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Bengta

Salzbuckel

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Schiffsname: Zwergl

Bootstyp: Altena Trawler

Heimathafen: Hamburg

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21

Samstag, 30. Dezember 2017, 22:56

;) Bei mir kümmert sich der Hafenmeister ,der Beruflich Alsterdampfer fährt bei Bedarf um Boote und Leinen der Winterlieger.Er freut sich über Leinen die am Steg belegt sind und nicht am Boot das macht Ihm das Leben leichter. Ich schaue alle ein bis zwei Wochen zu meinen Boot.
Michael :baden:


Geschwindigkeit ist keine Hexerei ! Aber wer hexen kann ist schneller

Für Rechtschreibfehler entschuldige ich mich schon mal vorab und bitte die dadurch entstandene Verwirrung zu verzeihen ;(

Katzenfische

Bootsmann

Beiträge: 139

Wohnort: Rosenheim

Bootstyp: Fighter

Heimathafen: Rosenheim

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22

Sonntag, 31. Dezember 2017, 01:08

So wie ich gelesen habe wurden durch die Veränderung die Leinen an kantigen Hölzern kaputt gescheuert.
a) wer lesen kann ist klar im Vorteil!
Ein Könner hätte bei einer Veränderung etwas verbessert und nicht verschlimmbessert.
Das war leider nur ein Schlaumeier.

b ) Ein Rundturn um den Vierkant hätte bei selber Situation die Verschlimmerung abgemildert.
Weil der sich festzieht und fast nicht mehr scheuert solange es auf Zug ist.
Dann wäre eine gut gemeinte "Verbesserung" zumindest nicht so eine arge Verschlimmerung geworden.

Ich würde auch zu "Pfoten-weg-Schildchen" neigen.
Ein Hafenwart kann das ja bei Notwendigkeit übersehen und
ein Hafenwart wird wohl wissen wie sein Handwerk geht.

OT on:
Vergleichbare Gefühle:
Ich hab inzwischen mit einer verschlossenen Kette bei meinem geparktem Trailer die Feststellbremse auf lose fixiert, damit solche Schlaumeier sie NICHT anziehen.
Wer wegen Schlaumeiern immer wieder einen Service braucht um angebackene Bremsen aufzulösen, der pfeift auch auf einbremsen.
OT off.
----------------------------------------------------------------------------------------------------

Und immer eine Hand breit ...

:segeln: Barbara out of ...

23

Sonntag, 31. Dezember 2017, 01:42

Ist mir jetzt zwei mal passiert und beide male sind die Festmacher dardurch geschrottet worden.
Ist euch das auch schon mal passiert ?( ;(


Kommt darauf an, wie der Skipper ......... (bis sich die Balken biegen)

Der Hafenmeister hat nach meinem Hinweis bei ablaufendem Wasser die Festmacher abgeschnitten, was nach einem bemerkenswerten PLATSCH auch noch die Heckklampen gekostet hat!

Selber eingreifen und helfen?
Und dann ist der Helfer auch noch schuldig?
»aris« hat folgende Datei angehängt:

Paul b

Salzbuckel

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24

Sonntag, 31. Dezember 2017, 06:28

@rollef: Das könnte in deinem Fall eventuell auch ähnlich gewesen sein. Das es aus welchen Gründen nicht mehr passend war. Wann warst du denn das letztemal am Boot? Das Wasser stand am 10.12. derart hoch Friesland binnen, das sogar das alte Dampfpumpwerk in Lemmer, das nur noch selten benutzt wird, hinzugenommen wurde. Zwar liegt der Teil des Hafens in dem dein Schiff liegt nicht unmittelbar am Spülkanal, aber auch im Hafen würde der Wasserstand bestimmt spürbar sinken. Was unter Umständen eine Veränderung an den Festmacher nötig machen würde.
:fb: Mitsegeln?
:fb: Mitfahren?

Knubbel2

Seebär

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25

Sonntag, 31. Dezember 2017, 07:38

Bei uns ist es ein "must" dass die Leinen am Steg belegt werden.
Der Wasserstand der Schlei kann um +-0,5 Meter variieren.
Die Leinen werden dann vom Hafenmeister oder von ihm Beauftragte angepasst.
... und das finde ich gut. Alles andere könnte zu Bruch am Boot führen.
Da nehme ich in Kauf wenn mal was nicht so perfekt ist.
LM27 - nicht schnell aber komfortabel

hans

Salzbuckel

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MMSI: 211422180

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26

Sonntag, 31. Dezember 2017, 10:20

Seit dem Verlust eines Bootes im „Wendtorf Orkan“, belege ich die Festmacher am Steg nicht mehr mittels Palstek oder Auge, sondern immer so daß sie vom Steg aus bedient werden können.

27

Sonntag, 31. Dezember 2017, 12:36

90 Prozent der NL-Binnenlieger (incl. IJsselmeer) belegen auf Slip. Kann ja so falsch in dem Revier also nicht sein.
Okay, wer auf absolut jede Eventualität eingestellt sein will, sollte seinen Kutter besser im Bunker parken.
--------------------------
Ehrensenator im Bundesverband "Klare Worte statt gesülztes Gelaber" (BV KlaWo)

28

Sonntag, 31. Dezember 2017, 12:38

Seit dem Verlust eines Bootes im „Wendtorf Orkan“, belege ich die Festmacher am Steg nicht mehr mittels Palstek oder Auge, sondern immer so daß sie vom Steg aus bedient werden können.
Das nannte man aber schon vor Wendtorf "Seemannschaft" !!!



Aber Rollo, ihr habt doch max 20 cm Diff.
Wenn ich hier den NRWlern sage: Wir haben bei Sturm Wasserstandsänderungen von +1,30 bis -1,30m, dann kucken sie nur ungläubig. War aber beim ersten Herbststurm so.
Hast du keine Freunde wie Volker-Schoner, Toni oder Mr. Whomenizer (Ralf?)??

29

Sonntag, 31. Dezember 2017, 13:17

90 Prozent der NL-Binnenlieger (incl. IJsselmeer) belegen auf Slip. Kann ja so falsch in dem Revier also nicht sein.
Okay, wer auf absolut jede Eventualität eingestellt sein will, sollte seinen Kutter besser im Bunker parken.



Naja schlechter kann man ein Schiff nicht dauerhaft festmachen.
1. Die Festmacher neigen zum durchscheuern da doch gerade im "Umlenkbereich" Bewegung ist, gerade bei Ringen ist dieses sehr stark zu beobachten.
2. Ein bedienden der Festmacher vom Steg aus ist nicht möglich. Also hilft bei Wasserstandsänderungen öft nur das Messer oder Beil.
3. Die Klampen an Bord sind so belegt, dass es nich möglich ist zusätzliche Festmacher auszubringen.


Und die meisten Hafenmeister, die die Ihren Job zumindest ernst nehmen, die kennen Ihre Pappenheimer, und wissen ob sie was verändern (bzw wo der Eigner zusätzliche Leinen hat) oder ob sie den Eigner lieber Sonntagsmorgen um 0630 aus dem Bett klingen um ihm mittzuteilen, dass sich der Wasserstand verändert hat.

30

Sonntag, 31. Dezember 2017, 13:34

hab das Boot ausgeglichen vertäut aber soooooo


man sähe vielleicht klarer wenn etwas über dieses "soooo" bekannt wäre.

Gruß Odysseus und Guten Rutsch

Löhni

Salzbuckel

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31

Sonntag, 31. Dezember 2017, 17:14

Auf einem Binnensee, dessen Pegel künstlich reguliert wird, da gibt es vermutlich wenig Grund, fremde Festmacher zu verändern. Aber wie Olly und Knubbel2 schon schrieben: An der Ostseeküste sind windbedingte Pegelunterschiede von -1,50 bis +1,50 keine Seltenheit. Wenn man dann keine Schwimmstege hat, ist ein Anpassen der Festmacher unumgänglich, um Schäden abzuwenden. Erst im vergangenen September hatten wir eine mehrtägige Sturm- bzw. Starkwindlage, die den Pegel in der Kieler Förde um unter -1,20 Meter gedrückt hat. Ich war damals mehrmals täglich unten im Hafen. Da hing zwischenzeitlich jedes 3. Boot stramm in den Festmachern. Den paar Besserwissern, die meinten ihr Boot entgegen der Hafenordnung auf Slip festzumachen, konnten wir leider nicht helfen, alle anderen wurden selbstverständlich gefiert und nach dem Ansteigen des Pegel nach und nach wieder nachgeholt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendein Festmacher dabei zu Schaden gekommen ist, aber falls doch, dann wäre das immer noch besser, als raus gerissene Klampen.
Gruß,
Jan

Lieber Wasser unterm Kiel :segeln:, als Kiel unter Wasser :tit:

kielius

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32

Sonntag, 31. Dezember 2017, 17:41

Das kenne ich noch von meinem ersten Jahr in der Wik beim SVK. Jetzt bin ich glücklicherweise am Schwimmsteg in Stickenhörn.
Aus dem Zusammentreffen von Vorbereitung und Gelegenheit entsteht das, was wir Glück nennen.
Anthony Robbins

ex-express

Kapitän

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33

Sonntag, 31. Dezember 2017, 19:00

Wie immer: 10 Leute gefragt, 10 Meinungen gehört. Und jeder meint, seine sei die einzig richtige. Wie immer jeder nach seiner Fasson...
Und meine Art des Vertäuens ist natürlich die einzig richtige!!! ;-)))))

34

Montag, 1. Januar 2018, 13:48

es waren immer nur Leinen an Scharfkantigen Hölzern die natürlich Durchscheuern, vor allem im Winterwasserlager.

Diese Erfahrungen hatte ich zwar nie gemacht, aber durchaus befürchtet.
Wenn es Unstimmmigkeiten geben kann, idealerweise mit dem(!) Hafenmeister abklären, ob das Boot da liegen bleiben kann.
Alles was schamfielen kann, muss unempfindlich sein. Das wären große Schäkel an Klampen oder Ringen, ein Kettenstropp, wenn es um eine rauhe Dalbe herum geht, usw. Etwas weniger rustikal ein dicker Schlauch als Schutz für ein gespleißtes Auge. Also nichts auf Slipp, was jeder Bachsimpel mal eben umhängen kann, sondern an Land oder am Steeg richtig festmachen, Schraubschäkel richtig anballern und mit verzinktem Drahrt sichern. Das Tauwerk an eingespleißten Kauschen muss gut bekleidet sein. Man kann zusätzlich ein Stück von einem alten Fahrrad-, Moped- oder Motorradschlauch drüberziehen - je nach Größe der Kausch.

An Bord idealerweise eingespleiste Augen und Schlauch als Schutz in den Lüttklüsen. Den (letzten) Kopfschlag, der das Lose der Festmacher bestimmt, mit einem dicken Kabelbinder sichern.

Das Rucken ist auch nicht gut. Gegen das Rucken die kurzen Festmacher relativ lose lassen und mit relativ dicht genommenen Springs kombinieren. Die kurzen Destmacher sollten so lose sein, dass sie bei allem was absehbar ist, nicht vorn oder hinten gleichzeitig unter Zug kommen. Sie sind sowas wie "Anschläge". Je länger ein Stück Tauwerk ist, umso wohltuender der Reck, der ja aus gutem Grund in Prozent angegeben wird. Die langgen Springs halten das Boot weitgehend in Idealposition und stehen schon gut unter Zing, wenn die kurzen Festmacher weitere Bootsbewegungen endgültig begrenzen. Wenns nicht klappt, versucht man es mit eingeflochtenen Gummipömmeln.

Die soziologischen Lösungsstrategien, die hier angeführt worden, sind mir aus mechanischer Sicht suspekt. Beweggründe zu kennen, hilft nur, wenn man sie beeinflussen kann.

ein frohes Neues
Chris

PushingTin

Proviantmeister

Beiträge: 355

Wohnort: Raum Frankfurt

Bootstyp: Noch keins.

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35

Dienstag, 2. Januar 2018, 01:58

Wie meinen?!


Wenn es Unstimmmigkeiten geben kann, idealerweise mit dem(!) Hafenmeister abklären, ob das Boot da liegen bleiben kann.
Alles was schamfielen kann, muss unempfindlich sein. Das wären große Schäkel an Klampen oder Ringen, ein Kettenstropp, wenn es um eine rauhe Dalbe herum geht, usw. Etwas weniger rustikal ein dicker Schlauch als Schutz für ein gespleißtes Auge. Also nichts auf Slipp, was jeder Bachsimpel mal eben umhängen kann, sondern an Land oder am Steeg richtig festmachen, Schraubschäkel richtig anballern und mit verzinktem Drahrt sichern. Das Tauwerk an eingespleißten Kauschen muss gut bekleidet sein. Man kann zusätzlich ein Stück von einem alten Fahrrad-, Moped- oder Motorradschlauch drüberziehen - je nach Größe der Kausch.

Ich verstehe einiges an deinem Posting nicht oder sehe Dinge anders- hier sind meine Fragen bzw. Kommentare:

Warum sollen Schäkel an Klampen?
Schraubschäkel werden nicht angeballert, sondern handwarm angezogen und dann mit Musingdraht gesichert- der besteht aus weichgeglühtem Niro. Oder soll das einen Diebstahlschutz darstellen?
Warum (und ggf. wie) soll Tauwerk an der Kausch bekleedet werden? Dient nicht die Kausch selbst dem Schutz des Tauwerks ?

An Bord idealerweise eingespleiste Augen und Schlauch als Schutz in den Lüttklüsen. Den (letzten) Kopfschlag, der das Lose der Festmacher bestimmt, mit einem dicken Kabelbinder sichern.

Was ist eine Lüttklüse?
Warum sind (Tauwerks-)Augen an Bord besser als belegte Klampen/Poller?
Wieviele Kopfschläge machst du auf Klampen?
Warum bzw. wie bestimmt der letzte Kopfschlag die Lose?
Wohin soll der Kabelbinder, und warum?
Konterkariert das nicht das belegen am Steg, wenn nicht einmal du selbst ohne Werkzeug den Boot justieren kannst?

Das Rucken ist auch nicht gut. Gegen das Rucken die kurzen Festmacher relativ lose lassen und mit relativ dicht genommenen Springs kombinieren. Die kurzen Destmacher sollten so lose sein, dass sie bei allem was absehbar ist, nicht vorn oder hinten gleichzeitig unter Zug kommen. Sie sind sowas wie "Anschläge". Je länger ein Stück Tauwerk ist, umso wohltuender der Reck, der ja aus gutem Grund in Prozent angegeben wird. Die langgen Springs halten das Boot weitgehend in Idealposition und stehen schon gut unter Zing, wenn die kurzen Festmacher weitere Bootsbewegungen endgültig begrenzen. Wenns nicht klappt, versucht man es mit ... Gummipömmeln.

In meiner Welt definieren die Vor- und Achterleine den Abstand bzw. den Spielraum von Bug und Heck zur Pier, die Springs edendies für die Längsbewegung; für alle gilt: je länger, desto mehr Reck ist klar- der Hauptvorteil langer Leinen ist für mich aber die „geometrische Toleranz“ für Vertikalbewegungen. Deshalb halte ich länger immer für besser, z.B. versuche ich die Achterleine immer an der wasserseitige Klampe zu belegen (wenn die Montageposition es erlaubt).
Bei ablandigem Wind werden Vor- und Achterleine immer auf Zug sein, und nur die Kombi aus Springs und Leinen hält das Schiff an seinem Platz.

Über das im Trööt gesagte hinaus halte ich für dauerhaftes festmachen unter möglicherweise extremen Bedingungen doppelte Leinen für angebracht. Dabei sollten die Reserveleinen immer so lose gefahren werden, dass sie erst bei Versagen der normalen Festmacher Last bekommen.
Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.
Albert Einstein

Und immer an die Musing denken! :acute:
Nov. 2015: Ich habe meine Profilinformationen up-gedatet.

36

Dienstag, 2. Januar 2018, 07:59

Moinmoin,

Warum sollen Schäkel an Klampen?
Sofern es passt(!) Alles was schamfielen kann, muss unempfindlich sein. Nichts an einem Festmacher ist widerstandsfähiger als ein dickes Stück Stahl. Alternativ ein Kettenstropp oder wenn das in dem Yachtclub zu rustikal ist, eben das Stück Schlauch.

Schraubschäkel werden nicht angeballert, ... (s.o.)
Ja, werden sie, aber so lockern sie sich nicht. Mit einem Rollgabelschlüssel anziehen, aber nicht fester als fest. Wenn ich z.B. den Schaubschäkel meiner Großschot jeden Morgen mit weichgeglühtem Nirodraht sichern müsste, wäre ich längs verzweifelt.

Warum (und ggf. wie) soll Tauwerk an der Kausch bekleedet werden? Dient nicht die Kausch selbst dem Schutz des Tauwerks ?
Ja, aber doch nur innen. Außen leidet das Tauwerk in vielen Fällen auch. ZUm Bekleiden eignet sich Takelgarn, z.B. geteertes Schiemannsgarn. Das sitzt hinterher bombenfst und rphrt sich nicht.

Was ist eine Lüttklüse?
Die Dinger wo man an der Deckkante oder der Verschanzung die festmacher durchfädelt. Nennt wohl jeeder anders.

Warum sind (Tauwerks-)Augen an Bord besser als belegte Klampen/Poller?
Nehmen wir an, man ist Stammgast und kommt öfter, dann hat man beim "normalen" Festmachen immer gleich den richtigen Abstand zum Übersteigen z.B. mit Last. In einer Box habe ich damit einmal den Minimalabstand zum Steg eingestellt und muss nach meiner Ankunft nicht immer hin und herlaufen. Ich fahre umständehalber oft einhand oder es fährt jemand mit, der wenig Ahnung hat. Außerdem lässt die Lehnigkeit des Tauwerks nach. weil wir ja kräftige Festmacher schätzen, wird es immer mühsamer das steife Zeugs so zu biegen, dass man einen Knoten daraus machen kann. Einmal ein Auge eingespleißt hält eine gute Leine sehr lange. Außeerdem kann ich bei einer Bugklampe in der Mitte dickeres Tauwerk nehmen, als wenn ich zwei Enden belegen muss.

Wieviele Kopfschläge machst du auf Klampen?
Normal einen pro Festmacher (?!) Am Liegeplatz in einer Box z.B. lasse ich einen Festmacher ohne Auge und mache dort einen bzw. "den letzten" Kopfschlag.

Warum bzw. wie bestimmt der letzte Kopfschlag die Lose?
Ballere ich die letzte Leine ordentlich an, sind alle dichtgenommen und umgekehrt. Wenn man alles spleißt ist man sehr festgelegt.

Konterkariert das nicht das Belegen am Steg, wenn nicht einmal du selbst ohne Werkzeug den Boot justieren kannst?
Mit der letzten Leine, die den Kopfschlag kriegt. Beim Liegen in einer Box mit dem Bug zum Steeg ist das idealerweise eine der Bugleinen. Falls es einen Seitensteeg gibt, an der dem Seitensteeg abgewandten Seite. Die Leine nehme ich dicht, wenn ich das Boot mit schwerem Zeug belade und sie kommt in Dauerliegerstellung, wenn ich es verlasse oder normal liege. Die eingespleißten Augen achtern ermöglichen mir, ohne Mann oder Frau auf dem Vorschiff sofort die richtige Distanz nach vorn zu haben.

Ende Teil 1

37

Dienstag, 2. Januar 2018, 08:12

Teil 2

Wohin soll der Kabelbinder, und warum?
Er verbindet das lose Ende mit dem festen, dem Teil das die Landverbindung herstellt. Will da einer dran rumfummeln, muss er erst den Kabelbinder aufschneiden. Technisch kein Problem, aber erfahrungsgemäß eine gewisse Hemmschwelle. Ersatzweise kann man auch eine Schlauschschelle nehmen, Draht oder einen Takeling. Der Kabelbinder schont das Deck und ist schnell gesetzt.

In meiner Welt definieren die Vor- und Achterleine den Abstand bzw. den Spielraum von Bug und Heck zur Pier, die Springs edendies für die Längsbewegung.
Auch in einr Box gibt es ja Längsbewegungen. Längsseits liegend ohnehin.

Deshalb halte ich länger immer für besser, ... yep! :good2:

Bei ablandigem Wind werden Vor- und Achterleine immer auf Zug sein, und nur die Kombi aus Springs und Leinen hält das Schiff an seinem Platz.
Deswegen die Springs z.B. zu den Dalben achtern.

Über das im Trööt gesagte hinaus halte ich für dauerhaftes Festmachen unter möglicherweise extremen Bedingungen doppelte Leinen für angebracht. Dabei sollten die Reserveleinen immer so lose gefahren werden, dass sie erst bei Versagen der normalen Festmacher Last bekommen.
Wenn das von mir beschriebene (Schäkel, Kettenstropp, Auge bekleidet, und mit Kausch, Schlauch als Scheuerschutz ... ) ab ist, ist von dem Steeg oder dem Hafen auch nichts mehr zu sehen.

Woher ich das alles habe? Ich beschäftige mich seit Ende 60er intensiv mit allem was mit Booten zu tun hat, bin privat früher weit gereist, habe mir in Bezug auf Boote vieles zeigen lassen, viele Tipps gekriegt, eigene Erfahrungen gemacht, Dinge kombiniert und aus meiner Sicht verbessert und bin auch mal gefahren.

VG Chris

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