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21

Sonntag, 10. Juni 2018, 13:58

Soweit ich weiß rostet blanker Stahl im Salzwasser in 10 Jahren knapp 1mm weg.
Da ist also noch 'Luft'. :D

Spi40

Salzbuckel

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22

Sonntag, 10. Juni 2018, 14:14

Soweit ich weiß rostet blanker Stahl im Salzwasser in 10 Jahren knapp 1mm weg.
Da ist also noch 'Luft'. :D


Willst Du damit sagen, dass von möglicherweise 4 oder 5 mm im Neubau noch 1-2 mm vorhanden sind. Luft nach oben ?(
Gruß Torsten

kis
keep it simple

23

Sonntag, 10. Juni 2018, 14:52

Soweit ich weiß rostet blanker Stahl im Salzwasser in 10 Jahren knapp 1mm weg.
Da ist also noch 'Luft'. :D


Willst Du damit sagen, dass von möglicherweise 4 oder 5 mm im Neubau noch 1-2 mm vorhanden sind. Luft nach oben ?(
Der Neubau hatte ja einen Schutzanstrich und dürfte somit die ersten Jahre kaum gerostet sein.
Bei dem Baujahr sollte theoretisch noch eine ausreichende Wandstärke verblieben sein.
("Dürfte" u. "sollte" = Konjunktiv)
Ich würde dem Rumpf allerdings meßtechnisch auf den 'Leib' (Rumpf) rücken.

baringa

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24

Sonntag, 10. Juni 2018, 23:54

Die Betriebe hatten sich dann gnädigst die gefälligsten Azubis herausgepickt.
[font=&quot]Oder die besten oder die mit den besten Beziehungen[/font]

Heute ist die Situation umgekehrt. Die Jungen Leute wollen "alle" Studieren egal ob es eine Perspektive hat um sich danach von Praktika zu Praktika hangeln und evtl erst mit 33 ihr erstes Geld verdienen.
Klasse, das du nicht diesem Zeitgeist folgst und dein Ding machst.

Wer heute studiert, findet meist einen Job, zügig nach einem brauchbar gutem Abschluss. Manchmal kann man nach dem Abschluss nichtmal mehr ein paar Wochen auf Reisen gehen. Gut, gilt für techn. Berufe in denen ich tätig bin. --> Leute, es liegt an der Demographie. Wer heute <= 40 Jahre alt ist wird bei brauchbarer Ausbildung nur in den seltensten Fällen Schwierigkeiten haben sein Geld zu verdienen.
--
Gruß, Christoph
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baringa

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25

Montag, 11. Juni 2018, 00:09

Und was sagen Stahlbootbesitzer? Einer hat sich zumindest geäußert. Bei allen Vor- und Nachteilen kommt der strukturelle Schaden bei Stahl von den Oberflächen aus, bei Holz und Plastik aller Art von innen. Bei Stahl braucht man kein Ultraschallgutachten, um zu sehen, wie tief der tiefste Rostkrater ist. Hat man seine Lesebrille vergessen, nimmt man die Fingerkuppe - ein hervorragendes Messinstrument, das man immer dabei hat.
vom Stahlbootbesitzer:

Seit nunmehr sechs Jahren segle ich mein zweitens Stahlboot. Das erste war eine Wibo, sieben Jahre lang. Deren Verarbeitungsqualität wurde hier ja schon oft weniger gut dargestellt, das teile ich nicht. Mich hat dieses erste Stahlboot sicher über Nordsee und Nordatlantik gebracht. Im Jahr 2007 habe ich damit in der holländischen Waddenzee die wenigen vorhanden Steine in Form des Pollendem gefunden als ich zu einer großen Tour gen Norwegen aufgebrochen bin. Da war ich sehr froh ein Stahlboot zu haben. Das hatte zwar auch ein Loch im schrottgefüllten Kiel, aber das ließ sich in der Werft in Harlingen in wenigen Tagen größer aufbohren, durchspülen (entsalzen), zuschweißen inkl. Aufdoppeln und wieder versiegeln mit Lack. Selbiges Problem hätte mit einem GFK- oder Holzboot wesentlich länger gedauert. Ich konnte meine Reise dann noch antreten. Achja, die Wibo segelt noch immer. Ein Metallbauer kümmert sich um die alte Dame.

Zum jetzigen Boot: Ebenfalls in Holland gebaute van de Stadt 34. In meinen laienhaften Augen metallbaulich viel besser gemacht. Der verwendete Stahl scheint mir im Vergleich zu Wibo auch weniger zu rosten, tut er in Maßen aber eben doch dort wo abgeplatzte Farbe nicht vor Salzwasser schützt. Das Boot bekommt alle zwei Winter einen "Werftaufenthalt" also Hallenlager und wird dann bearbeitet und gepflegt. Das ist Aufwand, aber überschaubar. Dieses Jahr nach zwei Jahren fünf Wochenenden. Letztes Jahr gar nichts dran gemacht außer AF und trotzdem gut gesegelt.
--
Gruß, Christoph
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26

Montag, 11. Juni 2018, 12:06


...Wer heute <= 40 Jahre alt ist wird bei brauchbarer Ausbildung nur in den seltensten Fällen Schwierigkeiten haben sein Geld zu verdienen.

ist OT
aber kann ich so nicht stehen lassen.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen das dem nicht so ist. Und mein Dunstkreis reicht über den Tellerrand hinaus.
Bei allen von mir aufgesuchten Firmen die 'händeringend' Jemanden suchen und vom Fachkräftemangel reden, stellte sich im Gespräch heraus des es sich um einen 'Fachkräftebezahlungsmangel' handelte. Es ist also eher ein hausgemachtes Problem.
Ich bin froh jetzt als Rentner aus diesem Irrsinn raus zu sein.
Beste Grüße
Dirk
________________________________________________
Datt Best fun Läbn is, watt jü met de Tään afreeten daut.

(Alte norddeutsche Weisheit)

Spi40

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27

Montag, 11. Juni 2018, 12:34

:gooost:
Gruß Torsten

kis
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Henning

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28

Montag, 11. Juni 2018, 13:50

Moin Sophie, schau dir mal unter http://www.abc-selbstbauboote.de die Gebrauchtboote an. Da gibt es die Aerö 27. Steht zwar für 9000€ drin, vielleicht bekommst du eines der Boote auch für dein Budget. Der Verkäufer hat die Boote selbst gebaut, verchartert und regelmäßig verschlissene Teile erneuert. Jetzt stehen sie seit ein paar Jahren zum Verkauf, da der Charterbetrieb aufgegeben wurde.
Versteckt den Rum! :sparrow:


"Das Dumme an Zitaten aus dem Internet ist, dass man nie weiß, ob sie wahr sind."
(Leonardo da Vinci)

da darf man auch schon mal ein bisschen ein mulmiges Gefühl haben während der Nordfriese noch draußen Uno spielt :-)

Lerigau

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29

Montag, 11. Juni 2018, 14:28

"Vernünftig" sein musst du früh genug, besonders wenn du später erst einmal tief im Berufsleben und evtl. Familienleben steckst.

Datt isses.

Und 3400 für solch ein Boot: Dieser Preis spiegelt vermutlich gut den ungefähren Wert wider. Ein, zwei hunderter gehen da sicher noch runter und fertig ist das erste Glück!

VG
Holger
„kommen sie, Rory, das ist keine Raketenwissenschaft! Das ist nur Quantenphysik“ (Dr. Who)

30

Montag, 11. Juni 2018, 16:50

in, zwei hunderter gehen da sicher noch runter und fertig ist das erste Glück!

... you get what you pay for!
Derzeitige Schrottpreise

Klaus Helfrich

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31

Montag, 11. Juni 2018, 19:34

Ich habe schon diverse Stahlboote besessen, gekauft und gerade wieder eines verkauft. Zoom hat es ja angesprochen, die Wibo 930 war ein echtes Schnäppchen und der neue Eigner ist gerade damit in Richtung Mittelmeer/Griechenland unterwegs - über die Kanäle. Er hat dem Boot noch einen anderen Motor gegönnt, auch wieder ein Bukh mit 20 PS, der im Boot war, hatte eine Macke, daher war immer Diesel im Motoröl. Der neue gebrauchte hat 1.000 Euro gekostet und nachdem wir den Anlasser getauscht haben läuft er sehr gut. Das Boot mit neuem Eigner ist schon ein ganzes Stück im Mittellandkanal unterwegs.
Zu der von Dir ausgesuchten Domp 860 möchte ich folgendes anmerken. Das Boot ist ein einfacher Knickspanter, die segeln nicht ganz so gut, Multiknickspanter sind meiner Erfahrung nach bessere Segler. Wichtig ist es, dass das Boot von innen wenig bis gar keinen Rost hat, denn das bedeutet immer große Probleme. Aussen bekommt man etwaige Rostprobleme leichter in den Griff, eine Tercooscheibe ist sehr hilfreich.
Die Gieselau Schleuse auf dem Weg von und zur Eider ist wieder geöffnet und so soll das auch bleiben!

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