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Skiirskott

Proviantmeister

Beiträge: 236

Schiffsname: Skiirskott

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21

Samstag, 15. Juni 2019, 21:49

Zitat

Was mich gestört hat war die in vielen Details schlechtere Verarbeitung und Materialqualität. Das fängt bei den Beschlägen an (weiche Schäkel, zu kleine Wünschen) und endet beim Spiegel im Bad, der schon nach drei Saisons um den Rand herum schwarz wird oder den auf der Rückseite vom Klett zerrissenen Polstern, da das Gegenstück fehlt. Viele Zukaufteile sind aus der untersten Schublade, die Verarbeitung in Teilen luschig.

Da habe ich ganz andere Erkenntnisse über mein Boot, welches aber nie in Charter lief und immer sehr geschätzt wurde:
Es ist gut konstruiert, die ursprünglichen Polster sind noch im Einsatz und in Ordnung, die Holzteile sind gediegen gefertigt und sorgfältig verarbeitet, Beschläge sind von namhaften Herstellern.
Gruß, Gerrit

22

Samstag, 15. Juni 2019, 22:17

Wenn es um Rückblick auf Gebrauchte bis 20 Jahre rückwärts geht.

Wollten wir segeln, Dehler 35 oder besser noch 37s.
Bei der 35er war nur das gekröpfte Steuerrad mit Tunnel eine Fehlkonstruktion.

Wollten wir mit Kindern wohnsegeln, Bavaria 36.

Wollten wir gut aussehen, den Hanseat 70.

23

Samstag, 15. Juni 2019, 22:27

Ich hatte auch noch eine Bavaria 30 Bj. 98, die haben Charterproleten im 1. Jahr im Ijsselmeer bei 5 bf raumschots auf den Vrouenzand gefahren.

Dabei ist der Kiel abgekippt und eine Komplettsanierung der Kielsohle war fällig.
Ich kann aber nicht sagen, ob das bei einem anderen Boot nicht auch passiert wäre.
Obwohl geübter Landkäufer, habe ich den Vrouenzand nie getestet.

otto_motor

Proviantmeister

Beiträge: 233

Wohnort: Kreis Marburg-Biedenkopf

Bootstyp: Bavaria 32

Heimathafen: Lemmer

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24

Samstag, 15. Juni 2019, 23:54

Wir haben uns auch für eine Bavaria entschieden, weil viele Charter laufen. Gerade die Jungs verstehen was von Kosten und Leistung. Bei denen kommt es vermutlich nicht nur auf billig, sondern auch auf Haltbarkeit und Zuverlässigkeit an, die den Charter-Alltag übersteht. In punkto Wartungsfreundlichkeit hatten wir bislang kein Besseres Boot.
Was die sogenannten Billigkomponenten angeht, sind bei uns nur Produkte von Markenherstellern wie Volvopenta, Lewmar, Selden, Waeco, Webasto, Garmin, Jabsco usw.... Die Hersteller der Schäkel und Polster kenne ich nicht.

Ich finde eine HR auch schicker, ist mir aber leider zu teuer. Wir fahren eine Bavaria, weil wir die preislich stemmen konnten und diese nicht älter als ich war.
Gruß Easy.
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Mein Name ist Guybrush Threepwood und ich will Pirat werden!

25

Sonntag, 16. Juni 2019, 00:33

Alles gut, solange Du nicht Regatta segelst. :P

26

Sonntag, 16. Juni 2019, 00:52

Das Konzept vieler Bavs ist sehr auf das ausgelegt, was "den" (= vielen) Hardcore-Forenteilnehmern nicht gefällt oder sie sich nicht eingestehen wollen: Auf "Urlaub machen auf dem Segelboot", nicht so sehr auf "Segeln". Bauen können sie, Geld verdienen müssen sie. Ist also alles ok. Für meine Specs bauen sie aber keine interessanten Boote, jedenfalls nicht ab Werk.

Bavaria 56 V

Labsklaus

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Wohnort: Bremen

Schiffsname: Vela

Bootstyp: Bavaria 40 Vision

Heimathafen: Stickenhörn

Rufzeichen: DH 3577

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27

Sonntag, 16. Juni 2019, 06:27

Mich ärgert das aber im Urlaub, deshalb gebe ich lieber etwas mehr Geld aus.


und das ist der springende Punkt.

Der Vercharterer will günstige Boote der Chaterer auch.

Ich meine Eigner Bav´s sind da besser gebaut.

Ich hatte mal so ein segelden Holzwurm an Bord ( hat sich zwei Holzboote im Leben selber gebaut) der mecker nicht mehr über Bav. jedenfalls nicht über meine.

Gruß Klaus

So nun fahre ich zu meiner Bav und genisse das segeln. :D
Ab Windstärke zwölf gibt es keinen Atheisten mehr.( Helmut Gollwitzer)

28

Sonntag, 16. Juni 2019, 08:18

Moin,

ich war in der Vergangenheit mit den von mir gecharterten Bavs sehr zufrieden, allerdings waren dies zumeist Schiffe bis Baujahr 2008. Die hatten noch runde Vollholzkanten an den Möbeln und weniger empfindliches Furnier.
Das Charterschiffimage der Bavarias ist aus meiner Sicht kein Nachteil, denn ein Schiff, welches den Charterbetrieb über Jahre hinweg ohne signifikante Ermüdungserscheinungen übersteht, kann sooo schlecht nicht sein. Was mir auch nicht wirklich gefällt, ist das harte Einsetzverhalten in die Welle am Wind, aber diese flachen Unterwasserschiffe sind ja heute state-of-the-art in der Großserie.
Dass man mit Bavs auch mal etwas mehr reißen kann, hat Guido Dwersteg (das ist der Segler, dessen Filmchen für alle Bavaria-Skeptiker weiter oben im Thread verlinkt ist) mit seiner Atlantik- und auch seiner Skandinavienrunde (außenherum!) mit seiner Bavaria 32 Holiday gezeigt. Da ist mir lediglich aufgefallen, dass der wiederholt mit seinem Ruder Ärger hatte, was man auf Langfahrt nicht so braucht.

Handbreit Norbert
"To infinity and beyond" (Buzz Lightyear)

29

Sonntag, 16. Juni 2019, 08:56

Großserienfertigung produziert immer wieder Fehler die erst nach der Auslieferung auffallen. Beim Auto ist es nicht anders doch die Qualitätskontrolle sowie die Qualität in der „Kette“ sind dort eben auf einem höheren Niveau.
Bavarias sind sehr preiswerte Boote. Das ist der einzige Grund warum der Chartermarkt sie so umfangreich einsetzt. Nach 3-5 Jahren wird das Boot verkauft sofern man keinen Naiven findet der einen 10 Jahres Vertrag eingeht. Nach der Zeit kann man mit meist nur kosmetischen Aktionen das Boot verkaufsfertig herrichten. Wertigkeit gab es mal bei Bavaria. Die Boote der vergangenen 10-15 Jahre und ich habe einige kennengelernt, entsprechen dem nicht. Die Fertigung orientiert sich an Minimalanforderungen. Wie sonst sollte der Preis möglich sein? Ich habe viele Flüche von Bavaria Eignern gehört, wesentlich mehr als von anderen Booten. Nein, die Relation ist natürlich berücksichtigt.
Ich habe aber auch Bavarias gesehen die nach mehreren Jahren und vielen tausend Meilen top gepflegt und funktional waren. Deren Eigner hat sich seine Bavaria mit sehr guter Hardware ausstatten lassen, bei Übergabe konsequent alle Mängel aufgedeckt und beheben lassen. Er sagte, die waren verwundert das wir zu dritt mit Taschenlampen, Endoskopkameras und Prüfwerkzeugen angerückt sind. So viele Mängel waren es am Ende nicht aber durchaus maßgebliche Fehler die sonst lange unentdeckt bleiben können. Am schwerwiegendsten war ein schlampig verbautes Seeventil, welches es nicht lange gemacht hätte. Er hat dann selbst noch vieles an der Innenausstattung optimiert und so ein tolles Boot geschaffen. Ich glaube das man aus den Booten einiges machen kann wenn man sich bewußt ist ein Billigboot gekauft zu haben und gewillt ist den Eigenheiten solcher Boote zu entgegnen.
Und um die Ausgangsfrage zu beantworten: Weil sie es einfach immer schaffen mit Mängeln zu glänzen. Meist nur medial aufgepuscht aber durchaus relevant. Es gibt ein Video einer neuen Bavaria, bei der ganz simpel zu verhindernde Mängel auffallen. Da denkt man sich doch, wenn die es nicht schaffen einen Umleimer zu leimen, wie sieht es dann im Laminat aus?

Hier der angesprochene Bericht. https://youtu.be/OkeTUwwwpSE

Man sieht, es bräuchte nicht viel um das Boot wesentlich zu verbessern. Vieles dem Chartereinsatz geschuldet. Das Bedienkonzept am Ruder finde ich hingegen nicht akzeptabel.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »TooOldToDieYoung« (16. Juni 2019, 09:28)


30

Sonntag, 16. Juni 2019, 10:46

:lalala: :volker:



[img]https://www.segeln-forum.de/index.php?page=Attachment&attachmentID=232638&h=7af61ab7631b0bcec660ffac7b32c23f1ef18b27[/img]
»Proton« hat folgende Datei angehängt:
  • leimer.jpg (24,33 kB - 51 mal heruntergeladen - zuletzt: Gestern, 20:43)

Sander 850

Admiral

Beiträge: 844

Wohnort: Weißenthurm

Bootstyp: Sander 850

Heimathafen: De Kuilart

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31

Sonntag, 16. Juni 2019, 10:48

Für viele ist günstig = billig. Wenn man mal bei eBay Kleinanzeigen schaut, dann sind gebrauchte Bavarias allerdings keine Super Schnäppchen. Gegen Automatisation und Großserienfertigung ist doch nichts einzuwenden. Die machen ein Boot günstig, dass muss aber nicht per se schlecht sein.

Würde man ne Golf ausschließlich per Hand zusammen bauen, dann würde der auch das dreifache Kosten. Besser würde er erst mal nicht. Das man ne Bavaria nicht mit ner HR vergleichen kann ist klar.

Aber ich denke mal im Vergleich zu den Franzosen müssen sich die Bavarias nicht verstecken. Die Bavarias bieten meiner Meinung nach sehr viel Wohnraum, genau das will der Durchschnittskunde auch. Ob man am Ende dadurch nen halben Knoten verliert ist doch egal.

Was natürlich bei der Firmengeschichte sein kann, dass es einzelne Jahre gibt wo mehr Wert auf Proftioptimierung gelegt wurde als in anderen. Da mag es gute und schlechte Jahrgänge geben.

Charteryachten sind ein Thema für sich. Ob eine HR nach 5-6 Jahren im Charter besser aussehe als eine Bavaria?

32

Sonntag, 16. Juni 2019, 10:56

Ein Boot mit "sehr viel Wohnraum" als positives Merkmal anzuzeigen lässt mich lächeln. Bavaria sollte seine Qualitätssicherung optimieren. Nach extern Vergeben und hohe Penalties wenn etwas übersehen wird. Das Testvideo zeigt doch ganz deutlich, es wird vielfach gepfuscht wo es überhaupt nicht sein muss. Pfusch soll natürlich nirgendwo sein. Die Mehrkosten wären vielleicht 1%wenn überhaupt.

Und nie so ein Boot in den Test schicken. Vor allem nicht mit solchen Leintüchern.

33

Sonntag, 16. Juni 2019, 10:57

Das sind alles "Neider". Die Bavarias sind weit verbreitet - und das spricht wohl für sich.


Meiner Ansicht nach trifft das exakt den Punkt. Dazu ein Vergleich. Man nehme ... einen Ford Transit. Der MK II war jahrelang im Pendelverkehr zwischen Ankara und Bottrop unterwegs, fast jeder Handwerker kennt ihn. Er kann was, es geht was rein, der Mk III ist heute noch verbreitet.
Nun stell Dir vor, Du oder von mir aus ich kommen als stolze Besitzer einer Pritsche auf ein Ford F100 Treffen und man sagt: "Hi Jungs, irgendwie bin ich doch einer von Euch." Wenn alle grinsen könnte es daran liegen, dass sie neidisch sind, dass auf meine Ladefläche viel mehr passt und dass ich von dort oben eine viel bessere Aussicht habe.

Natürlich wäre mein Transit günstiger als so mancher Rumpfmotor auf dem Treffen. Da werden die aber Augen machen ...
Auch das alleine ist es nicht. Selbst ein 2.0-GLX-Fahrer würde seinen nicht stehen lassen, nur weil in den Transit mehr Kinder passen. Vielleicht irgendwann mal?

Chris

34

Sonntag, 16. Juni 2019, 11:00

Ich bin auch Anfänger. Dieses Jahr habe ich das erste mal ein Schiff auf dem IJsselmeer gechartert. Eine Bavaria 34 Cruiser.
Meine Crew war unerfahren, ich habe die Praxis für den SKS, aber auch nicht mehr.
Nicht jedes Manöver hat geklappt. Aber das Schiff hat uns sicher über das Ijsselmeer gefahren, bei Windstärke 6 und in Böen auch was mehr.
Gemütlich war das dann nicht mehr, aber nie unsicher. Den Motor haben wir nur gebraucht um aus dem Hafen zu kommen, und wieder rein.
Es gab keinen Crash, keine Schäden oder Verluste (OK, eine Cap ist über Bord gegangen in einer Böe), weil das Bott gut beherrschbar war.

Bavarias sind Massenware, verwechselbar. Für einen Charterkunden wie mich, der sich freut, ein- bis zweimal im Jahr aufs Wasser zu kommen finde ich sie prima.
Man lebt komfortabel, segeln tut sie auch, das Erlebnis ist prima.
Nächstes mal wieder.

35

Sonntag, 16. Juni 2019, 11:05

Ich bin sicher kein dieser angesprochenen Neider. Das allgemeine Bild von Dingen die weit verbreitet sind ist auch sehr verzerrt. Ein Beststeller ist ein Buch das vielen gefällt und die Massen rennen in den Laden und kaufen es. Es ist per se deshalb, nimmt man die Literatur von ihrer professionellen Seite, kein gutes Buch.

Der VW Golf ist häufiger verkauft als die G-Klasse oder ein Bentley. Ist nun der Golf das bessere Automobil? Was würden die Golfbesitzer kaufen wenn sie mehr Kapital einsetzen könnten? Einen Golf? Einige vielleicht, die Mehrzahl aber nicht.

Neid kommt immer auf wenn man etwas nicht haben darf oder haben kann. Dann wird das was man hat verteidigt, empor gehoben und allerlei Rhetorik darauf verschwendet anstatt einfach den Golf zu fahren und den Bentley gelassen vorbei ziehen zu lassen.

Und ergänzend: Wer immer nur Bavarias zufrieden gesegelt ist, der wird es vielleicht auch nicht als notwendig erachten ein anderes Boot zu besitzen oder zu segeln. Wer einmal auf einer Finot oder nur mal einer Amel unterwegs war, der wird sich bei der Rückkehr auf eine Bavaria verdammt schwer tun. Aber Träume darf, nein soll man doch haben sonst wäre das Leben sehr langweilig.

foxausrhens

Kapitän

Beiträge: 706

Wohnort: Koblenz

Schiffsname: Fuchur

Bootstyp: Dehler 34

Heimathafen: Jachthaven de Pyramide Warns

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36

Sonntag, 16. Juni 2019, 11:06

Natürlich ist günstig nicht billig und natürlich rührt der Preis auch aus einer ausgeklügelten Serienfertigung mit großer Arbeitsteilung her , das ist bei den Franzosen aber genau so, nur Bavaria hat in dem Segment immer die Preisführerschaft gehabt und das haben sie nicht nur mit Serienfertigung erreicht, sondern auch mit einer Konstruktion wo nur so viel wie nötig und so wenig wie möglich Material eingesetzt wird, dass machen zwar auch alle aber nicht alle gleich effektive im Rahmen der Kostenoptimierung. So etwas führt nicht zu schlechten Schiffen aber zu Schiffen die in vergleich zu teureren Mitbewerbern und damit meine ich auch nur etwas teureren Serienfertigern eine andere Langzeitqualität auf weisen.
Bei meiner Bootssuche letztes Jahr habe ich eine Menge von Booten verschiedener Werften gesehen und auch einige Bavarias, die Punkte die mir dabei ins Auge gesprungen waren sind halt die Rumpf Decksverbindung und die undichten Relingfüsse gewesen und speziell die Relingsfüsse waren bei jeder besichtigten Bavaria ein Thema. Deswegen ist Bavaria aber immer noch kein schlechtes Boot und das Bashing welches man oft im Forum erlebt ist mit nichten gerechtfertigt. Auch hat das sicherich mit Chratercrews zu tun die regelmäßig Schauspiele in der Schleuse liefern oder denen die KVR Regeln zum Ausweichen nicht geläufig sind, hier wird oft ein negatives Image aufs Schiff projiziert , was natürlich jeglicher Grundlage entbehrt.
Man muss Bavaria immer unter dem Gesichtspunkt sehen:
- Boote sind auf Urlaub und Wohnkompfort in erster Line konstruiert.
- Boote sind kostenoptimiert geplannt und gebaut.
- Sie orientieren sich an ihrem Hauptkunden den Vercharterfirmen, da zählt Preis und Kojenzahl.
Wenn man das berücksichtigt und man selbst das auch weitgehend sucht macht man mit einer Bavaria keinen Fehler.

37

Sonntag, 16. Juni 2019, 11:19

über das Ijsselmeer gefahren, bei Windstärke

6 Bft für ne 34er ist etwa so, wie mit nem Transit mal vorsichtig übern Feldweg zu fahren. Sollte er / sie also aushalten.

88markus88

Salzbuckel

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Schiffsname: Aquileia

Bootstyp: Sailart 24

Heimathafen: Edersee

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38

Sonntag, 16. Juni 2019, 11:23

Der Vergleich mit dem Golf hinkt: der Golf wird millionenfach gebaut, von der Bavaria 34 vielleicht tausend. Das entspricht nicht mal der Null Serie beim VW. Dazu kommt, dass VW wirklich und ernsthaft Qualitätsmanagement betreibt - das kann Bavaria einfach nicht.
Im Vergleich sind alle Serienyachten Kleinserien, gebaut von kurz eingearbeiteten Leiharbeitern und das noch zu optimierten Kosten. Was soll dabei anderes rauskommen als (oft) Pfusch im Detail, den der Käufer finden muss?

Wenn der Käufer sich dessen bewusst ist, und dazu von vornherein bessere Zukaufteile bestellt (z.b. Winschen und Segel), kann auch eine Bavaria oder Hanse gut sein - nach einem Jahr Mängel Korrektur.

39

Sonntag, 16. Juni 2019, 12:28

Wer kann das schon beurteilen ?
Ich bin früher öfters als Charterer auf div. Bavarias gesegelt. Meist ab 40 Fuss. Das war eigentlich immer ok. Ein Kumpel hatte dann mal eine Zeit lang eine 430 mit einem Kurzkiel. Die lief dann nicht so viel Höhe und war nicht so meins. Zur Ausbauqualität kann ich nicht viel sagen. Wir haben damals die Steuersäule getauscht usw. Das Schiff lief aber auch die ganze Zeit im Charter, musste also schon was leisten.

Aktuell würden mir viele Bavarias wohl nicht mehr gefallen, da mit bei den meisten Urlaubsdampfern die entsprechenden Trimm-Möglichkeiten fehlen würden. Traveller auf dem Dach oder ggf. die Großschot an der Säule würden mich wahnsinnig machen. Auch habe ich auch schon Sport-Bavarias, die 5 Fuss länger waren mit der ollen Optima überholt.

Aber von innen sind die Bavarias sehr gemütlich und ich denke für das was die Meisten damit anstellen kann man doch darauf zufrieden sein.
Ein Mensch ohne Träume ist wie ein Schiff ohne Segel..

40

Sonntag, 16. Juni 2019, 13:09


Wenn der Käufer sich dessen bewusst ist, und dazu von vornherein bessere Zukaufteile bestellt (z.b. Winschen und Segel), kann auch eine Bavaria oder Hanse gut sein

... und der Preisvorteil dahin. Den Preisvorteil erhalten die Bavs etc. ja auch durch die im Design konsequente Ausrichtung auf das Einsatzszenario. Und das ist nicht unbedingt das sportliche Segeln. Die Rumpfformen mögen ok sein, aber um zu deutlich besserer Segelperformance zu kommen, muss einiges an der Ausrüstung getan werden. Wenn ich natürlich eine gebrauchte entsprechend eingepreist als "Tuningobjekt" bekomme (z.B. nach einem Mastbruch), dann kann das insgesamt ein ordentliches Paket sein, aus dem ein guter Kompromiss aus Segelleistung und Komfort möglich ist.

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