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Hanser

Salzbuckel

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Wohnort: am Bodensee

Schiffsname: Jacaranda

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1

Montag, 12. März 2018, 17:08

Gibt es überhaupt Alternativen zur Sunbeam 28.1?

In Kürze - also in ca. 3 Wochen - steht ja nun meine erste Segelsaison als Ruheständler an. Oder mit anderen Worten: Ich habe in diesem Leben noch - wenn's gut geht - zwischen 10 bis 15 Segelsommer vor mir.

Wenn man jetzt noch weiß, dass man in aller Regel nicht fitter wird, also zunehmend nicht mehr so easy durch die Gegend springt, wie das vor einigen Jahren noch war, dann ist es also Zeit, sich über die verbleibenden Jahre Gedanken zu machen. Oder mit anderen Worten: Wenn noch ein neues Boot, dann jetzt und nicht erst in ein paar Jahren. Schließlich soll es sich ja auch noch so einigermaßen unter dem eigenen Hintern amortisieren.

Am Bodensee sind Liegeplätze rar, da wäre der einfachste Weg beim Betreiber der größten Bodensee-Marina eine Bavaria zu kaufen. Der Hafenbetreiber macht gleichzeitig den Verkauf einiger Bootstypen, da gäbe es wohl einen breiten Liegeplatz gegen Bezahlung mit dazu. Aber - sorry liebe Bavaria-Eigner - das ist nicht mein Traum. Also etwas kaufen, dass auf den schmalen Liegeplatz meines jetzigen Oldtimers passt?

Das einzige Boot, das mir dazu einfällt, ist die Sunbeam 28.1: Modern geschnitten, ordentlich Segelfläche möglich (Bodensee ist ja im Hochsommer nicht vom Wind verwöhnt). Als "Weekend-Sailer" innen großzügig für zwei, mit allem was man so braucht und das Gegenteil einer Wohnhöhle. An Deck gute Details und gute Beschläge, auch einhand gut zu segeln. Schön auch, dass das Boot innen keine Stehhöhe bietet, also von außen eine Augenweide ist (zumindest für mich). Die Breite von 2,49 ist ideal für den Liegeplatz.

Auf dem Papier habe ich mal verglichen mit der Winner 8 "Performance". Objektiver Vorteil wäre sicher mehr Platz innen, im Vergleich zur Sunbeam 28 sieht sie aber optisch sehr konservativ aus. Nachteil: Die Breite 2,85 wird zu viel sein (sobald mein jetziges Boot schwimmt wird gemessen).
Eine Saffier Sc 8 "Cabin" käme meinem Faible für Holz-Oldtimer optisch näher, wäre aber mit Plicht und Kajüte zu klein.

Frage in die Runde: Welche gut einhand handhabbaren und nicht zu langsamen Bootstypen fallen euch bei einer Breite bis ca. 2,7m noch ein? Sie sollten noch frisch vom Design sein (das ist der Unterschied zum Kauf alter Gebrauchter wie ich es bisher hatte), wenn es junge Gebrauchte gäbe, wäre das vermutlich ein Vorteil.

Ich bin gespannt
Volker

excos48

Seebär

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2

Montag, 12. März 2018, 17:30

Von Faurby gibt's doch die 330 als Bodensee Version... also schmaler als die normal sind.

Gruss
excos48

frank_x

Seebär

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3

Montag, 12. März 2018, 17:30

Definiere schnell - Die Sunbeam hat YST +/- 100 ( mit Squaretop = 98 in Österreich ). Das ist bei 9m ganz ordentlich aber nicht überragend. Hinzu kommt, dass sie sicher +/- 100T€ kosten wird.

Wenn Du es richtig schnell haben willst, auf Stehhöhe verzichten kannst, ohne gleich den Kriechkomfort von Grand Surprise / Diamant 3000 etc. zu bekommen, dann solltest Du Dich mal mit den Rommel33-Eignern ( die inzwischen fast alle in die Jahre gekommen sind ) unterhalten. Kaum einer von denen denkt über einen Wechsel nach, da ... es kaum bessere Schiffe für den See gibt.

Allerdings ... das Schiff ist 3m breit, was aber wohl in fast allen Häfen möglich ist und der Hubkiel ( auf ca 1,25m) hilft auch bei der Suche. Es gibt auch eine Konzentration der Schiffe in Romanshorn.

4

Montag, 12. März 2018, 17:36

Frage in die Runde: Welche gut einhand handhabbaren und nicht zu langsamen Bootstypen fallen euch bei einer Breite bis ca. 2,7m noch ein? Sie sollten noch frisch vom Design sein (das ist der Unterschied zum Kauf alter Gebrauchter wie ich es bisher hatte), wenn es junge Gebrauchte gäbe, wäre das vermutlich ein Vorteil.
Na, eine Esse 850/990 ist designmäßig "frisch", schlank, schnell und passt gut auf ein Leichtwindrevier - aber vermutlich nicht in Dein Beuteschema... ?


Aber wenn Sunbeam 28 und Saffier vom Typus her in Frage kommen, könnte ich mit 2,62m Breite eine dänische Scankap-99 empfehlen. Ob das optische Design noch "frisch" ist, ist natürlich Ansichtssache.
Immerhin wurde sie zwar Ende der 70er konzipiert, aber noch bis etwa 2010 in 150 Einheiten gebaut und das will schon etwas heißen.
Das U-Schiff mit gemäßigtem Trapezkiel und kleinem Skeg(chen) sowie der überhängende Vorsteven sind natürlich out of fashion. Das effektive und dabei simple 9/10-Rigg dagegen ist heute im Grundsatz noch aktuell. Das Boot ist als One Design Racher und gleichzeitig auch als familientauglicher Tourer konzipiert. Heute würde es als sportlich ausgelegter Weekender oder Daysailor durchgehen. Tatsächlich verwenden wir das Boot zum unkomplizierten Feierabend- und Daysailing, für das Wochenende, für die Ferien und für Wettfahrten.
Standardmäßig hat die Scankap eine 106 % Genua und fährt ohne Backstagen. Gezeichnet wurde sie ursprünglich mit größerer (125 %?) Genua und Backstagen, doch verabschiedete sich die Klasse vor langer Zeit von der großen Genua.
Zusätzlich werden Spi oder Gennaker oder häufig auch beides gefahren.

Das Boot ist leichtfüßig und springt gut an. Für den Bodensee wäre die größere Genua sicher trotzdem angebracht. Natürlich ist sie innen flach und das Vorschiff nicht unbedingt rückenfreundlich. Sie hat aber ein übergroßes Schiebeluk, weshalb man auf Höhe Pantry/Kartentisch aufrecht stehen kann, und sei es im Hafen bei Regen unter einem kleinen Baumpersenning.

Viele Scankaps haben keine Reling. Auch das passt zum Bodensee. Natürlich kann ohne Weiteres eine montiert werden - viele dänische Boote verzichten auf die Reling, bauen aber schnell eine an, wenn es mit der Familie auf den Sommertörn geht.

Stichwort Bodensee: 90 % aller Scankaps segeln nach wie vor in DK, also weit weg. Es gibt aber verirrte Exemplare auf dem Bodensee. Ich habe selbst eine dort gesehen und auf Ergebnislisten tauchte auch schon mal eine auf.
Die Masse der Scankaps ist alt, aber es gibt immer mal welche mit Baujahr nach 2000.

9,95 x 2,62 x 1,65m, 3,4 to. Meist Einbaudiesel (z. B. Yanmar 1 GM 10).

Die Larsen 28 (Breite 2,66m) müsste auch noch ins Schema passen. Die ist auf dem Bodensee mehrfach vertreten und wurde dort zuletzt noch vertrieben. Ist aber mindestens 25-30 Jahre alt, schätze ich. Ich hätte vor einigen Jahren beinahe eine vom Bodensee gekauft.
Das Boot wurde dort ausgeliefert und hatte strukturell nie etwas auszustehen. Das Alter wäre überhaupt kein Thema gewesen.

Gruß
Andreas
»Quallenschubser« hat folgende Datei angehängt:
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5

Montag, 12. März 2018, 18:59

Wie viel darfs denn kosten? Eine Luffe 37 ist 2,75m breit und man kann sie sowohl neu (37.09) als auch gebraucht kaufen.
Ob das Design „frisch“ ist? Keine Ahnung es ist aber einfach sehr schön. Über die Segeleigenschaften (Yardstick 93) braucht man wohl nicht spekulieren, nicht umsonst wird das Boot so lange gebaut.

PS. Die 37.09 gibts auch mit Binnenrigg und ohne Backstagen, ist halt nur nicht billig.
Ein Freund ist, wer Dich für gutes Schwimmen lobt, nachdem Du beim segeln gekentert bist.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »steggano« (12. März 2018, 19:17)


Hanser

Salzbuckel

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6

Dienstag, 13. März 2018, 11:10

Ich danke euch! Man könnte fast den Eindruck haben, ihr kennt mich mit meinen geheimen Wünschen und Vorstellungen :thumb:

Die Luffe habe ich schon oft bewundert, es gibt da ein offenbar recht neues Modell (zumindest mit LED-Posis) am See. Große Klasse, aber für meine Box mit einer Länge über 11m zu lang.

Die Esse 990 ist optisch wirklich ein Leckerbissen. Könnte mir richtig gut gefallen. Für Rentner-Touren aber sicher nicht das richtige. Über den Preis wollen wir besser nicht reden ...

Dann ist da noch die Faurby in der schmalen Bodensee-Version. Es gab eine Zeit, da saß ich regelmäßig auf der Interboot in der Faurby und erzählte dem Verkäufer, dass es nicht mehr lange dauert, bis ich zuschlage. Es gibt sogar gerade eine 330 bei Boat24: Bei RTL oder VOX gab's eine Zeitlang eine lustige Makler-Sendung. Da ging es u.a. um "Home Staging", also Schrottimmobilien in positives Licht rücken. Das scheint jetzt auch bei Booten üblich: Kaum ein Profi-Verkäufer zeigt innen keine Obstschale und hier sogar noch die Flasche Wein zum gedeckten Tisch. Trotzdem reizt mich das Foto von hölzernen Inneren nicht mehr richtig. Massivholz mit Mahagoni auf Eiche-Spanten plus helle Leisten zur Verkleidung habe ich jetzt schon. Wobei ich ausdrücklich nicht sagen möchte, dass eine schöne Faurby irgendwelche Parallelen zu Schrottimmobilien aufweisen könnte! Ganz bestimmt nicht.

Die anderen Vorschläge sind mir nicht weit genug weg von dem, was ich jetzt besitze, bzw. bei der Rommel nicht ruhestandsmäßig genug.


Resümee: Ja, es gibt Alternativen zur Sunbeam 28.1. Sogar im Gebrauchtboot-Segment, das nicht so viel Geld im Portemonnaie verbrennen würde. Werde noch etwas den Markt studieren, bevor ich wieder auf den Händler treffe.

Volker

frank_x

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7

Dienstag, 13. März 2018, 11:33

Dann unterhalte Dich mal mit den Rommel-Eignern am See - die meisten haben vor 10..15 .. 20 Jahren gekauft und sind inzwischen > 60 Jahre alt.

Insbesondere wenn die Langfahrteigenschaften nicht im Vordergrund aber ein halbwegs aufrechtes Bewegen durch das Schiff notwendig ( Alter etc. ) ist UND das Schiff richtig schnell sein soll ( Bodensee-YST < 90 ) , dann ... gibt es echt wenig Alternativen.

Das Nächste wäre dann der Hubkiel ( per Knopfdruck ) - insbesondere wenn mit wenig Crew gesegelt werden soll, hilft der Trapezspant + die 1t in 2,55m enorm. Mit dem Tiefgang sind dann aber die meisten Häfen tabu - mit 1,30m dagegen wird die Liegeplatzauswahl wesentlich einfacher.

Die anderen Vorschläge sind mir nicht weit genug weg von dem, was ich jetzt besitze, bzw. bei der Rommel nicht ruhestandsmäßig genug.

8

Dienstag, 13. März 2018, 14:34

Die Luffe habe ich schon oft bewundert, es gibt da ein offenbar recht neues Modell (zumindest mit LED-Posis) am See. Große Klasse, aber für meine Box mit einer Länge über 11m zu lang.

Wenn die Luffe zu lang ist, dann gibt es, etwas kürzer (10,5m und 2,8m breit) die WIRZ-OLSEN 34. Auch sehr edel und leider auch teuer. Aber Wirz sollte man ja auf der Interboot schon mal gesehen haben.
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Hanser

Salzbuckel

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9

Dienstag, 13. März 2018, 22:07

Auch sehr edel und leider auch teuer

Stimmt. Schätze 200 T€ - deutlich zu teuer für mich. Und man muss schon ein besonderer Liebhaber des personalisierten Qualitätsausbaus sein, wenn man jetzt noch ein Boot mit dem ca. 25 Jahre alten Riss neu bauen läßt. Die Wilante, auch so ein Wirzausbau, hat mich übrigens auch immer wieder fasziniert - seit ich mal mitten im Wilante-Treff in Arbon lag.

Eine Rommel liegt sogar bei mir im Hafen. Vielleicht habe ich mich zum Thema Speed missverständlich ausgedrückt: Ich segele keine Regatten (außer Fun-Regatten und persönlichem Wettstreit auf gleichem Kurs). Das Boot soll also bei entspanntem Segeln mit den typischen 30-Füßern auf dem Bodensee mithalten können - aber keine Kreise drum drehen müssen. ;)

Volker

10

Dienstag, 13. März 2018, 22:13

Tja der Riss ist natürlich alt, das Problem ist ja eben, das es Boote unter 3m Breite heute neu meist nur als Kleinkreuzer bis 7m, oder als reinen Daysailer gibt. Da ist die Sunbeam die mir auch gut gefällt (war mal auf der Interboot drin) schon eine echte Ausnahme.
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frank_x

Seebär

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11

Dienstag, 13. März 2018, 22:28

Wenn nicht Rommel dann vlt Seascape 27 - die kann dann auch Kreise segeln und ist auch nur 2,5m breit.

12

Dienstag, 13. März 2018, 22:47

Also die Seascape 27 ist bestimmt ein tolles Boot, aber eben eigentlich ein Regattaboot auf dem junge leidensfähige Leute auch mal ne Woche Urlaub machen können. Also welche von der Sorte die auch gerne mal mit dem Rucksack zum Nordkap trampen. Für ein älteres Ehepaar im Ruhestand als letztes Boot, ernsthaft?
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just sail

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13

Dienstag, 13. März 2018, 22:59

Neee, die 28.1 wäre bei Deinen Kriterien meine 1. Wahl
First 21.7, Etap 21i, aktuell Sunbeam 22.1

14

Dienstag, 13. März 2018, 23:35

Bei deiner Einleitung solltest du mal das Gewässer ändern....nur noch 10- 15 Jahre....weiter auf dem See rumballern...??
es grüßt
der rollef


wer später bremst, iss länger schnell

15

Mittwoch, 14. März 2018, 08:13

Dehler 29: neu, elegant anzusehen, läuft gut sehr wohnlich aber 3m
First 25.7: immernoch elegant, für mich grad so Stehhöhe, Schwenkkiel, alles drin und dran was man braucht, 2,75m
S 28.1: elegant anzuschauen, aber zu wenig wohnlich.
Die drei wären meine Favoriten für das nächste Boot. Ich war auf allen dreien. Die 28.1 ist aber auch ein krabbelboot. Da kann ich grad bei meiner 21.7 bleiben. Und allmählich merke ich wie die Krabblerei einem belastet. Das wird nicht besser. Und Rollef hat einen Punkt. Ich mag unseren See, aber wenn man hinten raus mehr Zeit hat, würde ich gerne mehr Touren segeln und zwar auf dem Meer. Und da dürfte es auch ein bischen Wohnlicher sein, wenn man Wochenlang unterwegs ist. Wir machen das jetzt ach mit der 21.7 + Kind, aber bequem ist anderst.
Drumm die Dehler oder die 25.7

Schöne grüße vom Untersee
erwe
First 21.7 am Bodensee (Untersee)

Hanser

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16

Mittwoch, 14. März 2018, 08:14

Seascape 27? Wie bei einigen anderen Booten müsste ich noch mal 30 Jahre jünger sein, um richtig Spaß mit dem Cruiser/ Schwerpunkt Racer zu haben. Nur würde dann auch das nötige Kleingeld wieder fehlen ...

@rollef: Für unsere 3-Tage-Törns wird der See mit seiner 270km Uferlänge und vielen netten Häfen und Orten nicht langweilig. Ja, im Hochsommer ist mit dem Wind nicht so viel los, aber mit Binnenrigg geht's und in der Sommerferien-Zeit meiden wir ohnehin zumindest an Wochenenden den See. Und: Ein eigenes Boot am See hindert uns ja nicht, auch mal zu chartern. So hatten wir letzten Sommer unvergessliche Momente beim Sizilien-Törn.

Dazu kommt, dass wir leider - oder zum Glück - viele andere Interessen/ Verpflichtungen haben. Einfach mal ein halbes Jahr aussteigen ist nicht.
Volker

PS: @erwe, jetzt muss ich zum Sport, melde mich später zu deinem Rat zurück

Bonky

Maat

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17

Donnerstag, 15. März 2018, 09:58

Ich schmeiße mal die BIGA 270 ins Rennen. Ein tolles Schiff mit viel Platz und meiner Ansicht deutlich wertiger als die Sunbeam. Sieht vielleicht nicht so sportlich aus kann aber mehr als deutlich mithalten.
Grüße

frank_x

Seebär

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18

Donnerstag, 15. März 2018, 10:04

Steile These- ist das wirklich so?

19

Donnerstag, 15. März 2018, 19:36

Ich schmeiße mal ein Boot ins Rennen, das alle hier aus den Medien kennen dürften: Bente 24. Nicht, weil ich davon überzeugt bin, dass das unbedingt das Traumboot für den TE ist, aber vielleicht hat man dann etwas zum gedanklichen Abarbeiten: Design nicht so ganz traditionell, Breite grenzwertig, von innen mit Sicherheit keine Mahagonihöhle, aus meiner Sicht für 2 Leute gut ausreichend, einhand handlebar, ein paar gebrauchte gibt es wohl auch auf dem Markt, gegenüber dem Seascape entschärft.

Hanser

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20

Donnerstag, 15. März 2018, 21:02

Ich hatte nicht erwartet, dass es da so viele Anregungen zu nachdenken gibt.

Um meine Gedanken zu den neuen Ideen von hinten zu kommentieren:

Bente: Zielgruppe sehe ich eher bei jungen Leuten. Als älterer Herr möchte ich es etwas komfortabler und vor allem gediegener - da bedeuten 24Fuß noch mehr Kompromisse zum ausgewachsenen 30Füsser als beim schlanken 28er. Die Bente, zugegebenermaßen noch die Bau-Nr. 1, habe ich mir mal auf der Interboot genauer angesehen und hatte zufällig einen Bootsbaumeister vom Bodensee neben mir ... (zu Details siehe Bente-Thread). Mit einem Außenborder möchte ich auch nicht mehr hantieren (da nehme ich lieber die Herausforderungen meines Langkielers in Kauf ;) ). Aber das Design ist wirklich frisch und könnte mir - abgesehen von der umgedrehten Tupperbox an Deck - gut gefallen.

Biga 270: Die hatte ich zugegebenermaßen wirklich nicht auf dem Schirm. Zum Yardstick habe ich nix gefunden. Das Yacht-Magazin schreibt ja fast immer euphorisch über Neuerscheinungen, aber ganz ohne Not würden sie sicher nicht "Renner im Klassik-Gewand" titeln? Da scheint der Bicker-Werft ein guter Wurf gelungen zu sein - der mit dem neuen Rumpf und geringen Überhängen in der Größenklasse um 8,5m mithalten kann. Inzwischen haben sie neben der Dinette-Version auch eine Version mit beidseitigen Kojen/Sitzbänken. Trotzdem nicht in meiner persönlichen Auswahl: Nach den Holzbooten die ich bisher hatte/ habe soll - wenn's schon eine Neuanschaffung fürs Alter gibt - dann etwas pflegeleichtes her. Und aus Erfahrung weiß ich, dass die Kombi aus Teakdeck mit Aufbauten aus Bootsbausperrholz mehr Pflegeaufwand (schon allein die lästige Ganzpersenning etc.) sinnvoll macht.

Dehler 29? Ja, unbedingt. Aber leider zu breit. First 25.7 kann ich noch nichts dazu sagen. Hab mal gegoogelt und gestaunt: Unkompliziertes Rigg ohne Achterstage mit Squarehead-Groß - wie die Sunbeam 28.1. Vermutlich würde ich als 1,90-langer Mensch die gegenüber der Sunbeam 60cm kürzere Gesamtlänge in der Koje vermissen? Mal sehen.

Volker

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