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Topspin

Seebär

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21

Freitag, 26. Juli 2019, 06:54

Amel Boote gibts auch mit Baujahr zwischen 1995 und 2001. Das is wenig für Boote die normalerweise nie in Charter waren.

Z.B. in Deiner Größenklasse: https://www.yachtworld.com/boats/1997/amel-santorin-3493094/

Das große Problem sehe ich in der Anforderung nach Hub/Schwenk-Kiel. Selten und extrem Ausfallträchtig. Hab selbst für meine kleine Rennziege einen Hubkiel, würde aber mit so etwas nie auf die Idee kommen Blauwasser zu segeln.

Handbreit und viel Vorfreude auf Euren Törn.

-Richard
Now.... bring me that horizon! (J.Sparrow)

pf

SF-Schiffsbarde

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22

Freitag, 26. Juli 2019, 06:57

Ich habe eigentlich noch nicht von Problemen bei Ovni mit dem Ballastschwert gehört und von Southerly-Eignern, mit denen ich mich unterhalten habe, nur Bestes: Anspruchslos und stets voll funktionstüchtig.

Ich bin nämlich auch perspektivisch in 4-6 Jahren genau daran kaufinteressiert, allerdings in 10-11m Größe.
...und nur wer wagt, gewinnt das Leben...

Peter


www.sy-boundless.net

88markus88

Salzbuckel

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23

Freitag, 26. Juli 2019, 07:36

Noch ein paar Kandidaten: Atlantic Yachts- Holländische Aluschiffe mit Schwenk- oder Hubkiel, oder Allures ebenfalls Alu mit variablem Tiefgang, aus Frankreich. Beide haben Boote um 45 Fuss in ihrer Range.

24

Freitag, 26. Juli 2019, 07:49

Schau dir mal die Freydis von den Wilts an, hat alles was Du dir vorstellst. Alternativ Reinke 15M oder 16M mit Twinkielen.

25

Freitag, 26. Juli 2019, 08:06

Welche Boote ausser der Beneteau hast Du in den vorgeschlagenen Klassen bereits gesegelt? Besichtigt? Das sind alles klasse Boote die auf ganz unterschiedliche Vorlieben passen. Deine Lasten sind bei allen möglich.

Schau Dir aber mal an was Langfahrer fahren. Budget nicht nur die Anschaffung sondern im Unterhalt. Wenn Dir vor dem Panama Kanal irgendwas kaputt geht wirst Du nicht ein Ersatzteil zum Superschnäppchenpreis bekommen - das Gegenteil wird der Fall sein.

Eine ältere Amel (die bauen übrigens auch noch neue Modelle die älter werden :-) ) wäre mir viel lieber als Stangenware. Luftig, kein Holz am Deck, gute geschütztes Cockpit, viel Platz für Segel und Zubehör. Wenn Du mal ne 44 er Beneteau mit Langfahrtausrüstung gepackt hast, dann bleibt da nicht viel Raum übrig weil diese Konzepte Raum verschwenden. Fokus ist der Charterbetrieb. Du brauchst unter Deck weniger Platz als Du denkst. Auf Deck lebt man. Deinen Kindern ist das eh egal, die finden immer nen Platz.

Lass Dich nicht von großen Tanzsälen verführen, das bringt euch null,nichts.

Ich „durfte“ bei einer Super Maramu mal beim Bunkern helfen. Unglaubliche Mengen gehen da rein. Da denkt man an einen Frachter. Aber das Boot segelt danach trotzdem noch einwandfrei. Gefühlt 200 Staufächer an die man aber auch noch immer gut rankommt. Maschinenraum mit „Platz“.

Aber vormachen darf man sich nichts, eine Super Maramu in gutem Zustand kostet richtig Geld. Wenn Du Segel, Generator usw. erneuern musst, Motor überholen und sonstige Maintenance sind da schnell 40.000,- weg. Aber trotzdem lieber ne SM für 200.000,- und 50.000,- reinstecken. Und schau in den USA! Viel bessere Preise bei so großen Pötten und vor allem gibts dort nicht wenige.

Die Alukisten sind auch klasse. Alaska willst Du aber vorzugsweise nicht im Winter machen. Oder? Das Fenster für Alaska ist sehr klein wenn man viel sehen will aber keine „Offroad-Kiste“ hat.

Am Ende kommt man mit jedem Boot dorthin. Kennst Du UMA in YouTube? Die zeigen einem was man aus einer alten Kiste noch rausholen kann. Wenn man es kann oder zahlen kann / will versteht sich. Was ich eigentlich damit sagen will, keine Angst vor alten Booten! Oder besser, vor alten guten Booten!

Handbreit!
Greta find ich dufte!

nixxe

Ich bin 2 Øltanks

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26

Freitag, 26. Juli 2019, 08:14

Mir fällt da so ein Haikutter ein, wie Arved Fuchs hat, die Dagmar Aaen. Vielleicht in einer Nummer kleiner. Sowas sollte es doch auch in Amerika geben, in den Neuengland Staaten vielleicht.
Das Ziel ist im Weg.

ArAl

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27

Freitag, 26. Juli 2019, 08:26

Hallo Chritoph,
der Vorbesitzer meiner Beneteau Oceanis 44 CC hat viel Geld ausgegeben, weil er es für die Langfahrt ausrüsten musste (70000 €). Daher würde ich nach Booten schauen, die nach einer Langfahrt verkauft werden, denn die Technik hat sich dann bewährt (Elektrik, Solar, Windgenerator, Watermaker, stabiles Rigg, Rollgroß, 2 Rollvorsegel, Geräteträger, Anker, lange Kette, Windvane, gute Winchen und vieles, vieles mehr).

Da kein Boot alles kann, habe ich mich für wenig Tiefgang (1,75 m) entschieden, das aber trotzdem sicher in hoher See ist. Innen möchte ich Platz haben, daher Centercockpit mit großer Achterkabine und 1,89-1,96 m Stehhöhe im Boot.

DS klingt interessant, aber meistens sind die Gardinen doch zu, oder?

Wichtig war mir, das Boot einhand fahren zu können und unter Deck gut an die Technik zu kommen (großer Motorraum).

Die praktischen Überlegungen und die Sicherheitsgedanken stehen also im Vordergrund und vieles habe ich beim Lesen von Reiseberichten gefunden.

Mein Vorbesitzer: https://sy-elas.com/das-schiff-3/

Aufteilung:
»ArAl« hat folgende Datei angehängt:

28

Freitag, 26. Juli 2019, 09:22

Hallo Chritoph,
der Vorbesitzer meiner Beneteau Oceanis 44 CC hat viel Geld ausgegeben, weil er es für die Langfahrt ausrüsten musste (70000 €). Daher würde ich nach Booten schauen, die nach einer Langfahrt verkauft werden, denn die Technik hat sich dann bewährt (Elektrik, Solar, Windgenerator, Watermaker, stabiles Rigg, Rollgroß, 2 Rollvorsegel, Geräteträger, Anker, lange Kette, Windvane, gute Winchen und vieles, vieles mehr).

Da kein Boot alles kann, habe ich mich für wenig Tiefgang (1,75 m) entschieden, das aber trotzdem sicher in hoher See ist. Innen möchte ich Platz haben, daher Centercockpit mit großer Achterkabine und 1,89-1,96 m Stehhöhe im Boot.

DS klingt interessant, aber meistens sind die Gardinen doch zu, oder?

Wichtig war mir, das Boot einhand fahren zu können und unter Deck gut an die Technik zu kommen (großer Motorraum).

Die praktischen Überlegungen und die Sicherheitsgedanken stehen also im Vordergrund und vieles habe ich beim Lesen von Reiseberichten gefunden.

Mein Vorbesitzer: https://sy-elas.com/das-schiff-3/

Aufteilung:
Klasse Boot!


Das Video auf der Seite zeigt sehr schön wie es auf Langfahrt Booten aussieht. Jeder Kubikzentimeter ist Stauraum. Gerade mit Kindern. Und so viele der Bücher die man einfach dabei haben muss gibts leider noch nicht in digital. Und man sieht auch schön, man braucht gar nicht erst anfangen so ein Boot versuchen zu beschleunigen. Bei der Staumasse - geht nicht :-)

Ich hatte das Boot vor dem Verkauf auf den Portalen gesehen. Denke das wars weil grüne Sprayhood usw. ist ja nicht gerade häufig. Gut gekauft!!
Greta find ich dufte!

beppo

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29

Freitag, 26. Juli 2019, 15:41

Moin alle,

vielen Dank für die ausführlichen Antworten und Anregungen, das hilft die Dinge aus einem andere Blickwinkel zu betrachten und ggf. die eigenen Vorstellungen anzupassen.
Das mit dem Decksalon würde ich nicht überpriorisieren. In warmen Gegenden seid ihr eh die meiste Zeit draußen und die Amels haben ein recht großes und dennoch geschütztes Cockpit. Das von der Super Maramu wäre mir fast schon zu groß.
Und eine 30 Jahre alte Amel dürfte man mit einem 15 Jahre alten Massenschiff (Bav, Beneteau, Hanse etc.) vergleichen können.
Ich ernte oft ungläubige Blicke, wenn ich sage, dass meine Maramu 35 Jahre alt ist.

Einzig einen variablen Tiefgang hätte ich auch manchmal gerne.


Also mit dem Decksalon hast du sicherlich recht, auch wenn ich das meiner Frau nicht so einfach klar machen kann, allerdings sollte dennoch viel Licht im Inneren sein. Mein längster Törn war 3 Wochen Mittelmeer auf einer Swan 43 und wir haben fast nur and Deck gelebt. Das war ein ziemliches Kellerboot, hat aber nicht gestört denn das Wetter war ja gut, nach einer Woche Dauerregen hätte das sicherlich anderes ausgesehen.
Also ich will jetzt hier kein Massenschiff Bashing betreiben, für das was man bezahlt sind das sicher gute Boote. Bin mal 2 Wochen auf einer Beneteau First 51 and der Türkischen Küste gesegelt, das war einwandfrei. Die vier Jahre alte Beneteau die wir vor 2 Wochen gesegelt sind war allerdings innen ne Katastrophe.

Beim Variablen Tiefgang bleibe ich, da gibt es in den angepeilten Revieren zu viele Situationen wo das ein Vorteil sein kann.
et es wie et es - et kütt wie et kütt un et hätt noch emmer joot jejange.

beppo

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30

Freitag, 26. Juli 2019, 16:05

Ich glaube, Du wirst an einigen Vorstellungsschrauben noch drehen müssen. Deine Vorstellungen und das unbekannte Budget passen nicht zueinander. Für das Geld, das Du für eine gebrauchte Ovni in 40" (eigentlich kein Decksalon) ausgeben musst, bekommst Du auch gebrauchte Katamarane. Southerly vergleichbar, leicht günstiger. Beide haben ein Ballastschwert, was sie hochseetauglich macht. Die holländischen Boote, die ich hier so sehe, haben eher Wattentauglichkeit vor Augen, als Weltextremgebiete (schau mal nach Noordkaper), wenn Du von weitgehenden Miniserien/Einzelbauten absiehst, die dann preislich voll herein hauen.
Die Schwert-/Schwenkkiel-Voraussetzung ist diejenige, die bei Dir das zentrale "Suchproblem" schafft.
Kommst Du davon ab, findest Du schnell eine Menge Boote, die erheblich günstiger im Budget liegen und bequemen Wohnkomfort bei Langfahrttauglichkeit bieten. Hier zB Boote der Firma Catalina, die ja aus Amerika stammt.

Aber das ist ja das Schöne am Suchen: Die Vorfreude


Ja du hast recht, so richtige Decksalon Yachten sind die Ovnis nicht, allerdings (auf Bildern) hat man den Eindruck das da doch viel Licht im Salon ist. In unseren Budgetvorstellungen ist eine gebrauchte Ovni 445 machbar, auch wenn man 10-15% vom Anschaffungspreis als jährliche Unterhaltkosten rechnet.
Southerly gehört auch in die engere Wahl, wenn es hier entsprechende Boote am Markt gäbe wäre ich wohl schon schwach geworden, gleiches gilt für Alubat. Die Schei....e :motzen: wenn solche Boote hier auf den Markt kommen sind sie direkt überproportional teuer da es ja quasi "Einzelstücke" sind.
Ich habe mir Catalinas angeschaut, gebraucht und auch neu auf der Spring Annapolis Boat Show und war nicht so überwältigt. :nono:

Vorfreude ist die schönste Freude, da stimme ich zu. Wenn man erstmal so einen Kahn hat geht der Ärger los...
et es wie et es - et kütt wie et kütt un et hätt noch emmer joot jejange.

31

Freitag, 26. Juli 2019, 16:15

Boreal44?

ArAl

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32

Freitag, 26. Juli 2019, 16:28

Ich hatte das Boot vor dem Verkauf auf den Portalen gesehen. Denke das wars weil grüne Sprayhood usw. ist ja nicht gerade häufig. Gut gekauft!!
Danke, ich bin auch sehr zufrieden.
Eine grüne Sprayhood im typischen Beneteau-grün habe ich schon öfter gesehen.

Das war ein ziemliches Kellerboot, hat aber nicht gestört denn das Wetter war ja gut, nach einer Woche Dauerregen hätte das sicherlich anderes ausgesehen.
...
Beim Variablen Tiefgang bleibe ich, da gibt es in den angepeilten Revieren zu viele Situationen wo das ein Vorteil sein kann.
Den "Blues" wirst Du auf jedem Boot irgendwann mal bekommen. Eine DS schützt davor nicht.
Bei variablem Tiefgang bin ich dann mal raus und bin gespannt, was es bei Dir wird.

In unseren Budgetvorstellungen ist eine gebrauchte Ovni 445 machbar, auch wenn man 10-15% vom Anschaffungspreis als jährliche Unterhaltkosten rechnet.
Ich war auf der letzte Boot in Düsseldorf auf den 3 Alu-Booten und musste bei aller Begeisterung für diese Boote feststellen, dass sie mir wohnlich und funktional nicht gefallen. Aber der eine fährt eben auch mit dem Unimog quer durch Afrika und der andere nimmt ein Wohnmobil oder VW-Bus.

Wichtig beim Besichtigen eines Bootes:
Thermoskanne mit Kaffee mitnehmen, Eigner und/oder Makler mal für eine halbe Stunde wegschicken und sich ins Boot setzen und es mal auf sich wirken lassen. Vielleicht spricht das Boot dann mit Dir (kein Scherz).

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »ArAl« (26. Juli 2019, 16:38)


beppo

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33

Freitag, 26. Juli 2019, 17:06

Hallo Chritoph,
der Vorbesitzer meiner Beneteau Oceanis 44 CC hat viel Geld ausgegeben, weil er es für die Langfahrt ausrüsten musste (70000 €). Daher würde ich nach Booten schauen, die nach einer Langfahrt verkauft werden, denn die Technik hat sich dann bewährt (Elektrik, Solar, Windgenerator, Watermaker, stabiles Rigg, Rollgroß, 2 Rollvorsegel, Geräteträger, Anker, lange Kette, Windvane, gute Winchen und vieles, vieles mehr).


Welche Ausstattung ein Boot beim Kauf hat ist sicherlich wichtig, ich denke da kommt es dann aber auch drauf an wie alt die ist, besonders bei der Elektrik und Elektronik.

DS klingt interessant, aber meistens sind die Gardinen doch zu, oder?


In der Karibik sind die Vorhänge sicherlich zu, da wo die Sonne nicht so intensiv scheint sicherlich offen. ;)

Wichtig war mir, das Boot einhand fahren zu können und unter Deck gut an die Technik zu kommen (großer Motorraum).


Bei unserer "Crew" 2 Erwachsene 1 Kind, ist einhand Bedienung eigentlich ein Muss. Auch sollten alle Fallen und Schooten vom Cockpit aus bedienbar sein. Ersteres begrenzt die Göße des Bootes, das zweite evtl. das Alter.

Die praktischen Überlegungen und die Sicherheitsgedanken stehen also im Vordergrund und vieles habe ich beim Lesen von Reiseberichten gefunden.


SAFETY IS PARAMOUNT, gut das auch mal die Sicherheit in die Diskussion gebracht wird. Von dem was ich gelesen habe kann ein Schwenkkiel Vorteile in schlechtem Wetter haben, Stichwort Querschlagen oder broaching.. Wenn man den Sicherheitsgedanken weiterführt dann möchte man auch vorne und hinten ein Kollisionsschott und wenn man schon mal dabei ist darf es auch direkt ein Alurumpf sein. :D :erschrocken: Nein...bitte jetzt keine Diskussion über Kunstoff versus Metall :erschrocken:
Da wo es richtig zur Sache geht wird wohl auch gerne mal Metall genommen und ein Schwenkkiel ;)

https://youtu.be/ECdtga_s5R0

https://youtu.be/_oFuFP6RegQ

und nein wir wollen nicht so weit nach Süden und wir wollen wenn wir es vermeiden können auch nicht in solchen Wetter segeln. Es schadet aber nix gut vorbereitet zu sein. :D
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beppo

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34

Freitag, 26. Juli 2019, 17:28

Ich war auf der letzte Boot in Düsseldorf auf den 3 Alu-Booten und musste bei aller Begeisterung für diese Boote feststellen, dass sie mir wohnlich und funktional nicht gefallen. Aber der eine fährt eben auch mit dem Unimog quer durch Afrika und der andere nimmt ein Wohnmobil oder VW-Bus.

Ich denke das kann uns auch passieren insbesondere da wir keines der Aluboote in echt gesehen haben, Alubat soll angeblich was auf die Annapolis Boat Show im Herbst bringen, hoffen wir zumindest.
Ich habe einen 4x4 Sprinter der mein Alltagsauto ist, liege also ein wenig zwischen Unimog und VW Bus. :D Aber mal im Ernst, was hat dir nicht gefallen? Aluboote sehen natürlich nicht so schick aus wie Kunststoffboote aber zumindest auf den Bildern sind sie im Inneren ganz ansprechend.
Wichtig beim Besichtigen eines Bootes:
Thermoskanne mit Kaffee mitnehmen, Eigner und/oder Makler mal für eine halbe Stunde wegschicken und sich ins Boot setzen und es mal auf sich wirken lassen. Vielleicht spricht das Boot dann mit Dir (kein Scherz).

Guter Vorschlag, werde ich mal versuchen. Bei der letzten Bootsbesichtigung sind wir in Annpolis und Umgebung von Marina zu Marina gehetzt, 10 Boote an einem Tag, keuch, so wird das sicherlich nix. :(
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dolphin24

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35

Freitag, 26. Juli 2019, 21:03

Grundsätzlich ist es ja wohl so, dass Boote aus europäischer Produktion, wenn es nicht gerade Boote der Großsereienhersteller sind, in den USA eher unterrepräsentiert sind.
Kosten für Besichtigungen und eventueller Überführung aus Europa wären da zu berücksichtigen.
Ein Vorschlag meinerseits (eher für das kleinere Budget)

Sunbeam MS11
Gut, Trockenfallen eher schwierig, aber schon tiefgangreduziert

ArAl

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36

Freitag, 26. Juli 2019, 21:44

SAFETY IS PARAMOUNT
Ich möchte nicht abschweifen, aber Querschlagen kann man mit einem Treibanker verhindern (JORDAN SERIES DROGUE).
http://www.jordanseriesdrogue.com

Ein Leck im Rumpf kann man bekanntlich ja nicht mit handeksüblichen runden Korken schließen, wie sie z.B. die ARC vorschreibt. Ich empfehle, zu üben, wie man außen mit Leinen z.B. ein Sturmsegel großflächig unter den Rumpf zieht, vor das Leck bringt und der Wasserdruck das Leck schließt.

beppo

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37

Samstag, 27. Juli 2019, 04:04

SAFETY IS PARAMOUNT
Ich möchte nicht abschweifen, aber Querschlagen kann man mit einem Treibanker verhindern (JORDAN SERIES DROGUE).
http://www.jordanseriesdrogue.com

Ein Leck im Rumpf kann man bekanntlich ja nicht mit handeksüblichen runden Korken schließen, wie sie z.B. die ARC vorschreibt. Ich empfehle, zu üben, wie man außen mit Leinen z.B. ein Sturmsegel großflächig unter den Rumpf zieht, vor das Leck bringt und der Wasserdruck das Leck schließt.


Moin ...

Ein Treibanker ist sicherlich die erste und wichtigste Massnahme eine Querschlagen zu verhindern, wobei der Kiel dabei ja eine wichtige Rolle spielt da er quasi das “Gegenlager” bildet (mir faellt gerade kein besseres Wort ein) wenn ich das richtig verstanden habe dann “stolpert” das Boot ueber seinen eigenen Kiel im Augenblick des Querschlagens, somit waere bei einem Boot wo man den Kiel aufholen kann die Gefahr des Querschlagens nochmal verringert, zusaetzlich zum Treibanker.

Wie kommen wir jetzt zum Leck im Rumpf?
Die Jungs von Yachting Monthly haben das vor einigen Jahren mal an einem richtigen Boot getestet was am besten hilft wenn das Boot leck geschlagen ist. Das Resultat mit dem Segel war neben den anderen Massnahmen wohl nicht so ueberzeugend. Kann man hier nachlesen.
Habe auch noch das Video dazu gefunden https://youtu.be/bRhcXBtmPQs ...

Die Amis verkaufen diese Pampe hier die bei Loechern vorruebergehend helfen soll. https://www.westmarine.com/stay-afloat
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Samstag, 27. Juli 2019, 09:38

Querschlagen kann man mit einem Treibanker verhindern (JORDAN SERIES DROGUE)

Wer hier aus dem Forum bewegt sich in Seegebieten, wo der je zum Einsatz kommen könnte? :rolleyes:




btw ich habe das Interview mit Susanne Huber-Curphey aufmerksam gelesen und bin zu der Erkenntnis gekommen, dass die Rückseite unseres Aufbaus wahrscheinlich nicht dem Einschlag einer Welle standhalten würde. Also würde uns der JSD auch nicht retten. Aber ich würde mit unserem Schiff auch nicht unbedingt nach Südgeorgien segeln wollen.


Ein Treibanker ist sicherlich die erste und wichtigste Massnahme eine Querschlagen zu verhindern, wobei der Kiel dabei ja eine wichtige Rolle spielt da er quasi das “Gegenlager” bildet (...) wenn ich das richtig verstanden habe dann “stolpert” das Boot ueber seinen eigenen Kiel im Augenblick des Querschlagens, somit waere bei einem Boot wo man den Kiel aufholen kann die Gefahr des Querschlagens nochmal verringert, zusaetzlich zum Treibanker

Der JSD funktioniert anders. Und darum funktioniert er auch. Herkömmliche Treibanker und aufholbare Kiele nützen nichts.

beppo

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39

Samstag, 27. Juli 2019, 12:46

Herkömmliche Treibanker und aufholbare Kiele nützen nichts.


Das ist gut zu wissen.
Vielleicht kannst du uns noch eine Erklärung geben warum das so ist oder uns auf ein entsprechendes Schriftstück hinweisen.
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40

Samstag, 27. Juli 2019, 14:30

Vielleicht kannst du uns noch eine Erklärung geben warum das so ist oder uns auf ein entsprechendes Schriftstück hinweisen.
Hier im Forum:
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