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21

Sonntag, 3. Dezember 2017, 07:16

Schon mal nach einer Dehlya 22 geschaut?

22

Sonntag, 3. Dezember 2017, 07:47

Mach erst mal nächstes Jahr deinen Müritz Törn mit der gecharterten 235, deine Lütten sind da schon 12+14, dann seh weiter :S

1.100 kg Anhängelast ist gut zum Trailern von Jollen oder so was wie Zugvogel, für ein Familienschiff läuft unter 2.000 kg nix, 2.500 kg passt einigermassen, mit meiner Friendship 25Ft bin ich erst gar nicht auf die Waage :O
Gruß aus Mittelfranken
Peter

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »pks« (3. Dezember 2017, 09:00)


Nanuma

Leichtmatrose

Beiträge: 48

Wohnort: nähe Bremen

Bootstyp: Sportina680

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23

Sonntag, 3. Dezember 2017, 08:39

Moin Martin,
so wie du schreibst bist du Anfänger.
Dann kauf dir ein Boot was zu einem Gewässer in deiner Nähe passt,und dann sehe weiter.
Kleines Geld und Chartern kannst du immer.
Was nützt dir ein Boot an der Küste wenn du nur selten da bist.
Als ich mit knapp 40 eingestiegen bin gab es erstmal ne Jolle. Nach 1 1/2 Saisons nassen Knien die Faxen dicke und ein 40 Jahre altes Boot gekauft.
Klepper Traveler 20.
Genial , verzeit Fehler ,Kajüte und der Golf kann es ziehen.
Mittlerweile auf Mittlerweile auf 23 Fuß Sportina unterwegs,die Mädels haben die Lust verloren und ich bin einhand unterwegs.
Im Sommer ne Tour auf der Schlei und fertig.
Gruß
Thomas

24

Sonntag, 3. Dezember 2017, 09:36

Moin Martin,

viele Wege führen zum Segeln.
Aus dem Binnenland ist Chartern nicht der schlechteste, birgt allerdings auch das Risiko, dass man sich an größere und komfortable Schiffe gewöhnt und hinterher nicht mit dem eigenen Kleinkreuzer anschließen mag. Das kann man umgehen, indem man bewusst kleine Boote chartert und einfach mal ausprobiert, ob man darauf eine oder zwei Wochen segeln möchte. Das geht auf der Schlei, in den Gewässern um Rügen, auf der Müritz usw.
Du hast an den Reaktionen hier gesehen, dass viele Menschen mit der Enge eines kleinen Bootes nicht klarkommen. Andere haben damit kein Problem, einige kommen sogar vom großen Boot wieder zurück. In meinem Bekanntenkreis haben in diesem Sommer zwei Frauen ihre neuen Partner (jeweils Landratten) über einen Folkeboottörn sutje aufs Wasser gebracht, hat gut funktioniert. Also, nicht ins Bockshorn jagen lassen. Eine charterte quasi hier im Forum (KLICK ) und war sehr zufrieden.

Das eigene Boot kauf man eigentlich nicht nach Pkw und Garage, sondern eher umgekehrt ;)
Jedenfalls ist die Breite ein Problem, auch das Gewicht ist grenzwertig niedrig. Übrigens muss man am Boot auch regelmäßig arbeiten, dazu braucht es Platz um den Rumpf und die Möglichkeit an Bord zu kommen. Es dafür regelmäßig aus der Garage ziehen müssen (wohin - ist davor ausreichend Platz auf dem eigenen Grundstück?).... ist auch nicht so toll.
Ob Selbstbau oder Restauration oder Selbst-Ausbau: Die Eigenleistung am eigenen Boot hat viele Facetten. Üblich ist nicht von ungefähr, dass Werften fertige Rümpfe zum Selbstausbau lieferten. Zumindest unter Seebedingungen wollte man sichergehen, dass der Kern des Bootes inkl. des Kiels (!) sowie das Ruder professionell und durabel gefertigt waren - was natürlich trotzdem viele nicht vom Selbstbau abhielt und hält. Nur die typischen Sperrholz-Knickspant-Bausätze kommen dann irgendwann an ihre Grenzen.

Die von Dir genannten Reviere beinhalten auch den einen oder anderen Seetörn (Rund Rügen). Der gibt den Rest vor. Mit reinen Binnenkonstruktionen bist Du dortnicht gut aufgehoben. Die von Dir genannten US-Boote kann ich nicht einschätzen, müsste mich näher damit beschäftigen.
Aber Sperrholz-Knickspant gibt es auch in Europa, nur sieht das dann etwas anders aus - dafür anerkannt robust und seetüchtig. Selbstbau war hier allerdings Selbst-Ausbau. Ich spreche von den Waarschip-Typen. Infos und Überblick zu früheren Modellen hier (KLICK ) und zum aktuellen 21ft Modell dort (KLICK ). Ob und in welchem Umfang Bausätze gegenwärtig möglich sind - Werft fragen.
Die 21er passt sogar knapp in Deinen Rahmen - nur nicht durch das Garagentor. Kleinkreuzer sind idR auf max. Trailerbreite von 2,5m optimiert und nicht auf Garagen. Die Höhe ist auch ein Thema, gerade bei Kielschiffen.
Wenn die Garage weiterhin den Ton vorgibt, sprechen wir eher von einer Wanderjolle oder einem Jollenkreuzer. Diese Boote sind Schwertboote und für Anfänger allerdings nicht für Seereviere zu empfehlen, da nicht kentersicher. Zum Selbstbau gucke doch mal auf die Diabolo (KLICK ). (auch sie passt allerdings nicht in Deine Garage - knapp daneben, leider)

Gruß
Andreas

Beiträge: 17

Schiffsname: Saarteufel

Bootstyp: Seeteufel

Heimathafen: Losheim am See

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25

Sonntag, 3. Dezember 2017, 10:55

Hallo Martin,

ein Eigenbau in einer Garage dieser Größe ist sportlich. Mein Seeteufel (ein etwas größerer Dämon von Segger) ist in einer Garage von 9m x 3,5m entstanden. Falls Du Fragen zum Eigenbau hast gerne per persönlichem Kontakt. In meiner Bootsvorstellung gibts ein paar Impressionen von der Bauphase.


Grüße
Patrik

26

Sonntag, 3. Dezember 2017, 11:06

... es ist schon alles geschrieben (eigentlich könnte ich +1 hinter Quallenschubser machen), aber noch nicht von jedem ...

Chartern ist am einfachsten in jeder Hinsicht: man bekommt überall das passende Boot für's Revier, <...> Was gefällt mir nicht daran? Ich hatte mal einen Westfalia Bulli. Wie er neu war, soll der mal 50PS gehabt haben. Alles war einfach- primitiv. Es war unsere schönste Zeit. Sowas kann man nicht mieten. Das "Zu- Hause- Gefühl" ist zugegebenermaßen wenig rational, aber Segeln ist das ja auch nicht...


Du bekommst eben nicht immer das passende Boot für's Revier. Häufig fangen die Charterboote erst bei 30'+ an, nach kleineren und gut segelnden sucht man länger. Und solche 50PS-Bullis zur See sind sehr selten in Charter, das beschreibst Du richtig. Ok, man kann mal ein Folke oder eine Waarschip chartern oder eine 28' irgendwas, aber das ist dann eher selten. Und einen Schwenkkieler o.ä., um damit auf den Strand zu fahren, sind wohl noch seltener.

Beim Rest sehe ich das größte Problem in der Bootsbreite und im Gewicht. Waarschip 570/21 wurde schon genannt, 22er Dehlya (leicht, da Wasserballast, dafür etwas schlechter segelnd als die Festkielvariante) auch die kleinen Etaps, Firsts etc. Wir sind gerade bei einer Dufour T7 gelandet, cooles Konzept. Die kleinen, etwas sportlicheren Boote haben den Vorteil, dass sie evtl. auch den Kindern gefallen, und sie das Hobby (und die Arbeit;-) später teilen. Man muss ja nicht zusammen uncooles Familiensegeln betreiben, das Boot kann geteilt werden.

Bauen ist klasse - wenn man es kann und möchte, den Platz hat und die Familie mitmacht (und die Arbeit). Ich hatte lange daraufhin gearbeitet und daraufhin gedacht, es dann aus Zeitmangel aber nicht begonnen. Ist auch ok, die Preise für gebrauchte Boote sind im Keller, die Zeit für's Segeln ist deutlich geringer, so dass ich nicht das super-individuell-optimierte Boot brauche, sondern dass auch ein Standard reicht. Andererseits kann das Bauen eines einfachen kleinen Bootes (Diabolo wurde auch schon genannt, andere Risse von Segger - dem Diabolo-Konstrukteur - könnten ebenfalls interessant sein; auch Dudley Dix) ein spannendes Lernprojekt für die Familie (gerade auch für die Kinder) sein. (Jetzt folgt wieder das Lamento über die "unendlich" vielen gescheiterte Projekte - das sind aber meist größere Boote, "Aussteigerträume", und viele von denen werden meiner Erfahrung nach innen nicht fertig, auch wenn die Rümpfe eigentlich fertig sind; aber der "perfekte", individuelle Innenausbau dauert häufig länger, als einen einfachen Rumpf zu bauen.

Also: Überlegen, ob Breite und Gewicht fix sind. Wenn ja, dann auf dem Gebrauchtmarkt suchen, eine Fam oder ein anderer Jolli (P-Boot) könnten passen, auch eine Diabolo (6,1x2,2). Das kann billiger sein, als ein 3wöchiger Charterurlaub. Die Diabolo könnte man auch selbst bauen, allerdings sollte man für den Rumpfbau etwas mehr Platz ums Boot haben, als man es für die normale Winterüberholung braucht.

Wenn etwas mehr Breite und Gewicht (250cm, 1300kg leer) möglich sind, dann wird das Gebrauchtangebot noch größer, und auch das Angebot an Bauplänen. Alles noch zum mäßigen Preis, der nicht so weh tut, als dass man nicht auch mal chartern könnte (Nachtrag: gerade, wenn es dann wirklich auf See gehen soll) und das Boot in dem Jahr zu Hause stehen bleibt.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »rwe« (3. Dezember 2017, 12:42) aus folgendem Grund: typo


27

Sonntag, 3. Dezember 2017, 11:39

Bist Du Dir sicher mit Deinem geringen Zuggewicht?
1100 gebremst incl Trailer ist schon sehr wenig.
Ich würde als Anfänger und wegen der Kinder und der Sicherheit auf jeden Fall ein Kielboot kaufen. Alles andere ist unnötiger Stress oder Segelpause bei Wind&Wetter.
Ich werfe mal eine Neptun 20 oder 22 in den Raum.
Günstig, gutmütig, super gebaut. Leicht zu händeln.
Hubdach!!! Geniales Prinzip, Raumgefühl & Belüftung.
Lass die Finger von der Fam. Zu klein alles...

  • »bei.beckers« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 5

Wohnort: Arnstein

Bootstyp: leider keines

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28

Sonntag, 3. Dezember 2017, 13:18

Danke für Eure Tips...

Hallo Leute,

ihr schreibt schneller als ich antworten kann. Ich fasse mal zusammen, ohne mich auf jeden Einzeltip zu beziehen:

1) Ein Schwertboot -auch mit Wasserballast- braucht Können und gutes Wetter, wenn es aufs Meer raus geht. Ich habe keine Erfahrung mit dem Meer: welche Gewässer sind denn für stabilere Schwertboote noch verträglich? IJselmeer? Kann man von "Flensburg nach Usedom" segeln, oder ist die Küstenline außerhalb von Buchten schon rote Bereich? Gibt es Literatur hierzu?

2) Ihr schreibt viel von der Größe und dem Gewicht: Ich muss das glaub' ich nochmal konkretisieren: Es fahren 2 Erwachsene (keine Kinder!) mir dem hier diskutierten Gefährt. Man muss 'ne Dose Linsen oder Kaffee heißmachen können und braucht ein Porta potti. Kein Kühlschrank, keine Stehhöhe, kein Lotterbett aber 2 Kojen zum Schlafen. Eher unteres Campingniveau. Das ist der Preis dafür, überhaupt auf's Wasser zu können: Das Boot steht im Franken. Von dort sind kurze Trips zur Seenplatte oder gar dem Bodensee (verlängerte Wochenenden) möglich. Die Hauptzahl der Segeltage wird so sein. Ans Meer klappt vor der Rente max. 1x pro Jahr. Wenn "Rund Rügen" nicht geht, geht das eben nicht.


3) Die Sache mit dem Bauen hat 2 Aspekte:
- Ich baue gerne und traue mir da auch einiges zu (Maschinenbauing., bin erfahren im Umgang mit Metall, Holz und GfK). Habe gerade eine Gaube aufs Dach gesetzt, die Qualität hätte keine Zimmerei so geliefert. Ein Eigenbau ist teuer, das ist mit klar, aber das ist in der Preisklasse über die wir hier reden (<<20.000€) nicht das Thema.
- Es fällt mir auf, dass die Stitch and Glue- Konstruktionen à là Segger in Verhältnis zur Größe sehr leicht sind. Es ist leicht möglich, eigene Ideen umzusetzen. Bei einer garagentauglichen Höhe ist z.B. die Sitzhöhe in der Kajüte ein Problem. Ein Hubdach (das hat Riggse mit seiner Neptun ja in den Ring geworfen) ist ein geniales Prinzip, da kommt mir mein Bulli gleich wieder in den Sinn :D und kann ein einem Eigenbau leicht adaptiert werden, ohne in strukturelle Teile oder die Rumpfform einzugreifen.


Ich sehe: ich brauch Geduld, noch einige Jahre. Mann, nichts fällt mir schwerer....
Vielleicht baue ich das Schiff meiner Träume erst mal als Model :zus(16):

29

Sonntag, 3. Dezember 2017, 13:41


1) Ein Schwertboot -auch mit Wasserballast- braucht Können und gutes Wetter, wenn es aufs Meer raus geht. Ich habe keine Erfahrung mit dem Meer: welche Gewässer sind denn für stabilere Schwertboote noch verträglich? IJselmeer? Kann man von "Flensburg nach Usedom" segeln, oder ist die Küstenline außerhalb von Buchten schon rote Bereich? Gibt es Literatur hierzu?


"Ijsselmeer Rund" war früher Flotillen-Sommerurlaub der SKWB-Jugendjollen, habe es selbst mit dem Piraten gemacht. Wenn zuviel Wind ist, dann bleibst Du eben im Hafen. Von Flens nach Usedom geht auch, aber eben nicht quer über den Teich, sondern immer schön an der Küste längst. Wattenmeer hinter den Inseln auch. Literatur: Wilfried Erdmann (mit Zugvogel: Grenzenloses Seestück, mit Hansa-Jolle: Ein deutscher Segelsommer). (Die Hansa-Jolle könnte auch noch ins Beuteschema passen. Henry Rasmussen himself ist damit auch quer über die Nordsee gebrettert. Kleiner Kielschwerter.)
Für den Anfang vielleicht nicht zu empfehlen: https://www.amazon.de/Ocean-Crossing-Way…y/dp/0713675683

2) Ihr schreibt viel von der Größe und dem Gewicht: Ich muss das glaub' ich nochmal konkretisieren: Es fahren 2 Erwachsene (keine Kinder!) mir dem hier diskutierten Gefährt. Man muss 'ne Dose Linsen oder Kaffee heißmachen können und braucht ein Porta potti. Kein Kühlschrank, keine Stehhöhe, kein Lotterbett aber 2 Kojen zum Schlafen. Eher unteres Campingniveau. Das ist der Preis dafür, überhaupt auf's Wasser zu können: Das Boot steht im Franken.


Ok, dann geht es ab dem Piraten + Persenning los. Muss nicht, da man immer abends die LuMas unter der Persenning aufpumpen muss. Mit Kajüte: Hansa-Jolle, küstentauglich aber träge. Agiler: Micros (5,5m) als Schwenkkieler, aber in der Regel zu breit und eher für binnen konzipiert. Wenn (relative) Seetüchtigkeit UND Garagenmaße: Selbstbauen oder ggf. eine alte Waarschip 600.

3) Die Sache mit dem Bauen hat 2 Aspekte: [/size]
- Ich baue gerne und traue mir da auch einiges zu (Maschinenbauing., bin erfahren im Umgang mit Metall, Holz und GfK). Habe gerade eine Gaube aufs Dach gesetzt, die Qualität hätte keine Zimmerei so geliefert. Ein Eigenbau ist teuer, das ist mit klar, aber das ist in der Preisklasse über die wir hier reden (<<20.000€) nicht das Thema.
- Es fällt mir auf, dass die Stitch and Glue- Konstruktionen à là Segger in Verhältnis zur Größe sehr leicht sind. Es ist leicht möglich, eigene Ideen umzusetzen. Bei einer garagentauglichen Höhe ist z.B. die Sitzhöhe in der Kajüte ein Problem. Ein Hubdach (das hat Riggse mit seiner Neptun ja in den Ring geworfen) ist ein geniales Prinzip, da kommt mir mein Bulli gleich wieder in den Sinn :D und kann ein einem Eigenbau leicht adaptiert werden, ohne in strukturelle Teile oder die Rumpfform einzugreifen.
[


Dann machen. Und nicht in den Details verlieren. Aber vorher vielleicht doch ein gebrauchtes kaufen, damit Ihr wisst, was für euch wichtig und was weniger wichtig ist. Quasi als Lernobjekt oder "Prototyp" zum Verhunzen.

30

Sonntag, 3. Dezember 2017, 14:20

Es fahren 2 Erwachsene (keine Kinder!) mir dem hier diskutierten Gefährt.

Dann schaut die Sache anders aus, investiere einfach mal in Probesegeln/-schlafen am Brombachsee

http://www.greubel.de/qaw/segelboote.html
Gruß aus Mittelfranken
Peter

Jacoba

Proviantmeister

Beiträge: 496

Schiffsname: STARLIGHT

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31

Sonntag, 3. Dezember 2017, 14:26

Wenn das Boot auf der Seenplatte und Bodensee hauptsächlich eingesetzt werden soll, muß es auch leichtwind-tauglich sein!
Sonst bleibt der Segelspass auf der Strecke.
Also ein sehr leichtes Boot für zwei Erwachsene auf unterem Campingniveau.
Wenn man dann schon gerne selber baut würde ich die Gunst der Stunde nutzen und mal etwas Anderes wagen.
Hier aus Resten eines älteren Bootes und ein paar Sperrholzplatten für 'kleinstes Geld' ein tolles '150 Stunden Objekt'.
Das vor allem auch noch bei Leichtwind Segelspaß bietet
Für die Garage werden die beiden kleinen Rümpfe einfach abgenommen und neben das Boot gestellt.
Wenn dann die Rentnerzeit anbricht kann man ja einmal nach größeren Booten schauen.
http://www.sailingcatamarans.com/index.p…5/168-strike-18


https://www.youtube.com/watch?v=ycsGLNuA6FQ

https://www.youtube.com/watch?v=fi49pEQk3gI

Christian_der_Segler

Proviantmeister

Beiträge: 243

Wohnort: Dörentrup

Schiffsname: Chartern, HgK, Sea Cloud II

Bootstyp: Suzumar 320- Al + Mercury 7,5 AB

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32

Sonntag, 3. Dezember 2017, 15:19

Hallo Martin,
wenn Du sowieso nur mit zwei Erw. am Bodensee segeln willst und Du dem Bulli nachtrauerst dann schaff Dir doch einen Topcat, oder einen anderen Cat auf einem Trailer an und fahr damit los .... .
An Land kannst Du dann Zelten oder im Wohnmobil wie Du magst und hast auf jeden fall nicht das Problem das der Trailer zu schwer wird.
Man könnte dann im Zweifelsfall auch mit dem Bulli ohne Boot los was gerade mit Kinder vielleicht auch nicht so blöd ist - Wickeltisch und Bett immer dabei ...
Lg
Christian

Neptun 25

Salzbuckel

Beiträge: 2 053

Wohnort: Unna NRW

Bootstyp: Neptun 25

Heimathafen: Steht daheim, wird bei Bedarf getrailert.

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33

Sonntag, 3. Dezember 2017, 15:21

Hmmmm,.…..

Chartern? Weiß nicht, nie gemacht, hat aber den Vorteil dass man sich mit Trailern, Unterstellen, Instandsetzen und ähnlichen Unannehmlichkeiten nicht herumärgern muss.

In der Garage bauen? Naja,...wie hoch ist denn die Garage?
2m? Ohne Kiel, also mit flachem Boden, geht es bei einer Höhe von etwa 30cm los, bei einer Kriechhöhe im Boot von 1,5m simma bei 1,8m über Grund. Um ins Boot zu kommen, sind dann noch gute 20cm Luft bis zur Garagendecke. Die Höhe von Booten wird oft unterschätzt, unsere 25er, (7,5m) ist um die 2,5m hoch, auf ihrem Trailer.
Selbst bauen würde ich nur, wenn eine beheizte Halle mit Stromanschluss in doppelter Bootsgröße zur Verfügung stünde.

Kaufen wäre gut, doch bei der Zuglast würde es eine Größe für frisch verliebte Jugendliche.

Gruß
Willy
Neptun 25 KS in Gelb

  • »bei.beckers« ist der Autor dieses Themas

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Wohnort: Arnstein

Bootstyp: leider keines

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34

Sonntag, 3. Dezember 2017, 16:00

wieder einige Ideen...

Hallo,

ich übe mich mal wieder im "Sammelantworten", ihr mögt mir das verzeihen...

Neeee, kein offenes Boot- da nehm' ich gleich 'ne Jolle. Ein Kerngedanke war das Wandersegeln mit Übernachtung an Bord. Erdmanns Bücher treffen das schon gut (Danke rwe, kenne ich natürlich, was bin ich angefixt...).

Eben die Autarkie, ad hoc zu entscheiden "morgen fahren wir" reizt mich. Das geht aber nicht, wenn das Ding zu weit weg steht, darum reite ich so auf der Garage rum. Platz ist davor, innen sind es auch 6x7m (Doppelgarage), nur klappt es nicht mit höher oder breiter. Gerade die Höhe ist estrem kritisch- da muss ja auch noch der Trailer drunter. Soweit ich das sehe addiert der zur Bootshöhe 50-60cm, je nach Bauart und Radgröße. Bei der Anhängelast geht am ehesten was- bis ich ein eigens Boot kaufe/baue ist die alte Karre eh' fällig. :totenkopf:

Also: wie bekommt man eine Flunder mit wenigstens etwas Kopffreiheit? Da gibt es nicht viel... das mit dem Hubdach ist ein guter Gedanke...

lg Martin

Jacoba

Proviantmeister

Beiträge: 496

Schiffsname: STARLIGHT

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35

Sonntag, 3. Dezember 2017, 16:19

Vielleicht das Boot unter einer Plane vor der Garage parken?

Neptun 25

Salzbuckel

Beiträge: 2 053

Wohnort: Unna NRW

Bootstyp: Neptun 25

Heimathafen: Steht daheim, wird bei Bedarf getrailert.

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36

Sonntag, 3. Dezember 2017, 18:40

Hi,

wir haben, neben einigen Motorbooten, die Neptun 20, 22 und 25 gehabt, bzw. haben die 25 noch. Stehhöhe im "Salon" haben alle drei, so es die Version mit Hubdach ist.

Gewicht bei der 20er waren 1300Kg, bei der 22 Backdecker 1830Kg und bei der 25 etwa 1900kg. Jeweils mit Trailer aber ohne jeglichen Kram den man so braucht, wenn man damit in Urlaub will. Keine Leinen, keine Fender, kein Besteck und weder Töpfe noch Pfannen....von der Kleidung gar nicht zu reden.

Urlaubsklar kann man, so auf den Booten geschlafen und übernachtet werden soll, locker mal 200-300kg drauf rechnen. (Akkus mit Ladegerät und Kabel 50Kg, Fender, Leinen Kleinkram 50Kg, Pött und Pann 20Kg, (incl. Spiritus, Kocher und den Kram) dann 50 Kg die man überhaupt nicht sieht und auch kaum auf dem Zettel hat, 30-50Kg für Klamotten, Kühlbox, Bettzeug,.....30Kg)

Wir haben das Boot auch vor der Garage, rein gepasst hätte vielleicht die 20er mit etwa 1,7-1,9m bis oben an den Bugkorb aber sicher bin ich da auch nicht.
Im Bild der Vergleich Neptun 25 / Mercedes W124 mit etwa 1,4m Höhe....
»Neptun 25« hat folgende Datei angehängt:
  • n25.jpg (29,09 kB - 206 mal heruntergeladen - zuletzt: Gestern, 11:52)
Neptun 25 KS in Gelb

Schebun

Steuer-Mann

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37

Sonntag, 3. Dezember 2017, 19:01

Bei 7 Metern auf nem Hänger ist alles raus, was länger als 18 Fuß ist und das wird schon haarig.

Arnstein? Das ist 25 Kilometern von hier. Wenn Du willst kann man sich ja mal treffen und bissi über die Möglichkeiten sprechen.

Bei der Größe die Du anstrebst solltest Du Dir auf jeden Fall Gedanken machen ob ein Schiffchen mit geräumigem Cockpit und einer entsprechenden Kuchenbude/Plane whatever nicht ne Alternative ist da werden die Möglichkeiten breiter.

Was Du noch gucken kannst sind Varianta 18, Rotkäppchen, sämtliche Micros, also z.B. sailart 18 und konsorten, ggf noch Sympathy 600 oder Sixfour4:)
Seekrankheit: Zuerst befürchtet man sterben zu müssen, danach, dass es noch lange dauert bis es endlich soweit ist.

Schebun

Steuer-Mann

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38

Sonntag, 3. Dezember 2017, 20:46

Da fällt mir grad nocj ein Schiff ein, das glaub ich wirklich ALLE Kriterien erfüllt:

Janneau SunFast 17
Seekrankheit: Zuerst befürchtet man sterben zu müssen, danach, dass es noch lange dauert bis es endlich soweit ist.

39

Sonntag, 3. Dezember 2017, 21:34

Wenn man wirklich, wie der TE sagt, mit „unterem Campingniveau“ leben kann, ist die kleine First wahrscheinlich keine schlechte Wahl. Fürs Kochen und Sch… ist da aber Standartmäßig innen nichts vorgesehen. Siehe Bilder sun-fast-17 Läst sich aber sicher einbauen. Man braucht auf Tour auf jeden Fall eine gute Kuchenbude.
Wenn der TE seine Garagenwand opfern würde wäre eine Shark 24 da schon etwas komfortabler, die ist nur 2,1m breit und als Kielschwertversion könnte auch die Höhe für die Garage langen, aber die Länge ist halt 7,3m. Aber seetüchtig sind die. Rund Rügen kein Thema.
Ein Freund ist, wer Dich für gutes Schwimmen lobt, nachdem Du beim segeln gekentert bist.

Schebun

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40

Sonntag, 3. Dezember 2017, 21:53

Das Problem an den 7 Metern ist, dass der Hänger noch ne Deichsel hat.... d.h. das Schiff darf effektiv max 5,50 mit VIEL Glück vielleicht 6 Meter haben mehr sicher nicht.

Daher meine ganzen Vorschläge bis max 6 Metern. :)

Nen Origo und ein PortaPotti passt auch in nen Micro oder ne SunFast 17 :)
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