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1

Samstag, 29. Oktober 2016, 20:41

Hanseboot - was für ein Trauerspiel

Moin!

Ich weiß, dass ich mich bei einigen hier mit meiner Meinung nicht sonderlich beliebt machen werde, doch das ist mir in diesem Fall ziemlich schnuppe. Ich war heute relativ kurz auf der Hanseboot und war von der Halle B6 nachhaltig enttäuscht. Was dort weitestgehend aufgefahren wurde von Hanse, Dufour, Dehler und Co ist wirklich sterbenslangweilig. Die Dinger ähneln sich wie ein Ei dem anderen. Sicher, da mag es auf dem einen einen Doppelsteuerstand geben, der andere hat zwei Klos, aber das Design ist so einheitlich, als würde man ein Auto kaufen. Einziger echter Lichtblick war der Langkieler vom FYK, und dann hört es zügig auf. Ich kann mich bis heute nicht an diese senkrechten Vorsteven gewöhnen, die fetten Hecks ebenfalls nicht.

Sicher, das mag alles praktisch und performant sein, und die Hobel werden mich alle versägen, während sich Mutti unter Deck die Haare mit 230V onduliert, aber mir fehlt da einfach was.

Ich lade jeden dazu ein, es natürlich ganz anders zu sehen. Ich finde es schade.

Gruß
Hendrik

2

Samstag, 29. Oktober 2016, 20:43

ich werde es mir morgen ansehen. Mittlerweile sind meine Erwartungen nicht mehr hoch, vielleicht kann ich mich dann doch noch erfreuen.

Krusefix

Tamako

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Wohnort: Tief im Südwesten der Republik

Schiffsname: TAMAKO

Bootstyp: Hanse 411

Heimathafen: Heiligenhafen - Ortmühle

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3

Samstag, 29. Oktober 2016, 20:45

Die Hanseboot kann ja nix für die Boote. Wie sieht es denn bei den Ausrüstern, Segelmachern, .... aus ? Lohnt sich der Besuch?


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Mens sana in Campari Soda

unregistriert

4

Samstag, 29. Oktober 2016, 20:49

Ausrüster sind einige anwesend, das passt schon. Wobei es auch hier weniger wird. Georgus aus Bremen zum Beispiel ist nicht mehr da, zu dem wäre ich gerne gegangen. Ach ja, Plünnen, die irgendwie maritim aussehen, kannst du bergeweise nach Hause tragen.

5

Samstag, 29. Oktober 2016, 20:59

Ich habe seit Jahren den Eindruck dass die Messe in HH einen Tod auf Raten stirbt... wobei mir der Stndort Hamburg immer lieber wäre als Düsseldorf:-(( aber mich fragen die halt nicht...
viele Grüße,
Bodo

unregistriert

6

Samstag, 29. Oktober 2016, 21:02

Moin!

Ich weiß, dass ich mich bei einigen hier mit meiner Meinung nicht sonderlich beliebt machen werde, doch das ist mir in diesem Fall ziemlich schnuppe. Ich war heute relativ kurz auf der Hanseboot und war von der Halle B6 nachhaltig enttäuscht. Was dort weitestgehend aufgefahren wurde von Hanse, Dufour, Dehler und Co ist wirklich sterbenslangweilig. Die Dinger ähneln sich wie ein Ei dem anderen. Sicher, da mag es auf dem einen einen Doppelsteuerstand geben, der andere hat zwei Klos, aber das Design ist so einheitlich, als würde man ein Auto kaufen. Einziger echter Lichtblick war der Langkieler vom FYK, und dann hört es zügig auf. Ich kann mich bis heute nicht an diese senkrechten Vorsteven gewöhnen, die fetten Hecks ebenfalls nicht.

Sicher, das mag alles praktisch und performant sein, und die Hobel werden mich alle versägen, während sich Mutti unter Deck die Haare mit 230V onduliert, aber mir fehlt da einfach was.

Ich lade jeden dazu ein, es natürlich ganz anders zu sehen. Ich finde es schade.

Gruß
Hendrik

Ich schau mir diesen "charakterlosen" Einheitsbrei seit ein paar Jahren nicht mehr an, obwohl ich nur 8 km von der Messe entfernt wohne.
Warum auch, meine Danish Rose wird mein letztes Boot sein.

Beiträge: 1 794

Schiffsname: SevenSeas

Bootstyp: Delphia 33 Schwenkkiel

Heimathafen: Kilada/ Griechenland

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7

Samstag, 29. Oktober 2016, 21:03

Sicher, das mag alles praktisch und performant sein, und die Hobel werden mich alle versägen, während sich Mutti unter Deck die Haare mit 230V onduliert, aber mir fehlt da einfach was


Die Entwicklung stoppt nicht und das ist doch nicht schlimm. Mir gefallen alte Autos auch besser und dennoch hab ich keine Lust/ Zeit/ Nerven mehr ständig an irgendwelchen Kisten rumzuschrauben und fahre deshalb Neuwagen mit Automatik und Bluetooth. Billiger ist das im Endeffekt auch noch!

unregistriert

8

Samstag, 29. Oktober 2016, 21:37


Die Entwicklung stoppt nicht und das ist doch nicht schlimm. Mir gefallen alte Autos auch besser und dennoch hab ich keine Lust/ Zeit/ Nerven mehr ständig an irgendwelchen Kisten rumzuschrauben und fahre deshalb Neuwagen mit Automatik und Bluetooth. Billiger ist das im Endeffekt auch noch!
Ich habe nichts gegen neue Boote, falls ich den Anschein erweckt haben sollte. Es gibt auch einige Hersteller, die aus dem Einheitsbrei heraus stechen. Aber die muss ich leider im Palstek sehen und nicht in Natura. Auch die werden wartungsarm sein und Freude vermitteln. Bei Autos muss es ja auch nicht eine der rundgelutschten Flundern aus dem Baukasten sein. Wenn die Masse damit glücklich ist, ist das prima. Dann sticht meine Wahl heraus. Ich hätte nur gerne eine.

spliss

Hafensänger

Beiträge: 1 200

Wohnort: Berlin

Bootstyp: Charterfahrzeug

Rufzeichen: DD3489

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9

Samstag, 29. Oktober 2016, 21:48

:kopfkratz: war jetzt echt ein Extra - Thema erforderlich? Habe mich an den Besuchs-fred angehängt. Naja... spliss
Holt groß das Dicht !

10

Samstag, 29. Oktober 2016, 21:49

Ich freue mich jedenfalls auf morgen.


Schiffe schauen ist zwar ganz nett, aber es geht mir mehr um Refit, Klamotten und Ausrüstung und das Ganze drum und dran.
Ein Mensch ohne Träume ist wie ein Schiff ohne Segel..

11

Samstag, 29. Oktober 2016, 21:51

Tja wenn Bav., X, HR, Faurby, und Nordborg nicht mehr zu der Messe kommen, die dem Hauptabsatzmarkt (in aufsteigender Reihenfolge) am nächsten ist, spricht das zuerst mal gegen diese Messe, aber eben auch gegen Bootsmessen allgemein.
Sehen wir nur hier im Forum. Einige kritische Beiträge über die noch präsentierten Boote, einer kauft mal ein Segel, einer eine Tasche. Keiner aber berichtet ich habe eben spontan eine XY gekauft, oder wenigstens ich hatte ein gutes Gespräch am Stand von Z nächsten Monat habe ich einen Termin auf der Werft, dann wird alles festgemacht. Tja, und deshalb kommt keiner mehr, denn die Kosten sind halt hoch. Daran ist natürlich auch die Messe nicht unschuldig, wie weit die aber den Ausstellern entgegenkommen könnten damit das Ganze nicht völlig zur Farce wird weiß ich nicht. Außerdem ist die Standmiete ja nur ein Teil der Gesamtkosten.
Messen waren früher der Kontaktpunkt zwischen Kunde und Anbieter. Aber Informationen bietet nun das Internet, und günstigere Preise auch. Viele kommen also nur zum Window-Shopping. Gut ein paar Kleinigkeiten gehen in die Tüte, und die Gattin kann immer Klamotten gebrauchen, aber schwere Dinge aus der Halle schleppen? Nö, das ist doch online bequemer. Also Klamottenläden statt Ausrüster. Hat alles seine Logik. Auch wenn es für mich nicht schön ist.
D-Dorf wird es wohl zuletzt richtig treffen. Ich war schon über ein Jahrzehnt nicht mehr da. Ist von meinem jetzigen Arbeitsort einfach zu weit weg, aber ich glaube ich wäre enttäuscht.
Mit besten Empfehlungen
Ein Freund ist, wer Dich für gutes Schwimmen lobt, nachdem Du beim segeln gekentert bist.

Kokopelli

Kap Hornier

Beiträge: 10 201

Schiffsname: Ich bin Mitsegler

Bootstyp: Keins

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12

Samstag, 29. Oktober 2016, 21:51

Die Dinger ähneln sich wie ein Ei dem anderen.

Da bist du ja der ideale Käufer für Gebrauchtboote aus den 70ern. ;)
Und das Gute daran: du kannst dir den Messebesuch sparen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kokopelli« (29. Oktober 2016, 22:06)


la paloma

Salzbuckel

Beiträge: 8 215

Schiffsname: Jenny

Bootstyp: Elan 31s

Heimathafen: Lystbadehavn Sonderborg

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13

Samstag, 29. Oktober 2016, 22:02

Ich war da und kann das Gejammer nicht teilen.
Alles erledigt, alles gesehen, alles erfahren was ich wollte.


Ach so, eine interessante Info. gab es von einem fundierten Insider. Global werden immer mehr Motorboote gekauft und immer weniger Segler.
Die Mobo-Halle war ja auch recht gut ausgelastet.

Wir Segler gehören wohl bald zur Randgruppe der Wasersportler :D

14

Samstag, 29. Oktober 2016, 22:04

Tja wenn Bav., X, HR, Faurby, und Nordborg nicht mehr zu der Messe kommen, die dem Hauptabsatzmarkt (in aufsteigender Reihenfolge) am nächsten ist, spricht das zuerst mal gegen diese Messe, aber eben auch gegen Bootsmessen allgemein.
Sehen wir nur hier im Forum. Einige kritische Beiträge über die noch präsentierten Boote, einer kauft mal ein Segel, einer eine Tasche. Keiner aber berichtet ich habe eben spontan eine XY gekauft, oder wenigstens ich hatte ein gutes Gespräch am Stand von Z nächsten Monat habe ich einen Termin auf der Werft, dann wird alles festgemacht. Tja, und deshalb kommt keiner mehr, denn die Kosten sind halt hoch. Daran ist natürlich auch die Messe nicht unschuldig, wie weit die aber den Ausstellern entgegenkommen könnten damit das Ganze nicht völlig zur Farce wird weiß ich nicht. Außerdem ist die Standmiete ja nur ein Teil der Gesamtkosten.
Messen waren früher der Kontaktpunkt zwischen Kunde und Anbieter. Aber Informationen bietet nun das Internet, und günstigere Preise auch. Viele kommen also nur zum Window-Shopping. Gut ein paar Kleinigkeiten gehen in die Tüte, und die Gattin kann immer Klamotten gebrauchen, aber schwere Dinge aus der Halle schleppen? Nö, das ist doch online bequemer. Also Klamottenläden statt Ausrüster. Hat alles seine Logik. Auch wenn es für mich nicht schön ist.
D-Dorf wird es wohl zuletzt richtig treffen. Ich war schon über ein Jahrzehnt nicht mehr da. Ist von meinem jetzigen Arbeitsort einfach zu weit weg, aber ich glaube ich wäre enttäuscht.
Mit besten Empfehlungen
So ist es, leider. Das trifft nicht nur die Bootsausstellungen. Auch anderer Messen bis hin zur Hannover Messe / CEBIT haben an Anziehungskraft verloren.
In den 1980ern musste man schon fast auf eine Messe gehen, um Informationen und Prospekte zu sammeln. Ausser der Yacht gab es kaum Quellen für sinnvolle Beobachtung des Marktes. Wenn man die Mondpreise des lokalen Händlers für Leinen, Blöcke und anderes Zubehör zahlen wollte, war die Messe die fast schon einzige Möglichkeit zu fairen Konditionen Ware zu erstehen.
Dank des Internets hat sich die Situation gewandelt. Infos gibt es im Internet und Webshops bieten die Waren günstiger als auf Messen an.

Auch für den Verkäufer ist die Messe zwiespältig geworden. Hohe Standkosten, Reisekosten, Transportkosten und wenig Direktabschlüsse sind wenig attraktiv. Der Kunde hat den Wettbewerb direkt nebenan. Als Händler / Hersteller mache ich lieber eine Hausmesse, anstelle der Ausgaben für die Messe mache ich lieber bessere Preise und / oder Gewinne und habe den Kunden bei mir im Haus ohne dass er zum Wettbewerber schielen kann.
Firmen wie X-Yachts machen das schon seit längerem erfolgreich.


Die Messegesellschaften haben eine schwierige Zukunft vor sich.

Trotz allem hat mir die Hanseboot wieder viel Spaß gebracht, ein wenig mehr Benteevent und ich komme nächstes Jahr wieder.


Jan

Klaus13

Coque au vin Meister

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15

Samstag, 29. Oktober 2016, 22:11


Keiner aber berichtet ich habe eben spontan eine XY gekauft, ....


Das ist einfach falsch, Ich z.B. habe genau das getan und habe hier auch darüber berichtet. Und ich bin kein Einzelfall. Nur auf einer Bootsmesse hat man die Chance ein Boot zumindest von der Raumaufteilung, den Details usw. gut kennenzulernen. Ok, die Segeleigenschaften erfährst Du da nicht, wie auch. Trotzdem sind Bootsmessen eine sehr wichtige Informationsquelle. und Sorry @Rasmus: Für Leute wie Dich zahlt niemand die Standkosten, warum auch? Du bist mit Deinem Boot offenbar zufrieden und willst keine neues. Also bist Du kein potentieller Kunde.

Gruß Klaus
who fails to plan plans to fail

Maris-Blog

16

Samstag, 29. Oktober 2016, 22:20

Moin Moin,

nein, wir haben jetzt nicht spontan ein Boot gekauft...aber die Messe hat uns von den letzen Jahren am besten gefallen.

Vielleicht htten wir uns gewünscht, dass Inhalte der Bootfit stärker integriert worden wären, aber das was wir wollten wurde erfüllt.

Grüße

Jens
Das Leben ist zu kurz, um nur Motorboot zu fahren...deswegen segel ich lieber :-)

silberfisch

Bootsmann

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Bootstyp: Listang

Heimathafen: Bad Segeberg, SSV Bad Schwartau

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17

Samstag, 29. Oktober 2016, 22:35

Ich bin heute auch auf der Hanse-boot gewesen. Das was ich sehen und erfragen wollte habe ich gesehen und bekommen. Wir haben interessante Gespräche geführt. Und mit den Augen konnte man auch "Klauen". Werde wohl mitte der Woche noch einmal hin und mir einige Vorträge anhören wozu heute keine Zeit war
mfg
W.Schulz

18

Samstag, 29. Oktober 2016, 22:43

Das ist einfach falsch, Ich z.B. habe genau das getan und habe hier auch darüber berichtet.

Na ja, ich könnte jetzt sagen ich meinte ja nun die jetzige Messe in Hamburg. Aber das wäre nur Rechtbehalterei. Ja klar ein paar Boote werden auf Messen noch direkt verkauft, sonst wären da längst die Lichter komplett aus, bzw. es wäre eine Klamottenmesse. Aber viele Werften denken eben es reicht nicht mehr um den Aufwand zu rechtfertigen, und die Kunden erreichen wir besser (billiger) auf anderen Wegen. Ob das so richtig ist weiß ich auch nicht, aber sie denken eben so.
Mit besten Empfehlungen
Ein Freund ist, wer Dich für gutes Schwimmen lobt, nachdem Du beim segeln gekentert bist.

GiNsPaCe

Seebär

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Bootstyp: Rebell 31

Heimathafen: Sønderborg Lystbådehavn

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19

Samstag, 29. Oktober 2016, 23:00

Wie sieht es denn bei den Ausrüstern, Segelmachern, .... aus ? Lohnt sich der Besuch?

Segelmacher sind mehr als ausreichend da...

Einer hat auch einen Auftrag mehr .. :dance3:
Zubehör, vor allem Elektronik ist SEHR überschaubar....

unregistriert

20

Samstag, 29. Oktober 2016, 23:07

Die Dinger ähneln sich wie ein Ei dem anderen.

Da bist du ja der ideale Käufer für Gebrauchtboote aus den 70ern. ;)
Und das Gute daran: du kannst dir den Messebesuch sparen.

Das stimmt so nicht!
Schau mal in eine alte Yacht aus dieser Zeit. Geht online, bei yacht.de, kennst du sicher.
Eine wesentlich größere Modellvielfalt die sich auch optisch, im Design sowieso und farbenfroh unterschieden,
wesentlich mehr Herstelller.
Klar, ist nicht mehr so, das warum ist aber hier nicht das Thema.

Es grüßt der Rasmus

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