2018, 15:17

Na endlich: Der 36-Füßer "for the rest of us" :D

https://www.yacht.de/yachten_jollen/neue…er/a117390.html

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Orage

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1 015

Dienstag, 12. Juni 2018, 16:43

Einen Preis nennt der Swan-Vertrieb auf Anfrage.

Den möchte ich (nicht) wissen. (DHH oder EFH?)
procul negotiis

frank_x

Lotse

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1 016

Dienstag, 12. Juni 2018, 16:53

In jedem Fall kein Familien-Cruiser und noch nicht mal ansatzweise mit einer Pogo vergleichbar ... Eher eine Melges32 auf Steroiden ... Ist sicher nett - wenn man das nötige Kleingeld für Nautor hat ...

bratwurst

Proviantmeister

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1 017

Montag, 18. Juni 2018, 14:30

First30 kann auch...

Moin,
anbei mal ein kleines Video, First 30 kann auch...https://youtu.be/y0JQm2y_fPI

1 018

Montag, 18. Juni 2018, 15:03

Moin,

Ich persönlich finde die Berichte und Boote hier alle ziemlich spannend. Gerade die Franzosen sind echt schick...

Mir haben es ja die Elliott35ss oder ne Shaw sehr angetan, wobei ich behaupten würde für mal eben Touren und zuzieht entspannt segeln sind die nur bedingt geeignet.
Da ist Pogo etc. Doch deutlich kompatibler mit den Ansprüchen in unseren Gefilden...

Spannende Zeit, was die Entwicklungen im Bootsbau angeht!

Spotfin

Salzbuckel

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1 019

Montag, 9. Juli 2018, 09:19

Dehler springt auch auf den Zug auf...

In der neuen Yacht(15/2018) ist ein vier Seiten Bericht über die Dehler 30OD. Klingt interessant. 2,5T schwer mit Elektro Motor... Soll wohl schon 2019 auf den Markt kommen...

Spotfin

Salzbuckel

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Im Marktplatz: 1

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1 020

Donnerstag, 2. August 2018, 22:32

Auch von J gibt es etwas neues:
https://www.yacht.de/yachten_jollen/neue…lt/a118034.html


Ist bestimmt auch ein 2.0 Boot. Klingt interessant....

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