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nixxe

Ich bin 2 Øltanks

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61

Freitag, 9. August 2019, 12:10

Puhaa. Ich muss bis 67 arbeiten (heutiger Stand). Danach (wenn ich überhaupt solange lebe) wäre ich zu schwach für derartiges.
Langfahrt ....... Kathena Nui dürfte wohl sicherst sein (Wilfried Erdmann seine Nordsee).
Langfahrt........ FanFan! (Uwe Röttgerings Exboot)
Langfahrt........Tadorna Kabira (15 t Stahl für Arktis u.a.)

Toll, sowas in jungen Jahren realisieren zu können! Im Alter geht es z.T. auch, s. Freydis. Aber alleine...

Ja, und eine "simple" Grinde kann man sich ja wieder in neu bauen lassen; etwas modifiziert. ;)
Das Ziel ist im Weg.

beppo

Leichtmatrose

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62

Freitag, 9. August 2019, 14:01

Also Du bewegst Dich aktuell in der Klasse der 500-700.000,- Boote. ...

Fuer mich ist das ein Prozess wo ich versuche das zu finden was fuer mich am besten past. In diesem Prozess geht es rauf und runter und man schiesst auch schon mal uebers Ziel hinaus, ich denke das gehoert dazu. Aber es geht auch in die andere Richtung, of denke ich darueber nach warum nicht einfach eine Beneteau 432 kaufen die entsprechend ausstatten und feddich.
Die Bestevaer ist in der 500 - 700K Klasse und damit deutlich ueber dem geplanten Budget... zumindest neu, dennoch finde diese Boote faszinierend, aber sie bleiben mit Sicherheit ein Traum.

Weiter oben sagst Du die Boreal ist n der 500K Klasse über dem Budget. Hmmh, was ist denn nun das Budget? Beneteau 45er bekommst Du leicht gebraucht für 200K. 41er für 150K das sind gewaltige Unterschiede (also für mein Portmonnaie auf jeden Fall).


Die Boreal 44 started laut Preisliste die ich bekommen habe bei 423K Euro kommt aber mit dem noetigen Zubehoer weit ueber 500K.

Mach Dir bei den Finanzen nichts vor. Du musst die Kiste auch irgendwann vielleicht wieder verkaufen. 200K Verluste oder jahrelang das Boot mitschleppen und warten müssen.


Das ist mir bewust, leider ... ;(

Und bei den Bootstypen wieder die Frage, nein eher der Finger. Solange Du nicht weißt wo ihr mit der Kiste hinwollt, macht es keinen Sinn sich für das eine oder das andere zu entscheiden. Eine 45er Bestaver will "ins Eis", mags auch ruppig. Du weißt aber noch gar nicht ob Du es ruppig magst (also Wellen von über 5 Meter z.B.) . Auf der Ostsee wirst Du Dich über so ne lahme Gurke aufregen.


Vor nun ca. 1 1/2 Jahren haben wir angefangen ueber eine laengere Segelreise nachzudenken. Ausschlag waren Berichte uber Pazifik Nordwest, eine Gegend die mich schon immer fasziniert hat. Dazu kam das Freunde meiner Frau alles verkauft haben und mit ihrem Segelboot auf Weltreise gegangen sind. Das war ein wenig ansteckend.
Wie gesagt, derzeit und das mag sich aendern, sind wir eher vom Norden fasziniert als vom Sueden. Wir haben gerade 10 Tage Florida hinter uns und die Hitze beim Segeln war unertraeglich, zumindest fuer uns. Aber, wie sagt der Rheinlaender so schoen: Jeder Jeck is anders - und andere koennen die Hitze vielleicht prima ab und finden das kein Problem.

Nicht vergessen, das Boot dient als Mittel um die vielen schönen Flecken auf diesem wundervollen Planeten zu erkunden. Wenns Dir stattdessen um das Segeln und das Segeln lernen geht, dann solltest Du nach was ganz anderem schauen.

Das ist genau der Punkt und auch das Wort - erkunden - und meiner Meinung nach ist es gut, natuerlich nicht zwingend notwendig, wenn man zum “erkunden” ein Boot hat was wenig Tiefgang hat und wo der Rumpf in Zweifelsfalle was einstecken kann. Auch die Eigenschaft trocken fallen zu koennen ist wahrscheinlich nicht von Nachteil.

Zum Segeln lernen habe ich mein Caledonia Yawl, Holzrumpf, Gaffelsegel, Schwert und Mizzen Mast.

Die Wauquiez sind schoene Boote und haben Decksalon, eine ist hier an der Ostkueste zum Verkauf. Leider fester Kiel.
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beppo

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63

Freitag, 9. August 2019, 15:20

Ich bin ja auch ein Freund von den Alubooten die für widrigste Verhältnisse gebaut sind. Aber ich würde da auch noch mal in mich gehen und mich selber prüfen ob es wirklich die Nord West Passage sein muss oder nicht doch eher die Barfuss Route.


Die Nordwest Passage steht nicht auf dem Plan, obwohl der Gedanke den nordamerikanischen Kontinent einmal zu umfahren nicht so schlecht ist ;)
Die Barfuss Route hat sicherlich ihren Reiz, keine Frage und ist auch das was ja die meisten so machen. Andere Ziele haben allerdings auch ihren Reiz.

Da würde ich schauen dass ich möglichst nicht nur im Keller sitzen sondern dass die Nasenspitze deutlich über der Wasserlinie ist. Ideal finde ich auch ne Achterkabine. Entweder für Gäste oder auch als "Rumpelkammer".


Darum ist ja eine der Anforderungen Decksalon oder ein Pilothouse so dass in den kaelteren Gegenden auch keinen Kellerkoller bekommt.

Bei dem vorhandenen Budget würde ich mir daher mal die Boote von Nauticat anschauen.


Nauticat habe ich mir angeschaut, sicherlich super Boote, schoener Decksalon aber leider kein variabler Tiefgang und meiner Meinung nach sind die gebrauchten Boote zu teuer und keine auf dem Amerikanischen Markt und die Firma ist mittlerweile Pleite.
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beppo

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64

Freitag, 9. August 2019, 15:45

Ich glaube, in diesem Budgetbereich hat man ein Luxusproblem, das vielen Anderen völlig fremd sein dürfte. Ob Watermaker, Klimaanlage, Icecrusher oder Winecooler, doppelter Steuerstand oder 2-fach Verlasung, es gelten völlig andere Kriterien, als für viele Zweithandkäufer.
Also WENN ich mal im Lotto gewinnen würde, würde ich mich nach was Langfahrterprobtem oder einer hochwertigen Serienyacht umschauen, auf- und umrüsten wird man wahrscheinlich in jedem Fall. Und die Chancen eines Wiederverkaufs sollte man auch nicht unbeachtet lassen.
Ich träume auch von einer Ovni, sollte ich aber noch mal was kaufen, wirds wohl eher ein Plasteboot werden, so simpel wie möglich a la Grinde.
Eigentlich hab ichs gut...



Ich denke nicht das ich ein Luxusproblem habe.

Ich haette nur gerne ein stabiles Boot das bei aufgeholtem Kiel wenig Tiefgang hat so dass man z.B. im Zweifelsfalle auch mal in einer Bucht Schutz suchen kann in die man mit normalem Tiefgang nicht reingekommen waere , optimaler weise trocken fallen kann, einen stabilen Rumpf hat der auch mal ein Zusammentreffen mit Grund oder Mohle oder was auch immer gut aushaelt, heller Innenraum, optimaler weise mit Decksalon so dass in kalten Regionen nicht so schnell ein Keller-Koller aufkommt.
Klimaanlage haben viele Segelboote hier an der Ostkueste und gilt wirklich nicht als Luxus unser Haus hat ja auch ne Klimaanlage, ohne koennte man da sowie so nicht drin wohnen.
Weincooler brauche ich nicht, ob wohl .... wenn man da auch Bier drin haben koennte :prost: Ich mache kein Eis ins Bier :stop: von der daher ist der Eiscrusher auch ueberfluessig.
Doppelte Verglasung hat was mit Sicherheit zu tun und ist eigentlich auch weniger ein Luxus. Ein zweiter Steuerstand ist nicht schlecht, vor allem in den kalten Regionen.
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Sander 850

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65

Freitag, 9. August 2019, 16:11

Schade das Nauticat pleite ist. Die haben mir gut gefallen aber die Preise waren schon sehr sportlich.

Sirius Yachten bauen dir auch einen Schwenkkieler aber sind ähnlich teuer wie Nauticat.

Ich würde übrigens auf den Schwenkkiel verzichten. Ein 2-4 Tonnen Gewicht das an einer Achse hängt und bei Wellen hunderttausendfach hin und her geworfen wird - nie im Leben. Stell dir nur mal vor der klemmt wegen Bewuchs fest. Dann viel Spass den wieder raus zu bekommen.

Und falls du mal durchkenterst kannst du sicher sein dass der Kiel einklappt und deinem Schiff und dir womöglich den Rest gibt.

Es gibt mittlerweile Kiele mit reduziertem Tiefgang von ca. 1,60 m in der 38-40 Fuss Klasse. Damit kannst du selbst die friesischen Kanäle befahren.

Und ich bezweifle ob es tatsächlich so viele Buchten gibt die man nur mit reduziertem Tiefgang erreicht.

Wenn man ankert viel man ja auch nen bissel Platz haben wenn der Anker mal nicht greift.

Ansonsten halte ich viel von den Van de Stadt Yachten oder - nicht lachen - den Reinkes.

Ne werft gebaute gebrauchte Reinke bekommst du für relativ wenig Geld. Relativ wohl gemerkt.

Aber wenn du für 100 K ne Reinke kaufst und die am Ende für 50 K verkaufst, dann hast du zwar 50 % Verlust aber immer noch weniger als wenn du dir für 500 K ne neue Ovni holst und die für 400 K verkauft.

Und die haben keinen schlechten Ruf unter den Langfahrtseglern.

Ich würde mir so ne gebrauchte Reinke suchen, dem Verkäufer auferlegen das Ding nach Polen zu segeln und das dort von einer fähigen (!) Werft komplett nach meinen Wünschen ausbauen lassen.

Dann hättest du ein Schiff mit neuester und aktuellster Technik, neuem Rigg und Segeln und nem vielleicht 20 Jahre alten Kasko. Aber das wäre mir bei Alu vollkommen egal.

txg

Salzbuckel

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66

Freitag, 9. August 2019, 16:36

@Sander 850:

Sorry, aber in deinem Post stehen derart viele Fehlinformationen dass man das so einfach nicht stehen lassen kann.

So ein Schwenkkiel klappt bei einer Durchkenterung garantiert nicht einfach so ein. Das ist keine Jolle, sondern der Kiel wird hydraulisch gehoben und gesenkt. Da bewegt sich überhaupt nichts. Die Technik ist bewährt und zuverlässig, aber eben teuer. Die Franzosen bauen sowas tausendfach.

Deine Zweifel an Vorteilen für eine Konfiguration mit wenig Tiefgang sind absolut unangebracht, dir fehlt einfach nur die Revierkenntnis. Es gibt auf der Welt viele Gebiete auf denen ein geringer Tiefgang von Vorteil ist, z.B. die gesamten Bahamas (die der Threadersteller im Eingangspost als Ziel erwähnt) und viele Atolle im Südpazifik. Geringer Tiefgang ist dort ein Riesenvorteil.

Der Vorschlag einer Reinke passt hier überhaupt nicht. Mal ehrlich, hier kommt einer an der ausnahmsweise mal ein passendes Budget hat um das zu kaufen was der Langfahrtsegler eigentlich haben will. Nämlich komfortabel, variabler Tiefgang, schnell und sicher. Reinke ist das absolute Gegenteil zu schnell, diese Boote segeln auch für ein fahrtenorientiertes Boot dermaßen schlecht dass der Spaß absolut auf der Strecke bleibt. Insbesondere bei leichteren Winden wie sie an den US-Küsten gerne vorkommen. Reinke kann man machen wenn man mit sehr knappem Budget ein Wohnboot haben möchte das sicher sein KANN, wenn denn beim Bau nicht gepfuscht wurde. Das ist nach dem was ich bisher so gesehen habe aber eher die Ausnahme als die Regel. Dass gebrauchte Reinkes oft sehr günstig angeboten werden ist nicht grundlos so.

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67

Freitag, 9. August 2019, 16:47

Bei uns im Verein ist einer mit so einer grossen Bestevaer.
Der hat schon einige Langfahrten gemacht, auch schon mit dem Boot davor.
Und er hat schon mehrere Vorträge gehalten.

Mein Ding wäre das nicht so, aber das sind glaube ich schon schöne Boote.
Spannend fand ich, dass er andeutete, das die Abwicklung mit der Werft beim Bau des Bootes wohl nicht ganz glatt lief.
Naja, da weiss man ja als Aussenstehender nie so genau, was - und wer - dahinter steckt.

Er hatte aber auch einen Sonderwunsch:
Das Boot hat normalerweise ein modernes Schweberuder.
Er wollte gerne ein Ruderblatt am Skeg.

Das war wohl nicht so gut.
Die Werft hat das anscheinend nicht so gut umgesetzt und das Boot havarierte - natürlich fernab der Küste.
Es drohte sogar, das Ruderblatt zu verlieren.

Ich hätte ja gedacht, es gäbe in Nordamerika eigentlich eine ausgeprägte Cruiser-Kultur.
Oder war das nur früher so und heute fahren die nur noch Benehansevaria?

Holger

68

Freitag, 9. August 2019, 17:28

Wenn ich Deine Antworten lese, die ich gut und valide finde, dann würde ich mal die Langfahrt Segler mit diesen Zielen bzw. Mit eurem "Profil" suchen. Die gib es! :-)

Schwenkkiel vs. ordentlicher Ankerkette und Dinghi. Beides geht wenn man will :-). Außerhalb des Wattenmeer und heftiger Tide (z.B. Bretagne) braucht man nicht. Aber Bretagne wäre alleine schon ein vieles Jahr mitm Boot.
Greta find ich dufte!

Anja

Matrosin

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69

Freitag, 9. August 2019, 23:13

Ich habe letztes Jahr ein Paar kennengelernt, die mit einer Garcia Exploration 45 auf Langfahrt sind.
Davor hatten sie eine Berkenmeyer.

Zitat Blog:
Wir wählten eine Garcia Exploration 45.
Unsere 3 Hauptkriterien erfüllte dieses Boot, variablen Tiefgang, Aluminium und Ausblick aus dem Salon wenn wir am Tisch sitzen.
Im Keller wohnen kommt für uns nicht mehr in Frage.

Sie haben das Boot Ende Mai 2017 übernommen und danach noch längere Aufenthalte in der Werft für Nachbesserungen abwarten müssen. Im Oktober 2017 sind sie von Cherbourg los.
Kennengelernt haben wir uns im Frühjahr 2018 auf den Kanaren und wir haben uns dort auf verschiedenen Inseln wiedergetroffen.
Dadurch war ich öfters auf ihrem Boot und die beiden haben von ihren Erfahrungen berichtet.

Erst mal vorweg: die Yacht ist schon der Hammer.

Sie erzählten von dem nicht erwarteten Stromverbrauch und von dem nicht so erfreulichen Verhalten auf am Wind Kursen.
Inzwischen sind sie von der Ostküste Südamerikas durch den Beagle Kanal und liegen momentan in Valdivia.
Nachlesen kann man das in dem schönen Blog.

https://dada-tux.ch/boot/daten.html
https://dada-tux.ch/dada-tux-blog.html

Ich schreibe das alles, weil ich wirklich begeistert bin von deren Törn,
aber auch weil du von ihnen bestimmt viele Informationen über das Segelverhalten eines Alu-Bootes mit Integralschwert bekommen kannst.
Einfach anschreiben.

Ansonsten ist mir bei facebook ein Yachtbau aufgefallen:
https://volt-at-sea.segelnblogs.de/sy-volt/
da habe ich aber keine weiteren Informationen.

Viel Spass bei deiner Suche und viel Erfolg ;)

70

Samstag, 10. August 2019, 10:08

Garcia Exploration 45 - Traum und Wirklichkeit beim Wechsel von Schiffen

Guten Morgen,

Helen und Handsueli, Eigner der SV Data Tux, sind in mehrfacher Hinsicht zu bewundern. Insbesondere die steile Lernkurve in Bezug auf negative Erfahrungen mit den falschen Schiffen hat mich atemlos werden lassen. Schweizer Durchhaltevermögen und auch der eiserne Wille, die Dinge zu einem guten Ende zu bringen … sind schon bewundernswert. Denn, nicht wahr, für jeden Segler, der für den Neubau eines Schiffes „unterschreibt“, bedeutet der Wert eines vorhandenen Schiffes in der Regel Kompensation für zumindest einen Teil des Neupreises. Der Alptraum, am Ende zwei vollausgerüstete Schiffe zu besitzen … weil das alte Schiff noch Nerven und Kasse belastet …gehört zu den bösen Erfahrungen, die man nur seinen Feinden wünscht. Zumal die Nerven immer dünner werden, derweil der Wert des Schiffes in der Sonne schmilzt. Die alte Dada Tux wurde am Ende zu einem ungewöhnlichen Preis verkauft, fernab aller ehemaligen Hoffnungen oder Bewertungen von Fachleuten.

https://windpilot.com/blog/blog/2017/08/…ufen-e-168-000/

Zum Thema diese threads, mag die folgende Lektüre interessant sein:

https://windpilot.com/blog/schiffe/deuts…-2-niederlande/

Peter Foerthmann
www.windpilot.com/blog

beppo

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71

Dienstag, 13. August 2019, 16:16

Moin alle,

Sorry, ich bin eine wenig langsam mit meinen Antworten aber ich muss ja leider auch mal arbeiten zwischen druch :rolleyes:

Vielen Dank fuer die Links zu den Webseiten von dada-tux und windpilot, viel interessantes zu lesen.
Auch vielen Dank fuer den Link zum Viator Projekt, sehr interessant hier de E-Antrieb. Leider ein Hub und kein Schwenkkiel und der Preis ist deutlich ueber 500K Euro :(

Je mehr ich in die Materie eintauche je mehr muss ich erkennen, dass die drei Merkmale

Schwenkkiel oder Schwert
Aluminium Rumpf
Decksalon

finanziell in einem neuen Boot wahrscheinlich nicht zu vereinen sind. :(

Alubat ist eigentlich der einzige Hersteller der finanziell erschwinglich ist, hat aber keinen Decksalon wobei die Boote zumindest auf Bildern sehr hell im Inneren erscheinen.

Auf der Suche nach Gebrauchtbooten bin ich bisher nicht weit gekommen was evtl. daran liegt, dass ich die falschen Quellen nutze, zumindest fuer den Europaeischen Markt. Bisher habe ich mich im wesentlichen auf Yachtworld, Sailboatlistings und boats.com umgesehen.
Welche anderen online Maerkte fuer Segelboote gibt es noch in Europa. Gibts es speziellen Deutsche oder Hollaendische Seiten?

Gruss
Christoph
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nixxe

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72

Dienstag, 13. August 2019, 16:34

www.scanboat.com (da sind ja viiieele Ovnis)
www.blocket.se
www.finn.no
www.udkik.dk
www.boat24.de
ebay kleinanzeigen (immer beliebter)


oder eben unsere Forumsbetreiber. ;)

(holländische Seiten kenne ich nicht)
Das Ziel ist im Weg.

beppo

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73

Dienstag, 13. August 2019, 18:14

www.scanboat.com (da sind ja viiieele Ovnis)
www.blocket.se
www.finn.no
www.udkik.dk
www.boat24.de
ebay kleinanzeigen (immer beliebter)


oder eben unsere Forumsbetreiber. ;)

(holländische Seiten kenne ich nicht)


Vielen Dank ! :danke:
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Till

Lotse

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Dienstag, 13. August 2019, 19:36

Zum Thema Decksalon: Sieh dir mal die aktuellen Cruiser der großen Wertfen (Beneteau etc.) an - von innen. Da kommt so viel Licht rein, mit Fenstern im Deck und im Rumpf, dass der Vorteil eines Decksalons dadurch deutlich relativiert wird.

Dann sieh dir mal das Dog-House an, das die US-Cruiser oft haben. Das bietet oft Wetter- und Sonnenschutz am Steuerstand. Das findest du auch z.B. auf den Amel. Ich habe jetzt eine große neue Hallberg-Rassy gesehen, die das auch hatte.

Den Wunsch nach einem Schwenkkiel kann ich gut verstehen. Aber was hier völlig untergeht ist die Frage nach dem Segeln. Hier werden zum Teil Boote genannt, die man im Prinzip unter bestimmten Bedingungen ein bisschen per Segel bewegen kann. Die aber in Wahrheit entweder komplett motoren, oder Motorsegeln. Txg hat es ja schon deutlich zum Thema Reinke geschrieben.

Du träumst davon, mit dem Boot auch größere Strecken zu segeln. Würde es dann nicht Sinn machen, über Boote nachzudenken, die auch schon von anderen Leuten weit gesegelt wurden? Und zwar von Leuten, die ganz normal ticken, und nicht von denen, die beweisen wollten, dass das auch mit der xxx geht? Wenn ich sehe, was in IJmuiden aus England ankommt, dann sind da z.B. keine Southerlies dabei. Und wir reden da über läppische 100 Meilen!


Eine einfache Idee wäre, sich in der Region in der du lebst (wo auch immer das ist) ein günstiges Boot kaufen. Und dann machst du mal einen langen Sommerurlaub mit der Familie. Und wenn die hinterher noch mit dir reden, dann könnt ihr euch überlegen was als nächstes kommt.

beppo

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Mittwoch, 14. August 2019, 03:53

Moin alles zusammen,

Zum Thema Decksalon: Sieh dir mal die aktuellen Cruiser der großen Wertfen (Beneteau etc.) an - von innen. Da kommt so viel Licht rein, mit Fenstern im Deck und im Rumpf, dass der Vorteil eines Decksalons dadurch deutlich relativiert wird.


Diese Aussage kann ich eigentlich nicht so richtig nachvollziehen.
Wir haben in den letzten Monaten ein paar Mal eine Beneteau 41.1 fürs WE gechartert, eigentlich ein schönes Boot aber der Vorteil eines echten Decksalon wird hier in keiner Weise relativiert. Zugegeben mit den Fenstern im Rumpf kommt schon ein besseres Gefühl auf als in richtigen Kellerbooten aber wirklich vergleichen kann man das dennoch nicht.
Decksalon ist wie wohnen im Souterrain, man kann sitzend auf die “Strasse” schauen, Kellerboote sind wie Keller man muss sich auf die Zehenspitzen stellen um ein wenig aus dem Fenster zu schauen. Die Schießscharten ähnlichen schmalen Fenster im Rumpf machen das auch nicht viel besser.

Dann sieh dir mal das Dog-House an, das die US-Cruiser oft haben. Das bietet oft Wetter- und Sonnenschutz am Steuerstand. Das findest du auch z.B. auf den Amel. Ich habe jetzt eine große neue Hallberg-Rassy gesehen, die das auch hatte.


Die US Cruiser haben in der Regel einen “doger” was die Tuch bespannte Variante eines dog-houses ist. Während den doger fast alle Boote haben, haben nur wenige ein festes dog-house. Der doger biete keinen Schutz für den Steuermann, oder zumindest keine direkten. Erst die Kombination Doger und Bimini gibt einen guten Wetterschutz. BTW ohne Sonnenschutz am Steuerstand würde ich hier nicht segeln wollen. Zumindest nicht lange Touren.

Den Wunsch nach einem Schwenkkiel kann ich gut verstehen. Aber was hier völlig untergeht ist die Frage nach dem Segeln. Hier werden zum Teil Boote genannt, die man im Prinzip unter bestimmten Bedingungen ein bisschen per Segel bewegen kann. Die aber in Wahrheit entweder komplett motoren, oder Motorsegeln. Txg hat es ja schon deutlich zum Thema Reinke geschrieben.


Die Frage nach dem Segen ist wirklich völlig untergegangen, das ist wahr, obwohl ich das bei allen Booten immer im Kopf habe. Es bringt allerdings wenig das hier zu diskutieren. Die Aussage “mein Boot segelt super” ist meist sehr subjektiv, da kann man wahrscheinlich tage lang diskutieren und kommt dennoch nicht auf den Punkt oder der Realität näher. Das bestimmte schwere Schiffe aus Eisen den Ruf haben nicht gut - im Sinne von SCHNELL/ankommen werden die dennoch - zu segeln ist mir bekannt und da mache ich auch einen Bogen drum.


Du träumst davon, mit dem Boot auch größere Strecken zu segeln. Würde es dann nicht Sinn machen, über Boote nachzudenken, die auch schon von anderen Leuten weit gesegelt wurden? Und zwar von Leuten, die ganz normal ticken, und nicht von denen, die beweisen wollten, dass das auch mit der xxx geht?

Es wird aus deiner Aussage nicht ersichtlich was du unter “normal ticken” verstehst.
Alle Boote die ich bisher in Erwägung gezogen habe sind schon weit gesegelt, sehr weit sogar, viele der Französischen und Holländischen Alubboote habe es bis Patagonien und sogar in die Antarktis geschafft, das ist mir fürs Erste mal weit genug.

Teil 2 folgt..
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76

Mittwoch, 14. August 2019, 04:08

Teil 2

Wenn ich sehe, was in IJmuiden aus England ankommt, dann sind da z.B. keine Southerlies dabei. Und wir reden da über läppische 100 Meilen!


Keine Ahnung warum die Southerly Besitzer aus England es nicht nach Ijmuiden schaffen, aber ich denke nicht das es die Entfernung ist. Man stelle sich vor es gibt doch wahrlich Southerlies die schon mehrfach den Atlantik überquert haben. Es wird also eher an diesem Ijemuiden liegen, vielleicht finden die das hässlich und zum abgewöhnen. Wenn man Bilder von diesem Ijemuiden Seeport sieht möchte man dort ja nicht mal tot überm Zaun hängen, jedenfalls ich nicht. :rolleyes: ;)

Eine einfache Idee wäre, sich in der Region in der du lebst (wo auch immer das ist) ein günstiges Boot kaufen. Und dann machst du mal einen langen Sommerurlaub mit der Familie. Und wenn die hinterher noch mit dir reden, dann könnt ihr euch überlegen was als nächstes kommt.



Also die Region nennt sich Mid-Atlantic-Region die Segel Region ist die Chesapeake Bay und ist an der US Ostküste… OK, ich weiß die USA sind leider im Moment nicht so populär… aber da kann ich grad mal nix dran ändern.
Das mit dem einfach mal ein Boot kaufen sind wir schon tausend mal durchgegangen… wir kaufen jetzt einfach ein Boot…dann haben wir aber inne gehalten weil das Geld am Fenster raus geschmissen ist und weil wir dann zweimal kaufen werden. Wir chartern und machen Sailtime bis wir zur Entscheidung gekommen sind ob und wenn dann welches Boot. So wie es derzeit ausschaut wird das das bis nächsten Sommer dauern, bis dahin haben wir mindest eine laengere Tour in der Karibik gemacht und alle wissen dann worauf sie sich einlassen.
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77

Mittwoch, 14. August 2019, 09:17

Licht unter Deck ist bei Langfahrt nicht immer der Bringer. Wenn ich Freiwache habe und schlafen will dann mag ich es dunkel aber nicht die Bugkoje. Auch bei Sonne über 50 Grad (ca. 35 Grad im Schatten) sind so viele Fenster, wenn sie nicht gerade aus doppeltem Isolierglas sind kontra. Da baut man sich dann schnell eine Isolierung drauf und futsch ist die Sicht.
Greta find ich dufte!

beppo

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78

Mittwoch, 14. August 2019, 15:13

Moin,


Licht unter Deck ist bei Langfahrt nicht immer der Bringer. Wenn ich Freiwache habe und schlafen will dann mag ich es dunkel aber nicht die Bugkoje. Auch bei Sonne über 50 Grad (ca. 35 Grad im Schatten) sind so viele Fenster, wenn sie nicht gerade aus doppeltem Isolierglas sind kontra. Da baut man sich dann schnell eine Isolierung drauf und futsch ist die Sicht.


Licht unter Deck ist vielleicht nicht immer der Bringer, da magst du recht haben, aber da man ja wie immer wieder erwaehnt die meiste Zeit am Anker verbringt relativiert sich das irgendwie wieder. Einige der Decksalon Boote haben sogar Kojen die Zentral gelegen sind und von daher besser zum schlafen geeignet sind wenn man unterwegs ist.

Mit der Sonne ist das so eine Sache, da wo man viel Sonne hat braucht man nicht unbedingt drinnen zu sitzen und da wo man wenig Sonne hat und es kaelter ist kann man nicht unbedingt draussen sitzen. Unsere Ziele sind mehr die nicht so warmen Gegenden und da will man dann auch mal rauschauen koennen wenn es den dritten Tag regnet.

Mehr eine Sorge mit den Fenstern ist deren Haltbarkeit. Wenn die Fensterflaechen dann wirklich gross werden wie bei Nauticat oder Sirius frage ich mich manchmal was die wirklich aushalten koennen. Auch verlagert man mit einem Decksalon ja Gewicht nach oben, was wenn nicht gut durchdacht dann wieder der Stabilitaet schaden kann.
Was ich wirklich gut finde ist die Loesung wie bei den Bestevaer 45, der Aufbau ist relativ klein, stabil, die Fenster sind nicht so gross und das ganze hat eine stabile Tuer, aehnlich ist das bei der Boreal, aber beide zu teuer .... :traurig1:

Dennoch Decksalon, in welcher Variante auch immer ist schon OK, zumindest fuer mich, leider nur nicht so einfach zu realisieren. Interessant ist auch das man immer mal wieder hoert “Im Keller wohenen kommt fuer uns nicht mehr in Frage” und das kommt von Seglern die schon laengere Zeit unterwegs sind.

Gruss
Christoph
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79

Mittwoch, 14. August 2019, 16:59


Je mehr ich in die Materie eintauche je mehr muss ich erkennen, dass die drei MerkmaleSchwenkkiel oder Schwert
Aluminium Rumpf
Decksalon

finanziell in einem neuen Boot wahrscheinlich nicht zu vereinen sind. :(


'ne Reinke Hydra im "alten" Riss? ("alt" mit Schwenkkiel, "neu" mit Twinkiel)

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