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Windstärken

Windstärkentabelle

Beiträge: 1 171

Bootstyp: Albin Express

Heimathafen: Kiel

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81

Samstag, 13. Juli 2019, 20:37

Nu hopp, Robert!
Greif dir die Fox.

Und nich wieder rumnölen, dass die Salonpolster die falsche Farbe haben... :D

Holger

82

Samstag, 13. Juli 2019, 21:52

3,60 breit , 80qm Segel am Wind und dann erst die Polster :|

Gut möglich, dass man so angefixt ist von dem Ding, dass man alle seine Prioritäten über den Haufen wirft, wenn man mal damit gesegelt ist Aber so sehe ich erst mal eine Menge Nachteile, wie Liegeplatz ade, ORC ade und riesen Lappen, die erst mal hoch gezerrt werden wollen, um dann alle 5 Minuten ein- und ausgerefft werden zu müssen ;)

frank_x

Salzbuckel

Beiträge: 2 037

Bootstyp: Rommel 33 / Pogo 40

Heimathafen: Rostock

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83

Samstag, 13. Juli 2019, 22:00

3,60 breit , 80qm Segel am Wind und dann erst die Polster :|

Gut möglich, dass man so angefixt ist von dem Ding, dass man alle seine Prioritäten über den Haufen wirft, wenn man mal damit gesegelt ist Aber so sehe ich erst mal eine Menge Nachteile, wie Liegeplatz ade, ORC ade und riesen Lappen, die erst mal hoch gezerrt werden wollen, um dann alle 5 Minuten ein- und ausgerefft werden zu müssen ;)


Mit dem Reffen übertreibst Du und ORC geht schon - nur nicht Up&Down ... Das gilt aber für viele Schiffe mit mehr Stabilität...

84

Samstag, 13. Juli 2019, 22:20

Bisher war ich der Meinung, die Class 9.50 wären aufgrund ihrer Klassenregeln auch von innen einigermaßen vollständig. So eine Akilaria sieht unten ja fast wie ein Fahrtenboot aus. Scheint bei der Fox aber nicht so zu sein ...

Pogolino

Leichtmatrose

Beiträge: 43

Wohnort: Greifswald / Rostock

Bootstyp: Viele

Rufzeichen: DEXB

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85

Samstag, 13. Juli 2019, 22:25

Macht nichts. Das Nötige kann man leicht einbauen.

Meeresfee

Salzbuckel

Beiträge: 4 404

Schiffsname: Gute Fee

Bootstyp: Winner 9.50

Heimathafen: Heiligenhafen

Rufzeichen: Tel.nummer

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86

Samstag, 13. Juli 2019, 22:55

Du sagst zu Beginn, ORC mag rank und schwer. Das ist nicht ganz richtig. ORC versucht recht gut m.E., vorher zu sagen, wie schnell ein Boot auf allen Kursen und bei verschiedenen Windstärken ist. Bekannt geworden sind ja diese Polardiagramme, die es de facto für jedes ORC Boot gibt. Ein rankes schweres Boot ist nun langsamer als leicht und steif. Der Trick ist, das Boot so auszulegen, dass es rank und schwer ist und dennoch richtig behandelt schneller fährt als seine Voraussagen. Die X 332 war oder ist so etwas.
Wenn man das verstanden hat, wird man pogos und so nach ORC vergessen, denn die hohe Downwindgeschwindigkeit muss ja in den Rennwert einfliessen, nur wir segeln auf der Ostsee sehr oft eben nicht bergab, sondern ein Mix von allem ist Realität. Daher nach ORC einen Allrounder suche, der shorthanded nicht umkippt und gut bedienbar ist. Ja, diese 97 er J ist es schon.
Ich denke, gleitfähig sollte man sich abschminken, wenn ORC ins Spiel kommt. Das Rating wird dadurch zu schlecht.

87

Sonntag, 14. Juli 2019, 10:47

Die JPK 10.10 von Jonas scheint ja die geforderten Eigenschaften zu haben, UND sie sieht wunderschön aus.

Pogolino

Leichtmatrose

Beiträge: 43

Wohnort: Greifswald / Rostock

Bootstyp: Viele

Rufzeichen: DEXB

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88

Sonntag, 14. Juli 2019, 12:24

JPK ist IRC optimiert. Dabei wird Stabilität und Segelfläche bestraft. Daher fahren IRC Boote Flossenkiele ohne Bombe. ORC bestraft- zumindest im gefragten Größenbereich - Gewicht und Segelfläche. Daher sind ORC Boote schwer.
Man kann es drehen und wenden wie man will: Rating optimierte Boote werden nie so gut sein wie freie Konzepte. Ein moderner Class 40 ist einfach ein schweineschnelles Gerät. Aber es gibt kein Rating, welches in der Lage ist, ihn einzuschätzen.
Nebenbei ist ORC als das beste Ratingsystem bei so gut wie keinem Boot in der Lage, es richtig zu bewerten. Selbst nach VPP gelingt das nicht. Anders ist es nicht zu erklären, dass bei der ORC Weltmeisterschaft vor ein paar Jahren in Kiel merkwürdige Ergebnisse erzielt wurden. Über alle Renntage hatte sich eine Hackordnung ergeben. Bis auf den letzten Tag. Da war plötzlich Wind, und die Ergebnisse waren wie auf den Kopf gestellt. Eben das soll ORC eigentlich besser können. Das Potenzial über den gesamten Windbereich einschätzen können. Die Realität sieht anders aus. Daher mein Tip. Segelt einfach und kümmert Euch nicht um diese vermaledeite Vergütung. Die Meldezahlen bei den Rennen sind seit Jahren rückläufig. Es merken offensichtlich nich mehr Leute, dass es hinter den eigenen Erwartungen zurück bleibt.

Meeresfee

Salzbuckel

Beiträge: 4 404

Schiffsname: Gute Fee

Bootstyp: Winner 9.50

Heimathafen: Heiligenhafen

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89

Sonntag, 14. Juli 2019, 13:18

Bloss wie soll es denn ohne R. gehen, wo wir doch alle verschiedene Boote haben, um miteinander gegeneinander zu segeln?

90

Sonntag, 14. Juli 2019, 13:57

Ich tue mich da auch schwer so schnell zu akzeptieren, dass Segelspaß und ORC DH Langstrecke nicht zusammen gehen sollen. Bestimmt bietet eine Class 9.50 noch mehr Funpotential und ein sauschwerer reiner Verdränger Ratingvorteile, aber vielleicht gibt es ja neben der JPK 10.10 noch weitere Boote, die beides einigermaßen gut miteinander vereinen und dabei auch noch Familienkisten sein können. Müsste ich mich wirklich zwischen einem der beiden Aspekte hart entscheiden, würde ich klar die Performance nehmen. Mit so einer Kiste kann man bestimmt auch unter ORC seine Momente haben. Hätte aber wenig Lust, auf ganz bestimmte Schokoladenbedingungen angewiesen zu sein und ansonsten berechnet alt auszusehen.

Pogolino

Leichtmatrose

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91

Sonntag, 14. Juli 2019, 17:16

Mein Lieblingsbeispiel in ORC ist eine Hanse 400. Habe im Laufe der Jahre eine gepimpt. Der Rumpf, Mast, Kiel, Ruder sind aber nicht getauscht, es ist also noch das gleiche Boot wie aus der Serie.
Der Ofen läuft - wenn nicht gerade im freien Fall eine große Welle herunter, die uns bei Rund Skagen auf über 19 Knoten beschleunigt hat - selten bis nie zweistellig. Wir haben aber sehr viel damit gewonnen. Streckenregatten nach ORC. Das Boot ist toll zum Familienurlaub machen besser geeignet als Halberg Rassy, es hat das Raumgefühl eines Tanzsaal, manövriert sich im Hafen einfach und ist sogar sehr solide. Aber Segelspass ist anders bei 9,3 Tonnen Leergewicht.
Demgegenüber besagte Class9.50. Leicht, hochwertig, einhandtauglich. Einfach ein geiles Boot. Die JPK ist irgendwo dazwischen. Rank, untertakelt, aber immerhin für den shorthanded Betrieb ausgelegt. Wenn in der Richtung, dann lieber open class und auf wenig VMG hoffen. Es ist ja nicht so, dass die Boote nur bergab laufen. Sie laufen einfach bei allem gut, was zwischen 50 und 140° liegt. Eigentlich keine schlechte Range. Genau so breit wie ausgewiesene VMG Boote. Dieses Jahr Bornholm war auf dem Rückweg sogar hoch am Wind mit Holeschlägen. Und dann sehe man sich an, wie gut die Class9.50 performt hat. Es sei aber auch dazu gesagt, dass sie stark gepusht wurde...

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