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Windstärken

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1

Dienstag, 12. Juni 2018, 19:15

Trimaran um die 25 Fuß, Trailerbar

Hallo,
welche Trailerbaren Trimarene gibt es eigentlich so in der Größe... also mit kleine Kajüte.

Dragonfly 25
Corsair F-24
Corsair Dash 750
Astus 24
Ferrier F 22

http://www.windrider.com/blog/complete-list-of-trimarans/
Die Liste habe ich noch gefunden.

Grüße Malte

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »the_muck« (12. Juni 2018, 21:36)


2

Dienstag, 12. Juni 2018, 21:38

Trimaran, bewohn- und trailerbar

Hallo Malte,
da stellt sich mir die Frage mit wie vielen Personen Du den Tri segeln möchtest.
Da habe die 24- 25 Fusser ihre Schwächen, denn unter Deck wird es eng. Da muss man sich schon mögen, auch zu zweit.
Da wären 28 Fuß besser. Auch kommt es darauf an welche Komfortansprüche Du abdecken möchtest oder musst.
Das Maß der Dinge ist und bleibt DF. Erstklassige Verarbeitung, beste Segelleistung und ein gutes System fürs Ein- und Ausfalten. Wer seinen Tri in einer Box einparken muss, wird das System von DF zu schätzen wissen. Sie haben allerdings auch ein erheblich höheres Gewicht.
Für mich waren die Preise, auch für einen gebrauchten DF, mit meiner Portokassen nicht ab zu decken.
Bei Corsair ist das Ein- und Ausfalten schon etwas spezieller, aber durchaus gut machbar. Nur sollte man wissen wie und wann man was machen muss.
Ich habe mir bei der Suche nach einem gebrauchten Tri Zeit gelassen und bin mit einigen dieser Schiffe gesegelt. Dann bin ich bei einem Corsair 28 EC hängen geblieben. Er hat (fast) Alles was man so braucht, segelt sehr gut (20 Kn sind keine Fabeln), bietet mit seinem Grau- und Trinkwassertank, dem Mittelcockpit, dem ausfaltbaren Sani-Raum mit einem See-WC, der Heckkajüte und den vier vollwertigen Schlafplätzen einen guten Kompromiss zwischen Komfort und dem schnellen Segeln. Auch ist das Trailern mit einem Fahrzeug mit einer Zuglast von 2 To gut machbar.
Es dürfte daher eher eine Frage Deiner Ansprüche und des Budgets sein.
Astus und den F22 rechne mehr zu den Daysailer.
Falls es Dich mal in die Lübecker-Bucht verschlägt melde Dich, mein Tri liegt segelklar im Hafen.
Gruß
der Erpel

Tri4Fun

Smutje

Beiträge: 21

Wohnort: Westfalen

Bootstyp: Trailer Trimaran

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3

Mittwoch, 13. Juni 2018, 00:28

Zur Ergänzung der Liste: Die Trimarane von TRICAT, werden genau wie die ASTUS Boote in der Bretagne gebaut. Erhältlich in 20, 25 und 30ft. Haben ähnlich wie Dragonfly ein Klappsystem der Rümpfe und sind regelmäßig auf der Boot in Düsseldorf vertreten.
So long...

Tri4Fun

Smutje

Beiträge: 21

Wohnort: Westfalen

Bootstyp: Trailer Trimaran

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4

Mittwoch, 13. Juni 2018, 00:32

Ach ja, der neue Corsair heißt jetzt nicht mehr Dash sondern 760 und der Sprint heißt 760R und wenn Du noch etwas Geduld hast, man munkelt dass die Vietnamesen an einem neuen 28er werkeln.

5

Mittwoch, 13. Juni 2018, 00:44

Über einen neuen 28'ger habe ich auch gelesen. Es wird bereits bei einem Händler erwähnt.

6

Mittwoch, 13. Juni 2018, 09:11

Dragonfly 25
Corsair F-24
Corsair Dash 750
Astus 24
Ferrier F 22
Tricat 25

Danke für die Rückmeldungen... Sehe ich das Richtig das Corsair die Ferrier Designes gebaut hat? Bei der Größe muss ich mir die Kisten dann wohl mal anschauen. Im Netz bin ich noch über eine Whisper 29 gestolpert. Aber eigentlich ist mir das schon zu groß. Ich komme mit dem Wohnraum der Etap 20 gut zurecht, viel kleiner sollte es aber nicht mehr sein :D. Toilette / Nasszelle/ Fliesend Wasser brauch ich nicht, das verkompliziert nur alles, genau so wie ein Diesel. Leichtes Bootshandling und geringere kosten sind mir wichtiger. Zumal ich die 25er Klasse wohl auch besser unter bekomme... aber ich muss es mir wohl mal anschauen.

@erpel-ernst:
Das Angebot würde ich gerne mal annehmen :O , ist nur zeitlich immer so eine Sache :(.

7

Mittwoch, 13. Juni 2018, 09:26

Da habe die 24- 25 Fusser ihre Schwächen, denn unter Deck wird es eng.

Weil Malte, der TE, "Bootstyp: Etap 20" angibt, wird er das vielleicht kennen? Bei 2 bis 3 Kindern wäre der Wunsch nach einer 24er noch nicht ungewöhnlich. Gerade, wenn sie älter werden, braucht man mehr Platz. In unserem "Norden, z.B. den Küsten der südwestlichen Ostsee, liegt das vielleicht nicht so auf der Hand, dass die besten Plätze an Bord auch an Deck bzw. im Cockpit sein können. Trotzdem haben die üblichen 24er alle 4 bis 4½ Kojen.
Natürlich ist 28 eine größere Zahl als 24, aber 2 Tonnen Anhängelast sind nicht eben wenig und ein Boot unter 1000 Kilo ist auf jeden Fall praktischer. Um sch wirklich aus dem Weg zu gehen, werden weder 28 noch 32 Füße reichen. Was man selbst fährt ist das, woran man andere misst. 8 Wochen Mittelmeer zu Viert auf 20 Füßen gehen zumindest in Richtung Multiday-Sailor ... wenn man sich darauf einigen könnte.

Zur Frage, Telstar kennst Du / kennt Ihr? Ist relativ verbreitet und wurde noch nicht genannt. Einige sind hardcore und einige topgepflegt.

Eine inzwischen nicht mehr ganz aktuelle Marktübersicht für Multis findet man auf multihull.de: einmal bis 8 m und einmal über 8 m

Das Maß der Dinge ist und bleibt DF.

Die Risse bei nachlässig bedienten Backstagen sind berüchtigt und der Klappmachanismus gilt als fragil. Ich glaube nicht, dass Du mit Deinem Corsair einen schlechteren Kauf gemacht hast. Farrier und die Marke Corsair sind Urgesteine unter den Trimaranen. Französische und amerikanische Multis werden auf dem Meer gefahren. Erfahrung und Erfolge hin oder her, es lohnt sich, vor Ort zu sein und ein dänischer Abfahrtsski ist nicht nunmal das gleiche wie ein österreichischer.
Dem Einparken in eine Box steht das Ankern mit 4 Meter Ankerleine (5fache Wassertiefe) gegenüber. Das doch eher umständliche Zusammenfalten macht man nicht jeden Abend. Wozu auch? Die Häfen, in denen ich/wir/meine Familie als Gastlieger in den letzten 50 Jahren in einer Box gelegen haben, kann man an einer Hand abzählen. Sicherlich braucht man zwei bis drei freie Plätze wenn man mit einem Multi mit Heckanker an die Kade geht, aber es gibt etliche Häfen, die soviel Schwell haben, soviel Kreuzseen in der Ansteuerung, dass es mir nicht in den Sinn käme, ein sicheres, bequemes Boot mit viel Platz an Deck im Hafenbecken oder davor (am besten nach dem Segelbergen) auf 2.55 zusammenzuschieben.

Grüße

8

Mittwoch, 13. Juni 2018, 11:13

Moin,
der Hinweis auf die Größe ist aber vielleicht nicht so verkehrt. Ich glaube die Etap 20 bietet als Backdecker recht viel Raum unter Deck, das sieht in einer DF 25 alles schon sehr beengt aus, gerade in der Breite. Was der Etap fehlt ist nur Stauraum durch die ausgeschäumten Teile, geht aber. Das Zugfahrzeug darf 2,3t ziehen (4x4 für die Rampe). Zwei Wochen zu zweit sind auf der Etap 20 kein Problem, eine Wochenende zu viert ebenso. Ich komme samt Partnerin vorne unter, ok das reinschlüpfen in die Koje nervt :D. Ich bin auch durchaus bereit an dem Boot zu schrauben, GFK, Dreh, Fräs, Maler und VA/Alu Schweißarbeiten sind kein Thema. Da das Boot um die Ecke liegt und nicht weit von der Werkstatt entfernt ist. Alles um ~1,5t kann ich dort auch selbst "Kranen" :).

Elan 7.7
Drop 26
Der Hinweis auf multihull.de war super...


aber kennt das ding jemand :)

https://www.boat24.com/de/segelboote/gep…/detail/340170/

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »the_muck« (13. Juni 2018, 11:44)


9

Mittwoch, 13. Juni 2018, 13:12

Ich hatte im Herbst 2017 die Gelegenheit bei einen DF 25 Sport mit zu segeln. Mir hat nicht gefallen, dass der Steuermann bei dem ständig auf dem Schwimmer sitzen muss. Es war nicht so meine Ding. Auch war das Platzangebot unter Deck mehr als überschaubar, es erinnert mich an meine Dehlya 22.
Richtig ist auch, dass der Faltmechanismus der DF's eine technisch anspruchsvolle Lösung ist, die der Pflege und Wartung bedarf. Der Wechsel der Wasserstagen dürfte keine preiswerte Angelegenheit sein. Auch die Neigung zur Rissbildung im Aufnahmebereich der Klappgelenke am Mittelrumpf ist bei den älteren Modellen bekannt . Bei den Neueren hat es die Werft im Griff, bei denen habe ich noch keine Risse gesehen.
Bei Corsair und Farrier sind diese Problem nicht bekannt, dafür gibt es andere. Die Faltmechanik ist eine solide und sehr stabile technische Lösung, die nun unverändert 40 Jahre bei verschiedenen Werften verbaut wird. Von daher kann sie nicht so schlecht sein.
Was mich erstaunt hat ist das Gewicht, in einem anderen Forum schrieb eine DF 28-Segler, dass bei einer Verkehrskontrolle ein Gewicht von über 2,5 to festgestellt wurde. Ein anderer Eigner gab ein Gewicht von 2,8 to an.
Einer meiner Hafennachbarn segelt seit vier Jahren einen Radikal 25 in Vollkarbon. Viel gesegelt hat er bisher nicht, denn ständig ist irgendwas defekt. Die Krönung, die Aufnahme der Travelerschiene ist mit Haarrissen durchsetzt. Mastbruch hatten wir auch schon, bei leichten Wind nach ca. 4 Std segeln.
Da kommt mir doch der Gedanken, dass Abfahrtsski aus DK oder Vietnam doch die bessere Wahl sein könnte.
Zum Trailern.
Ich räume den Tri komplett aus und hänge den Motor ab und nehme einen Kleinlaster auf dem ich das gesamte Geraffel transportiere.
Liegeplatz
Ich habe ich nun einen Liegeplatz auf dem der Tri ausgefaltet liegen kann. Wenn ich einen der kleinen Ostseehäfen anlaufe und kein Stegplatz zu Verfügung steht falte ich in der Boxengasse ein und parke so in eine Box ein. Ist Hafenkino vom Feinsten, da habe ich meine Fans.

10

Mittwoch, 13. Juni 2018, 16:53

Sevus und Hallo,
Ein Astus ist eine ganz andere Nummer als ein Corsair oder DF.
Astus ist wie Jolle, viel Spass am See.Die anderen gediegener, etwas teurer aber unvergleichlich solide Boote, mit viel Spass auch bei wenig Wind.
kenne Corsair und DF.Beim Corsair hat mich das Steckschwert gestört.Bei uns im Hafen habe ich in 3 Jahren 2 Eigner mit Grundberührung kennen gelernt.
Für die war der Sommer gelaufen weil der Schwertkasten nicht Zeitnah repariert werden konnte.Grundberührung hat nichts mit der Qualität des Bootes zu tun,
aber für mich ist das Klappschwert daher ein Vorteil.
gruß Bayernsegler

11

Mittwoch, 13. Juni 2018, 17:26

Grundberührung müsste ich auch nicht haben. Ein Tri mit einem Klappschwert wäre die bessere Lösung.
Für die Wassertiefe habe ich meine Lotanzeige. Mit Wassertiefen haben wir an der O-See mit 1,5 m Tiefgang keine Probleme.
Wenn ich an den Stand fahre ziehe ich das Schwert und gut ist.

12

Mittwoch, 13. Juni 2018, 17:51

Wenn ich mit meiner Etap mal ne Grundberührung haben sollte ergibt sich ähnliches ;). Ich durfte auch schon Risse flicken die nur durch die Belastung entstanden sind ;)

Risse am Kielkasten

Kann denn jemand noch was zu dem design sagen :)

https://www.boat24.com/de/segelboote/gep…/detail/340170/

13

Mittwoch, 13. Juni 2018, 20:28

Wenn ich mit meiner Etap mal ne Grundberührung haben sollte ergibt sich ähnliches ;). Ich durfte auch schon Risse flicken die nur durch die Belastung entstanden sind ;)

Risse am Kielkasten

Kann denn jemand noch was zu dem design sagen :)

https://www.boat24.com/de/segelboote/gep…/detail/340170/
Gerade im 'Nachbar-Forum' aktuell
http://www.gepard.st/

14

Donnerstag, 14. Juni 2018, 08:11

Hallo,
ja danke für den Link... da tut sich ja noch nicht viel.

https://forum.yacht.de/showthread.php?16…112#post1459112


Ich hab noch mal über die Falt-Mechanik nachgedacht... Ohne diese schränkt sich ja die Zahl der Slip Rampen massiv ein, auch ist nicht klar ob das Schwedische Boot eine Jüteinrichtung hat um den Mast zu stellen. Na schauen wir mal ich hab mal nach mehr Bildern gefragt, vielleicht besuche ich dann doch noch eine Freundin in Schweden ;).

grüße Malte

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