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  • »Frank Witzleben« ist der Autor dieses Themas

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1

Freitag, 15. September 2017, 13:18

Trimaran Windrider 17

Hallo Leute,
kann jemand was zu den Segeleigenschaften sagen ? Evtl. Eigner Erfahrungsberichte ?

Kann mann damit trotz fehlendem Schwert gut Höhe laufen ?
Versteh leider die englischen Artikel dazu nur ansatzweise.
Was ist generell von PE Rümpfen zu halten ?
Ist in Europa ja nicht so üblich oder ?
Wie sind eure Erfahrungen mit dem Trimaran Windrider 17 ?
Segeln, Auf- und Abbau, Verarbeitung, Handling beim verladen aufbauen allein möglich? Ersatzteilversorgung usw. ?

Hier die US website http://www.windrider.com/windrider-sailboat

Testsegeln in Norddeutschland ? weiß da jemand was ?

Kennt Ihr vergleichbare Minitrimarane die ich vielleicht nicht entdeckt habe ?
....

Gruss Frank

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Frank Witzleben« (15. September 2017, 14:30)


Grautvornix

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2

Freitag, 15. September 2017, 14:15

Du hast eine PN... ;)
"Da hilft nur eins. Hoffen dass die Diesel anspringen, dann dreimalwahnsinnige und durch. Raus ausm Trichter. Und dann ab nach Hause. Wenns klappt, gibts ne halbe Flasche Bier für jeden."

3

Samstag, 16. September 2017, 11:08

schon wieder diese Pe-Enns.

Ich halte das Ding für überteuert und trotz eines ganz annehmbaren Berichts für eine Gurke. Das Bild mit dem Baumzelt von dem Windrider am Strand soll zwar die Phantasie beflügeln, aber: am Strand pennt man besser auf einer anderen Unterlage, als dem komischen Boot. Mit dem im Wasser liegenden Boot wird das auf dem Trampolin eine unruhige Nacht werden.

Für ähnlich viel Geld bekämst Du eine Weta 4.4, die ganz gut laufen sollte. Sie ist erheblich sportlicher als ein Hobie Islander, aber wohl fast so altherrengerecht wie ein 14er. Dafür ist sie flexbler nutzbar, denn hohe Mannschaftsgewichte auf einer Kufe mag der 14er nicht so. Außerdem scheint sie in der sportlichen Variante mit einer Yardstickzeit von 85 bei den flotteren zu sein. Die "Economy"-Version kostet rund 1/3 weniger und dürfte etwa auf 14er Niveau liegen. Bin ich auch mal sehr lange auf der boot drumrumgeschlichen, weil ich mir ein lustiges Spielzeug kaufen wollte. Sie ist ziemlich universell und ziemlich durchdacht. Der Probesegeltermin, für den nich mich eingetragen hatte, fand leider nicht statt. Es gibt aber einen Stützpunkt in Frankreich. Auf einem Video wird sie tatsächlich umgeschmissen. Mat sieht dort allerdings auch, wie sehr man sich anstrengen muss, denn sobald der Leekörper weg ist, dreht sie auf raumen Kurs und stablisiert sich.

Den Islanderhabe ich mir mal ausgiebig auf der boot angeschaut und finde ihn ausgesprochen durchdacht. Ein rundrum erprobtes und praktischen Boot, das den Charme fragilen Südseeschnickschnacks mit der Qualität amerikanischer Stoßstangen, Farbigkeit einer Cheerleader-Group und einer rastamäßig tiefenentspannten Sitzposition verbindet. Es wird gelegentlich von Geschwindigkeiten um 10 kn auf raumen Kursen berichtet – immerhin ein Speed, für den so mancher "Fahrtenschiff"-Segler seine Großmutter verkaufen und [... noch mehr schändliches] tun würde. Er wird sicherlich flott genug sein, dass man sich nicht langweilt, aber vor allem ist er gut transportabel, schnell auf dem Wasser, und als universelles Wander- und Expeditionsboot nutzbar. Qualitativ und vom Spaßfaktor sicherlich ein geringeres Investitionsrisiko als der Windrider.
Es gibt Hersteller, die haben gutes PE, da gehen die Boot nach Jahrzehnten nicht kaputt und andere, die haben weiches PE, das schneller Kratzer sammelt und oft nicht so formbeständig ist. .

Das Segeln ohne Schwert ist etliche Jahrtausende älter als das mit. Sofern die Rümpfe darauf auselegt sind, kein Problem. Kein Schwert heißt, dass auch keins abbricht. Sie läuft etwas weniger Höhe über Grund, aber viel mehr als ein Boot, dem ein Schwert vorher abgebrochen ist. Dann kommt dazu, dass viele der Schwerter nicht eben billig sind. Mal eben eins aus Sperrholz selber gemacht und´n büschn Matte draufgekleistert, bringt nicht arg viel.

VG :Laie_47:

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5

Mittwoch, 27. September 2017, 06:02

Hier mal ein leicht verständlicher Text
http://www.sailingcatamarans.com/index.p…17-owner-report


Hätte ich eine Garage als Bauplatz wäre das eine Überlegung wert.
http://www.sailingcatamarans.com/index.p…5/168-strike-18

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7

Samstag, 14. Oktober 2017, 00:55

Vielleicht reichen ja auch zwei Rümpfe.

Hier mal ein traillerbarer GFK Werftbau für 10.000 Pfund ( "The Allotment" - Strider 24 professionally built by Palamos 1989.

Da gibt es sogar feste Schlafplätze, Kochbereich und Klo. Auch ein Trailler ist dabei.

Der Preis ist sicherlich verhandelbar und dürfte dann vermutlich im Bereich eines Windrider 17 liegen.
Das Boot läßt sich leicht aus England hier hin traillern.


http://www.sailingcatamarans.com/index.php/pre-owned-boats


https://www.youtube.com/watch?v=KNyyHo-O-xs


Der Windrider 17 ist rausgeschmissenes Geld!

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8

Samstag, 14. Oktober 2017, 10:01

Warum rausgemschmisssenes Geld?

https://www.youtube.com/watch?v=hU90kh-fIC8

Moin Jacoba kannst Du Deinen Kommentar "Rausgeschmiss Geld " bitte inhaltlich untersetzten !

Zwei Rümpfe reichen übrigens nicht (hab schon nen Katamaran;) )wenn Trimarane angefragt sind.

Gruss Frank

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9

Montag, 16. Oktober 2017, 17:51

Promotion Video vom Hersteller

https://www.youtube.com/watch?v=4DllYtVftqg

Infos die ich gefunden hab:

> 1500 WR 17 Trimarane gebaut
> rümpfe aus PE in div. Farben
> Gew. 181 kg kg
> vom Trailer aufs wasser ca 30 min
> trimaran der fast unkenterbar ist
> CAT.C Ausgelegt für Fahrten in küstennahen Gewässern, großen Buchten,
Flussmündungen, Seen und Flüssen, bei denen Wetterverhältnisse mit einer Windstärke
bis einschließlich 6 BFT und Wellenhöhen bis einschließlich 2 m auftreten können.
> L 5,30 xB 3,70x Tiefgang 0,45
> Zuladung 225kg /3 Personen
> 3 Segel: Rollfock mit Persenning 4m², Grosssegel mit Rollbaum 9 m², Turboreacher (Genua)8qm auf Endlosrolle
> Masthöhe 7,3 m

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Frank Witzleben« (16. Oktober 2017, 18:13)


Christian_der_Segler

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10

Montag, 16. Oktober 2017, 19:42

Ich persönlich finde einen Katamaran in der Größe Ansprechender - hab selber mal einen Topcat Spitfire mit K1 Segel 10 Jahre gehabt. Mich würde die sitzende Position im Mittelrumpf stören. Gegenüber stehen am Rumpf (- Trapez segeln) ist das doch so gar nichts ...

KlabauterR

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11

Montag, 16. Oktober 2017, 20:04

Hallo Frank,

ob die Anschaffung eines Windriders Sinn macht, hängt von dem angedachten Einsatzweck ab.
Die beiden Tris von Hobie sind unter Segel sicherlich langsamer, haben aber einen universelleren Einsatzbereich. Wie schon oben gesagt, sind sie praktisch und scheinen mir rundum gut durchdacht. Selbst einen Wind- und Spritzschutz gibt es in Form einer Art Sprayhood. Der größte Nachteil ist das hohe Gewicht. Für den Dachtransport auf dem PKW werden aufwändige, teure Konstruktionen angeboten. -

Grundsätzlich verhalten sich Tris anders als Kats und Jollen, ja z.T. sogar gegensätzlich. Daran muß man sich erst mal gewöhnen! Du kannst diese grundsätzliche Erfahrung leicht selber machen, indem Du einfach mal unsere Falterfeunde mit ihren Faltrimaranen fragst, ob Du (sie) (mit-) segeln darfst.
Ganz grob gesagt: Eine gekenterte Jolle ist leicht aufzurichten, ein Kat oftmals nur leicht mit Kenterball, ein Trimaran dagegen meist nur noch mit fremder Hilfe.
Zum Höhelaufen benötigt man Lateralfläche, die nicht unbedingt in Form eines Schwerts oder Kurzkieles vorhanden sein muß. Vorteile hat man im flachen Wasser. Nachteil: Die Boote drehen schlechter.

Auch was oben zu PE bereits gesagt wurde entspricht meinen Erfahrungen. PE und seine Materialvarianten haben Vorteile in den Bereichen Verleih, Wildwasser, Anfänger, Einsätze mit häufigen Grundkontakte usw. Auf der anderen Seite ist PE sehr schwer, weich, hitzeempfindlich und dann u.U. forminstabil, außerdem schwieriger zu reparieren, abzudichten oder zu beschriften. -

Grüße
Ralph
Plauer Segelwoche , offener Treff für zerlegbare Segelboote aller Art am Plauer See in MeckPomm auf dem Naturcampingplatz ZWEI SEEN, Waldchaussee 2, 17209 Zislow. Immer in der 38. Kalenderwoche des Jahres. www.plauer-segelwoche.de

12

Mittwoch, 18. Oktober 2017, 11:43

Gew. 181 kg ist eher normalschwer, relativ schwer wäre der Hobie 'Island' 2er mit 110 kg (soviel wie ein Hobie 14)

vom Trailer aufs Wasser ca 30 min (weta: 20 min) ist relativ normal bzw. gut für einen Tri.

trimaran der fast unkenterbar ist – ein anderer Ausdruck für nicht aufrichtbar. Wenn es dir nicht gelingt, den Schwimmkörper, auf dem Du stehst, unter Wasser zu kriegen, bist Du ein Fall für ein Bergungsunternehmen. Weta löst das Problem mit einer Teilflutung eines Schwimmkörpers, Hobie-Tri mit entsprechend geringem Volumen.
Die Kenterbarkeit von Trimaranen ist 1979 in einem Yachtartikel angesprochen worden. (Seite 1, Seite 2, Seite 3 des Artikels) Es war aufgefallen, dass ein Kat deutlich früher kenterte, als das rechnerisch naheliegend gewesen wäre, weil man die dynamische Stabilität nicht berücksichtigte. Auf Seite 151, der dritten Seite des Artikels sieht man anhand der Zeichnung, dass erst besonders breite Trimarane im .Seegang eine ähnliche Stabilität wie deutlich schmälere Kats erreichen. "Fast unkenterbar" bei einer wirksamen Breite von 1.70 (3.40 : 2) scheint mir reichlich weit gegriffen. Astus und andere auch begegnen dem Problem, dass die Schwimmkörper reichlich Auftrieb haben und die Masthöhe begrenzt wird.
Auf einem Werbefotoauf der Vertriebsseite sieht man die nahende Katastrophe: Jetzt ein klitzekleines Wellchen von Luv und der schwarzbebrillte Segelfreund wird zum Bademeister. Kein Wunder also, dass die Videos und Fotos der rasanten Fahrten von Strand-Trimaranen und Schlauchkats üblicherweise auf besonders vollen Raumschotkursen aufgenommen werden.

Du scheinst Dich insgesamt und wie auch immer sehr für den Windrider bzw. das Konzept entschieden zu haben. Der PE-Rumpf ist zwar günstig in Serie herzustellen, hat aber außer den bereits genannten Nachteilen überall relativ große Radien, auch an Stellen, wo strömungstechnisch keine hingehören. Mit etwas Zubehör kann man den Preis des WR und natürlich auch einer Weta (!), ganz schnell in die Höhe treiben oder sogar verdoppeln. Du wärst dann preislich schnell bei der Astus 16.5, die schon in der Basisversion erheblich viel mehr Geld fürs Boot bietet. Bei Astus werden die Schwimmkörper eingezogen und das Boot ist grundsätzlich auch in der Form schwimm- und eingeschränkt fahrfähig, Womit man an schmalen Slippanlagen im Vorteil wäre. Bei Gewicht noch mal 30 kg draufgepackt, aber bis 5 Personen möglich, für das Geld erheblich viel mehr Segelboot (mit selbstlenzeendem Cockpit) und weniger Abenteuer-Kanu. Bei dem WR hättte ich Bedenken, dass er vo nden Fahreigenschaften zu wurstig ist und bald keine Freude mehr macht.

"die sitzende Position im Mittelrumpf" kann einen stören, muss es aber wohl nicht, wie häufig zu sehen ist. Ich denke, dass mehr als ¾ aller Foristen hier während der Fahrt im Mittelrumpf sitzen.

:pirat: chris

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Moderboot« (19. Oktober 2017, 07:59) aus folgendem Grund: Nachtrag "dynamische Stabilität"


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13

Donnerstag, 19. Oktober 2017, 22:13

Hi Chris hatte meine Betrachtung erstmal auf Kleintrimarane ausgerichtet die in nennenswerter Anzahl am Markt vorhanden sind lass mich da aber gern updaten :
Windrider 17
Weta
Hobie Tri auch dort sitzt mann in der mitte Blickrichtung nach vorne.
Den Astus 16.5 hatte ich nicht auf dem Radar ;). Haben die Astus Trimarane denn nenenswerte Stückzahlen im Umlauf ?

Gibts noch weitere Klein Trimarane die betrachtenswert sind ?

Gibts denn hier im Forum keinen Segler der einen kleingen Festrumpf Trimaran sein eigen nennt und mal was zu den Fahreigenschaften sagen mag ?
Sonst bleiben mir nur die Erkenntnisse der Falter Tri Freunde.

Gruss Frank

14

Donnerstag, 19. Oktober 2017, 23:05

Hallo Frank,
da es gibt etwas besseres, zB. den Corsair Pulse 600. Der geht gut und richtig schnell.
Zu PE. Es ist so zu sagen (fast) unzerstörbar, aber wenn ein Loch drin ist muss geschweißt werden. Dann ist es ein Fall für den Spezialisten.
In den 80'ger wurden Surfboards aus PE gebaut, der Hit waren sie nicht. Sie waren schwabbelig und instabil.
Es gibt auch ein älteres Modell von DF, den DF 600. Leider wurden nur wenige von dem Modell gebaut und sie werden nur sehr selten auf dem Gebrauchtbootmarkt angeboten. Auf der Web-Saite der DF-Werft wird zz einer angeboten.
Ein interessante Angebot für ein Süßwasserrevier wird auf Ebay-Kleinanzeigen angeboten. Sogar mit Trailer und E-Motor. Es ist zwar ein Exot, aber aus GFK und er sollte in einem brauchbaren Zustand sein. Anschauen kostet nichts, er liegt beim Brombachsee.
Ich habe einen der Falter, den Corsair 28 EC. Solltest Du dich mal an die Ostsee verlaufen, dann melde Dich. Wenn Wind und Wetter passen ziehen wir zwei Streifen auf den Teich. :rolleyes:
Gruß von der Ostsee
E.-E.

horstj

Lotse

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15

Freitag, 20. Oktober 2017, 03:03

Hallole,
habe den windrider ab und zu auf Segeltouren erlebt. Hoch am Wind ist sicher nicht sein Ding, aber mit einem leichten Schrick rast das Boot ganz schön los und die Werte jenseits 10kn sind üblich. Handling usw. ist auch recht ausgereift. Gewöhnungsbedürftig ist, dass man aus dem hinteren Sitz nur schlecht auf die Seite raus kommt. Das hat aber auch den Vorteil, dass man von hinten sehr gut paddeln kann, um das Boot im Hafen zu bewegen. Man sitzt geschützt und tief und trocken.
Das PE schien mir weder auffallend weich noch hart, wie üblich auch bei den Kajaks halt, kann man auf Steine / Strand ziehen usw.. Kriitsch immer die Anbauten an PE (Befestigungen Beams usw.), da helfen große Aluplatten.
Aufbau in 30 min ist Werbung. 3 Std. sind plausibler. 30min braucht man ja schon, um die Einzelteile vom Trailer zu nehmen.
Bootslog und Refitblog Jeanneau Microsail https://microsail.wordpress.com/

16

Freitag, 20. Oktober 2017, 11:51

mit einem leichten Schrick rast das Boot [Windrider 17] ganz schön los und die Werte jenseits 10kn sind üblich. Das ist für einen Multi bei aller Liebe kein "rasen", sondern Kaffeesegeln, was aber auch ganz nett sein kann.

Den Astus 16.5 hatte ich nicht auf dem Radar ;). Haben die Astus Trimarane denn nenenswerte Stückzahlen im Umlauf ?
Astus ist ein französischer Heersteller, der wie jeder gute Multihersteller am Atlantik zuhause ist, etwa eine Autostunde nordwestlich von Nantes in der Südbretagne. Es gibt etliche Stützpunkte in Europa, einen in Neuseeland, einen auf Martinique und welche in Nord- und Südamerika. Irgendwie werden die sich ja tragen, sage ich mir. Auf der boot sind sie auch regelmäßig

Gibts noch weitere Klein Trimarane die betrachtenswert sind ?
Es gibt fast nur Fahrtentris, weil bei kleinen Booten die Kats im Vorteil sind. Entsprechend ist der Erfahrungsschatz! Ich verstehe zwar, dass das nur unbefrieedigend sein kann, aber Faltrimarane sind was völlig anderes.
Es gibt eine besegelte Holopuni, die Du aber selbst importieren müsstest. Sie wird klassisch mit einem frei geführtem Paddel gesteuert, müsste aber für Einhandfahrten mit einem festen Ruder nachgerüstet wreden. Würde mirr sehr gefallen, wenn der Transport nicht so teuer wäre.
Pläne für Trimarane nach pazifischem Vorbild würde man als Selbstbauer außer bei Wharram auch bei Gary Dierking finden. Die Ulua ist ein schönes Boot, aber auch wieder eher was zum rumfahren, als zum Reißverschluss heizen.

Meine Matagi 640 ist als leicht tragbarer Flautenrennner und zum Downwindsurfen mit oder ohne Segel gebaut. Der Hauptrumpf wiegt 16½ kg, was für eine echte 21er ganz erträglich sein sollte. Der Ausleger (der, nicht die) weitere 1800 Gramm. den Rest habe ich noch nicht gewogen. Bei weit unter einer Windstärke läuft sie mit 7m² schon überraschend schnell, kann aber auch für kleine Wanderfahrten verwendet werden, weil sie sich u.a. sehr gut paddeln lässt. Zwei sportliche, aber nicht zu schwere Personen paddeln sie kurzfristig auf 10 Knoten - also nicht ganz das, was ein Rennkajak-1er hergibt. Einen zweiten Ausleger braucht sie nicht, vielleicht auch Du nicht, weil sie unter Segel ab etwa 6 .. 8 Knoten wie auf Schienen läuft. Sie ähnelt wage der Uluavon Gary und wage einem Surfski.

zB. den Corsair Pulse 600. Der geht gut und richtig schnell.
Ganz provokant gesagt, wird man für 41000 € ab Düsseldorf ja auch ein bisschen was erwarten dürfen. Sicherlich mehr als einen Rollator (Dreibein) nach Laser Prinzip. Es gibt immerhin ein luxuriöses Reffsystem, hochwertige Materialien und wahrscheinlich auch eine etwas bessere Verarbeitung als bei Astus, der verrgleichbar ausgerüstet die Hälfte kostet. Der Puls ist von der Zielgruppe sicherlich mehr als Altherrenflitzer gedacht, wie sein Namen verrät. Mit 450 Kilo aber kein "kleines Boot", sondern satte 100 kg schwerer als meine Tiki21, die 4 Kojen (2x3,60) und Dacronsegel hat.

vg

17

Dienstag, 24. Oktober 2017, 22:49

Naja, ich glaub ne Weta geht schon ganz gut ab. V.a. ist das mal ein besonderes Boot, was man nicht alle Tage sieht. Brauchst halt auch nen Liegeplatz und für viel billiger Geld gibts nen Hobie Tiger und da beißt die Katze dann dem Papiertiger locker den Schwanz ab :)

Gruß, Britannic (Schwester von Titanic)

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18

Mittwoch, 25. Oktober 2017, 22:45

Klein Trimarane weitere hat jemand zu denen weitere Erkenntnisse ?

http://www.windrider.com/wp/complete-list-of-trimarans/

[url]http://smalltridesign.com/Trimaran-Articles/review2.html
[/url]

Also im englisch sprachigen Raum scheints echt mehr Trimarane und Infos zu geben ;)

Warum sind Trimarane und Katamarane dort eigentlich mehr verbreitet ?

Gruss Frank

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Frank Witzleben« (25. Oktober 2017, 23:06)


19

Mittwoch, 25. Oktober 2017, 23:09

Schaue mal auf andere Märkte wie F, NS, Aus oder USA, selbst in DK gibt es mehr Multisegler.
In D gehören wir zu den Exoten und werden im Hafen oft belächelt. Segel ohne Heizung, Kühlschrank oder eine Dusch an Bord, wie geht das denn? Aber auf See lacht dann keiner mehr. Ich überhole auch immer in Lee.
Mein Stegnachbar sagt mal: "Du hast mit Abstand das hässlichste Schiff im Hafen". Bei einer Fahrt nach Fehmarn sind ihm bei 20 Kn auf der Logge die Frikadellen von gestern aus dem Gesicht geflogen. Sprüche kommen keine mehr, dabei habe ich nur einen popeligen Fahrten - Tri.

Grautvornix

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20

Mittwoch, 25. Oktober 2017, 23:16

Mehrrumpfboote sind in Frankreich und England weiter verbreitet weil sie zum einen besser mit Welle klar kommen (hab mal ne Jolle auf der Nordsee segeln sehen...Spaß hatten die nicht wirklich wie das gekippelt hat). Bei größeren Booten ist im Tidenrevier das Troxkenfallen leichter bei Mehrrümpfern und ich denke der Bootssport hat grade aus diesem Teil Europas schon immer viele interessante Entwicklungen gebracht...die haben da ja auch viele Küstenkilometer und versuchen und probieren. Schon in den 1980ern waren Hochsee Renn Kats und Tris da aktiv, wo in Deutschland noch kein denken dran war.

Zum Thema Aufrichten. Ein Katamaran wie ich finde sehr einfach wenn man sich Hilfmittel baut ;)
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