Sie sind nicht angemeldet.

Werbung

Boote kaufen

Windstärken

Windstärkentabelle

Hallo Besucher, willkommen im Segeln-Forum! Hier kannst Du Dich registrieren, um unser Forum in seiner vollen Pracht genießen zu können! - Weitere Infos zur Registrierung - Login für Mitglieder -

1

Sonntag, 2. Juli 2017, 21:54

Mini 6.50 Serienboote: Infos zu Bootstypen, trailern, ...

Hallo zusammen,

nach den Anregung eines Bekannten denke ich über einen Serienmini zum sportlichen Fahrtensegeln Ein- bis Zweihand nach und würde mich über Infos und Erfahrungen aller Art freuen.

Eine Randbedingung wäre trailerbarkeit ohne Überbreite. Nach dem, was ich bisher im Internet gefunden habe, scheint damit nur noch der Zero mit Hubkiel übrig zu bleiben, den man auf einem Kipptrailer transportieren kann. Oder kommen weitere Serienminis in Frage?

Vielleicht noch: Finanzielle Schmerzgrenze liegt bei ca. 25.000 €.

Schon mal besten Dank und viele Grüße
bernies

2

Montag, 3. Juli 2017, 11:23

Nur der Zero meines Wissens nach. Diese Gedanken haben sich schon viele gemacht. Aber ich glaube, es macht keinen Sinn. Entweder Du akzeptierst die Trailerei mit Überbreite (und verzichtest auf die ganzen Länder, in denen das mühsam ist) oder kaufst ein schmaleres Boot.
Zumal ein Mini zum Fahrtensegeln schon ein extremer Kompromiss ist, unter Deck ist das echt eng und wird mit einem Hubkiel sicher nicht besser.

Wieviel willst Du denn trailern? Zusätzlich zum Trailern musst Du auch ans Kranen, Maststellen etc. denken, das ist insgesamt ganz schön mühsam und teuer.

Ein Festkiel Mini ist auch ein ganz schönes Monster hinter dem Auto, das Boot ist ziemlich hoch...

Alternative zum sportlichen Fahrtensegeln: Django 6.70. Ist ein Mini-Rumpf mit anderem Aufbau. Geht aber auch nicht ohne Überbreite...

Fmarx

Offizier

Beiträge: 169

Wohnort: Niedersachsen

Bootstyp: Microcupper

  • Nachricht senden

3

Montag, 3. Juli 2017, 11:42

Für dich wäre die Minibee was:

https://www.youtube.com/watch?v=1TSj1x7fVPE

Hier findest du eine in deinem Preisrahmen:

https://www.leboncoin.fr/nautisme/1155882589.htm?ca=12_s
__________________________________

Microcupper - Der kleine sportliche Cruiser-Racer für Binnenseen

www.micro-ger.de

4

Montag, 3. Juli 2017, 21:51

Vielen Dank für Eure Rückmeldungen!

Die Django macht schon nen guten Eindruck, deutlicher Komfortgewinn gegenüber einem reinen Mini. Und die Möglichkeit des Trockenfallens gefällt mir. Da es die Kiste erst seit 2014 gibt, wird sie wohl aus dem Budget rausfallen. Wundert mich ein bißchen, daß die Django trotz etwas mehr Länge und Ausbau auch nur 1t wiegt, wie die meisten Serienminis auch.

Von der Minibee hab ich noch nicht gehört, auf die schnelle finde ich auch kaum Infos, die nicht auf Französisch sind. Daß das Boot die 2,5m Breite einhält, ist schon nen Vorteil. Nicht nur beim trailern, vermutlich hat sie auch die besseren Am-Wind-Eigenschaften und ist damit etwas mehr ein Allrounder.

Noch zum Einsatzszenario (vom Niederrhein aus): Im Frühjahr und/oder im Herbst ein paar Wochenenden Ijsselmeer oder Zeeland, wenn es noch nicht bzw. nicht mehr so voll ist. Und dann eine Urlaubsreise auf Nord-, Ostsee oder Mittelmeer. D.h. ich würde damit schon gerne auf eine Fähre ins Baltikum oder durch Italien, Kroatien, ... passen. Daher sind die 2,55 m eigentlich gesetzt. Auch wenn ich sicherlich nicht jedes Jahr 2000 km trailern werde.

5

Dienstag, 4. Juli 2017, 08:55

Eigentlich brauchst du eine Seascape 24, aber die ist noch viel zu teuer. Die älteren und damit billigeren sind halt meistens keine Glitschkisten...
Bente 24?

6

Dienstag, 4. Juli 2017, 22:21

Tja, um die Seascapes bin ich auf der Boot schon sabbernd rumgeschlichen ;-) Die haben viel richtig gemacht!

Die Bente ist sicherlich auch noch nicht günstig zu haben. Und zu breit ist sie ja auch. Dafür bräuchte ich auch nen größeres Auto und dann würde ich schon fast wieder auf die X-79 gehen - die gibt es mittlerweile ja sehr günstig.

Mit Euren Tips bleibt wohl Mini oder Minibee...

frank_x

Seebär

Beiträge: 1 068

Bootstyp: Rommel 33

Heimathafen: Berlin

  • Nachricht senden

7

Freitag, 7. Juli 2017, 15:07

Auf dem Kipptrailer wird jeder Serienmini nur 2,50m breit. Bei deinem Budget wird es allerdings etwas schwierig. Wenn der Trailer da nicht rein gerechnet wird, solltest Du aber einen etwas abgerüsteten Pogo2 oder TipTop bekommen. Alle anderen Boote sind entweder zu alt (und demzufolge seglerisch nicht das Highlight) oder zu neu und demnach zu teuer. Und wegen dem Platz - durch die 3m Breite sind die innen geräumiger als Ihr denkt - allerdings meist nicht sonderlich "wohnlich" eingerichtet ...
Berlin Ocean Racing
---------------------------------------------------

toolbar

Proviantmeister

Beiträge: 415

Wohnort: Kiel

Schiffsname: Stella

Bootstyp: Farrier F-32RX

Heimathafen: Skagerrakufer, Kiel

  • Nachricht senden

8

Freitag, 7. Juli 2017, 16:08

Zitat

allerdings meist nicht sonderlich "wohnlich" eingerichtet ...


@frank_x: Kennst Du für ein Leben nach den Transats "auf wohnlich" umgebaute Minis? Ich befürchte, dass die schönen Segeleigenschaften schon bei einigen hundert Kilo Einbauten dahin sein könnten. Oder meintest Du, dass man sich halt damit abfinden muss?

Paul

frank_x

Seebär

Beiträge: 1 068

Bootstyp: Rommel 33

Heimathafen: Berlin

  • Nachricht senden

9

Freitag, 7. Juli 2017, 16:29

Ja, es gibt umgebaute Minis oder solche, die gar nicht erst Serienstatus erreicht haben (SuperCalin2) - übrigens noch ein Tip - siehe Dir mal die Diamant650 aus Polen an. Das ist quasi ein Ofcet ohne Serienstatus - also allerletztes Design zu einem sicher seeehr interessanten Preis.

Minis müssen für den "Flug" über den Atlantik ziemlich voll gepackt werden. Da ist ein leichter Tourenausbau sicher kein Problem.
Berlin Ocean Racing
---------------------------------------------------

10

Montag, 17. Juli 2017, 20:26

@frank_x: Hast Du solche Kipptrailer schon gesehen? Wenn ich das grob überschlage, dann musst Du den Rumpf um gut 31 Grad kippen, um auf 2,55m zu kommen. Und dann kommt der Kiel schon so weit rum, daß die ganze Fuhre 3m breit wird. Entweder ich habe mich verrechnet, oder das geht nicht ohne Hubkiel...

Hier

Super Calin 2 – Eine 6.50 Classemini

gibt es eine Vorstellung einer Super Calin 2. Die ist ja schon total wohnlich innnendrin!

Soweit auf jeden Fall besten Dank für Eure Tips! Ich werde mal sehen, was ich damit anstellen kann.

frank_x

Seebär

Beiträge: 1 068

Bootstyp: Rommel 33

Heimathafen: Berlin

  • Nachricht senden

11

Montag, 17. Juli 2017, 21:06

Vlt. hast Du recht, dass mit dem Kiel auf 1,60m Tiefe die Breite nicht auf 2,55m reduziert werden kann. Viele Protos haben Kipptrailer, aber die werden oft auch ohne den Schwenk-Kiel transportiert. Der einzige Serien-Mini scheint der Zero zu sein, der über einen Hubkiel verfügt und damit auf die 2,55m kommen kann - ach das stand ja oben schon mal ...

http://www.northamericanminitransat.com/Towing.html#0

Ich meinte mal irgendwo von einem Trailerbauer in Norddeutschland ein Bild eines Kipptrailers für einen deutschen Transat-Teilnehmer gesehen zu haben ... kann es aber nicht wieder finden ...

VG, Frank
Berlin Ocean Racing
---------------------------------------------------

Till

Lotse

Beiträge: 1 551

Wohnort: Langenfeld Rhld

Schiffsname: Seizh Avel

  • Nachricht senden

12

Dienstag, 18. Juli 2017, 07:14

Die Idee, ein Boot mehrfach im Jahr zu transportieren, slippen und aufzuriggen, taucht hier im Forum immer wieder auf. Und es gibt einige Regattaserien, wo das einfach dazu gehört. Und ohne Frage, mit zwei oder drei Mann, die gut drauf sind und das schon ein paar Mal gemacht haben, ist das eigentlich keine große Sache.
Und trotzdem kostet es halt Zeit und artet in Arbeit aus. Ob man das dann nachher wirklich öfter macht, muss man vielleicht selbst ausprobieren.

Mal davon ausgegangen, das Boot wird nicht alle zwei Wochen transportiert, dann stellen 3m doch eigentlich kein großes Hindernis dar, man muss halt zum Straßenverkehrsamt, um sich die Genehmigung zu holen. Oder liege ich da falsch?

Für die niederländischen Binnengewässer brauchst du nicht die Stabilität eines Mini 6.50. Da macht z.B. die agilere Seascape wahrscheinlich mehr Spaß.
Wenn das Revier aber auch mal Nordsee und Ärmelkanal sein soll, dann wirst du oft für jedes Bisschen zusätzliche Stabilität dankbar sein. Also dafür lieber den 3m breiten Mini.

Hattest du geschrieben, wie viele Personen dann auf dem Boot sein werden? Das ist bei der Wahl des Bootes keine ganz unwichtige Frage, besonders wenn ganze Urlaube auf dem Boot verbracht werden sollen.
Wenn du alleine oder mit einem Kumpel unterwegs bist, dann könntest du einen gebrauchten Binnenracer (Sportboot) kaufen. Da hast du deine 2,55m, das Boot läuft auch auf Schwachwindrevieren. Weil du sowas halbwegs günstig bekommst, kannst du dann z.B. Geld in einen guten Autopiloten stecken.
Wenn du mit der Freundin in Urlaub fahren willst, dann kannst du solche Gedanken wahrscheinlich direkt wieder verwerfen, und musst halt nach etwas zivilisationsnäherem suchen.

Gruß, Till

frank_x

Seebär

Beiträge: 1 068

Bootstyp: Rommel 33

Heimathafen: Berlin

  • Nachricht senden

13

Dienstag, 18. Juli 2017, 08:04

Ich kann mich da Till nur anschließen - man sollte sich schon sehr genau ansehen, wo und wie man segeln möchte. Minis sind sicher hervorragende Boote aber ... zum Familiensegeln sind sie nur bedingt geeignet und für einen mehrwöchigen Urlaub überhaupt nicht, da die Niedergangssituation oft zugunsten eines effektiven Spritzwasserschutzes "angepasst" wird.

Also ClasseMini wäre/war für mich nur deshalb das Boot der Wahl, weil ich Singlehand Regatten segeln wollte. Dem wurde alles untergeordnet. Für dein Budget bekommst Du auch Sportboote a'la Platu25 / Melges 24 / ... die auch auf dem See Spaß machen und nur wenn mehr Stabilität gewünscht wird und Familienurlaub NICHT geplant ist ( WE gehen ganz gut ) käme der Mini für mich in Frage. Konzeptionell wäre aber SSC sicher besser ...
Berlin Ocean Racing
---------------------------------------------------

14

Dienstag, 18. Juli 2017, 08:40

Mal davon ausgegangen, das Boot wird nicht alle zwei Wochen transportiert, dann stellen 3m doch eigentlich kein großes Hindernis dar, man muss halt zum Straßenverkehrsamt, um sich die Genehmigung zu holen. Oder liege ich da falsch?

das hängt vom Ziel ab. In D kein Problem, die Genehmigung ist langfristig und günstig zu bekommen, ans Mittelmeer zu kommen, ist aber schon erheblich komplizierter. Kroatien braucht ein Begleitfahrzeug, in Italien ist die Genehmigung unendlich teuer und mit fast nicht beherrschbarer Bürokratie verbunden, in Österreich gilt die Genehmigung nur 1 Monat etc...

15

Dienstag, 8. August 2017, 17:18

Wo schaut man eigentlich am besten nach solchen gebrauchten Mini 650 booten?

grüße Malte

frank_x

Seebär

Beiträge: 1 068

Bootstyp: Rommel 33

Heimathafen: Berlin

  • Nachricht senden

16

Dienstag, 8. August 2017, 17:44

Fast alle Verkaufsangebote kommen auch auf die Klassenseite : https://www.classemini.com/?mode=petites-annonces
Berlin Ocean Racing
---------------------------------------------------

17

Dienstag, 8. August 2017, 18:04

Werden dort auch die Diamant650,Super Calin 2 usw angeboten... soo viel ist da ja nicht los. Über die Diamant650 finde ich leider sehr sehr wenig im Netz, genau so wie zu der erwähnten Minibee (http://sabrosa-rain.com/projects/2010/minibee-650) Sind das beides Prototypen?

Hier ist ja auch noch eine... https://www.leboncoin.fr/nautisme/1170935209.htm?ca=12_s

Wo finde ich dazu denn noch mehr :D

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »the_muck« (8. August 2017, 18:22)


frank_x

Seebär

Beiträge: 1 068

Bootstyp: Rommel 33

Heimathafen: Berlin

  • Nachricht senden

18

Dienstag, 8. August 2017, 18:24

Diamant650 - da direkt anfragen, da bisher nur 2..3 Boote gebaut wurden. Wenn das Ziel aber Klassenregatten sind, dann sind sowohl SC2 als auch Diamant ungeeignet, da die als Protos fahren müssen ohne echte Protos (mit Cantingkiel, Carbonmast etc.) zu sein.

Minibee - dazu kann ich nichts sagen.
Berlin Ocean Racing
---------------------------------------------------

19

Freitag, 25. August 2017, 21:19

Hallo zusammen,

war in der letzten Zeit mit anderen Dingen beschäftigt...

Ja, die begrenzte Familientauglichkeit ist mir bewußt und war bisher auch nicht in meinem Anforderungsprofil. Kann sein, dass sich das gerade ändert ;-) Für die Nordsee sollte das Boot auf jeden Fall geeignet sein; ich möchte auch bei stärkerem Wind nicht auf Abdeckung angewiesen sein.

Wie schlägt sich so ein Mini denn bei Leichtwind? Ich hätte erwartet, dass der über die große Segelfläche auch da noch gut läuft.

Und: Bin kürzlich auf die Bull 7000 aufmerksam gemacht worden. Kennt die hier jemand? Wie seetauglich ist die im Vergleich zum Mini?

Danke und viele Grüße!

frank_x

Seebär

Beiträge: 1 068

Bootstyp: Rommel 33

Heimathafen: Berlin

  • Nachricht senden

20

Samstag, 26. August 2017, 06:37

Flaute ohne Welle geht auch prima - nur nicht besser als die Sportbootfraktion. SR2014 war so ein Fall und auch Rund Rügen 2016 ( mal wieder 4. Platz) ...
Berlin Ocean Racing
---------------------------------------------------

Ähnliche Themen

Counter:

Gezählt seit: 4. Februar 2014, 08:39, nur eingeloggte Mitglieder
 Zugriffe:   Hits heute: 2 029   Hits gestern: 2 297   Hits Tagesrekord: 5 297   Hits gesamt: 3 257 823   Hits pro Tag: 2 351,4 
 Seitenaufrufe:   Klicks heute: 13 024   Klicks gestern: 22 965   Klicks Tagesrekord: 154 353   Klicks gesamt: 27 395 293   Klicks pro Tag: 19 773,15 

Charterboote

Kontrollzentrum