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21

Donnerstag, 15. März 2018, 22:35

First 25.7 kann ich noch nichts dazu sagen. Hab mal gegoogelt und gestaunt: Unkompliziertes Rigg ohne Achterstage mit Squarehead-Groß - wie die Sunbeam 28.1. Vermutlich würde ich als 1,90-langer Mensch die gegenüber der Sunbeam 60cm kürzere Gesamtlänge in der Koje vermissen? Mal sehen.


Die First ist sicherlich auch spannend (ggf. auch die First Class 8, aber da kann es schon vielleicht zu eng werden; dto. bei der Surprise...). Ich hatte auch mal kurz darüber nachgedacht (es ist dann aber keine geworden). Die Bootslänge muss wirklich nicht mit der Kojenlänge korrespondieren; ich habe den Eindruck, dass bei neueren Rissen sich die zunehmende Bootslänge häufig nicht in der Tauglichkeit der Kojen widerspiegelt.

Bei der Bente ist ja auch die Möglichkeit des "E-Saildrives" (Torqueedo pod) vorgesehen und getestet worden; das könnte auch für andere kleine Boote eine interessante Alternative zum AB sein.

22

Donnerstag, 15. März 2018, 22:36

Dann komme ich mal mit einer Exotin die ich mal vor ein paar Jahren am See bei der Ultramarin Boot Show gesehen habe, der Clarc 33.
Grunddaten 10,17 x 2,55m Tiefgang 1,20-1,95 Hubkiel.
Sieht gut aus, nur das Cockpit ist Geschmackssache. Ich weis aber nicht ob es die überhaupt noch gibt, und was die kosten.
Hier mal ein Link.
http://www.graf-yachting.ch/index.php?id=621

PS: Gerade gelesen kostete mal ab 135 k.
Ein Freund ist, wer Dich für gutes Schwimmen lobt, nachdem Du beim segeln gekentert bist.

23

Donnerstag, 15. März 2018, 23:19

Wo wir bei den feinen Booten sind: die Biel 8:8 ist für den Bodensee sicher auch ein propperes Schiff. Obacht, keine Stehhöhe.
Die Kojen gehen für 1,90 - bin auch 1,90 und habe mal probegelegen. Für Daysailing und verlängerte Wochenenden geeignet.
Es gibt bisher nur eine Handvoll davon, aber im Augenblick ist sogar eine im Angebot KLICK

Gruß
Andreas

Hanser

Salzbuckel

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24

Freitag, 16. März 2018, 09:59

@steggano, ja die Clark 33 habe ich mal mit Interesse in einem Yacht-Test zur Kenntnisse genommen. Gibt auch ein interessantes Video dazu.

@Quallenschubser, die Biehl 8.8 scheint am wenigsten hoch von all den Alternativen aufzubauen. Sieht wie die Clark sehr schnittig aus - und beide sind wohl auch flott unterwegs. Wenn ich mir aber vorstelle, dass ich da nachts durch das niedrige Loch im Schott raus zum Pipimachen und danach wieder rein soll? Entweder lässt sich dann meine Frau scheiden, oder ich werde "nur" aus dem Vorschiff verbannt. Die Hin- und Herräumerei beim Schlafen auf den Salonbänken ist aber lästig (im derzeitigen Boot "schlafen" im Vorschiff Blister, Fock und co., hilft beim Längstrimm), das sollte beim Seniorenboot anders werden.

Wie würdet ihr das bewerten: Subjektiv tendiere ich jetzt zu einem Boot, das von einer Werft in größerer Stückzahl gebaut wird. Bei den Einzelbauten würde ich vermuten, dass sie in Details nicht so optimiert sind wie Serienboote, die sich ab Baunummer 1 immer weiter entwickeln können. So zumindest meine Erfahrung mit den hölzernen Einzelbauten bzw. Kleinserien: Da muss dann mal der Mastfuß versetzt werden, weil das Boot Lee- statt Luvgierig ist oder das Ruderblatt ist nicht genug vorbalanciert oder, oder ...

Volker

25

Freitag, 16. März 2018, 10:41

Wie würdet ihr das bewerten: Subjektiv tendiere ich jetzt zu einem Boot, das von einer Werft in größerer Stückzahl gebaut wird. Bei den Einzelbauten würde ich vermuten, dass sie in Details nicht so optimiert sind wie Serienboote, die sich ab Baunummer 1 immer weiter entwickeln können. So zumindest meine Erfahrung mit den hölzernen Einzelbauten bzw. Kleinserien: Da muss dann mal der Mastfuß versetzt werden, weil das Boot Lee- statt Luvgierig ist oder das Ruderblatt ist nicht genug vorbalanciert oder, oder ...


Die Idee ist wohl richtig, aber es gibt auch Großserienboote, die nicht so richtig optimiert werden, oder Einzelbauten, die ziemlich perfekt sind. Oder nachgebessert wurden. Was bei verbreiteten Typen häufig von Vorteil ist: Günstige Ersatzteile auf dem Gebrauchtmarkt oder überhaupt erhältliche Teile, außerhalb von Sonderanfertigungen.

26

Freitag, 16. März 2018, 11:36

Hallo Volker, tendenziell liegst Du bei der niedrigen Höhe natürlich richtig, wobei ich auch sagen muss: einer der Gründe für unsere Scankap-99 war ein hochbetagtes (>80 Jahre...?) Paar mit einem solchen Boot auf der Schlei, die darauf rege segelten und - weil es so schön handig ist - sogar Manöver in Häfen unter Segel hinlegten. Denn wo wir beim Thema "seniorengerecht" sind: Stehhöhe unter Deck hat eine unangenehme Begleiterscheinung, nämlich tendenziell hochbordige Rümpfe. Das garniert mit Seezaun, Bugkorb, Ankergeschirr + steilen Vorsteven (vorn kein Überhang mehr) behindert nämlich ältere Menschen beim An- und Ablegen zuweilen enorm. So ein flachbordiger Daysailer noch dazu ohne Reling ist demgegenüber ein völlig andere Welt aber das müsstest Du doch ähnlich von Deinem Boot auch kennen oder?
Ich nehme das zugegeben gar nicht mehr so wahr - aber wenn ich Mitsegler mit "Dickschiffhintergrund" dabei habe, stören die sich erstmal an der fehlenden Reling, aber nach ein paar Tagen Hafenmanövern sind sie begeistert davon, wie angenehm man jederzeit vornhintenmittig an/von Bord gehen oder mal irgendwo herübergreifen kann.

Kleine Korrektur zu Deinem Szenario mit der Vorschiffskojenhöhle: Fairerweise müsste ich bei der Biel 8.8 sagen, dass ich mir bei den Vorschiffkojen gar nicht so sicher bin, ob die dauerhaft für 1,90m taugen. Ich habe die Salonkojen probiert und die sind megalang (die Biel 8.8 war mal auf der Hanseboot ausgestellt). Also, das Höhlenargument wäre vermutlich aus anderen technischen Gründen entkräftet ;)


Zu Deiner Frage:


Ob Großserie konzeptionell temdenziell ausgereifter ist als Kleinserie, weiß ich nicht. Das mag für die Vergangenheit wohl mal zutreffen; heute jedoch bedienen sich eigentlich alle renommierter Konstrukteure. Die Biel wurde z. B. nicht vom Werftchef gefrickelt, sondern von Georg Nissen gezeichnet!
Häufig ist es imho eher so, dass Details dort ausgereifter sind und weniger dem Mainstream-Kostenrotstift zum Opfer fallen. Das gilt auch für die Qualität von Komponenten. Diese Boote werden ja nicht von Leuten bestellt, die Großserienboote preislich vergleichen.
Ich sehe ein mögliches Problem eher im Wiederverkauf. Derartige Boote sind häufig nicht so marktgängig. Die verlinkte Biehl (sofern sie noch zu haben ist) stand z. B. schon im Sommer 2017 zum Verkauf, jedenfalls habe ich sie mit einem Verkaufsschild ausgestattet in natura gesehen.


Gruß
Andreas

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27

Freitag, 16. März 2018, 23:19

Wenn ich diesen Faden hier so lese, dann habe ich den Eindruck, dass mit der Sunbeam schon die beste Alternative gefunden wurde, oder?

Ich kenne die ja auch nur von der Messe, aber ich fand die da - auch als luftigen, komfortablen Weekender - recht gut gelungen.
Wenn mir da spontan etwas negatives einfiele, dann wären es die recht schmalen Seitendecks.
Aber sonst war das Boot in meinen Augen angenehm wenig ausgereizt.

Sprich: Man hat nicht versucht, ein 31-Fuß-Boot in einen 28-Fuß-Rumpf zu quetschen.
Sondern hat eher einen 25-Fuß-Kompaktcruiser um einen Meter verlängert.
So etwas finde ich ausgesprochen elegant, weil ich so etwas als sicht- und merkbaren Luxus empfinde.

Gleichzeitig ist das Ding groß genug für Komfort und handlich genug für leichte Bedienung.
Scheint für den angesagten Zweck optimal.

Ich mochte auch die leicht gediegene, aber nicht altmodische Anmutung.
Ein rundes, stimmiges Konzept.

Ich vermute, viele andere hier genannte Boote fallen evtl. ganz grob noch in das Raster, aber wären eher mit Bauchentscheidungen verbunden,
während die Sunbeam zumindest auch als Vernunftsentscheidung durchginge.

Ebenfalls als Außenseitertipp und wenn es etwas spektakuläres, binnentaugliches mit eingeschränktem Komfort für überschaubares Budget sein soll:
Dynamic 35RC. War unter anderem mal schnellstes Boot auf dem Ammersee (vor langer Zeit...).
Ich kenne die Dinger - sehr viel Segelspaß, toller Auftritt und weniger extrem zu segeln als man denkt.

Holger

Hanser

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28

Samstag, 17. März 2018, 18:46

Habe jetzt den Verkäufer von Sunbeam (die Werft heißt jetzt nicht mehr Schöchl), mit dem ich auf der Interboot gesprochen habe, angefragt. Preislisten, wie sie die Autohändler nicht besser könnten. Bis zum Wunschboot braucht es viele Kreuzchen auf der Preisliste. ;(

Parallel werde ich den Gebrauchtbootmarkt weiter im Auge behalten. Nachdem ich bisher immer Glück mit den Gebrauchten hatte und die auch immer zum etwa gleichen Preis (aber mit regelmäßigem Invest in die Unterhaltung) wieder verkaufen konnte, ist so ein Schritt zum Neubau finanziell "gewöhnungsbedürftig".

Ihr werdet erfahren, ob ich den Schritt am Ende gewagt habe ...

Danke nochmal für die Tipps!
Volker

Mick

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29

Mittwoch, 13. Juni 2018, 22:03

Wie ist denn der aktuelle Stand?

Gruss,
Mick

Hanser

Salzbuckel

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30

Donnerstag, 14. Juni 2018, 09:10


Wie ist denn der aktuelle Stand?

Gruss,
Mick
Nix ist ;(

Im Hafen liegen schon zwei Sunbeam 28.1 und es sollten am Bodensee weitere Sunbeams ausgeliefert werden. Dabei wollte sich dann der Mitarbeiter der Werft bei mir melden, weil ich meinerseits keine Zeit hatte in die Steiermark zu fahren. Seither Funkstille ...

Es scheint gut zu laufen bei Sunbeam, sie scheinen nicht händeringend Aufträge zu suchen. Sind ja auch interessant. Auf der anderen Seite wird mein hölzerner Oldtimer immer wieder in fremden Häfen bewundert und gelobt - sticht halt zwischen all dem weißen GfK heraus. Und da wachsen dann Überlegungen in meinem Hinterkopf, ob ich statt gut 100.000,-€ für ein neues Boot nicht lieber gut 10.000,-€ in eine gründliche Überarbeitung des vorhandenen Boots reinstecke und auf den Komfort des neuzeitlichen Bootes verzichte.

Zumindest hat die Werft bei mir den Zeitpunkt des "in-Rente-gehens-und letztmals-richtig-Geld-in-die-Hand-nehmens" verpasst. Jetzt gibt es viele andere Pläne und das Boot ist nur ein Punkt von vielen. Mal sehen was da noch kommt ...

Volker

Henning

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Schiffsname: Fjordsang

Bootstyp: kurzes Patscheboot mit Kinderrigg

Heimathafen: Bordelumsiel

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31

Donnerstag, 14. Juni 2018, 12:25

Moin Volker,
mit den 100.000€ solltest du doch deinen Klassiker für die geplanten 15 Saisons gut jeden Winter in einer Werft überholen lassen können. Dann würde das Argument "Arbeitsaufwand" doch schon einmal wegfallen. Ob du in 15 Jahren für die Sumbeam mehr bekommen würdest, als für dein dann ja werftgepflegtes Holzboot, kann ich mir nicht vorstellen.
Gruß, Henning
Versteckt den Rum! :sparrow:


"Das Dumme an Zitaten aus dem Internet ist, dass man nie weiß, ob sie wahr sind."
(Leonardo da Vinci)

da darf man auch schon mal ein bisschen ein mulmiges Gefühl haben während der Nordfriese noch draußen Uno spielt :-)

32

Donnerstag, 14. Juni 2018, 13:05

Moin Volker,

nach dem letzten Posting ist mir noch diese Anzeige hier aufgefallenKLICK.
Die Scankap ist von 2006 und damit recht jung. Innen mit Clarc, 28.1 etc vergleichbar oder sogar besser, segelt ebensogut, dafür halt älteres Design ohne Features wie steiler Steven, Chines, tiefer Anhang mit Bombe oder gar Hubkiel. Allerdings ist der Kiel sogar aus, damit quasi pflegefrei (niemals Rost) , sitzt vergleichsweise tief, ermöglicht eine tiefe Bilge und spart dadurch obendrein Gewicht. Segeltragezahl um 4,8. Das 9/10 Rigg ist durchaus a jour.
Für den Bodensee könnte man sogar die eigentlich vorgesehene, durch die dänische KV jedoch irgendwann abgeschaffte größere Genua wieder anschaffen. Soweit ich weiß, fahren Scankaps auf dem Bodensee auch damit. Dann steigt die STZ auf >5.

Budget etwa 40-50 % einer Neuanschaffung, vielleicht geht auch noch etwas am Preis.

Gruß
Andreas

33

Donnerstag, 14. Juni 2018, 13:21

Vielleicht so ne kleine J? Die sind doch eigentlich verhältnismäßig schmal und klassisch. Ist nur sehr wenig Holz!

http://www.lago26.com/lago-26-boot/
https://www.bootswerft-wagner.com/werft/wagner-23-sport.html
http://www.la-yacht.de

Es gab mal am Bodensee einen Vertrieb für Seascapes. Bei dem selben Händler gab es einen schlanken Nissen-Entwurf, der klassisch aber auch schnell und chic war. Mir fällt nur der Name nicht ein. > Gerade eingefallen: Biel 8.8: https://www.feine-yachten.com/daysailer-biehl-8-8/


VG


"What 'n Drama mit dem Karma"
(by me, myself & I)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »TrampMuc« (14. Juni 2018, 14:41)


34

Donnerstag, 14. Juni 2018, 16:45

Es gab mal am Bodensee einen Vertrieb für Seascapes. Bei dem selben Händler gab es einen schlanken Nissen-Entwurf, der klassisch aber auch schnell und chic war. Mir fällt nur der Name nicht ein. > Gerade eingefallen: Biel 8.8:
Biel 8:8?


=> #23
=> #24
Die Auswahl der potenziell in Frage kommenden Boote scheint endlich.... :D

35

Donnerstag, 14. Juni 2018, 17:10

Es gab mal am Bodensee einen Vertrieb für Seascapes. Bei dem selben Händler gab es einen schlanken Nissen-Entwurf, der klassisch aber auch schnell und chic war. Mir fällt nur der Name nicht ein. > Gerade eingefallen: Biel 8.8:
Biel 8:8?


=> #23
=> #24
Die Auswahl der potenziell in Frage kommenden Boote scheint endlich.... :D

Shit, stimmt. Nach "J" habe ich noch gesucht - bei der Biehl danach nicht mehr. Naja, lieber doppelt als gar nicht :D


"What 'n Drama mit dem Karma"
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36

Freitag, 15. Juni 2018, 13:47

Dass die professionellen Bootsverkäufer alle schon reich sind und nicht ordentlich aus dem Quark kommen, scheint nicht selten zu sein.
Ich weiss von Leuten, die hier auch bei einer J-Boat-Vertretung angefragt haben und man schon zu Antwort oder Angebot drängen musste.

Holger

37

Freitag, 15. Juni 2018, 14:11



"What 'n Drama mit dem Karma"
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38

Samstag, 16. Juni 2018, 22:01

Danke für die zusätzlichen Vorschläge!

So einer International 806 habe ich früher immer gerne hinterhergeschaut. Meist recht flott unterwegs und sieht nach meinem Bootsgeschmack auch schnittig aus. Würde (anders als eine Dynamic 35) gut von Länge und Breite in meine Box passen. Wäre aber komfortmäßig kein altersgerechter Fortschritt.

Zur Biehl gab's mal bei der Yacht ein Video (wenn ich da nicht was verwechsele). Hat mir gefallen. Aus dem Gedächtnis - ohne Nachzuschlagen - ging es da aber um Benzinmotoren? Und: Ich vermute die sind extrem rar bzw. neu als Einzelfertigung sehr teuer.

Für mich als Holzwurm wäre so eine LA ein absolutes NoGo: Ich habe derzeit ein Schrammbord aus lackiertem Mahagoni, das ist empfindlich genug. Die Nachbesserungen im Lack fallen aber optisch nicht auf. Und dann so ein zweckfrei im Querschnitt gerundeter Rumpf von LA? Damit man die Macken besser sieht? Hab mir das Boot auf der letzten Interboot kurz angesehen - und bin kopfschüttelnd weitergelaufen. Das Konzept - außer aufzufallen - habe ich nicht verstanden ...

Wagner 23 und Lago 26 wären mir zu klein. Scankap 99 ist minimal zu groß für die Box.

Was bleibt:
@Henning: Du kennst dich selbst mit Holz aus. Beim Erhaltungszustand meines schicken aber nicht in allen Dingen uptodaten Bootes werden 10.000,-€ für Arbeiten in der Werft über 15 Jahre nicht reichen. Und wenn der Motor irgendwann nicht mehr will, muss die Säge angesetzt werden, so verbaut sitzt der unterm Brückendeck. Aber billiger als ein neues oder auch junges Gebrauchtes wird es sicher sein.

Im Herbst ist hier Interboot. Da werden dann Weichen gestellt. Im Moment hängt mein Herz (und die Vernunft bzw. das Portemonnaie?) wieder deutlich am vorhandenen Holzboot. War gerade 3 Tage unterwegs damit und habe nichts vermisst, im Gegenteil: Hat mir viel Freude bereitet.

Volker

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39

Sonntag, 17. Juni 2018, 08:02

Das scheint tatsächlich die beste Alternative für dich zu sein:
Ein gründlicher Refit, bei dem man evtl. auch mal ein paar alte oder neue Ideen umsetzt.

Bei uns hat es tatsächlich den Spass am alten Boot zurückgebracht.
Und das auch schon für einige Jahre, also auch nachhaltig.

Die LA ist ja aus dem Rennen, nur soviel:
Ich halte die für mehr als einen Hingucker.
Aber die Optik ist natürlich schon bewusst anders.
Der Konstrukteur kann aber auch ganz anders (siehe Berckemeyer Yachtdesign).

Holger

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