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41

Mittwoch, 22. Mai 2019, 07:33

Ich halte beide Stahlschiffe für sehr risikobehaftet für den geplanten Einsatz.
Für diese Boote sollte man mit Schweißgerät und Schutzmaske aufgewachsen sein oder zumindest einen siamesischen Zwilling haben, der mit Vornamen Schutzgas heißt.
Die Maxi 95 hat die benötigten Eigenschaften und ist ein "No Brainer" für den Familientörn.
Jan

42

Mittwoch, 22. Mai 2019, 08:13

Die oben verlinkte Maxi 95 hat jedenfalls ein Teakdeck, was auch nicht unprobematisch sein muss..... Genau hinschauen muss man auch bei einem "no brainer".
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43

Mittwoch, 22. Mai 2019, 08:15

Zu dem Teakdeck ist anzumerken, dass unter dem Teak ja wohl kaum gestrichen wurde, denn dazu hätte man das Teak erst entfernen müssen und dann neu verlegen müssen.
Ich mag zwar Stahl lieber als GFK, aber das Teakdeck wäre für mich ein Ausschlußkriterium..
Bei dem GFK-Boot musst Du verstärkt auf mögliche Osmoseschäden achten ...


Das kommt natürlich auf die Konstruktion an, bei meiner Reinke war der Aufbau incl. Teakdeck komplett Holz. Da gibts zwar keinen Gammel zwischen Deck und Teakbelag, allerdings ist so ein Holzaufbau auch nur schwer komplett dicht zu bekommen. Mit den bekannten Folgen, speziell wenn dann noch Wasserfänger mit reinkonstruiert worden sind.
Das ist bei der Maxi 95 auch der Kasus Knaxi, Teak auf Sandwich (haben glaube ich, alle Maxis), DAS muß man genau ansehen, sonst gibts viel Arbeit.
Gruß Thomas


z. Zt. bootloser Künstler

44

Mittwoch, 22. Mai 2019, 08:25

Im Inserat der Cummulant steht: Teakdeckrefit incl. 5-fach Versiegelung des Stahldecks mit Epoxy.

Daraus kann der geneigte Leser den Schluss ziehen, dass

1) sich unter dem Teak wohl Stahl und kein Holz befinden wird und
2) selbiger wohl rostschutzmäßig behandelt wurde (quod errat demonstrandum).
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45

Mittwoch, 22. Mai 2019, 09:17

Wer lesen kann...
Gruß Thomas


z. Zt. bootloser Künstler

pf

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46

Mittwoch, 22. Mai 2019, 09:25

Was nichts darüber aussagt, ob guter Wille, oder gute Arbeit. Das Risiko vermindert das nicht. Im Gegenteil teile ich die Auffassung eines der Vorposter, dass nicht zu erwarten ist, dass für die Sanierung das Teakdeck komplett entfernt, dann das Deck fachgerecht saniert und anschließend das Teakdeck fachgerecht wieder aufgebaut wurde. Im Gegenteil gehe ich anhand des Fotos einer Tür innen, die seitlich auf einem Foto erkennbar ist, eher davon aus, dass bestenfalls nach bestem Wissen und Gewissen, schwerpunktmäßig aber optisch gearbeitet wurde. Das kann man aus einem Foto so natürlich nicht wissen, aber es begründet einen naheliegenden Verdacht, der einem bei einer Inaugenscheinnahme vor Ort dann doch mehr kritisch suchen lassen sollte.

Es gibt für den Preis keine eierlegende Wollmilchsau. Irgendwelche Mängel sind immer da. Daher meine Eingangsfrage anfangs, was der TO denn selbst machen kann. In der Preisklasse wird er einiges selbst machen müssen, wenn er so günstig einkauft. Wenn er das alles machen lassen will, kommt er preislich mit seinen Jahresbudgets eher nicht mehr hin oder arrangiert sich mit gewissen Details.

Bei einem Stahlboot hat er den Nachteil, dass er in Sicken, Ecken und Kanten nicht wirklich bei einer Besichtigung sehen können wird. Wenn er nicht begeisterter Möbelausbauer und Schweißer ist, dann würde ich das eher nicht in Betracht ziehen. Da ist ein Kunststoffboot mit anderen Baustellen bestimmt leichter zu handhaben und Mängel für einen begabten Laien leichter zu bewerkstelligen.
...und nur wer wagt, gewinnt das Leben...

Peter


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superlolle

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47

Mittwoch, 22. Mai 2019, 09:27

Ich halte beide Stahlschiffe für sehr risikobehaftet für den geplanten Einsatz.
:ueberlegen: Ich finde in den Links ein Stahlschiff und ein GFK-Boot ...

Henning

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48

Mittwoch, 22. Mai 2019, 09:55

Stahlschiffe mit Hohlräumen wie beim Auto ("Verdammt, bei meiner Wibo war schon wieder der Innenschweller durch!" :sarcastic_hand: ), Stahlschiffeigner muss 50 Stunden Rost klopfen und pinseln, das Plastikboot (bestimmt genauso alt wie der Stahleimer! :wacko3: ) muss man stattdessen nur einmal kurz durchfeudeln, ...

Leute, ihr macht mich fertig! :rofl2:

Ich habe bis jetzt an Kunststoff-, Holz-, und Stahlschiffen gearbeitet, sowie mit Schülern mittlerweile 13 kleine Boote gebaut.

Lieber Themenstarter,

dir sollte klar sein, dass bei deinem Budget unabhängig vom Baustoff immer etwas zu tun ist und die Winterarbeiten sowieso einen gewissen Zeitaufwand darstellen.
Als Laie auf dem Gebiet solltest du in der Tat einen Gutachter zur Besichtigung mitnehmen.
Aber lass dir bitte nicht hier einen oder mehrere Bären von Personen, die augenscheinlich nur Stammtischparolen weiterverbreiten, aufbinden.
Der GFK-Fan kommt ohne 5 Kilogebinde Harz und Härter, sowie mehreren Quadratmetern Matte durch den Sommertörn, der Holzwurm fährt keine komplette Tischlerei mit Material durch die Gegend und der Metaller reist in der Regel auch ohne Schutzgasgerät und mehreren Quadratmetern Stahlblech in die Dänische Südsee. Deinen alten Mercedesmotor repariert dir jeder Dorfschmied unterwegs und für die modernen mariniserten Industriemotoren musst du sowieso einen Fachmann kommen lassen. Du kannst also deine Backskiste wieder aufschließen und vor der Runde rund Fünen den entführten Motorentechniker nebst Motorüberholungssatz in den verdienten Feierabend entlassen.

Falls dich meine bescheidene Meinung interessiert:
Schau dir den Stahleimer mit einem Gutachter an, wenn alles passt zuschlagen. Ansonsten suche einen für dich passenden Entwurf unabhängig vom Baumaterial. Alle machen Arbeit, der Umgang mit den drei Werkstoffen ist kein Hexenwerk, wenn du dich bei einem Holzboot auf einen Rumpf aus Sperrholz beschränkst, das wäre meine einzige Einschränkung.

Viel Erfolg bei der Bootssuche, dein Boot wird dich schon finden!
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foxausrhens

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49

Mittwoch, 22. Mai 2019, 10:09

Auf den Bildern sieht die Cumulant ja nett aus, wenn man ein Segelboot aus Stahl will, ich würde so was nicht wollen da mir so ein Boot zu langsam wäre.
Zum Risiko von Stahlbooten hängt das sehr davon ab wie so Boote gebaut sind bzw. welche Bauqualität sie haben. Ich habe schon Stahlboote in dem Alter gesehen die sahen super aus wie neu aber ich habe auch schon welche gesehen die sahen oberflächlich gut aus waren aber eine Grotte die nur noch für das Altmetall taugten.

Meiner Meinung nach ist der Preis der Cumulant ehr ein Zeichen für die zweite Gattung. Als Vergleich mein Vater hat eine gut 30 Jahre alte Linsen Vlet für die ihm vor drei Jahren ein Yachmarkler einen Ankaufspreis geboten hat der seinem damaligen Neupreis entsprach.

Die Frage hier ist wie sieht es unter dem Teakdeck aus, Wenn das komplett runter war und das Deck mit Epoxid versiegelt wurde und dann neu verlegt wurde passt das, aber ich vermute das ist nicht gemacht worden zumindest nicht bei einer Werft. Und hier liegt das große Risiko bei so einem Boot, selbst renovierte Boote können super gemacht sein können aber auch durch falsche Verarbeitung völlig Tod sein.
Deswegen wenn du dir die Kaufen willst nur mit Gutachten um genau zu wissen was dich erwartet.

Ich würde dir eher zu GFK raten, in der Pyramide Warns liegt gerade eine Optima 98 AK für VK um die 20 TSD die Augenscheinlich sehr gepflegt ist, sonst kann ich über das Schiff nichts sagen nur mir ist das Schild an dem Boot aufgefallen , vorher ist das Boot mir nur immer aufgefallen weil der Gelcoat wie neu aussieht. Vielleicht ist ja jemand gerade in Warns der dir ein Bild vom Verkaufsschild machen kann und es dir zu sendet.

Bei allen Booten in dem Alter rechne mit Investitionsbedarf , meine Frau und ich haben uns letztes Jahr eine Dehler 34 von 1990 gekauft in einem weit höheren Preisrahmen und wir haben noch mal gut 10k rein gesteckt bis jetzt und ich denke es wird noch mehr. Bei so alten Booten muss halt immer was erneuert werden.

Sander 850

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50

Mittwoch, 22. Mai 2019, 10:13

Man sollte bei GFK auch ganz genau hinschauen. Einfach mal googeln was ne Osmose Behandlung bedeutet. Zudem haben viele Boote unter dem Mast als Mastfuss ne Holzplatte einlaminiert.

Auch die kann einem viel Freude bereiten wenn sie Wasser zieht. Zudem muss man sich bei der Maxi mal ganz genau die Decksdurchführungen der Wanten anschauen. Die arbeiten ja immer etwas. Zudem wäre die Stehhöhe noch interessant. Aber ansonsten scheint die Maxi auch tauglich für das Vorhaben.

Allerdings ist die Frage was "handwerkliches Geschick" (laut Anzeige) bedeutet von großer Bedeutung. Wenn sowas in einer Anzeige steht dann heißt es dreimal hinschauen.

Aber nochmal: Möglichst viele Boote besichtigen und nur wenn du sicher bist mit Gutachter anrücken. 5 x Gutachter kosten dich sonst fast 1/3 deines Budgets.

Zu Stahl wäre noch zu erwähnen dass der auch nicht willkürlich rostet sondern eher von innen nach außen aber auch nur da wo Wasser stehen kann. Und bei Durchrostungen von Schiffstahl kannst du eher mit Jahren rechnen als mit Monaten.

Aber wie hier schon geschrieben - Teak auf Stahl ist ein ganz haarige Angelegenheit weil im schlechsten Fall zwar Wasser unters Teakdeck gelangen kann aber nicht so einfach wieder raus.

Ich denke auch nicht dass der Gutachter viel dazu sagen kann. Von innen wird die Deckenverkleidung davor sein und von außen eben das Teakdeck. Ob man da mit Ultraschall arbeiten kann weiß ich nicht.

51

Mittwoch, 22. Mai 2019, 10:18

Fazit: Augen auf beim Gebrauchtbootkauf.
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Henning

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52

Mittwoch, 22. Mai 2019, 10:24

Aber wie hier schon geschrieben - Teak auf Stahl ist ein ganz haarige Angelegenheit weil ich schlechsten Fall zwar Wasser unters Teakdeck gelangen kann aber nicht so einfach wieder raus.

Dem undichten Teakdeck ist es im Prinzip egal, ob es Stahl zum rosten bringt, das Sandwichmaterial beim GFK-Eimer zersetzt oder beim Holzboot in die Bilge tropft! Süßes Bilgewasser ist eh immer eine delikate Angelegenheit. Stahl rostet (auch die Kielbolzen beim GFK-Boot), Holz rottet(auch die Schotten beim GFK-Boot). Wenn das GFK-Boot dann noch im Schiffsboden Verstärkungen aus Stahl oder Holz hat, freuen die sich natürlich auf über die stetige Berieselung mit Süßwasser. Beim Holzboot verschafft dann der Eimer Salzwasser für (zeitweise) Linderung.
Generell ist ein dichtes Deck der Garant für ein langes Schiffsleben. Dichtungen und Dichtmaterialien unterliegen einem altersbedingten Verschleiss, nicht nur bei der Maxi.

Was mir gerade noch eingefallen ist: Beim GFK-Rumpf findet man auch die bösen, zu unrecht beim Stahleimer vermuteten Hohlräume in Form von Stringern! Hoffen wir mal, dass diese gut versiegelt sind und kein Süßwasser eindringen kann. Das soll der böse Herr Osmose ja ganz besonders gern mögen! :D
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Klaus Helfrich

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53

Mittwoch, 22. Mai 2019, 11:51

Geänderter Beitrag:
Zu dem Teakdeck ist anzumerken, dass unter dem Teak ja wohl kaum gestrichen wurde, denn dazu hätte man das Teak erst entfernen müssen und dann neu verlegen müssen.
Ich mag zwar Stahl lieber als GFK, aber das Teakdeck wäre für mich ein Ausschlußkriterium..
Bei dem GFK-Boot musst Du verstärkt auf mögliche Osmoseschäden achten ...
edit:
Eben habe ich die Beschreibung noch mal gelesen und weiter unten wird dann ausgeführt: "neues Teakdeck" nicht nur wie zuerst geschrieben "Teakdeckrefit"
Damit würde ich endeutig die Cumulant empfehlen ...
Die Gieselau Schleuse auf dem Weg von und zur Eider ist wieder geöffnet und so soll das auch bleiben!

Mydalon

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54

Mittwoch, 22. Mai 2019, 12:25

Ich gebe zu, dass ihr mich ein wenig verunsichert habt, was das Stahlboot angeht. Besonders natürlich auch @zooom s lesenswerter aber auch frustrierender Bericht. Die Situation bei mir ist ein bisschen anders: ich werde mir das Boot vor dem Kauf ansehen und auch nicht kaufen, bevor ein Gutachter sich das angesehen hat. Auch der Motor muss laufen - ich traue mir zu, da rein zu wachsen, jetzt einfach so einen Motor auszutauchen wie zooom mit seiner Fortuna trau ich mich aber nicht.

Ich werde mir das Boot am Wochenende ansehen und wenn es mir und meiner Frau gefällt einen Gutachter beauftragen.


Habt ihr Tipps, welche Stellen ich mir besonders ansehen sollte? Die Bilder von @zooom haben mir gezeigt, dass ich die Bilge sehen will, die dann hoffentlich anders aussieht. Das Rollgroß wurde nachträglich angebracht, da ist es vermutlich klug, sich die Verbindungen zum Mast anzusehen, nicht das es da Kontaktkorrosion gibt. Ich nehme an, es ist unüblich, bei einer Besichtigung hinter Schaltpaneele zu schauen, oder?

55

Mittwoch, 22. Mai 2019, 12:37

Keineswegs. Was zerstörungsfrei zu öffnen ist, sollte auch geöffnet werden.
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56

Mittwoch, 22. Mai 2019, 12:45

Also ich hab mir die Vagabond noch mal angesehen in https://www.yachtworld.de/Boote/1976/Int…ond-33-3080391/ gibt es bessere Bilder.
Sieht zwar für das Alter gepflegt aus, aber ne Ketch mit 33ft und einem Motor zum Wasserskifahren?
Cumulant:
Du mußt Dich auch von meinem Erfahrungsbericht nicht abschrecken lassen, ich hab da auch viel Spaß gehabt (Stichwort "Ankerkasten"), das war für mich eher Abenteuerurlaub. Ich hatte nur vergessen, daß Urlaub ja eigentlich Kontrast zum Alltag sein sollte. Egal, vorbei.
DEN Motor bekämste aber auch ziemlich wahrscheinlich nicht allein rein und raus. Sieht aber nicht so aus, wie wenn der das bräuchte.
Wenn das Schiff nur einigermaßen der Beschreibung entspricht, könnte das schon Deins sein.
In ebay-Kleinanzeigen ist das Schiff auch, man beachte den letzten Satz der Beschreibung:
https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anze…31868-211-18638

Für Selbermacher gäbs da noch was, aber als Rentner hab ich ja keinen Urlaub mehr :D
https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anze…507334-211-3101
Gruß Thomas


z. Zt. bootloser Künstler

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »zooom« (22. Mai 2019, 13:15)


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57

Mittwoch, 22. Mai 2019, 13:06

@zooom:
Die Vagabond liegt in Italien, da musste schon was hermachen, ps-mäßig 8o
Das ist aber auch der einzige Makel, den ich dort sehen kann in der Papierform.

Wichtig ist, sich nicht auf NUR diese beiden Boote zu fixieren. Ich würde keines von beiden ansehen ;)
...und nur wer wagt, gewinnt das Leben...

Peter


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Mittwoch, 22. Mai 2019, 13:28

Beim Besichtigen ist das wichtigste Werkzeug immer eine Taschenlampe und ein Sortiment Schraubenzieher.

Besichtige alle nicht so leicht zugänglichen Ecken , achte auf Feuchtigkeit und Gammel.
Nutze deine Nase beim ersten betreten des Bootes, wenn es schlecht riecht vergesse den Kahn.
Beim Teakdeck (wird ja wahrscheinlich Fertigteak auf Sperrholz sein) achte auf Fugen das sie dicht sind.
Motor Oeldeckel abnehmen und schauen ob Oelschaum da ist (im Deckelinneren) , wenn ja finger weg.
Auch direkt als erstes beim besichtigen schauen ob der Motor warm ist, wird gerne nämlich vorher mal angelassen damit er leichter anspringt.
Beim Probelauf darauf achten wie schnell er anspringt und wie die Abgase ausschauen.
Getriebe testen wie es kuppelt und wie schwergängig die Schalthebel gehen, bei schwerem Schalten kann das zwei Ursachen haben , im Getriebe (schlecht), durch die ausgelutschten Schaltzüge leicht reparabel.
Elektroinstallation genau anschauen Spagetti oder ordentlich verlegt, Zuviel Spagetti heiß neu machen ist aufwendig und teuer, kontrollieren ob alle Geräte funktionieren.
Batterien Nachmessen, Funkgerät schauen ob es wieder anmeldbar ist oder nicht bei nicht Schrott ist dann eine Position zum abziehen.
Gasanlage genau anschauen ob zulässig oder Bastelbude.
Zustand der Lackierung, wer hat sie gemacht mit was ?

Zustand der Segel beim Probesegeln feststellen ebenfalls darauf achten wie hierbei der Motor funzt.

Wenn das dann alles passt ein Angebot abgeben, ruhig ein freches Nachverhandeln kann man ja immer noch, ich würde 10k bei so einem Kahn als ersten Verhandlungsversuch bieten.
Dem Verkäufer klar machen das wenn man sich einig wird der Kahn verkauft ist unter der Bedingung eines Gutachtens wenn sich dort keine größeren Mängel zeigen.
Wenn der Käufer zunächst nicht verhandlungsbereit ist Adresse da lassen er soll sich melden wenn er bereit ist.
So manchen Verkäufer juckt es wenn die Liegeplatzrechnung kommt und ein Käufer da ist, auf so ein Angebot ein zu gehen.

Merk dir immer , im Moment gibt es Boote Massenhaft. 20% Abschlag von Wunschpreis sind Standard.

Viel Erfolg

59

Mittwoch, 22. Mai 2019, 13:48

Hallo Mydalon, ich würde auch dazu raten einen kühlen Kopf zu behalten.
Hier mal nur so aus Blocket.se:
https://www.blocket.se/stockholm/Maxi_95…0.htm?ca=11&w=3

Kein Teakdeck, neuer Motor, gute Segel, Kuchenbude, Solar usw. für 19.000 Euro grob umgerechnet!
Ich würde da nicht über ein Stahlboot nachdenken, hatte selber eins.
Im Winter dran was machen ist ja normal, nur beim Stahlschiff kann es passieren das du immer die gleichen Arbeiten erledigen musst. :O

Gruß Andreas

60

Mittwoch, 22. Mai 2019, 13:52

Ich gebe zu, dass ihr mich ein wenig verunsichert habt,
Moin,

das trifft wohl jeden der hier postet und um Rat nachsucht.

Empfehlung: Nach spätestens 10 Posts sind alle für Dich relevanten Fakten normalerweise auf den Tisch gebracht.
Danach liest auch keiner a) das Ausgangspost b) verlinkte Unterlagen mehr richtig.
Überlasse den Threat einfach sich selbst und geh Boote gucken.
Die wichtigsten Aussagen kennst Du ja jetzt (wenngleich eine davon erst bei #51 kam):

1. Augen auf beim Gebrauchtbootkauf
2. Stahl ist spezieller als GfK. Wenn der Werkstoff also keine besondere Marotte von Dir ist, bewaffne Dich mit einem Sachverständigen.

Ob Du auf dem Kahn zu sechst klarkommst und ob er schnell genug für Dich ist, wirst Du besser entscheiden (oder erfahren) können, als die Schwarmintelligenz.
Die nützt Dir nämlich nichts, weil ein Großteil der Poster hier das Boot sowieso nicht mit dem eigenen Arxxx angucken würde, mich übrigens eingeschlossen.
Hier sind von der Pogo bis zum Schlauch-Kat die vielfältigsten und unmöglichsten Boote vertreten und jeder von uns würde für sein Boot sterben.
Leider weiß Du im konkreten Fall nicht, für welches :D


Ahoi
Andreas

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