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zooom

Salzbuckel

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41

Samstag, 14. Juli 2018, 09:33

Ängste lassen sich kaum kategorisieren, Panik macht Menschen unzurechnungsfähig. Man kann sich ihnen stellen, ganz los wird man sie nie.
Ich habe einen Freund, der kann schwimmen, solange er Grund unter den Füßen hat, im tiefen Wasser würde er vor Panik ertrinken, trägt daher immer Rettungsweste. Ich selbst habe Höhenangst, die ich nicht los werde, obwohl ich in den Mast klettern kann, wieder unten angekommen, genügt manchmal ein Gedanke, z.B. von einem Hochhaus zu schauen (nur gedacht), schon ist sie wieder da. Der Kopf macht komische Sachen.
Gruß Thomas

Dieses Jahr bekennender Alt 68iger

Aries

Maat

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42

Samstag, 14. Juli 2018, 11:18

Kippt nicht um!

Moin,

auf dem Weg von Helgoland nach Bremerhaven hat uns vor Jahren bei einer Schlechtwettertour eine Monsterwelle erwischt und platt aufs Wasser gelegt. Ein paar Sekunden später war der Spuk vorbei und wir schwammen wieder normal. War ein riesen Schreck und mein Leben verdanke ich der Großschot die mich vom Außenbordsgehen bewahrte, aber so schnell kentert ein Kielschiff nicht.
Gruß aus Bremen

Götz

zooom

Salzbuckel

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43

Samstag, 14. Juli 2018, 19:31


Viele Boote werden aber im Lauf Ihres Lebens aufgerüstet, z.B. mit zusätzlichen Schnaps,



Ja, das sowas Schlagseite macht, ist ja bekannt! :D
Gruß Thomas

Dieses Jahr bekennender Alt 68iger

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44

Samstag, 14. Juli 2018, 22:19

Hey Xavier,

ich werfe hier auch einfach nochmal was ein. Ich segel auch eine Fanta 27 und als Anfänger (3 Jahre bisl rumsegeln im selbstlernverfahren) wird mir bei Lage auch immer ein bisschen mulmig.

Vielleicht hilft es dir aber dass ich schon bei 6 Bft und 2m Welle das Boot so gelegt habe dass man nur noch auf der Cockpit-Kante sitzen konnte. Das war zwar so nicht vorgesehen aber ist passiert. Nachdem ich ein paar mal geschrien habe wie auf einer Achterbahn und die Fußreling im Wasser war, (irgendwo treibt noch mein Fender) muss ich sagen dass ich nach 1-2 Minuten Panik langsam ruhiger geworden bin. Nachher ist es gar in euphorie umgeschlagen.
Ich habe mich auf der Fanta extrem sicher gefühlt. Das Boot hat nichts bescheuertes gemacht, der Autopilot hat den Kurs gehalten und auér der auf und ab Bewegung gegen die Welle ist das Ding gesegelt wie auf Schienen.

Du hast ein stabiles Boot, da kracht und knarzt nur das Zeug was du lose reingeworfen hast wenn es mal ruppig wird.

Weil das Boot sehr bauchig ist geht die Fußreling aber auch verhältnismäßig schnell baden, vielleicht hilft dir immer mal wieder nach hinten zu schauen, am Heck kann man dann besser sehen dass du eigentlich nur bei 20-30 Grad bist.

Fett schwimmt oben, und die Fanta ist kurz und Fett, fast breit wie lang. Wie ein dicker Stormtrooper, nur zielgenauer :-)

Auf dem See kannst du mit der garantiert alles machen. Das Cockpit ist auch durch die hohen Ränder gut geschützt, da muss schon bei 8 bft alles schief laufen bis da mal was Wasser reinbricht.

Grüße
Marco

scalar

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45

Samstag, 14. Juli 2018, 23:10

Viel spass beim trollen

Zitat

Lieber in der Hölle regieren als im Himmel dienen.

-John Milton-

MichaG

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46

Montag, 30. Juli 2018, 10:33

Moin,

also kentern wird das vom Wind sicherlich nicht. Dann eher in den Wind schiessen. Etwa schaukelig wird es eher bei auflandiger und achterlicher See ab 2m. Da kommt man mit einem Kurzkieler schon leicht ins Eiern und muss gut ausgleichen. Das wirst Du wahrscheinlich auf dem See nicht erleben.Ich habe mich aber hier auf der Ostsee auch bei starkem Wind mit der Fantasia noch nie unsicher gefühlt. Was den Wind angeht, Reffen! Dann wird man auch wieder schneller. Bei höherer See natürlich nicht zu stark, sonst wird's schaukelig.

Gruß

Micha

Winterfalke

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47

Dienstag, 31. Juli 2018, 10:30

Ich würde mir bei einem Monohull-Kielboot weniger Sorgen um die Krängung machen. Zumindest nicht, wenn keine Grundsee zu fürchten ist. Im Gegenteil. Das Boot nimmt ja durch die Krängung selber den Druck aus den Segeln, der zuviel ist. Und wie @sailorbrand: mir einmal angeboten hat... Zitat: "Wenn Du es schaffst, mit dem unteren Reelingdraht in´s Wasser zu tauchen, gebe ich Dir einen aus!" Das gebe ich mal so weiter. :zapf:

Beim Kat sieht das schon anders aus. Aber... anderes Thema.
Mario Falko

Glück ist kein Ziel, sondern eine Reise.
:segeln:

darkstar72

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48

Dienstag, 31. Juli 2018, 11:37

Moin,

ich habe auch immer ein mulmiges Gefühl wenn das Boot krängt. Ich weiss das es sehr unwahrscheinlich das mein Boot kentert aber dennoch ist das Gefühl da.
Bei Böen um die 6 Bft legt sich mein Boot bis zu den Fenstern (Backdecker) ins Wasser...das ist immer wieder beunruhigend und fazinierend zugleich.
Zum Glück hat mein Vorbesitzer ein Rollreff für die Genua gekauft, das ich oft benutze...dadurch wird es deutlich entspannter
Gruß

Martin

Winterfalke

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49

Dienstag, 31. Juli 2018, 13:42

Zum Glück hat mein Vorbesitzer ein Rollreff für die Genua gekauft, das ich oft benutze...dadurch wird es deutlich entspannter

Fängst Du mit Reffen nicht beim Groß an? :eeek:
Mario Falko

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darkstar72

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50

Dienstag, 31. Juli 2018, 13:55

..weil es einfacher ist, bei meinem Kahn bringt es schon viel wenn ich die Genua auf die Größe einer Fock verkleinere.
Das lässt sich während des segelns einfach machen ohne große Umstände und wenn die Böen weg sind kann man die Genua wieder komplett ausrollen.

Ich kann mein Groß auch (noch) nicht reffen
Gruß

Martin

Winterfalke

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51

Dienstag, 31. Juli 2018, 14:00

Man sollte eigentlich mit dem Groß beginnen zu reffen, um zunächst das Rigg zu entlasten. 1.Reff Groß, dann - wenn überhaupt nötig - die Genua/Fock nur wenig. Und bei Bedarf weiter in dieser Reihenfolge.
Im Prinzip soll die Genua so lange wie möglich stehen bleiben.
Mario Falko

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Squirrel

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52

Dienstag, 31. Juli 2018, 14:03

Das gilt bei modernen Riggs, bei denen das Groß auch ein Groß ist. Der Flying Cruiser C hat ein Rigg nach der Mode der 70er, da ist die Genua größer (hier ca. 20%) als das Groß. Da darf man, bevor man das Groß refft, schon auf Fockgröße verkleinern ;)
There's nothing - absolutely nothing - half so much worth doing as simply messing about in boats.

darkstar72

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53

Dienstag, 31. Juli 2018, 14:13

..nun bei viel Wind rolle ich die Genua auch schon mal komplett ein :O

Aber wir gleiten vom Thema ab, wollte nur sagen das man die Reffeinrichtungen gebrauchen sollte wenn es zu viel krängt und das Unbehagen erzeugt
Gruß

Martin

Winterfalke

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54

Dienstag, 31. Juli 2018, 14:17

Das gilt bei modernen Riggs, bei denen das Groß auch ein Groß ist. Der Flying Cruiser C hat ein Rigg nach der Mode der 70er, da ist die Genua größer (hier ca. 20%) als das Groß. Da darf man, bevor man das Groß refft, schon auf Fockgröße verkleinern ;)

Hab mir jetzt gerade mal die Beschreibung der Flying Cruiser C angesehen. Da leuchtet mir das ein. Typisch Charterer wieder... :kez_08:
Mario Falko

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Olaf_P32

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55

Dienstag, 31. Juli 2018, 15:36

Das gilt bei modernen Riggs, bei denen das Groß auch ein Groß ist.

Oder bei den ganz alten von vor 1970 :)

Aber zurück zum Thema. Viele Bleitransporter finde es ja toll wenn sie viel Lage schieben, aber wenn eine Boe einfällt sollte man lieber das Groß fieren und die Energie für den Vortieb nutzen. Die Kraft die zum Krängen genutzt wird, die fehlt nämlich beim Vortrieb. Der alte Spruch mit der "verlängerten Wasserlinie" beim Krängen gilt für Schärenkreuzer mit gewaltigen Überhängen, aber nicht für Boote mit normalen Überhängen.

Merke: Wer refft verliert nicht immer !
Ein Leben ohne Boot ist möglich, aber ist es auch lebenswert ?
:wickie:

56

Dienstag, 31. Juli 2018, 16:03

Das gilt bei modernen Riggs, bei denen das Groß auch ein Groß ist.

Oder bei den ganz alten von vor 1970 :)


hihi ....

wenn eine Boe einfällt sollte man lieber das Groß fieren und die Energie für den Vortieb nutzen.

Mit Ausnahme der Kreuz, in der man in der Bö in der Regel hochluven kann. Sonst gilt dies wohl, je jollenartiger der Rumpf, desto mehr. Wir haben das bei einer alten schweren Eiche-H-Jolle, die nur träge reagierte (alte Tücher, schlechte Anhänge), tatsächlich auch an der Kreuz so gemacht.

Lommy

Leichtmatrose

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57

Dienstag, 31. Juli 2018, 16:36

Ich habe über 10 Jahre eine Fantasia in der Kielversion gesegelt. Das Schiff ist so breit und hochbordig und hat andererseits auch genug Ballast, dass ich es für ausgeschlossen habe, es umzukippen. Ich habe es diverse Male geschafft, dass sie wegen zu viel Segelfläche "in die Sonne schießt", was die Fantasia ab einer bestimmten Krängung gerne mal macht. Da kommt dann das angehängte Ruder ziemlich weit aus dem Wasser, Du steuerst stark dagegen und schlagartig reißt die Strömung am Ruderblatt ab und das Boot schießt in den Wind. Meistens sogar mit so viel Schwung, dass Du gleich eine komplette Wende fährst ;-)

Aber umkippen? Keine Chance :-) Da müsste Dich schon eine ziemliche hohe brechende Welle breitseits erwischen, aber selbst dann sollte der Kiel Dich wieder aufrichten.

Olaf_P32

Admiral

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58

Dienstag, 31. Juli 2018, 16:45

Nein, man kann auch Kielschiffe umkippen. Man muss sich nur ungeschickt genug anstellen.
Ein bekannter hat das vor Jahren geschafft. Er hat bei einer Clubregatta bei 7 Bft gemeint er müsste bei fast achterlichem Wind auch noch den Spi ziehen. Das Boot hat in einer Boe unterschnitten und dann dank Spi eine Salto gemacht. Der Mast hat sich dann in den Grund gebohrt (das Stinhuder Meer ist flach) und das Boot (eine Efsix) konnte nicht mehr aufgerichetet werden. Als es gegen Abend ruhiger wurde hat die Steinhuder Feuerwehr das Boot geborgen. Den Mast allerdings mehreren handlichen in Teilen.
Ein Leben ohne Boot ist möglich, aber ist es auch lebenswert ?
:wickie:

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