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otto_motor

Offizier

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341

Freitag, 14. September 2018, 12:09

aber ich habe täglich mit Billigherstellern zu tun die nur an Verkaufen Verkaufen Verkaufen denken und mit deren Kunden die nach der Geiz ist Geil Mentalität einkaufen aber hinterher über mangelnde Qualität meckern.
Ich glaube, die wenigsten Bavariaeigner meckern über die Qualität ihrer Bavarias. Es meckern hauptsächlich die, die keine fahren und kennen und dem Irrtum unterliegen, dass ein günstigeres Boot zwangsläufig schlechter sein muss.

Ferner nennt es der eine "Geiz ist Geil", der andere kann sich aber nur eine Bavaria oder Hanse leisten und gibt sich auch mit 98% Boot zufrieden, wenn er 80 TEUR sparen kann, da es ja letzten Endes nur ein Spielzeug ist.
Gruß Easy.
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Mein Name ist Guybrush Threepwood und ich will Pirat werden!

beautje

Lotse

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Bootstyp: Winner 10.10

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342

Freitag, 14. September 2018, 12:27


Ich hoffe, man kann das lesen.
Habe mal die GUV-Zahlen aus den letzten drei Geschäftsjahren und die aus den Jahren 05/06 und 06/07 nebeneinander gestellt.
Was sieht man?
Der Umsatz ist in dem Zeitraum von früher 275 Mio auf später 110 Mio um 60% geschrumpft.
Der Materialaufwand ist proportional mitgeschrumpft (Materialaufwand-Quote um und bei 55-60%)
Der Personalaufwand ist nahezu gleich geblieben!!! (Alarm 1)
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich verdoppelt, ihren proportionalen Anteil also verfünffacht. (Alarm 2)
Was sich in dieser Position verbirgt ist leider von außen nicht zu erkennen. Kann alles mögliche enthalten.
Das operative Ergebnis sieht dementsprechend aus.

Jetzt kommt noch das Finanzergebnis: Während man früher 1-2 Mio im Jahr verdiente (Kunststück, man hatte ca 80 Mio Cash bei Verbindlichkeiten von 5 Mio, traumhafte Eigenkapitalquote),
legt man heute nochmal 21 Mio pro Jahr drauf (bei 350 Mio Schulden gesamt)

Man man man man man....

Übrigens: Alle Zahlen aus öffentlich zugänglichen Quellen. Stark vereinfacht, dürften unterm Strich aber passen.

Edit: Noch ein Übrigens: die Zahlen aus den frühen Jahren wirken auf mich auch ein bisschen zu schön, um wahr zu sein. Umsatzrendite vor Steuern von >20%
Wurde hier eventuell die Braut hübsch gemacht, die im Juni 2007 dann teuer an Bain verhökert wurde? Und selbst mit diesen Traumzahlen war der Kaufpreis vollkommen überhöht.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »beautje« (14. September 2018, 13:12)


343

Freitag, 14. September 2018, 12:44

aber ich habe täglich mit Billigherstellern zu tun die nur an Verkaufen Verkaufen Verkaufen denken und mit deren Kunden die nach der Geiz ist Geil Mentalität einkaufen aber hinterher über mangelnde Qualität meckern.
Ich glaube, die wenigsten Bavariaeigner meckern über die Qualität ihrer Bavarias. Es meckern hauptsächlich die, die keine fahren und kennen und dem Irrtum unterliegen, dass ein günstigeres Boot zwangsläufig schlechter sein muss.

Ferner nennt es der eine "Geiz ist Geil", der andere kann sich aber nur eine Bavaria oder Hanse leisten und gibt sich auch mit 98% Boot zufrieden, wenn er 80 TEUR sparen kann, da es ja letzten Endes nur ein Spielzeug ist.


Ich kann auch nicht nachvollziehen, wieso Bavaria ein Billighersteller im negativen Sinne sein sollte. Die 37er Bav, die wir letzten Herbst in Kroatien gechartert hatten, war in allen Belangen sehr ordentlich. Die verwendeten Komponenten (Rigg, Maschine, Gas- und Wasserinstallation, Elektrik, Elektronik, Fenster, Luken etc.) stammten von denselben Herstellern wie bei der Konkurrenz. Alles funktionierte einwandfrei. Das Schiff hat sogar sehr viel Spaß gemacht. Natürlich gab es an der einen oder anderen Stelle Verbesserungspotential, aber das ist bei anderen Herstellern wohl kaum anders. Und dass man bei einem derartigen Schiff keinen Edelausbau in feinster Bootsbauerqualität erwarten darf, sondern eher Wohnwagenqualität bekommt, versteht sich von selbst, das ist dann einfach eine Frage der Prioritätensetzung.

Natürlich schon wieder OT... :D

344

Freitag, 14. September 2018, 12:59

Zitat

Bunter wurde es eh nicht. Eher einheitsgrau. Man kann die Schiffe nicht mehr auf Grund charakteristischer Merkmale einer Weft zuordnen. Ein Einheitsbrei wie bei den Autos.
Auch wieder wahr. Dann ist es bald noch ein Grauton weniger...
Gruß Thoralf

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Das schönste am Segeln sind die Abende im Hafen...

Grautvornix

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345

Freitag, 14. September 2018, 13:14

@otto_motor: die von Nautal veröffentlichten Zahlen zeigen ja das es mehr Bavaria Charterboote gibt als komplett privat genutzte. Das mal nur am Rande. Ich kenne Bavaria Boote und ich kenne diverse andere Hersteller vom aktiven benutzen.
Es tut mir leid das sagen zu müssen und es ist kein Angriff auf dich als Person oder deine Entscheidung welches Boot man sich von seinem sauer verdienten Geld kauft, aber günstiger ist zumeist schlechter und bei Bavaria war es im Vergleich zu anderen Volumenherstellern eben nicht 2% sondern weitaus mehr. Zwischen der von dir angeführten Hanse-Werft und Bavaria waren es schon zweistellige Differenzwerte in % zuletzt.

Man sieht es im Detail und "nur eine Hanse oder Bavaria" Leisten gibt es nicht. Jemand hat eine gewisse Summe Geld zur Verfügung sich etwas zu kaufen und entscheidet dann was ihm wichtig ist. Auch wenn ich den Fall schon mal geschrieben habe...ich habe vor einiger Zeit einen gebrauchten Mercedes E-Klasse Kombi gekauft. Mein Nachbar einen neuen Dacia Logan...sein Spruch "Den hätte ich mir nicht leisten können" Ich sagte "Doch, der hat das gleiche gekostet wie dein Auto, nur halt gut gepflegt und gebraucht" Er meinte daraufhin er würde sich nie ein altes Auto kaufen weil er Wert auf Neuware lege und in den letzten 10 Jahren die Entwicklung ja weiter gegangen ist etc..fakt ist, der Dacia ist mittlerweile ein Fall für die Schrottpresse und der Daimler fährt und fährt und das deutlich komfortabler und mit mehr Spielereien an Sicherheit etc als der Dacia jemals hatte.

Aber wie du sagst, es bleibt ein Spielzeug ;)
"Da hilft nur eins. Hoffen dass die Diesel anspringen, dann dreimalwahnsinnige und durch. Raus ausm Trichter. Und dann ab nach Hause. Wenns klappt, gibts ne halbe Flasche Bier für jeden."

Tamako

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346

Freitag, 14. September 2018, 14:01

….Soling hat eine und diese Konstruktion ist noch älter.



….. und im Bereich der Cruiser/Racer die gute alte Concordia Yawl, und das ist eine noch ältere Konstruktion

https://www.concordiaboats.com/history.html
Mens sana in Campari Soda

Tamako

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347

Freitag, 14. September 2018, 14:08

….Dass es vereinzelt Boote unterschiedlicher Werften in den Jahrzehnten prä-Hanse gab, die über eine SWF verfügten, bleibt hiervon unberührt.


….. da kann man schon von Serie sprechen :D

Zitat

….Concordia Company commissioned 103 Concordia yawls between 1938 and 1966. The German shipyard, Abeking and Rasmussen, constructed all but four of the yawls. ….
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Mussi1975

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348

Freitag, 14. September 2018, 15:38

Einer neuer Investor ist wohl gefunden. Leider wohl wieder ein Grossinvestor...
LG und immer eine handbreit Wasser unterm Kiel!

Maik

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349

Freitag, 14. September 2018, 15:50

.ich habe vor einiger Zeit einen gebrauchten Mercedes E-Klasse Kombi gekauft. Mein Nachbar einen neuen Dacia Logan...sein Spruch "Den hätte ich mir nicht leisten können" Ich sagte "Doch, der hat das gleiche gekostet wie dein Auto, nur halt gut gepflegt und gebraucht" Er meinte daraufhin er würde sich nie ein altes Auto kaufen weil er Wert auf Neuware lege und in den letzten 10 Jahren die Entwicklung ja weiter gegangen ist etc..fakt ist, der Dacia ist mittlerweile ein Fall für die Schrottpresse und der Daimler fährt und fährt und das deutlich komfortabler und mit mehr Spielereien an Sicherheit etc als der Dacia jemals hatte.




Das Du viel mit Billigheimer zu tun hast, kann man an deiner Argumentation lesen.

Dein Nachbar möchte das neueste immer wieder, Du gibst dich mit alten zufrieden, ich fahre auch eine ,,Alte E-Klasse`´ da sind noch die tollen Innovationen verbaut wie CD- Navigation und Telefon Kabel die es heute nur noch auf dem Flohmarkt gibt . Das der Daimler besser fährt interessiert ihn nicht.

b.t.w. Für den Betrag für meine Bav hätte ich auch ein HR in gleicher größere kaufen können, aber 16 Jahre alt und noch nicht mal auf den laufenden.


Und ich bin mir sicher das diese Bav in der Qualität mich weit überlebt. (und das nicht weil meine Qualität so schlecht ist :D )
(


Gruß Klaus
Konzept für ein gutes Leben : Ein schlechtes Gedächtnis und eine gute Gesundheit.

350

Freitag, 14. September 2018, 16:32

Einer neuer Investor ist wohl gefunden. Leider wohl wieder ein Grossinvestor...

Bitte erzähl' mehr!!

Lupo

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351

Freitag, 14. September 2018, 16:33

Zum Thema Qualität:
Nachdem ich vor etlichen Jahren, in zwei Fällen die "Qualität" einer brandneuen, hochpreisigen Yacht beurteilen konnte, habe ich mich bewusst für eine neue Yacht im "Niedrigpreissegment" entschieden (obwohl ich mir eine teurere hätte leisten können). Vorher hatte ich 3 gebrauchte mit gewissem Reparaturbedarf im Laufe der Jahre.

Nun segele ich seit 10 Jahre die Bavaria 34 Cruiser und habe bisher keine größeren Reparaturen gehabt - ok, ein neuer Satz Segel ist dazu gekommen. Die Erstausstattung war nicht so doll.

Aber wenn ich mir überlege wieviel Spass ich bisher damit hatte und welche Reisen ich damit bisher gemacht habe, so kann ich nur sagen: Ein hervorragendes Preis/Leistungsverhältnis.
(Und der Ärger den mein Bekannter mit den neuen teuren Yachten hatte, ist mir erspart geblieben)

Grüße
Eckart

Wellenreiter 1

Proviantmeister

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352

Freitag, 14. September 2018, 17:35

Moin,
ich beobachte nun seit 18 Seiten die pro und kontra Berichte über die BAV‘s hab mir im Stillen meine Meinung gebildet,konnte aber
nicht mitreden weil ich bislang keine BAV gesegelt habe.
Die Wende war letztes WE, mit einer 36 BAV, Bj 2005 , 3 KAB. Ausführung von Kiel aus nach Høruphav und über Maasholm zurück
nach Kiel. Wetter genau richtig für 5 Seebären, Wind an den verschiedenen Tagen 5-6, Böen bis Ende 7.
Zum Schiff: Wohnkomfort- gut wir haben nichts vermisst selbst die Türen blieben bei Lage und Fallen ins Wellental zu bzw. Im Türhalter.
Einziger Wermutstropfen den wir gefunden haben war die hohe Luvgierigkeit. Trotz Reff, das zweite klemmte ( Rolle im Baum war verklemmt)
versuchte das Boot immer wieder den Sonnenschuss, dem nur durch Schoten auf verhindert wurde. Behebung des Problems wollten wir bei dem
Wind und Wellengang nicht machen. Ein größeres Ruderblatt hätte vielleicht die Steuerbarkeit verbessert.
Einzig was mir auffiel war die schwergängige Rollanlage (Furlex) beim Einziehen des Vorsegels. Mir war das zu kraftanstrengend.
Ansonsten kann ich vermelden- Preis/Leistung: ok.
Gruss Peter

Oyibo

Offizier

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353

Freitag, 14. September 2018, 17:46

Qualität

Ich verstehe die Diskussion zur Qualität nicht. Und ich verstehe ehrlich gesagt, noch nicht einmal, was gemeint ist, wenn wir über schlechte Qualität reden. Anhand unseres Bootes (Bj. 2006):

- Rigg von Seldén
- Luken, Steuerung, Steuerrad, Antrieb für Autopilot von Lewmar
- Segel von Elvström (seinerzeit der "hochwertigere" Satz)
- Fußleiste und Klampen von Pfeiffer
- Wasserrohre von Whale
- Pumpen und Toilette von Jabsco
- Ofen von Techimpex
- elektronische Geräte von Raymarine
- Motor und Saildrive von Volvo Penta
- Wasserhähne, Cockpitdusche von Barca
- Luftheizung von Webasto
- Kühleinheit von Waeco
- Lampen außen von Hella Marine
- Akkus von Bosch
All diese Komponenten werden auch von anderen Herstellern verbaut und viele der zuvor genannten Hersteller nehmen für sich in Anspruch "führend" zu sein. Diese Komponenten scheinen mir daher als Unterscheidungskriterium oder Begründung schlechter Qualität ungeeignet.

Das werksseitig verbaute laufende Gut ist nicht das beste, hat aber immerhin zehn Jahre für unsere Nutzungsverhältnisse (Hobbysegler) gut seinen Dienst getan; aus meiner Sicht ein zufriedenstellendes bis gutes Ergebnis. Mit dem Originalanker waren wir nicht zufrieden; das könnte schlechte Qualität sein. Allerdings habe ich ihn auch auf anderen Schiffen "namhafter" Hersteller gesehen, so dass auch der Anker wohl nicht den Unterschied macht.

Meine Bewertung der von Bavaria selbst hergestellten "Komponenten":

Innenausbau: Funktion gut, Optik könnte besser sein (Holz ist ziemlich durch einander gewürfelt), Haltbarkeit nach nunmehr fast 12 Saisons bislang auch gut (Federn in Türschlössern gebrochen - die kommen allerdings von einem "namhaften" Hersteller (Southco / Mobella) und wird auch von "namhaften" Herstellern verbaut). Anpassung der vorgefertigten Teile in den Rumpf: größere Spaltmaße als bei anderen Herstellern, wenig kreativ mit Dichtmittel ausgefüllt. Kein Dimmer, keine indirekte Beleuchtung. Schlechte Qualität oder weniger / ohne "Liebe zum Detail" und der Fertigungsmethodik geschuldet?

Bleiben Rumpf und Deck - GFK, Gelcoat und Topoat: Nach nunmehr fast zwölf Jahren keine Beanstandung (eher im Gegenteil im Vergleich zu anderen Herstellern), keine Osmoseschäden (jedenfalls bis zum Winterlager im vergangen Jahr, das wir genutzt haben, das Unterwasserschiff aus demselben Grund wie Rümhart erneuern zu lassen), keine Delamination (jedenfalls keine, die ich kennen würde), Rumpf-Deck-Verbindung soweit ersichtlich dicht. Bodengruppe anlaminiert, keine verklebte Innenschale.

Funktion insgesamt: Bislang kein nennenswerter Austauschbedarf bei anderen als Verschleißteilen (wie z.B. Segeln). Türen, Schaps springen beim Segeln nicht auf, sondern tun, was sie sollen. Wir sind nicht die schnellsten (was vielleicht nicht allein am Schiff liegt), aber auch nicht die langsamsten, trotz des vielen Platzes unter Deck.

Für unser vorheriges Schiff (ebenfalls eine Bavaria, ein Jahr älter) würde ich die Zusammenfassung nicht anders schreiben. Nun frage ich mich, was ist die schlechte Qualität und woran mache ich sie konkret fest?

Segelalex

Salzbuckel

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354

Freitag, 14. September 2018, 17:48

Ich wollte früher immer eine Bavaria haben, einfach weil die Komponenten die verbaut sind, die gleichen sind wie bei den anderen auch (auch HR hat Volvos drin und Selden drauf), weil ich nicht Unsummen für Markenreputation zahlen wollte und weil ich auch kein Geld ausgeben wollte, weil die Werft ihre Prozesse nicht im Griff hat und deshalb die Fertigung viel aufwändiger ist, als erforderlich. Dass man auch schlechte Dinge kauft wie zu kleine Winschen und simple Ruderlager war ich bereit in Kauf zu nehmen und im Laufe des Lebens nach Bedarf zu korrigieren.

Und heute? Verwaltungswasserkopf, seltsame Markenstrategie (Was soll ein Schiff für den Chartermarkt mit Winschen achtern vorm Steuer?) und Insolvenz. Viele Vercharterer stehen vor dem gleichen Problem. Denn die Alternativen sind nicht besser. Hanse ist dem Charteralltag nicht gewachsen, die Franzosen sind zu schlecht zu reinigen innendrin und schon bleibt nichts mehr übrig.

Wäre schön, es ginge weiter. Nur dann muss da ein Klon von Herrmann hin. Kostenfuchs mit klarer Idee fürs Produkt.

Gruß

Alex
Schatz, es liegt nicht an dir, es liegt am Steg...

355

Freitag, 14. September 2018, 18:02

Ich wollte früher immer eine Bavaria haben, einfach weil die Komponenten die verbaut sind, die gleichen sind wie bei den anderen auch (auch HR hat Volvos drin und Selden drauf), weil ich nicht Unsummen für Markenreputation zahlen wollte und weil ich auch kein Geld ausgeben wollte, weil die Werft ihre Prozesse nicht im Griff hat und deshalb die Fertigung viel aufwändiger ist, als erforderlich. Dass man auch schlechte Dinge kauft wie zu kleine Winschen und simple Ruderlager war ich bereit in Kauf zu nehmen und im Laufe des Lebens nach Bedarf zu korrigieren.

Und heute? Verwaltungswasserkopf, seltsame Markenstrategie (Was soll ein Schiff für den Chartermarkt mit Winschen achtern vorm Steuer?) und Insolvenz. Viele Vercharterer stehen vor dem gleichen Problem. Denn die Alternativen sind nicht besser. Hanse ist dem Charteralltag nicht gewachsen, die Franzosen sind zu schlecht zu reinigen innendrin und schon bleibt nichts mehr übrig.

Wäre schön, es ginge weiter. Nur dann muss da ein Klon von Herrmann hin. Kostenfuchs mit klarer Idee fürs Produkt.

Gruß

Alex
Wer ist Herrmann und ist vom angeblichen neuen Investor schon irgendetwas bekannt?

Gruß Hacky

356

Freitag, 14. September 2018, 19:28

Winfried Herrmann ist der Gründer von Bavaria Yachtbau. Ein Pedant, knallharter Kaufmann und Optimierungsfetischist.
Gruß, Norman

357

Freitag, 14. September 2018, 19:48

Die Bavaria Qualität ist aus meiner Sicht guter Schnitt. Ausreißer sind seltenst bis nicht vorhanden. Das Qualitätsmanagement scheint funktioniert zu haben.
Not on facebook.

358

Freitag, 14. September 2018, 20:18

Bavaria Qualität 2006 und 2018 ist schon ein Unterschied. Ich chartere seit 25 Jahren eine Woche Mittelmeer( eigenes Schiff an der Ostsee[immer Dehler]), wir suchen immer nach älteren Bavarias und sind eigentlich nie enttäuscht. Die neuen möchten wir nicht so gerne.

Gruß Odysseus

Henning

Salzbuckel

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Schiffsname: Fjordsang

Bootstyp: kurzes Patscheboot mit Kinderrigg

Heimathafen: Bordelumsiel

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359

Freitag, 14. September 2018, 21:11

Na dann bin ich ja mal auf die Bavariaqualität 2008 gespannt. Ab 6.10. eine Woche von Augustenborg aus mit unterwegs.
Versteckt den Rum! :sparrow:


"Das Dumme an Zitaten aus dem Internet ist, dass man nie weiß, ob sie wahr sind."
(Leonardo da Vinci)

da darf man auch schon mal ein bisschen ein mulmiges Gefühl haben während der Nordfriese noch draußen Uno spielt :-)

ex-express

Kapitän

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Bootstyp: Dehler 35 SV

Heimathafen: Flensburg

Im Marktplatz: 1

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360

Freitag, 14. September 2018, 21:33

Natürlich haben die Rümpfe Potenzial, sind die Riggs von Seldén und die Winschen von Lewmar...
Aber wenn man die Bav schnell haben will geht's los: Winschen zu klein und zu wenige, ALLE Fallen ersetzen gegen reckfrei, Traveller installieren, gute Segel, Genni oder Spi nachrüsten... da kommen schnell 30-50.000,- (je nach Größe)zusammen. Und dann ist das Boot nicht mehr günstig genug im Einkauf.
Das gleiche bei nem Freund erlebt, der eine Hanse 385 kaufte. Nun ist sie so wie er sie haben will und er liegt preislich jetzt bei einer Dehler 38! Da hätte er alles so serienmäßig gehabt und er hätte ein Boot mit deutlich mehr Speedpotenzial...

Wer aber chartert oder Kaffeesegeln will kriegt bei Bav ein ordentliches Boot.

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