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Segelalex

Salzbuckel

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21

Freitag, 13. Oktober 2017, 12:13

Warum glaubt ihr, wird das Schiff über SK-Kotter angeboten? Die Eigner sind umgestiegen. Jetzt eben MoBo. Die 999 hat seglerische wie konzeptionelle Schwächen. In der Achterkabine muss man knien, in der Koje dort steht mitten drin der Ruderkoker. Die Pantry hat keine Stehhöhe, der Salon und das Vorschiff sind Konzeptbedingt klein. Da kauf ich mir für das Geld lieber ne Bavaria 37. Die hat Platz und segelt leidlich gut.

Die IDee sich 2014 eine 999 bauen zu lassen ist ja ganz putzig, sinnvoll im Sinne von marktkonform bei Wiederverkauf, war sie nicht. Aber wie gesagt: Jeden Tag steht einer auf.

Gruß

Alex
Schatz, es liegt nicht an dir, es liegt am Steg...

22

Freitag, 13. Oktober 2017, 13:04

Warum glaubt ihr, wird das Schiff über SK-Kotter angeboten? Die Eigner sind umgestiegen. Jetzt eben MoBo. Die 999 hat seglerische wie konzeptionelle Schwächen.


Es muss heissen "diese C999 hat seglerische Schwächen"

Ich hab mal überschlagen, zusammen gerechnet habe ich im Urlaub (7 Wo/anno) über 1 1/2 Jahre mit meiner Familie auf unserer C999 (Bj '88 ) gelebt, kenne den Dampfer einigermassen

angeboten wurde die C999 mit 10m Mast und 12m Mast, die Durchfahrtshöhe bei der Kon Tiki wird mit 12,50 angegeben, dann hat die wohl den 10m Mast, dafür Genua (auf den Fotos zu sehen gut überlappend) + Dynema Kutterstag (auch die Segelfläche deutet auf den 10m Mast)

meine C999 hatte den 12m Mast, mit einer 105% Fock lief die einwandfrei, ausreichend Höhe und auch schnell, eine C777 oder C888 wäre mir nie davon gelaufen, die vorhandene Genua vom Vorbesitzer hab ich auch nie benutzt, dafür bei Schwach- und Leichtwind Blister und Spi, jeweils mit Schlauch

mit meinen 194cm bei 120kg hatte ich nie Probleme mit Stehhöhe, der Ruderkoker hat mich und mein Weib auch nie gestört, der Tester hätte mal einige Nächte mit Weib in der Achterkoje verbringen sollen :rolleyes:

da wurde m.E. nicht gut recherchiert/getestet, das Wörtchen schlampig will ich mir mal verkneifen
Gruß aus Mittelfranken
Peter

Robert M

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23

Freitag, 13. Oktober 2017, 13:23

Die 999 hat seglerische wie konzeptionelle Schwächen. In der Achterkabine muss man knien, in der Koje dort steht mitten drin der Ruderkoker. Die Pantry hat keine Stehhöhe, der Salon und das Vorschiff sind Konzeptbedingt klein. Da kauf ich mir für das Geld lieber ne Bavaria 37.

So kann man das - ganz subjektiv - natürlich auch betrachten. Hier meine Bewertung:
Möchte man einen hochwertigen Mittelcockpitkreuzer (dafür gibt es ja gute Argumente) und dabei unter 10 m Länge bleiben, so ist die C999 herausragend. Die Achterkabine ist geräumig und kein Vergleich mit den üblichen Quarter-Cabins gleichgroßer Segelboote mit Achtercockpit. Ich kann in der Mitte sogar stehen (könnte natürlich auch an mir liegen...). Die Pantry ist im Durchgang gut angeordnet, an Stehhöhe mangelt es dort m.E. auch nicht.
Was wären die Alternativen bei diesem Lastenheft, wenn es ein junges Boot sein soll (wofür es ja auch gute Argumente gibt)? Bei unter 10 m fällt mir da wenig ein. Der Hinweis auf Sirius zeigt schon in die richtige Richtung. Was kostet eine drei Jahre alte Sirius 310? Ich bleibe dabei, dass die Preisvorstellung von 139 k€ nicht abwegig ist.

Die Vergleiche mit einer Bavaria 37 oder Dehler 35 sind nicht zielführend, weil es völlig andere Konzepte sind.

24

Freitag, 13. Oktober 2017, 13:31

nochmals zu den Segeleigenschaften, hab die technischen Daten in einem Prospekt von '92 gefunden

mit dem 10m Mast ware die Segeleigenschaften in der Tat nicht überragend, mit 12m Mast aber prima
»pks« hat folgende Datei angehängt:
  • Compromis2.jpg (59,76 kB - 19 mal heruntergeladen - zuletzt: Gestern, 22:55)
Gruß aus Mittelfranken
Peter

txg

Salzbuckel

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25

Freitag, 13. Oktober 2017, 13:47



angeboten wurde die C999 mit 10m Mast und 12m Mast, die Durchfahrtshöhe bei der Kon Tiki wird mit 12,50 angegeben, dann hat die wohl den 10m Mast, dafür Genua (auf den Fotos zu sehen gut überlappend) + Dynema Kutterstag (auch die Segelfläche deutet auf den 10m Mast)


Das ist eine Information die in den Test durchaus reingehört hätte. Allerdings sind auch 12m Masthöhe entsprechend 14,50m Durchfahrthöhe nicht grade viel für ein 10m-Boot. Grade mal auf die schnelle für ein modernes vergleichbares Boot bei Rassy geguckt, die 340 hat 16,42m Durchfahrthöhe excl. Windex. 2m sind da schon Welten. Auch unsere 70er Jahre Dufour hat 14,70m Masthöhe, ist aber zugegebenermaßen auch einen Meter länger. Nun ja, du wirst schon wissen wovon du redest. Ich bin noch nie eine Compromis gesegelt und habe nur anhand der Daten gemutmaßt.

@Robert M:

Da gibt es tatsächlich nicht so viele Alternativen, vielleicht noch die Moodys wie z.B. die 346, werden aber wohl schon länger nicht mehr gebaut. Vielleicht ist der Markt auch einfach nicht so groß? Wenn man das geschütztere Cockpit außen vor lässt spricht vom Innenraum her nicht so viel für eine Mittelcockpityacht im Bereich <10m, es sei denn ich bin sehr regelmäßig mit Besuchern unterwegs und möchte denen wie mir selbst den Komfort eines geschlossenen "Zimmers" geben. Unter 10m werden diese Zimmer aber eben schnell recht eng, und wenn die Vorschiffskoje dann nur als Stauraum genutzt wird (an Backskistenplatz fehlt es beim Mittelcockpit ja doch schnell) bringt das alles nicht so viel außer dass man immer alles Zeug durchs ganze Boot schleppen muss. Dann lieber große Eignerkammer vorne und hinten kleines Gästebett plus viel Stauraum.

Sail67

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26

Freitag, 13. Oktober 2017, 13:59

wow dann sind alle 3 Schiffe aus dem Yacht-Verlgeichstest kurz hintereinander im Verkaufsprozess, bzw. gewesen.

die C777 Lümmel steht zum Verkauf
die C888 Quint ist verkauft worden..... an mich :rolleyes:
die C999 Kon-tiki sucht auch einen neuen Besitzer

Unsauber im Vergleichstest finde ich die Aussagen nach "Wer segelt besser?". Die sind alle im unterschiedlichen Setup im Test gewesen.

In der Tat kann eine C777 mit großer Genua bei Leichtwind meiner C888 im Test davonsegeln, da im Test die C888 nur eine kurze High-Aspect Fock angeschlagen hatte. Eine Genua hat glatte 7qm2 mehr Fläche bei der C888. Die Kon-tiki hatte wohl zusätzlich den Getränkevorrat einer ganzen Saison als Ballast an Board.

Zitat

P.S.: Wusste gar nicht, dass die C999 CE-Kategorie A ist => gilt das auch für die C-888?
Meine C888 ist auch Kategorie A

Sail67

Matrose

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27

Freitag, 13. Oktober 2017, 14:11

Ich denke der Besitzer der C999 hat ordentlich Geld auf den Tische legen müssen, damit 2014 eine C999 gebaut wird, die Jahre vorher aus dem Programm gestrichen wurde. Klar, der Rumpf lag noch in der alten Form, aber als Werft würde ich das schon als Sonderbau bezeichnen.

Das Boot ist 3 Jahre alt, der Preis ist als VHB ok. Aber nur durch einen Liebhaber zu bezahlen.

28

Freitag, 13. Oktober 2017, 14:15

Das Boot ist 3 Jahre alt, der Preis ist als VHB ok. Aber nur durch einen Liebhaber zu bezahlen.

Und hat auch noch die falsche Takelage, aber das wissen auch nur Insider :O
Gruß aus Mittelfranken
Peter

29

Freitag, 13. Oktober 2017, 14:30

Liebhaber gibt es für das Boot nun wahrlich reichlich.
Ein vergleichbares Konzept in ähnlicher Bauqualität, gesehen habe ich bereits ein paar von den Dampfern, bei ähnlichen "Platzansprüchen" kenne ich nicht am Markt in größerer Stückzahl.
Wie das Boot segelt?
Na, DAS ist mir wahrlich bei einem Boot dieser Art so ziemlich scheissegal....

gustus non disputandum

Und ich zitiere mit Absicht ohne "est" am Ende....

P.S.:
Die D35 S&V wäre mir persönlich viel zu anspruchsvoll zu segeln....
Dazu habe ICH beim Segeln echt keine Lust....
Und die 2m Tiefgang sind für mich ebenso indiskutabel....
Der Weg ist das Ziel.
Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt.
Jeder Alkoholismus mit einem ersten Glas.
Jede Sucht mit einem ersten Mal.

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30

Freitag, 13. Oktober 2017, 14:45



angeboten wurde die C999 mit 10m Mast und 12m Mast, die Durchfahrtshöhe bei der Kon Tiki wird mit 12,50 angegeben, dann hat die wohl den 10m Mast, dafür Genua (auf den Fotos zu sehen gut überlappend) + Dynema Kutterstag (auch die Segelfläche deutet auf den 10m Mast)


Das ist eine Information die in den Test durchaus reingehört hätte. Allerdings sind auch 12m Masthöhe entsprechend 14,50m Durchfahrthöhe nicht grade viel für ein 10m-Boot. Grade mal auf die schnelle für ein modernes vergleichbares Boot bei Rassy geguckt, die 340 hat 16,42m Durchfahrthöhe excl. Windex. 2m sind da schon Welten. Auch unsere 70er Jahre Dufour hat 14,70m Masthöhe, ist aber zugegebenermaßen auch einen Meter länger. Nun ja, du wirst schon wissen wovon du redest. Ich bin noch nie eine Compromis gesegelt und habe nur anhand der Daten gemutmaßt.

@Robert M:

Da gibt es tatsächlich nicht so viele Alternativen, vielleicht noch die Moodys wie z.B. die 346, werden aber wohl schon länger nicht mehr gebaut. Vielleicht ist der Markt auch einfach nicht so groß? Wenn man das geschütztere Cockpit außen vor lässt spricht vom Innenraum her nicht so viel für eine Mittelcockpityacht im Bereich <10m, es sei denn ich bin sehr regelmäßig mit Besuchern unterwegs und möchte denen wie mir selbst den Komfort eines geschlossenen "Zimmers" geben. Unter 10m werden diese Zimmer aber eben schnell recht eng, und wenn die Vorschiffskoje dann nur als Stauraum genutzt wird (an Backskistenplatz fehlt es beim Mittelcockpit ja doch schnell) bringt das alles nicht so viel außer dass man immer alles Zeug durchs ganze Boot schleppen muss. Dann lieber große Eignerkammer vorne und hinten kleines Gästebett plus viel Stauraum.


Kannst gerne mal zum Bier in meine Backskiste kommen , brauchst noch nicht mal klettern, ist nämlich auch von
innen zugänglich . Unter anderem lagern dort zwei Fahrräder, ein Außenbordmotor 6 Fender aber richtige, nicht so
ein Spielzeug wie die meisten haben! Polyform F4 !! Und haufenweise anderer Kram, wie z.B Fenderbretter , Angeln u.s.w
Preis ist vollkommen o.k, die wird auch so , mit minimalstem Preisabschlag weggehen.
:segeln:
Schöne Grüße

Thomas

Schoner

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31

Freitag, 13. Oktober 2017, 14:47

ich tippe mal darauf, dass diese 999 zu einem ähnlichen Preis verkauft wird. Die 999 ist vielleicht nicht überragend schnell. Sie ist aber eine fast perfekte Fahrtenjacht, auf der man sich auch auf Langfahrt wohlfühlt. Die 999 in neuwertigem Zustand hat auch bei diesem Preis noch einen Interessentenkreis.
Gruß

Volker

Blog http://schoner.twoday.net

txg

Salzbuckel

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32

Freitag, 13. Oktober 2017, 15:22

@Bluis:

Ich glaube dir selbstverständlich gerne dass dein Schiff ausreichend Backskistenplatz hat. Nichtsdestotrotz: Der Platz für eine Achterkajüte die über die ganze Bootsbreite geht und nicht nur über die halbe muss ja irgendwo herkommen. Das heisst ja nicht dass der Stauraum damit generell für jeden zu klein wird, aber er muss bei gleichem Rumpfvolumen schon allein von der Logik her kleiner sein als bei einer seitlich angeordneten Achterkoje.

Bluis

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33

Freitag, 13. Oktober 2017, 16:08

Das Volumen kommt aus dem Salon, die Backskiste befindet sich zwischen WC und Achterkoje.
:segeln:
Schöne Grüße

Thomas

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34

Freitag, 13. Oktober 2017, 16:58

Für uns war das Hauptkriterium gegen die 999: Mangelnder Stauraum und viel zu kleine V-Koje. Modernere Risse bieten da wirklich mehr und segeln eher besser.

bluelayla

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35

Freitag, 13. Oktober 2017, 17:44


Die Qualität der Compromis Yachten gilt ja als ohne Makel, aber nahezu 139K€ finde ich schon ein Wort.
Was meint ihr?
Joe


Eine neue vergleichbar ausgestattete 10.50CC kostet deutlich über 200k, eine gebrauchte 3-5 Jahre alte HR34 ebenfalls.
Was man für eine 2014er 999 ausgeben sollte, die sich wohl nur in einer überschaubaren Zahl von Details - und einigen Zentimetern Länge - von der 10.50 unterscheiden dürfte, muss sich jeder Interessent selbst überlegen. So neue Schiffe von einer der kleinen Werften findet man eben nur selten, aber ich finde den Fragepreis jetzt nicht schockierend hoch und würde jedenfalls niemanden für dumm erklären, der da zuschlägt (ein paar Prozent sind ja vielleicht auch noch drin).
Die geringe Segeltragzahl durch den kurzen Mast würde mich freilich auch abschrecken, ansonsten sind die Zaadnordijk-Yachten aber ihr Geld wert.

Take Five

Matrose

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36

Freitag, 13. Oktober 2017, 22:18

C-Yachts hat 2014/2015 eine neue (!) 999er auf ihrer Homepage angeboten. Das dürfte diese gewesen sein. Preis lag bei 125 TEUR. Unter Berücksichtigung der üblichen Extras ist der Angebotspreis nachvollziehbar, wenngleich sich dafür natürlich erstmal ein Käufer finden muss.

Andererseits lagen die Neupreise der letzten Compromissen, die meines Wissens bis 2005 gebaut wurden, je nach Ausstattung schon damals teilweise weit darüber.

Seglerisch war ich von meiner 888 überrascht. Mit Faltpropeller, Tiefkiel und sorgfältig getrimmt ist sie auch bei Regatten für einen vorderen Platz gut und man erntet öfters ungläubige Blicke, gerade auch bei leichterem Wind. Zu den Segeleigenschaften der 999 kann ich allerdings nichts beitragen.

Kurzum: Der Käufer erhält in der Regel ein gut segelndes Boot, dass vielseitig nutzbar und einsetzbar ist und einem durch hochwertige Komponenten langjährig viel Freude bereitet. Früher hatte ich spätestens nach zwei Jahren ein anderes Boot, die 888 besitze ich nun schon seit sieben Jahren. Ich würde sie immer wieder kaufen.

Brynja

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37

Samstag, 14. Oktober 2017, 08:40

Der kurze Mast passt tatsächlich nur zu der Kurzkielversion und dann sollte unbedingt ein Faltpropeller drunter.
Klagen über zu wenig Stauraum, mangelnde Stehhöhe in der Pantry und zu kleine V-Koje kann ich nicht nachvollziehen. Ich bin aber auch nur 1.84.
Der Test ist eben auf dem üblichen Niveau dieser Zeitschrift, eher Feuilleton.
Man sollte ihn mal unter Fahrtensegler-Bedingungen wiederholen, bei 5 oder 6, auf offener See und mit dem Test-Punkt, ein warmes Essen zu produzieren.
Gruß, Frank


BLogbuch: https://sybrynja.wordpress.com/

38

Samstag, 14. Oktober 2017, 09:17

:D

Wie bereits gesagt:

Das Boot hat seine Liebhaber !!
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Jeden Abend ´nen Bier - Ganze Leben Alkoholiker

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39

Samstag, 14. Oktober 2017, 09:54

Ich finde es toll wenn sich jemand ein Schiff bauen lässt, welches längst aus dem Programm genommen und vorallem nicht ganz dem Zeitgeist entspricht. Der Käufer hat sich vermutlich etwas dabei gedacht. Wenn man auf Langfahrt oder mal 3 Monate unterwegs sein möchte, ist dieses Konzept doch mehr geeignet als ein großzügiges gestaltetes Innenraumkonzept einer Hanse, Bavaria oder anderer modernerer Risse. Jeder zieht sich den Schuh an, dem er passt. Also - so what!

Na klar! Eine Luffe (modern und schnell auf der Wende aber kein Mitteldingens), Scalar (auch kein Mittel.... aber mit oder ohne Deckssalon und klassisch aber trotzdem schnell), HR und Najad (ebenfalls für schlechtes Wetter absolut geeignet und dafür wird sich immer ein Käufer finden), kennt jeder und die Preise werden bezahlt ohne das sich jemand wundert.

Für dieses Schiff wird sich ein Käufer finden und dem ist es dann egal wieviel er dafür bezahlt. :)

Grüße

Segelalex

Salzbuckel

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40

Montag, 16. Oktober 2017, 08:29

Naja, auch im Feuilleton sind Stehhöhen und Kojenlängen objektiv und natürlich will ich nicht in einer Koje schlafen, wo mittendrin ein Rohr steht, wenn es auf anderen Schiffen für gleiches Geld ohne geht. Oder beim Weg gen Achterkabine einen evolutorischen Rückweg gen gebückten Primat antreten. Denn da bekommt man für 140kEuro einfach mehr. Wem das alles gefällt, dem sei die 999 ja gegönnt, da gibt es keine zweite Meinung. Allerdings muss bei dem aufgerufenen Preis eine Einordnung im Markt erlaubt sein. Sonst passiert beim nächsten unbedarften Käufer, der das Schiff nicht dafür nutzt, für was es gebaut ist -längere Seereisen-, das Gleiche wie bei den jetzigen Eignern (denen das Schiff offenbar nicht gefällt): Kauf an den eigenen Bedürfnissen vorbei, Verdruss, Geld verbrannt. Die Eigner sind nach Enkhuizen und zurück gefahren, hab ich gehört. Mehr nicht. Das kann man besser mit einem anderen Schiff tun. Denn da kann die 999 ihre Stärken nicht ausspielen.

Dass das Schiff im Test überladen war, steht ja auch drin. Die Steuerung bleibt teigig, unpräzise und trotz riesen Genua fehlte der Druck. Ein Schiff muss bei 12 Knoten Wind irgendwie Spaß machen, das tat die 999 überhaupt nicht. Da brauch ich auch keine drei Wochen Test für. Eben weil wir viele Schiffe segeln, anders als die meisten Eigner, können wir sowas einordnen. Jeder sagt: "Mein Schiff ist das Beste!" Bitteschön. Aber kann man das sagen, ohne auf anderen Hochzeiten getanzt zu haben?

Dass das kein Vergleichstest war, dürfte klar sein, selbst dem größen Kritiker. Denn die Schiffe sind nicht vergleichbar. Bemerkenswert war es dennoch, dass die Kleine die anderen stehen ließ. Klar, das Set up war ein anderes (steht im Test) und die Segel der 777 gehörten in die Kategorie: Neu und gut. Da ich den Intellekt der Leser nicht beleidigen mag, habe ich mir die Erläuterung dermaßen trivialer Dinge erspart.

Schließlich hat ja alles funktioniert. Die Eigner der 999 fahren jetzt Mobo und sorgen für weiteren Umsatz bei NL-Werften.

Läuft...

Gruß
Alex

P.S.: @Brynja: Truth hurts, oder was?
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