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21

Freitag, 6. Juli 2018, 12:54

Meine beschriebene Competition hat den langen Mast, ein mächtiges achtern gerundetes Großsegel und eine hinten angehängte Doppelruderanlage. Die Ruderblätter sollen wohl sogar eine Carbon-Sonderanfertigung sein.

Die Competition bei uns fährt zwei Achterstagen beidseitig aufs Heck umd bleiben immer fest. Das Groß klappt da dran vorbei. 2 verschiedene Gennacker (der große wird bis ins Masttop gezogen).

Für einen Segelneuling würde ich vom Kauf abraten.

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22

Freitag, 6. Juli 2018, 13:33

Ok,

danke für die Info. Mit angehängtem Doppelruder dürfte es aber eine Sportster sein.

Auf allen Bildern einer Speedster die ich gefunden habe ist das Ruder nicht angehängt.

Aber wenn das Ding nicht Anfänger kompatibel ist dann übe ich noch ein wenig auf meinem Boot.



gruass Claus

23

Freitag, 6. Juli 2018, 13:41

Wer nach einer Rommel fragt, der will doch ein aktiv zu segelndes Boot oder hat zumindest kein Problem damit. Auch als Anfänger kann man mit so einem Boot doch nur dazu lernen. Die Segelfläche zu reffen oder kleinere Segel hoch zu ziehen, gehört dann nun mal dazu und ist ja auch keine große Sache. Und soweit ich das weiß, ist das Rigg der Rommel zwar groß, aber nicht abartig komplex zu bedienen. Wer sich als Anfänger ein Boot zulegt, bei dem er vor dem Abfallen das Groß nicht öffnen muss, wird es vermutlich auch nie richtig lernen. Insofern würde ich auch für Anfänger, denen es ums Segeln und nicht ums Campen geht (unterstelle ich bei jemandem, der nach einer Rommel fragt, einfach mal) immer zu einem performant segelnden Boot raten. Und das bedeutet dann eben auch entsprechende Bereitschaft zum aktiven Trimm und zu Schräglagen, bei denen schon mal der Kaffee über den Rand der Tasse schwappen kann ...

Sogenannte Anfängerboote bergen das Risiko, dass man seglerisch das Anfängerniveau niemals verlässt.

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24

Freitag, 6. Juli 2018, 13:53

Das ist auch eine Ansicht,



ich bin halt überhaupt nicht sicher wie weit ich schon bin.

Und wenn ich lese Achtung schwierig zu Händeln dann frage ich mich ob es das richtige ist für mich.

Von dem was ich lese und sehe und von den Maßen wäre es ziemlich genau mein Boot.

Ich möchte halt evtl. ein etwas schnelleres, bei wenig Wind gut laufendes Boot auf dem wir auch weiterhin zu zweit mit Hund unsere Wochenende verbringen können.

Dann sollte es nicht breiter als 2,50 und länger als ca. 9m sein und weniger Tiefgang, für den Hafen, als 1,50 haben.

Und da ich nicht über unbegrenzt Geld verfüge, wird die Luft schon etwas dünn.

Wenn es dann noch ein Boot ist das einigermaßen rar ist dann ist das Tüpfelchen auf dem "I".

Passt eben alles auf die Rommel Speedster.

gruass Claus

25

Freitag, 6. Juli 2018, 14:19

Was soll denn auch schon groß passieren? Beim An- und Ablegen sind die Segel i.d.R. unten und auf dem Wasser liegt man dann eben mal auf der Backe, schießt in die Sonne, die Segel flattern oder sowas. Gerade wenn das ungewohnt ist, bedeutet das ein Verlassen der Komfortzone. Vielleicht auch mal Stress. Mehr aber auch nicht. Nur wenn man seine vielleicht etwas ängstliche Partner/in für die Segelei gewinnen möchte, macht es Sinn, sich erst einmal selbst mit dem Verhalten des Bootes auseinander zu setzen und ganz konservativ mit wenig Segelfläche an die Sache ran zu gehen. Sonst kann man auch ganz schnell zum Einhandsegler werden ...

holztoeter

Proviantmeister

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26

Freitag, 6. Juli 2018, 16:30

Ich habe zwar nur die Cruisingvariante kann aber bestätigen das hier etwas Feingefühl gefragt ist. Aber eins ist sicher, man lernt nur wenn man es macht. Ich wüsste bequemere Boote in dieser Größe, auch passen die ins Budget, aber wer die Rommel mag hat zumindest ein Schiff welches einen Wiedererkennungswert hat. Wobei ich, wenn ich die Wahl hätte, eher die Speedster nehmen würde wegen dem Raumangebot. Ist nur die Frage ob man die noch ziehen kann. Meine schafft der T5 noch. Aber zumindest hättest Du ein solides Schiff und ich habe da noch von Osmoseproblemen gehört.
Man kann über alles mit mir reden nur Kritik vertrage ich nicht.

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27

Sonntag, 8. Juli 2018, 18:08

was spricht gegen eine Fahrt zum Lago??

Es würde nichts dagegen sprechen, aber die Fahrt kann ich mir (leider) sparen. Den Motor bekomme ich am Bodensee nicht zugelassen aufgrund der Abgasvorschriften.
Ein zugelassener Motor mit Einbau wird zu teuer werden. :(
Also... die Suche geht weiter.


Hallo Uwe,

sorry das ich erst jetzt antworte aber ich habe erst jetzt Zeit dazu.

Ich würde, bei vorhandenem Interesse, einen Motortausch ersthaft erwägen.
Warum?
Weil du den Saildrive weiternutzen könntest, weil du für den VP2001 noch Geld bekommen wirst (je nach Zustand: 800 bis 1500€), du in Ruhe nach einem Motor Ausschau halten kannst, der die Bodenseenorm erfüllt.
Zum Beispiel einen Sole-Diesel, klein, leicht und preiswerter als Volvo und Yanmar. Oder gar ein gebrauchter aber zulassungsfähiger Motor. Ich schätze die Kosten so bei 5 bis 6T€.

Wichtig ist aber, dass du überhaupt die Speedster seglerisch und auch sonst gut findest! Und Probesegeln empfehle ich immer allen Interessenten! Was Hänschen gefällt muss Hans noch lange nicht gefallen. Wenn es nämlich für dich passt, dann gibt es auch Lösungen für deine Bauchschmerzen. Mit dem Verkäufer kann man Lösungen erarbeiten!
Deshalb finde ich einen Probeschlag mit Urlaubscharakter sehr empfehlenswert.

Ich kann dich natürlich verstehen, dass du lieber ein passendes Schiff favorisierst.
Vielleicht denkst du nochmal darüber nach, denn der jetzige Preis ist sicherlich nicht in Stein gemeißelt! ;)
Alles klar Herr Kommissar?

Handbreit, Ansgar

Beiträge: 208

Schiffsname: Wilde 13

Bootstyp: Rommel Competition

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28

Sonntag, 8. Juli 2018, 19:47

Liebe Foristen,

damit ich nicht viel zitieren muss, gebe ich hier ein paar allgemeine Infos zur Rommel Sportster und Rommel Speedster.

Die Rommel Sportster hat (bis auf wenige Ausnahmen: Einzelbau auf Wunsch; Weiterbau nach Konkurs in Eigenregie) zwei angehängte Doppelruder.
Sie hat je nach Version (Crusing- oder Competition) ein unterschiedlich hohes 7/8 Partialrigg, welches stark nach achtern gefeilte Salinge besitzt und deshalb Achterstaglos gesegelt werden kann und auch überwiegend wird. Der Vorstagsdurchhang wird über die Spannung der Oberwanten eingestellt!
Sie hat aber im Original-Riggplan zwei Trimmstagen, die jeweils Bb. und Stb. bis zum Masttopp reichen und lediglich Trimmfunktionen haben. (Ich habe sie nur eine Saison geriggt gehabt, weil der Aufwand nicht im Verhältnis zum Nutzen stand.)
Die Crusing- und Competitionsversionen unterschieden sich aber auch in der Länge des Schwenkkiels. Bei der Competitionsversion geht der Kiel bis auf 2,10m tief.
Sie segelt schon bei schwachem Wind sehr gut und krängt aufgrund der schmalen Wasserlinie schneller als breitere Konstruktionen. Ihr Wasser- und Wellenverhalten ist hervorragend.
Bei böigen oder starkem Wind krängt die Sportster schnell und stark, wenn man nicht aufmerksam die Großschot und/ oder den Traveller bedient und nicht das Großsegel refft. Bei 4Bft. ist das 1.Reff fällig, das Schiff aber nicht langsamer.
Das Platzangebot und der Innenausbau ist für diese Bootsgröße immer noch hervorragend!! Die Segeleigenschaften sind für ein schnelles Fahrtenschiff (kein reines Regattaschiff) ebenfalls Spitze!
Viele Details ermöglichen ein leichtes Kranen und Trailern.

Die Rommel Speedster hat je nach Version ein Einzelruder (Competition) oder zwei Doppelruder 0,9m tief unter dem Heck. (Eine Speedster hatte sogar das Dreifachruder.)
Die Ruderkonstruktion besitzt einen Wellenbock aus Alu der mit der Bodengruppe verbunden wurde und die Kräfte in die Struktur einleitet. Die Ruder werden über eine Pinne und Schubstangen gesteuert.
Es gab unterschiedliche Kielkonfigurationen, je nach dem, ob Einzelruder oder Doppelruder verbaut wurden.
Die Normalversion sah eine 1,85m tief gehende Kielfinne vor die bis auf 0,9m hoch geliftet werden kann. Elektrohydraulisch natürlich!
Die Competitionsversion hat einen 2,1m tief gehenden Kiel der bis auf 1,2m reduziert werden kann.
Die Kielfinnen sind aus seewasserbeständigen Alu (ballastfrei) und tragen am Ende eine Bleibombe (ca.: 750 Kg) als Torpedo ausgeformt. Auch hier gab es kleine Abweichungen im Ballastbereich.
Wenn der Hubkiel max. herabgelassen wird, dann wird der Kielläufer in vier Halbschalen gedrückt und der Kiel form- und kraftschlüssig mit dem Kielkasten verriegelt. Dort wackelt nichts, auch nicht bei ordentlich Welle!
Die Speedster läuft auch schon bei wenig Wind, wobei es hier auf die Version und die Garderobe ankommt. Sie ist insgesamt gutmütiger, weil der Ballast seine Wirkung besser entfalten kann.
Viel unaufgeregter ist das segeln bei mehr Wind. Ab 15° Lage wird unsere Speedster unheimlich steif und fährt einfach. Auch hier fehlt aufgrund der geringen Breite Anfangsstabilität, doch die kommt mit zunehmender Krängung.
Innen ist sie nicht sonderlich groß für 9m Länge, doch Einbaumaschine, Wassertanks, Dieseltank, Ruderwellenbock rauben Platz. Hier gibt es viele Konstruktionen die mehr Innenraum auf 9m haben. Doch die Form folgte dem Einsatzgebiet und der Trailerbarkeit!

Handbreit, Ansgar

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Erlkönig9-5« (8. Juli 2018, 21:53)


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29

Freitag, 13. Juli 2018, 11:15

Hallo Ansgar,

lieben Dank für Deine ausführlichen Infos.

Ich werde das Thema jetzt mal weiter beobachten und wenn es zeitlich passt mal eine Speedster anschauen.

Eilt ja nichts ich hab ja ein Boot. Aber die Rommel könnte meine nächste werden.

Danke

gruß Claus

30

Mittwoch, 18. Juli 2018, 16:48

So, das Projekt "neues" Boot ist beendet.
Erstmal vielen Dank für die vielen Antworten u. Ratschläge (insbesondere an Ansgar).
Die Speedster am Lago war nicht in dem Zustand wie angepriesen. Sonst hätte ich mir das mit dem Motorwechsel echt überlegt.
Das "Neue" ist eine Aphrodite 101. Anbei vorab ein paar Bilder. Weitere folgen dann in der Bootsvorstellung.
Grüße vom Bodensee
Uwe
»hoerbi« hat folgende Dateien angehängt:
  • b1.JPG (106,43 kB - 17 mal heruntergeladen - zuletzt: 19. Juli 2018, 23:00)
  • b2.JPG (33,24 kB - 78 mal heruntergeladen - zuletzt: Gestern, 09:24)
  • b3.JPG (38,45 kB - 78 mal heruntergeladen - zuletzt: Gestern, 09:24)
  • b4.JPG (46,7 kB - 78 mal heruntergeladen - zuletzt: Gestern, 09:24)

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MMSI: 211392070

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31

Mittwoch, 18. Juli 2018, 19:16

Na, dann herzlichen Glückwunsch zum neuen Schiff!

LG Thilo
Thilo, Skipper von Profillemaus

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32

Mittwoch, 18. Juli 2018, 21:55

Gratulation zum neuen Boot,

meinst Du mit Lago den Lago Maggiore?
Gruß Claus

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Bootstyp: Rommel Competition

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33

Mittwoch, 18. Juli 2018, 22:51

Herzlichen Glückwunsch von mir.
Das Bauchgefühl ist ganz wichtig, deine „Neue“ ist ein schönes Schiff.
Ich freue mich schon auf deine „Vorstellung“!
Viel Spaß und immer den richtigen Wind mit dem Schiff!

Im übrigen, ja, wir meinten den Lago Maggiore.

Handbreit, Ansgar

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