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  • »Jantar 23 Mythos« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 718

Wohnort: Gladbeck

Schiffsname: Mythos

Bootstyp: Jantar 23

Heimathafen: Trailer / Holland Woudsend

Im Marktplatz: 1

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1

Sonntag, 10. Februar 2019, 21:09

Deutschlands edelste Yacht steht zum Verkauf

Hallo zusammen,
wie schon oben geschrieben...…

https://www.boat24.com/de/segelboote/hen…/detail/364236/

Die meiner Meinung nach schönste und geschmackvollste Yacht Deutschlands steht zum Verkauf, die "Gaudeamus II" von Henningsen und Steckmest an der Schlei.
Ein Traum in Mahagoni und Teak.
Ich hatte schon das Vergnügen sie im "Original" bestaunen zu dürfen.
Der nun geforderte Preis entspricht sicherlich nur einem Bruchteil der Bausumme.


Viele Grüsse
Uli
Segeln ist die schönste Art und Weise, 100 Euro Scheine in der Luft zu zerreissen

rocket6861

Bootsmann

Beiträge: 122

Wohnort: Dachau

Bootstyp: Häfele H - 415

Heimathafen: Stegen (Ammersee)

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2

Sonntag, 10. Februar 2019, 21:31

Deine Freude über das Schiff kann ich nicht teilen.
Ich würde mir immer wie in einem Museum vorkommen. Wenn ich was will das aussieht wie alt, dann Kauf ich was altes.
Gruß Gerhard

Henning

Salzbuckel

Beiträge: 4 057

Wohnort: Hattstedt

Schiffsname: Fjordsang

Bootstyp: kurzes Patscheboot mit Kinderrigg

Heimathafen: Bordelumsiel

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3

Sonntag, 10. Februar 2019, 21:41

Habe bei dem Titel schon einen Schreck bekommen und dachte, jemand will mein Boot verkaufen.:D
Versteckt den Rum! :sparrow:


"Das Dumme an Zitaten aus dem Internet ist, dass man nie weiß, ob sie wahr sind."
(Leonardo da Vinci)

da darf man auch schon mal ein bisschen ein mulmiges Gefühl haben während der Nordfriese noch draußen Uno spielt :-)

Der Beitrag von »Joop« (Sonntag, 10. Februar 2019, 21:54) wurde vom Autor selbst gelöscht (Montag, 11. Februar 2019, 10:50).

foxausrhens

Kapitän

Beiträge: 582

Wohnort: Koblenz

Schiffsname: Fuchur

Bootstyp: Dehler 34

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5

Sonntag, 10. Februar 2019, 22:09

Mir gefällt das Boot gut und der Preis scheint auch nicht übertrieben zu sein. Da ich aber keine 400k für so ein Teil übrig habe bleibt nur Träumen und wenn ich 400k hätte würde ich sie wahrscheinlich auch nicht kaufen da so eine Schönheit sehr pflegeintensiv ist, ich denke da wird dann auch jedes Jahr nochmal einiges fällig.

Aber schönes Boot

JürgenG

Salzbuckel

Beiträge: 5 624

Wohnort: Kiel

Schiffsname: Skrållan

Bootstyp: Lady Helmsman II

Heimathafen: Kiel

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6

Sonntag, 10. Februar 2019, 22:19

Die meiner Meinung nach schönste und geschmackvollste Yacht Deutschlands steht zum Verkauf, die "Gaudeamus II" von Henningsen und Steckmest an der Schlei.

Wie Du merkst, sind nicht Alle Deiner Meinung. Aus meiner Sicht ist das ein hervorragendes Stück klassischen Bootsbaus. Edle Hölzer, vermutlich angesichts der Fotos erstklassig lackiert, sicher eine tolle Yacht. Zur Bewertung als "schön" und "geschmackvoll" kommen allerdings noch die optischen Eigenschaften/der Riss dazu. Und da bin ich eben nicht bei Dir. Mir persönlich gefallen Spitzgatter einfach nicht. Ich hätte bei der klassischen Anmutung eher gern ein Yachtheck. Dann wäre sie aber kein Laurin mehr. Außerdem gefällt mir der Aufbau nicht. So ist das eben mit Meinungen.

Der nun geforderte Preis entspricht sicherlich nur einem Bruchteil der Bausumme.

So ist das immer, wenn eine so spezielle Yacht nach wenigen Jahren verkauft wird. Der Markt macht halt den Preis.

Grüße Jürgen

Grappa58

Leichtmatrose

Beiträge: 51

Schiffsname: Grote Beer

Bootstyp: Bavaria 38 Holiday

Heimathafen: Sloten

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7

Sonntag, 10. Februar 2019, 22:22

Mir gefällt das Boot gut und der Preis scheint auch nicht übertrieben zu sein. Da ich aber keine 400k für so ein Teil übrig habe bleibt nur Träumen und wenn ich 400k hätte würde ich sie wahrscheinlich auch nicht kaufen da so eine Schönheit sehr pflegeintensiv ist, ich denke da wird dann auch jedes Jahr nochmal einiges fällig.

Aber schönes Boot

Da haste recht, Wir hatten 10 Jahre einen Holzgaffelsegler. Jedes Jahr so zwischen 3 und 5.000 € in Reparaturen. Man konnte nicht einmal sagen, so jetzt isse fertig. Sondern man wußte schon bei Beginn der Saison was im Winter wieder alles repariert werden muss. ?(
Grüße vom Hubert

Hanser

Salzbuckel

Beiträge: 4 172

Wohnort: am Bodensee

Schiffsname: Jacaranda

Bootstyp: Küstenkreuzer

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8

Sonntag, 10. Februar 2019, 23:23

Ja, ein schönes Boot - und aus dem besten aller Baustoffe. Aber edelste Yacht? Nicht nach meiner Meinung. Ich stehe eher auf echte Klassiker mit ordentlichen Überhängen. Schau mal auf "meiner" Website des fky.

Volker
*** Mein Boot ist zu verkaufen ***

alinea

Salzbuckel

Beiträge: 2 467

Wohnort: NRW

Bootstyp: TES678BT

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9

Sonntag, 10. Februar 2019, 23:24

Deutschlands edelste Yacht liegt auf meinem Liegeplatz. :D
Viele Grüße
alinea
---
Informationen und Forum für Boote aus Osteuropa
www.tes-freunde.de

10

Sonntag, 10. Februar 2019, 23:30

Ein wunderbar gebautes Boot, das ich aber auch nicht kaufen würde, obwohl es sicher mal sehr viel gekostet hat. Da würde ich die 400 k nehmen und was Anderes bauen lassen.
Dieses Boot ist ein Wiederspruch in sich. Es imitiert in der Form ein robustes „Arbeitsboot“, aber in Wirklichkeit stellt es durch seine edle Machart eher eine Pretiose dar, die man wohl wie seinen Augapfel hüten wird. Es ist scheinbar ein echter Langkieler und dürfte daher trotz Kohlemast nicht gerade eine Leichtwindrakete sein, 1300 Motorstunden in nur 5 j. sprechen auch dafür. Dafür kann man mit ihm sicher jeden Sturm abwettern, und braucht bei 6 noch nicht zu reffen. Es hat also die Fähigkeiten die man für Langfahrten in rauen Gewässern braucht, aber wer will die ernsthaft damit machen? Wer will die tollen Oberflächen durch Eis zerkratzen, oder von der Tropensonne auf Ozeanpassagen zersetzen lassen? Und für einen Ostseetörn, mit kleinen Häfen und Kreuzkursen durch enge Sunde, ist das Boot auch nicht ideal.
Nein das Boot ist schön, aber eigentlich nur ein Showstück. Es zeigt wie toll man heute noch handwerklich bauen kann, aber wozu?
Da machen die von Martin am Bodensee gebauten Schären und Meterklassen mehr Sinn. Die sind genau so toll gebaut und sind natürlich auch Showstücke, aber sie passen von ihren Segeleigenschaften eben auch zu ihrer Verwendung, repräsentatives flottes Bodenseesegeln.
Ein Freund ist, wer Dich für gutes Schwimmen lobt, nachdem Du beim segeln gekentert bist.

11

Montag, 11. Februar 2019, 07:51

Nun ja, wenn man sich so die durchschnittlichen Motorstunden der Schiffseigner so ansieht, ist das Schiff wohl schon bewegt worden.
Ich finde es eine schöne Kombination aus Traditioneller Handwerkskunst und aktueller Technik. Für so ein Schiff braucht man viel Zeit und etwas mehr Kleingeld.
Gruß Thomas


z. Zt. bootloser Künstler

frank_x

Salzbuckel

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Bootstyp: Rommel 33 / Pogo 40

Heimathafen: Rostock

Im Marktplatz: 4

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12

Montag, 11. Februar 2019, 08:18

Hübsches Schiff - wäre aber sicher nicht meins. Ob der Eigner und Makler wohl so weiß, was er da anpreist, wenn solche Sätze fallen:
...
Zudem liegt das maximale aufrichtende Moment bei etwa 80 Grad, ein Wert, der etwa 20 Grad über dem der modernen Segelyacfht liegt. Dadurch ist das Reffen erst bei höheren Windgeschwindigkeiten erforderlich.
...

Wenn das Maximalmoment tatsächlich 20 Grad höher liegt als bei modernen Schiffen, dann hat der Konstrukteur eher etwas falsch gemacht, da das Schiff bei 80 Grad Lage schon lange aus dem Ruder gelaufen ist und einem das Moment da glatt gar nichts mehr nutzt. Wenn man die Reffgrenze nach oben schieben will braucht man vor allem ein sehr hohes Anfangsmoment und kein hohes Endmoment, wobei ersteres auch nicht absolut gesetzt werden sollte, da ja die 10..20% Lage noch relativ einfach erreicht werden sollen ( bei Einrümpfern ). Ein hohes Endmoment braucht viel Gewicht im Kiel - hat das Schiff ja auch mit 6,5t, was wegen des relativ geringen Tiefgangs wohl auch notwendig ist. Sehr leichtfüßig dürfte das Schiff aber nicht sein ...

Alles in Allem - sieht schön aus aber wohl sehr eignerspezifisch gezeichnet und gebaut, wobei die Ausführenden (Nissen + H&S) durchaus auch leichter und schneller hätten zeichnen/bauen können ...

Osttief

Offizier

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Bootstyp: Stress

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13

Montag, 11. Februar 2019, 08:29

Moin,
also, wenn wir uns auf den Begriff "eine der edelsten Yachten Deutschlands" einigen könnten würde ich bedenkenlos unterschreiben. Ist schon ein chices Schiff. Jedenfalls wen man nicht derjenige ist der all das Mahagonie lackieren muss... :D
Osttief

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Das schönste am Segeln sind die Abende im Hafen...

unregistriert

14

Montag, 11. Februar 2019, 08:46

Hm, da hat jemand "viel Erfahrung", lässt sich mit maximalem Einsatz von Kleingeld seinen "Traum" konstruieren und versucht diesen schon nach 5 Jahren wieder zu verkaufen?!

Da würde ich mir als Makler ja wenigstens ne nette Geschichte zu überlegen :D

VG

PS: Und das, wo Dir unten für nen Bakschisch mehr die BM45 aus Alu präsentiert wird. (Ich weiß, darf man nicht vergleichen) :D

PPS: Mir persönlich wirkt das Boot zu wuchtig um nicht zu sagen pummelig. Und dabei finde ich Holz (formverleimt) per se einen geilen Werkstoff! Selbst Doppelender können das aber eigentlich leichtfüßiger. Auch cool: "Durch den großen Tiefgang des Rumpfes sind die Einbauten tief angeordnet, so dass der Gewichtsschwerpunkt sehr tief liegt." (Zitat: Kirchner & Mares)

Wilhelm2

Offizier

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Bootstyp: Oyster 485

Heimathafen: Hamburg

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15

Montag, 11. Februar 2019, 08:54

Hübsch anzuschauen ist sie ja. Aber dafür wäre mir das Geld zu schade.
Pflegeintensiv bis hinten gegen.

Aber wie gesagt: Hübsch ist sie.
--------------------------------------------------------------
One collision at sea can ruin your entire day.

Lille Oe

Seebär

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Heimathafen: Heiligenhafen

Rufzeichen: DH 2503

MMSI: 211785650

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16

Montag, 11. Februar 2019, 09:26

dann muss man noch einen Versicherer finden, der so ein Objekt mit Kohlefasermast versichert. Da gibts bestimmt den ersten kleinen Herzkasper.

aber das Boot ist schon ein Hingucker . Der toll lackierte Rumpf ohne Scheuerleiste ist dann natürlich in jedem Hafen eine Herausforderung wenn mal Steam ist.
Da soll ja dann auch nichts scheuern.

handbreit

Frank

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Proviantmeister

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Heimathafen: Skagerrakufer, Kiel

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17

Montag, 11. Februar 2019, 09:31

PPS: Mir persönlich wirkt das Boot zu wuchtig um nicht zu sagen pummelig.

Sehe ich genauso. Hübsch ist das nicht. Da spielen die klassischen Schönheiten aus den Meterklassen in einer ganz anderen Liga.

Paul

18

Montag, 11. Februar 2019, 09:48

sorry, aber ich halte das Ding für eine gestalterische Katastrophe. Man kann zwar alles abhaken, was eine klassische Schönheit haben muss, aber die Proportionen entsprechen denen einen Krabbenkutters, die Sprayhood passt überhaupt nicht ins Konzept, das Cockpit sieht eng und unbequem aus, und dann steht auch noch der Großschot-Block mittendrin, der Steuerstand sieht aus, wie von einer 80er-Jahre Bavaria abgeschraubt, unter Deck ist trotz vieler Oberlichter totales Kellerfeeling, in dem "Deckhaus" kann man sich scheinbar außer am Navitisch auch nicht wirklich bequem aufhalten. Insgesamt schade um das schöne Holz...

19

Montag, 11. Februar 2019, 09:52

Das Boot finde ich schon sehr speziell. Nicht nur, dass die Formen von Rumpf und Aufbau jeweils meinem Auge nicht besonders gefallen und das Ganze auch einfach nicht so richtig zusammen passt, würde ich bei diesen Materialien und der Bauweise auch immer eine insgesamt klassische Form erwarten. Das Boot, wie es da abgebildet ist, hätte man meines Erachtens ebenso gut auch aus Alu bauen können. Hätte vermutlich sogar besser gepasst. Da muss man als Verkäufer schon sehr viel Glück haben, jemanden zu finden, der genau so etwas traumhaft schön findet und es sich auch leisten kann ...

Wilhelm2

Offizier

Beiträge: 269

Wohnort: Hamburg

Schiffsname: Wilhelm II

Bootstyp: Oyster 485

Heimathafen: Hamburg

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20

Montag, 11. Februar 2019, 09:57

dann muss man noch einen Versicherer finden, der so ein Objekt mit Kohlefasermast versichert.

Pantaenius hat mein Boot auch mit Kohlefasermast versichert. Warum sollten sie auch nicht?
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