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Deali

Kapitän

Beiträge: 605

Wohnort: bei Bremen

Schiffsname: Traute

Bootstyp: Stahlschiff Eigenbau

Heimathafen: Bremen

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41

Samstag, 27. Januar 2018, 02:18

Dufour 512 Grand Large>

Dufour 512

Das ist Platz genug. Und wenn mal Besuch kommt, kein Problem. :D
- work never, sail forever -

42

Samstag, 27. Januar 2018, 10:03

Die Dingigarage einer Hanse 575 nimmt bestimmt locker 4 Surfbretter samt Zubehör auf

Diese Yacht hat ja sehr viel platz. Da könnte man ja vielleicht sogar im Cockpit aufriggen. Da müssten wir aber sicher eine gebrauchte kaufen, weil die bestimmt mehr als eine halbe Kiste kostet. Aber kriegt man so einen grossen Topf überhaupt noch vernünftig zu zweit gesegelt?

Beiträge: 1 125

Wohnort: hamburg,schweiz

Schiffsname: amphitrite 2

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MMSI: 211593350

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43

Samstag, 27. Januar 2018, 10:23

Aber kriegt man so einen grossen Topf überhaupt noch vernünftig zu zweit gesegelt?

Sorry ,aber mit deiner Erfahrung eher nicht.
Niemand kommt von der Führerschein Prüfung geht ins Autohaus und Kauft einen Ferrari.
Ich habe Früher auch gerne bei Starkwind Gesurft dreifünfer Segel mein Jogi und ab in die Brandung fand ich immer geil,aber bei sieben oder acht einen Dampfer zu Segeln ist eine andere Hausnummer.
Versteh mich nicht Falsch es ist nicht schwieriger nur brauchst du dazu genau soviel Erfahrung wie zum Surfen bei Hack.
Du solltes sicher zunächst einmal Segeln damit du Gefühl für das bekommst was du da vor hast.

44

Samstag, 27. Januar 2018, 11:41

Hallo zusammen,
ich möchte erst mal all denen, die über die Erfahrung des Segelns sprechen etwas klarheit schaffen. Ich weiss, dass das nicht einfach mal so gemacht ist. Und ich bin auch erst am D-Schein. Den wollen wir erst mal machen und im Herbst haben wir das erste Segeltraining auf Sardinien.
Da ich eben weiss, dass man da Erfahrung braucht, hab ich anfangs eben von einer Vision gesprochen und nicht von einem direkten Vorhaben. Und da wir im Moment nicht zum Segeln kommen, informiere ich mich erst mal über theoretische Dinge. Das eine tun und das andere nicht lassen. Ich hab mit diesem Thread nämlich schon viel gelernt und kann diese Dinge auf dem weiteren Weg benutzen um zu sehen wohin dieser führt.

45

Samstag, 27. Januar 2018, 11:59

Wenn ich so an die Spots denke, die ich von der Antlantik- und Mittelmeerküste kenne (naja, von früher) - da ist weit und breit nix, wo ich ankern wollte bzw. könnte. Z.B. Tarifa: da geht die Wassertiefe vor der Küste sofort auf >40 m.

Na ja, ich denke da z.B. an Kapstadt, Südafrika, da ist meist flacher Sandstrand. Oder die Kapverden, wo es meist auch Flacher ist. Oder Westaustralien, oder Mauritius im Süden (Le morne) oder..
Natürlich muss man die Ankerplätze gut auswählen und es müssen guten Karten her. Alle Spots werden natürlich nicht möglich sein, auch wegen Tidenständen, Strömungen, und die fehlende Möglichkeit ruhig genug zu ankern.
Vielleicht noch was anderes: An diesen Spots fängt der (Passat-) Wind in der Regel erst um 10-12 Uhr an, und dauert dann auch meist auch nur bis am frühen Abend. Da könnte man das Material erst mal mit genügend Leine ans boot hängen und abends wenns ruhiger ist an Board holen, oder gleich bis am nächsten morgen draussen lassen. Man müsste dann "nur" als Person und nicht mit dem ganzen Gerödel an board.

F28

Salzbuckel

Beiträge: 2 527

Schiffsname: Rike

Heimathafen: Colijnsplaat

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46

Samstag, 27. Januar 2018, 12:18

Na ja, ich denke da z.B. an Kapstadt, Südafrika, da ist meist flacher Sandstrand.

keine Ahnung, da bin ich noch nie gewesen. Aber es gibt Leute, die waren da schon - und die haben dabei auch gleich die Wassertiefen gemessen und Seekarten gemalt.
Die kann man sich z.B. hier angucken: klick
Da kannst Du Dir auch gleich erste Kenntnisse in der Interpretation von Seekarten aneignen - und nachsehen, wie sich die lokalen Gegebenheiten aus Sicht des Dickschiffers darstellen.
Gruß
F28

47

Samstag, 27. Januar 2018, 13:00

Eine Yacht mit exakt den Anforderungen fuhr vor einiger Zeit vor Ecke herum:
- geeignet für alle Weltmeere
- schnell genug, um die Surfspots zu erreichen
- Platz genug für Material ohne Ende und weiteres Spielzeug
- auch bei mehr Wind Sicherheit in Lee zum aufriggen
- gibt es bei Lürssen :P

Beiträge: 1 743

Schiffsname: Lilla My

Bootstyp: Omega 42

Heimathafen: Aabenraa Sejl Club

Rufzeichen: DF5010

MMSI: 211391180

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48

Samstag, 27. Januar 2018, 13:44

Eine Yacht- gibt es bei Lürssen :P

jou, da passt dann auch der in #38 beschriebene Campingbus rein, um damit zum entfernt gelegenen Surfspot zu fahren...... ;)

49

Samstag, 27. Januar 2018, 14:22

Irgendwie müssen die Surfer ja zu den Spots kommen. Entweder von Land aus oder vom Wasser.
Möglich wäre ja auch mit dem eigenen Boot in die nähe der Spots zu gelangen und dort in die nächste Marina zu gehen.

Vor Ort lässt sich dann entsprechend etwas Organisieren.

Bei 6Bft aufs Boot zu kommen ist schwierig. Aber wenn du deine Yacht als Fortbewegungsmittel siehst um überhaupt in die Nähe der Spots zu kommen kann es was werden.
Geschützt Ankern und von Bord gehen und dann von Land den Spot betreten, zum Beispiel.

50

Samstag, 27. Januar 2018, 16:05

Aber kriegt man so einen grossen Topf überhaupt noch vernünftig zu zweit gesegelt?

Sorry ,aber mit deiner Erfahrung eher nicht.


Die Antwort finde ich so nicht richtig, die Bootsgröße hat mit Erfahrung wirklich wenig zu tun.

Da sollte man eher fragen, warum zu zweit, was soll denn die zweite Person noch machen, wenn das Boot über Autopilot läuft.

Die 575, die ich in Greifswald mit ausgestattet habe, ist das allererste eigene Boot des Eigners, der bis dahin 2 mal gechartert hatte. Ich hatte den Eindruck, für den war das Wichtigste, nach der Dingigarage mit Jetboot, die App-Tauglichkeit des Navisystemes. Das erste, was ausprobiert wurde, nach der Einführungsfahrt mit Volvopenta, ob man auf dem Bug sitzend mit dem Ipad steuern kann. Kann man. 8o Das wird von Hanse in den Werbefilmen ja auch so verkauft, Segeln als Videospiel für Jeden, mit überkreuzten Beinen, Ruder in der einen und Champagnerglas in der anderen Hand. Der/die moderne Seebär/in.

Tatsächlich aber muss man feststellen, dass so ein Boot ja auch wirklich sehr einfach bedient werden kann, solange es funktioniert. Gutgehende Rollanlage für die Selbstwendefock, das Großsegel fällt von alleine in die Baumtasche, alle Leinen beidseits beim Rudergänger auf großen Winschen und überall ist jede Menge Platz für jede denkbare Bewegung. Damit hat man auch entsprechende Sicherheit, unterstützt durch einen hohen umlaufenden Süllrand. Was will man da noch falsch machen, das Boot und seine Dimensionen in jedem Bauteil machen die Bedienung sehr leicht und Fehler haben kaum Folgen außer u.U. Segeldefekte. Fast schon langweilig.
Die einzige "Herausforderung", ist das Einparken bei Wind und in engen Häfen, wobei da das Bugstrahlruder ja auch Standard ist. (Und selbst dafür bietet Hanse ja auch noch die Joysticksteuerung mit integrierter Bug- und Heckstrahlsteuerung., so wie bei eine 1000To Fähre :D. Schwierige Fahrwasser, Gezeiten usw. haben weniger mit der Bootsgröße zu tun, im Gegenteil, Rückenlehne :huh: und 12" Plotter vor der Nase an jedem Steuerrad machen auch das einfacher.

Nahezu jedes 24-30-Fuss-Boot, bisher als klassische Einsteigergröße verstanden, dass auf jede Windboe und jede Welle spürbar reagiert, ist vom seglerischen Können her weit anspruchsvoller und erfordert mehr Erfahrung. Da müssen Manöver allein schon deswegen geübt und durchdacht sein, weil man sich mit dem zur Verfügung stehenden Platz arrangieren muss und weil viel mehr Bewegung im Boot und am Mensch ist. Dies gilt erst recht bei älteren Booten, mit Winschen ohne Selftailing, ggf. mit Backstagen usw. usw..

Was die Bedienung des großen Bootes eher einschränkt als seglerische Erfahrung.....streikt mal ein essentielles Bauteil, dann ist es mit Bordmitteln und mit unterwegs zur Verfügung stehenden Kräften schwieriger bis unmöglich, unterwegs Reparaturen auszuführen.
Zwei Wochen nach Auslieferung der 575 mit drei 12"Plottern und vielen Multifunktionsanzeigen ging das ganze Navisystem in den Alarmmodus und lieferte nicht mal einen Notmodus mit Echolot oder Logge. Das Boot ging zurück nach Greifswald und ein Techniker aus Hamburg wurde eingeflogen; Ursache war angeblich ein defekter Windsensor???, wie mir ein Hanse-Techniker dann mitteilte. Offensichtlich verlagert sich die notwendige Erfahrung mit Schwerpunkt Elektronik, da hat dann der Computernerd einfach mehr drauf als der Salzbuckel, siehe Raspi & Co. hier im Forum.:mosking:

Kokopelli

Salzbuckel

Beiträge: 9 548

Schiffsname: Ich bin Mitsegler

Bootstyp: Keins

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51

Samstag, 27. Januar 2018, 16:17

"was soll denn die zweite Person noch machen, wenn das Boot über Autopilot läuft?"

Ganz einfach: das ist der Computernerd, der die ganze Chose am Laufen hält. Die Begründung dazu hast du ja im weiteren Text gegeben. ;)

Beiträge: 1 743

Schiffsname: Lilla My

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Heimathafen: Aabenraa Sejl Club

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52

Samstag, 27. Januar 2018, 18:12

die Bootsgröße hat mit Erfahrung wirklich wenig zu tun. (...)
solange es funktioniert (...). .....streikt mal ein essentielles Bauteil (...)

Nicht nur Reparaturen, sondern auch Bedienung. Hanse 575: Gross 87,50 m² / SW-Fock 63,00 m². Das sind schon ordentliche Lappen. Ein Klemmer oder Stromausfall für die Winschen heisst Panik, Verletzungsgefahr und endet wahrscheinlich mit dem Telefonat @DGzRS.

Ich finde, so ein 20-Tonner mit 150 m² Segelfläche erfordert schon ein wenig Erfahrung.

Push Button Bedienung im rosa Poloshirt und weißer Musto-Hose ohne einen Tropfen Schweiß auf der Stirn ist eine trügerische Sicherheit.

dolphin24

Offizier

Beiträge: 331

Wohnort: Hannover

Bootstyp: Jolle (Vaurien); HR 352

Heimathafen: zuhause und Flensburger Förde

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53

Samstag, 27. Januar 2018, 18:32


Push Button Bedienung im rosa Poloshirt und weißer Musto-Hose ohne einen Tropfen Schweiß auf der Stirn ist eine trügerische Sicherheit.
Jo, und hier wäre für mich der Punkt erreicht, wo das alles nichts mehr mit segeln zu tun hat und man sich besser eine Motorbrazze zulegt.

54

Samstag, 27. Januar 2018, 21:52

Einen in den jugentlichen "trööt"
Surfbrett vorne links oder rechts an die Reling
Mast an den Mast
Segel in die dritte Kabine

so mach ich das auf meinem MM Törn :D ;)
Ankern wirst du bei 5-8 nicht, also rollwagen damit du zum Strand kommst
demnach brauchst du auch keine große Badeplattform :D ;)

Also ich mach mir gedanken übers "Kiten"...... :D ?( .....kann ich aber noch nicht :O
es grüßt
der rollef


wer später bremst, iss länger schnell

55

Sonntag, 28. Januar 2018, 13:34

Aber kriegt man so einen grossen Topf überhaupt noch vernünftig zu zweit gesegelt?

Sorry ,aber mit deiner Erfahrung eher nicht.
Niemand kommt von der Führerschein Prüfung geht ins Autohaus und Kauft einen Ferrari.
...

Finde den Vergleich nicht hilfreich. Warum sollte man sich als Anfänger keinen Ferrari kaufen? Ausreichend finanzielle Mittel und Unbescheidenheit voraus gesetzt. Kann man genauso mit einkaufen fahren wie mit jedem Golf. Das Boot würde ich aber auch eher nicht mit einem Ferrari, sondern mit einem mittelmäßig motorisierten Wohnmobil vergleichen. Anspruchsvoll ist die Größe doch eigentlich nur in engen Häfen. Unterwegs dann egal. Nur mit der Hand zieht man dort vermutlich nichts mehr. Mit der Größe holt man sich aber Kosten, Kräfte und technische Komplexität an Bord, während man den zusätzlichen Platz zu zweit vermutlich nicht benötigt. Ich denke, bei allem über 45 Fuß verschlechtert sich das Verhältnis von Nutzen und Kosten zu zweit deutlich. Besonders, wenn man noch fit ist und auf einem weniger großen Boot noch viel mit Muskelkraft machen könnte.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Robst« (28. Januar 2018, 13:56)


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