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41

Donnerstag, 22. November 2018, 18:36

@SaskiaK:

ich finde du reagierst über. Vermutlich hat nach dem 5ten Beitrag eh keiner mehr gewusst ob eine Frau oder ein Mann die/der TO war.
Wenn du seit 11Monaten hier mit liest müsstest du eigentlich wissen wie sich ein Thema hier so entwickelt.
Und bist du nicht gleich in deinem ersten Beitrag von 40 auf 29-32 Fuß runtergekommen?

Gruß Odysseus

42

Donnerstag, 22. November 2018, 18:38


Wäre schön wenn auf die Aussage „ich kaufe mir evtl ein großes Boot“ die Reaktionen „boah cool, freut mich für dich“ und nicht „Hast du dir das gut überlegt, kannst du dir das leisten?“ wären.


Nach meiner Einschätzung wären die Hinweise auf den Unterhalt nicht gekommen, wenn Du deine Bootskauf-Erfahrung in Bezug auf ein anderes Boot in höherer Preisklasse geschildert hättest. Darin lag die Ursache und die Folge waren gutgemeinte Ratschläge.


Gruß Ralf

Gernegroß

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43

Donnerstag, 22. November 2018, 18:38

Wäre schön wenn auf die Aussage „ich kaufe mir evtl ein großes Boot“ die Reaktionen „boah cool, freut mich für dich“ und nicht „Hast du dir das gut überlegt, kannst du dir das leisten?“ wären.

Komm mal wieder runter.
Das ist in einem Forum nun so. Wenn du nur positive Zusprache haben möchtest musst du das schreiben. Eine Gewähr gibt es aber nicht :D:D
Legastheniker sind auch nur Menschen (mit Rechtschreibproblemen)


Zitat Helmut Schmidt:"Der Terrorismus hat auf Dauer keine Chance, denn gegen den Terrorismus
steht nicht nur der Wille der staatlichen Organe, gegen den Terrorismus
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44

Donnerstag, 22. November 2018, 18:39

„Hast du dir das gut überlegt, kannst du dir das leisten?“

Ich habe nicht gefragt "Kannst du dir das leisten?" sondern "Ist dir klar, wie groß der Unterschied der Kosten zwischen 9, 10 und 12 m ist?"


So nu iss gut :)

Gernegroß

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45

Donnerstag, 22. November 2018, 18:42

@all:
Geht doch einfach mal wieder zu Thema zurück: "Sinnhaftigkeit eines Gutachtens"
Alle anderen Spekulationen konnen wir nun einstellen :D
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Zitat Helmut Schmidt:"Der Terrorismus hat auf Dauer keine Chance, denn gegen den Terrorismus
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foxausrhens

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46

Donnerstag, 22. November 2018, 20:33

Boha äh Reaktion

@ Saskia

Ohne das Du das jetzt in den falschen Hals kriegst "ich finde das gut das du dir ein größeres Boot kaufen willst", aber so eine Reaktion wie du hören willst bekommt von mir nur der , der wirklich was außergewöhnliches umsetzen will. Sprich Boah wie toll ist das dann, würde ich schreiben wenn hier jemnad sein Refit Projekt vorstellt in dem er aus einer 30 bis 40 Jahren alten Segeljacht eine fast neue gemacht hat und weder Kosten und Mühen gescheut hat das auf die Beine zu stellen.

Ob der dann männlich oder weiblich ist , interressiert mich überhaupt nicht.
Wenn hier jemand postet 40 Füße unter 20K , würde ich auch jeden Fragen ob er weiß auf was er sich dabei einlässt, den egal wieviel Budget er hat wirtschaftlich ist das nicht, die Kisten um 40 Fuß bei den sich ein Refit lohnt liegen dann nämlich schnell bei 35 bis 40 k.

Meine Frau und ich hatten dieses Jahr vor dem Kauf der Dehler eine ähnliche Entcheidungsfindung, denn man hatte uns auch eine HR 35 Rassmus angeboten für 37k und mir und meiner Frau gefällt die Rasmus sehr, wenn auch ich eher sportlicheren Booten den Vorzug gebe. Der Grund warum wir dieses Angebot nicht in Erwägung gezogen haben war denkbar einfach, wir wohnen zu weit weg als das man ein umfangreiches Refit selbst durchführen könnte, wir wollten nicht noch mal 35k reinstecken wenn man alles machen lässt bis das Boot in dem Zustand ist, wie wir es wollten und der Wert ist realistisch wenn man sich länger mit der Sache befasst, mir war das auch erst klar nach langer intensiver Recherche und den gut gemeinten Ratschlägen von Segelfreunden.

Viele erfahrene Segler hier im Forum wissen das, teils weil sie vielleicht selbst schon mal ein Refit gemacht haben, teils weil sie jemanden kennen der so was schon hinter sicht hat aber auch deswegen weil sie schon oft Leidensfälle in Häfen kennengelernt haben die so ein Projekt völlig unterschätzt haben bzw. auch völlig unterschätzt haben wie die Kosten mit der Länge des Schiffes wachsen.

Ich habe bei meinem Boot direkt die Wanten getauscht dafür musste ich etwa 900 Euro aufwenden, der Mann einer guten Freundin, hat bei seinem Boot über 40 Fuß nur das Achterstag mit Spanner getauscht was ihn gerade mal 3500 gekostet hat. Bei ihm kostet eine Genua fast das doppelte wie eine bei mir, obwohl daswischen nur 10 Fuss liegen. Ich segele seit meinem 14 Lebensjahr diese Dimensionen an Unterhalt in bezug auf die Länge lernt man meist erst in Jahren mit viel Erfahrung, die kann man auch oft nicht so einfach nachlesen, weil man sie erst erkennen lernt wenn man ein Angebot einholt oder einen Liegeplatz mietet oder einen Segelmacher beauftragt, man weiß auch oft erst nach Jahren was denn so alles bei so einem Schiff kaputt gehen kann, die meisten hier haben sicherlich ähnliche Erfahrungen gemacht wie ich und wollen deswegen, wenn Sie ahnen das ein Neuling rein fallen könnte, ihn davor warnen, so etwas ist nicht belehrend gemeint auch nicht bevormundend sondern einfach nur nett und kameradschaftlich. Und mit Mann und Frau hat das schon gar nix zu tun.

Also ich wünsche dir immer eine handbreit Wasser und vor allem viel Erfolg bei der Suche und dem Refit.

Alex

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »foxausrhens« (22. November 2018, 20:53)


horstj

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47

Donnerstag, 22. November 2018, 21:12

der Erfahrungsbericht ist doch wertvoll. Mancher zögert evtl. bei den Kosten für einen Gutachter, besonders wenn es um günstige Boote geht.
Wobei meines Erachtens neben einem Gutachten die Beschäftigung mit dem konkreten Bootstyp wichtig ist. Übliche Schwächen und Probleme bestimmter Typen kennen Gutachter auch nicht unbedingt und damit auch nicht die Möglichkeiten, damit umzugehen.
Bootslog und Refitblog Jeanneau Microsail https://microsail.wordpress.com/

foxausrhens

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48

Donnerstag, 22. November 2018, 21:20

GFK Klassiker Tests Palstek

Früher gab es das als Buch mit zwei Bänden heute kann man nur noch die Einzelnen runter laden, ich hatte das Buch deswegen ich kann die Test von Palstek nur empfehlen.

49

Donnerstag, 22. November 2018, 21:34

Ich kenne die Vorgeschichte nicht. Und ich kenne die TO nicht. Ich schreibe, was ich denke. Ich meine, dass man sich weder für einen Bootskauf rechtfertigen muss, noch, sich dabei übernehmen sollte. Ich denke eben nur, daß es eine gute Idee ist, das Boot, was man sich anschafft, auch technisch beherrschen sollte.
Ich stell auch nicht die Expertise von Gutachtern in Frage. Ich denke nur man sollte auch bedenken, daß Gutachten Grenzen haben, und man sollte wissen, wo sie liegen. Meine Entscheidung für eher übersichtliche Boote ist nicht nur monetär, sondern vor allem aus der Erkenntnis geprägt, dass mit wachsender Bootsgröße der Aufwand exponentiell wächst, aber nicht der Segelspass. Und bis auf ausgeprägte Langfahrt-Segler haben in meinem Beobachtungshorizont ausnahmslos ALLE nach dem Wechsel auf ein großes Boot viel weniger gesegelt als mit dem kleineren.

50

Donnerstag, 22. November 2018, 21:46

Sicher zögert mancher den sinnvollen Gutachter dazu zuziehen. Ich glaube aber mancher zögert bei der ersten oder zweiten Besichtigung einfach auch mal richtig hinzuschauen und das Boot "auseinanderzunehmen".
Da hilft nur eine Checkliste zu schreiben und diese akribisch abzuarbeiten - Hilfestellungen dazu findet man im Netz oder entsprechenden Büchern.
Gerne auch mal ein Hämmerchen nehme und etwas klopfen. Backskisten ausräumen und in die hintersten Winkel kriechen, helle Taschenlampe dabei, Bilder machen und daheim nochmal in Ruhe anschauen.
Gefällt es einem dann immer noch, sollte man einen Gutachter beauftragen.

Was an der Beschreibung wundert ist, daß die TO anscheinend mehrfach auf dem Boot ( mit 5-6 erfahrenen Eigner besichtigt) war und manche Dinge immer noch nicht aufgefallen sind.
Ein undichtes, von Wasser unterwandertes, Teakdeck ist doch meist zu erkennen. Zumindest gibt es etliche Hinweise darauf, dass es so sein könnte. Beim verrotteten Hauptschot muss es doch auch ein paar sichtbare, auch wenn es nur die neue Farbe ist, und hörbare Zeichen geben. Umso wertvoller ist der Hinweis dem eigenen Eindruck nicht zu vertrauen und einen Gutachter mit unverstelltem Blick heranzuziehen.

Gruß Ralf

51

Donnerstag, 22. November 2018, 23:02

Häh. Männchen, Weibchen. Wurscht. Wenn jdm sich für ein spezielles 40ft Boot interessiert das 18k ( :) ) kostet. Und dann die Finger davon lässt weil man 13k reinstecken muss. U.a. wegen sowas überraschenden wie einem 23 Jahre alten Teakdeck einer Solala-Werft.. Um dann den Bootswert als 5k zu titulieren. Sich dann als gut kalkulierender Gutverdiener und Top-Projektplaner zu benennen der mit sowas eh easy umgehen kann. Und die Helfenden anbitchen. (Nach einigen guten und langen Ratschlägen.)
Finde den Fehler.....
Gute Nacht.

SaskiaK

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52

Donnerstag, 22. November 2018, 23:56

Häh. Männchen, Weibchen. Wurscht. Wenn jdm sich für ein spezielles 40ft Boot interessiert das 18k ( :) ) kostet. Und dann die Finger davon lässt weil man 13k reinstecken muss. U.a. wegen sowas überraschenden wie einem 23 Jahre alten Teakdeck einer Solala-Werft.. Um dann den Bootswert als 5k zu titulieren. Sich dann als gut kalkulierender Gutverdiener und Top-Projektplaner zu benennen der mit sowas eh easy umgehen kann. Und die Helfenden anbitchen. (Nach einigen guten und langen Ratschlägen.)
Finde den Fehler.....
Gute Nacht.
1.) der Bootsmarkt ist im A***. Du kriegst gute Boote derzeit fast schon hinterher geschmissen. Ja, 18k€ sind günstig für 40 Fuß. Das mag schon daher kommen, dass die Werft in unseren nördlichen Gefilden eher unbekannt ist. Eben keine Bavaria, Hanse, Jeanneau. Aber es hat mich auch stutzig gemacht. Deshalb habe ich ja auch einen Gutachter hinzugezogen und über diese Erfahrung habe ich hier berichten wollen.

2.) den Bootswert habe ich nicht ich, sondern besagter Gutachter auf 5k€ tituliert. Begründung: 25k € für ein sehr gutes Boot, 15k € Reparaturen, Abschreckung für potenzielle Käufer durch den massiven Invest in Form von notwendigen Reparaturen. Wert ist immer nur das, was jemand tatsächlich bereit ist zu bezahlen. Nicht das, was ich gerne hätte.

3.) Das Teakdeck war in der Tat nur das „unter Anderem“. Die tatsächlichen ausschlaggebenden Mängel waren mit dem bloßen Auge nicht sichtbar und auch den aktuellen Eignern nicht bekannt.

4.) Als gut kalkulierender, gutverdienender Top-Projektplaner habe ich dann die einzig richtige Entscheidung getroffen: Das Boot nicht kaufen. Die sogenannten Helfenden hier im Forum haben sich allerdings hauptsächlich darum bemüht, ob ich mir grundsätzlich ein Boot dieser Größe leisten kann, bzw. mir überhaupt der damit verbundenen Kosten bewusst bin. Und diese Frage zu stellen finde ich persönlich dreist, selbst wenn sie gut gemeint ist.

5.) Habe ich niemanden „angebitcht“, sondern höchst sachlich darauf hingewiesen, dass sich die Kümmerer bitte um andere Dinge kümmern mögen als die finanziellen Möglichkeiten einer ihnen unbekannten Person und mich dieses patriarchalische Gehabe annervt.
Bootlos. Möchte das gerne ändern. Wer eine Contest 34 findet darf sie mir melden! (Ähnliche Boote auch)


Boot hat mich gefunden!

53

Freitag, 23. November 2018, 00:16

3.) Das Teakdeck war in der Tat nur das „unter Anderem“. Die tatsächlichen ausschlaggebenden Mängel waren mit dem bloßen Auge nicht sichtbar und auch den aktuellen Eignern nicht bekannt.


Das ist ein Punkt, bei dem Gutachter zwar helfen können (wenn sie halbwegs gut sind), für die man aber auch im Laufe der Zeit ein Gespür entwickeln muss. Du wirst nicht vor jedem Urlaubstörn einen Gutachter durch's Schiff jagen wollen. Ich weiß nicht, wie sehr Du bei der Neptun Wartung und Reparaturen selbst durchgeführt hast, aber wenn Du nicht von einer Werft abhängig sein willst, dann wirst Du nicht umhin kommen, brauchbare Kenntnisse aufzubauen. Dies ist kein finanzielles Problem, sondern eines, das daraus resultiert, dass es auf See keinen Parkstreifen gibt, von dem Dich der ADAC abholt. (Auf dem Wannsee oder auf der Alster sieht es anders aus, ok.) - Bei den Holzbooten, die ich bisher gekauft habe, bin ich selbst mit Messer und Schraubenzieher auf die Suche nach rotten Stellen gegangen. Wenn das der Verkäufer abgelehnt hätte, hätte ich das Boot gar nicht weiter angesehen.

4.) Als gut kalkulierender, gutverdienender Top-Projektplaner habe ich dann die einzig richtige Entscheidung getroffen: Das Boot nicht kaufen.


Wäre es sonst - unabhängig vom Preis - Dein Traumboot gewesen? Dann könnte man als gut kalkulierender, gutverdienender Projektplaner auch sagen - prima, für irgendwas um die 35k€ habe ich mein 40'-Traumschiff, in gutem Zustand, von der Werft generalüberholt. Das wäre immer noch günstig und man weiß, wie das Boot neu aufgebaut wird.

SaskiaK

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54

Freitag, 23. November 2018, 00:28

Das ist ein Punkt, bei dem Gutachter zwar helfen können (wenn sie halbwegs gut sind), für die man aber auch im Laufe der Zeit ein Gespür entwickeln muss. Du wirst nicht vor jedem Urlaubstörn einen Gutachter durch's Schiff jagen wollen. Ich weiß nicht, wie sehr Du bei der Neptun Wartung und Reparaturen selbst durchgeführt hast, aber wenn Du nicht von einer Werft abhängig sein willst, dann wirst Du nicht umhin kommen, brauchbare Kenntnisse aufzubauen. Dies ist kein finanzielles Problem, sondern eines, das daraus resultiert, dass es auf See keinen Parkstreifen gibt, von dem Dich der ADAC abholt. (Auf dem Wannsee oder auf der Alster sieht es anders aus, ok.) - Bei den Holzbooten, die ich bisher gekauft habe, bin ich selbst mit Messer und Schraubenzieher auf die Suche nach rotten Stellen gegangen. Wenn das der Verkäufer abgelehnt hätte, hätte ich das Boot gar nicht weiter angesehen.
Auch das ist mir durchaus bewusst, insbesondere da ich mich in einem Segment bewege, in dem die Boote gerne mal noch 10 Jahre älter sind als ich. Mein Werkzeugkoffer ist gut ausgestattet, Harz und Glasfaser sind mir nicht fremd, eine Säge habe ich in meinem Leben durchaus auch schon einmal benutzt und sogar schleifen und streichen kann ich ;-)
Wäre es sonst - unabhängig vom Preis - Dein Traumboot gewesen? Dann könnte man als gut kalkulierender, gutverdienender Projektplaner auch sagen - prima, für irgendwas um die 35k€ habe ich mein 40'-Traumschiff, in gutem Zustand, von der Werft generalüberholt. Das wäre immer noch günstig und man weiß, wie das Boot neu aufgebaut wird.
Ich habe mir persönlich ein Limit von 20k € gesetzt. Damit bekomme ich bei der derzeitigen Marktsituation schon ein Boot, dass tendenziell mehr bietet als ich als alleinstehende Person eigentlich brauche. Hätten die Eigner mir das Boot für 5k€ überlassen, hätte ich vielleicht nochmal darüber nachgedacht. Aber warum sollte ich 18k€ für etwas zahlen, das bei Weitem weniger Wert ist? DAS wäre dann ja wohl mehr als unvernünftig gewesen.
Bootlos. Möchte das gerne ändern. Wer eine Contest 34 findet darf sie mir melden! (Ähnliche Boote auch)


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55

Freitag, 23. November 2018, 00:31

Sag mal. Meinst Du das alles echt ernst?

56

Freitag, 23. November 2018, 00:39

Mein Werkzeugkoffer ist gut ausgestattet, Harz und Glasfaser sind mir nicht fremd, eine Säge habe ich in meinem Leben durchaus auch schon einmal benutzt und sogar schleifen und streichen kann ich ;-)


ok, passt

Ich habe mir persönlich ein Limit von 20k € gesetzt. Damit bekomme ich bei der derzeitigen Marktsituation schon ein Boot, dass tendenziell mehr bietet als ich als alleinstehende Person eigentlich brauche. Hätten die Eigner mir das Boot für 5k€ überlassen, hätte ich vielleicht nochmal darüber nachgedacht. Aber warum sollte ich 18k€ für etwas zahlen, das bei Weitem weniger Wert ist? DAS wäre dann ja wohl mehr als unvernünftig gewesen.


Ok, wirkliche Schnäppchen findet man immer wieder, dann dauert die Suche halt ggf. länger. (Falls sie einem nicht gleich über dern Weg laufen, das Glück hatten wir im letzten Jahr.)

x-molich

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57

Freitag, 23. November 2018, 06:32

Hi,

Zitat

Der eine oder andere hat Zweifel geäußert, ob bei einem Kaufpreis um die
18.000 € das Geld für einen Gutachter sinnvoll investiert sei. Könnte
man sich doch auch sparen. Ist doch ein Schnäppchen, der Kahn.



Jaaaa... Wer von euch kennt die Serie "Schnäppchenhäuser"?



Es hat sich gezeigt, dass mir der Einsatz des Gutachters schlussendlich
davor bewahrt hat einen Kahn zu kaufen, der noch vielleicht 5.000 € wert
war. Notwendige Investition um die Yacht wieder auf Vordermann zu
bringen, laut Gutachter: rund 15.000 €. Und ehrlich, die Teile die
kaputt waren, hätte ich nie im Leben überprüft, bzw. die bekannten
Arbeiten deutlich weniger umfangreich eingeschätzt. (Die einlaminierten
Teile der Hauptschotts waren komplett verrottet, das Teakdeck war mit an
Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit von Wasser unterwandert und
der Zustand des Decks selber durch Wassereindringen fraglich. Plus noch
andere Dinge)

egal, ob alte Autos oder Boote, eines muß man haben: Geld oder Fähigkeiten. Wenn man keines von beiden hat, ist man besser bedient, was intaktes zu kaufen. Wobei ich mit den € 15000 noch glaube, daß das knapp gegriffen ist, wegen des Teakdecks. Das rotte Hauptschott hätte mich nicht so sehr geschreckt, aber ob man das und das Hauptschott bei einem Bootsbauer wirklich für € 15000 bei einem 40 Fuß Schiff bekommt?

Zitat

Ich habe mir persönlich ein Limit von 20k € gesetzt. Damit bekomme ich
bei der derzeitigen Marktsituation schon ein Boot, dass tendenziell mehr
bietet als ich als alleinstehende Person eigentlich brauche. Hätten die
Eigner mir das Boot für 5k€ überlassen, hätte ich vielleicht nochmal
darüber nachgedacht. Aber warum sollte ich 18k€ für etwas zahlen, das
bei Weitem weniger Wert ist? DAS wäre dann ja wohl mehr als unvernünftig
gewesen.
Das Limit ist ja ok, aber ich finde die 40 Fuß dafür zu groß :D

Und mit dem Marktwert ist bei Booten so eine Sache. Dazu sind die gebauten Stückzahlen im Vergleich zu Autos zu klein, um wirklich statistisch zu einem Marktwert zu gelangen. Außerdem spielen oft die Ausstattung, Erhaltungszustand und auch ob man Schaum vor dem Mund hat, wenn man etwas unbedingt haben will, eine große Rolle. Deswegen würde ich eher sagen, daß es das DIR NICHT WERT WAR.

Selbst wenn Du ein Boot dieser Größe in dieser Preisklasse findest, frage ich mich, was an Kosten danach kommt. Einbaumaschine kann immer schnell ein großer Batzen sein und wenn man Spaß am Segeln haben will, dann braucht man ab und an auch Segel, die logischerweise bei einem 40 Fuß Boot mehr kosten (größere Segelfläche als These) als bei einem 30 Fuß Boot.
Ich habe auch schonmal ein Boot mit größeren Defekten gekauft, das aber dafür eine gut gefüllte Segelkammer mit wirklich hochwertigen Segeln hatte. Die Defekte konnte ich mit etwas Arbeitseinsatz beseitigen, die Segel hätte ich nie alleine für den Kaufpreis bekommen, wollte sie aber haben. So bleibt der Kauf immer ein Abwägen, ohne wirklich einen absoluten Marktwert angeben zu können.
Grüße
Sascha
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58

Freitag, 23. November 2018, 06:58

4.) Als gut kalkulierender, gutverdienender Top-Projektplaner habe ich dann die einzig richtige Entscheidung getroffen: Das Boot nicht kaufen.

Es tut mir echt leid. Bedeutet, jemand für den man 1.800,- am Tag bezahlt (ca.) denkt wirklich, dass er/sie für 18K 40 Fuß bekommt und am Ende, was für ein dufte Gutachter, mit nur 15K den Kahn auf Dufte-Niveau bringt.

Ein Wort das mir da einfällt wäre Naiv oder BER oder S21.......

Aber ich muss grad echt nochmal über 4.) schmunzeln...... was ein Kalauer!

59

Freitag, 23. November 2018, 07:54

Die Dromor Apollo 12 wird im allgemeinen so um die 40k - 50k angeboten, die Schiffe sind fast ausschließlich in Griechenland zu finden.
Schiffe mit geringerem Preis haben meist einen Hinweis auf Refit Bedarf.

In 25k Angebotspreis ist m. E. bereits ein Reparaturstau eingepreist.

Bei einem Angebot von 5k an den Verkäufer ist ein Einzelverkauf der Ausrüstung wahrscheinlich sinnvoller - für ihn.
Das Ansinnen, Refit Kosten gegen einen Gebrauchtbootpreis zu rechnen, halte ich für nicht angemessen.
Jan

SaskiaK

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60

Freitag, 23. November 2018, 08:07

Guten Morgen

Zitat


Ich habe mir persönlich ein Limit von 20k € gesetzt. Damit bekomme ich
bei der derzeitigen Marktsituation schon ein Boot, dass tendenziell mehr
bietet als ich als alleinstehende Person eigentlich brauche. Hätten die
Eigner mir das Boot für 5k€ überlassen, hätte ich vielleicht nochmal
darüber nachgedacht. Aber warum sollte ich 18k€ für etwas zahlen, das
bei Weitem weniger Wert ist? DAS wäre dann ja wohl mehr als unvernünftig
gewesen.
Das Limit ist ja ok, aber ich finde die 40 Fuß dafür zu groß
Ich möchte hier gerne Beweisstück "A" zitieren :-)

Zitat

Falls der geneigte Leser übrigens rein zufällig von einer zum Verkauf stehenden 29-32 Fuß Yacht mit unbedingt (!) zwei getrennten Kajüten für unter 20.000 € weiß, ist er herzlich dazu eingeladen mir davon zu berichten ;-)
Die 40er ist mir über den Weg gelaufen und die Eigner hatten ihre Gründe, warum der Preis so niedrig angesetzt war. Diese Gründe waren eine Mischung aus mangelnder Zeit, fehlender körperlicher Fitness und anstehenden Arbeiten (die ja bei einem alten Boot immer anstehen).
Selbst wenn Du ein Boot dieser Größe in dieser Preisklasse findest, frage ich mich, was an Kosten danach kommt. Einbaumaschine kann immer schnell ein großer Batzen sein und wenn man Spaß am Segeln haben will, dann braucht man ab und an auch Segel, die logischerweise bei einem 40 Fuß Boot mehr kosten (größere Segelfläche als These) als bei einem 30 Fuß Boot.
Siehe oben :-)
Ein neuer Motor kostet auch bei 30 Fuß mal gerne die Hälfte oder mehr des Marktwerts des Bootes. Ich habe eine Compromis 909 besichtigt, die 2012 für 27k € gekauft wurde, dann für 10k € eine neue Maschine bekommen hat, kaum gesegelt wurde und jetzt wieder für 26k € angeboten worden ist. Das ist also der unverhandelte Preis. Für welche Summe sie dann tatsächlich über den Tresen wandert bleibt offen.
Es tut mir echt leid. Bedeutet, jemand für den man 1.800,- am Tag bezahlt (ca.) denkt wirklich, dass er/sie für 18K 40 Fuß bekommt und am Ende, was für ein dufte Gutachter, mit nur 15K den Kahn auf Dufte-Niveau bringt.
Ein Wort das mir da einfällt wäre Naiv oder BER oder S21.......
Ich finde es traurig, dass du ohne den genauen Sachverhalt zu kennen, dir solche Äußerungen erlaubst.
Das Ansinnen, Refit Kosten gegen einen Gebrauchtbootpreis zu rechnen, halte ich für nicht angemessen.


Darf ich fragen, wieso du das für nicht angemessen hältst und was dein Gegenvorschlag wäre?
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