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61

Dienstag, 5. Dezember 2017, 09:57

Die Sanitärräume in den Häfen sind in den meisten Fälllen sehr sauber und deutlich größer als an Bord.

Nützen Dir aber nichts beim Buchteln bzw. ankern. ;)

Ich kann dir versichern das nur um drauf zu schlafen ein Jollenkreuzer vollkommen ausreichend ist.

Das stelle ich überhaupt nicht in Abrede. Mein zweiter Vorname könnte theoretisch "Caveman" sein und ich bin (zumindest in meiner Freizeit) ein absoluter Anhänger und Umsetzer des sogenannten "Downshifting" um mal das moderne Vokabular zu benutzen. Meine Frau ist da leider nicht ganz so archaisch unterwegs und verlangt einen gewissen Grundkomfort / leichten Luxus an Bord wie oben beschrieben. Das meinte ich in meinem Posting. Aber ich bin ja schon mal sehr froh darüber, dass sie überhaupt gern auf dem Boot mitfährt.

Es ist eben eine Frage der ganz individuellen Ansprüche. :nixweiss1:
Aber wenn es um´s Chartern geht - zumindest im MM-Raum wirst Du da nicht allzuviel finden in der Größenordnung P-Boot, Waarship o.ä..
Ahoi, Mario Falko.

Glück ist kein Ziel, sondern eine Reise.
:segeln:

62

Dienstag, 5. Dezember 2017, 10:40

@TrampMuc: ich hatte mit meiner Frage ja Kajütboote gemeint. Dass es bei einem korsar wurscht ist, wenns von unten bisserl reinsaftelt ist klar ;-)
Hatte auch gedacht Jollenkreuzer sind oft aus Vollholz.
Dass es auch welche mit gfk rumpf oder aus voll gfk gibt etc ist klar. Ich wollte nur mal zur Sicherheit nachfragen ob/bevor der TE es für eine gute Idee hält einen Vollholz Kajütjolli zum gelegentlichen Trailern zu kaufen. Ich hatte halt das Gefühl, das würde in Erwägung gezogen werden und wäre aber ggf nur eine halbgute Idee. ;-)
Da das aber nicht so mein Bootsressort ist, habe ich nur mal gefragt... :-)

63

Dienstag, 5. Dezember 2017, 11:48

Eine Frage: Ist es ratsam/möglich ein Holzboot als Trailerboit zu nehmen?
Wie lange dauert es denn bis es nach dem zu Wasser lassen dicht ist? Ist dann nur ein wenig Wasser in der Bilge oder zieht es auch wo rein, wo man schläft oder Gegenstände/Elektrik etc sind?
Berechtigte Frage.
Es hängt von der Bauweise ab. Verleimte Boote, Sperrholz und moderne Epoxid/Furnierbauweisen arbeiten nicht, lecken ergo auch nicht (und wenn doch, ist es ein Problem) und müssen sich infolgedessen nach dem Wassern auch nicht dichtziehen. Die Boote können also auch auf einem Trailer gelagert werden und trocknen nicht aus in dem Sinne, dass sich das Holz zusammenzieht und die Nähte lecken. In praller Sonne kann es natürlich trotzdem Trocknungs- oder UV-Schäden geben aber das betrifft Deck/Aufbau/Rumpf im Überwasserbereich natürlich ebenso auf einem Wasserliegeplatz, weshalb für Holzboote generell gern Persenninge verwendet werden.

Ein konventionell karweelgeplanktes oder auch geklinkertes Vollholzboot dagegen trocknet aus und muss sich nach dem Wassern häufig erst dichtziehen. In welchem Ausmaß dies geschieht, hängt auch vom verwendeten Holz ab. Billige Nadelhölzer trocknen stärker aus, weshalb man derartige Rümpfe häufig überlappend geklinkert gebaut hat - diese Bauform ist sehr flexibel und kommt mit Austrocknung recht gut klar. Größere Yachten wurden häufig zusätzlich verleimt oder dopellagig geplankt, auch dies reduzierte trocknungsbedingte Leckagen erheblich.
Bei einfach geplankten Jollen, Jollenkreuzern, Jugendkuttern und auch geklinkerten Folkebooten ist lecken nach dem Zuwasserlassen mehr oder weniger immanent. Diese Boote eignen sich tatsächlich nicht oder nicht sonderlich für ein Lager auf dem Trailer.
Das Problem tritt natürlich auch bei einem Wasserliegeplatz nach langer Trocknungsperiodie und wenig Bootsnutzung auf: Der Rumpf trocknet über Wasser aus und beim nächsten Segelschlag am Wind leckt der Kahn bei Lage tüchtig. Auch hier hilft ein Ganzpersenning, gern aus Baumwolle und bis ins Wasser hängend, denn dann zieht Wasser ins Gewebe und bei Sonneneinstrahlung erhält sich im Zwischenraum Persenning/Außenhaut eine höhere Luftfeuchtigkeit und beugt dem Austrocknen etwas vor.

Der TO zieht offenbar Sperrholzbausätze in Erwägung. Die sollten verschraubt und/oder mit Epoxid verleimt werden und auch auf einem Land- oder Trailerliegeplatz dicht bleiben.
Bei einem alten Jollenkreuzer, H-Jolle, V-Jolle oder ggf. auch einer Hansajolle (weiß nicht ob die verleimt gebaut sind - gibt wohl solche und solche) wäre ein Trailerliegeplatz sicher nicht vorteilhaft.

Gruß
Andreas

64

Dienstag, 5. Dezember 2017, 11:59

@Quallenschubser: Was für eine gute ausführliche Info! Danke, was dazu gelernt!!!!
:danke:
Eine Frage: wenn man versucht (ich nenne es mal)"herkömmliche" verplankte Holzboote immer ein bisserl feucht zu halten (Plane im Wasser saugend etc), gibts es dann rasch ein Problem mit Schimmel wenn zuviel Zeugs an Bord lagert?

Und...Wie lange leckt zb ein Folkeboot nach dem Zuwasserlassen?

Moderboot

Seebär

Beiträge: 1 436

Schiffsname: Hokulani

Bootstyp: Tiki 21; 16m²; Matagi 640

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65

Dienstag, 5. Dezember 2017, 12:48

Eine Frage: Ist es ratsam/möglich ein Holzboot als Trailerboit zu nehmen?
Wie lange dauert es denn bis es nach dem zu Wasser lassen dicht ist? Ist dann nur ein wenig Wasser in der Bilge oder zieht es auch wo rein, wo man schläft oder Gegenstände/Elektrik etc sind?
Tut dem Holz dieser häufige Wechsel aus Nass und Trocken denn gut?


Vollholz ist immer schwerer. Das ist der wesentlichste Nachteil. Sperrholz hat nur wenige Eigenschaften von Vollholz und ist für echte Holzwürmer eine naturfaserverstärkte Kunststofffplatte. Das kann man so oder so sehen.

Ein Holzboot wird ja aus trockenem Holz gebaut und nach dem Bau wird es meistens nicht mehr so trocken wie während. Außerdem werden hierzulande bei Aussagen zu Holzbooten oft archaische Baumethoden und Baustoffe angenommen, die eine Werft oder ein Selbstbauer höchstens aus alten Büchern kennen werden. Wenn ein normales offenes Holzboot, sagen wir innerhalb der letzten 40 Jahre gebaut, das nicht peinlichst von jeder Feuchtigkeit abgeschirmt wurde, ins Wasser gelassen wird, muss man anfangs vielleicht mal etwas ösen, aber das wars. Auf keinen Fall muss man Sägemehl ins Wasser streuen, das dann von den riesigen Fontainen, die das Boot fluten angesaugt wird.
Bei einer Schouw oder einem Dory würde man die Bodenplanken, die eine geringere Halbwertzeit als der Rest haben, wegen der besseren Zugänglichkeit ohne Dichtmittel verbauen und die seitlichen Bordwände mit. Das sind die Bootstypen, die den geringsten Aufwand beim Bau des Rumpfs erfordern. Bei einem Klinkerboot würde wie von Andreas erwähnt bauartbedingt noch weniger durchkommen.

Es gibt Holzarten, die reagieren auf den Wechsel von nass und trocken mit Verwerfungen, wie z.B. Eiche, und es gibt Billigbauholz, wie schnell gewachsenes Fichtenholz, das ohnehin schon im Regal an allen Kanten zu reißen beginnt und dann erst richtig loslegt. Beides würde man heute nicht ohne Not für Planken nehmen.
Es hängt ansonsten viel von der Behandlung des Holzes ab.

Insgesamt staune ich doch über die vielfältigen Erfahrungen mit besonders alten Holzbooten, Sperrholz diesmal ausgenommen.

Chris

66

Dienstag, 5. Dezember 2017, 12:48

Also,
wenn außen überplant, sollte innen nichts schimmeln. Ein Persenning ist ja luftdurchlässig (wir sprechen nicht über eine Plastikplane).

Zum Folke: Die Varianzen sind groß.
Ich habe von total trocken bis zu "musste erstmal ein paar Tage auf Grund gesetzt werden" alles erlebt.
Ersteres ist gar nicht selten, wenn die Vernietung in Ordnung ist, letzteres allerdings ein klarer Fall für den Bootsbauer bzw. für das Nachnieten des Rumpfes.
Die geklinkerte Bauweise soll einem regelrechten Volllaufen, wie man es bei historischen Jollen und Jollenkreuzern kennt, entgegenwirken.
Etwas Nässe in den Klinkern ist noch ok, ein regelrechtes Volllaufen ganz gewiss nicht. Ein geklinkerter Weichholzrumpf ist zudem recht flexibel und soll es auch sein.
Ein Folke kann also still liegend durchaus dicht sein, an der Kreuz dagegen wieder Wasser machen. Es kommt dann genau drauf an, wo und in welchem Umfang.
Die einen tolerieren 1-2 Pumpschläge am Tag, andere 5 Min. Pumpen bei 60 Min Kreuz...

Man kann Holzboote im Winterlager ein paar Tage oder 1-2 Wochen vor dem Zuwasserlassen im Frühjahr bereits mit nassen Tüchern in der Bilge vorbereiten und das Holz zieht sich dann bereits etwas zu.
Generell wirken die aktuell eher milden und feuchten Winter der Austrocknung entgegen. Anhaltender Dauerfrost bei trockener Luft kann dazu führen, dass ein Boot in solchen Wintern spürbar stärker austrocknet, mehr Wasser zieht und länger benötigt bis es wieder dicht ist.

Gruß
Andreas

67

Dienstag, 5. Dezember 2017, 13:27

@Quallenschubser:
@Moderboot:

Ich Danke Euch sehr für die fundierten und langen Infos!
Sehr interessant! Eine äusserst "erbauliche" und lehrsame Holzbootkunde durch Euch heute! Danke!!!
Ich hatte mich nie so sehr mit Holzbooten beschäftigt. (Ausser, dass ich sie zt echt wunderschön finde....)
Das Knowhow dahinter ist sehr interessant und gut zu Wissen!

mucmuc

Moses

Beiträge: 2

Wohnort: MUC

Bootstyp: Klepper Partner Jolle

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68

Dienstag, 5. Dezember 2017, 13:42

Kleine Kajütboote zum mieten

Es gibt ein Portal, wo auch kleinere Boote zum leihen vermittelt werden. Vielleicht rentiert sich ein Kurzurlaub nach Südfrankreich.

Bei denen habe ich 2016 ein 6.5 m Boot mit Liegeplatz im Hafen von Mandelieu-la-Napoule gemietet. Das Boot war ca. 40 Jahre alt, alles hat funktioniert, der Kontakt mit dem quai privaten Vermieter war auch mit Schulfranzösisch gut möglich und jetzt habe ich eine Idee wieviel Platz auf 6.5 m ist.

Ein Beispiel für ein kleines Kajütboot:
https://www.clickandboat.com/location-ba…el-edel-v-47kpy



Gruß,
Florian

69

Dienstag, 5. Dezember 2017, 13:56

@TrampMuc: ich hatte mit meiner Frage ja Kajütboote gemeint. Dass es bei einem korsar wurscht ist, wenns von unten bisserl reinsaftelt ist klar ;-)
Hatte auch gedacht Jollenkreuzer sind oft aus Vollholz.
Dass es auch welche mit gfk rumpf oder aus voll gfk gibt etc ist klar. Ich wollte nur mal zur Sicherheit nachfragen ob/bevor der TE es für eine gute Idee hält einen Vollholz Kajütjolli zum gelegentlichen Trailern zu kaufen. Ich hatte halt das Gefühl, das würde in Erwägung gezogen werden und wäre aber ggf nur eine halbgute Idee. ;-)
Da das aber nicht so mein Bootsressort ist, habe ich nur mal gefragt... :-)

;-) Nene. Beim Korsar "saftelt" da nix rein. Ebenso bei den alten FDs und ähnlichem Gschwerl.

Auch bei Kraweel gibts Möglichkeiten das "dicht" zu bekommen. Dazu lässt man das Boot "extrem" austrocknen, leistet aus und nutzt dann Epoxy wie einen Lack - grob gesagt. Aber das ist für diesen Thread nicht zielführend ... und ne ziemliche Arbeit.

VG


"If you want to keep a secret, put it in the sailing instructions."
(Unbekannt)


70

Dienstag, 5. Dezember 2017, 14:06

Hansajolle (weiß nicht ob die verleimt gebaut sind - gibt wohl solche und solche)


Jupp, und GfK wohl auch.

  • »bei.beckers« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 5

Wohnort: Arnstein

Bootstyp: leider keines

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71

Dienstag, 5. Dezember 2017, 18:26

Hallo ihr Lieben,

Chebacoo und NIS18 sind tatsächlich interessante Boote. Mal sehen...Ich werde nun erst mal meinen Törn 2018 unternehmen und sehen, wie's der Regierung (ich habe eine intakte Ehe zu wahren...) gefällt.

Was ich mitgenommen habe aus allen Euren Beiträgen (Danke!) ist, dass ich erst mal shen werde, wie's klappt mit uns auf dem Wasser, dann kommt mal ein Jollenkreuzer, FAM, Liz oder etwas in der Art. Zu guter Letzt kann ich upgraden oder doch bauten. Aber es wird auf jeden Fall ein leichtes Schwertboot! Flachwasser ist ein Muss, über das ich mir gar nicht so klar war zu Beginn.

Über Eure Ideen zu zwingend nötigen Bequemlichkeiten musste ich schmunzeln: Eine Dusche im Boot! :lachtot: Gab's im Bulli auch nicht. Alles was ich mir an Komfort vorstelle, passt in einen Rucksack- außer dem Porta Potti (auf dem Wasser kann ich schließlich nicht in die Büsche).


Bis es soweit ist, baue ich mal an meinem jetzigen Boot weiter. Mhh, noch Maßstab 1:6. Zu Euer Ergötzung Bild anbei. Das Teufelchen von A. Tiller- ein Catboot mit Kiel statt Schwert. Am Modell ist das stabiler...


Liebe Grüsse, Martin
»bei.beckers« hat folgende Datei angehängt:
  • teufelchen.JPG (70,05 kB - 26 mal heruntergeladen - zuletzt: 9. Dezember 2017, 17:23)

Beiträge: 91

Wohnort: Rosenheim

Bootstyp: Fighter

Heimathafen: Rosenheim

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72

Mittwoch, 6. Dezember 2017, 10:54

hallo bei.beckers :) ,

Das PortaPotti kannst Du ja vielleicht auch als mobiles CampingPotti nehmen.
Ein mobiles Potti hat den Vorteil, das Ihr auf kleinem Bully-Boot Euren Platz gut variieren könnt.
Wenns nicht gebraucht wird, ab in die Backskiste.
Aber immer schön gegen umfallen sichern.
----------------------------------------------------------------------------------------------------

Und immer eine Hand breit ...

:segeln: Barbara out of ...

73

Mittwoch, 6. Dezember 2017, 11:30

Das PortaPotti kannst Du ja vielleicht auch als mobiles CampingPotti nehmen.
Ein mobiles Potti hat den Vorteil, das Ihr auf kleinem Bully-Boot Euren Platz gut variieren könnt.

Genau. Und man kann es auch beim Strandspaziergang mitnehmen. Wenn einer mal dringend muss... :wc2:
Ahoi, Mario Falko.

Glück ist kein Ziel, sondern eine Reise.
:segeln:

Moderboot

Seebär

Beiträge: 1 436

Schiffsname: Hokulani

Bootstyp: Tiki 21; 16m²; Matagi 640

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74

Mittwoch, 6. Dezember 2017, 12:06

Über Eure Ideen zu zwingend nötigen Bequemlichkeiten musste ich schmunzeln: Eine Dusche im Boot gab's im Bulli auch nicht. Alles was ich mir an Komfort vorstelle, passt in einen Rucksack- außer dem Porta Potti (auf dem Wasser kann ich schließlich nicht in die Büsche).


Der eine kommt vom Hotelurlaub zum Segeln und sagt sich, was für eine Primitivität: Man muss sogar selbst und von Hand spülen und putzen wie ein Decksjunge. Keine Klimaanlage, keine Eiswürfelchenmaschine, kein Wasserbett, usw. Keine Wäscherei und kein Schuhputzer im Hafen,nichtmal jemand, bei dem ich einen Anzug ausbürsten oder einen Schlips bügeln lassen kann oder der mir das Gepäck trägt. Dafür soll ich auch noch etwas bezahlen?

Der nächste kommt vom Bergwandern zum Segeln und fällt aus allen Wolken. Morgens bei Regen an einem echten Tisch sitzen können, ohne lange einen Faltkocher aufbauen zu müssen fast jederzeit eine Kochflamme oder sogar zwei einsatzbereit, immer im Trockenen schlafen, persönliches Gepäck ohne Gewichtslimit, also Kamera, Bücher, sogar 3 Paar Schuhe ... und vor allem Proviant ohne Ende. Das geht sogar im offenen Boot unterm Baumzelt, dieser für den Wanderer schier unermessliche Komfort.

Auf einem mittleren Boot hat eine Dusche allerdings nicht wirklich viel mit Komfort zu tun. Es ist doch eher der sprichwörtliche Regenspind, wie ihn ja auch inzwischen viele Womos haben. An Bord muss man die bräunliche Seifenpampe samt Haaren zu allem Überfluss anschließend noch über die Kante pumpen und die Reste mit den Fingern aus einem Sieb pulen. Wers mag.
Auf dem Wasser kann man zwar nicht in die Büsche, beim Wandern ab einer bestimmten Höhe (ü.N.) allerdings auch nicht. Da sind ein paar Blätter Papier der Komfort. Vielleicht noch ein paar Blätter um sich nach dem Schneutzen die Nase auch noch abwischen zu können. Aber jetzt werden wir schon eitel. Noch mehr Komfort ist, sich möglichst täglich mit warmem, sauberen Wasser waschen zu können und trockene Sachen zum Anziehen zu haben.
Zur Not geht es allerdings auch mal ohne Komfort. Man würde sich von etwas Moos oder ein paar tropfen Wasser doch nicht die Laune verderben lassen. Wenn ich mir in dem Zusammenhang vorstelle, dass Ötzi für seine Zeit eine absolute High-Tech-Ausrüstung dabei hatte ... (!?) sehe ich in ein paar modernen Schuhen schon viel Komfort.

So ist das mit dem Komfort. Der eine freut sich drüber, der andere hat an allem was zu meckern und sagt, dass er damit glücklicher lebt. Er wird sicher auch recht haben.

:) Chris

Musikanto

Kapitän

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Heimathafen: Marina Hohen Wieschendorf

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75

Mittwoch, 6. Dezember 2017, 19:46

:gooost:

76

Donnerstag, 7. Dezember 2017, 11:13

Das mit dem Komfort stimmt so. Aber im Wesentlichen muss man den Komfort nach seinem Partner aussuchen, der ja gewissermaßen von Dir aufs Schiff verschleppt wird.

Meiner Gattin war mein erstes Schiff schnell zu klein, muffig usw. Da musste dann schnell was anderes her. Und der Vorteil ist: Wenn es teuer wird ist sie schuld.. :D
Ein Mensch ohne Träume ist wie ein Schiff ohne Segel..

kielius

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Wohnort: Kiel

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Bootstyp: Colin Archer

Heimathafen: Kiel Stickenhörn

Rufzeichen: DD4759

MMSI: 211277680

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77

Donnerstag, 7. Dezember 2017, 11:18

Aus dem Zusammentreffen von Vorbereitung und Gelegenheit entsteht das, was wir Glück nennen.
Anthony Robbins

78

Donnerstag, 7. Dezember 2017, 11:36

Das mit dem Komfort stimmt so. Aber im Wesentlichen muss man den Komfort nach seinem Partner aussuchen, der ja gewissermaßen von Dir aufs Schiff verschleppt wird

Na ja, man sucht sich seinen Lebenspartner doch auch nach gemeinsamen Vorstellungen und / oder Aktivitäten. Ich war mit der Meinigen jedenfalls Tourenradeln, Klettern und Jollenwandern, da war der erste kleinere Jollenkreuzer schon ein riiieesiger Komfortgewinn.

Mit dem kleinen Jolli (der "Pusteblume") waren wir auch auf dem Haff und dem Greifswalder unterwegs (und haben auf die Mütze bekommen, auch Jollis stecken was weg, wenn man nicht alles falsch macht)

Olaf_P32

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79

Donnerstag, 7. Dezember 2017, 11:50

:gooost:
Ein Leben ohne Boot ist möglich, aber ist es auch lebenswert ?
:wickie:

Neptun 25

Salzbuckel

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Bootstyp: Neptun 25

Heimathafen: Steht daheim, wird bei Bedarf getrailert.

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80

Samstag, 9. Dezember 2017, 10:17


Na ja, man sucht sich seinen Lebenspartner doch auch nach gemeinsamen Vorstellungen und / oder Aktivitäten.


Stimmt! Damals, meine Kreidler hatte nur 5,2PS, viele der Kumpels aber 6,25PS, da musste jemand auf den Sozius der sich hinter mir verstecken konnte und der mich, wenn es mal zu heftig wurde, mit leichten Schlägen in die Seite, zur Räson brachte.
Beim Bootskauf, der im wesentlichen erst einmal durch den Preis und die Trailerbarkeit bestimmt wird, hat sie das letzte Wort bezüglich des, wenn auch nur im geringen Umfang möglichen, Komforts. Stehhöhe im Hafen, WC/Waschraum und trockenes Segeln wenn es mal etwas windiger ist.

Willy
Neptun 25 KS in Gelb

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