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nixxe

Ich bin 2 Øltanks

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41

Mittwoch, 22. Mai 2019, 15:56

Es gibt als Deckssalonyachten doch nicht nur Sirius. Die Engländer haben doch schöne Oysters, die Polen Dehlyas. Oder so. Vielleicht mal auf eine (internationale) Bootsmesse oder -schau gehen und gucken. In der Größe kenn ich mich aus, war mal auf ner GibSea 44, aber das fand ich grausig. Ist aber auch für Charterklientel.

Was war das noch für ein Bootstyp, den unser verstorbener Forummer Dieter S. hatte? Die "Max" aus Hooksiel. Hat Grete sie noch? Die lief ja im Kojencharter oder nur mit Freunden und Familie. War ne grooße Beneteau, von Farr gezeichnet, meine ich. Das Ding hatte schon Stil.
Vuffelig Vov

dolphin24

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42

Mittwoch, 22. Mai 2019, 15:58

Meeresfees Einlassungen sind für mich sehr gut nachvollziehbar, kenne ich doch zwischenzeitlich drei Eigner, welche sich gerne von über 40 Füßen auf 30 bis 32 verkleinern würden.
Man muss als Rentner, also als Mitsechziger realistisch bleiben. Trotz vieler Helferlein an Bord, erfordern 40/45 Fuß gesunden und kräftigen Einsatz bei Manövern unter schwierigeren Bedingungen. Was jetzt noch kein Problem darstellt kann nach Krankheit und ein paar Jahre später ganz anders aussehen.

Einen Kat auf Nord- und Ostsee würde ich nicht aus Sicherheitsgründen, aber aus praktischen Erwägungen heraus ablehnen.

Blieben als Kompromiss solide 35 Füße, vielleicht in der "Gestalt" einer HR 352 ;) welche in den nächsten 3 - 4 Monate mein Dominizil sein wird. Starte ab Samstag ohne festen Plan, einzig dass ich am 5. Juli in Stockholm sein muss, um meine Frau am Flughafen abzuholen :)

Sander 850

Kapitän

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43

Mittwoch, 22. Mai 2019, 16:27

Meeresfees Einlassungen sind für mich sehr gut nachvollziehbar, kenne ich doch zwischenzeitlich drei Eigner, welche sich gerne von über 40 Füßen auf 30 bis 32 verkleinern würden.


Und wieviele davon haben ständig inkl. Winter auf dem Boot gelebt? Denke das macht schon einen Unterschied ob man darauf als einzigem Wohnsitz lebt oder nur temporär.

Hier in dem Artikel ist eigentlich alles gesagt:

https://www.blauwasser.de/schiffsgroesse

Konkret kann es eh nur werden wenn man mehr über das Fahrtgebiet weiss. Wenn man sich wirklich alle Optionen offen halten will und sich gar nicht fest legt, dann muss man ne Alu Expedtionsyacht nehmen. So ne Boreal 52 wäre passend :D

Aber ich weiss nicht ob die nicht schon siebenstellig kostet...

Bavaria 56 V

Labsklaus

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44

Mittwoch, 22. Mai 2019, 18:28

Wenn man darauf länger wohnen will,nix aber auch garnix unter 40ft.

denn Platz ist das A und O dann noch richtig mit Technik ausgerüstet (E-Winschen, Roll Groß und Vorsegel , Bug und Heckstrahl wenn man will)

dann wird das Rentnerleben (ab wann ist man das eigenlich?)auf dem Boot schön.

Ausgenommen natürlich, Die Technik geht kaputt.

und ausgenommen man wird nicht Krank, aber das kann einem an Land auch passieren.

Gruß Klaus
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ugies

Salzbuckel

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45

Mittwoch, 22. Mai 2019, 23:35

Darf ich bitte bitte auch weiterhin auf meinem 35 Fuß Boot den Sommer verbringen. Es hat gar kein Strahlruder, weder vorn noch achtern, und die sechs Winschen sind auch nur manuell. Aber dafür segelt es recht brauchbar.
:)
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46

Donnerstag, 23. Mai 2019, 08:52

Also ich bin ab Freitag in einer Woche im Kreis derer die die Arbeit niederlegen und sich auf die Zeit "danach" freuen. Ich finde die Diskussion über altersgerechte Boote sehr gut, muss aber gestehen, ich kenne Menschen die mit 55 bereits körperlich nicht mehr in der Lage sind ein 40 Fuss Boot ohne Hilfe unter Kontrolle zu halten. Dagegen habe ich Tanten die im hohen Alter von über 80 Jahren noch topfit sind, zwar nicht segeln aber so einigen wesentlich jüngeren Menschen etwas vormachen was Fitness und Beweglichkeit anbelangt. Für mich ein großes Vorbild das man nur durch eiserne Disziplin erreichen kann.
Segeln, professionelle Segler ausgenommen, sollte nie körperlich ins extrem gehen. Auch das setzt Disziplin voraus. Rechtzeitiges Reffen oder Wechsel der Garderobe (Segel wie Ölzeug), ein gut gewartetes Boot, kein massives Übergewicht (Boot und Crew) und eben die körperliche Fitness.
Auf längeren Törns wird es gerne vergessen, sich zu dehnen, Gymnastik auf dem Boot, viel schwimmen wenn es die Umstände erlauben. Beweglichkeit des Systems (Boot und Mensch) sind das A und das O.

Von daher ist es eine persönliche Einschätzung, was kann und sollte ich mir zumuten und was besser nicht. Zu denken, dass man 6 Jahre weiter vielleicht "Hüfte" bekommt ist nicht gut. Natürlich kann das kommen, aber danach richte ich doch mein Boot nicht aus. Je älter wir werden, desto wichtiger ist das Jetzt. Spaß haben in der Form wie wir es im Moment empfinden. Wenn das nicht mehr geht, dann bin ich evtl. nur noch passive Crew.

Wir segelten bis vor 4 Jahren mit 49 Fuss, die auch zu zweit zu beherrschen waren (3-Gang Winschen). Schwierigkeiten im Handling gab es ausschließlich wenn wir selbst nicht diszipliniert gehandelt haben. Nun sind wir auf 44 Fuss geschrumpft. Altersgerecht? Jet Thruster als bugseitige Mannövrierhilfe sowie zwei E-Winschen und zwei E-Furler die wir ohne E bei 6 Bft locker bedienen können. Ja, das dürfte nach den Maßstäben hier altersgerecht sein. Das hatten wir alles ausführlich getestet, da uns der Gedanke an unser Alter (61/47) ebenfalls kam, Mehr Wind hatten wir leider noch nicht. Der Hydraulik Kiel ist manuell eine Herausforderung aber auch das ist, gemessen an der Wahrscheinlichkeit ihn in einer Gefährdungssituation zu verändern, nicht wichtig.

Ich würde mir nicht so viele Gedanken um die Größe machen. 35 Fuss können vom Gefühl und dem effektiven Stauraum sehr groß sein. Es gibt 44 Fuss Boote bei denen mann sich fragt, ist das ein Tanzsaal, aber wo verstaue ich mein Täschchen? Gute Griffe, überall. Nicht lange suchen sondern einfach hinlangen. Das muss sein und ist so viel wichtiger als 2 m² mehr Freifläche. Kochen bei Seegang! Kann ich mich halten? Habe ich die Möglichkeit meinen Popo gegenan zu drücken oder werde ich zwischen Backofen und Spüle umher geworfen. Wo liege ich Nachts wenn meine Frau Wache hat? Ruder-Architektur? Ist der Aufbau redundant oder verliere ich die volle Kontrolle wenn etwas bricht. Habt ihr schon einmal eine Notpinne bedient wenn es in 5 Metern auf- uns ab geht? Das ist kein Spaß mehr und hier braucht man enorme Kräfte. Oder man läßt sich eben eine ordentliche Notpinne schneidern. So etwas würde ich bei altersgerechten Booten empfehlen. Und das ist unabhängig ob ich auf der Ostsee oder dem Pazifik unterwegs bin. Dinghi? Davids oder Muskelkraft? Die heute so beliebten Badeplattformen, deren manuelles Aufholen zum morgendlichen Workout ausufert.

Oha, das System stoppt mich.
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47

Donnerstag, 23. Mai 2019, 09:17

Ich habe die gleichen Pläne, allerdings sind es bei mir noch ein paar Jahre. Bei mir soll es eine Bavaria Ocean werden, bei der Grösse bin ich mir noch nicht sicher. Das mit der Isolation wird wohl auch etwas über bewertet, ein guter Ofen und ab und an mal die Bilge auswischen und gut. Das Boot hat gute Segel Eigenschaften und einen hohen Wohnkomfort. Mit einer guten Kuchenbude aus Norwegen und einer Cockpit Heizung wäre der Decksalon perfekt. Das Boot würde ich Einhand Tauglich bewerten. Für das gesparte Geld wird es nahezu perfekt ausgestattet.

Meeresfee

Salzbuckel

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48

Donnerstag, 23. Mai 2019, 09:21

Alles aber immer Männerperspektive. wenn ich lese "wir planen" denke ich jedoch an Mann und Frau. Was ist die frauenperspektive? was sagen Nixxe oder diese Frau, die hier im Forum immer Häkelbüdel vertickert?
Meine Frau sagte: Kleiner. Will den Segelsack noch tragen können. will ans Kopfbrett langen können. will Pinne. Will das Gross dicht ziehen können. Boot soll man noch mit der Hand abhalten, ziehen können etc. Das war ihr wichtig. das erfinde ich nicht, das waren ihre Musthaves, sie ist 1,65 groß und fast 56 Jahre alt nun.
Bitte nicht immer "ich", wenn von "wir" die Rede ist.

nixxe

Ich bin 2 Øltanks

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49

Donnerstag, 23. Mai 2019, 09:55

Sehr richtig, Carsten.
Ich muss von mir aus sogar einhand planen. Und will alles können. Wg. Gesundheit geht dieses Jahr mal wieder nix. Und näxtes Jahr bin ich 56. An meinem Boot ist nichts leichgängig. Ich überlege, zu verkaufen, und mich zu verkleinern. Oder umzurüsten (Ronstan und all das schöne Zeug, neue leichte Segel mit leichten Rutschern und Umleitungen....), aber dafür fehlt mir schlicht das Geld.
Ich sitze das noch aus.
Als Frau auf Langfahrt (die Glückliche) sollte man das Schiff genauso beherrschen wie der Mann. Und ja, ich will auch noch per Hand drücken, schieben, verholen können.
(Und die andere heißt Hamburger Deern - Sabine) ;)

VG
Ina
Vuffelig Vov

ugies

Salzbuckel

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50

Donnerstag, 23. Mai 2019, 10:36

.. meine Frau sagt: „Solange Du das Segel noch ohne elektrische Winsch am Mast hochziehen kannst, will ich nicht kleiner. Und Pinne will ich schon mal gar nicht. No way.“
So differieren die Meinungen der Mädels. Man muss sich halt auf die Angetraute einstellen. Karin mag dafür auf keinen Fall über Nacht segeln. Damit habe ich mich dann arrangiert.
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51

Donnerstag, 23. Mai 2019, 10:45

Die Forderung selbst ziehen, drücken oder gar abhalten zu wollen ist sehr ambitioniert. Wenn das alle so sähen wäre der Markt für Schiffe über 9m stark geschrumpft.
Klar könnte ich das Groß noch händig hochziehen, wäre dann aber schon in den ersten 10min des Törns durchgeschwitzt. Wozu habe ich ne CWS? Neulich war ein Artikel über die Helferlein, die es uns ermöglichen auch im Alter größere Schiffe zu händeln. Warum soll man die verschmähen? Auch wenn man noch (relativ) jung ist gibt es keinen Grund dafür.

Gruß Odysseus

ugies

Salzbuckel

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52

Donnerstag, 23. Mai 2019, 10:51

... auf der CWS war das erste Teil, das ich wirklich gesucht habe, der Ausschalter für die elektrische Centralwinde. Elektrisch haben wir sie ausschließlich benutzt, um eine Person in den Mast zu ziehen.
So gehen auch hier wieder die Meinungen auseinander.

Mein Vorgänger damals hat auch ausschließlich elektrisch gewinscht. Alle Umlenker waren fest. Das hat er natürlich nicht so wahrgenommen. Aber man merkt das schon, wenn man mal ein Fall oder einen Strecker fieren will.

Zum ziehen oder noch mehr zum händischen Abdrücken bin ich völlig Deiner Meinung. Das muss gar nicht. Man kann auch ordentliche Manöver fahren. Das geht übrigens mit Deinem Boot erheblich einfacher als mit meinem. Aber es geht. ;)
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columbus488

Schief-made

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53

Donnerstag, 23. Mai 2019, 11:33

Es gibt als Deckssalonyachten doch nicht nur Sirius.

richtig, ein guter Bekannter von mir hat sich jetzt eine Moody 45 DS gekauft, Layout und das Konzept an sich finde ich super.... wie sie segelt kann ich nicht sagen
das Leben beginnt, wenn der Mast steht und die Segel angeschlagen sind....

Meeresfee

Salzbuckel

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54

Donnerstag, 23. Mai 2019, 12:14

Reden wir wirklich von "bewohnbar auch in kalter Jahreszeit"? Der TE schweigt sich ja recht aus.
Meine Ansicht zu Decksalonyachten ist nämlich zwiespältig. Meist erkauft man sich das nette Wohnzimmer mit besch...Laufdecks, man kann nicht gucken beim Segeln und hat eine üble Grosschotführung. Dehler und Olsen Stubbeköbing hatten mal gelungene DS Boote, aber davon gibt es wohl nur wenige. Die Moodys zähle ich nicht zu den Gelungenen. die Moodys aus der Hanseperiode sind ganzganz grausam.
Wir wissen auch immer noch nicht, wo man denn fahren will? Nordsee? Ostsee? MM? Wahrscheinlich Ostsee, hiess es immerhin. dann ist Tiefgang nicht so wichtig, aber Größe und vor Allem Breite. Mit zu breit verbaust Dir viel. Kat ist auf Ostsee ein no go.

Bavaria 56 V

Labsklaus

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55

Donnerstag, 23. Mai 2019, 16:37

Darf ich bitte bitte auch weiterhin auf meinem 35 Fuß Boot den Sommer verbringen. Es hat gar kein Strahlruder, weder vorn noch achtern, und die sechs Winschen sind auch nur manuell. Aber dafür segelt es recht brauchbar.
:)

Aber klar doch, man gewöhnt sich an alles ;) :D

Gruß Klaus
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56

Donnerstag, 23. Mai 2019, 16:43

Uwe, Du scheinst ja auch noch ein kräftiger Kerl zu sein! Das geht!
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skegjay

Lotse

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57

Donnerstag, 23. Mai 2019, 16:56

Uwe fährt auch auf gerader Strecke mit seinem Brompton 38 km/h...

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58

Donnerstag, 23. Mai 2019, 18:29

Bei 10 Bft kommt das lediglich auf die Fläche des Körpers an.
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59

Freitag, 24. Mai 2019, 10:03

Meine Frau hat sich klar geäußert,
-Kein Einrümpfer mehr, nicht mal im Charter
-40 Fuß +

allerdings brauchen wir auch keine Heizung
Das sorgfältige Lesen des Kleingedruckten vermehrt das Wissen.


Das Nichtlesen trägt zu mehr Erfahrung bei

60

Freitag, 24. Mai 2019, 10:31

Meeresfees Einlassungen sind für mich sehr gut nachvollziehbar, kenne ich doch zwischenzeitlich drei Eigner, welche sich gerne von über 40 Füßen auf 30 bis 32 verkleinern würden.
Man muss als Rentner, also als Mitsechziger realistisch bleiben. Trotz vieler Helferlein an Bord, erfordern 40/45 Fuß gesunden und kräftigen Einsatz bei Manövern unter schwierigeren Bedingungen. Was jetzt noch kein Problem darstellt kann nach Krankheit und ein paar Jahre später ganz anders aussehen.
Ich kann das nur unterstreichen. Downsizing ist auch in meinem Verein ab etwa 70J ein großer Trend und ich halte das für vorausschauend und sehr vernünftig.
Aspekte sind neben Ergonomie
- Kosten,
- Platzbedarf mit kleiner Crew (Obacht, Schnarchereffekt: vorn wie achtern hätte man gern bequeme Kojen...) und gelegentlichen Gästen auf Törnabschnitten,
- Handling im Hafen und auf See => Rollsegel, handhabbare Lasten, Überwindung oder Vermeidung übermäßiger Hochbordigkeit,
- viele Hafentage da längere Törns => Wohnkomfort => Decksalon vs. "Keller",
- bei unangenehmer Kreuz auch gern Unabhängigkeit vom Segeln => komfortable Motorisierung, feste Scheibe oder auch Decksalon
- Handling und Arbeitsaufwand/zu bearbeitende Flächen im Winter, Aufwand beim Auf-/Abriggen..

Die gut segelnde Decksalonyacht mit etwa 30-35 ft könnte sich als das ideale Rentnerschiff erweisen.
Der Rest sind dann Nuancen.
Natürlich gibt es immer Ausnahmen.
Beispiel:
Unsere Scankap-99 stand schon länger auf dem Kieker, geriet dann in den Hintergrund weil über viele Jahre in DK für Ausländer einfach nicht zu kriegen und bekam dann ein Ausrufezeichen, als wir eines Tages in Schleimünde lagen und eine fast neue sehr schöne Scankap dort unter Segeln in den Hafen glitt und die 2er Crew ohne Motorunterstützung dort einen unaufgeregten sauberen Anleger fuhr.
Beim genaueren Hinsehen offenbarte sich: die beiden waren recht betagt, möglicherweise jenseits der 80. Beim Festmachen und Überstieg an Land half ihnen, was ein seniorengerechtes Tourenschiff eigentlich gar nicht hat: wenig Freibord und keine Reling. Einfacher können Senioren beim An-/Ablegen nicht von/an Bord schreiten. Fast schon barrierefrei! Großes freies Cockpit ohne störende Steuersäule, tief ausgeschnittener Niedergang ohne Brückendeck und mit riesigem Schiebeluk... seniorengerecht kann viele, mitunter sehr individuelle Facetten haben und rückt Schiffe in den Fokus, von denen man es nicht erwartet hätte.

Gruß
Andreas

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