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Kokopelli

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81

Dienstag, 13. Februar 2018, 19:27

Nun, laut Web-Recherche gab es einen Prozeß, der zu Gunsten von HR entschieden wurde.
Und der endgültige Ausgang scheint letztlich ein Vergleich zu sein, trotz des Urteils, das HR Recht gab. :click-me:

"I februari 2011 fick Hallberg-Rassy ett brev från makarna Nordé. Det gick i stort sett ut på: låt oss glömma gammalt groll. Vi träffas och försöker hitta en lösning. Resultatet blev en förlikning som går ut på att Nordés får en ny båt till sommaren. Övriga detaljer i avtalet är hemliga. Munkavle på alla inblandade. Strax därefter försvann allt om konflikten från Bengt Nordés hemsida. Saken kommer alltså aldrig att prövas av Hovrätten och om Nordés båt verkligen är allvarligt delaminerad kommer vi nog inte att få veta."

Hätte HR nach dem Urteil eigentlich nicht mehr nötig gehabt.

Und nun zurück zur HR34

Bruk

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82

Dienstag, 13. Februar 2018, 20:58

Ist das jetzt die Abmachung im Schatten der schwedischen Wälder? Der eine möchte das Kriegsbeil begraben, der andere stellt für den Sommer ein neues Boot zur Verfügung.

Und ob es tatsächlich zu Delaminierungen kam und was dazu verhandelt wurde, bleibt geheim. Nordes will alle Anschuldigungen prompt auf seiner Homepage entfernen.

Geheimnisvolles Schweden!

"Und der Rest ist Schweigen."

Vielleicht nur unter Einfluss schwedischen Wodkas zu begreifen.

Borta brå, men Sverige bäst! ;)

Gruß

Klaus

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83

Dienstag, 13. Februar 2018, 21:03

So eine ähnliche Geschichte wie mit dem Bohrkern habe ich schon mal gesehen.
Da musste ein Schaden am Rumpf eines älteren (70er) englischen Bootes beseitigt werden.
Dabei gab es eine seltsame Überraschung: äußeres und inneres Rumpflaminat waren auch praktisch nicht homogen verbunden.
Die Laminate lagen sozusagen nur halbwegs lose aufeinander.

Die Vermutung war, dass es beim Bau des Rumpfes zu einer längeren Pause gekommen war.
Und dass das neue Laminat keine ordentliche Bindung zum alten bekam.

Ich wäre nicht überrascht wenn so etwas noch öfters vorgekommen ist.

Unser Spritzlaminat hat auch Vorteile... :D

Holger

zooom

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84

Dienstag, 13. Februar 2018, 21:13

Spritzlaminate sind nicht per se qualitätsmindernd, im Gegenteil. Wenn nach dem Spritzen sauber laminiert und entlüftet wird, kann das durchaus qualitativ hochwertig, wenn auch etwas schwerer sein als Handauflegeverfahren. Dafür ist die Gefahr von Delaminierung durch zu weit fortgeschrittene Vernetzung (Arbeitspausen) relativ gering.
Einige der Bilder erinnern mich an Laminate, die durch zu große Schichtdicke in einem Arbeitsgang zu heiß geworden sind,auch das führt zu Delamination.
Gruß Thomas von ZOOOM

Dieses Jahr bekennender Alt 68iger

Bruk

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85

Dienstag, 13. Februar 2018, 22:11

Spritzlaminate sind nicht per se qualitätsmindernd, im Gegenteil. Wenn nach dem Spritzen sauber laminiert und entlüftet wird, kann das durchaus qualitativ hochwertig, wenn auch etwas schwerer sein als Handauflegeverfahren. Dafür ist die Gefahr von Delaminierung durch zu weit fortgeschrittene Vernetzung (Arbeitspausen) relativ gering.
Einige der Bilder erinnern mich an Laminate, die durch zu große Schichtdicke in einem Arbeitsgang zu heiß geworden sind,auch das führt zu Delamination.



Gut erkennbar bei den Enderlein Rassys. Starke Rümpfe, bei denen Weichsegeln unbekannt ist. Der Gag war ja das Mischlaminat. Eine Lage Spritzlaminat und dann ein Roving usw. Außerdem scheinen diese Rassys gegen Osmose immun zu sein. Rassy war damals ja hauptsächlich eine Tischler- und Schrauberfirma. Die Rümpfe wurden sämtlich (ebenso Najad usw.) bei Boström in Kungshamn gefertigt.

Gruß

Klaus

34fuss

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86

Mittwoch, 14. Februar 2018, 07:59

Noch was zur Ausgangsfrage:

Man sollte sich vor dem Kauf überlegen, ob man Pinnen- oder Radsteuerung haben möchte. Eine spätere Umstellung ist nicht unmöglich aber wirklich nicht wünschenswert.
Beides hat seine Vor- u. Nachteile, so dass ich kaum das eine oder andere empfehlen kann.

Pinne +:
- steuert sich "sportlicher"
- mehr Platz in der Plicht
- 2 Schlafplätze in Achterkoje
Pinne -:
- kann mann nicht für 1 s loslassen
- Autopilot, entweder Pipi (furchtbar!) oder die ordentliche (teure) Lösung mit Einbaupilot

Rad +:
- man kann auch mal für ein paar Sekunden loslassen ohne de AP zu aktivieren
- die Steuersäule ist ein guter Punkt, an dem man sich festhalten kann
- an der Steuersäule lässt sich der Plotter oder ein anderes Instrument gut anbringen.
- als Autopilot-Antrieb kann der Radpilot verwendet werden. Der ist deutlich preisgünstiger und braucht wesentlich weniger Strom als ein Einbau-Antrieb
Rad -:
- Die Steuersäule nimmt Platz in der Plicht weg
- Für den Antrieb befindet sich unter der Plicht an der Decke in der Achterkoje ein Kasten. Dadurch ist die verbleibende Höhe des zweiten Schlafplatzes in der Achterkabine so gering, dass man dort nicht mehr schlafen kann. Dor kann man nur noch ein Segel lagern.

handbreit
Jürgen

Bruk

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87

Mittwoch, 14. Februar 2018, 09:47

Pinne -:
- kann mann nicht für 1 s loslassen
- Autopilot, entweder Pipi (furchtbar!) oder die ordentliche (teure) Lösung mit Einbaupilot




Deshalb liebe ich u.a. meine Marieholm so, gerade für Einhandfahrt. Kann die Pinne lange loslassen, um ne Muck Kaffee zu holen, oder um das WC aufzusuchen.

Besonders gut beim Anlegen: Pinne mittschiffs und danach läuft sie wie auf Schienen in die Box, gemütlches Leinenmanöver.

Mit Autopilot: stundenlang klaglos. Motor des Piloten hat nicht viel zu tun.

Gruß

Klaus

zooom

Lotse

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88

Mittwoch, 14. Februar 2018, 10:50

Ich hab da schon mal so was gesehen, da konnte man an komischen Haken rechts und links ne Kordel festknoten und dann mit so einer Art Wäscheklammer den Steuerknüppel festbinden. Manche benützen auch so einen Haarkamm...
Gruß Thomas von ZOOOM

Dieses Jahr bekennender Alt 68iger

Marinero

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89

Mittwoch, 14. Februar 2018, 12:42

Nun, laut Web-Recherche gab es einen Prozeß, der zu Gunsten von HR entschieden wurde.
Und der endgültige Ausgang scheint letztlich ein Vergleich zu sein, trotz des Urteils, das HR Recht gab. :click-me:

Interessant.

Diesen Artikel sollte sich jeder mal in Ruhe zu Gemüte führen.

Ansonsten wird internettypisch noch in 10 Jahren behauptet, Boote von HR haben delaminierte Rümpfe. Weil da gab es doch mal diesen Fall, das hat man mal gelesen......

90

Mittwoch, 14. Februar 2018, 12:57

Ansonsten wird internettypisch noch in 10 Jahren behauptet, Boote von HR haben delaminierte Rümpfe. Weil da gab es doch mal diesen Fall, das hat man mal gelesen......
Ja, das ist das schöne an threads wie diesem - sie führen zu einer deutlichen Reduzierung der Gebrauchtpreise bei HR-Booten, so dass diese dann auch für Kleinverdiener wie unsereins irgendwann erschwinglich werden. Mehr davon!

Bruk

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91

Mittwoch, 14. Februar 2018, 14:40

Ansonsten wird internettypisch noch in 10 Jahren behauptet, Boote von HR haben delaminierte Rümpfe. Weil da gab es doch mal diesen Fall, das hat man mal gelesen......
Ja, das ist das schöne an threads wie diesem - sie führen zu einer deutlichen Reduzierung der Gebrauchtpreise bei HR-Booten, so dass diese dann auch für Kleinverdiener wie unsereins irgendwann erschwinglich werden. Mehr davon!



Hoffentlich gehörst Du dann zukünftig nicht zu den Eignern, die, warum auch immer, verkaufen müssen .... (|

Gruß

Klaus

Bruk

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92

Mittwoch, 14. Februar 2018, 20:20

Nun, laut Web-Recherche gab es einen Prozeß, der zu Gunsten von HR entschieden wurde.
Und der endgültige Ausgang scheint letztlich ein Vergleich zu sein, trotz des Urteils, das HR Recht gab. :click-me:

Interessant.

Diesen Artikel sollte sich jeder mal in Ruhe zu Gemüte führen.

Ansonsten wird internettypisch noch in 10 Jahren behauptet, Boote von HR haben delaminierte Rümpfe. Weil da gab es doch mal diesen Fall, das hat man mal gelesen......



Das ist ja noch viel schlimmer, als ich vermutet habe. Da wurde ja alles falsch gemacht, um Gewährleistung in Anspruch nehmen zu können. Nach deutschem Recht (BGB439) greift nach 6 Monaten die Beweisumkehr, d.h., dass in diesem Fall das Ehepaar Norde hätte beweisen müssen, dass die Schuld bei HR liegt. Gleichzeitig besteht für den Händler ein 2maliges Nachbesserungsrecht. Die Tatsache, dass Norde es HR verweigert hat, das Schiff in die Werft zu holen, um es zu inspizieren, damit eine Gewährleistungsreparatur justitiabel ausgeführt werden kann, war schon ein erster schwerer Fehler. Die honorigen, privat angeheuerten Spezialisten waren nicht nur so schlecht vorgegangen, dass ein Gegengutachten mit gegenteiligem Ergebnis vorgelegt werden konnte. Nein, damit nicht genug. Während der Zeugenanhörung haben diese sich in Widersprüche verstrickt und gemachte Aussagen z.T. widerrufen.

Mit diesen unprofessionellen Handlungsstrukturen wäre es für Norde vor einem deutschen Zivilgericht auch nicht günstiger ausgegangen. im Gegenteil!

Was bleibt, ist ein im Internet angerichteter Flurschaden durch das Ehepaar Norde. Da ist es für HR auch nur ein schwacher Trost, dass man sich bei ihnen bedauernd gemeldet hatte.

Im Übrigen ist der außergerichtliche Vergleich - mit geheim gehaltenem Ausgang - keine Zwangshandlung von HR gewesen, sondern eine kluge Entscheidung, den Rechtsstreit mit dem gesamten Ärger und Aufwand zu beenden. Ich glaube nicht, dass das Ehepaar vor dem Berufungsgericht ein anders lautendes Urteil erhalten hätte. Dafür ist die Klägerseite in großem Umfang zu unsauber, undurchsichtig und widersprüchlich vorgegangen.

Deshalb: Vorsicht im Umgang mit solchen plakativen Internet-Auftritten und den unmittelbar folgenden ungeprüften Wert- und Vorverurteilungen!

Gruß

Klaus

zooom

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Mittwoch, 14. Februar 2018, 20:43

Nun, das könnte zwar stimmen, ändert aber im Grunde nichts an der Tatsache, daß es da wohl ein mängelbehaftetes Exemplar aus der HR Werft gab.
Dass Kunde sich mutmaßlich ziemlich dämlich benommen haben könnte, als es um die Frage der Nachbesserung ging, steht auf einem anderen Blatt.
Gruß Thomas von ZOOOM

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94

Mittwoch, 14. Februar 2018, 23:00

Deshalb: Vorsicht im Umgang mit solchen plakativen Internet-Auftritten und den unmittelbar folgenden ungeprüften Wert- und Vorverurteilungen!
Und noch mehr Vorsicht mit den Andichten einer HR64 für den Richter! Unterstellung von Korruption kommt in Skandinavien sauschlecht an.

Bruk

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95

Mittwoch, 14. Februar 2018, 23:11

Nun, das könnte zwar stimmen, ändert aber im Grunde nichts an der Tatsache, daß es da wohl ein mängelbehaftetes Exemplar aus der HR Werft gab.
Dass Kunde sich mutmaßlich ziemlich dämlich benommen haben könnte, als es um die Frage der Nachbesserung ging, steht auf einem anderen Blatt.



Du bleibst irgendwie unbeirrt dran. Festgestellte und für Recht durch Richter erkannte Fakten erwähnst Du im Konjunktiv (so lange übrigens, seit dieses Thema besprochen wird), vollkommen unbewiesene Mängelangaben dagegen im Indikativ.

Man bekommt als Außenstehender den Eindruck, es sei Dir wichtig, dass HR hier ein mängelbehaftetes hochpreisiges Schiff abgeliefert hat. Tatsächliche Fakten und Urteile gleiten scheinbar wie an Teflon bei Dir ab. Warum ist das so??? Warum sperrst Du Dich so gegen gesprochenes Recht und glaubst einem aufgebauschten Internetauftritt, der hinterher aus dem Netz genommen wird. Als Gipfel des Ganzen schreibt Herr Troublemaker auch noch einen reumütigen Brief an HR. ?(

Bruk

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96

Mittwoch, 14. Februar 2018, 23:25

Deshalb: Vorsicht im Umgang mit solchen plakativen Internet-Auftritten und den unmittelbar folgenden ungeprüften Wert- und Vorverurteilungen!
Und noch mehr Vorsicht mit den Andichten einer HR64 für den Richter! Unterstellung von Korruption kommt in Skandinavien sauschlecht an.


Das liegt u.a. daran, dass Korruption in Dänemark, Finnland und Schweden gesellschaftlich absolut out ist, weshalb sehr viel Kraft in die Korruptionsbekämpfung gelegt wird. Aus dem Korruptionsindex geht das deutlich hervor, in dem Dänemark Rang 1 einnimmt, Finnland Rang 3, Schweden Rang 4, Deutschland im Vergleich Rang 10!

In Schweden gibt es gegenwärtig keine größere Beleidigungsmöglichkeit, als Richter der Korruption zu bezichtigen. Der schwedische Staat geht dagegen rücksichtslos vor!

Gruß

Klaus

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97

Donnerstag, 15. Februar 2018, 07:36

Das kann ich jetzt nicht nachvollziehen, was Du schreibst @Bruk:
Glaubst Du im Ernst, HR hätte sich auf einen Vergleich eingelassen, wenn das Schiff in Ordnung gewesen wäre?
Du siehst das falsch, ich bin weit entfernt HR zu bashen, wie käme ich dazu, aber verschenken tun die sicher nix, wenn sie vor Gericht schon gewonnen haben.
Aber Deiner Verschwörungstheorie mit den gefaketen Bildern kann ich nun mal nicht beitreten.
Gruß Thomas von ZOOOM

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Marinero

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Donnerstag, 15. Februar 2018, 11:02

Diesen Artikel sollte sich jeder mal in Ruhe zu Gemüte führen.
Ansonsten wird internettypisch noch in 10 Jahren behauptet, Boote von HR haben delaminierte Rümpfe
Was bleibt, ist ein im Internet angerichteter Flurschaden
Deshalb: Vorsicht im Umgang mit solchen plakativen Internet-Auftritten und den unmittelbar folgenden ungeprüften Wert- und Vorverurteilungen!

Hier sieht man schön, wohin das führt:

Yacht Forum - Mia Maria HR 37 Check !!


Zitat

Was für ein Drama!!!! Gut das ich eine Hanse habe (...) Die aufgezeigten strukturellen Probleme kenne ich allerdings nicht.

Zitat

UNGLAUBLICH !!!! Aber wer hätte z.B. vor zwei Jahren die (Laminat-)Probleme bei Oyster-Yachten ertwartet .... und jetzt HR ... SCHADE


Was für Spackos :kez_08:

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Donnerstag, 15. Februar 2018, 11:51

Du siehst das falsch, ich bin weit entfernt HR zu bashen, wie käme ich dazu, aber verschenken tun die sicher nix, wenn sie vor Gericht schon gewonnen haben.
HR hatte zwar gewonnen, aber der Käufer hatte danach immer noch seine anklagende Internetseite online gehalten. Und schon vor Jahren geisterte die durch alle Foren. Ich denke, deshalb hat HR ein Angebot gemacht, das dem Käufer gesichtswahrend die Löschung ermöglichte. Und es ist verständlich, dass über den Inhalt Verschwiegenheit vereinbart wurde.

Philipp-K

Leichtmatrose

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100

Donnerstag, 15. Februar 2018, 12:11

Das ist ja noch viel schlimmer, als ich vermutet habe. Da wurde ja alles falsch gemacht, um Gewährleistung in Anspruch nehmen zu können. Nach deutschem Recht (BGB439) greift nach 6 Monaten die Beweisumkehr, d.h., dass in diesem Fall das Ehepaar Norde hätte beweisen müssen, dass die Schuld bei HR liegt. Gleichzeitig besteht für den Händler ein 2maliges Nachbesserungsrecht. Die Tatsache, dass Norde es HR verweigert hat, das Schiff in die Werft zu holen, um es zu inspizieren, damit eine Gewährleistungsreparatur justitiabel ausgeführt werden kann, war schon ein erster schwerer Fehler. Die honorigen, privat angeheuerten Spezialisten waren nicht nur so schlecht vorgegangen, dass ein Gegengutachten mit gegenteiligem Ergebnis vorgelegt werden konnte. Nein, damit nicht genug. Während der Zeugenanhörung haben diese sich in Widersprüche verstrickt und gemachte Aussagen z.T. widerrufen.

Danke für die Übersetzung des schwedischen Artikels! Das der Käufer sich extrem ungeschickt verhalten haben muss, macht absolut Sinn.

Aber geht aus dem Text denn irgendwie hervor, ob der Rumpf nun in Teilen delaminiert war, oder nicht? Oder ging es in dem Urteil nur um Fehler im Vorgehen bei der Mängelrüge und die Aussagekraft der privaten Gutachter? ?(

Dass die Dokumentation eine Botschaft senden will, ist klar. Sie wurde ja mit einer konkreten Absicht erstellt und hat offenbar auch gefruchtet (s. geheimer Vergleich). Aber die grundlegende Aussage, dass ein neues Schiff von HR einen schweren Mangel hatte, bleibt zumindest bei mir noch Hängen (und da meine ich nicht den lächerlichen Blödsinn von der Navibeleuchtung etc.).

(Rassy-Fan bleibe ich übrigends trotzdem, Fehler können überall passieren. Man muss nur richtig damit umgehen... das schließt hier ausdrücklich beide Seiten ein.)

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