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Hanser

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41

Freitag, 2. Dezember 2016, 10:26

Ist ein CE C Boot. Demnach entworfen für bis 6 bft und 2 Meter Welle. Dabei muss es gute Manövriereigenschaften haben. Das hat die Werft dem Schiff mit Ausstellung der Konformitätserklärung bescheinigt. Diese Kategorisierung nimmt die Werft selbst vor. Wofür das Schiff erdacht wurde, muss also nicht spekuliert werden, dank der Sportbootdirektive.
Nu mal halblang. In der Verordnung steht das ein Boot bis zu 6 Bft und 2m Welle eine gute Manövrierfähigkeit haben muss. Das bedeutet doch in der Praxis nichts anderes als das das Ruder funktioniert und die Schoten bedient werden können und das Boot nicht auseinander bricht. Das bei 6 Bft der Mast abbricht oderdas Boot bei 2m Welle in seine Einzelteile zerfällt hat ja auch keiner behauptet. Es handelt sich aber um die zugrunde gelegten Maximallasten und nicht um die Betriebszustände für die das Boot konzipiert ist.

Es handelt sich um ein sog. "Auslegungskriterium"! Also muss das Boot bei 6 Bft und 2m Welle noch sicher funktionieren. Ich bin mir aber sicher, dass keiner hier im Forum mit einem 6 1/2m Volumenboot bei den von den Polen zugesicherten 6 Bft bei 2m Welle rikieren möchte, noch unterwegs zu sein!

Man muss allerdings dazu sagen, dass auch einige andere Hersteller die CE-Kriterien als Gummiparagraphen auslegen. Der angeberische Unternehmer, der mit seiner englischen 3600 PS (?) Sunseeker auf der Ostsee einen Surfer überfuhr, ist unvergessen: Da hat man wohl auch im Nachgang untersucht, ob die Sunseeker dem CE-Paragraphen bezüglich ausreichender Sicht für den Steuermann entsprach. Wie es ausging, weiß ich allerdings nicht: Zumindest fährt auch auf dem Bodensee noch so eine Protzkiste mit Schießscharten zum Ausguck rum.

Volker

Segelalex

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42

Freitag, 2. Dezember 2016, 10:55

Hmm komisch. Auf meinen Winterreifen steht 190 km/h. Sollte ich damit lieber nur 150 fahren, weil der Hersteller ja schonmal lügen darf? Seltsame Auslegung.

Wenn das Teil nur für de masurischen Seen ausgelegt, gehört es in die Kategorie D.

Gruß

Alex
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43

Freitag, 2. Dezember 2016, 12:09

das sind doch nur Empfehlungen,kannst damit auch 200 fahren,auf dem Bericht bin ich aber dann nicht gespannt und Innenbilder möchte ich auch nicht sehen
Gruß,Frank

Stoppel

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44

Freitag, 2. Dezember 2016, 12:23

......sacht mal,benötigt ihr für alles eine Norm?

Tauwerk,Feder,Boot,Motor,Länge,Breite,Personen usw.usw.bleibt doch gleich in der Box liegen.

Ich war Einhand mit 7.50 mtr. von Kappeln nach Bornholm,Rund Fünen und zurück und schreibe hier auch noch,scheixx was auf Norm und CE-Kreterien

Jeder Segler muß es selber Entscheiden,wie weit er gehen kann und was sein Boot hergibt
Gruß,Frank

pf

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45

Freitag, 2. Dezember 2016, 12:40

Jojo, so ist das halt mit Diskussionen, wenn "Polenboote" anstehen... Viel Emotion, keine bis keine nennenswerte Erfahrung von denen, die Negatives verbreiten.

Das zeigt nur, wie emotional besetzt das Thema bei denen ist, die keines haben. Die eines haben genießen es, wissen, warum sie es gekauft haben, und komisch, viele haben es sehr lange. Kann also in der Praxis nicht das Problem sein und die, die hier negative Aspekte suchen, sind nicht Zielgruppe. So einfach ist das manchmal. Da helfen auch keine Argumente. Darum geht es aber auch gar nicht...
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Peter


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Hanser

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46

Freitag, 2. Dezember 2016, 13:10

Jojo, so ist das halt mit Diskussionen, wenn "Polenboote" anstehen... Viel Emotion, keine bis keine nennenswerte Erfahrung von denen, die Negatives verbreiten.

Das zeigt nur, wie emotional besetzt das Thema bei denen ist, die keines haben. Die eines haben genießen es, wissen, warum sie es gekauft haben, und komisch, viele haben es sehr lange. Kann also in der Praxis nicht das Problem sein und die, die hier negative Aspekte suchen, sind nicht Zielgruppe. So einfach ist das manchmal. Da helfen auch keine Argumente. Darum geht es aber auch gar nicht...


Da machst du es dir meiner Meinung nach zu leicht, um anzudeuten, dass deine "Polenboote" in Wirklichkeit richtig toll sind - und die anderen ahnungslos sind und nur meckern wollen. Das ist fast schon eine bösartige Unterstellung :O

Argumente, warum billige Boote auch in ihren Eigenschaften/ Materialien billig sein müssen, habe ich genannt. Und das hat nichts damit zu tun, ob die Boote aus Polen oder (zunehmend) aus China kommen. Nur der Lohnkostenanteil ist in Polen/ China billig (und die niedrigen Lohnkosten nutzen auch andere Hersteller durch Zukauf, ich wiederhole das gerne). Der Rest ist strategisches Konzept des Herstellers, der sich seine Luxus- oder hier die Billignische sucht.

Und das nicht alle ihre Viko, wie du sagst, "genießen" sieht man in folgendem Video. War in irgend einer Form Teil des Verrisses bei der Yacht (Eigner hat Boot an Yacht zum Test gegeben?). Klick.

Volker

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47

Freitag, 2. Dezember 2016, 13:34

Nö, Hanser, zeig mir mal die Nachteile bei Leuten, die das Boot längere Zeit haben. Dann sprechen wir gerne nochmal darüber. Ich kann ja nur für meines sprechen, was ich jetzt von neu sieben Saisons habe. Elektrik war nur rudimentär vorhanden und schlichtweg schlecht. Wusste ich mehr oder minder vorher, konnte man bei Probefahrt vor Kauf sehen, wie die ist. Edelstahlarbeiten top. GfK-Arbeiten bisher ohne gravierend sichbare Schwächen. 7 Bft auf Ijsselmeer immer sicher -das IM hat aber nur ca. 1 m Wellenhöhe. Wassereinbruch nirgendwo. Kunststoffgeruch war von neu nach wenigen Wochen weg. Hat nur kurz gerochen, wenn man ans Boot kam. Dann lüften und nach 20-30 Minuten kaum riechbar, noch innerhalb der ersten Saison auch bei Neuankunft kaum merkbar. Mich hat einmal ein gut 11 m Mobo vor der Schleuse Stavoren gerammt -nur eine kleine Beule im Heckkorb und ein paar Haarrisse an der Heckkorbefestigung, wo der Anprall war.
Holzarbeiten hatte ich anfangs kritisiert, weil ich vorher hochglanzlackierte Oberflächen gesehen habe. Heute weiß ich, dass das Mahagoni Sonderausstattung war, ich hab die Normalausstattung. Hier hat sich der Mattlack mittlerweile bewährt, meine Bootsvorstellung würde ich diesbezüglich revidieren.
Vertreiben im Hafen ist bei der Bootshöhe normal, machen Bavarias, Beneteaus u.a.m. auch. Liegt nicht am Hersteller, sondern der Bootsform. Sieht man vor dem Kauf, weiß man vor dem Kauf.
Segeln kann ich mangels Vergleich nicht beurteilen. Weniger Höhe als ein Kielboot ist klar. Schwertbootnachteile sind auch vor dem Kauf klar. Schwertbootvorteile auch.

Die Panikmache, die indiziert, dass die Vikos bei normaler Belastung quasi auseinanderfallen müssen, weil so billig, ist freie Erfindung.

Wenn Peterchen von viel Luvgierigkeit und viel Krängung schreibt, frage ich mich, ob er das Boot gesegelt hat, wei ein anderes Boot, oder ob er sich auf das Boot eingelassen hat. Das hieße sich mit der Konstruktion auseinandersetzen, daher sehr früh reffen, sehen, ob Fock oder Groß zuerst und dann sehen, wie es sich segelt. Ich kenne die Viko 21s nicht, weil ich die nicht gesegelt bin. Aber von meiner weiß ich, wie von anderen Schwertbooten auch: Die müssen früh gerefft werden, schon bei Obergrenze 3 zu 4 Bft ist das erste Reff bei mir im Groß. Schwupp ist das Ruder wieder leichtgängig, der Druck stark weg, das Boot krängt weniger und Geschwindigkeit bleibt.

So, jetzt erklär mir mal, wo objekte Ansatzpunkte für die Panikmache sind. Zeig dem Threadopener doch, was für Fallenklemmen verwendet werden, wenn das hier zerrissen sind. Bei mir war von Anfang an alles in Qualitätsware, hatte ich oben schon geschrieben. Da rutscht nichts durch, was normales Tauwerk in passender Größe ist. Aber das kommt ja nicht. HIer wird ja nur pauschal draufgehauen.

Mir ist das eigentlich egal, das ringt mir nur ein Lächeln ab, wenn ich sehe, dass es von Leuten kommt, die keine Viko haben. Ich gehe dann den Steg entlang, steige ebenerdig über das offene Heck ins Boot und erfreue mich der Vorteile, die mir die Konkurrenz nicht bietet. Sehe sich andere an Bord mühen, klettern, auch bei Nässe, wo ich gemütlich über das offene Heck einsteige. Wenn ich in 4 Stunden über das Ijsselmeer die 24 sm von Lemmer nach Lelystadt segele ist mir das genug. Da stört mich nicht, wenn andere schneller sind. Und wenn der Wind nicht optimal steht und ich fünf Stunden brauche, freue ich mich auch der schönen Erholung.
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48

Freitag, 2. Dezember 2016, 13:39

Gruß,Frank

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49

Freitag, 2. Dezember 2016, 13:40

Sorry, gerade waren zu wenig Zeichen. Daher kurz der Rest:

Die Lebensgefahr, die beim Kauf einer Viko hier fast unterstellt wird, ist mir beim normalen Segeln noch nie begegnet. Und obwohl man hier und da einen Markengleichen trifft, auch bei denen nicht.

Ich sage auch nicht, dass es nicht unzufriedene Eigner gibt. Aber die Zielgruppe, die das Boot erreichen soll, dürfte schon korrekt sein und so zufrieden, wie bei anderen Marken auch. Bei jeder Marke gibt es Käufer, die mit ihrem Boot unzufrieden sind, das ist bei Bavaria, Jeanneau, Beneteau, Hanse u.a.m. nicht anders. Es gibt genug Katastrophenberichte über Neukaufmängel bei Hanse bis hin zur Rückgabe wegen gravierender Mängel. Da haue ich auch nicht drauf, wenn hier Einzelfälle irgendwo benannt werden. Die gibt es überall.

Insofern ist Panikmache weder so, noch so angebracht. Ich will auch keine Mängel kleinreden. Aber die Übertreibungen von Leuten, die keine Erfahrung mit Vikos haben, und einmal draufsitzen ist kein Er-Fahrung, sind schon hin und wieder nervig.
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Freitag, 2. Dezember 2016, 13:47

Jojo, so ist das halt mit Diskussionen, wenn "Polenboote" anstehen... Viel Emotion, keine bis keine nennenswerte Erfahrung von denen, die Negatives verbreiten.

Bist du denn schonmal eine moderne 27 ft. Yacht gefahren? Eine von mir aus eine Far East? Oder eine Pointer 25? Oder eine Sunbeam 26. Nur um deine Erfahrungen mit deiner Yacht in einen Zusammenhang, in ein "Wie es sein könnte" zu setzen? Das ist das, was Journalisten tun. Das unterscheidet sie übrigens von Bloggern.

Ich bin bei Booten immer Emotionslos, wenn es darum geht sie zu beurteilen. Die CE Kategorie C kann sich die Werft selbst bescheinigen. Wenn sie das tut, muss das Boot die Bedingungen auch können, das recht darauf at jeder Käufer. Das ist sonst das Fehlen einer zugesicherten Eigenschaft. Wie ein Auto, dass keine Scheibenwischer hat, die allerdings sehr wohl im Katalog stehen. Man könnte das Betrug nennen. Bei den Kategorien A und B muss eben noch eine benannte Stelle die Angaben der Werft überprüfen.

Die Viko 23 war definitv kein gutes Boot. Über die kann ich reden, die bin ich gefahren. Die hatte übrigens auch keine Kugelhähne auf Borddurchlässen unterhalb der Wasserlinie und Lüsterklemmen in der Elektrik. Naja. Ohne Worte, denke ich. Beeindruckender Weise scheint die Werft aber echt aufgeholt zu haben, denn die 21 s sieht ja gar nicht mal verkehrt aus. Ob die gut ist, kann ich nicht beurteilen. Dem Kollegen hat sie offenbar einigermaßen zugesagt.

Ich höre immer vom Verriss. Der Journalist lässt sich eben nicht vom smarten Verkäufer einlullen wie es die Blogger so gerne tun. Wenn das Ding nicht fährt, muss das gesagt werden.

Lieber pf: lass uns doch mal ein Stückchen unsere Schiffchen gegenenander segeln. So bei richtig Wind. Meins ist 50 Jahre alt, da hab ich keine Chance gegen einen neueren Entwurf. Und du kannst mich ein für alle Mal von den Qualitäten der Vikos überzeugen. Wie wärs? Einmal Lemmer Enkhuizen und Reotur? Bei SW >4? Beide einhand.

Gruß

Alex
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Freitag, 2. Dezember 2016, 13:51



Wenn Peterchen von viel Luvgierigkeit und viel Krängung schreibt, frage ich mich, ob er das Boot gesegelt hat, wei ein anderes Boot, oder ob er sich auf das Boot eingelassen hat. Das hieße sich mit der Konstruktion auseinandersetzen, daher sehr früh reffen, sehen, ob Fock oder Groß zuerst und dann sehen, wie es sich segelt. Ich kenne die Viko 21s nicht, weil ich die nicht gesegelt bin. Aber von meiner weiß ich, wie von anderen Schwertbooten auch: Die müssen früh gerefft werden, schon bei Obergrenze 3 zu 4 Bft ist das erste Reff bei mir im Groß. Schwupp ist das Ruder wieder leichtgängig, der Druck stark weg, das Boot krängt weniger und Geschwindigkeit bleibt.



Hi!

Ich kann natürlich nur subjektives von mir geben. Ein objektiver Vergleich ist für mich nicht möglich. Ist ja eh für niemanden möglich. Selbst die Testberichte in diversen Zeitschriften sind doch A. gesteuert und B. subjektiv.

Aber ich hätte dazuschreiben sollen das wir im bereits ersten Reff waren. Vielleicht liegts/lag es ja aber auch an der Segelgarderobe. Kann sein, muß nicht.

Für das Geld ist das Boot sicherlich klasse, eine super Sache wenn man nicht mehr ausgeben will. Aber wir vergleichen es hier mit Booten die 3-x mal soviel kosten oder gekostet haben. Das ist natürlich klar unfair. Du hast schon recht das man ein Boot nicht so runtermacht nur weil das 3x so teure Boot irgendwo besser (oder auch nicht) ist.

EDIT: Bei der 30S stimmen die Proportionen wieder. Ich schau da auf der Boot mal rein.
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Freitag, 2. Dezember 2016, 13:55

Das von Hanser gezeigte Video sagt für mich nichts aus. Es scheint vielmehr gedreht geworden zu sein, um zu lästern. Die sollten lieber mal die Kurbel von der BB-Winsch nehmen oder alternativ 5 € in die Bordkasse zahlen statt so an der Pinne rumzureissen :D.
Ich kenne die Viko null kann nur für das oft negativ besetzte Thema "Polen-Boote" sagen, dass die offensichtliche Qualität meiner Delphia der wichtigste Kaufgrund war. Schau Dir da beispielsweise mal an, wie die Kräfte von den Püttings in den Rumpf geleitet werden. Besser geht das gar nicht. Ausschließlich top Markenqualität, Lewmar überall, hervorragende Edelstahlarbeiten, etc.
Pauschal kann man ein negatives (Vor-)Urteil zu Polen-Booten nicht gelten lassen.
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53

Freitag, 2. Dezember 2016, 13:56

wer.....hat denn hier von allen Seglern,schon eine Viko gesegelt?

Wer Urteilt denn hier über eine Bav.-Dehler-Contess-Sunbeam und die anderen hunderten von Booten die es gibt?

Mich kotzt es an,das Leute von Booten reden,die sie villeicht noch nie gesegelt sind

Vielleicht!
Gruß,Frank

54

Freitag, 2. Dezember 2016, 13:58

wer.....hat denn hier von allen Seglern,schon eine Viko gesegelt?

Wer Urteilt denn hier über eine Bav.-Dehler-Contess-Sunbeam und die anderen hunderten von Booten die es gibt?

Mich kotzt es an,das Leute von Booten reden,die sie villeicht noch nie gesegelt sind

Vielleicht!


Nicht kotzen! Ich.

Und wir urteilen ja auch über andere Boot. Sie z.B. den Bente 24 Thread (und viele andere)
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55

Freitag, 2. Dezember 2016, 14:05

Hey Segelalex,

wir können, wenn es sich ergibt, gerne mal ne Runde zusammen segeln. Das ist aber für Viko wenig repräsentativ, da ich so viel verändert habe, was die Segeleigenschaften betrifft, dass es keinen Vergleich bietet. Alleine schon der nachträglich in die Backskiste laminierte Schacht verhindert Vergleichbarkeit. Aber Du kannst auch gerne einmal so an Bord kommen, wenn Du einen kleinen Qualitätsrundblick werfen willst.

Du unterliegst aber einem deutlichen Irrtum:
Ich sage nicht, dass Vikos gut segeln. Ich sage auch nicht, dass Vikos schnell segeln. Ich wende mich nur gegen die Polemik, die mit Peterchens Beitrag angefangen hatte und für mich nicht nachvollziehbar war.

Ich sage einfach: Vikos segeln bei normaler Behandlung auch. Sie zerfallen nicht, nur weil sie aus Polen kommen. Sie haben keine mangelhafte Ausstattung, nur weil sie in Polen gebaut werden.

Sie haben aber auch keinen Anspruch, Rennboot zu sein. Sie wollen nicht zur zur nächsten Atlantikrunde starten. Sie sind das, was der Händler in der Yacht deutlich hervorgehoben hat: Wohnboote. Wohlfühlen mit schickem Design (ist immer Geschmachtsfrage), mit viel Platz innen, und wenn man will kann man damit auf einem See auch zum Zeitvertreib segeln. Nicht zur Regatta.

So hab ich mein Boot auch gekauft. Dann stieg der Appetit. Dann hat das Nachrüsten angefangen. Das Boot hat das mitgemacht. Uns auch durch übles Wetter auf Ijsselmeer (die 7 Bft hab ich nicht freiwillig gesucht...) und Waddenzee (5Bft + waren da kein Spass) gebracht und gezeigt: Der geringe Tiefgang und die geringe Breite sind für UNSERE Anforderungen optimal. Auch für kleinste Häfen in Friesland. Nicht, um die 24 uurs zu gewinnen.

Wir segeln hin und wieder auf einer Benetau 285 mit. Unterschied wie Tag und Nacht. Hat aber Kiel. Und extrem mehr Segelfläche. Und zum Schlafen extrem weniger Platz. Und ist vom Handling deutlich anspruchsvoller.

Aber halt, ich komme vom Thema ab. Thema war ja nur, dass ich mich ein wenig gegen pauschalierte Vorurteile wehren möchte, Vikos seien Seelenverkäufer, die schneller untergehen, als man schauen kann. Schwärmen von meiner 27er wollte ich eigentlich hier nicht. Könnte ich aber. Und werde weiter Geld nächstes Jahr investieren, weil das Gesamtkonzept für mich einfach passt. Wie für andere, die sich für eine Viko entscheiden. Vorher prüfen, Probesegeln und dann weiß man, was man kauft. Negative Qualitätsprobleme habe ich bisher in 7 Saison nicht gehabt. Und das Schiff hatte es schwerer mit mir, als ich mit ihm.
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Peter


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56

Freitag, 2. Dezember 2016, 14:11

Neneneee, ich hab nicht angefangen. Ich hab nur deutlichere Worte verwendet :-)
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alinea

Salzbuckel

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57

Freitag, 2. Dezember 2016, 14:20

Ich kann Peter nur recht geben.
Diese Unterstellungen von Leuten, a) die nie ein "Polenboot" besessen oder längere Zeit darauf gesegelt haben oder b) die Äpfel mit Birnen, soll heissen, wesentlich teuerere Boote mit preiswerten Booten vergleichen, gibt es leider nicht nur hier, sondern auch in anderen Foren. Mich hat es vor über 10 Jahren dazu gebracht, ein eigenes Forum zu gründen, weil ich diese unqualifizierten Äusserungen leid war.

Ich habe zwar keine VIKO, aber kann aus eigener Erfahrung sagen, dass ich mein Boot, das jetzt rund 11 Jahre auf dem Buckel hat, jederzeit wieder kaufen würde. Die Verarbeitungsqualität ist gut. Die Beschläge sind bekannte Markenware. Der Innenausbau ist ebenso gut. Dazu kommt, und das sollte man immer berücksichtigen, dass manche "Polenboote" sehr verschiedene Ausbauvarianten haben können, weil sie nicht immer zwingend von einer einzigen Werft hergestellt werden. Manche Werften verkaufen Ausbauschalen und die werden dann von verschiedenen Werften in vielen höchst verschiedenen Varaianten ausgebaut. Es gibt alles, vom "primitiven Obstkistendesign" mit GFK-Innenschalen bis zur Luxusausführung mit Mahagoni oder Teak. Das schlägt sich natürlich auch im Preis nieder. Mein Boot war eine preiswerte Version (nein, keine Kistenbretter), hatte aber trotzdem eine gute Verarbeitung. Man muss sich das gewünschte Boot eben sehr genau angucken. In diesem Zusammenhang fällt mir ein, dass ich auf einer "boot" in Düsseldorf, wo ich mir verschiedene Yachten in der Größenordnung von 22 - 27 ft angesehen habe, von einer neuen Yacht eines deutschen Herstellers regelrecht geflüchtet bin, weil der Holzausbau so unterirdisch war, dass ich mir das restliche Boot gar nicht weiter ansehen wollte.

Ich bin mit meiner TES auf der Ostsee zwischen Rügen und Flensburg gesegelt, und habe damit auch Windstärken von über 7 Bft erlebt. Nicht freiwillig, sondern manchmal erwischt es einen eben, auch wenn die Vorhersage nicht so aussieht. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass das Boot mehr verträgt, als die Besatzung. Natürlich macht es keinen Spass bei solchem Wetter, aber das ist eben der Bootsgröße und der Bauform mit Ballastschwert und hohem Aufbau geschuldet. Nicht umsonst werden die meisten dieser bauähnlichen Yachten in CE-Kategorie C eingeordnet. Das ist eben nichts für die Hochsee. Oben wurden die Masurischen Seen genannt - ja, das ist eben das Hausrevier dieser Boote, keine Frage.

Aber - wenn man das berücksichtigt, dann kann man auf allen möglichen Binnenrevieren (Talsperren, Friesland, IJsselmeer, ...) und auch auf der Ostsee in Küstennähe (Boddengewässer, dänische Südsee, an der Küste längs, ...) sehr viel Spass haben. Wenn der Wetterbericht mehr als 5 Bft voraussagt, bleibt man eben im Hafen (ausser s.o.). Das würden andere Familien(!)-crews mit Booten dieser Größenordnung im Normalfall ebenso machen. Und unterwegs muss man je nach Wind eben reffen, ob etwas früher oder später ist doch völlig egal, rechtzeitig eben - wir fahren keine Regatta.

Übrigens glaube ich nicht, dass die im Video oben gezeigte Luvgierigkeit "normal" ist. irgendwas ist da gründlich falsch eingestellt. Meine TES ist nicht so luvgierig und reagiert recht ordentlich auf Ruderbewegungen. Das Boot eines Freundes (der hat eine Deltania 20.5) hat die im Video gezeigten Probleme ebenfalls nicht. Und der ist schon vor Norderney rumgesegelt und war begeistert. Muss man nicht machen, ist aber bei Weitem nicht so "gefährlich", wie uns manche hier weismachen wollen
Viele Grüße
alinea
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Hanser

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58

Freitag, 2. Dezember 2016, 14:33

Pauschal kann man ein negatives (Vor-)Urteil zu Polen-Booten nicht gelten lassen. Wer baut denn für verschiedene Skandinavier die Rümpfe? Achja...die Polen!


@sevenseas: Ihr seid schon besondere Strategen, ihr Polenboot-Fans. Erst fangt ihr selber an von den ahnungslosen Kritikern zu reden, die vermutlich Vorurteile gegen Polenboote hätten. Dann tut ihr später so, als seien die Polenbootvorurteile eine feststehende Tatsache. Solche Totschlagargumente sind leicht zu durchschauen! Und dein großartiges neues Argument das andere Hersteller auch in Polen Teile fertigen lassen? Ein alter Hut in diesem Thread - von einem der angeblich sooolche Vorurteile hat:

Argumente, warum billige Boote auch in ihren Eigenschaften/ Materialien billig sein müssen, habe ich genannt. Und das hat nichts damit zu tun, ob die Boote aus Polen oder (zunehmend) aus China kommen. Nur der Lohnkostenanteil ist in Polen/ China billig (und die niedrigen Lohnkosten nutzen auch andere Hersteller durch Zukauf, ich wiederhole das gerne). Der Rest ist strategisches Konzept des Herstellers, der sich seine Luxus- oder hier die Billignische sucht.


Ich klinke mich hier aus. Das liest sich hier immer mehr wie die alten Golf-GTI gegen Astra-GSI-Leserbriefe in der damaligen Auto-Motor-Sport. Lustig zu lesen, aber inhaltlich mau. Ich wurde hier nicht vom Gegenteil überzeugt und bleibe also dabei: Der Mehrwert eines Bootskäufers wird zumeist höher sein, wenn er zum gleichen Geld einer Viko ein gebrauchtes ähnlich großes Boot eines renommierten Herstellers kauft.

Tschüss
Volker

@alinea: Es redet keiner von neuen "teuren Booten"

sdw

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Rufzeichen: Hallo Haaallo Haaaaaaallo

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Freitag, 2. Dezember 2016, 15:06

Hallo Frank,
Ich bin die Viko mit Festkiel gesegelt und hatte selber eine Deltania 20 und habe jetzt eine Bavaria 30. Ich weiß also wovon ich schreibe.
sdw :Laie_22:




Auf`m Boot :segeln: ist wie zu Hause auf`m Sofa (Entspannung) :segeln:

60

Freitag, 2. Dezember 2016, 15:13

ich habs versucht - aber ich kann mich einfach nicht zurückhalten :D

Bei der Diskussion über die Viko22s habe ich mir damals ganz schön den Mund verbrannt. :O
Das soll mir nicht wieder passieren.

Deshalb nur noch kurz zu dem Testboot aus dem Yachtartikel, das einem Vereinsmitglied gehört.
Er hat die Anregungen vom Yacht Redakteur aufgegriffen und einiges umgesetzt.
z.B. hat er sich ein neues längeres Ruderblatt bauen lassen. Selbst bei stärkerer Krängung behält er nun die Kontrolle über das Boot.
Dann hat er ein Achterstag nachgerüstet. Was er sonst noch gemacht hat, z.B. Kielbombe, Innenbalast o.ä. kann ich nicht sagen.
Das Boot segelt zwar immer noch mit viel Lage, aber es ist auch schnell. Bei unseren Clubregatten belegt er regelmäßig einen der vorderen Plätze.
Hart am Wind müht er sich zwar, aber auf einem Dreieckskurs gibt es den ja oft nur einmal. Auf anderen Kursen ist er dann aber entsprechend schneller.
Also viel Platz zum Wohnen mit nun doch guten Segeleigenschaften. Und Rost von billigen Beschlägen o.ä. habe ich auch noch keinen gesehen.

Das die Viko22s aber eher auf einen Binnesee gehört, kann man auch auf der Homepage eines EX-Eigners lesen.
Dieser hatte sich auch lebhaft an der Diskussion damals beteiligt und sein Boot verteidigt, aber seit einiger Zeit kann man auf seiner Homepage die Meldung lesen -"wir haben Flipper verkauft, die Nordsee ist eindeutig zu anspruchsvoll für das Boot". Gut Nordsee und Binnensee sind nun auch zwei verschiedene Welten.

Bei der Viko21 kann die Werft ja aus der Kritik der Yacht gelernt haben. Deshalb muss man den Yacht-Testern ja auch nicht gleich "Altersmilde" diagnostizieren.
Ich würde sagen, erstmal segeln und dann meckern :D

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Libi« (3. Dezember 2016, 09:28)


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