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Schleipaule

Leichtmatrose

  • »Schleipaule« ist der Autor dieses Themas

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1

Samstag, 2. Februar 2019, 22:47

Lieblingslangkieler

Obwohl schon seit 10 Jahren mit einem Kurzkieler unterwegs, habe ich die guten Segeleigenschaften meines Internationalen Folkebootes nicht vergessen.
Daher liebäugle ich immer mal wieder mit einem Langkieler, der allerdings etwas bequemer als ein IF sein sollte. Logisch wäre da die M26 bzw. 262, aber das wäre mir zu "IF-ähnlich".
Gfk als Hauptwerkstoff sollte es schon sein, in der Länge bin ich nicht so festgelegt - irgendwas zwischen 5 und 8 Metern zum "daysailen" und für kurze Tripps entlang der Ostseeküste, meistens einhand.
Einbaumaschine ist auch kein Muss.
Vielleicht hat hier jemand einen (Geheim)tipp für mich. .

vlinder

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2

Samstag, 2. Februar 2019, 23:36

Sailmaster 22

https://lackeysailing.com/halcyon-47/
https://www.google.com/search?q=sailmaster+22&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0ahUKEwj5pczyjZ7gAhVO2qQKHW9PDmQQ_AUIDygC&biw=1472&bih=665
oder Amigo 23

Grußjürgen

Schleipaule

Leichtmatrose

  • »Schleipaule« ist der Autor dieses Themas

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3

Sonntag, 3. Februar 2019, 00:41

Danke, beide Boote sind interessant.
Die Amigo wäre dann bei mir das 4. schwedische Boot - ziemlich knuffiges Ding im typischen 70er Design. Sieht aus wie eine zu heiß gewaschene 27er.
Die Sailmaster würde als Daysailer auch gut passen - so wie in http://sportboot-gutachter.de/pdf/Sailmaster.pdf (ist ja bei mir um die Ecke) - müsste man sich mal genauer ansehen.
Eine Amigo dürfte als Gebrauchtboot hier oben aber eher angeboten werden als eine Sailmaster.
Generell gilt: man muss probesegeln und sich (sofort) wohlfühlen.

4

Sonntag, 3. Februar 2019, 06:38

Ich hatte mal einen Nachbau einer Great Dane 28. Die hatte ein tolles weiches Seeverhalten und war gar nicht so langsam.
Ein Mensch ohne Träume ist wie ein Schiff ohne Segel..

Moeritsen

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5

Sonntag, 3. Februar 2019, 09:26

Moin,

bei einem Langkieler für kleines Geld im Bereich 5-8m müssten eigentlich die Bandholm 24 und 26 auf die Liste.
Und wenn es etwas größer sein darf, natürlich auch die Bandholm 30, mit der wir herumsegeln.

Schau mal auf bandholm.de, dort werden die Typen kurz beschrieben.

Gruß
Michael

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6

Sonntag, 3. Februar 2019, 09:31

Hier haben wir noch ein schönes Exemplar
https://www.blocket.se/goteborg/Fortissi…9.htm?ca=15&w=3
Gruß Foo

7

Sonntag, 3. Februar 2019, 10:56

Die Fortissimo ist ein Langkieler, aber nicht "irgendwas zwischen 5 und 8 Metern".
Not on facebook.

Lille Oe

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8

Sonntag, 3. Februar 2019, 10:59

vergesst die legendäre Bianca 27 nicht

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9

Sonntag, 3. Februar 2019, 11:39

Albin Vega. Mittlerweile günstig zu bekommen

Hanser

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10

Sonntag, 3. Februar 2019, 11:45

Zwar etwas länger als 8m, aber wie wär's mit 'ner stäbigen Vindö 30?

Volker
*** Mein Bodensee-Boot ist ggf. zu verkaufen ***

Jan04

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11

Sonntag, 3. Februar 2019, 12:13

Ich würde Dir da auch die Bianca 27 empfehlen. Schönes robustes Schiff mit guten Segeleigenschaften, sinnvollem Ausbau und genug Platz für 2 Erwachsene.
Gruß Jan -------- :pirat:

Schleipaule

Leichtmatrose

  • »Schleipaule« ist der Autor dieses Themas

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12

Sonntag, 3. Februar 2019, 12:30

Lieblingslangkieler

Bandholm kenne jch natürlich. Die 24er ist günstig zu bekommen, aber irgendwie nicht mein Fall - die 27er segelt gut, ist aber in meinen Augen mehr Tourenschiff als (primär) Daysailer - und beide sind auch eher gemäßigte Langkieler (wenn überhaupt). Langkieler ist für mich ein Boot, bei dem das Ruder direkt an der hinteren Kielkante angeschlagen ist. Es gibt natürlich designtechnisch viele Zwischenstufen.
Bianca27 ist ein tolles sicheres Fahrtenschiff, aber für mein primäres Revier (Schlei) weniger geeignet. Sicherlich immer gut als Reserveoption. Wie sieht es da eigentlich mit Osmose aus?
Die Fortissimo gefällt mir gut, ist aber auch wieder eher (Lang-)Fahrtenschiff und größer als ich es will und brauche.
Die Vindö hat zuviel Holz. Und nach meiner Erinnerung ein winziges Steuerrad - ich will Pinne.
Die Albin Vega ist wie die Bandholm 24 ein tolles Einsteigerboot, hat für mich aber den Makel, nicht gerade Charme zu versprühen. Da sehe ich z.B. die Bianca oder die Sailmaster (als Refitprojekt) weit vorn.
Amigo27 gefällt mir auch, aber eigentlich wollte ich mich verkleinern. Eben ein Boot für einfaches und sicheres Einhandsegeln auf engen Gewässern und entlang der Küste mit der Möglichkeit, gelegentlich darauf zu übernachten.
Kein Einsteigerboot, eher ein Aussteigerboot (bevor die Knochen nicht mehr mitmachen). Gern was fürs Auge. Muss auch nicht extrem billig sein.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Schleipaule« (3. Februar 2019, 12:46)


Lille Oe

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13

Sonntag, 3. Februar 2019, 12:47

na dann bleib doch beim IF - das macht auch am meisten Spaß

Schleipaule

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14

Sonntag, 3. Februar 2019, 13:08

Was mich am IF störte (und mich nach 15 Jahren zum Verkauf veranlasste), waren einige Komfortmerkmale: die Süllkante drückt bei Lage mächtig in den Rücken, auf der "hohen Kante" auch unbequem, Umziehen unter Deck nur gebückt möglich, keine gute Sitzposition unter Deck (Hängeschränke im Rücken), zu schmale Duchten zum bequemen Liegen, Bedienung des Motorstuhls bei Hack mitunter artistisch (Motor im Schacht machte auch Ärger mit Versottung des Auspuffs und passt nicht zum ansonsten sportlichen Boot, bremst) - die Segeleigenschaften und das Seeverhalten fand ich immer ziemlich perfekt für mich. Tiefgang passte mit 1,20 auch. Die M26 oder die neuere 262 als "Komfort-IF" sind natürlich auch interessant, aber ich suche hier nach Alternativen, die ich vielleicht in den letzten Jahren übersehen habe.

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15

Sonntag, 3. Februar 2019, 18:11

weißt du Schleipaule, wenn Du bequeme Sitzposition und Liegemöglichkeiten suchst, solltest Du evtl. ein wenig größer suchen
Gruß Foo

Chovihani

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16

Sonntag, 3. Februar 2019, 18:33

Das IF wird übrigens neu gebaut, u.a. mit einem günstigeren Winkel in den "Rückenlehnen" der Duchten. Unter Deck sind die Sitzbänke einen Tacken tiefer und damit einen Tacken breiter, man kann sich auch leichter liegend darauf umdrehen. Ich konnte das auf der Boot und Fun in Berlin im November mal testen.
Take me back to my boat on the river...

Schleipaule

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17

Sonntag, 3. Februar 2019, 18:51

Ja, stimmt - vertrieben von "Seacamper" (https://if-boat.com), die auch irgendwie mit Haber Yachts zu tun haben. Fängt so bei 45000 Euro an. Leider etwas viel für mich. Sehen aber wirklich lecker aus, Könnte ich fast schwach werden...aber viel bequemer als die alten sind die auch nicht. Segelmaschinen mit Stil halt.

vlinder

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18

Sonntag, 3. Februar 2019, 21:09

vergaß neben der sailmaster22 und der amigo 23

erste Version der Victoire 28 ist ein S-Spant Langkieler (super Segeleigenschaften und sehr komfortabel!! siehe die Fotos


Contessa 26
Invicta (van der Stadt)
Marcon Cutlass 27

Aldebaran

Hurley 22 (700)

Halcyon 23 und 27

Grußjürgen
»vlinder« hat folgende Dateien angehängt:
  • V28 Vlinder.PNG (1,89 MB - 15 mal heruntergeladen - zuletzt: Heute, 22:27)
  • V28 w.JPG (87,75 kB - 10 mal heruntergeladen - zuletzt: Heute, 22:27)
  • V28 Victoria.PNG (1,6 MB - 13 mal heruntergeladen - zuletzt: Heute, 22:27)

Dieser Beitrag wurde bereits 8 mal editiert, zuletzt von »vlinder« (3. Februar 2019, 22:43)


19

Sonntag, 3. Februar 2019, 22:47

die guten Segeleigenschaften meines Internationalen Folkebootes ...

... kommen nurr zum teil aus dem Langkiel. Sie haben auch mit dem schlanken Rumpf, dem ausgewgenen Kielsprung und dem hochen Ballasttanteil zu tun. Das sind drei Punkte, die nur ganz am Rande was mit der Länge des Kiels bzw. dem am Kiel angeschlagenen Ruder zu tun haben.

Daher liebäugle ich immer mal wieder mit einem Langkieler, der allerdings etwas bequemer als ein IF sein sollte. Logisch wäre da die M26 bzw.

Wenn schon eher pummelige Böötchen wie die Amigo 23 oder die Bianca 27 genannt werden, sollte auch die Midget nicht fehlen. Die 26er scheint relativ verbreitet. Sie ist seetüchtig, was im Grunde selbst die 15er schon ist und als 26er hat sie eine bequeme Kajüte, die zwar praktisch, aber etwas ungewöhnlich aufgeteilt ist. Sogar die 31er, deren Rumpf ohne Bugspriet und abzüglich des angehängten Ruders "nur" knapp über 8 m lang ist, käme vielleicht in Frage. Auch Cornish Crabber mit Festkiel sind echte Langkieler. Alle diese Boote werden einen bei schlechtem Wetter nicht im Stich lassen und bei schönem ... naja, dann hat man ja hoffentlich Zeit.

Die Hurley 27 sollte das Zeug haben zu laufen, aber wenn ich mal eine gesehen habe, kam mir das aus meinem IF heraus anders vor. Etliche Engländer schwören auf sie. Das Design ist Hurley-typisch schlicht und zweckmäßig.

daysailen" und für kurze Tripps entlang der Ostseeküste, meistens einhand. Einbaumaschine ist auch kein Muss.

Der letzte Punkt riecht nun wieder nach aktivem Segeln. Was bei eher freundlichen Winden der Drachen fürs I-Folke ist, das ist die Lacustre für den Drachen. Beides keine Boote um ruppige See aufzusuchen, aber an schönen Segeltagen würdest Du Deine Schwiegermutter verkaufen, um noch ein Weilchen länger fahren zu dürfen. Während es den Drachen nur selten mit einer kleinen Kajüte gibt, ist es bei der Lacustre eher umgekehrt. In beiden sitzt man ausgesprochen bequem im Cockpit und hat üblicherweise alles nötige zur Hand. In der Kajüte kann man morgens ohne aufzustehen Kaffee kochen oder sich die Hose anziehen, was in Verbindung mit den legendären, grandiosen Segeleigenschaften eine sehr angenehme Bequemlichkeit ist. Nasses Ölzeug eher unters Baumzelt, aber das kennst Du ja schon vom I-Folke.

Chris

20

Sonntag, 3. Februar 2019, 23:43

habe eben mal das neu aufgelegte I-Folke angesehen und bin wenig begeistert. Etwa so als ob ne mittelmäßige Coverband "Long Tall Sally" runterleiert.
Keine innere Genuaschiene mehr (!?) statt dem ehemals schlanken Spargel von Proctor, der wirklich sehr gut war, jetzt ein Laternanpfahl mit modischen Bremskanten. Fallen nach achtern geführt, damit keiner auf die Idee kommt einhand zu fahren (?!) Um Hirnriss perfekt zu machen, dort, wo vorher Niederholer, Vorliekstrecker, Cunningham usw, waren. Die hängen jetzt da in den Niedergang, wo der beste Platz für einen Steuerkompass war. Statt Nützlichem kriegt man haufenweise nutzloses Blendwerk, wie Teakholz an den Klampen, selbstholende Winschen, fette Schnappschäkel an den Spi-Schoten - wenns genug weht machts ja nichts, sonst nimmt man sein Segelmessser und etwas Tape für einen Takeling. ... Pinnenausleger war damals schon nicht dran, geschenkt. Am Bugkorb muss man noch die Augen für die Relingsdurchzüge abflexen, denn die würde man an ja wohl unten anschlagen, wenn man eine haben wollte. Braucht man wahrscheinlich für Kategorie B.

Für das Geld könnte man ein richtiges IF generalüberholen lassen und ihm ein neues Rigg verpassen. Trotzdem tut es der Klasse gut, dass es mal wieder einen Neupreis für das Boot gibt .
Das ausgeklammert ist meine Begeisterung für die Neue etwa so groß wie die von jemandem, der ein Modell seiner Jugendliebe als Gumipuppe bei Beate Uhse findet. :havefun:
Chris

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