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1

Montag, 11. Juni 2018, 13:22

Ein 420er soll es werden ....

Hallo!

Habe mich im Vorstellungsbereich soeben vorgestellt und möchte gleich meine erste Frage stellen:

Vorab muss ich gleich sagen, dass meine Erfahrung mit Segeln und Segelbooten klein ist. Deshalb mag man mir die ein oder andere dumme Frage verzeihen ...

Meine Kinder segeln in einem Verein und haben dort auch das Segeln auf Optis gelernt. Sie segeln die ein oder andere Revierregatta mit ... hauptsächlich aus Spaß am Segeln, am Zusammensein mit anderen Segel-Kids und weniger aus ambitionierten Ehrgeiz.
Unser jüngster Spross hat zum Jahresbeginn einen älteren Lenam Regatta-Opti bekommen. Dieser könnte noch 2 Jahre von ihr gefahren werden.
Die Schwester ist aber dem Opti nun entwachsen und mittelfristig wollen wir ihr eine größere Jolle kaufen.
Aus Kompatibilitätsgründen mit der Jugendabteilung des Vereins wird es wahrscheinlich ein 420er werden. Das wäre auch o.k., da unsere Jüngste als kleine Rennsemmel sich bereits auf die Vorschoterposition im Trapez freut ....

Bzgl. des Segelns sind die beiden bald auch nicht mehr unbedingt auf die Trainingseinheiten angewiesen, da die Große demnächst den SBF hat und sie dann auch mal einfach nach der Schule zum Segeln raus können. Das heißt, die Jolle soll auch privat längerfristig Spaß machen.

Da ich schon einige Zeit hier mitlese, habe ich das mit dem "Joghurtbecher mit Verfallsdatum" schon registriert.
Ich wäre bereit bis Pi x Daumen 5000€ zu investieren ... darf aber auch gerne preiswerter sein ...

Die Randbedingungen wären:
muss Spaß machen, also vernünftiges Material
Binnensee
Nur Revierregatten ohne olympischen Ehrgeiz
Auch nach - sagen wir mal - 5 Jahren noch vernünftig zu verkaufen

Fragen, die ich z.Zt. habe:
Ab welchem Alter der Jolle macht ein Kauf Sinn?
Ab welcher Segelnummer soll ich schauen?
Worauf muss ich im Detail achten?
Wo genau werden die 420er weich und machen Probleme?
Wie sind Angebote "Nach der Kieler Woche zu verkaufen" einzuschätzen? - Für vorderste Plätze nicht mehr gut genug, aber für die Jugend optimal? Oder sind die aufgrund von Beanspruchung schon nicht mehr zu empfehlen?
Sind Jollen aus Binnengewässern haltbarer als diejenigen, die auch Salzwasser gesehen haben?

Ich würde nicht unbedingt sofort kaufen wollen, da die Kids erstmal im Verein den 420er ausprobieren sollen. Desweiteren erreichen meine beiden dank mangelnder Nuss-Nougat-Creme--Diät erst knapp die 100 kg Crewgewicht ... wenn sich aber eine günstige Gelegenheit bietet, käme auch ein kurzfristiger Kauf in Frage und meine Große würde dann mit einem anderen Vorschoter aus dem Verein fahren.

Vielen Dank im Voraus!
Mutts

smaugi

Salzbuckel

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2

Montag, 11. Juni 2018, 14:08

Das ist sicher schwer zu beantworten. Daher ein paar Hinweise von mir (habe in meiner Jugend viele Regatten mit nem 420 gesegelt)
Früher waren die Boote gerne im Sitzbereich des Steuermanns weich (Stichwort Schalensitz) und es zeigten sich dort auch gerne Haarrisse.
Auch der Decksbereich vor dem Mast sollte stabil sein, da Jugentliche darüber schon mal rein und rausklettern.

Regattaboote werden oft stark beansprucht - besonders an der Küste da es dort Wellen geben soll. Knallt man bei viel Wind in die Wellentäler, kracht es schon ganz ordentlich im Schiff.

Segel: Ich würde zu guten Segeln greifen (also Profil sollte noch gut sein). Wenn führende Ranglistensegler ihre Segel nach 2 Jahren verkaufen ist die Action weg.
Bei einem Hobbysegler halten die Segel sicher länger (jahrelang?)
Ob ein Boot viel gesegelt wurde kann man oft sehen, wenn man die Rangliste nach Segelnummern durchsucht.

Denn es ist frustrierend, wenn man eigentlich gut segeln kann (bei Clubregatten) aber auf Grund der Segel nicht mithalten kann.

Neben den Seglen ist das Gewicht der Schale wichtig. Neuere Boote sollten in etwas dasselbe wiegen. Alte Schiffe haben sich vielleicht mit Wasser vollgesogen.
Auf Dichtigkeit und Feuchtigkeit in den Tanks achten (Inspektionsdeckel).

Soviel von mir erst mal.
Tschüss
Christian

Marinero

Seebär

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3

Montag, 11. Juni 2018, 14:51

Wo genau werden die 420er weich und machen Probleme?

Ich kann nur für 420er aus den 80ern sprechen, damals waren die neuralgischen Punkte:
  • Bugbereich
  • Tanks ganz hinten / oben
  • Schwertkastenabdeckung




btw - wo das Bild von der Seite stammt; Vesting & Siegmund sind seit über 40 Jahre eine gute Adresse für Jollen, 420er siehe: http://bootsservice-vs.net/gebrauchte-jollen/420-jollen/

Bildquelle: Bootsservice V & S GmbH
»Marinero« hat folgende Datei angehängt:
  • 420er.jpg (148,8 kB - 11 mal heruntergeladen - zuletzt: 12. Juni 2018, 20:30)

4

Montag, 11. Juni 2018, 20:29

Hallo,

auf jeden Fall ein Boot nehmen wo der Bug vorne schon als geschlossener Kasten (als Auftriebskörper) gebaut ist, das geht so ab Segelnummer 50000 los.

Viele Grüße

Ingo

Spindex

Leichtmatrose

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5

Montag, 11. Juni 2018, 20:47

Guten Abend,

bin seit gut einem Jahr ebenfalls 420er Eigner.
Vorab: Segelnummer und Alter können egal sein, wenn das Boot gepflegt und richtig gelagert wurde. Meiner ist von 1970 und hat segelfertig mit viel Zubehör 150€ gekostet (bei einer Haushaltsauflösung erstanden).
Bis jetzt habe ich noch keinen Cent in Reparatur und Wartung stecken müssen, da das Boot in gutem Zustand ist. Ich glaube wenn ich noch 1500€ reinstecken würde, wäre es ein erstklassiges Regattaboot (ob es vermessungsfähig ist steht auf einem anderem Blatt). Das schöne an dem Boot ist, dass es für den Einmann-Betrieb mit einem zusätzlichem Mastfuß weiter vorne ausgerüstet ist.

Allerdings werden die meisten 420er dieses stolze Alter höchstens als Wackelpudding erreichen, und solche billigen guten Boote sind eine Ausnahme. Was die Weakspots betrifft, kann ich Marinero nur zustimmen.

Gruß Spindex

ruben7587

Salzbuckel

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6

Dienstag, 12. Juni 2018, 00:47

Laße Deine Kinder die 420er vom Verein segeln und entscheide dann , ob sie damit klar kommen .
Der SBF hat mit 420er segeln nichts zu tun . Höre darauf , was die Trainer sagen !!
Jeder Regattasegler braucht einen Trainer , besonders in dem Alter . Wunderkinder haben oft die besten Trainer .
Wenn ich Dich richtig verstehe , dann sind die Kinder noch nicht mal umgestiegen .
Wozu diese Hast ?

Zum Kauf :
Ich würde auch ab Segelnummer 50000 kaufen . Der geschlossene Auftriebskörper im vorderen Bereich ist zudem
eine zusätzliche Verstärkung im Bugbereich . Der Bugbereich wird von den Wellen weich gekloppt .

Das der hintere Bereich weich wird , liegt an den sogenannten " Powerbeulen " . Die entstehen , wenn ordentlich
Dampf auf das Rigg gegeben wird . Das geht so weit , dass das Boot in der Mitte nach gibt und man das Schwert nicht
mehr bedienen kann , weil der Schwertkasten zusammen klappt .

SOLLTEN Deine Kinder erfolgreich in den 420er umsteigen , dann brauchst Du Dir um Deine Kohle in Zukunft keine
Gedanken mehr machen , denn dann beginnt eine Materialschlacht ohne Ende . Du brauchst auch kein anderes Boot mehr ,
denn Du fährst Deine Kinder von Regatta zu Regatta .
Erst dann , wenn der Segelverband Deines Bundeslandes aufmerksam wird , tritt etwas Entspannung ein .
Dann tritt die Klassenvereinigung und der Verband an Dich heran .

Um den besten 420er zu verkaufen , gehen die Werften wie folgt vor :
Ein erfolgversprechendes Team wird gekauft und fährt den 420er der Werft in die Spitze . Also : A star was born, der neue 420er .
Borowski , Ziegelmayer , etc.

So , und nu ma los ....

Fmarx

Offizier

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7

Dienstag, 12. Juni 2018, 05:09

Das der hintere Bereich weich wird , liegt an den sogenannten " Powerbeulen " .
"Powerbeulen" liegen, soweit ich das in Erinnerung habe, nicht im hinteren Bereich, sondern im Rumpf unterhalb der Püttinge. Bei weichen Schiffe wird der Rumpf durch den hohen Riggdruck so nach oben gezogen, dass sich Verformungen im Rumpf unterhalb des Kraftansatzes durch die Wanten bilden.
__________________________________

Microcupper - Der kleine sportliche Cruiser-Racer für Binnenseen

www.micro-ger.de

8

Dienstag, 12. Juni 2018, 12:11

Hallo!

Erstmal vielen Dank für die zahlreichen Antworten und Tipps!

Nein, meine Kids sind noch nicht umgestiegen, es besteht keine Hast. Ich werde auch definitiv nicht vor dem Umstieg kaufen.
... in Sachen Kauf werde ich auch eng in Verbindung mit dem Trainer stehen... das war schon beim Opti so.

Da ich aber selbst eher Laie bin, informiere ich mich gerne vorab, um etwas zu lernen ... ;-) ... und damit ich auch selber etwas mitreden kann bzw. zumindest verstehe was der Trainer mir sagt.

Laser ist die Große schon gesegelt und fühlt sich damit megawohl, aber der Verein möchte eine 420er Jugendgruppe etablieren. Die Zahl der Kids wird aber die Zahl der (erst in Zukunft!) verfügbaren Vereinsboote übersteigen. Daher denke ich, dass relativ schnell die Frage aufkommt, wer einen privaten 420er beisteuern kann.

Ich mache mir übrigens seit 3 Jahren keine Gedanken mehr darüber wo die Mäuse hingehen .... (| ... eine ältere Surprise und zwei segelnde Kinder wissen das übrig bleibende Geld schon umzusetzen ... :rolleyes:
Aber die Fahrerei von Regatta zu Regatta ... ich glaube das wird nicht kommen ... hoffe ich ... (| ... im Moment wollen sie vernünftiges Material (ohne Materialschlacht) und wollen Spaß am Segeln haben ...

Die Segelnummer 50000 und geschlossenes Vorschiff bleiben mal so als Eckdaten vermerkt. Ebenso der Sitzbereich Steuermann sowie der Bereich unter den Wanten.

Aber kann mir jemand nochmal erklären was das dem zusätzlichen Mastfuß für Einhandsegeln bedeutet?

VG Mutts

brico2

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9

Dienstag, 12. Juni 2018, 12:52

Der Weg an die Spitze ist kürzer, wenn man in einem Umfeld segelt, das Erfahrung mit einer Bootsklasse hat, als wenn man diese Erfahrung erst selbst sammeln muss. Und nicht alle Clubs sind bereit, für ihre Jugendabteilungen gleich viel zu investieren. Wenn die Kids im zweiten Jahr 420er also Ambitionen haben, so macht es allenfalls Sinn, den Blick schweifen zu lassen. Anders betrachtet: Als "Oldie" macht es Sinn, sich einem Club zuzuwenden, der eine aktive Jugendabteilung hat, dann das ist die Basis jedes Clubs mit einer gesunden demographischen Struktur.
Ganz am Anfang der 420er Karriere in ein Topboot zu investieren, wäre wohl falsch. Ein von einem guten Regattateam ausgemustertes Exemplare dürfte mehr als ok sein und ist besser als eine "alte Schwarte", die mit veralteten Beschlägen ausgerüstet ist. Zuviel solltest Du aber nicht ausgeben, im zweiten oder dritten Jahr soltest Du nämlich noch eins drauf setzen können.
Trailer und Zugfahrzeug sind unabdingbar, ersteres wird aber gewöhnlich vom Club gestellt.

brico
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beautje

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10

Dienstag, 12. Juni 2018, 12:53

Powerbeulen" liegen, soweit ich das in Erinnerung habe, nicht im hinteren Bereich, sondern im Rumpf unterhalb der Püttinge.

Jep, sind mir aus den frühen 90ern insbesondere bei Nautivela in Erinnerung.

11

Dienstag, 12. Juni 2018, 13:13

...
Trailer und Zugfahrzeug sind unabdingbar, ersteres wird aber gewöhnlich vom Club gestellt.

:kez_08:

Wenn ich das so höre, ist ein Weg an die Spitze wohl eher Mission Impossible ... das ist vielleicht auch ganz gut so :whistle2:
Der Club ist froh, wenn wir unser Material zur Verfügung stellen , nicht umgekehrt ... :O

Ich muss auch gestehen, dass sich unsere Kids bei den Regatten unter den Materialschlacht-Kids des Reviers nicht so wohl gefühlt haben ... und das bereits bei den Opti-Kids. Irgendwie ist das soziale Miteinander in unserem, finanziell eher magerer aufgestellten Club besser ...

Also brauchen wir kein Boot der olympischen Klasse ... wir brauchen irgendwann ein gut ausgestattetes Boot, das auch mittelfristig noch Segel-Spaß bringt.

12

Dienstag, 12. Juni 2018, 13:29

Kaufe dir lieber ..statt einer 420 -iger einen Kleinkreuzer..dort kannst du auch einen Kaffee an Bord zubereiten.. trinken ..und später sich ausruhen.
Diese offenen Jollen..sind nur beim konstanten Winddruck stabil..ansonsten ist man da als Segler ein ständiger Seiltänzer.. irgendwann nerv das..
„Unwissenheit erzeugt viel häufiger Selbstvertrauen als Wissen“,

brico2

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13

Dienstag, 12. Juni 2018, 13:52

Kaufe dir lieber ..statt einer 420 -iger einen Kleinkreuzer..dort kannst du auch einen Kaffee an Bord zubereiten.. trinken ..und später sich ausruhen.
Diese offenen Jollen..sind nur beim konstanten Winddruck stabil..ansonsten ist man da als Segler ein ständiger Seiltänzer.. irgendwann nerv das..

Man nennt das übrigens Sport, Segel - Sport.
Und es geht um Kids - derzeit zumindest teilweise im Opti-Alter.
Und da scheint es mir richtiger, sich auf Regatten mit Gleichaltrigen auszutoben, als sich auf das Rentnerdasein im Kleinkreuzer vorzubereiten.

brico

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smaugi

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Dienstag, 12. Juni 2018, 13:55

Aber kann mir jemand nochmal erklären was das dem zusätzlichen Mastfuß für Einhandsegeln bedeutet?

Damit kann man einen 2Mann 420er durch Umstecken des Mastes auf den vorderen Mastfuß in ein Einmannboot verwandeln, bei dem das Vorsegel dann entfällt. Läst sich alleine besser segeln,als nur die Fock wegzulassen. Spaß machen ist aber was anderes. Nennt sich dann 420 Solitär
Tschüss
Christian

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15

Dienstag, 12. Juni 2018, 15:12

Aber kann mir jemand nochmal erklären was das dem zusätzlichen Mastfuß für Einhandsegeln bedeutet?

Damit kann man einen 2Mann 420er durch Umstecken des Mastes auf den vorderen Mastfuß in ein Einmannboot verwandeln, bei dem das Vorsegel dann entfällt. Läst sich alleine besser segeln,als nur die Fock wegzulassen. Spaß machen ist aber was anderes. Nennt sich dann 420 Solitär

.....und ist wirklich Entenkacke. :S Ich hab das einmal ausprobiert, nie wieder. Gibt's das überhaupt noch?


@Mutts: Die Boote erkennst du schon von außen an dem zweiten Paar Püttingeisen.


Spindex

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16

Dienstag, 12. Juni 2018, 15:29

Moin an alle,

Auch wenn ich eure Meinungen zum 420 Solitär durchaus respektiere möchte ich dennoch meinen Senf zu dieser Variante dazugeben.

Wenn man wirklich 420er Klassenregatten segeln will, braucht man sich damit nicht zu beschäftigen.
Für Freizeitsegler ist das Boot aber durchaus eine Interessante Sache, da man es sowohl wie ein klassisches Zweimannboot aber auch wie ein klassisches Einmannboot segeln kann. Wenn man seglerisch einigermaßen was drauf hat kann man mit dem Yardstick von 120 auf Yardstickregatten den anderen Booten richtig wehtun. Man kommt zwar nicht mehr so hoch an den Wind ran und man hat 2,8qm Segelfläche weniger, aber es fehlt auch das Gewicht eines Crewmitgliedes und der um 5 Punkte höhere YS ist auch was feines.

@Marinero:
So weit ich weiß werden die nicht mehr so gebaut, da die meisten 420er die heute gebaut werden rein auf Regatten ausgelegt sind und man dort mit dem zweitem Mastfuß nichts anfangen kann. Ich fände es aber mal schön wenn die Idee nochmal aufgegriffen werden würde, die ist nämlich klasse.

Gruß Spindex

Marinero

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17

Dienstag, 12. Juni 2018, 15:49

Ich fand es scheußlich. Lief ohne die Fock überhaupt keine Höhe mehr.

Hab damals den Pinnenausleger um nen guten Meter verlängert und einhand mit Trapez gesegelt. ;)

18

Dienstag, 12. Juni 2018, 16:33

Und es geht um Kids

Danke..dass mit Kids habe ich überlesen..dann lieber ein Topcat F2
„Unwissenheit erzeugt viel häufiger Selbstvertrauen als Wissen“,

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »SDAV« (12. Juni 2018, 17:02)


Spindex

Leichtmatrose

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19

Dienstag, 12. Juni 2018, 18:21

Hab damals den Pinnenausleger um nen guten Meter verlängert und einhand mit Trapez gesegelt. ;)

Das steht bei mir dieses Jahr auch an :D

beautje

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Dienstag, 12. Juni 2018, 21:08

mit verlängertem Pinnenausleger kann man einen 420 auch im normalen Setup mit Fock ganz gut allein handeln. Fährt besser als in der Solitair-Version. Kommt immer auf Relation Körpergewicht zu Wind an, aber mit zwei normal-Erwachsenen ist ein 420 auch überfrachtet (optimales Crewgewicht so 120 KG)

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