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61

Freitag, 5. Januar 2018, 10:55

Der negative Steven ist schon gewöhnungsbedürftig. Keine Ahnung, ob das performancemäßig etwas bringt oder in die Kategorie individuelles Design fällt. Durch die hohe Bordwand ist das Boot optisch insgesamt keine leichte Kost in meinen Augen. Das auf den Bildern abgebildete Boot ist hier aber durch die dunkle Farbgebung sowohl im oberen als auch im unteren Rumpfbereich nicht besonders glücklich geraten. Ich kann mir vorstellen, dass hier durch eine etwas geschicktere Farbgebung noch einiges kaschiert werden könnte. Aber auch die Bente polarisiert vom Design her stark und auch die SSC 24 ist in meinen Augen kein optischer Leckerbissen. Trotzdem ein hoch interessantes Boot, wenn man in der Größe auf der Suche ist. Sollte die Sarch 7 den Spagat zwischen top Segelperformance und guter Bewohnbarkeit hin bekommen, wäre das Design für mich kein Hinderungsgrund für einen Kauf.

Marinero

Seebär

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62

Freitag, 5. Januar 2018, 12:23

Keine Ahnung, ob das performancemäßig etwas bringt oder in die Kategorie individuelles Design fällt

Bitte lesen Sie dazu YACHT 23/2012 :D

--> Setzt sich der negative Steven durch?

63

Dienstag, 9. Januar 2018, 09:33

Hab ich leider nicht. Was weiß die Yacht denn über die Dinger zu berichten?

Was das Gleiten angeht, habe ich auf Youtube ein Video gesehen, in dem das Boot ziemlich entspannt bei moderatem Wind unter Gennaker (wohl ein etwas bauchiger geschnittener Code 0) knappe 10 Kn fährt. Ich kann mir vorstellen, dass sich die Minifock durch einen nicht zu großen Code 0 schön ergänzen ließe. Für die tieferen Kurse dann noch einen A2 von vielleicht 60 qm dazu. Allerdings wären für die Bedienung von Fall, Tackline und Schot ein paar weitere Winschen nicht verkehrt.

64

Dienstag, 9. Januar 2018, 10:27

Oh ja, ziemlich flott unterwegs die Kleine. Schaut aber im Profil auch auf dem Wasser stark gestaucht aus.


horstj

Lotse

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65

Dienstag, 9. Januar 2018, 10:46

Was soll das Boot denn in D kosten? Schätze bei der Bauweise wird man mit guten Segeln über 60-70tsd reden.
Bootslog und Refitblog Jeanneau Microsail https://microsail.wordpress.com/

66

Dienstag, 9. Januar 2018, 10:59

Auf der Seite des Herstellers sind einige französische und spanische Tests und Bootsvorstellungen verlinkt. Ich meine, da wird was von paarundfünzig k€ geschrieben. Meine Sprachkenntnisse reichen aber leider nicht, um zu verstehen, was da dann alles dabei sein soll.

Marinero

Seebär

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67

Dienstag, 9. Januar 2018, 11:20

Was weiß die Yacht denn über die Dinger zu berichten?

was auf dem Bild zu sehen ist




Ganz grob aus dem Gedächtnis:

a) der senkrechte sticht in die Welle und badet erstmal die Leute im Cockpit. Schneller als b) weil kein Auf und Ab der Bootsenden (Strömungsabriss)
b) der klassische geht über die Welle, es bleibt trockener - aber man ist langsamer.
c) der Wavepiercer sticht durch die Welle. Besser als a) weil das Boot nicht so abgebremst wird


Aber ob das jetzt, bezogen auf die Sarch, wirklich so gewollte (und auch erreichte) Leistungssteigerung oder Schnickschnack, weil gerade Mode, ist, dazu würde ich mindestens drei verschiedene Schiffbauingenieure befragen.

68

Dienstag, 9. Januar 2018, 11:56

Ah, danke. Zumindest in der Theorie dann schon mal nicht verkehrt ... wenn auch optisch gewöhnungsbedürftig.

69

Dienstag, 9. Januar 2018, 12:46

ca. 75.000,- Euro mit einer üblichen guten Ausstattung (Winchen, Navielektronik, Perf. Segel, Code 0, Roller, Klo, Kocher) Trailer hab ich mal mit 4K reingerechnet.

Auch die Spanier kochen nur mit Wasser......

70

Dienstag, 9. Januar 2018, 14:18

Magst du deine Kalkulation bei Gelegenheit vielleicht noch mal grob in die einzelnen Komponenten aufteilen? Würde mich interessieren. Ergibt in Summe für die Bootsgröße einen hübschen Betrag. Sollte es durch die Verwendung von Carbon aber gelungen sein, ein leicht angleitendes, leicht zu segelndes und gleichzeitig ein der Größe entsprechend sehr gut bewohnbares Boot zu bauen, wäre das schon ein Alleinstellungsmerkmal, das auch etwas kosten darf. Für die kleine, solvente Crew, die gern auch mal das Revier wechselt, sicher eine spannende Alternative. Würde gern mal einen seriösen Test dazu lesen. Wie kreuzt der Kahn? Wie ist die Verarbeitungsqualität?

71

Dienstag, 9. Januar 2018, 14:39

Also Tests gibt es in spanischer und italienischer Sprache bei Suchtext Sarch7 im Netz.

Da stehen auch die Kosten entsprechend drinnen. Von dem Thread ausgehend.... https://www.boatdesign.net/threads/sarch…-comfort.57262/

https://www.facebook.com/sarchcomposites/

73

Dienstag, 9. Januar 2018, 17:01

Mich würde auch noch mal interessieren, was den Hersteller bewegt hat, auf dem Boot diesen drehbaren Stummelmast zu installieren. Nur leicht zu legen und zu trailern? Ich kann mir vorstellen, dass dadurch nicht nur die Segelfläche unnötig klein, sondern durch die salinglose Abspannungen nach schräg hinten auch die Bewegungsfreiheit des Baumes nach vorne arg eingeschränkt ist. Vielleicht kommt ja noch eine Variante mit konventionellem Carbonmast a la SSC 24. Das Ding lässt sich schließlich auch ohne Kran legen.

horstj

Lotse

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74

Dienstag, 9. Januar 2018, 17:57

Mich würde auch noch mal interessieren, was den Hersteller bewegt hat, auf dem Boot diesen drehbaren Stummelmast zu installieren. Nur leicht zu legen und zu trailern? Ich kann mir vorstellen, dass dadurch nicht nur die Segelfläche unnötig klein, sondern durch die salinglose Abspannungen nach schräg hinten auch die Bewegungsfreiheit des Baumes nach vorne arg eingeschränkt ist.


Vielleicht ist das ja klar, sonst einfach kurz erläutert:
Der Mast ist ein beträchtlicher Teil der Lateralfläche. Meist wird das Mastprofil nur widerstandsoptimiert durch ein entsprechendes Profil, trägt aber nichts zum Auftrieb bei, sondern stört nur enorm die Umströmung des Segels. Durch drehbare Masten wird das Mastprofil ein effektiver Teil der Segelfläche. Die "eigentliche" Tuchflächen (oder die angehängten Wingelemente) können dadurch deutlich kleiner werden. Gerade bei leichten schnellen Booten sehr effektiv, sofern der Mast konstruktiv entsprechend gestützt werden kann.
Dass der Baum teilweise nicht weit nach vorne kann stimmt, wenn raumschots Gennaker gefahren wird ist das aber für die Performance unerheblich, weil das Groß nicht sow weit aufgemacht wird.
Bootslog und Refitblog Jeanneau Microsail https://microsail.wordpress.com/

holztoeter

Proviantmeister

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75

Dienstag, 9. Januar 2018, 18:01

Wenn hier der Performencegedanke Priorität hat sollte der Kahn auch nicht platt vorm Laken gesegelt werden. Dann wird die Blase gezogen und man segelt eh max 120° und nimmt das Groß etwas dichter.
Man kann über alles mit mir reden nur Kritik vertrage ich nicht.

76

Dienstag, 9. Januar 2018, 18:15

Inkl. 1,5 qm Mastprofil kommt die S7 auf 19 qm Großsegelfläche. Im Vergleich zu einem konventionellen, performanceorientierten Groß fehlen der S7 etwa 10qm. Wäre schon beeindruckend, wenn dies durch Form und Winkel des Mastprofils kompensiert werden könnte.

Wie funktioniert das eigentlich mit der Messung des Windwinkels auf einem drehbaren Mast? Die konventionellen Instrumente sehen hier wohl keine automatische Korrektur vor. Klingt nach NKE inkl. Winkelgeber und teuer ...

Beiträge: 835

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77

Dienstag, 9. Januar 2018, 18:36

Ich glaube ja, der Wavepiercer-Bug ist optischer Zierrat.
Bei dem geringen Gewicht und dem offenbar flachen Spant bis ganz vorne bringt das wohl nix.
Aber es muss wohl modern aussehen, auch wenn selbst der Steven der V65 nach Aussage von Farr allem optisch gestaltet wurde.

Das mit dem Carbon wird vermutlich auch wenig Effekt haben.

Bei uns im Verein fährt eine Art Riesenjolle mit ausgemusterten Express-Rigg und -Segeln.
Halb so schwer wie die Express, Trapeze, große Kimmschwerter, Doppelruder.
Das Boot hält selten mit uns mit, ist noch seltener schneller als wir.

Holger

78

Dienstag, 9. Januar 2018, 19:19

Ja, Polare von dem Ding wären spannend. Es muss ja keine SSC 24 hinter sich lassen. Wenn es bei der Innenraumqualität aber irgendwo zwischen SSC 24 und Bente landen sollte, wäre das schon stark.

txg

Salzbuckel

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79

Dienstag, 9. Januar 2018, 19:22

@Pamfilius:

Vielleicht eine komische Frage, aber gibt es eine Spezifikation zur maximalen Motorleistung?

M.E. würde sich diese Kiste durch das geringe Gewicht, mittige Motormontage und breites Heck wunderbar für einen für Gleitfahrt ausreichenden Außenborder eignen. Von Suzuki gibt es neue Viertakter die sehr leicht sind, 20PS mit 45kg, das ist kaum mehr als ein älterer 8PS-Motor und könnte dank Hubkiel und flachem U-Schiff für entspannte 10-12kn unter Motor reichen. Nicht dass man das immer bräuchte, aber mal eben bei Flaute auf den Nachmittag nach Bornholm rüberzumotoren oder ganz entspannt durch den NOK (okay, da sind nur 8kn erlaubt) klingt für mich nach einer tollen Sache. Und wenn man genug Zeit hat gibt es den gleichen Schub wie bei den kleineren Sailpro-Modellen bei geringerer Lautstärke, und das alles zu Mehrkosten die im Verhältnis zum Gesamtboot zu vernachlässigen sind (Kostenpunkt für einen DF20 etwa 2700€).

horstj

Lotse

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80

Dienstag, 9. Januar 2018, 21:06

Inkl. 1,5 qm Mastprofil kommt die S7 auf 19 qm Großsegelfläche. Im Vergleich zu einem konventionellen, performanceorientierten Groß fehlen der S7 etwa 10qm. Wäre schon beeindruckend, wenn dies durch Form und Winkel des Mastprofils kompensiert werden könnte...


Auf welchem 7m Boot fährst Du ein ~30qm Groß?
Die Reviews auf der Webseite sind hinsichtlich Segeleigenschaften leider nicht wirklich aussägekräftig oder eindeutig formuliert.
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