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Windstärken

Windstärkentabelle

Beiträge: 1 153

Schiffsname: Tilda Ann

Bootstyp: Drabant 27

Heimathafen: Berlin Seglervereinigung Havel

Rufzeichen: DJ3269

MMSI: 211552400

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Orage

Kapitän

Beiträge: 557

Wohnort: Hannover

Schiffsname: Orage

Bootstyp: Bianca 111

Heimathafen: "Hamburg"

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62

Montag, 13. August 2018, 22:40

Hier haben jetzt viele erfahrene Eigner wertvolle Kommentare und Empfehlungen abgegeben. Der Tenor: als Einsteiger lieber eine Nummer kleiner wählen (was sehr vernünftig ist; z. B. war erst meine 2. Yacht 33 ft., davor 6 Jahre 28 ft. und davor Jollen). Deshalb mein Tipp: 28 bis höchstens 30 ft. (in der Größe gibt es hervorragende Hochseeyachten) und das Budget auf 20 bis höchstens 25 kEUR begrenzen, um noch einen satten Puffer zu haben. Sollte Dir das nach einigen Jahren nicht gefallen, hast Du "nicht so viel" Geld ausgegeben und kannst das Boot verkaufen. Oder Du bist total infiziert und kannst Dir dann immer noch einen 35-Füsser (oder sogar etwas größer) anschaffen.
Handbreit, Felix

Beiträge: 231

Bootstyp: Vergrösserung ist angesagt

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63

Montag, 13. August 2018, 22:53

Hier haben jetzt viele erfahrene Eigner wertvolle Kommentare und Empfehlungen abgegeben. Der Tenor: als Einsteiger lieber eine Nummer kleiner wählen (was sehr vernünftig ist; z. B. war erst meine 2. Yacht 33 ft., davor 6 Jahre 28 ft. und davor Jollen). Deshalb mein Tipp: 28 bis höchstens 30 ft. (in der Größe gibt es hervorragende Hochseeyachten) und das Budget auf 20 bis höchstens 25 kEUR begrenzen, um noch einen satten Puffer zu haben. Sollte Dir das nach einigen Jahren nicht gefallen, hast Du "nicht so viel" Geld ausgegeben und kannst das Boot verkaufen. Oder Du bist total infiziert und kannst Dir dann immer noch einen 35-Füsser (oder sogar etwas größer) anschaffen.
Ich würde lieber was "richtiges" kaufen, also das was dem TE in der Grösse auch vorschwebt. Beim Kaufpreis hat man noch Möglichkeiten. Substanz sollte gut sein, das Schiff möglichst dicht und zum segeln bereit. Optisch kann man eine Menge machen. Ausrüstung ist eh individuell. Ich z.B. brauche in einem 10m-Boot nichts anderes an Technik zum navigieren und fahren, wie auch in einem 7m-Boot. Wenn man nach kurzer Zeit wieder verkaufen möchte, macht man eh einen Verlust. Zudem ist der Markt derzeit gut für Käufer, aber eher schlecht für Verkäufer! Deshalb: Langfristig planen und bei einem günstigen Angebot zuschlagen. Dann probieren, aufhübschen und nach den eigenen Bedürfnissen ausrüsten....

64

Dienstag, 14. August 2018, 00:19

@Havelsegler: Nicht ganz sozialer Dienst, sondern Krankenpflegeausbildung.

Habe mir gerade das erste Bootstouren Video der SY Mathilde angesehen. Erstaunlich, was der aus dem Boot da raus holt. Ich sehe wohin dein Ratschlag geht. So langsam freunde ich mich glaube ich auch mit dem Gedanken an nach Schiffen zu schauen, die ein paar Fuß weniger haben. Ich nehme hier auch Bezug zu @Hugo: ich werde mit großer Wahrscheinlichkeit mit einem Freund und der Partnerin unterwegs sein. Daher auch die angestrebten 35 Fuß, weil ich davon ausgehe, dass Komfort auf Langfahrt auch einiges an Qualität raus nimmt. Aber komfortabel wird s mit Sicherheit auch in etwas kleiner.

@excos48: Danke fürs Daumen drücken. Nach der Lehre werde ich der Gesellschaft in dem Beruf auch noch mindestens 1-1,5 Jahre erhalten bleiben, um zunächst mal Nord-/Ostsee zu befahren und gleichzeitig was für die später benötige Bordkasse anzusparen. Ich würde anschließend auch weiter in der Pflege arbeiten, wenn die Arbeitsbedingungen anders wären. Aber das ist ein anderes Bier.
Wann man seine kleinen und großen Auszeiten nimmt, muss man selbst entscheiden. Es gibt auch gute Argumente, so manches in eher jungen Jahren zu machen.

Dazu gehört für mich aber nicht, auf einer lahmen alten, aber vermeintlich hochseetüchtigen Yacht zu sitzen. Das kann man auch im Alter machen.
Bisher kann ich mir so eine Auszeit nicht besser vorstellen. Mag vielleicht aber auch daran liegen, dass ich noch nie unterwegs war. Mal sehen, wie es danach aussieht.

@janm: Danke für die Zahlen! Ein Buchhaltungsprogramm oder zumindest eine Exceltabelle sind eine gute Idee, werde ich auch so übernehmen. Ich verstehe nicht, was du mit dem KFZ-Mechatroniker an meiner Hand meinst?
Wie oben beschrieben, wären wir auch mind. zu 3., wahrscheinlich oft auch mehr.


@unimanus: kurz und prägnant. :)
Zitat von »Orage«
....

Ich würde lieber was "richtiges" kaufen, also das was dem TE in der Grösse auch vorschwebt. Beim Kaufpreis hat man noch Möglichkeiten. Substanz sollte gut sein, das Schiff möglichst dicht und zum segeln bereit. Optisch kann man eine Menge machen. Ausrüstung ist eh individuell. Ich z.B. brauche in einem 10m-Boot nichts anderes an Technik zum navigieren und fahren, wie auch in einem 7m-Boot. Wenn man nach kurzer Zeit wieder verkaufen möchte, macht man eh einen Verlust. Zudem ist der Markt derzeit gut für Käufer, aber eher schlecht für Verkäufer! Deshalb: Langfristig planen und bei einem günstigen Angebot zuschlagen. Dann probieren, aufhübschen und nach den eigenen Bedürfnissen ausrüsten....
Darüber hab ich heute auf der Heimfahrt auch nachgedacht. Was mir da an Mehrkosten bei Größe einfallen sind Liegeplatzkosten, stehendes und laufendes Gut dann den Meter oder zwei jeweils länger, Anker + Kette bei mehr Gewicht, mehr Farbe bei z.B. Antifouling, teureres Kranen (?), falls nötig Segel+Motor. Aber ist irgendwie auch gerade schon genug...

jensstark

Salzbuckel

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Heimathafen: Nestleweg 8, Kappeln

Rufzeichen: DB8094 / (DB9MOI)

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65

Dienstag, 14. August 2018, 01:15

Noch was:

Schiffe anschauen. So von 18 bis 40 Fuß. Live und auf Papier - oder online auf Verkaufsseiten.

Hartgesottene fahren mit 18 Fuß um Teile der Ostsee und schreiben dann ein Buch darüber.
Wieder andere segeln mit 21 Fuß und Kleinkind um die Welt. Um dann auch ein Buch darüber zu schreiben.
Zur Atlantiküberquerung als Teilnehmer der Atlantic Regatta for Cruisers werden 27 Fuß Mindestlänge gefordert, ein Buch ist dann optional.

Es gibt vom Palstek-Verlag zwei Bücher über GFK-Klassiker, die schon einmal ein guter Einstieg sin.

Kojencharter kann ein interessanter Einstieg sein. Ich habe das gemacht, bevor ich mich mehr mit der Sache beschäftigte.
(Schlüsselszene: Unter Maschine aus dem Hafen, Segel gesetzt, Maschine aus. Und schon überzeugt. :) )

Dann kam die Idee, den SKS zu machen, um wenigstens etwas theoretischen und praktischen Hintergrund zu bekommen, sowie SRC/UBI.

Eigentlich wollten wir dann chartern. Haben dann aber ein Bootskaufseminar mitgemacht. Nicht sonderlich viel später hatten wir dann ein Boot.
Etwas über dem geplanten Budget, aber 100% segelfertig. 32 Fuß, vom Platz her für zwei Leute sehr großzügig, im Verkaufsprospekt aus den 1980ern steht etwas von sechs Leuten.

Und wenn wir das schaffen, irgendwann demnächst damit mal England zu umrunden, sind wir schon extrem zufrieden. :D

Winterfalke

Salzbuckel

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Bootstyp: Charterskipper

Heimathafen: Adria

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66

Dienstag, 14. August 2018, 07:20

32 Fuß, vom Platz her für zwei Leute sehr großzügig

Genau so sind wir chartermäßig auch unterwegs. 30 - 34 ft. und 2 Nasen drauf. Bei 3 Kabinen ist eine immer leer. Die andere dient nur als Rümpelkammer für den Kram, auf den man vermeintlich nicht verzichten kann und der dann spazierengefahren wird. Den lade ich genauso aus, wie ich ihn eingeladen habe. Schlafen tun wir im Vorschiff. d.h. Wir würden mit weniger als 30ft. genauso gut zurechtkommen. Aber ich kenne einige Segler, die dreht es innerlich zusammen, wenn sie sich vorstellen, so "beengt hausen" zu müssen. :kez_08:
Der einzige Luxus, der an Bord sein sollte, ist eine abgetrennte Toilette. :wc2: Mit offenbarem Bullauge...
Mario Falko

Glück ist kein Ziel, sondern eine Reise.
:segeln:

88markus88

Salzbuckel

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Wohnort: Frankfurt

Schiffsname: Aquileia

Bootstyp: Sailart 24

Heimathafen: Edersee

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67

Gestern, 07:04

Go small, go simple, go now.

Exakt, genau so - du bist jung, mach was draus!

Dieser Thread macht (mal wieder) klar, dass wir in Deutschland leben - Sicherheit und Vernunft über alles, Vergnügen kann dann später evtl. kommen.

Klar, du kannst erstmal deine Ausbildung abschließen, eine halbe Million für den Kauf und Unterhalt einer 32 ft Yacht für die nächsten 30 Jahre beiseite legen, währenddessen SKS, SSS, SHS, SRC, Pyro und Yachtmaster machen, und 50 verschiedene Yachttypen auf verschiedensten Kurztrips kennenlernen. Alles sehr vernünftig, Spass wirst du dabei auch haben.

Aber dann kommst du aber vor deinem 65. Geburtstag nicht zu größeren Segelreisen.

Go small, go simple, go now!

Verwendete Tags

Cruiser, Fahrtenyacht, Refit

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