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1

Freitag, 15. Februar 2019, 10:34

Dehler 34

Hallo zusammen,

ich überlege, vom Motor- wieder zum Segelboot zurück zu wechseln. Das Objekt der Begierde ist die aktuelle Dehler 34. Hat die hier schon jemand oder hat die schon jemand gesegelt und kann mit etwas dazu sagen? Online-Tests und Videos habe ich durch.

Grüße

Matthias.

2

Freitag, 15. Februar 2019, 10:43

Ich kenne nur eine, gegen die ich gelegentlich Regatten gesegelt bin uns muss sagen, dass ich überrascht war, wie gut das Ding auch bei Schwachwind noch vom Fleck kam. Überrascht wegen des enormen Gewichts der Karre. Der Besitzer ist ansonsten Fahrtensegler auf der Ostsee und absolut zufrieden mit dem Boot was den Komfort für die Familie, aber auch was das Potential für gelegentliche längere Schläge angeht. Einmal hatte er Ärger mit der Jefa-Radsteueranlage. Aber das fällt wohl unter Kinderkrankheiten eines Neubootes und ist kein Thema mehr.

3

Freitag, 15. Februar 2019, 11:55

Die Dehler 34 hat keine Stehhöhe. Daher habe ich damals die Finger davon gelassen als sie zum greifen nah war.. :D
Ein Mensch ohne Träume ist wie ein Schiff ohne Segel..

foxausrhens

Kapitän

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4

Freitag, 15. Februar 2019, 12:51

Es geht doch um die aktuelle , die hat meines Wissens Stehhöhe.
Meine alte van de Stadt, da muss ich zumindest den Kopf einziehen.

Lille Oe

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5

Freitag, 15. Februar 2019, 15:16

moin Matthias

die 34 ist sicher ein schönes agiles Boot . Für mich gibt es aber zwei gravierende Besonderheiten, die leider auf vielen modernen Booten Einzug gehalten haben.
Punkt 1 hinter den Steuerrädern kann man nicht vernünftig sitzen und wenn du mal 10 Stunden da stehen muss oder dich schräg hinhockst ist das weniger
schön.
Punkt 2 ist die " Eiger Nordwand" . Bei dem geraden Steven bist du fast gezwungen achtern anzulegen weil du auf den Bug einfach nicht draufkommst.
Keine Möglichkeit sich festzuhalten und dann der glatte Bugspriet. das ist nicht mein Fall.
Als Schärensegler finde ich so einen Steven Suboptimal.

Sonst sicher ein tolles Boot

handbreit

Frank

6

Freitag, 15. Februar 2019, 15:31

Ja. Mit den Rädern ist schon merkwürdig, was die Leute dazu bewegt, sich dahinter zu klemmen. Gibt ja aber zum Glück noch die Pinnenoption. Aber mal davon ab - 10 Stunden durchgehend am Steuer vielleicht bei einer Regatta. Ansonsten kauft man so ein Boot ja nicht ohne einen ordentlichen Autopiloten ...

foxausrhens

Kapitän

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7

Freitag, 15. Februar 2019, 15:37

Das gefällt mir bei allen Doppelsteuer Booten auf den ich bis jetzt war nicht. Da ist mit das einzelne Rad auf meiner alten Dehler 34 lieber, bei den breiten Hecks die jetzt aktuell sind geht das aber wohl nicht anders und weil alle ja so eine klappbare Plattform haben wollen wird das mit Sitzbänken am Spiegel in der Größe wohl schwer.

Deswegen kann ich deinen Einwand gut verstehen, mir wäre das auch zu unbequem.

fellow

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8

Freitag, 15. Februar 2019, 15:41

Hallo zusammen,

ich überlege, vom Motor- wieder zum Segelboot zurück zu wechseln. Das Objekt der Begierde ist die aktuelle Dehler 34. …

Matthias.
… meine auch, falls Bedarf wäre und ich das nötige Kleingeld hätte.

Ich weiß nicht wo Du wohnst – am IJsselmeer (Markermeer) kannst Du die aktuelle chartern.
Peter

9

Freitag, 15. Februar 2019, 15:53

Es geht doch um die aktuelle , die hat meines Wissens Stehhöhe.
Meine alte van de Stadt, da muss ich zumindest den Kopf einziehen.


Sorry, das hatte ich ganz überlesen. Mit meinem kleinen Budget hat man die neuen Schiffe nicht im Focus. :lupe:
Ein Mensch ohne Träume ist wie ein Schiff ohne Segel..

Marinero

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10

Freitag, 15. Februar 2019, 16:04

Die Dehler 34 hat keine Stehhöhe

Nur eine Frage der Perspektive.....


mona

Lotse

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11

Freitag, 15. Februar 2019, 17:46

Bei den früheren Dehler Jachten wurde gern mal bei der Größenangabe geschummelt. Das heißt, das ein anderes Boot, zwei Fuß kleiner, schon mal genau so viel Raum bot. Ein Boot ist aber immer ein Kompromiss.
Gruß SY mona Willi

Lille Oe

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12

Samstag, 16. Februar 2019, 13:26

10 Stunden durchgehend am Steuer vielleicht bei einer Regatta. Ansonsten kauft man so ein Boot ja nicht ohne einen ordentlichen Autopiloten ...


in unserem Revier, den Ostschären iss leider nichts mit " Gustav". Ansonsten ist schon klar das man mit Selbssteueranlage fahren kann. Auf der Boot hab ich zu einem Interessenten gesagt : setz dich doch mal hin ! Darauf er : aber dann sehe ich ja nichts..................

das muss einfach passen und es muss auch bequem sein

handbreit

Frank

ugies

Salzbuckel

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Heimathafen: Wülfel

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13

Samstag, 16. Februar 2019, 13:46

... ich gehe ja total gerne in ein Steakhaus zum Essen.

S.C.N.R.

Uwe
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Stander kommt per Post mit offener Rechnung.
Überweisung und gut ;).

14

Sonntag, 17. Februar 2019, 13:40

Vielen Dank für die Tipps und Hinweise. Gestern habe ich mir so ein Boot im Detail angesehen. Das mit dem steilen Bug ist ok, wir legen eh immer rückwärts an. Sitzen kann man gut quer zur Fahrtrichtung, will man hinter dem Rad sitzen, reicht theoretisch ein kleines Kissen, man würde dann aber schnell nach Lee rutschen.
Stehhöhe hat sie überall bei meinen 1,86M.
Der Hinweis auf die Chartermöglichkeit ist sehr hilfreich, denn in der Tat ist das Ijsselmeer das geplante Revier.
Nur den Tip mit dem Steak verstehe ich nicht.


Groetjes





Matthias.

Kokopelli

Kap Hornier

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Bootstyp: Keins

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15

Sonntag, 17. Februar 2019, 14:34

Nur den Tip mit dem Steak verstehe ich nicht.
Vielleicht spielt Uwe auf Systemgastronomie = Serienboot an?
Denken ist wie googeln - nur krasser!

ugies

Salzbuckel

Beiträge: 8 189

Bootstyp: Traditionssegler Dehler 35 SV

Heimathafen: Wülfel

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16

Sonntag, 17. Februar 2019, 21:47

... nein, Uwe spielte auf die vielen Antworten an, die mit der Frage so gar nichts zu tun haben.
Uwe
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17

Montag, 24. Juni 2019, 11:08

Update Dehler 34

Moin zusammen,

ich bin Peters Rat gefolgt und habe mir über das lange Wochenende bei Waterland eine schätzungsweise zwei bis drei Jahre alte Dehler 34 gechartert. Der Wind war ja wirklich das ganze Wochenende sehr gut. Hier die wesentlichen Punkte:
  • Das Boot segelt fantastisch, ist auf allen Kursen überraschend steif, Lage auch hoch am Wind recht erträglich, sehr, sehr schnell (das Ijsselmeer wird auf einmal recht klein)
  • Das German Main Sheet System erscheint erst etwas seltsam, macht aber Halsen zum Kinderspiel. Man muss sich nur kurz "reindenken".
  • Inneneinrichtung zweckmäßig, natürlich bei einem Charterboot schon etwas abgenutzt. Eine Dehler kommt halt nicht aus Skandinavien.
  • Einzig die Toilette ist eine Zumutung. Eigentlich clever geplant (zwei Räume, aber nur eine Tür) ist die WC-Schüssel so klein und so nah an der Wand bzw. Duschabdeckklappe verbaut, das man da kaum sitzen kann. Dusche weglassen, größeres WC Becken, das wäre mein Vorschlag.
  • Im Cockpit kann man wie geschrieben nicht in Fahrtrichtung sitzen. Das mag bei kurzen Kreuzschlägen OK sein, da man ja oft von Luv nach Lee und retour wechselt. Wenn man aber längere Zeit einen Kurs beigehält, gibt's einen steifen Nacken.
  • Man kann sich im Cockpit nicht auf den Bänken ausstrecken, die sind zu kurz.
  • Ein Eingriff in den Autopiloten (der war an Stb). erfordert wegen des breiten Cockpits eine lange "Wanderung bergauf", wenn man auf Bb-Bug segelt und Lage schiebt.
  • Das der Gashebel ebenfalls an Stb. ist, kann bei Hafenmanövern niemand die achterliche Stb.-Leine führen, da ist dann schlicht kein Platz.
  • Man kann sich im Cockpit hinter den Steuerrädern nirgends richtig festhalten. Das ist extrem nervig, wenn man bei Lage irgendwo in Luv hin will. Abhilfe könnten zusätzliche (Metall-) Haltebügel an den Steuersäulen schaffen, oder zumindest eine weniger spillerige Heckreling. Im Cockpit dagegen hilft der massive Tisch ungemein, der ist so stabil, der dient auch als Stütze beim Segelbergen.
  • Sitzen bei Lage in Luv: das sollte auf den Sülls doch möglich sein. Ist es aber nicht, da klemmt man sich die Kronjuwelen an der Großschot. Außerdem ist da nur Platz für je eine Person. Wo sollen jetzt die anderen hin?
  • Unter Maschine ist das Boot sehr seitenwindempfindlich, aber da wird man sich als Eigner dran gewöhnen können.
  • Ebenso eine Frage der Gewöhnung ist das Einparken achteraus, mit dem breiten Heck vertut man sich schnell.
  • Einhandsegeln, zumindest mit AP, nach Eingewöhnung kein Problem.

Wenn ich eine Segelyacht kaufen würde, käme die Dehler 34 mit Sicherheit in die engere Auswahl. Wir haben uns unabhängig davon aber entschieden, ein neues Motorboot zu kaufen. Familienkompromiss halt. Chartern kann ich ja immer noch. Waterland ist übrigens nicht schlecht, netter Service, sehr unkompliziert. Doof nur die Lage im Markermeer.

Grüße

Matthias.

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