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Olaf_P32

Kapitän

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Bootstyp: 15m² Jollenkreuzer

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41

Donnerstag, 17. Mai 2018, 14:37

Zitat von »SDAV«
Stahl Jollenkreuzer.


Wurde dieser denn ernsthaft vorgeschlagen?!

Nein, wurde nicht vorgeschlagen. Aber der TE wurde aufgefordert um Holz und Stahl einen großen Bogen zu machen.

Da würde er aber schöne Schiffe links liegen lassen. Wie z.B. http://www.fky.org/marktplatz/bootsmarkt…/wehrhahn17.htm oder http://www.fky.org/marktplatz/bootsmarkt…e/mueller17.htm
Ein Leben ohne Boot ist möglich, aber ist es auch lebenswert ?
:wickie:

42

Donnerstag, 17. Mai 2018, 14:39

Das Geschwafel begann, als jemand seine Unkenntnis hinsichtlich Baustoffe und Bauarten preisgab und Unfug schrieb.
Was GANZ SICHER ne Opition für den TO ist, ist ein stählerner Dauelsberg Wattenkreuzer. Flach, mit Schwert, damit wattentauglich, und mit Ballast für die Nerven...
Wenn halbwegs in Pflege, überlebt das Schiff noch die Eignerenkel.
Das Leben ist die Fülle, nicht die Zeit

43

Donnerstag, 17. Mai 2018, 14:59


Was GANZ SICHER ne Opition für den TO ist, ist ein stählerner Dauelsberg Wattenkreuzer. Flach, mit Schwert, damit wattentauglich, und mit Ballast für die Nerven...
Wenn halbwegs in Pflege, überlebt das Schiff noch die Eignerenkel.


Hmm, wird mit 20k knapp. Sonst passt das.

44

Donnerstag, 17. Mai 2018, 15:24

Da mag das eine oder andere Vorurteil mit im Spiel sein, aber Stahl- und Holzschiffe sind für mich etwas für echte Liebhaber und/oder Handwerker bzw. Leute, die genau wissen, worauf zu achten und wie etwas zu erledigen ist. Oder die das Geld haben, den ganzen Kram machen zu lassen. Wenn ich Zooms Beiträge über Rostüberraschungen auf seiner Reinke lese, die sich in etwa decken mit denen eines Reinke-Eigners bei mir im Winterlager, weiß ich, dass ich das nicht will. Und Holzpflege halte ich auch nicht für banal. Wenn ich die Geschichten eines befreundeten Tischlers höre, der beim Schleifen an seiner Biga nur noch geflucht hat, weil er tagelang in den unmöglichsten Körperhaltungen gelitten hat, weiß ich, dass ich das auch nicht will. Klar sieht das Ding jetzt 1a aus. Aber für den eher seglerisch als handwerklich interessierten Bootskäufer sollte man lieber in den Häfen mal einen etwas genaueren Blick auf die Lackierungen der alten Boote werfen. Von weitem alles schick anzusehen. Beim Segeln auf dem Boot hat man den Pfusch aber direkt vor der Nase. Könnte ich nicht. Und die Wahrscheinlichkeit, dass das beim segelnden Nichthandwerker irgendwann genau so aussieht, halte ich für eher hoch.

45

Donnerstag, 17. Mai 2018, 15:30

Da mag das eine oder andere Vorurteil mit im Spiel sein, aber Stahl- und Holzschiffe sind für mich etwas für echte Liebhaber und/oder Handwerker bzw. Leute, die genau wissen, worauf zu achten und wie etwas zu erledigen ist. Oder die das Geld haben, den ganzen Kram machen zu lassen. Wenn ich Zooms Beiträge über Rostüberraschungen auf seiner Reinke lese, die sich in etwa decken mit denen eines Reinke-Eigners bei mir im Winterlager, weiß ich, dass ich das nicht will. Und Holzpflege halte ich auch nicht für banal. Wenn ich die Geschichten eines befreundeten Tischlers höre, der beim Schleifen an seiner Biga nur noch geflucht hat, weil er tagelang in den unmöglichsten Körperhaltungen gelitten hat, weiß ich, dass ich das auch nicht will. Klar sieht das Ding jetzt 1a aus. Aber für den eher seglerisch als handwerklich interessierten Bootskäufer sollte man lieber in den Häfen mal einen etwas genaueren Blick auf die Lackierungen der alten Boote werfen. Von weitem alles schick anzusehen. Beim Segeln auf dem Boot hat man den Pfusch aber direkt vor der Nase. Könnte ich nicht. Und die Wahrscheinlichkeit, dass das beim segelnden Nichthandwerker irgendwann genau so aussieht, halte ich für eher hoch.

:gooost:
„Unwissenheit erzeugt viel häufiger Selbstvertrauen als Wissen“,

zooom

Salzbuckel

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46

Donnerstag, 17. Mai 2018, 15:50

Nun muß ich das relativieren, wenn ich schon als Referenz genannt werde.
Es ist sicher ein Unterschied, ob ich mich mit 67 Jahren auf so etwas einlasse oder mit Anfang 30. Grundsätzlich hat man bei einem Stahlschiff schon die Chance, auch einen Dorfschmied was reparieren zu lassen, geschweißt wird in den finstersten Ecken der Welt, vermutlich sogar auf Helgoland. Daß ein GFK Boot bei Beschädigung leichter in Eigenregie zu reparieren ist, ist ein häufig in die Welt gestreutes Gerücht. Osmosesanierung ist nix für Anfänger, Reparatur an tragenden Teilen schon gar nicht, auch Gelcoatschäden sind nicht Ohne. Nicht umsonst ruft Wedel heftige Preise für seine Arbeit auf. Die Verbindung von GFK und Metall kann kritisch sein, das wissen nicht nur Eigner bajuwarischer Boote. Ich hab auch schon viele komplett verhunzte GFK Schiffe gesehen. Bei einem Stahlschiff kommste mit einem draufgepappten Blech noch um die halbe Welt, mit einem Plasteschiff kann es Dir passieren, daß Du Robert Redford spielen mußt.
ICH habe mich nicht gegen ein (wunderschönes) STAHLschiff (mit HOLZaufbau) entschieden, ich hab mich für das Segeln entschieden und da rechne ich mal so mit ca. 10-12 Jahren aktiver Zeit und da war mir nach der vielen Arbeit ohne Land in Sicht die Mühe an der Reinke zu viel im Verhältnis.
Gruß Thomas

Dieses Jahr bekennender Alt 68iger

47

Donnerstag, 17. Mai 2018, 15:55

Also, ich glaube ja nicht, dass der TE sich an einer Reinke versuchen möchte ;-)

Bleibt doch mal bei handlich und überschaubar fürs erste Schiff. Die sind zu Dritt und es geht doch auch um die Folgekosten für so nen Pott.

Da spielt die Reparierbarkeit in Drittweltstaaten erstmal ne untergeornete Rolle. Zudem ist es doch auch eigentlich immer schon allgemeiner Tenor, dass Stahl erst ab einer gewissen Bootsgröße - wenn überhaupt - Vorteile ausspielen kann. :D


"If you want to keep a secret, put it in the sailing instructions."
(Unbekannt)


48

Donnerstag, 17. Mai 2018, 16:38

Thomas, Zoom, du hast es gut zusammen gefasst: entweder schweißen, Rostpflege etc. oder segeln ;)
ciao

Andreas

49

Donnerstag, 17. Mai 2018, 17:50

Andere Aspekte:

1. Der Status Anfänger passt mehr auf GfK denn auf Holz oder Stahl, obwohl natürlich jemand Segelanfänger und zufällig Tischler sein kann. Derartige Ausnahmen sind geschenkt.

2. Kleinkinder: Da ist nicht immer Zeit fürs Boot. Freunde haben ein Holzboot und seit die Gören a) überhaupt da und b) in einem zeit- und aufmerksamkeitsfressenden Kleinkindalter sind, kommt das Boot runter. Die Zeit fehlt. GfK verzeiht das besser als Holz. Ausnahmen bestätigen jede Regel.

Gruß
Andreas

zooom

Salzbuckel

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50

Donnerstag, 17. Mai 2018, 18:09

Thomas, Zoom, du hast es gut zusammen gefasst: entweder schweißen, Rostpflege etc. oder segeln ;)



Bitte nicht aus dem Zusammenhang reißen, vor 10 Jahren hätt ich die Arbeit auf der linken A...backe abgesessen und dann jahrelang einen Klassiker gesegelt. Jetzt ist es halt ein Plasteboot, in das die Voreigner so viel Arbeit gesteckt haben, daß ich noch ein paar Jahre (gern) davon profitiere.
Gruß Thomas

Dieses Jahr bekennender Alt 68iger

51

Donnerstag, 17. Mai 2018, 18:53

Du bist aber auch mit handwerklichem/technischem Wissen und Können ausgestattet, das nicht als üblicherweise vorhanden unterstellt werden kann ...

52

Donnerstag, 17. Mai 2018, 19:04

@zoom
Das ist das Positive hier im Forum, man erhält Erfahrungswerte, welche das eigene Handeln in die richtige Richtung steuern helfen..
..deine Berichte über dein Stahlboot Reffit gehörten dazu..
Für mich sollte effektiv ein Vorhaben möglichst erfolgreich durchzuführen sein.. am Stahlboot würde ich nur scheitern können.. da zuviel Zeit und Arbeit
„Unwissenheit erzeugt viel häufiger Selbstvertrauen als Wissen“,

53

Donnerstag, 17. Mai 2018, 19:10

Was ist mit den vielen Refitverzweiflungen bei Plastebootfahrer, mit Osmose und weichem Sandwichdeck?
Das Leben ist die Fülle, nicht die Zeit

54

Donnerstag, 17. Mai 2018, 19:39

Am Besten, man kauft überhaupt kein Boot. Egal aus welchem Material. Machen nur Ärger, diese Boote.
Not on facebook.

55

Donnerstag, 17. Mai 2018, 19:47

Meint ihr ernsthaft, dass das die Diskussion ist, die sich der TE vorgestellt hat?!


"If you want to keep a secret, put it in the sailing instructions."
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kielius

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56

Donnerstag, 17. Mai 2018, 19:48


Am Besten, man kauft überhaupt kein Boot. Egal aus welchem Material. Machen nur Ärger, diese Boote.

:thumb: :lachen:


Meint ihr ernsthaft, dass das die Diskussion ist, die sich der TE vorgestellt hat?!
:no_1:
Aus dem Zusammentreffen von Vorbereitung und Gelegenheit entsteht das, was wir Glück nennen.
Anthony Robbins

57

Freitag, 18. Mai 2018, 10:51

Aber es war die Diskussion die zu erwarten war^^ :D
"Kalsarikännit"

ist finnisch und bedeutet "sich alleine zu Hause in Unterhosen zu betrinken"
Irgendwie beneide ich die Finnen, dass sie dafür ein Wort haben

kielius

Super Moderator

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58

Freitag, 18. Mai 2018, 11:08

Aber es war die Diskussion die zu erwarten war^^ :D
Die Hoffnung stirbt zuletzt :O
Aus dem Zusammentreffen von Vorbereitung und Gelegenheit entsteht das, was wir Glück nennen.
Anthony Robbins

59

Freitag, 18. Mai 2018, 11:09

Naja. Also, dass sie sich seitenlang bei Stahl und Holz gegen GFK festbeißt? Das haben wir doch sonst auch nicht so dogmatisch?! Gerade bei so einer Eingangsfrage.

Vermutlich wäre es konstruktiver zugegangen, hätte ihm jemand ein Motorboot empfohlen ;(


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Trouw

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60

Freitag, 18. Mai 2018, 11:34

Was ist mit den vielen Refitverzweiflungen bei Plastebootfahrer, mit Osmose und weichem Sandwichdeck?


man kann das noch ergänzen: abfallende Kiele, nicht zu berührende Relingsstützen, verzogene Rümpfe, wenn die Wanen mal angezogen werden, usw, usw,

Nee, das hilft dem TE alles nicht weiter. Aber ich sach mal so, jeder soll nur davon erzählen, was er selber erfahren hat. Ich habe beides gehabt, Tupperware und jetzt seit über 20 Jahre Stahl, das Schiff ist von 1978. Es kommt auf die Qualität an. Auch auf die Qualität der Beschichtung. Nie mehr etwas anderes als Stahl! Sicher, fest, stabil und wertig. Man muss es sogar vererben! Und überhaupt nicht langsam.

Gruß "TROUW"

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