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  • »randalsmith« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 3

Wohnort: Hamburg

Bootstyp: Bayliner 2355

Heimathafen: Oortkaten

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1

Mittwoch, 16. Mai 2018, 13:49

Familien taugliches Segelboot

Moin aus Hamburg,

ich will diesen Sommer aufs segeln umsteigen. Wir d.h. meine kleine Tochter 10 Monate alt und meine Frau. Jetzt bin ich seit ein Paar Tagen auf der Suche nach Segelbooten die für eine Familie passen.

  • Wir haben uns ein Limit um und bei 20k Euro gesetzt.
  • Fahren werden wir vorerst in der Elbe bei Hamburg, später will ich dann auch Trips z.B. mal nach Helgoland machen. Vielleicht auch das Revier wechseln und an die Ostsee.
  • Gerne würde wir auch mal den einen oder anderen Urlaub auf dem Boot verbringen (1-2 Wochen ).
  • Kursstabilität wäre schön und vor allem Sicherheitsreserven für die Nordsee...
  • Trailerbar ist mir nicht so wichtig

Habt ihr hier ein paar Vorschläge für uns ?

Danke und Grüße aus Hamburg

Marc

Beiträge: 591

Wohnort: Hamburg

Schiffsname: lilla flicka

Bootstyp: Folkeboot

Heimathafen: Heiligenhafen

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2

Mittwoch, 16. Mai 2018, 14:05

Hallo Marc,

hm 20k € ist doch ne schöne Summe... Da wirst du sicher was passendes finden.
Hast du bereits Erfahrungen im Segeln?

Bei deinen Revierwünschen (Elbe, NS und ggf. NOK) würde ich ein Boot mit Einbaumaschine nehmen - evtl. findest du eines, wo diese vor wenigen Jahren getauscht wurde.

Damit es mit Frau und Kind nicht gleich zu klein wird, nen paar Tipps, die ins Budget passen würden:
- Great Dane 28 (gerade auf ebay Kleinanzeigen) nen gemütlicher, seetauglicher und kursstabiler Langkieler
- Albin Ballad
- Maxi Fenix

na die Liste ließe sich noch endlos fortsetzen, aber da kommen sicherlich diverse Tipps...

Gruß
Marcus
Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie :D

Mac

Offizier

Beiträge: 502

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Schiffsname: Da lang

Bootstyp: Moody 336

Heimathafen: Wolphaartsdijk

Rufzeichen: DF-3155

MMSI: 211590830

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3

Mittwoch, 16. Mai 2018, 15:29

Ich würde auch auf ausreichende Stehhöhe und ein richtiges Klo achten.
Moin aus Köln

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4

Mittwoch, 16. Mai 2018, 15:37

Marc,

es gibt hunderte geeignete Bootstypen.
Eine befreundete Familie ist mit einem Folkeboot glücklich.
Andere mit einer Albin Express.
Oder Albin Ballad.
Oder Impala 27.
Oder doch ein alter Hanseat oder Delphin mit Kielschwert für die vielen trockenfallenden Schlickhäfen?
Oder ein robustes, dabei auch eher träges Tourenboot wie eine Victoire 28?


Alle passen ins Schema.
Was habt Ihr drauf, was wollt Ihr Euch zumuten? Wollt Ihr sportlich segeln, aktiv trimmen, auch mal an der Feierabendregatta teilnehmen? Oder primär auf dem Wasser sein?
Mit Baby/Kleinkind seid Ihr vielleicht ganz froh, wenn es irgendwo zum gemütlichen Ankern reicht?

Gruß
Andreas

columbus488

Schief-made

Beiträge: 13 230

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MMSI: 211 625 930

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5

Mittwoch, 16. Mai 2018, 16:18

schau dir mal die beiden Bände "99 Klassiker" vom Palstek-Verlag an, die sind ne Top-Entscheidungshilfe. Da bekommst du einen ersten Überblick über Größe-Preis-Verhältnis. Rechne von den Preisen ca 20 vH runter, bzw schau in der B-Kategorie... da bist du auf dem richtigen Weg...

Ansonsten: "Welcome on board..."
Statt zu klagen, daß wir nicht alles haben, was wir wollen, sollten wir lieber dafür dankbar sein, daß wir nicht alles bekommen, was wir verdienen.

Dieter Hildebrandt (*1927), dt. Kabarettist

  • »randalsmith« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 3

Wohnort: Hamburg

Bootstyp: Bayliner 2355

Heimathafen: Oortkaten

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6

Mittwoch, 16. Mai 2018, 17:07

Danke für die schnellen Antworten.
Alle passen ins Schema.
Was habt Ihr drauf, was wollt Ihr Euch zumuten? Wollt Ihr sportlich segeln, aktiv trimmen, auch mal an der Feierabendregatta teilnehmen? Oder primär auf dem Wasser sein?
Mit Baby/Kleinkind seid Ihr vielleicht ganz froh, wenn es irgendwo zum gemütlichen Ankern reicht?
Wir sind absolute Anfänger was das segeln angeht. Wenn ich mit Frau und Kind unterwegs bin, wollen wir einfach nur gemütlich segeln und das wird denke ich auch die meiste Zeit der Fall sein. Ich möchte nur irgendwann mit etwas mehr Erfahrung auch die Möglichkeit haben mal ne ordentliche Tour zu fahren und das sicher. Mit unserer kleinen sind lange Etappen nicht drin, bzw. möchte ich Ihr das nicht zumuten, die will sich ja auch mal bewegen :-). Wenn wir zur Zeit unterwegs sind machen wir das so, dass wir ne Zeit lang strecke machen und dann irgendwo an Land gehen das wiederholen wir dann bis wir am Ziel sind.

schau dir mal die beiden Bände "99 Klassiker" vom Palstek-Verlag an, die sind ne Top-Entscheidungshilfe. Da bekommst du einen ersten Überblick über Größe-Preis-Verhältnis. Rechne von den Preisen ca 20 vH runter, bzw schau in der B-Kategorie... da bist du auf dem richtigen Weg...

Ansonsten: "Welcome on board..."
Das Werde ich mal machen. Scheint im Moment wohl vergriffen zu sein :huh:

7

Mittwoch, 16. Mai 2018, 17:57

Ok,

dann seht Euch nach einem stäbigen Boot mit gutmütigen Segeleigenschaften, tendenziell eher unter- als übertakelt um, aber trotzdem keine Bleiente.
Mit Baby-/Kleinkind und ansonsten zu zweit kann es vorkommen, dass eine(r) eine Zeitlang das Boot allein handeln muss.
Also tiefes, geschütztes Cockpit mit umlaufendem Süll, Sprayhood und tendenziell (nicht zwingend) Pinnensteuerung. Ältere Boote Eurer Preislage sind meist so ausgelegt, dass nicht alle Bedienfunktionen auf eine Person am Ruder zulaufen, sondern das Cockpit ist arbeitsteilig organisiert. Wenn der Rudergänger das Boot allein handelt und Schoten/Strecker erreichen möchte, muss er sich im Cockpit bewegen können. Eine mitten im Cockpit stehende Radsteuerung ist dabei tendenziell hinderlich.
Deshalb eher Pinne.
Das Boot sollte noch handlich, Segelflächen und sonstige Lasten nicht zu groß sein. Gepäck, Buggy usw. aber schon an Bord können. Große Backskisten sind förderlich. Auf der Elbe kann ein Kielschwerter von Nutzen sein, um auch Nebengewässer freizügiger befahren zu können. Wind gegen Tide verursacht auf der Elbe zuweilen eine etwas ruppige Welle; ein weich in die Welle eintauchender Rumpf mit V-Spant ist vorteilhaft.

Unter den von mir genannten Booten würde ich die
- Victoire 26/28
- Delphin (Kielschwerter) ein geradezu klassisches Elbboot
- Albin Ballad
- etwas kleiner Albin Vega oder
- Albin Accent
herausstellen. Es gibt viele, viele weitere, die in Frage kommen. Die genannten Typen sind exemplarisch.
Es sind jedoch in Eurer Preislage stets ältere Boote. Achtet beim Kauf auf den Erhaltungszustand und lasst jemand Sachkundiges draufgucken.
Gebt max. 15k für den Kauf aus und haltet 25 - 30 % des Kaufpreises für Reparaturen in Reserve.
Keine scheinbaren Billigangebote aus der Bucht - das sind in aller Regel Projekte. Euer archetypischer Voreigner ist ein kundiger Rentner, der aus Altersgründen aufgibt und nicht der vorübergehende Zwischeneigner mit zwei linken Händen und knappem Budget, der das Boot jahrelang verbastelt hat. Ihr benötigt zudem Eure Zeit für die Kleine und nicht für Boots-Dauerbasteleien.

Günstiger Liegeplatz: Aufnahme in einen Hamburger Segelverein des Vertrauens und Bootsliegeplatz im Hamburger Yachthafen Wedel. Sehr kindgerecht dort, schöner großer Spielplatz.

Auch möglich: Besuch des Yachthafens, Studium der (meist zahlreichen) Verkaufsanzeigen am schwarzen Brett an Halle 2, ggf. Besichtigung gleich vor Ort.

Die Oberelbe ist nach dem Umstieg auf das Segeln kein wirklich geeignetes Revier mehr, aber das ist Euch sicher selbst bewusst.

Gruß
Andreas

8

Mittwoch, 16. Mai 2018, 19:48

Hamburger Yachthafen Wedel. Sehr kindgerecht dort, schöner großer Spielplatz.

Auch möglich: Besuch des Yachthafens, Studium der (meist zahlreichen) Verkaufsanzeigen am schwarzen Brett an Halle 2, ggf. Besichtigung gleich vor Ort.


Und gerne auch mit den Leuten schnacken, die nicht verkaufen wollen, aber wenn euch die Boote gefallen, kann man auch gerne mit denen schnacken.

9

Mittwoch, 16. Mai 2018, 21:58

Eine Compromis 777 könnte auch passen wenn keine Stehhöhe nötig ist. Solide und gemütlich, aber nicht schnell.

Peter

10

Mittwoch, 16. Mai 2018, 22:03

... und in der 28'-Klasse: Emka 28/29 (schwankende [Aus-] Bauqualität), Bumerang 28, Spirit 28. Für die kleine Familie allemal ausreichend. - Aber da sind auch schon genug andere gute Boote genannt.

vlinder

Seebär

Beiträge: 1 035

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Schiffsname: Tamino

Bootstyp: Victoire 822

Heimathafen: Enkhuizen

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11

Mittwoch, 16. Mai 2018, 22:13

Preis ist gewiß verhandelbar

super Schiff

https://www.botenbank.nl/zeiljachten/victoire-822/1904604

12

Mittwoch, 16. Mai 2018, 22:18

... oder in der 32' Klasse. 1. Hand, solide gebaut, immer auf einigermaßen aktuellem Stand gehalten. Der Eigner muss aus gesundheitlichen Gründen aufgeben. Ernsthaftes Angebot machen, dann kann ich zu vermitteln versuchen. Achso das Boot: Schau mal in mein Profil und hangele Dich dann weiter.
:S

13

Mittwoch, 16. Mai 2018, 22:29

Au ja, die hat einen großen Haben-wollen-Faktor... (Ok, bin aktuell für meine wenige Zeit schon überversorgt...)

zooom

Salzbuckel

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14

Mittwoch, 16. Mai 2018, 22:32

Ich würde in dieser Konfiguration schauen, ein Schiff mit 2 Kabinen zu bekommen, dann hat man eine Chance, z.B. die Bugkajüte als Kinderzimmer zu nutzen und sich ggf. zurückzuziehen in den eigenen Bereich, spart umräumen und sorgt für mehr Entspannung im Schiff. (Und evtl. bleibt das Kind ja nicht immer ein Einzelkind?)
Gruß Thomas

Dieses Jahr bekennender Alt 68iger

15

Donnerstag, 17. Mai 2018, 00:20

Was ist bei Dir eine "Kabine"? Eine Krabbelwiese vorne hat jeder Vierteltonner. Und unsere Dufour T7 hat sogar eine Achterkajüte bei <7m, in der 2 Erwachsene liegen können. (Ok, ich schrieb "liegen", nicht "wohnen".) - Für zwei "richtige" Kabinen wird es dann mit 20k€ eng. Aber das kann ja später kommen. Erstmal loslegen und Spaß haben.

16

Donnerstag, 17. Mai 2018, 00:59

..und bei jedem Angebot..sei es noch so günstig bzw. teuer..überprüfe genau..Rump..Osmose..Elekroinstalation...Motor...Segel...Mast..Kiel-Rumpf-Verbindung.. Mehrwertsteuernachweis.. eindeutigen Eigner..uvm.

..mach großen Bogen ..um Holz-, bzw. Stahlkonstruktionen

Das Segeln ist im Gegensatz zu MoBo mit viel Arbeitsleisung verbunden :D
..so mancher geht genau den umgekehrten Weg..
„Unwissenheit erzeugt viel häufiger Selbstvertrauen als Wissen“,

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »SDAV« (17. Mai 2018, 01:20)


zooom

Salzbuckel

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17

Donnerstag, 17. Mai 2018, 07:30

Was ist bei Dir eine "Kabine"? Eine Krabbelwiese vorne hat jeder Vierteltonner. Und unsere Dufour T7 hat sogar eine Achterkajüte bei <7m, in der 2 Erwachsene liegen können. (Ok, ich schrieb "liegen", nicht "wohnen".) - Für zwei "richtige" Kabinen wird es dann mit 20k€ eng. Aber das kann ja später kommen. Erstmal loslegen und Spaß haben.



Nun, eine Kabine zeichnet sich für mich durch eine Türe aus, die man zumachen kann. So was gibts schon im Bereich von 28ft aufwärts. Ganz selten z. B. eine Nomad 29, die hat sogar ne Achterkajüte hinter dem Cockpit. Die aufgeführten Hinweise auf Bauqualität und Co bleiben natürlich zu beachten.
Gruß Thomas

Dieses Jahr bekennender Alt 68iger

18

Donnerstag, 17. Mai 2018, 07:40



..mach großen Bogen ..um Holz-, bzw. Stahlkonstruktionen...
Ein Satz, der meist von Menschen kommt, die weder das Eine noch das Andere je besessen haben und damit absolut qualifiziert sind.
Das Leben ist die Fülle, nicht die Zeit

19

Donnerstag, 17. Mai 2018, 10:57



..mach großen Bogen ..um Holz-, bzw. Stahlkonstruktionen...
Ein Satz, der meist von Menschen kommt, die weder das Eine noch das Andere je besessen haben und damit absolut qualifiziert sind.

..zu ergänzen sei noch..auch nie besitzen wird.. da man ausser Pfege-,und Reffitaufwand..noch zum eigentlichen Segeln Zeit haben sollte.. :D
„Unwissenheit erzeugt viel häufiger Selbstvertrauen als Wissen“,

20

Donnerstag, 17. Mai 2018, 11:24

Vorurteile aus Ahnungslosigkeit....
Ich bin froh, ein pflegearmes Stahlboot zu haben, wenn ich den einen oder anderen Plastebootfahrer mit seinem weich gewordenem Deck, oder delaminierendem Rumpf so sehe. A
Ach so, mit dem Holzboot (konstruktiv und ausführungsmäßig kein Highlight) bin ich auch sehr vel gesegelt,...Die Bilanz zwischen Segeln und Pflege ar sehr positiv. Und bei Booten, die konstruktiv und in der Ausführung richtig gut sind, hält sich der Aufwand zur Erhaltungspflege in Grenzen, wenn nicht paar Jehre geschlampt wurde.
Aber jeder Jeck ist anders, und viel Spaß noch beim Vorurteile Pflegen....
Das Leben ist die Fülle, nicht die Zeit

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