Sie sind nicht angemeldet.

Werbung

Boote kaufen

Windstärken

Windstärkentabelle

Hallo Besucher, willkommen im Segeln-Forum! Hier kannst Du Dich registrieren, um unser Forum in seiner vollen Pracht genießen zu können! - Weitere Infos zur Registrierung - Login für Mitglieder -

Henning

Salzbuckel

Beiträge: 3 275

Wohnort: Hattstedt

Schiffsname: Fjordsang

Bootstyp: kurzes Patscheboot mit Kinderrigg

Heimathafen: Bordelumsiel

  • Nachricht senden

41

Sonntag, 3. Dezember 2017, 22:41

Zum Thema Selbstbau:
Schon einmal beiNIS-Boats geschaut? Die 18 Fuß-Version ist schon sehr seetüchtig (selbst schon bei 6-7 im Watt und auf der Ostsee sicher unterwegs gewesen). Vorteil gegenüber deinem Vorschlag: Es gibt in England einen Betrieb, der einen Kit mit allen Sperrholzteilen anbietet. Spart viel Zeit und ist nicht wirklich teurer, als alle Bauteile selbst auszusägen.
Ich bin mit meinem NIS 18 auf jeden Fall voll zufrieden.
Versteckt den Rum! :sparrow:


"Das Dumme an Zitaten aus dem Internet ist, dass man nie weiß, ob sie wahr sind."
(Leonardo da Vinci)

da darf man auch schon mal ein bisschen ein mulmiges Gefühl haben während der Nordfriese noch draußen Uno spielt :-)

Beiträge: 89

Wohnort: Rosenheim

Bootstyp: Fighter

Heimathafen: Rosenheim

  • Nachricht senden

42

Montag, 4. Dezember 2017, 00:00

hallo bei.Beckers :) ,

ich hatte diesen Sommer
Segeltörnchen in Bullyromantik - war Spitzenklasse.

Eine Flotte mit 1 S-Beam, 4 Einhand-Fightern mit Schlupfkajütte und 4 Langusten mit 2er-Crews von der Segelschule Lang eine Woche gechartert.
4 Tage Wanderfahrt. Vorher und naher noch Yachthafenromantik.

Vor ein Jahren waren wir zu dritt auf nem Fighter bei Grado.
Ich schlief in der Schlupfkajütte, einen hing mit ner Hängematte unterm Segelbaum und eine zwischen zwei Landbäumen.
Bei abgenommenem Segel hatten wir den Gaskartuschenkocher mit gutem Draht an der Nock am ausgestelltem Baum hängen.
Mit Feuer an Bord muß man sehr achtsam umgehen, auch wenn reichlich Löschwasser da ist, dann macht alles Spaß

Ich versuche mal Bilder hier einzubasteln, dann braucht man nicht viel Worte ...
»Katzenfische« hat folgende Dateien angehängt:
  • Foto0002.jpg (465,6 kB - 24 mal heruntergeladen - zuletzt: 9. Dezember 2017, 15:43)
  • Foto0005.jpg (507,1 kB - 18 mal heruntergeladen - zuletzt: 5. Dezember 2017, 14:49)
  • Foto0006.jpg (330,31 kB - 18 mal heruntergeladen - zuletzt: 9. Dezember 2017, 15:43)
  • Foto0041.jpg (427,78 kB - 19 mal heruntergeladen - zuletzt: 9. Dezember 2017, 15:43)
  • Foto0065.jpg (576,06 kB - 18 mal heruntergeladen - zuletzt: 9. Dezember 2017, 15:43)
----------------------------------------------------------------------------------------------------

Und immer eine Hand breit ...

:segeln: Barbara out of ...

43

Montag, 4. Dezember 2017, 06:05

Wenn es nicht zwingend rund Rügen sein muss, und Segelspass vor Wohnraum geht, wäre ein P-Jolli das Boot der Wahl. Die moderneren Exemplare sind unbewohnbar, klassische Risse und DDR-Bauten sind aber immer auch als Fahrtenboote gedacht gewesen. Nur wird die Angelegenheit etwas länger als 6 m. Der 15er ist 6,5 m lang. Als Trailerboot: Anhängen, Losfahren, Reinslippen, und 20 min später segelklar... P-Jollis gibt's in Holz, Plakate und in Kombination von beidem...

Moderboot

Seebär

Beiträge: 1 436

Schiffsname: Hokulani

Bootstyp: Tiki 21; 16m²; Matagi 640

  • Nachricht senden

44

Montag, 4. Dezember 2017, 08:05

Eine Tiki 21 würde alle Deiner genannten Anforderungen voll und ganz erfüllen. Leider dauert ein kompletter Selbstbau recht lange und ist nur bei sehr stabilen Familienverhältnissen (geschieden/verwitwet) anzuraten. Sofern der Selbstbau doch nicht lange gedauert hat, kann man sie für kleines Geld fix und fertig kaufen.

Eine Friesische Zeeschouw würde Deine Anforderungen auch erfüllen. Aus Stahl oder aus 50mm Lärchebohlen wird sie in der angepeilten Größe etwas zu schwer sein. Es gibt aber Eigenbauten aus Bootsbausperrholz und Leisten, die leicht zu trailern sind. Viele erweitern das Konzept der kleinen offenen Schouw mit einem festen Deck, zwei festen Kojen darunter und teils auch mit einer Kajüte. Schouws verfügen über großes Volumen im Bugbereich. Die Zeeschouw ist zwar insgesamt größer, vor allem aber breiter als die Binnenvariante und bringt mehr Stabilität mit. Kurze Zeeschouws (< 6 m) haben einen ausgeprägteren Kielsprung, der dem kleinen Boot in der Welle gut tut, aber bei glattem Wasser etwas zu Lasten der Geschwindigkeit geht. Baupläne, v.a. Risse gibt es zuhauf. Je nach Festigkeit der Leistenkonstruktion kommt man mit 8 mm Bootsbausperrholz gut hin.
Sie hat üblicherweise einen niedrigen Segeldruckpunkt und gilt in einer erfahrenen Hand als sicherer Segler. Bei Schwachwind tut ein Halbwinder (Genacker auf altfriesisch) gute Dienste. Zum Trailern eignet sich eine Taklung mit Klüver besser als eine mit festem Bugspriet. Besonders famillientauglich ist die traditionellere Sprietbeseglung ohne Grpßbaum, die man heute allerdings seltener sieht.

Ebenfalls ein sehr sicheres Boot, je nach Größe gut trailerbar, die Drascombe. Die Drascombe ist nach dem Vorbild der Whaleboats gebaut und ähnelt sonst den Segel-Dorys. Die Qualität der Drascombe ist legendär, was leider zu entsprechenden Preisen führt, daber es gibt ja auch gebrauchte. Ein Segeldory aus Sperrholz würde Deinen Wünschen ebenfalls entgegenkommen.

Der Nachteil einer möglichst üppigen Kajüte bei Booten dieser Größe besteht immer darin, dass man eine letztlich doch sehr kleine Kajüte mit einem extrem kleinen Cockpit kombiniert. Plant man dagegen von vorn herein, zwei Schlafplätze unter dem Baumzelt herzurichten, umgeht man beide Probleme.

Beide, Schouw und Drascombe halte ich für ideal, wenn schnelles Slippen und Sicherheit kombiniert werden sollen. Schnell im Verhältnis zu Sailart, V18 usw. sind sie natürlich beide nicht. Segler solcher Kleinkreuzer berichten aber oft, dass ihr Boot ab etwa 5 Bft nur noch schwer zu beherrschen ist, wenn man nicht mit einer aktiven Mannschaft segelt. Dazu kommt, dass man mit aufgeholtem Kiel zwar flache Liegeplätze anlaufen aber nicht richtig segeln kann. Dorys sind oft als Rettungsboote genutzt worden und haben unter erfahrener Hand schon weite Seereisen bewältigt.


Chris



Zwei Wochen Ostsee auf einem Folkeboot wirst Du aber so schnell nicht vergessen. – Dein Rücken auch nicht.

Bei mir reichte vor einigen Jahren schon eine Stunde :(

Sind wir denn schon so steif?

45

Montag, 4. Dezember 2017, 08:22

ich stecke in einem ähnlichen Dilemma, habe mich aber, nachdem ich schon das Boot meiner Träume gefunden habe - Albin Scampi 30 Fuß, aber nach den letzten Unwettern und diesem Sommer dazu entschlossen weiter zu Chartern.

Und da gehöre ich auch dazu. Ich habe gerade wieder ein mehr als verlockendes Angebot gelesen. Eine HR 31, liegt in Italien für 25k€. Aber selbst wenn ich meine 25 (oder 27 :kopfkratz: ) Urlaubstage auf dem Wasser verbringen könnte, lohnt es sich noch immer nicht. Schiffskauf+Liegeplatzkosten+Versicherungen+Gebühren+Instandhaltung usw. gegenüber dem Chartern. Leider... ;(
Denn das Feeling, eine eigene Yacht unter den Füßen zu haben ist schon eine ganz andere Hausnummer. :viannen_06:
Ahoi, Mario Falko.

Glück ist kein Ziel, sondern eine Reise.
:segeln:

Olaf_P32

Kapitän

Beiträge: 604

Wohnort: Steinhagen

Schiffsname: Irrwisch

Bootstyp: 15m² Jollenkreuzer

Heimathafen: Mardorf

Rufzeichen: Hallo

  • Nachricht senden

46

Montag, 4. Dezember 2017, 08:32

Wenn es nicht zwingend rund Rügen sein muss, und Segelspass vor Wohnraum geht, wäre ein P-Jolli das Boot der Wahl.
Da kann ich der Pusteblume nur zu stimmen. Und keine Angst davor, das ein Jollenkreuzer kentern kann. Bei uns am Steg liegen ständig ca. 10 Jollenkreuzer. In den letzten 25 Jahren ist 2mal einer gekentert. Das macht eine Rate von 0,008 Kenterungen pro Saison. Für Jollenkreuzer gibt es viele schöne Reviere die mit einem Kielschiff nur bedingt oder gar nicht befahren werden können.
Ein Leben ohne Boot ist möglich, aber ist es auch lebenswert ?
:wickie:

Beiträge: 89

Wohnort: Rosenheim

Bootstyp: Fighter

Heimathafen: Rosenheim

  • Nachricht senden

47

Montag, 4. Dezember 2017, 09:03

Ergänzung zu Post # 42.

Das kleinere Boot auf den Bildern, der Fighter (6, 23 m LüA) wiegt mit Trailer 850 kg und wird von mir mit einem DaciaSandero gezogen.
Der Dacia ist ein volumiger Kleinwagen und der einzige für unter 15 K€, der über 1000 Kg, nämlich 1050/1100 kg ziehen darf.
Ein braves, unkompliziertes Auto, wo noch Geld für Boot übrig bleibt. :thumb:
Für gut 30 k€ bekommt man dann ein neues Boot und ein neues Auto, welches dieses Kielboot auch ziehen darf.
----------------------------------------------------------------------------------------------------

Und immer eine Hand breit ...

:segeln: Barbara out of ...

48

Montag, 4. Dezember 2017, 10:31

Eine Sailart 20 würde auch gut passen.
Zwar bisserl teurer... und kein hubdach ;-)
Aber seglerisch und bzgl des Handlings und der Vorgaben beim Trailern etc sicher sehr fein.
Am Starnberger See gibts gerade ein pipifeines Angebot in Relation zu der enthaltenen Ausstattung.
https://m.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeig…n=coop-focus.de

Kartoffelbrei

Proviantmeister

Beiträge: 379

Wohnort: Zeuthen

Schiffsname: Celia

Bootstyp: Hunter 23

Heimathafen: Zeuthen

  • Nachricht senden

49

Montag, 4. Dezember 2017, 12:19

Ich baue gerne


Dann könnte Phil Bolgers Chebacco in Dein Beuteschema passen. Das Boot ist leicht, segelt ganz ordentlich und zwei Erwachsene passen auch noch rein. Mit ner Kuchenbude übersteht man auch mal ein paar Regentage. Ich hatte das Boot schon in der Planung, dann ist mir aber eine Hunter23 dazwischen gekommen.
http://www.chebacco.com/

Ansonsten wäre das P-Boot (15er Jolli) in der Lage den größten Teil Deiner Anforderungen zu erfüllen. Den 15er Jollenkreuzer gibts ja auch in "Wanderausführung" (z.B. Eikplast Backdecker oder Greif 650) die ganz ordentlich segeln und für zwei Erwachsene ausreichend Platz bieten.
Gruß, Jörg!

Henning

Salzbuckel

Beiträge: 3 275

Wohnort: Hattstedt

Schiffsname: Fjordsang

Bootstyp: kurzes Patscheboot mit Kinderrigg

Heimathafen: Bordelumsiel

  • Nachricht senden

50

Montag, 4. Dezember 2017, 23:00

Die Pläne für das Boot findest du im Buch "Instant Boatbuilding with Dynamite Payson".
Versteckt den Rum! :sparrow:


"Das Dumme an Zitaten aus dem Internet ist, dass man nie weiß, ob sie wahr sind."
(Leonardo da Vinci)

da darf man auch schon mal ein bisschen ein mulmiges Gefühl haben während der Nordfriese noch draußen Uno spielt :-)

Neptun 25

Salzbuckel

Beiträge: 2 053

Wohnort: Unna NRW

Bootstyp: Neptun 25

Heimathafen: Steht daheim, wird bei Bedarf getrailert.

  • Nachricht senden

51

Montag, 4. Dezember 2017, 23:17

Eine Neptun20 bietet sogar Stehhöhe! Und ein Duster darf sie ziehen.....

Willy
Neptun 25 KS in Gelb

52

Dienstag, 5. Dezember 2017, 00:05

Ich habe gerade wieder ein mehr als verlockendes Angebot gelesen. Eine HR 31, liegt in Italien für 25k€. Aber selbst wenn ich meine 25 (oder 27 :kopfkratz: ) Urlaubstage auf dem Wasser verbringen könnte, lohnt es sich noch immer nicht. Schiffskauf+Liegeplatzkosten+Versicherungen+Gebühren+Instandhaltung usw. gegenüber dem Chartern. Leider... ;(
Denn das Feeling, eine eigene Yacht unter den Füßen zu haben ist schon eine ganz andere Hausnummer. :viannen_06:


Dann greif mal zwei Hausnummern tiefer ins Regal: Ein P-Boot oder eine Waarschip 570 oder ... - Anschaffung ca. 5k€ (geht auch günstiger), pro Jahr ca. 1-1.5k€ laufende Kosten. Dann stimmt das Verhältnis. Die 31er ist eh nicht trailerbar:-)

53

Dienstag, 5. Dezember 2017, 05:46

Wenn man sich das so durchliest?! Ist ihm denn wirklich mit solchen Exoten gedient?

1. Trailerbar (d.h. 2,50 und leicht)
2. Offenbar ohne dauerhaftem Liegeplatz; deshalb Schwert, damit vom Trailer "reinwerfbar" und nicht zu hoch wegen Handling
3. Sollte ja auch Spaß machen, d.h. nicht zu wenig Segelfläche und nicht unnötig schwer
4. Idealerweise wieder verkaufbar, wenn mit etwas Erfahrung die Wünsche adjustiert werden

Nächste Baustelle:
a) Selbstbau: Klar verlockend ... kostet aber Zeit und vor allem ist (nicht nur so) ein Boot eine Dauerbaustelle, weil bei Bastlern immer neue Ideen eingebracht werden. Der Haken ist mMn., dass der TE dafür erstmal Erfahrung mit dem Segeln benötigt um die "richtigen" Modifikationen erkennen zu können! Das macht "ins Blaue hinein" bei so einer Fragestellung doch überhaupt keinen Sinn!
In der Größe käme eigentlich nur Holz bevorzugt ein Knickspanter von erfahrenen Konstrukteuren in Frage. z.B. Dudley Dix hätte solche Pläne (da gibts aber bestimmt auch viele andere). Rundspant (Epoxy) ist optisch ansprechender, aber aufwändiger!
Wenn Dir das Segeln Spaß macht, wird das Boot später immer zu klein und Du wirst er vermutlich schwer bis gar nicht weiterverkaufen können!

b) Kaufen: Macht Sinn. Es ist ein Käufermarkt! Relativ viel Angebot zu verhältnismäßig günstigen Preisen. Aber nicht zu exotisch und durchaus auch etwas, was dem Auge nicht weh tut. Schließlich soll die Familie ja auch mit. Es gibt ein Spruch, der nicht aus den Augen gelassen werden sollte: Der Eigner hat 2 schöne Momente - beim Kauf und beim Verkauf "seines Schätzchens"!

c) Chartern: Ne gute Möglichkeit um sich seiner Wünsche und Erwartungen klar zu werden: Bloß reden Du hier von irgendwas um die 5-6 m. Da ist selbst "Klassik Charter/Kroatien" oder das Folkeboot-Charter an der Ostsee schon größer! Und Folkeboot ist z.B. Binnen nicht unbedingt sinnvoll, weil untertakelt und mit Kiel schwer und hoch (beim Einwassern mit dem Auto)
Was Du aber in der Größe chartern kannst ... dann aber relativ modern ... sind die Bentes und die Seascapes. Zum Kauf sind die aber außerhalb Deiner Preisrange.

Dein Anforderungsprofil ist ja nicht neu! Und Du bist auch nicht der Einzige damit! Früher hat man sich dafür entweder ne Wanderjolle geholt (mit Kaputzchen) oder ... und darauf will ich hinaus ... einen JOLLENKREUZER!

https://de.wikipedia.org/wiki/Jollenkreuzer

Gibt derer verschiedene Größen (und vor allem Besegelung). Ist eine aktive Klasse, bzw. ist ein "Markenbegriff". Damit kannst Du den Gebrauchtmarkt gut scannen und das richtige finden. Die Boote segeln binnen, wie butten und für die Küste sind die vollkommen in Ordnung. Und - nimm bitte keinen Stahljollenkreuzer(!) - dann sind die auch verhältnismäßig flott bis sehr flott unterwegs! Und bei einer klassischen Beplankung achte drauf, ob diese "quellen muss".

Ach ja: gibt es als Knick- und Rundspant und auch als Bauplan ;-)

Viel Erfolg!

PS: Sehe gerade: @Olaf_P32: und @Pusteblume: waren schneller ;-)


"If you want to keep a secret, put it in the sailing instructions."
(Unbekannt)

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »TrampMuc« (5. Dezember 2017, 06:35)


54

Dienstag, 5. Dezember 2017, 07:13

Dann greif mal zwei Hausnummern tiefer ins Regal: Ein P-Boot oder eine Waarschip 570 oder ... - Anschaffung ca. 5k€ (geht auch günstiger), pro Jahr ca. 1-1.5k€ laufende Kosten. Dann stimmt das Verhältnis.

Um ein bis 3 Wochen (Erholungs-) Urlaub in Kroatien zu machen? Ich allein und Einhand - wäre ok. Aber als Paar mit gemäßigten Ansprüchen an Ausstattung und Raum wohl eher nicht. Minimum ist - außer bequem sitzen zu können unter Deck und in der Plicht, eine Pantry, Kühlschrank und ein Dusch-Klo an Bord.

Die 31er ist eh nicht trailerbar

Macht nichts. Hauptsache, sie ist segelbar. ;) :D
Ahoi, Mario Falko.

Glück ist kein Ziel, sondern eine Reise.
:segeln:

Olaf_P32

Kapitän

Beiträge: 604

Wohnort: Steinhagen

Schiffsname: Irrwisch

Bootstyp: 15m² Jollenkreuzer

Heimathafen: Mardorf

Rufzeichen: Hallo

  • Nachricht senden

55

Dienstag, 5. Dezember 2017, 08:22

Um ein bis 3 Wochen (Erholungs-) Urlaub in Kroatien zu machen? Ich allein und Einhand - wäre ok. Aber als Paar mit gemäßigten Ansprüchen an Ausstattung und Raum wohl eher nicht. Minimum ist - außer bequem sitzen zu können unter Deck und in der Plicht, eine Pantry, Kühlschrank und ein Dusch-Klo an Bord.
Also die 3 Wochen Kroatien waren nicht im Anforderungsprofil. Es ging eher um D/NL/DK. Alles Gegenden in denen die Häfen üblicherweise eine gute Infrastruktur haben. Duschen an Bord ist unnötig. Die Sanitärräume in den Häfen sind in den meisten Fälllen sehr sauber und deutlich größer als an Bord. Häfen ohne mindestens ein Restaurant sind auch eher die Ausnahme und nur zum Kaffewasser heiß machen reicht ein kleiner Campingkocher. Ich kann dir versichern das nur um drauf zu schlafen ein Jollenkreuzer vollkommen ausreichend ist.
Unser Jolly ist aus Vollholz, daher liegt er ganzjährig im Wasser sonst wäre er nicht dicht. Aber wir sind jedes freie Wochenende an Bord. Zum Duschen und für den Toilettengang gibt es das Clubhaus, zum Essen und Trinken die "alte Moorhütte" und für den Rest eben das Boot. Das geht auch im Urlaub.
Schau mal hier: https://youtu.be/s3pTVcGqKQQ
Ein Leben ohne Boot ist möglich, aber ist es auch lebenswert ?
:wickie:

56

Dienstag, 5. Dezember 2017, 09:00

Eine Frage: Ist es ratsam/möglich ein Holzboot als Trailerboit zu nehmen?
Wie lange dauert es denn bis es nach dem zu Wasser lassen dicht ist? Ist dann nur ein wenig Wasser in der Bilge oder zieht es auch wo rein, wo man schläft oder Gegenstände/Elektrik etc sind?
Tut dem Holz dieswrr häufige Wechsel aus Nass und Trocken denn gut?

Upps hatte beim Sailart 20 Vorschlaag nicht gesehen, dass es ein Geldlimit gab. Ein Selbstbau wird aber imho auch teuerer als gedacht. Segel, Rigg, Beschläge, komplette Bootsausrüstung von 0 auf und Elektrik. Alleine dafür schätze ich min 10000€.

Evtl schaust Du Dir echt mal eine Neptun 20 an.
Zwar nicht allzu sportlich aber sehr gutmütig und leicht zu händeln. Den einzigen wirklichen Schwachpunkt sehe ich in dem grossen Wendewinkel. Daher schau nach neuen Segeln, ca. 2000€ falls sehr alte Segel dabei sind. Und nach einem guten Motor. Zb Torqueedo 1003 (aber der neue mit 915wh). 1900€. Vor allem wenn Du als Anfänger wo fährst es mal ruppig werden kann und Du dich gegenan an Land retten magst bevor ein Wetter kommt etc.

Sei Dir aber Gewahr imho haben Kleinkreuzer und Jollenkreuzer Ihre Grenzen.
Daher würde ich mir einen kleinen gfk kielschwerter an Deiner Stelle holen. Mit dem in geschützen Revieren Binnen 2 Jahre Erfahrung sammeln und Spass haben. Danach kannst Du das Boot dann eh einschätzen und weisst was Sache ist.
Dann kannst Du - falls es für Dich mit Deinem Boot in Frage kommt ja mal ans geschütztere Meer. Oder dort halt was chartern.

Gibt viele Wege. So würd ichs halt machen... :-)

57

Dienstag, 5. Dezember 2017, 09:00

Eine Frage: Ist es ratsam/möglich ein Holzboot als Trailerboit zu nehmen?
Wie lange dauert es denn bis es nach dem zu Wasser lassen dicht ist? Ist dann nur ein wenig Wasser in der Bilge oder zieht es auch wo rein, wo man schläft oder Gegenstände/Elektrik etc sind?
Tut dem Holz dieswrr häufige Wechsel aus Nass und Trocken denn gut?

Upps hatte beim Sailart 20 Vorschlaag nicht gesehen, dass es ein Geldlimit gab. Ein Selbstbau wird aber imho auch teuerer als gedacht. Segel, Rigg, Beschläge, komplette Bootsausrüstung von 0 auf und Elektrik. Alleine dafür schätze ich min 10000€.

Evtl schaust Du Dir echt mal eine Neptun 20 an.
Zwar nicht allzu sportlich aber sehr gutmütig und leicht zu händeln. Den einzigen wirklichen Schwachpunkt sehe ich in dem grossen Wendewinkel. Daher schau nach neuen Segeln, ca. 2000€ falls sehr alte Segel dabei sind. Und nach einem guten Motor. Zb Torqueedo 1003 (aber der neue mit 915wh). 1900€. Vor allem wenn Du als Anfänger wo fährst es mal ruppig werden kann und Du dich gegenan an Land retten magst bevor ein Wetter kommt etc.

Sei Dir aber Gewahr imho haben Kleinkreuzer und Jollenkreuzer Ihre Grenzen.
Daher würde ich mir einen kleinen gfk kielschwerter an Deiner Stelle holen. Mit dem in geschützen Revieren Binnen 2 Jahre Erfahrung sammeln und Spass haben. Danach kannst Du das Boot dann eh einschätzen und weisst was Sache ist.
Dann kannst Du - falls es für Dich mit Deinem Boot in Frage kommt ja mal ans geschütztere Meer. Oder dort halt was chartern.

Gibt viele Wege. So würd ichs halt machen... :-)

noopd

Lichtmaschinenerklärbär

Beiträge: 334

Wohnort: Krefeld

Schiffsname: Last Boy Scout

Bootstyp: Dehler Optima 106

Heimathafen: Workum

Rufzeichen: DG8965

MMSI: 21179450

Im Marktplatz: 1

  • Nachricht senden

58

Dienstag, 5. Dezember 2017, 09:01

Wir haben beim Start in unser Seglerleben 3 Jahre lang uns die Fox22 gechartert und uns auf Binnen in Friesland rumgetrieben. Das Boot hat alle Eigenschaften, um das Segeln Mal richtig aus zu probieren.

Handbreit

Norbert
Prosecco kaltstellen ist irgendwie auch wie kochen. :wacko3:

59

Dienstag, 5. Dezember 2017, 09:19

Eine Frage: Ist es ratsam/möglich ein Holzboot als Trailerboit zu nehmen?
Wie lange dauert es denn bis es nach dem zu Wasser lassen dicht ist? Ist dann nur ein wenig Wasser in der Bilge oder zieht es auch wo rein, wo man schläft oder Gegenstände/Elektrik etc sind?
Tut dem Holz dieswrr häufige Wechsel aus Nass und Trocken denn gut?

Hoffentlich erzählt das keiner den Korsare, FDs und all den anderen Holzboote? Wenn Blinde von den Farben ... ;-)

Das hängt doch primär von der Bauweise ab! Nen Epoxy-Bau ist auch nix anderes als ein GFK-Bau. Nur hat man das Glasfaser durch Holz ersetzt und nen (hochwertigeren) Kleber draufgeschmiert. Und dann gibts da ja noch andere Spielarten Stich&Glue, Sperrholz, "modernes kalvatern", ...

Außerdem gibts auch Kunststoff-Jollies.


"If you want to keep a secret, put it in the sailing instructions."
(Unbekannt)


Olaf_P32

Kapitän

Beiträge: 604

Wohnort: Steinhagen

Schiffsname: Irrwisch

Bootstyp: 15m² Jollenkreuzer

Heimathafen: Mardorf

Rufzeichen: Hallo

  • Nachricht senden

60

Dienstag, 5. Dezember 2017, 09:21

Eine Frage: Ist es ratsam/möglich ein Holzboot als Trailerboit zu nehmen?
Wer hat denn hier zu einem Holzboot geraten ? Jollenkreuzer weden seit ca. 30Jahren nur noch als Kunststoffboote gebaut. Entweder als GFK oder als HFK (Holzfaser verstärrkter Kunststoff) auch formverleimtes Sperrholz genannt. Ein Vollholzboot ohne Kunststoffüberzug braucht unbedingt einen Wasserliegeplatz. und scheidet damit sowieso aus. Jollenkreuzer haben gegenüber Kielbooten den Vorteil das sie einfach schneller sind. Der Yardstick reicht bei den 15ern von 101 für ´ne moderne Rennziege, über Tourenboote mit 111 bis zum alten DDR Panzerkreuzer Typ Greif mit einer Yardstickzahl von 114. Verglichen mit einer Sailart 18 mit einem Yardstick von 115 sind die P-Boote (außer der Rennziege) nicht nur schneller, sondern auch deutlich wohnlicher. Über die Leichtwindeigenschaften eines Jollenkreuzers gegenüber einem Hub- / Schwenk- oder was auch immer Kieler schweige ich jetzt lieber. Sonst werden hier viele sehr neidisch ;)
Ich trete übrigens mit meinem über 80 Jahre alten Gaffelboot mit einer Yardstickzahl von 112 an.
Ein Leben ohne Boot ist möglich, aber ist es auch lebenswert ?
:wickie:

Zur Zeit ist neben Ihnen 1 Benutzer in diesem Thema unterwegs:

1 Besucher

Ähnliche Themen

Counter:

Gezählt seit: 4. Februar 2014, 08:39, nur eingeloggte Mitglieder
 Zugriffe:   Hits heute: 1 143   Hits gestern: 2 432   Hits Tagesrekord: 5 297   Hits gesamt: 3 306 437   Hits pro Tag: 2 349,56 
 Seitenaufrufe:   Klicks heute: 8 096   Klicks gestern: 17 328   Klicks Tagesrekord: 154 353   Klicks gesamt: 27 714 004   Klicks pro Tag: 19 693,62 

Charterboote

Kontrollzentrum