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21

Sonntag, 8. Juli 2018, 17:38

Winkel? Sch..egal. Je nach Boot gehst du viel früher raketentechnisch nach Lee als das Boot auch nur dran denkt in Richtung kentern zu tendieren. Segeln, segeln, segeln. Bei (fast) jedem Wind/Wetter und entweder wird das usus oder Du suchst ein anderes Hobby. Krängung wird nur durch Erfahrung besser empfunden :-)

Meide Grundseen und ab 8 Bft nimmer auslaufen :-)
*es ist immer niedriger als Du denkst!*

Warns

Salzbuckel

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22

Sonntag, 8. Juli 2018, 17:42

Meide Grundseen und ab 8 Bft nimmer auslaufen :-)
.. und meld's der Küstenwache, wenn die Sonne im Westen aufgeht! ?(
Gruß
Wolfgang

www.sy-schwaelbchen.de

Klaus13

Coque au vin Meister

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23

Sonntag, 8. Juli 2018, 19:08

Problem ist nur meine GRUNDKRÄNGUNG wegen Gewichtsverteilung. Fäkalientank vs. Wassertank etc.! Muss hier dann mal ne Gewichtsverteilung vornehmen bzw. mit Gewichten arbeiten.


Moin,

hier sprichst Du eine wichtigen Punkt an. Ein Kielboot kentert nicht und wenn doch, richtet es sich wieder auf. So ist es vom Konstrukteur berechnet. Soweit die Theorie. Das gilt aber nur, wenn die Beladung optimal ist. Das Herumliegen von Gegenständen wurde schon erwähnt. Viele Boote werden aber im Lauf Ihres Lebens aufgerüstet, z.B. mit zusätzlichen Schnaps, geänderten Tanks usw. Alles was hier oberhalb der Wasserlinie zu liegen kommt, verhindert früher oder später ein Aufrichten des Bootes. Gewicht sollte als, z.B. Proviant usw. sollte also immer so tief wie möglich gelagert werden. Zusätzliches Deckequipment wie z.B. eine Rettungsinsel an Deck sind auch kritisch zu betrachten, erst recht Zusatzgewichte im Mast wie z,B, Radar. Von diesen Dingen weiß der Konstrukteur nichts.

Gruß Klaus
who fails to plan plans to fail

24

Sonntag, 8. Juli 2018, 19:45

Mag ja alles richtig sein:
Aber wir reden hier von nem 8,3m Boot mit ner Breite von 2,90 nem 750 kg Kielgewicht und ner Kategorie 2 ... auf dem Zürichsee?!

Was soll da bitte ernsthaft passieren?! Macht doch bitte nicht aus jedem Quatsch ne Wissenschaft?!

Wieviele solcher Boote "saufen" denn so durchschnittlich (binnen) im Jahr ab?! Womöglich weil sie ein 100 kg Radom im Mast haben? Oder 500 l Grau-/Schwarzwassertank?! Oder die übergewichtige Ehefrau auf der Saling festgebunden haben?!

Die Mastspitze wird letztlich niemals die Wasseroberfläche auch nur ansehen ... und für mehr fehlt sowieso die Welle!

"What 'n Drama mit dem Karma"
(by me, myself & I)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »TrampMuc« (8. Juli 2018, 19:56)


Warns

Salzbuckel

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25

Sonntag, 8. Juli 2018, 19:50

z.B. mit zusätzlichen Schnaps,
:frech: Freud lässt grüßen! :frech:
Gruß
Wolfgang

www.sy-schwaelbchen.de

26

Sonntag, 8. Juli 2018, 19:54

Mein Jollenkreuzer (kenterbar, und vermutlich nicht lange schwimmfähig, wenn umgeflogen) , richtet sich auch auf, wenn´s Wasser an der Winsch einläuft. Aber dann schießt er sowieso in den Wind (letztens getestet...)
Da sollte ien Kielboot keine Not haben.
Klassische Kielboote werden sowieo mit herfiger Lage gesegelt, um die Wasserlinienlänge zu vergrößern.
http://soerenhese.de/wp-content/uploads/…024996-6420.jpg

Das ist tiefentspannt.
Das Leben ist die Fülle, nicht die Zeit

27

Sonntag, 8. Juli 2018, 19:55

Problem ist nur meine GRUNDKRÄNGUNG wegen Gewichtsverteilung. Fäkalientank vs. Wassertank etc.! Muss hier dann mal ne Gewichtsverteilung vornehmen bzw. mit Gewichten arbeiten.


Moin,

hier sprichst Du eine wichtigen Punkt an. Ein Kielboot kentert nicht und wenn doch, richtet es sich wieder auf. So ist es vom Konstrukteur berechnet. Soweit die Theorie. Das gilt aber nur, wenn die Beladung optimal ist. Das Herumliegen von Gegenständen wurde schon erwähnt. Viele Boote werden aber im Lauf Ihres Lebens aufgerüstet, z.B. mit zusätzlichen Schnaps, geänderten Tanks usw. Alles was hier oberhalb der Wasserlinie zu liegen kommt, verhindert früher oder später ein Aufrichten des Bootes. Gewicht sollte als, z.B. Proviant usw. sollte also immer so tief wie möglich gelagert werden. Zusätzliches Deckequipment wie z.B. eine Rettungsinsel an Deck sind auch kritisch zu betrachten, erst recht Zusatzgewichte im Mast wie z,B, Radar. Von diesen Dingen weiß der Konstrukteur nichts.

Gruß Klaus

Solche Räuberpistolen erzählt man natürlich Menschen mit Angst vor Krängung. Die sind wohl die einzigen, die dir glauben, dass Konstrukteure Boot so planen, dass sie nicht beladen werden dürfen, geschweige denn sicherheitsrelevante Gegenstände, wie Radar oder Rettungsinsel an den üblichen Positionen angebracht werden. Du kannst uns sicher von Seenotfällen berichten, deren Ursache ein Radar am Mast oder eine Rettungsinsel and Deck waren. Dass es Menschen gibt, die auf die verrückte Idee kommen beides gleichzeitig zu montieren schließe ich aus, da die Boot ja sicher schon im Hafen durchkentern würden. :schlafen:

28

Sonntag, 8. Juli 2018, 19:58

Viele Boote werden aber im Lauf Ihres Lebens aufgerüstet, z.B. mit zusätzlichen Schnaps,
Na ja, dass man Boote mit zusätzlichen Schnaps in Bedrängnis bringen kann, ist sicher nicht ganz von der Hand zu weisen. Also, bei den vorgesehenen Schnaps bleiben, und nicht zuviel zusätzlich saufen
(sncr :D ;) )
Das Leben ist die Fülle, nicht die Zeit

29

Sonntag, 8. Juli 2018, 19:58


Solche Räuberpistolen erzählt man natürlich Menschen mit Angst vor Krängung. Die sind wohl die einzigen, die dir glauben, dass Konstrukteure Boot so planen, dass sie nicht beladen werden dürfen, geschweige denn sicherheitsrelevante Gegenstände, wie Radar oder Rettungsinsel an den üblichen Positionen angebracht werden. Du kannst uns sicher von Seenotfällen berichten, deren Ursache ein Radar am Mast oder eine Rettungsinsel and Deck waren. Dass es Menschen gibt, die auf die verrückte Idee kommen beides gleichzeitig zu montieren schließe ich aus, da die Boot ja sicher schon im Hafen durchkentern würden. :schlafen:

Die ganze Diskussion ist sowas von lächerlich. Der arme TE, mit seiner Phobie. ;(

"What 'n Drama mit dem Karma"
(by me, myself & I)

30

Sonntag, 8. Juli 2018, 20:37

Du kannst uns sicher von Seenotfällen berichten, deren Ursache ein Radar am Mast oder eine Rettungsinsel and Deck waren.


Ok, ein bisschen mehr war's schon und es war auch keine Yacht, aber der Fall https://de.wikipedia.org/wiki/Hoheweg_(Schiff,_1974) ging hier damals an der Küste schon aufs Gemüt. Und da waren Profis am Werk. Sollte man jedenfalls meinen:-/

Das ist allerdings nun wirklich jenseits des konkreten Falls des TE; Den Zürichsee kann man auch durchschwimmen (https://www.seeueberquerung.ch/), der Wettbewerb ist ab 12 Jahre offen. Ernsthaft würde ich, um sich wieder an das Wasser zu gewöhnen, über eine normale Wanderjolle (ZV, Pirat) und ein organisiertes und betreutes Kentertraining nachdenken. Ein Kielschiff für den Wochenendkomfort kann ja danach kommen, wenn man möchte.

excos48

Seebär

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Wohnort: Kiel

Bootstyp: HR34

Heimathafen: Wendtorf

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31

Montag, 9. Juli 2018, 08:39

Die ganze Diskussion ist sowas von lächerlich. Der arme TE, mit seiner Phobie. ;(

Ja, sollte man denken.
Aber oft bedingt es ja keiner "echten Phobie" um Angst vor bestimmten Um- und Zuständen zu bekommen.
Und dann ist es schon mal gut etwas über die Hintergründe zu kennen, zB warum können manche Boote kentern, andere eben nicht. Auch der Zusammenhang zwischen einer 10kg schweren Antenne 10m über Deck und dem theoretisch notwendigen Gewichts-Ausgleich im Kiel.

Die Angst vor Schräglage beim Segeln ist deutlich weiter verbreitet als man meint.

Gruss
excos48

rchmiele

Matrose

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32

Montag, 9. Juli 2018, 14:44

Hallo!

Bei mir ist als Anfänger diese Angst auch da, wenn auch nicht so stark.

Obwohl meine Sprinta 70 als kentersicher gilt, habe ich schon ein komisches Gefühl, wenn mich eine Bö zu arg in Schräglage bringt.
Das ist jetzt meine zweite Saison auf dem Boot und ich habe mich durch langsames "herantasten" an die Krängung gewöhnt.

Zum einen gibt es Windfinder, der einem die Wetterlage vorhersagt.
Wenn mir die angesagte Wind zu stark ist, reffe ich oder bleibe im Hafen.
Böen neigen das Boot am stärksten, wenn man am Wind segelt. Die meisten Boote sind luvgierig und wollen alleine nach Luv.
Sobald man den Winkel überschritten hat, den man gegen den Wind fahren kann, richtet sich das Boot automatisch wieder auf.
Ich halte dabei Großschot in der Hand (sollte man eh) und fiere das Groß, bis die Krängung für mich ok ist.
Ist mir die Bö zu stark, drehe ich in den Wind.
Zudem versuche ich mich an den grad der Krängung zu gewöhnen.
Ich bin mit der Zeit viel ruhiger geworden und mittlerweile macht es sogar Spaß.

Gruß, Ralf

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33

Freitag, 13. Juli 2018, 23:42

WOW was für kommentare, ob positiv wie negativ.

trotzdem vielen dank für das verständnis und tips etc., auch wenn ich nicht gleich von einer PHOBIE sprechen würde
»Xavier Galaxus« hat folgende Datei angehängt:

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34

Freitag, 13. Juli 2018, 23:48

Es ist meine zweite saison, alleine einhand eine 27 fuss yacht zu segeln!

viele dinge musste ich mir selber bei bringen obwohl ich eine ausbildung hinter mir habe. ach ja in der prüfung muss ich so gut/sicher gewesen sein das der prüfer sogar eine prüfungsaufgabe ausgelassen hat (dachte schon ich sei durchgefallen, dem war nicht so

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35

Freitag, 13. Juli 2018, 23:51

blister segeln habe ich mir selbst beigebracht und habe riesen spass daran, zudem bin ich mit meiner riesen genua bei 4 knotem AM WIND gesegelt.

ALSO so schlimm ist es schon nicht

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36

Freitag, 13. Juli 2018, 23:58

SOOOO und nun zur freudigen INFO!

HEUTE habe ich meinen neu angeschafften krängungsmesser angebracht und siehe da, trotz voller tanks erc. habe ich kaum krängung (0,5 grad oder so

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37

Samstag, 14. Juli 2018, 00:07

MIT voller mut bin ich dann heut bei 3bft raus, bin erst mal wie gewohnt unter genua 3,5 knoten am wind gesegelt und siehe da, es waren grad mal 8-10 grad krängung und dies kam mir früher wie 1000 grad vor!

DANN als ich mich gewöhnt und beruhigt habe, habe ich das GROSS ungerefft hochgezogen *stolz bin*, suuuper war das, genua noch gerefft aber hatte schöne fahrt mit2 knoten. ja langsam und fast keine krängung aber wenigstens habe ich mich endlich getraut das GROSS zu hissen

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38

Samstag, 14. Juli 2018, 00:14

MORGEN gehts dann auf nen ersten törn den zürisee hoch ( ca. 6h beim kreuzen je nach wind natürlich)! freu mich schon mega und werde wieder berichten!

gute nacht meine segler (liege brav in der koje und boot is geputzt)

39

Samstag, 14. Juli 2018, 03:26

Viel Spaß und einen schönen Segeltag aus München ;)

"What 'n Drama mit dem Karma"
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Hanser

Salzbuckel

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Wohnort: am Bodensee

Schiffsname: Jacaranda

Bootstyp: Küstenkreuzer

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40

Samstag, 14. Juli 2018, 09:16

Auch meinerseits: Viel Freude beim Segelwochenende!

Eine deiner Eingangsfragen wurde wohl noch nicht beantwortet: Ja, es hilft ungemein, bei Böen die Großschot (leicht) zu fieren (einen Traveller wirst du nicht haben, ginge einfacher). Mit flachem Segeltrimm kann man die Krängung zusätzlich reduzieren, einfach mal googeln.

Der Zürichsee hat ja wie mein Segelrevier Bodensee ein Sturmwarnsystem. Schließlich ist die Vorhersage mit Bergen drumrum viel schwieriger als in flachen Küstenregionen. Trotzdem sie die Wetterfrösche der Schweiz wirklich gut. Deshalb empfehle ich dir die Installation der App MeteoSwiss: Da kannst du (zumindest bei Android) per Push-Nachricht eine Starkwind-Warnung aufs Handy bekommen - und das sogar in drei Windstärkestufen einstellbar!

Nochmal viel Spaß
Volker

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