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41

Sonntag, 7. April 2019, 10:52

Jetzt weiß ich also was ein Havariespargel ist, ich dachte zuerst an Bootshaken. :)
Ich kann Koline nur zustimmen, es ist sicher nicht die schlechteste Idee den Wegnehmbar zu gestalten. Schließlich wird in Ostseehäfen normalerweise Bug voraus angelegt, und dafür passt auch meist die Steghöhe, für ein flaches offenes Heck 20 cm über dem Wasserspiegel eher nicht. Und daher könnte man so ein langes glattes Teil hier auch als Badehilfe bezeichnen. Gut wäre es allerdings wenn das (de)montieren ohne viel Aufwand auf See erfolgen könnte, die „alten“ versenkbaren Spieren sind daher eigentlich praktischer.
Ein Freund ist, wer Dich für gutes Schwimmen lobt, nachdem Du beim segeln gekentert bist.

42

Sonntag, 7. April 2019, 11:08

Ich denke auch, dass der feste Spriet das Detail sein wird, das die meisten potentiell interessierten Käufer am ehesten vom Kauf zurück schrecken lässt. Auch wer gerne sportlich segelt, hat normalerweise wenig Lust auf Einschränkungen bei der Wahl der Einparkrichtung und Stresspotential bei Hafenmanövern generell oder in der überfüllten NOK-Schleuse. Besonders, wenn es sich so leicht vermeiden ließe, wie Archambault, Seascape, J-Boats etc. mit ihren einziehbaren Spieren zeigen. Ist vielleicht gerade ein neuer Trend, könnte man mit Blick auf die J/99 meinen, macht es aber auch nicht besser.

Was ich beim Lesen des Yacht-Beitrags schräg fand ist die Tatsache, dass der Wasserballast, der eigentlich helfen sollte, Gewicht im Kiel einzusparen, mehr Kielgewicht erforderlich macht. Relativiert ziemlich die Sinnhaftigkeit des Wasserballasts, zumindest wenn bestimmte Stabilitätskriterien eingehalten werden sollen.

Gespannt bin ich auf Details, wie der versenkbare Antrieb umgesetzt werden soll.

Koline

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43

Sonntag, 7. April 2019, 17:25

Hallo,

so einfach ist die Optimierung eines Schiffes dann doch nicht. Der Yacht Artikel ist in meinen Augen eine vereinfachte Darstellung eines komplexen Sachverhaltes um es für alle verständlich zu machen.

Was mir an der Dehler 30OD so gefällt ist genau diese Optimierung, die vereinfacht ein mehrfaches durchlaufen einer "wenn - dann" Schleife ist. Da wird nicht nur im Nachhinein statt eines Alumastes ein Carbonrigg raufgestellt, welches dann ein paar qm mehr Segelfläche hat, und sich dann Performance nennt, sondern es wurde eine Idee gut umgesetzt.
Das der Kiel etwas schwerer werden musste, um den Wasserballs in Lee für die Mindeststabilität nach Kat A zu kompensieren (Die in Lee sitzende Crew muss übrigens nicht berücksichtigt werden) zeigt mir wie ausgereizt das gesamte Design ist. Und der Wasserballast ist nicht dazu da das Kielgewicht zu reduzieren, sondern die fehlende Crew auf der Kante bei Single- und Doublehand.
Ich würde mir wünschen, dass das Gesamtgewicht ca. 300kg weniger wäre, kostet aber wahrscheinlich zu viel.

Gruß

Tom

44

Montag, 8. April 2019, 14:48

Hallo,

weiss ja nicht woher die Yacht ihre Preisinfos bekommt, ich habe von beiden Booten die aktuell gültigen Preislisten.

Folgende Ausstattung bei beiden Booten:

Elektronik: Log, Lot, Wind, Plotter, Pilot, AIS, VHF, 220V Ladegerät
Segel: Main, Jib, Staysail, A2, A5, Code0, Trial Sail, Storm Jib
Doppelsteueranlage, Badeleiter, Antifouling und Übernahme in der Ostsee

In einigen weiteren Extras/Serienzubehör unterscheiden sich die Schiffe leicht, habe ich erstmal außen vor gelassen, Gesamtumfang sicherlich unter 5.000 EUR

Unter obigen Prämissen kostet die J ca. 200.000 EUR und die Dehler ca. 170.000 EUR.

Carbonmast und Wasserballasttanks bei der Dehelr serienmäßig, bei der J nicht und auch nicht in der Preisliste enthalten und daher von mir auch nicht kalkuliert. Sind zusammen sicherlich nochmal mind. 20.000 EUR

Und zur Klarstellung: Ich finde nicht, das die J jetzt im Vergleich zur Dehler überteuert ist, man bekommt da auch deutlich mehr Boot.

Gruß

Tom

Schon schräg, wo die in den Medien ihre Preise her bekommen. Hier noch mal ein Beitrag aus Januar 2019, in dem für die J/99 inkl. Segel, Elektronik und USt von TEUR 150 ausgegangen wird. Selbst, wenn für einen guten Autopiloten noch mal was oben drauf kommen sollte, würde das die Differenz bei weitem nicht erklären ...

Edit:
Vielleicht handelt es sich ja auch um lokale Preisunterschiede. Der Nettopreis in Frankreich oder Portugal ist ein anderer als der bei uns. Fänd ich schon schräg, aber soll bei Autos ja auch schon vorgekommen sein ...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Robst« (8. April 2019, 16:07)


Koline

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45

Montag, 8. April 2019, 16:05

Hallo,

naja, wenn man die Preisliste nimmt und nur den Cruising Segelsatz sowie die Standard Elektronik ordert, dann kommt man inkl USt auf knapp unter 160.000 EUR. Dabei ist dann zu berücksichtigen, das der im Artikel genannte Standardpreis von 103.000 EUR inzwischen auf 116.000 EUR angestiegen ist.

Insofern bleibt nur die Frage was man als "Ready to Sail" betrachtet. Segeln kann man zu dem Preis, allerdings nicht mit der von mir genannten Ausstatung.

Und wenn ich die Dehler genau so kastriere, kostet sie (bis zm 30.06.19) inkl. USt unter 140.000 EUR, immer noch mit Carbonrigg und Ballastwassertanks.

Gruß

Tom

frank_x

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46

Montag, 8. April 2019, 16:22

Hoffen wir mal, dass der Sprit eher den Weg von Trogir geht - sprich über ein verstellbares Wasserstag verfügt und nach oben klappbar ist. Ein echtes Abmontieren wäre IMO keine tolle Lösung. Außerdem gibt es eigentlich nur wenig an dem Schiff auszusetzen und ich freue mich schon auf das erste Testsegeln, auch wenn man noch etwas Geduld mitbringen muss ...

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47

Montag, 8. April 2019, 20:56

Was mir noch aufgefallen ist:
Sowohl die neue mittelgrosse Bente als auch die D30 scheinen ja im Vorschiff etwas schlanker zu sein,
als es derzeit in diesem Marktsegment z.B. die Franzosen machen.

Ob das wohl mit der leicht höheren Verdrängung zu tun hat?
Bzw. mit einer etwas vielseitigeren Ausrichtung, was die Kurse zum Wind angeht?
Scheint so ein J/V-Ding zu sein.

Was den Sprit angeht:
Man wird das Ding ja sicherlich vor dem Anlegen nicht jedes Mal abschrauben.
Aber in vielen Häfen gibt es ja Schwimmstege.
Da könnte man ja gut rückwärts einparken.
Aber wirklich tourenfreundlich sieht das nicht aus.

Holger

Marinero

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48

Montag, 8. April 2019, 22:22

Stand nicht in dem Artikel, dass die theoretische Möglichkeit der Demontage des Rammsporns nur ein Vermessungstrick fürs Silverrudder ist? Also wird den doch hinterher in echt eh keiner an- und abbauen.

Koline

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49

Dienstag, 9. April 2019, 00:34

Ich denke auch, dass der An- Abbau nicht in 2min und auch nicht auf See machbar ist. Eher nach dem Motto: Ich gehe jetzt auf Familientour und baue den Spargel ab, danach für die Regatten wird er wieder angebaut.

Spotfin

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50

Dienstag, 9. April 2019, 06:47

Der Sprit würde mich überhaupt nicht stören. Auch wenn er ggf. im Hafen stört. Wenn ich ein schnelles Boot suche könnte ich damit gut leben. Wer damit nicht leben kann demontiert Ihn einfach und baut so einen abnehmbaren Carbon-Sprit von Selden an. Nur für Klassen-Regatten muss man dann vermutlich auf den Dehler Sprit wechseln. Das kann kein Argument gegen einen Kauf sein, wenn sonst alles stimmt.

janpiet

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51

Dienstag, 9. April 2019, 07:57

Also ich kann mir auch beim besten Willen nicht vorstellen, dass jemand der sich ernsthaft für diese Art von Boot interessiert, ein Problem mit dem festen Bugsprit hat oder damit, beim Anlegen gegebenenfalls ein paar Komforteinbußen hinnehmen zu müssen. Ich fahre jetzt seit zwei Wochen auch mit so einem Ding durch die Gegend und solange man rückwärts anlegt, ist es auch überhaupt kein Problem. Der hat übrigens zusätzlich noch ein ausfahrbares CFK-Rohr. Das ist mE die beste Lösung ;)
»janpiet« hat folgende Datei angehängt:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »janpiet« (9. April 2019, 08:11)


frank_x

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52

Dienstag, 9. April 2019, 08:27

BTW - Wie segelt sich denn das neue Gerät ?

Also ich kann mir auch beim besten Willen nicht vorstellen, dass jemand der sich ernsthaft für diese Art von Boot interessiert, ein Problem mit dem festen Bugsprit hat oder damit, beim Anlegen gegebenenfalls ein paar Komforteinbußen hinnehmen zu müssen. Ich fahre jetzt seit zwei Wochen auch mit so einem Ding durch die Gegend und solange man rückwärts anlegt, ist es auch überhaupt kein Problem. Der hat übrigens zusätzlich noch ein ausfahrbares CFK-Rohr. Das ist mE die beste Lösung ;)

53

Dienstag, 9. April 2019, 09:00

Der Sprit würde mich überhaupt nicht stören. Auch wenn er ggf. im Hafen stört. Wenn ich ein schnelles Boot suche könnte ich damit gut leben. Wer damit nicht leben kann demontiert Ihn einfach und baut so einen abnehmbaren Carbon-Sprit von Selden an. Nur für Klassen-Regatten muss man dann vermutlich auf den Dehler Sprit wechseln. Das kann kein Argument gegen einen Kauf sein, wenn sonst alles stimmt.

Das würde ich so nicht sagen. Wenn sich jemand eine Code 8 oder Farr 280 kauft, hat er sich für einen Racer entschieden. Da ist der Bugspriet Programm und das, was sich im Hafen abspielt egal. Wer sich aber für ein Boot mit Tisch und Spüle entscheidet, auch wenn es ein sportliches ist, führt noch ein Leben neben der Piste. Und die Demontage des Spriets halte ich eher für eine nette Option für jemanden, der im Winterlager ein paar Euros sparen will. Im Urlaub ohne Spriet rum zu fahren hieße volle Kastration. Ist wohl nicht das, was sich jemand, der sich so ein Boot kauft, unter Segeln vorstellt. Und dann wäre da noch das Szenario, das Ding nach dem Törn vor der Hafeneinfahrt shorthanded auf dem Wasser bei Welle auf der Bugspitze vorn über gebeugt mit schmerzenden Knien hockend abzuschrauben, ohne die Bolzen dabei im Wasser zu versenken :D

Für mich völlig unverständlich angesichts der bewährten Alternative mit einem einziehbaren Rohr.

frank_x

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54

Dienstag, 9. April 2019, 09:11

Die Alternative des einziehbaren Rohrs hat Offshore ( Wasserdichtigkeit ) einige Nachteile wie auch dass das Rohr im Vorschiff nicht sonderlich "hübsch" ist. Den Sprit auf Deck fahren ist auch nicht so der Hit und die seitliche Durchbiegung ist bei normalen Rohren unter Code0 auch nicht so schön ... Ich würde - wenn schon demontierbar - dann das Nach-Oben-Klappen bevorzugen. Da hat man fast alle Vorteile des festen ( aber demontierbaren ) Sprits sowie zusätzlich die Möglichkeit, den Baum vertikal nachzutrimmen - insbeosndere bei Welle auch nicht schlecht. Und im Hafen wird das Ding einfach noch oben geklappt. Wenn es für das OD nicht vorgesehen ist, dann würde ich das für meine Privatkiste so umbauen und für OD-Regatten entsprechend rückbauen

foxausrhens

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55

Dienstag, 9. April 2019, 11:32

Wenn das Teil so segelt wie eine Pogo oder eine J oder JPK dann wäre mir der Sporn ziemlich egal.
Leider ist das Boot jetzt noch außerhalb meines Budget und unabhängig davon ist meine Frau für eine Gleitkiste im Moment nicht zu begeistern.

Trotzdem wären diese beiden Faktoren nicht vorhanden, hätte ich ein gleitfähiges Boot und da wäre die Dehler wenn sie das kann, auch im Fokus.
Die Vorstellung in der Yacht ließt sich jedenfalls ganz gut.

56

Dienstag, 9. April 2019, 11:53

Also ich kann mir auch beim besten Willen nicht vorstellen, dass jemand der sich ernsthaft für diese Art von Boot interessiert, ein Problem mit dem festen Bugsprit hat
Nun, das könnte sogar K.O. werden, je nachdem wie es technisch en detail gelöst ist.
J/99 oder die 30OD können als Nachfolger für den jetzigen Kahn in Betracht kommen, wenngleich einige Kröten zu schlucken sind.
Das Boot soll nicht nur Silber einfahren können, sondern auch für die Ferien taugen. Wir besuchen viele Häfen bis hin zum Schärenliegeplatz, in denen der Grund zum Steg oder zur Landseite hin ansteigt, unrein ist oder gar (Schären) mit Rocks unter Wasser aufwartet. Rückwärts liegen ist dort keine Option; vorwärts nervt der Sporn gewaltig.
Einschränkungen gäbe es gegenüber dem jetzigen Boot ohnehin genug; ein nicht wegnehmbarer Sporn könnte das Fass zum Überlaufen bringen.


Gruß
Andreas

Marinero

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57

Dienstag, 9. April 2019, 12:01

Wenn sich jemand eine Code 8 oder Farr 280 kauft, hat er sich für einen Racer entschieden. Da ist der Bugspriet Programm und das, was sich im Hafen abspielt egal. Wer sich aber für ein Boot mit Tisch und Spüle entscheidet, auch wenn es ein sportliches ist, führt noch ein Leben neben der Piste

Es gibt doch inzwischen fast keine Neuerscheinung mehr, die nicht so einen Piekser vorne dran hat.

Mal länger, mal kürzer, aber scheinbar must have. :rolleyes:


Marinero

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58

Dienstag, 9. April 2019, 12:13

Nun, das könnte sogar K.O. werden (…) Wir besuchen viele Häfen bis hin zum Schärenliegeplatz, in denen der Grund zum Steg oder zur Landseite hin ansteigt, unrein ist oder gar (Schären) mit Rocks unter Wasser aufwartet. Rückwärts liegen ist dort keine Option; vorwärts nervt der Sporn gewaltig

Einzige Chance: Kauf ein altes Boot. Oder ne Linjett.

janpiet

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59

Dienstag, 9. April 2019, 12:45

BTW - Wie segelt sich denn das neue Gerät ?

Also ich kann mir auch beim besten Willen nicht vorstellen, dass jemand der sich ernsthaft für diese Art von Boot interessiert, ein Problem mit dem festen Bugsprit hat oder damit, beim Anlegen gegebenenfalls ein paar Komforteinbußen hinnehmen zu müssen. Ich fahre jetzt seit zwei Wochen auch mit so einem Ding durch die Gegend und solange man rückwärts anlegt, ist es auch überhaupt kein Problem. Der hat übrigens zusätzlich noch ein ausfahrbares CFK-Rohr. Das ist mE die beste Lösung ;)

Sie segelt sich bislang wirklich fantastisch und erstaunlich unkompliziert. Allerdings muss ich natürlich erst noch richtig mit dem Boot warm werden und vor allem das Rigg richtig eintrimmen. Im Moment liegt sie mir zu leicht auf dem Ruder, so dass man zu wenig Feedback bekommt. Werde mal ein bisschen mehr Mastfall probieren. Aber die gegenüber der Serienversion schwerere Kielbombe merkt man deutlich, sobald sie ein bisschen krängt und auf die Chines geht wird das Boot richtig steif. Echt gut für shorthanded und mein eher windreiches Revier. Sag mir bescheid, wenn es Dich mal in die Gegend verschlägt ;)

frank_x

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60

Dienstag, 9. April 2019, 13:15

Im Moment liegt sie mir zu leicht auf dem Ruder, so dass man zu wenig Feedback bekommt.


Hmh, Wenn Du mich fragst - alle meine letzten Schiffe lagen "leicht" auf dem Ruder. Wenn die Grundtendenz ist, gerade aus zu fahren ( beim Loslassen der Pinne ) oder ganz leicht anzuluven würde ich das so lassen. Die Zeiten des Pinnenreißens sind zum Glück vorbei.

Sag mir bescheid, wenn es Dich mal in die Gegend verschlägt


Wo lag doch gleich das Schiff ?

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